CH334742A - Verfahren und Werkzeug zur Herstellung von Dosen aus Kunststoffen - Google Patents

Verfahren und Werkzeug zur Herstellung von Dosen aus Kunststoffen

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CH334742A
CH334742A CH334742DA CH334742A CH 334742 A CH334742 A CH 334742A CH 334742D A CH334742D A CH 334742DA CH 334742 A CH334742 A CH 334742A
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CH
Switzerland
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Brupbacher Ulrich
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Brupbacher Ulrich
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C51/00Shaping by thermoforming, i.e. shaping sheets or sheet like preforms after heating, e.g. shaping sheets in matched moulds or by deep-drawing; Apparatus therefor
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B29C51/26Component parts, details or accessories; Auxiliary operations
    • B29C51/30Moulds
    • B29C51/32Moulds having cutting means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rigid Containers With Two Or More Constituent Elements (AREA)

Description


  



  Verfahren und Werkzeug zur Herstellung von Dosen aus Kunststoffen
I) ie bisher bekannten Dosen werden durch   Piefziehen,    Pressen oder Spritzen hergestellt.   



   Vorliegende Erfindung bezieht, sich nun      lut en    neues Verfahren zur Herstellung von Dosen aus Kunststoffen.



   Gemäss diesem Verfahren wird zur Herdes Dosenmantels ein Kunststoffrohr   rerwendet.    Dieses   Rohrstüek    kann nahtlos sein ) der eine versehweisste Längsnaht besitzen.



   Zur Herstellung des Deckels und Bodens ler Dose wird eine Kunststoffolie zu deren   Veichmachung    einer Infrarotbestrahlung ausgesetzt und alsdann mit einer Stanze   schei-      jenformig ausgestanzt.    Diese   Folienseheibe    vird am Rande eingeklemmt und einem Pressuftdruck so lange ausgesetzt, bis diese sich einem die Boden-bzw.   Deekelform    entspre  whenden Formstüek    des einen Werkzeugteils mgepa¯t und somit verformt hat. Der so hergestellte Boden bzw. Deckel wird in den Dosenmantel eingesetzt und diese Teile mit  einander mittels Siggenmaschine    und geheizter Präge mit   ineinander springenden    Nuten bzw.   killen    versehen.



   In der beiliegenden Zeichnung ist das Werkzeug zur Herstellung von Dosenboden   uid Dosendeckelti dargestellt,    und zwar zeigt :
Fig.   1    die Kunststoffolie mit darüber an  eordneten    Infrarotstrahler und   nachfolgen-    -lem Stanz-und Verformwerkzeug vor dem   itanzvorgang,   
Fig. 2 wiederum das Stanz-und Verform  verkzeug naeh    dem Stanzvorgang bei membranartig verspannter bzw. festgehaltener Folienscheibe,
Fig.   3    die im   Verformwerkzeug    verformte, als Dosenboden oder Dosendeekel dienende Folie unter Einwirkung der Pressluft,
Fig.   4    den verformten Boden oder Deckel,
Fig.

   5 die fertige Dose mit eingesetztem Deckel und Boden, während    Fig.,    6 eine Draufsicht der Dose veran  schaulicht.   



   Wie bereits erwähnt, wird der   Dosenman-    tel 1 aus einem Folienrohr gebildet, mit oder ohne Schweisslängsnaht. Die gleich geformten Dosendeckel 2 und Dosenböden 3 werden aus dem Folienstreifen 4 verfertigt, der vorgängig dem Stanzen durch einen Infrarotstrahler 5 zur   Weichmachung    bestrahlt wird.



  Von dem Infrarotstrahler   15    gelangt die Folie 4 zwischen das zweiteilige   Stanz-und    Verformwerkzeug 6. Die Stanzteile weisen   inein-       andergreifende und zusammenarbeitende Eall-    menmesser 7, 8 auf, die sich   von-und    gegeneinander bewegen können mit den   zugehöri-    gen Stanzteilen. Der eine Stanzteil besitzt einen Formteil 9, der der Dosendeckelform entspricht, versehen mit Schulter   10,    auf die sich unter Zwischenlage der Folie 4 das Messer 7 des andern Stanzteils sich, wie aus Fig. 2 ersichtlich, aufsetzen kann. Ausserdem besitzt der andere Stanzteil eine Pre¯luftzuleitung 11.



   Die   Rahmenmesser    7,   8    stanzen die Folie zu einer   Folienscheibe      12,    während das Messer 7 die Scheibe mittels der Schulter 10 im Werkzeug membranartig verspannt festhält (Fig. 2). Nun wird in den durch die Stanzteile gebildeten Hohlraum 1'3 Pressluft   einge-    lassen, und zwar so lange, bis die   Folienseheibe    12 sich gemäss Fig. 3 an den Formteil 9 angepasst und entsprechend verformt hat. Der mit dem Werkzeug hergestellte Deekel bzw.



  Boden ist in Fig.   4    dargestellt.



   Deckel imd Boden werden nun in den Dosenmantel 1 eingesetzt und   gleichzeitig mit-    einander mittels   Siggenmaschine-Lind    geheizter PrÏge mit Nuten bzw. Rillen   14    versehen, die ineinandergreifen, um einen wasserdichten Abschluss zu erwirken.



   Der Dosenboden 3 kann mit dem Dosenmantel 1 ausserdem verschwei¯t werden, wÏhrend der Deckel lose aufgeklemmt bleiben kann, falls dessen Verschweissung nach erfolgter Abfüllung der Dose mit Waren nicht erwiinscht ist.



   Ferner kann der Deekel   2    auch mit einer Zunge   15    versehen sein, um das Ahheben des Deckels von der Dose zu erleichtern.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zur Herstellung von Dosen aus Kunststoffen, dadurch gekennzeichnet, dass der Dosenmantel aus einem Kunststoff- rohr gebildet wird, während zur Herstellung des Dosenbodens und des Dosendeckels eine Kunststoffolie zweeks deren Weichmachung einer Infrarotbestrahlung ausgesetzt und alsdann mit einer Stanze scheibenförmig ausge stanzt wird, worauf die Folienscheibe am Rande eingeklemmt und einem Pressdruek so lange ausgesetzt wird, bis diese noch weiche Folienseheibe dem im Werkzeug vorhandenen Formteil sieh anpasst und zum Dosendeckel bzw.-boden verformt hat,
    worauf alsdann Boden und Deckel in den Dosenmantel eingesetzt und mit diesem mittels Siggenmaschine und geheizter Präge mit ineinanderspringen- den Nuten und Rillen versehen werden.
    II. Werkzeug zur Durchf hrung des Verfahrens nach Patentanspruch I. dadurch ge- kennzeichnet, dass dieses ein zweiteiliges Stanzwerkzeug mit rahmenartigen ineinandergrei- fenden Rahmenmessern aufweist und dass der eine Werkzeugteil als Formst ck mit Schulter zur Bildung von Dosenboden und-deekel ausgebildet ist, gegen welehe Schulter sich das Messer des andern Werkzeugteils unter Xwi- sehenlage der geschnittenen Folienscheibe auf- setzen kann, welcher Teil eine Pressluftzulei- tung besitzt,
    um die zwisehen den Stanzteilen gehaltene Folienscheibe mittels der Press- luft gegen den Formteil zur Verformung pressen zu können.
    FNTERANSPRrCHE 1. Verfahren naeh Patentanspruch I, da dureh gekennzeiehnet, dass der Dosenmantel aus einem nahtlosen Rohrstüek gebildet wird.
    2. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeiehnet, da¯ der Dosenmantel aus einem mit versehweisster Längsnaht ver sehenen Rohrstüek gebildet wird.
    3. Verfahren naeh Patentanspruch I, da dureh gekennzeichnet, dass der Dosenboden mit dem Dosenmantel verschweisst wird.
CH334742D 1955-09-02 1955-09-02 Verfahren und Werkzeug zur Herstellung von Dosen aus Kunststoffen CH334742A (de)

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ID=4503294

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CH334742D CH334742A (de) 1955-09-02 1955-09-02 Verfahren und Werkzeug zur Herstellung von Dosen aus Kunststoffen

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1117296B (de) * 1959-06-04 1961-11-16 Vogt & Hartmann Heizeinrichtung, insbesondere Infrarotstrahler, zum Erwaermen von Kunststoffolien
US3441983A (en) * 1963-09-09 1969-05-06 Dow Chemical Co Apparatus for formation of thermoplastic sheet into a cup-like container
EP0089444A1 (de) * 1982-03-19 1983-09-28 ITT Reiss International GmbH Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Kunststoffteilen

Cited By (3)

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US3441983A (en) * 1963-09-09 1969-05-06 Dow Chemical Co Apparatus for formation of thermoplastic sheet into a cup-like container
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