CH334765A - Zugmitteltrieb, insbesondere zum Antrieb von Haushaltküchenmaschinen - Google Patents
Zugmitteltrieb, insbesondere zum Antrieb von HaushaltküchenmaschinenInfo
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Description
Zugmitteltrieb, insbesondere zum Antrieb von Haushaltküchenmaschinen Es sind Zugmitteltriebe bekannt, bei denen ein Treibband die formschlüssige Verbindun- zwischen zwei Zahnrädern herstellt, von denen eines (las antreibende und das andere das angetriebene Rad ist.
Das Treibband ist hier bei sowohl mit Innen- als auch mit Aussen- verzahnung versehen, wobei die Innenverzali- nung in die Stirnverzahnung der beiden Zahn- riider eingreift, während die Aussenvei-za]i- n tig des Treibbandes mit einem als Spann rolle dienenden Zahnrad im Eingriff steht.
Ferner sind Zu-Mitteltriebe bekannt, bei denen ein riemenartiges Treibband eine an treibende bzw. angetriebene kleine Scheibe inid eine Spannrolle umspannt, während. die .@ I@enseite weniastens eines der zwischen der Seheibe und der Rolle liegenden Treibband- absehnittes Fegen die Aussenfläche eines ange- triebcnen oder antreibenden grösseren Schei benrades kraftübertragend anliegt.
Für den Aufbau der bekannten Zugmitteltriebe, die vor allen Dingen zum Übertragen grösserer l@riitte bestimmt sind, wird verhältnismässig viel Rauin beansprucht.
Ein Zugmitteltrieb von einfachem und billigem Aufbau und mit besonders geringen ;i L@crn Abmessungen lä.sst sieh erreichen, 'eng (yeniäss der Erfindung die Kraft über vin Treibband, (las auf seiner Innenseite mit (-iiiein Vollrad, auf seiner Aussenseite mit einem Hohlrad im Eingriff steht, übertragen \S'11'(1,
wobei das Treibband dureli ein weiteres Rad gespannt und in Kraftübertragungsver- bindung mit dem Hohlrad gehalten wird.
Durch die Massnahme nach der Erfindung kann ein Untersetzungsgetriebe geschaffen werden, dessen Vollrad, Treibband und Spann rad innerhalb eines verhältnismässig kleinen Hohlrades untergebracht sind, so dass sich ein kleines und handliches Getriebe ergibt, das leicht einzubauen und mich leicht aus- weehselbar ist und bei dem ohne Anwendung der sonst für diesen Zweck erforderlichen.
Zwischenräder das getriebene Hohlrad in der gleichen Drehrichtung, jedoch langsamer wie das antreibende Vollrad umläuft., was bei spielsweise bei Verwendung des Getriebes für Haushaltküchenmaschinen von besonderer Be deutung ist, da dann für alle Aufsteckgeräte die gleiche Befestigungseinrichtung verwendet werden kann.
Die Zeichnung veranschaulicht zwei Aus führungsbeispiele des Erfindungsgegenstan des. Es zeigen: Fig. 1 als Anwendungsbeispiel eine Saft zentrifuge für 1-laushaltküeheninaschinen mit einem Längsschnitt durch ein zwischen An trieb und Zentrifuge angeordnetes Unter- setzungsget.riebe, Fig. 2 einen in grösserem Massstab als in Fig. 1 gezeichneten Querschnitt durch das Getriebe nach Linie II-II der Fig. 1 und Fig. 3 ein zweites Ausführungsbeispiel.
des Getriebes in schematischer Darstellung.
Das Gehäuse 1 einer Haushaltküchen maschine enthält einen auf der Zeiehirung- nicht näher dargestellten Elektromotor, dessen Welle .über eine ebenfalls nicht gezeichnete Steckkupplung eine senkrechte Welle 2 an treibt. Auf dem freien Ende der Welle 2 sitzt ein Vollrad in Form eines Ritzels 3. Im Abstand davon ist auf einem parallel zur Antriebswelle angeordneten Zapfen 4 ein zweites Ritzel 5 drehbar gelagert. Auf den beiden Ritzeln läuft ein Treibband 6, das auf der Innenseite mit Zähnen 7 und auf der Aussenseite mit Zähnen 8 versehen ist.
Die Innenzähne 7 kämmen mit der entsprechen den Verzahnung der Ritzel 3 und 5, während die Aussenzähne 8 mit einer Innenverzahnung eines die Ritzel umschliessenden Hohlrades 9 kämmen. Das Ritzel 5 dient dabei lediglich zum Spannen sowie zum Andrücken des Treib bandes gegen die Innenverzahnung des Hohl rades, das auf einem gleiehaehsig zur Welle 2 drehbar gelagerten Wellenstumpf 10 befestigt: ist. Der Wellenstumpf treibt eine in dem Zen trifugengehäuse 11 angeordnete, nicht näher dargestellte Siebtrommel an.
Das Zentrifugengehäuse 11 ist auf einem Steckfuss 12 befestigt, der auch das beschrie bene Getriebe enthält und in einen entspre- ehenden Ansatz 13 des Küelienmasehinenge- bäuses 1. eingesetzt wird. Beim Einsetzen kuppelt sich die Antriebswelle 2 mit der Motorwelle.
Die Einsteeköffnung des Ansatzes 13 hat nicht dargestellte Vorsprünge, die in entsprechende, ebenfalls nielit gezeichnete Aussparungen des Steckfusses derart einorrei- fen, dass dieser in der Antriebsdrehrichtung testgehalten wird, jedoch in der entgegen gesetzten Richtung zum Herausnehmen ans der Einsetzöffnung leicht gedreht werden kann.
Die Zähne 7, 8 des Treibbandes 6 sind etwa halbkreisförmige Erhöhungen, die jeweils einander gegenüberliegend angeordnet sind, wodurch erreicht wird, dass die Aussenzähne 8 beim Eingriff in die Innenverzahnung des Hohlrades 9 von den Zähnen des als Druck- rolle dienenden Ritzels 5 unterstützt und nicht nach innen gedrückt werden können. Das Treibband 6 besteht aus einem elasti schen homogenen POlvester-Isoeyariat- Addi tionsprodukt, insbesondere dem unter dem. Handelsnamen Vulkollan bekannten Stoff.
Bei dein Beispiel nach den Fig. 1. und '? steht das Reibband nur an einer Stelle mit dein Hohlrad in Eingriff. Durch die in Fig. 2 eingezeichneten Pfeillinien ist angedeutet, cla(:) das Antriebszahnrad 3 und das Hohlrad 9 in der gleichen Drehrichtung umlaufen, letzteres jedoch langsamer als ersteres.
Bei dem zweiten .@usführrrn;:sbeispiel naeli Fig. 3 greift das Treibband 6 1r) zwei gegen überliegenden Stellen in die V erzalinung des Hohlrades 9 ein, wobei auch an der zweiten >:,ingriffsstelle ein Ritzel 5' als Spann- inid Druckrolle vorgesehen ist.
Infolge dieser An ordnung greifen die Innenzähne 7 des Treib bandes aueli an zwei @@egenüberlie@rnden .stellen des Antriebsritzels 3 ein. Hierdureb wird erreicht. dass die Antriebswelle 2 von Querkräften, die durch die Zubearisprrieliun;
- beim Beispiel naeli den Fig. 1. und 2 auf treten, völlig entlastet ist und ferner aueb die an dem Hohlrad auftretenden Kräfte weitgehend im Gleiehgewieht gehalten sind.
Das Reibband kann natiirlieh auelr noch in anderer Weise geführt, beispielsweise an zwei nicht gegenüberliegenden oder an mehr als zwei Stellen mit dem Hohlrad 9 in Ein- griff gebraelit werden. Die Führung des Treibbandes und der richtige Eingriff am Ilohlrad und am Antriebsritzel ? können durch an entsprechenden Stellen anzuordnende Druck- und Spannrollen gesichert. werden.
Ferner kann das Reibband anstelle aus Vul- kollan aueli aus anderen) leicht biegbarem und im Bedarfsfalle auch elastischem Stof i bestehen.
Weiterhin kann das Treibband naeli Ar t eines Keilriemens oder dergleichen, also als endloses Treibband ohne Zähne so ausge bildet sein, dass es sowohl mit seiner Innen seite als auch finit seiner Aussenseite je mit mindestens einem entsprechend ausgebildeten Rad in kraftschlüssiger Verbindung steht.
Claims (1)
- PATENT ANSPR.UCII Zugmitteltrieb, insbesondere zum Antrieb von IIaushaltküchenmaschinen, dadurch ge kennzeichnet, dass die Kraft über ein Treib band (6), das auf seiner Innenseite mit einem Vollrad (3), auf seiner Aussenseite mit einem Hohlrad (9) im Eingriff steht, übertragen wird, wobei das Treibband durch ein weiteres Rad (5) gespannt und in Kraftübertragungs- c#erbindung mit dem Hohlrad gehalten wird.UNTER,ANSPRL CHE 1. Zugmitteltrieb nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Treibband sowohl innen als auch aussen Zähne hat, die in entsprechende Verzahnungen der mit ihm in Eingriff stehenden Getrieberäder eingrei fen. 2. Zugmitteltrieb nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Treibband mindestens an zwei gleichmässig über den Umfang verteilten Stellen kraftübertragend gegen die Innenseite des Hohlrades anliegt.3. Zugmitteltrieb nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Treibband aus einem elastischen homogenen Polyester Isocyanat-Additionsprodukt besteht..
Applications Claiming Priority (1)
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1955
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Also Published As
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