CH334851A - Verfahren zur Behandlung von menschlichen Kopfhaaren und Vorrichtung zur Ausführung desselben - Google Patents

Verfahren zur Behandlung von menschlichen Kopfhaaren und Vorrichtung zur Ausführung desselben

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CH334851A
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Guhl August
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45DHAIRDRESSING OR SHAVING EQUIPMENT; EQUIPMENT FOR COSMETICS OR COSMETIC TREATMENTS, e.g. FOR MANICURING OR PEDICURING
    • A45D20/00Hair drying devices; Accessories therefor
    • A45D20/22Helmets with hot air supply or ventilating means, e.g. electrically heated air current

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  • Cosmetics (AREA)

Description


  Verfahren     zur    Behandlung von     menschlichen    Kopfhaaren  und Vorrichtung zur     Ausführung        desselben       Bei der Haarbehandlung, zum Beispiel  beim Waschen, Färben, Bleichen oder Wellen,  ist es bekannt, eine Haube auf den Kopf zu  setzen, welche ein rasches Trocknen der Haare  ermöglicht. Solche Hauben sind mit einem  Gebläse und einem Heizkörper     versehen.     



  Beim Bleichen, Färben und Wellen von  menschlichen Kopfhaaren wird vielfach Sauer  stoff zur     Herbeiführung    einer Oxydation ver  wendet, wobei derselbe mit Dampf vermischt  und durch diesen zugeführt wird. Die abströ  menden gasförmigen Medien breiten sehr  lästige Gerüche aus, welche nicht nur für die  behandelte     Person,    sondern auch für die nä  here Umgebung sehr unangenehm sind und  dem     Arbeitsraum    auf die Dauer einen schlech  ten Geruch verleihen.  



  Gegenstand der vorliegenden Erfindung  ist ein Verfahren zur Behandlung von mensch  lichen Kopfhaaren, bei welchem der genannte  Nachteil, wie Versuche gezeigt haben, nicht  auftritt. Das erfindungsgemässe Verfahren ist  dadurch gekennzeichnet, dass man durch stille  elektrische Entladungen Ozon erzeugt und       dieses    mittels trockener Warmluft direkt den  zu behandelnden Kopfhaaren zuführt. Eine  zur Ausübung des Verfahrens geeignete Vor  richtung weist eine Kopfhaube auf, und in  deren Innenraum, unmittelbar untereinander  ein Gerät zur     Erzeugung    von Ozon mittels  stiller elektrischer Entladungen, einen Heiz  körper und ein Gebläse, so dass das Ozon    nach Vermischung mit Warmluft direkt zu  den     Kopfhaar-Behandlungsstellen    gelangt.  



  Auf beiliegender Zeichnung ist eine bei  spielsweise Ausführungsform der erfindungs  gemässen Vorrichtung in Seitenansicht, mit  teilweisem Schnitt, dargestellt  1 ist eine unten offene Haube, welche  verstellbar an dem Gelenkträger 2 angeordnet  ist. Die Haube besitzt unten in üblicher     Weise     eine Einwölbung 3. Am Oberteil der Haube  ist ein Ozonerzeuger 4 angeordnet, der nach  dem Prinzip der Ozonerzeugung durch stille  elektrische Entladungen arbeitet.

   Für die  Haarbehandlung ist     Ozonerzeugung    durch  offene Funkenstrecken ungeeignet, da so  neben Ozon eine beträchtliche Menge von  Stickoxyd entsteht, dessen Vorhandensein bei  der Haarbehandlung unerwünscht     ist.        Das     erzeugte Ozon gelangt     innerhalb    der Haube  an einen elektrischen Heizkörper 5. Derselbe  ist ringförmig und besteht aus zwei in einem  Abstand     übereinanderliegenden    Widerstands  drahtspiralen. Anstelle von Drahtspiralen  könnte aber auch ein     Infrarotkörper    verwen  det werden.

   Unter dem     Heizkörper    5 befindet  sich ein Gebläse, welches aus einem zentrisch  zur Haube gelagerten Motor 6 und einem auf  der Achse 7 desselben aufgesetzten Flügel 8  besteht. 9 bezeichnet ein     Abschlussgitter,    wel  ches den Zutritt zu den hintereinander gela  gerten Teilen 4, 5 und  &  von unten her     ver-          unmöglicht.    10, ist ein Regulator für den      Ozonerzeuger 4, mittels welchem der Durch  fluss der Stromenergie und damit die ge  wünschte Ozonmenge eingestellt werden kann.  



  Die durch stille     elektrische    Entladungen  im Ozonerzeuger gewonnene ozonhaltige Luft       wird-durch    das Gebläse     resp.    den Flügel nach  unten gezogen und durch das Gitter 9 der       Köpfhäarhehandlungsstelle,    welche sich im  Bereich des offenen Raumes der Haube be  findet, direkt zugeführt. Durch das Motor  gehäuse wird die vom Ozonerzeuger kommende  ozonhaltige Luft gegen den Heizkörper abge  lenkt und dabei mit der von letzterem er  wärmten Luft vermischt. Aussenluft strömt  durch die Luftdurchlässe 11 zu. In gut ver  mischtem Zustand kommt die ozonhaltige  Luft und der Warmluftstrom, welcher zufolge  seiner Erwärmung durch den Heizkörper 5  trockener Natur ist, zu den Haaren.

   Die ozon  haltige Luft, welche zur Unterstützung des  Oxydationsprozesses, der beim Bleichen, Fär  ben sowie Dauerwellen von Kopfhaaren un  erlässlich ist, wird also innerhalb der Haube  im Bereich der     Behandlungsstelle    erzeugt.  Wichtig ist, dass die ozonhaltige Luft nicht  mit Dampf zusammenkommt, denn dies würde  eine Zersetzung von Ozon bewirken.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRÜCHE</B> I. Verfahren zur Behandlung mensch licher Kopfhaare, dadurch gekennzeichnet, dass man durch stille elektrische Entladungen Ozon erzeugt und dieses mittels trockener Warmluft direkt. den zu behandelnden Kopf haaren zuführt. 1I. Vorrichtung zur Ansübiing des Ver fahrens nach Patentanspruch I, gekennzeich net durch eine Kopfhaube, welche im Innen raum unmittelbar untereinander ein Gerät zur Erzeugung von Ozon mittels stiller elektri scher Entladungen, einen Heizkörper und ein Gebläse aufweist, das Ganze derart, dass das Ozon nach Vermischung mit Warmluft. direkt. zu den Kopfhaarbehandlungsstellen gelangt.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtuna nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet., dass der Ozonerzeu ger regulierbar ist.. \'. Vorrichtung nach Patentanspruch 1I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass der Ozonerzeuger über einem ring förmigen Heizkörper angeordnet ist und sich im Zentrum des letzteren ein Gebläsemotor befindet.
CH334851D 1958-02-18 1958-02-18 Verfahren zur Behandlung von menschlichen Kopfhaaren und Vorrichtung zur Ausführung desselben CH334851A (de)

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