Verfahren und Vorrichtung zur Aufnahme einer Nachricht und zur wahlweisen, mindestens teilweisen Wiedergabe derselben über eine Fernsprecheinrichtung Es wurde bereits vorgeschlagen, ein Auf nahmegerät über einen Fernsprecher (nach stehend als Hauptfernsprechstelle bezeichnet) derart an eine Fernsprecheinrichtung anzu schalten, dass das Gerät, wenn es über diese Einrichtung mit einem zweiten Fernsprecher (nachstehend als Diktierfernsprecher bezeieh- net) verbunden wird,
in Abwesenheit des Abonnenten eine in den Diktierfernsprecher gesprochene Botschaft aufnimmt.
Zweck der vorliegenden Erfindung ist die Beschaffung eines verbesserten Verfah rens und einer verbesserten Vorrichtung, dio es einem Diktierenden gestattet, an seiner Fernsprechanlage ein Aufnahme- Lind Wieder gabegerät (Diktiergerät), das zur Übermitt lung, von Gesprächen an die Fernsprechein richtung angeschlossen ist, auf mehrere er wünschte Vorgänge (von denen gewisse in geeigneter Weise kombiniert werden können), nihnlieh Beginn , Halt , Atifnahine , Abhören oder Wiederholen und Rück lauf zu schalten, so dass das Gerät.
über die Fernsprecheinrichtung für gewöhnliche Bit reauarbeiten verwendet werden kann.
In dem schweizerischen Patent Nr. 3,19-117, das keine: Vorveröffentlichiing darstellt, wurde bereits eine Vorrichtung beschrieben, welche ein Fernsteuergerät zur Erzeugung einer Vielzahl von Schaltsignalen, von denen jedes eine verschiedene und iin wesentlichen kori- stante Tonfrequenz hat, aufweist.
Das Fern steuergerät ist zum Einführen der Schalt signale an die Fernsprechanlage an dem Dik tierfernsprecher angeschlossen, ein Diktier gerät ist mit dem Fernsprecher zur Sprach übertragung verbunden, und ein Hauptstel- len-Steuergerät, das auf die durch die Fern sprechanlage zum Einstellen des Diktiergerä tes in den erforderlichen Zustand übertra-, genen Schaltsignale anspricht, ist an die Fernsprechanlage zur Aufnahme der über tragenen Schaltsignale und an das Diktier gerät angeschlossen, um letzteres in die er forderliche Einstellung zu bringen.
Gemäss einer bevorzugten Ausführungs form, die in diesem älteren Patent. beschrie ben ist, ist das Fernsteuergerät, das in der Nähe des Diktierfernsprechers angeordnet ist, als aktives Netzwerk mit einem Röhrenoszilla- tor ausgerüstet. Somit erfordert, da ein Hauptstellen-Steuergerät von einer Mehrzahl von Diktierenden gebraucht werden kann, jeder Diktierfernsprecher ein aktives Netz werk.
Es ist. ein Zweck der Erfindung, die Not wendigkeit, an jedem Diktierfernsprecher ein aktives Netzwerk vorzusehen, zu vermeiden.
Vorliegende Erfindung betrifft demgemäss ein Verfahren zur Aufnahme einer Nachricht und zur wahlweisen; mindestens teilweisen Wiedergabe derselben durch ein Diktiergerät., wobei beide Vorgänge während eines Anrufs über eine Fernsprecheinrichtung, an welche das Diktiergerät zur Gesprächsübermittlung angeschlossen ist, erfolgen.
Dieses Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, dass man der Fern sprechleitung ein Wechselstromsignal mit einer Mehrzahl Komponenten verschiedener Fre quenz überlagert, welche Komponenten über die Fernsprechleitung übertragbar sind, dass man bei einem Diktierfernsprecher die den Komponenten des Signals dargebotene Impe danz und damit den Pegel dieser Komponen ten verändert, durch welche Veränderungen der verschiedenen Komponenten das Diktier gerät unter voller Kontrolle dieses genannten Komponenten in eine Mehrzahl verschiedener Einstellungen geschaltet wird.
Die Erfindung bezieht sich auch auf eine Vorrichtung zur Durchführung des erfin dungsgemässen Verfahrens. Diese Vorrichtung enthält eine Fernsprecheinrichtung mit einem zur Gesprächsübermittlung dienenden Dik tierfernsprecher, einem zur C-Tesprächsüber- mittlung angeschlossenen Diktiergerät und einer diese verbindenden Fernsprechleitung und ist dadurch gekennzeichnet, dass ein Steueroszillator zur Erzeugung eines Wechsel stromsignals mit einer Mehrzahl von Kompo nenten mit voneinander verschiedener Fre quenz vorhanden ist, welche Komponenten durch die Fernsprechleitung übertragbar und dieser überlagert sind, da.ss ein Fernsteuer gerät mit der Fernsprechleitung am Diktier fernsprecher angeschlossen ist,
mit welchem Gerät man die dem Signal durch die Fern sprecheinrichtung dargebotene Impedanz ver ändern kann, um den Pegel wenigstens einer Frequenz zu Steuerzwecken zu ändern, und dass ferner ein Hauptstation-Steuergerät mit der Fernsprechleitung und dem Diktiergerät verbunden ist, welches Steuergerät unter voller Kontrolle der Pegel der Komponenten das Diktiergerät in eine Mehrzahl verschie dener Einstellungen schaltet.
Zweckmässig enthält das Fernsteuergerät ein passives Netzwerk und ist ein aktives Netzwerk nahe bei oder im Hauptstation- Steuergerät angeordnet. Dabei braucht man ungeachtet der Zahl der Diktierenden für jedes Hauptstation-Steuergerät nur ein ak tives Netzwerk.
Der Ausdruck unter voller Kontrolle bedeutet, dass die Einstellung des Diktier gerätes während des ganzen Anrufs von den Schaltsignalen gesteuert wird und nicht nur während eines vorbestimmten Momentes.
Das Fernsteuergerät ist vorzugsweise zum Diktierfernsprecher parallel geschaltet. Das Fernsteuergerät kann so ausgebildet.
und angeordnet. sein, dass es normalerweise eine hohe Impedanz hat, aber durch eine Betätigung von Schaltern bei gewissen vor bestimmten und besonderen Frequenzen, das heisst bei den Frequenzen des Signals, eine niedrige Impedanz hat. Der Steueroszillator besteht, vorzugsweise aus einer Mehrzahl von Oszillatorstromkreisen, je einem für ein Signal. Die Oszillator-Ausgangsstromkreise können eine niedrige innere Impedanz haben.
Der Ausgang des Steueroszillators speist zweckmässig das Hauptstellen-Steuergerät in Reihe mit der Fernspreelranlage. So kann durch Änderung der Impedanz des Fern steuergerätes der Anteil der Oszillator-Aus- gangsenergie, der in das Hauptstellen-Steuer- gerät eingeleitet wird, verändert werden.
Die Anordnung kann so getroffen sein, dass, wenn das Fernsteuergerät eine hohe Impedanz hat, der in das Hauptstellen-Steuergerät einge leitete Anteil der Oszillator-Ausgangsenergie unter dem Kleinstpegel liegt, auf welchen das Hauptstellen - Steuergerät ansprechen kann.
Wenn der Diktierende beabsichtigt, die Ein stellung des Diktiergerätes zu ändern, "o stellt er das Fernsteuergerät mit Vorteil so ein, dass es eine niedrige Impedanz bei der Frequenz des der gewünselrten Einstellung entsprechenden Signals hat.
Bei dieser Fre quenz ist dann die Impedanz in Reihe mit dem Hauptstellen - Steuergerät beträchtlich niedriger, so dass der Anteil der Oszillator- Ausgangsenergie, die in das Hauptstellen- Steuergerät eingeleitet wird, über den Kleinst- pegel ansteigt., auf welchen das Hauptstellen- Steuergerät ansprechen kann und daher das Diktiergerät in die gewünschte Einstellung lwingt.
Auf diese Weise kann zweckmässig das In-Tätigkeit-treten des passiven Netzwerkes, das an dem Diktierfernsprecher angeordnet ist, den Steueroszillator veranlassen, in das Hauptstellen-Steuergerät ein Signal von der erforderlichen Frequenz mit einer Amplitude über dem Minimumpegel einzuleiten. Die in das Hauptstellen-Steuergerät eingeleiteten Signale, die eine Amplitude oberhalb des 1Iinimumpegels haben, das heisst. Signale, auf welche das Hauptstellen-Steuergerät anspre chen kann, werden als Schaltsignale be zeichnet.
Der Steueroszillator kann, statt so ausge bildet zu werden, dass er eine Vielzahl von Signalen erzeugt, von denen jedes eine v er- schiedene und im wesentlichen konstante Fre quenz aufweist, auch so ausgebildet werden, dass er ein frequenzmoduliertes Signal ab gibt. In diesem Falle kann der obere und untere Frequenzbereich sich etwas über die jeweils entsprechende höchste und niedrigste Frequenz der einzelnen Signale hinaus er- streeken. Der Modulationsgrad kann in Über einstimmung mit dem Ansprechen des Haupt stellen-Steuergerätes gewählt werden.
Der Steueroszillator kann also so ausgebildet wer den, dass er den erforderlichen Frequenzbe reich bestreicht .
Das Fernsteuergerät kann auch in Reihe mit dem Diktierfernsprecher geschaltet wer den. Das Fernsteuergerät hat dann normaler weise mit Vorteil eine niedrige Impedanz, ist aber zweckmässig so ausgebildet, dass es auf Betätigung von Schaltern hin eine hohe Im pedanz, bei gewissen vorbestimmten und be sonderen Frequenzen, das heisst bei den Fre- clnenzen der Schaltsignale, erhält.
Der Steuer oszillator hat dann vorteilhaft eine hohe Aus gangsimpedanz, und das Hauptstellen-Steuer- gerät kann an seine Ausgangsklemmen so an geschlossen sein, dass, wenn das Fernsteuer gerät eine niedrige Impedanz hat, die Fern spreehanlage den Steueroszillator in solchem Ausmass belastet, dass seine Ausgangsenergie unter den Mindestpegel abfällt, auf welchen das Hauptstellen - Steuergerät. ansprechen kann. Sollte der Diktierende es beabsichtigen,! die Einstellung des Diktiergerätes zu ändern, so stellt er das Fernsteuergerät mit Vorteil so ein, dass es eine hohe Impedanz bei der Frequenz des Signals hat, das der erforder lichen Einstellung entspricht.
Der Steuer oszillator ist dann bei dieser Frequenz nicht mehr mit der niedrigen Impedanz der Fern sprechanlage belastet, und seine Ausgangs energie steigt demgemäss vorteilhafterweise über den Kleinstpegel an, auf welchen das, Hauptstellen-Steuergerät ansprechen kann.
Im folgenden ist eine bevorzugte Ausfüh rungsform des Erfindungsgegenstandes an Hand der Zeichnung erläutert.
Fig. 1 zeigt eine Blockschemadarstellung, üblicher Art und Fig. 2 ein detailliertes Schaltbild des Aus führungsbeispiels der Erfindung.
Gemäss Fig. 1 ist der Diktierfernsprecher 1 durch eine Fernsprechleitung mit einer Fernsprechzentrale 2, verbunden. Das Fern steuergerät 3 ist parallel zu der Fernsprech leitung an den Diktierfernsprecher 1 ange schlossen. Das Fernsteuergerät 3 ist eine pas sive, das heisst stromquellenfreie Schaltun; mit normalerweise hoher Impedanz, welche Schaltung so ausgebildet ist, dass sie bei Betätigung je eines von drei Schaltknöpfen bei einer vorbestimmten Frequenz, nämlich 7, 8 bzw. 9 kHz, eine niedrige Nebenschluss- impedanz der Fernsprechleitung darstellt.
Diese Frequenzen entsprechen den Diktierge- räteinstellungen Aufnahme , Stop und Abhören und Rücklauf . Die Einstel lungen Abhören und Rücklauf werden durch eine Frequenz gesteuert, wie nachste hend gezeigt werden wird. Ein Rufwecker wird in der Hauptstelle in Tätigkeit gesetzt, wenn die Schaltsignale mit Aufnahme - und Abhören -Frequenz gleichzeitig im Haupt stellen-Steuergerät wirksam werden. Dies wird durch Betätigen eines vierten Knopfes erreicht, was dem gleichzeitigen Drücken des ersten und dritten Knopfes gleichwertig ist.
Die Fernsprechzentrale 2 ist durch eine Fernsprechleitung mit der Hauptfernsprech- stelle 4 verbunden. Die Fernspreehleitung an der Hauptfernsprechstelle -1 ist ebenfalls über eine Empfängereinheit 5, die mit einem Schalter 6 versehen ist, an das Hauptstellen Steuergerät 7 und von hier aus an das Dik tiergerät 8 angeschlossen.
Das Hauptstellen- Steuergerät 7 enthält den Steueroszillator ?01. Der Steueroszillator enthält. drei Oszillator- stromkreise, die so ausgebildet sind, dass sie mit 7, 8 bzw. 9 kHz oszillieren.
Das Haupt stellen-Steuergerät 7 enthält ferner drei Sieb schaltungen 9, 10 und 11 in Parallelschaltung-. Der Steueroszillator 201 speist den gemein samen Eingang der drei Selektoren oder Sieb schaltungen in Reihe mit der Fernsprech anlage. Jede Siebschaltung weist einen Ire quenz-selektiven Verstärker auf, der auf eine der vorbestimmten Frequenzen, nämlich 7,8 bzw. 9 kHz, anspricht, ferner einen Detektor- Gleichrichter. Auf jede Siebschaltung folgt ein Röhrenrelais 1h, 13 bzw. 14.
Die drei Röhrenrelais veranlassen das Arbeiten der üblichen Einstellungen des Diktiergerätes, nämlich Aufnahme , Stop , Abhören und Rücklauf . Die letzten beiden Einstellungen werden durch eine Siebschaltung gesteuert. Das Rücklaitf-Steuergerät wird über einen Rücklaufimpulsgeber 15, gesteuert. Der Wecker 16 zum Rufen der Bedienungsperson wird durch gleichzeitiges Betätigen der Siebschal tungen 9 und 11 gesteuert.
Die Eingangs- und Ausgangsklemmen des Diktiergerätes, die den Einstellungen Auf nahme und Abhören entsprechen, sind durch die Wechselkontakte eines Relais E über den Schalter 6 mit der Fernspreehlei- tung für Sprachübertragung verbunden.
Das Hauptstellen-Steuergerät enthält, fer ner einen Oszillator 17 (nachstehend als Stop signalgenerator bezeichnet), welcher hörbare Zeichen, welche Stop oder Ende des Auf nahmemediums, das heisst des Ton- bzw. Sprachträgers (Platte, Band, Draht, Folie oder dergleichen), anzeigen. Der Stopssignal- generator 17 ist ebenfalls über den Schal ter 6 mit der Fernsprechleitung verbunden.
Im folgenden wird die Arbeitsweise in vereinfachter Form unter Bezugnahme auf Fi-.1 behandelt. Der Diktierende ruft den. Hauptstellen-Fernspreeher durch W, ählen der Nummer des letzteren. Wenn der Hauptstel- len-Fernspreeher läutet, nimmt eine Bedie nungsperson den Hörer ab und schliesst, wenn sie darüber unterrichtet wird, da.ss die Dik- tiermasehine gebraucht wird, den Schalter 6.
Der Diktierende kann dann ohne weitere Hilfe der Bedienungsperson das Diktiergerät in die erforderliche Einstellung schalten.
Der Diktierende drückt, nun den Auf- nalime -Sehaltknopf am Fernsteuergerät 3. Dass Fernsteuergerät bewirkt. dadurch für Signale mit einer Frequenz von 7 kHz, das heisst, der Frequenz, bei welcher die Sieb- sehaltung 9 anspricht, eine niedrige Impe danz der Fernspreehleitung. Als Ergebnis steigt der Anteil der 7-kHz-Aus"angsenergie des Steueroszillators ?01,
der dem gemein samen Eingang der drei Siebsehaltungen zu- geführt wird, über den Minimalpegel an, und es wird denigemä.ss ein Schaltsignal mit dieser Frequenz in die drei Siebsehaltungen einge führt.
Dieses 7-kHz-Signal wird durch die Siebsehaltun- 9 verstärkt und gleichgerichtet, deren Ausgang dann das Röhrenrelais oder Elektronenrelais 1? betätigt, welches wie derum. das Diktiergerät anlaufen lässt und es in die Anfrialinie -Ii',iiistelliin#r bringt.
Das Röhrenrelais 1'? veranlasst auch die Weehselkontakte des Relais 1:, die Fernsprech- leit.ung mit den Spraebeingangsklemiuen des Diktiergerätes zu verbinden. Der Diktierende diktiert dann seinen. Diktattext, welcher über die Fernsprechleitungen unter Vermittlung der Zentrale ?, der Empfängereinheit 5 und dein Schalter 6 und von hieraus über die Kontakte des Relais T den Spracheingangs klemmen des Diktier-erätes zugeführt wird.
Bei Beendigung des Diktates drückt der Diktierende den Stop -Sehaltknopf. Das Fernsteuer@verät gibt. dann der Fernspreeh- leitun- eine niedrige Impedanz für Signale mit einer Frequenz von 8 kHz, das heisst der Frequenz, bei welcher die Siebeehaltung 10 anspricht;
(las Röhrenrelais 13 wird, wie oben beschrieben, betätigt., schaltet das Diktier gerät in die Stop -Stellung lind veranlasst die Wechselkontakte des Relais E, die Fern- sprc=ehleitung mit den Sprachausgangsklem- nieti des Diktiergerätes zti verbinden.
Sollte der Diktierende beabsichtigen, einen Teil des soeben aufgenommenen Diktates wie derholt zu erhalten, so drückt er den Schalt knopf Abhören> . Das Fernsteuergerät gibt dann deren Fernsprechleitung eine niedrige Impedanz für Signale mit einer Frequenz von 9 kHz, das heisst der Frequenz, bei wel cher die Siebschaltung 11 anspricht, und das Röhrenrelais 11 wird in oben beschriebener 'eise betätigt.
Das Relais bringt das Gerät zum Anlaufen und schaltet es in die Einstele lang Abhören . Ausserdem sendet, solange der Schaltknopf Abhören gedrückt wird, der Riicklauf-Impulsgeber 15, der, wie früher erwähnt, ebenfalls durch das Röhrenrelais 11 gesteuert wird, eine Reihe von Impulsen zu der Rücklaufvorrichtung in dem Diktiergerät.
Die Anordnung ist so getroffen, dass der Tonaufnehmer- bzw. Tonabnehmerkopf des Gerätes über einen Abstand, der annähernd @-ie r Aufnahmesekunden für jeden erhaltenen Impuls beträgt, zurückbewegt wird. Der Diktierende fährt nun fort, den Schaltknopf i@bliören zu drücken, bis der Tonaufnehmer- bzw. Tonabnellinerkopf zu der erforderlichen Stelle der Aufnahme zurückgeführt ist.
Wenn der Anfang der gewünschten Textstelle er reicht ist., lässt der Diktierende den Schalt kilopf Abhören los und das Diktiergerät wiederholt das Diktat. Zweck des Rücklauf impulsgebers 15 ist es, das Einstellen des Diktiergerätes in die Einstellung Abhören sowie dass Steuern des Rücklaufs durch einen Kanal, das heisst einen Oszillator, eine Sieb sehaltung und ein. Röhrenrelais zu ermög lichen.
Wenn der Diktierende beabsichtigt, einen Teil des Diktates zu löschen, so veranlasst er durch Betätigung des Schaltknopfes Ab hören einen Rücklauf bis zu der erforder lichen Textstelle und drückt dann den Schalt knopf Aufna.hine ; hierdurch versucht er, dass die Siebschaltung 9 das Röhrenrelais 12 in Tätigkeit setzt, welches das Diktiergerät in die Einstellung Aufnahme schaltet. Der Tonaufnehmer- bzw. Tonabnehmerkopf des Diktiergerätes ist dann in der Aufnahme - Einstellung. Dem Tonaufnehmer- bzw.
Ton abnehmerkopf läuft ein Löschkopf voraus, der erregt wird, wenn das Diktiergerät sieh in der Einstellung Aufnahme befindet. Das Diktiergerät. löscht daher den zu berichtigenden Satz. Gleichzeitig mit dem Löschen kann der Diktierende die be richtigte Fassung diktieren.
Das Schalten des Diktiergerätes in die er forderliche Einstellung ist hier zwar unter Benutzung der Stop -Stellung beschrieben; es ist jedoch nicht notwendig, das Gerät. vor her ztl stoppen, um es aus einer Einstellung in die andere zu schalten.
Wenn der Diktierende sein Diktat be endet hat, so drückt er den Schaltknopf Be dienung rufen . Das Fernsteuergerät gibt sogleich der Fernsprechleitung eine niedrige Impedanz für Signale mit einer Frequenz von 7 und 9 kHz, das heisst. Frequenzen, auf welche beide Siebschaltungen 9 und 11 an sprechen. In der oben beschriebenen Weise werden daraufhin die Röhrenrelais 12 und 11 zugleich in Tätigkeit gesetzt und erregen den Wecker 16. Die Bedienungsperson hebt. dar auf den Handteil seines Hauptstellen-Fern- sprechers 1 ab und öffnet, den Schalter 6. Der Diktierende kann nun der Bedienungs person die gewünschten Anweisungen geben.
Zweck der Verwendung der Siebkreise 9 und 11 in Verbindung miteinander ist es, einen vollständigen Kanal mit einem Oszilla- tor, einem Siebstromkreis und einem Röhren relais zu ersparen. Das Ersparen von Ka nälen, die für die Steuerung des Bedienungs- rufweekers und für den Rücklauf gebraucht würden, verkleinert auch die erforderliche Frequenzbandbreite.
Eine mehr ins einzelne gehende Erläu terung der in Fig.1 schematisch gezeigten Vorrichtung wird im folgenden an Hand von Fig. 2 gegeben, in der alle Relais<B>-</B>in der unerregten, das heisst in der abgefäl- lenen Stellung gezeigt sind.
Die vorliegende Erfindung ist auf die verschiedensten Arten von Diktiergeräten anwendbar. Eine bevorzugte Ausführungs form wird nachstehend unter Bezugnahme auf ein Diktiergerät 8 beschrieben, das mit. drei elektromagnetischen Relais (nicht dar gestellt), um es in die erforderliche Stel lung zu bringen, versehen ist. Diese Relais oder Betätigungsvorrichtungen sind ein Stop -Relais, ein Abhören-Atifnahme -P#e- lais und ein Rücklauf -Relais. Ein Ende der Wicklung eines jeden Relais ist mit der einen Klemme einer mit zwei Klemmen ver sehenen Gleichstromquelle verbunden. Die andere Klemme der Gleichstromquelle ist ge erdet.
Das andere Ende jeder Wicklung ist mit einer Klemme 20, 21 bzw. 2'2 verbunden. Die Klemme 18 des Diktiergerätes ist über einen nicht gezeichneten Nockensehalter mit Erde verbunden. Der Nockenschalter wird intermittierend geschlossen, wenn der Auf nahmekopf sich innerhalb 30 Aufnahmesekun den vor dem Ende des Aufnahmemediums oder Tonträgers befindet. Die Klemme 19 des Diktiergerätes ist. über einen Kontakt in dem Diktiergerät, der nicht, gezeichnet ist, geerdet; er wird durch die Kupplung des Diktiergerätes geschlossen, wenn sie ausge rückt wird.
Die Klemmen 20, 21, 22 und 18 sind mit den Klemmen 28, 2';9, 30 und 2-7 in dem Hauptstellen-Steuergerät 7 verbunden. Das Diktiergerät ist. ferner mit Sprachein- gangsklemmen 23 und 24 und Sprachaus gangsklemmen 25 und 2,6 versehen. Diese Klemmen sind mit Klemmen 31, 32, 33 und 3-1 im Hauptstellen-Steuergerät 7 verbunden.
Die Klemme 2_2 ist über einen Kontakt B1 des Relais
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in dem Hauptstellen-Steuer- gerät 7 zur Erde verbunden. Wird also der Kontakt BI geschlossen, so wird das Stop - Relais erregt, bringt die Kupplung ausser Eingriff und schaltet hierdurch das Diktier gerät in die Stop -Einstellung; wenn der Kontakt B1 offen ist, so ist die Klemme 2'2 von der Erde getrennt und die Kupplung in Eingriff gebracht.
Die Klemme 20 ist über den Kontakt B2 oder den Kontakt El in dem Hauptstellen-Steuergerät 7 mit der Erde verbunden. Wenn also entweder der Kontakt 132 oder El geschlossen ist, so wird das Abhören-Aufnahme -Relais erregt. und schal tet das Gerät in die Einstelhing Abhören .
Wenn beide Kontakte .B 2 und EI geöffnet sind, so ist die Klemme 20 von der Erde abgetrennt, und das Abliören-Aufnalime - Relais wird entregt und schaltet das Gerät in die Aufnahme -Stellung. Die Klemme '?1 ist so angeordnet, dass sie über einen Kon- takt I'1 des Relais F in dein 7 zur Erde verbunden werden kann.
Wenn also der Kontakt F1 gesehlossen ist, so wird die Rileklauf-Betätigungseinrich- t.ung erregt. und lässt durch Vermittlung einer Sperrklinke, eines Sperrades und einer Schraube den Tonaufnehmer- bzw. Tonabneh- inerkopf des Gerätes über einen vorbestimm ten Abstand, der annähernd vier Sekunden Aufnahmezeit entspricht, zurüeklaufen. I,s wird also ersichtlich,
da.ss der Tona.ufnehmer- bzw. Tonabnehmerkopf je einmal über den vorbestimmten. Abstand zuriickläuft, wenn die Klemme 21. geerdet, wird.
Der Diktierfernsprecher 1. ist. von übli cher Bauart und enthält ein Mikrophon 35, einen Hörer 3,6, Spulen 3'7, 3'8, 39, einen Gabelschalter 40, einen. Kondensator 41 und einen Wecker 4'?. Der Wählerstromkreis ist nicht dargestellt. Der Fernsprecher ist. über ein Tiefpassfilter 43 an den Klemmen 44 und 45 mit der Fernsprechleitung verbunden.
Das Fernsteuergerät ist mit Klemmen 46, 47 versehen, welche mit Klemmen 44 und 45 an die Fernsprechleitung angeschlossen sind. Das Fernsteuergerät umfasst drei Reihen- sehalt.ungs-Resonanzstromkreise, die durch die Induktivität 48 und die Kapazität 50, h) die Induktivität 48 und die Kapazität 51, und c) die Induktivitä.t 49 und die Kapazität. 52 gebildet werden.
Jeder dieser Reilienresonanzstromkreise kann getrennt über Klemmen 4,6 und 4 7 mit tels Schaltern :53, 54 und 55 eingeschaltet wer den. Ferner können der Reihenr esonanzstrom- kreis, der a) durch die Induktivität 48 und die Kapazität- 50 gebildet wird, und der Reihenresonanzstromkreis, der c) durch die Induktivität 49 und die Kapazität 50 gebildet wird, gleichzeitig an die Klemmen 46 und 47 mittels eines Sehalters 56 angeschaltet wer den.
Die Resonanzfrequenz der Reilierireso- nanzstromkreise beträgt, je nachdem, ob der Schalter 43, 44 oder 45 betätigt, wird, 7 kHz, 8 kHz bzw. 9 kHz. Somit ist normalerweise die Nebensehlussiinpedanz des Fernsteuerge rätes 3 sehr hoch, ausgenommen, dass einer der erwähnten Schalter betätigt wird;
in diesem Falle hat es eine niedrige Impedanz bei der entsprechenden Resonanzfrequenz (bzw. den Resonanzfrequenzen). Cm bei Ver- < inderungen der Länge der Telephonleitungen Anpassungen vornehmen ztt können, ist ein \-eränderlicher Widerstand .57 zwischen dein geirreinsamen Punkt der Schalter und der Klemme 46 vorgesehen.
Der übliehe Hauptstellen-Fernsprecher 4 enthält ein Mikrophon 5'9, einen Hörer 60, drei Spulen 61, 63, 62, eine Kapazität 64, einen Wecker 6.5 und einen Gabelschalter 66. Der Fernsprecher ist.
über ein Tiefpassfilter 67 mit den Klemmen 68, 6'9 an die Fern- spreehleitung angesehlossen. Die Empfänger einheit 5 hat Eingangsklemmen 70 und 71, welche an die Fernspreehleitung mit Klem men 68, 69 angeschlossen sind, und Ausgangs klemmen 76 und 77, welche an die Klemmen 84, 83 des Hauptstation-Steuergerätes ange schlossen sind. Die Eingangsklemmen sind an die Ausgangsklemmen über Kontakte 7? und 73 des Sehalters 6 angeschlossen. Die Empfängereinheit weist ferner eine Lampe 81.
auf, die über einen Kontakt 7'5 am Sehalter 6 -in eine Klemme 80die geerdet ist, ange schlossen ist. Die Klemme 79 ist, an eine Stromquelle mit 6,3 Volt Gleichspannung, die nicht dargestellt ist, angeschlossen. Der Kon takt 74 ist angeordnet, um die Klemme 78 in der Empfängereinheit an die geerdete Klemme 80 anzuschliessen. Die Klemme 78 ist mit der Klemme 8"? in der Steuereinheit erbrruden.
Die Sekundärwicklung 88 des Transforma tors 89 und die Primärwicklung 85 des Trans- formators 86 sind an die Klemmen 83 und 84 angeschlossen. Diese Wicklungen sind in Reihe geschaltet. Die Sekundärwicklung 87 des Transformators 8:6 ist an Klemmen 91 und 9\? angeschlossen. Diese Klemmen sind über ein Tiefpassfilter 93 an die beweglichen Arme von Wechselkontakten E2, E3 des Re lais 4 gelegt. Die beiden Paare der festste henden Federn der Kontakte E2 und E3 sind an Klemmen 31, 33 und 32, 34 angeschlossen.
Die Klemmen 31, 32 sind an die Sprach eingangsklemmen 2,3, 24 und die Klemmen 33, 34 an die Sprachausgangsklemmen ?5 und 26 angeschlossen.
Die Klemmen 91 und 92 sind ebenfalls über ein Hochpassfilter 94 an Erde und an die gemeinsame Eingangsklemme 95 der drei Siebkreise 9, 10 und 11 angeschlossen.
Jeder Siebkreis enthält einen frequenz- selektiven Verstärker in Form einer Pentoden- röhre 96 mit einem parallelen Resonanzstrom kreis 97 als Anodenbelastung. Die Ausgangs spannung des Gleichrichters 98 ist dem Gitter der Triode 100 zugeführt, welche die Spule des Relais r1 in ihrem Anodenstromkreis hat. Die Triode<B>100</B> und das Relais
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stellen das Röhrenrelais oder elektronische Relais 1.-21 dar.
Das Relais A hat N Arbeitskontakte E11 und A'2, welche beide offen sind, wenn das Relais entregt ist. Die Selektoren oder Sieb kreise 10 und 1i sind ähnlich dem Selektor bzw. Siebkreis 9; mit der Ausnahme, dass die Resonanzfrequenzen ihrer Parallel-Resonanz- kreise 8 und 9 kHz statt 7 kHz betragen. Ferner hat die Triode 100' des elektronischen Relais 13 einen Widerstand 106 zwischen Ka thode und Erde.
Die Kathode ist ferner über einen Vorschaltwiderstand 107 und einen Ruhekontakt D1 oder ein Relais
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an die Klemmen 82 angeschlossen.
Jeder Siebkreis und das dazugehörige Relais sind so angeordnet, dass das zugehörige Relais
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und entregt ist, wenn ein
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Signal, das die glniehe Frequenz hat wie die Resonanzfrequenz seines Parallel - Resonanz kreises, an den Eingang des Siebkreises ge legt wird. Ferner wird das Relais
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auch entregt, wenn der Schalter 6 und/oder der Kontakt Dl geöffnet sind.
Der Stopsignalgenerator 17 hat eine Os- zillatorröhre 101 und einen auf 400_ Hz ab gestimmten Resonanzstromkreis 102. Der ab gestimmte Stromkreis enthält eine Kapazität 103, welche an die Erdleitung und an eine angezapfte Induktivität 10'4 angeschlossen ist. Ein Widerstand 105 ist so angeordnet, dass, wenn er in den Resonanzstromkreis 102 eingeschaltet ist, infolge der erhöhten Vor spannung, die an die Röhre gelegt ist und der erhöhten Verluste in dem Resonanz stromkreis die Schwingung unterdrückt wird.
Der gemeinsame Punkt zwischen der Induk- tivität 104 und dem Widerstand 10,5 ist zu der Klemme 27 geführt, welche an die Klemmen 18 und 19 in dem Diktiergerät an geschlossen ist. Wie oben erwähnt, ist die Klemme 18 über einen Nockenschalter, der nicht dargestellt ist, zur Erde geführt. Der Nockenschalter wird intermittierend geschlos sen, wenn sieh der Tonaufnehmerkopf in einem Bereich von 30 Aufnahmesekunden vom Ende des Aufnahmemediums oder Ton trägers befindet.
So wird der Widerstand 105 kurzgeschlossen und veranlasst hierbei den Oszillator zum Schwingen, wenn der Nockenschalter geschlossen wird. Der Wider stand 105 ist ebenfalls kurzgeschlossen, wenn die Klemme 19 infolge des Aussereingriff- kommens der Kupplung geerdet ist. Demge mäss bringt der Oszillator ein fortdauerndes Zeichen hervor, wenn das Gerät gestoppt wird, und ein intermittierendes Zeichen oder Piepsen, wenn der Tonaufnehmerkopf fast das Ende des Tonträgers erreicht hat.
Der Ausgang des Oszillators 1'7 wird den Klem men 108 eines Verstärkers zugeführt, der eine Triodenröhre 109 aufweist, welche die Primärwicklung 90 des Transformators 89 in ihrem Anodenstromkreis hat.
Der Oszillator 201 weist drei ähnliche Röhrenoszillatoren 110,<B>111,</B> 11:2 auf. Jeder dieser drei Oszillatoren weist eine Triode 113 und einen Resonanzstromkreis 114 auf. Der Ausgang der drei Oszillatoren ist den ge meinsamen Eingangsklemmen 108 des Ver stärkers zugeführt. Die Oszillatoren sind so ausgebildet, dass sie mit 7, 8 bzw. 9 kIlz schwingen.
Der Wecker 16 ist mit einem Ende seiner Wicklung geerdet, während das andere Ende über den Kontakt D 2 des Relais zu der Klemme 115 geführt ist, welche
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an eine geeignete Gleichstromquelle angeschlossen ist.
Die Relaisstromkreise und ihre Wirkungs weise werden im folgenden in Verbindung mit einer Beschreibung der Arbeitsweise der gesamten Einrichtung erläutert. Es sei be sonders darauf hingewiesen, da.ss Fig.2 die Einrichtung bei entregten Relais zeigt.
Wenn der Diktierende ztt diktieren beab sichtigt, nimmt er das Handgerät seines Fern sprechers 1 ab und wählt die Nummer des Hauptstellen-Fernsprechers. Wenn der Wek- ker 65 des Hauptstellen-Fernsprechers läutet, so nimmt der Bedienende den Handteil seines Fernsprechers ab und schliesst dabei den Gabelschalter 6,6. Der Bedienende betätigt, nachdem er von dem Diktierenden informiert ist, dass die Diktiermaschine gebraucht wer den soll, den Schalter 6, so dass er seine Kontakte 72 bis<B>75</B> schliesst.
Das Schliessen der Kontakte 72 und 73 verbindet die Klem men 83 und 84 mit der Fernsprechleitung. Die Impedanz an den Klemmen 83 und 84, wel che in das Hauptstellen-Steuergerät 7 führen, ist ähnlich derjenigen des Hauptstellen-Fern- sprechers hinter dem Gabelschalter 66, so dass das Handgerät der Hauptstelle gewünschten- falls wieder aufgelegt werden kann. Das Schliessen der Kontakte 74 verbindet den Kontakt Dl in dem Kathodenstromkreis der Röhre 100' des elektronischen Relais 13 zur Erde.
Das Schliessen des Kontaktes 75 ver vollständigt den Stromkreis für das Warn licht g1, welches aufleuchtet, um anzuzeigen, dass das Diktiergerät besetzt. ist.. Der Diktie rende hört nun ein 400-Hz-Stopsignal in sei- nenn Hörer, welches anzeigt, dass das Gerät sich in der Stop -Einstellung befindet.
Der Diktierende drückt nun den Auf- naliine -Sclialtknopf 53,. Dies schaltet den ab gestimmten Kreis mit der Kapazität. 50 und der Induktivität 48 an die Telephonleitung und veranlasst ihn, der Fernsprechleitung eine niedrige Impedanz für Signale mit einer Fre quenz von 7 kHz zu geben.
Der Anteil der i 7-kIIz-Ausgangsleistung des Steueroszillators 201 steigt, nach Verstärkung, eingeführt in den gemeinsamen Eingang der drei Selektiv stromkreise, über den Kleinstpegel an, und ein Schaltsignal mit dieser Frequenz wird dem ; gemäss in die drei Siebkreise eingeleitet.
Das 7-kI3z-Schaltsignal entspricht der jenigen Frequenz, bei welcher der Siebkreis 9 anspricht und nach dem Heraussieben das elektronische Relais<B>12</B> betätigt und hier , durch das Relais
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entregt, indem er seine Kontakte üll und A2 veranlasst, sich zu öffnen und den Kontakt t13, sich zu schliessen. Das Relais
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ist. so angeordnet, dass es über den Kontakt C1 in Reihe mit einem Wider stand 116 erregt wird.
Der Kontakt A2 und der Kontakt E4, welche in Reihe liegen, werden mit. dem Relais
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und dem Kontakt Cl parallel geschaltet. Durch Öffnen des i Kontaktes A2 wird der Kurzschluss an dem Relais
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beseitigt, \welches daraufhin erregt wird. Dies hat zur Folge, dass die Wechselkontakte E'2 und E3 die Sekundär wicklung 87 des Transformators 86 an die Spra,eheinganb klemmen 23, 2'-1 schalten und die Kontakte El und E4 geöffnet werden.
Durch das Öffnen des Kontaktes El (B2 wird ebenfalls geöffnet., wie oben erwähnt), wird die Klemme 20 des Abhören-Aufnalime -Relais von Erde abgetrennt und das Abhören-Auf- o tiahme -Relais wird daher entregt und schaltet das Diktiergerät in die Aiifnalinie -Stellung. Das öffnen des Kontaktes E4 gewährleistet, dass das Relais
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nicht kurzgeschlossen wer- den kann, wenn der Aufnahmeschaltknopf 53 losgelassen wird.
Nach dem Öffnen des Kon taktes A1 wird nun das Relais
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welches vorher über seinen eigenen Kontakt B3 in Reihe mit den Kontakten A1 und C3 kurz geschlossen war, erregt. Bei Erregung des Relais
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werden alle seine Kontakte geöffnet. Das Öffnen des Kontaktes B3 gewährleistet, dass der Kurzschluss des Relais
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nicht wie derhergestellt werden kann, wenn der Kon takt Al scldiesst, sobald der Aufnahmeschalt- knopf 53 losgelassen wird; das Öffnen des Kontaktes B1 trennt die Klemme 22 des Stop -Relais von Erde und setzt hierbei das Diktiergerät in Gang;
das Öffnen des Kon taktes B2 zusammen mit dem öffnen des Kon taktes El - wie oben erwähnt - schaltet das Diktiergerät in die Aufnahme -Einstellung. Das Stopsignal, welches hörbar wird nach der Betätigung des Schalters -6, hört nun auf, infolge des Aussereingriffkommens der Kupp lung. Der Diktierende diktiert nun seinen Diktattext.
Um die Maschine zu stoppen, betätigt der Diktierende den Stop -Schaltknopf 54, wor auf das Fernsteuergerät ein Schaltsignal von 8 kI-Iz bereitstellt, welches in der oben be schriebenen Weise die Entregung des Relais Entregung des .Relais
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schliesst, alle seine
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des elektronischen Relais 13 verursacht. Die Kontakte. Das Schliessen des Kontaktes B1 stoppt das Diktiergerät. Das Schliessen des Kontaktes B'2 schaltet das Diktiergerät auf Abhören .
Das Schliessen des Kon taktes B3 stellt wieder den Kurzschluss an dem Relais
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her, und das Schliessen des Kontaktes B4 schaltet den Widerstand 11.7 an die Sprachausgangsklemmen 25 und 26 des Diktiergerätes.
Um das Diktiergerät in die Einstellung Abhören zu schalten, drückt der Diktie- rende den Abhörenschaltknopf :t5, worauf das Fernsteuergerät ein Sehaltsignal mit 9 hHz bereitstellt, welches in der oben beschriebenen Weise bewirkt., da,
ss das Relais des elektro nischen Relais 14 entregt wird.
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Die Entre- gung des Relais
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öffnet seine Kontakte Cl und C3 und schliesst seine Kontakte C2 und C4. Das Öffnen des Kontaktes C3 nimmt den Kurzschluss an dem Relais
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weg, we1- elies daraufhin erregt wird. Alle Kontakte des Relais
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öffnen darauf.
Das Öffnen des Kon taktes
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bewirkt, dass der Kurzschluss an dem Relais
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nicht wiederhergestellt werden kann, wenn der Kontakt C3 auf das Schliessen des Abhören -Schaltknopfes 55 hin schliesst. Das Öffnen des Kontaktes B4 startet das Diktier gerät. Das Öffnen des Kontaktes B4 trennt den Widerstand 117 von den Sprechausgangs- klemmen 25., 26 des Diktiergerätes. Das Stop -Signal, welches hörbar war, solange die Kupplung ausser Eingriff war, hört. nun auf.
Das Öffnen des Kontaktes C1 entregt das Re lais
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Darauf schliessen seine Kontakte El und E4 und seine Wechselkontakte L'2 und E3 verbinden die Sekundärwicklung 87 des Transformators 86 mit den Spreeh- ausgangsklemmen 25, 26, des Diktier gerätes.
Das Schliessen des Kontaktes El. (trotz Offenstellung des Kontaktes B'2:) ver bindet die Klemme 20 des Abhören-Auf- nahme -Relais mit der Erde und erregt es hierbei, so dass es das Diktiergerät in die Ab- hören -Einstellung schaltet. Das Schliessen des Kontaktes E4 stellt wieder den Kurzschluss an dem Relais
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her, um zu gewährleisten, dass, wenn der Kontakt C1 schliesst, nach Los lassen des Abliören -Schaltknopfes 55 das Relais
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entregt bleibt.
Der Kontakt C4 ist in Reihe geschaltet mit denn Kontakt D3, dem Kontakt<B>1' 2</B> des Relais
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dem Wider stand 118 und der Wieklung 1l_9 des Relais 1'. Das Relais
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hat eine Sekundärwieklung 120, die genau gleich der Wieklung 119 ist, welche in Reihe mit einer Kapazität 121 an die Z@ ich- lung 119 geschaltet. ist.
Das Schliessen des Kontaktes C4 erregt das Relais
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und infolge der besonderen An ordnung des Widerstandes 1l:8, der Kapaziteit 121, der Relaiswicklung 119 Lind <B>1220</B> und des Kontaktes h'2 beginnt das Relais
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zu pulsie ren. Dies veranl'asst seine Kontakte I'1 und I1'2, sich fortwährend zu öffnen und zu schliessen.
So verbindet der Kontakt 11'1 inter- inittierend die Klemme 21 des Rücklaufrelais mit Erde und entregt hierbei die Rüeklauf- Betätigungseinrichtung. Diese Einriehtung setzt den Tonaufnehmer- bzw. Tonabnehmer kopf des Gerätes, jedesmal wenn der Kontakt 11'1 schliesst, um eine Strecke zurück, die an nähernd vier Sekunden der Aufnahmezeit ent spricht.
So wird, solange der Abhören Sehaltknopf niedergedrückt wird, der Ton abnehmerkopf zurüekbewegt, bis der Beginn der erforderlichen Textstelle der Aufnahme erreicht ist, worauf der Abhören -Schalt- knopf losgelassen wird. Das Diktiergerät, welches bereits in die Abhören -Eiristellnri@r- geschaltet. worden ist, gibt hierauf den Dik tattext. wieder.
Wenn der Diktierende beabsichtigt, die Bedienungsperson zu rufen, so drückt er den Bedienungs-R.tifen -Sehaltknopf 56, worauf das Fernsteuergerät gleiehzeit.ig die Hergabe von Schaltsignalen von 7 und 9 kHz bewirkt, welche in der oben beschriebenen Weise die Entregung des Relais
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des elektronischen Relais 12 und des Relais
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des elektronischen Relais 14 lierbeifübren, Die Entregung dieser beiden Relais verursacht.
wiederum, dass die Kontakte .13 und C2 schliessen, worauf das Relais
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erregt wird. Die Erregung des Re lais
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veranlasst es, seine Kontakte Dl. zu öffnen, und verursacht hierdurch, dass das Relais
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des elektronischen Relais 13 entregt wird. Sobald das Relais
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entreg1 wird, ist das Gerät. - wie oben beschrieben - ge stoppt.
Das Schliessen des Kontaktes D2 lebt den Wecker<B>16</B> über die Klemme 11'5 an eine Gleielistromquelle. Der Wecker bringt hierauf ein hörbares Signal hervor, um die Bedie nungsperson ztt rufen. Die Bedienungsperson liebt den Handteil des Hauptstell'en-Fern- spreeligerätes ab und öffnet den Schalter 6. Der Diktierende kann nun dem Bedienenden die Anweisungen geben, die er wünscht.
Um zu gewährleisten, dass die Schalt signale, die von dem Steneroszillator 201 aus gesandt werden, nicht in die Fernsprecher ein geleitet werden, sind diesen unmittelbar Tief passfilter 13 und 67 vorgeschaltet. Diese Fil ter gewährleisten auch, dass die Impedanzen, die \den Signalen dargeboten werden, nicht nur die Fernsprechgeräte beeinflusst werden.
In iihnlicher Weise werden die Signale daran ,hindert, die Spreeliklemmen des Diktier gerätes über einen Tiefpassfilter 93 zu errei- ehen; damit die Sprachübertragung nicht die Wirkung der drei Siebkreise stört, ist. ihnen ein Hoelipassfilter 9-I vorgeschaltet. Die Grenz- frequenz all. dieser Filter ist 3,5 kHz.
Bei dem vorstehend beschriebenen Betrieb des Gerätes setzt sich der Diktierende mit; der Bedienungsperson zu Beginn und bei Ende des Diktates in Verbindung. Doch ist eine solche Verbindung nicht, unbedingt er forderlich. So braucht, falls es gewünseht wird, die Bedienung nur den Schalter 6 zu schliessen, wenn das Hauptstellen-Fernsprecli- gerät. bei Beginn des Betriebes Rufzeichen gibt und den Schalter 6 zu öffnen, um den Ruf freizugeben, und das Aufnahmemedinin bzw.
den Tonträger zu ersetzen, wenn die Bedie- nungsruflampe 90 am Ende des Diktates auf- leuchtet, dadurch, da.ss der Diktierende den Schaltknopf Bedienung rufen drückt. Wenn es beabsichtigt ist, die Einrichtung zu be nutzen, ohne dass eine Sprechverbindung zwi schen dem Diktierenden und der Bedienung' stattfindet, so kann der Hauptstellen-Fern- sprecher durch eine Glocke und einen Kon densator ersetzt werden entsprechend der Glocke 65 und der Kapazität 6.1.
Die Arbeitsweise ist hier unter Bezug nahme auf eine Handannahme des Rufes des Diktierenden und einer Handauflösung der Verbindung beschrieben. Diese Annahme kann aber auch bei einigen Fernsprechsystemen oder -anlagen automatisch erfolgen.