CH334903A - Beutelfilter - Google Patents

Beutelfilter

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Publication number
CH334903A
CH334903A CH334903DA CH334903A CH 334903 A CH334903 A CH 334903A CH 334903D A CH334903D A CH 334903DA CH 334903 A CH334903 A CH 334903A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
bag
filtrate
bag filter
pipe
expansion
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Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Ebbrecht Emil
Scheidt Walter
Original Assignee
Scheibler Fritz
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Scheibler Fritz filed Critical Scheibler Fritz
Publication of CH334903A publication Critical patent/CH334903A/de

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D29/00Filters with filtering elements stationary during filtration, e.g. pressure or suction filters, not covered by groups B01D24/00 - B01D27/00; Filtering elements therefor
    • B01D29/39Filters with filtering elements stationary during filtration, e.g. pressure or suction filters, not covered by groups B01D24/00 - B01D27/00; Filtering elements therefor with hollow discs side by side on, or around, one or more tubes, e.g. of the leaf type
    • B01D29/43Filters with filtering elements stationary during filtration, e.g. pressure or suction filters, not covered by groups B01D24/00 - B01D27/00; Filtering elements therefor with hollow discs side by side on, or around, one or more tubes, e.g. of the leaf type mounted otherwise than transversely on the tube mounted otherwise than axially on the tube

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Filtration Of Liquid (AREA)
  • Treatment Of Sludge (AREA)

Description


  



  Beutelfilter
Vorliegende Erfindung betrifft einen Bentelfilter, bei dem das Filtrat aus einem in der ru filtrierenden Flüssigkeit frei hängenden,   allseitig geschlossenen Gewebebeutel en. tnom-    men wird, dessen Seitenwände mittels eines   zusammenklappbaren Rahmeneinsatzes und    in der Rahmenebene angeordneter, ständig unter Zngspannung stehender   Spreizmittel    in Abstand voneinander gehalten werden. Der obere waagrechte Stab des   Rahmeneinsatzes    ist dabei als   Filtratabflussrohr ausgebildet,    das an seiner Unterseite mit mindestens einer dem Abfluss des Filtrates dienenden Öffnung versehen ist. Durch Einsehaltung von   elastiseh      verformbaren Zwischengliedern,    wie z. B.



     Sehlaubenfedern    oder dergleichen, in   kApreiz-    ketten soll gemϯ dem Hauptpatent erreicht werden, dass   Stromungsstosse    auf den Filter   beutel elastisch-nachgiebig aufgefangen und    somit unschädlich gemacht werden, damit ein.



  Aufeinanderpressen von Teilen der   Seiten-    wÏnde des Filterbeutels und damit eine Ver  mindernng    der wirksamen Filterfläche weit  gehend vermieden    oder verringert wird. Es   bat    sich aber herausgestellt, dass der angestrebte Erfolg dann nicht oder nur ungenü  gend erreicht    wird, wenn die Filter-besonders bei   unsachgemässer Bedienung durch un-       gesehultes Personal-ständig und nicht nur    vorübergehend mit zu hoher Belastung gefahren werden.

   In diesen Fällen bleiben die federnden   Spreizketten    zusammengepresst und der Filterbeutel bleibt gegen und eventuell auch in das Filtratabflussrohr   gedrüekt.    Zwar hilft in solchem Falle die ebenfalls im Hauptpatent genannte Anbringung einer   Längs-    spirale im Innern des Filtratabflussrohres oder die Anordnung von einer Vielzahl von   Einzel-      abflussöffnungen    überhaupt, doeh ist die Wir  kung    bei besonders ungünstigen   Betriebs-      bedingungen vielfach ungenügend.    Der Grund hierf r ist darin zu suchen,

   dass die Wan  dungsteile    des Filterbeutels in der NÏhe der   Abflussöffnungen    bei stÏndig zu hoher Filterbelastung   sehneller    und nachhaltig bleibend gegen und in die Abflussöffnungen an-oder eingedrückt werden als bei normaler Filterbelastung, da die Filterbeutel aus in sich mehr oder weniger dehnbarem,   naehgiebigem    Textilgewebe bestehen. Dies tritt besonders bei Benutzung neuer, noch nicht gebrauchter Filterbeutel ein.

   Da Textilgewebe, auch wenn es vor der Verarbeitung zu   Filterbeuteln    gekrumpft wurde, nachträglich noch mehr oder weniger   einlauft, müssen neue Filterbeutel    zunächst in vertikaler   Riehtung      etwas über-    dimensioniert werden, damit sie nach weiterer   Naehkrumpfung noch    passend auf den Filterrahmen aufgezogen werden können. Aus diesem Grunde lassen sieh zunächst nur locker und nicht straff auf den Filterrahmen aufgezogene neue Filterbeutel in beschriebener Weise besonders leicht gegen und in die Abflussöffnungen dr cken. 



   Zweck der Erfindung ist es, diesem ¯belstand abzuhelfen und Eindrückungen der Beutelwandungen, die bei zu hoher Filterbelastung aus den genannten Gründen nicht zu vermeiden sind, in unmittelbarer NÏhe der   Abflussöffnungen    unmöglieh zu machen.



   Gemäss der Erfindung wird ein Beutelfilter   vorgesehlagen,    bei dem das   Filtratabfluss-    rohr beiderseits der   Abflussöffnungen    mit   Spreizhaltern    versehen ist, die entlang der   Beutelseitenwandungen    verlaufen und sich bis zu einer zweckmässigen Entfernung von den Filtratabflussoffnungen   erstreeken.    Hierdurch wird erreicht, dass   Eindrüekungen    der   Filterbeutelwandung    nur in solcher unschädlichen Entfernung von den Abflussöffnungen entstehen können, dass sie   die Abflussöffnun-    gen niebt mehr erreichen.

   Das Eindr cken der Beutelwandungen ist nämlich nicht   unbe-    grenzt möglich, da dies die Abmessungen des Filterbeutels, der den   Rahmeneinsatz    nebst Spreizketten passend umgibt, nicht gestattet.



  Die   Spreizhalter können    aus im Abstand voneinander und gegenüberliegend angeordneten Einzelgliedern bestehen, die etwa in den besonders gefährdeten Zwischenräumen zwischen den   Spreizketten    liegen. Sie können jedoch auch aus zwei der Rohrlänge entsprechenden, durchgehenden Spreizschienen bestehen. Die Spreizschienen können   siebartig    durchbrochen oder gelocht sein.



   Bei neu herzustellenden   Beutelfiltern    k¯nnen die Spreizschienen und das   Filtratabfiuss-    rohr im Bereich des Filterbeutels aus einem geometrisch ähnlichen Profil bestehen.



   Die einzelnen Spreizhalter oder auch zwei durchgehende Spreizschienen können auch in einfacher Weise am Abflussrohr naehträgliel angebracht werden, indem zum Beispiel die Spreizhalter von einer im Profil   etwa U-för-      migen    Kappe gebildet werden, die auf das Abflussrohr geklemmt oder anderweitig befestigt wird. Wenn die Kappe zum Beispiel das   Filtratabflussrohr auf    mehr als dem   hal-    ben Umfang umfasst, so ist damit eine einfache und sichere Halterung derselben auf dem Rohr sichergestellt.



   Schlie¯lich k¯nnen die Spreizgliederschicnen oder   einheitliehen      Spreizkappen    so ausgestaltet werden, dass sie in Richtung ihrer   untern    Endkante   V-förmig    oder ähnlieh ans  einanderstrebend    gerichtet sind, so dass ihre Spreizwirkung vorteilhaft beeinflusst und verbessert wird.   



   Au@ beiliegender Zeichnung ist der Erfin-      dulngsgegeenstand    beispielsweise   und in Gegen-    überstellung mit der bisherigen   Ausgestaltung    eines Beutelfilters veranschaulicht. Es zeigt :   
Fig. l einen zusammenklappbaren Rahmen-    einsatz ohne Filterbeutel in   aufgeklappter    Ar  beitsstellung,   
Fig.2 einen teilweisen senkrechten Schnitt durch den   Beutelfilter    gemϯ dem Hauptpatent,
Fig. 3 denselben Schnitt dureh einen Ben  telfilter    gemäss ¯ einem Ausf hrungsbeispiel der Erfindung, wobei das   Filtratabflussrohr    und zwei Spreizschienen aus einem einheitlichen Profil bestehen, und
Fig.

     4    denselben Schnitt mit nachtrÏglich auf das   Filtratabflussrohr aufzusehiebender    und dort aufzuklammernder oder anderweitig zu befestigender   Spreizkappe.   



      Der Rahmeneinsatz bestellt aus dem obern      Stab a    als Filtratabflussrohr mit dem Anschlu¯st ck b und den RahmenstÏben c1, c2, c3, die  ber die Scharniere   di,    d2, d3, d4 untereinander und mit dem Stab a   gelenkig ver-      bunden sind. Zwischen    den Stäben a und   (-.,    verlaufen zwei Reihen   v on Spreizketten e, die    dureh direkt am Rahmenstab befestigte    Schraubenfedern @ unter elastischer Zugspan-    nung stehen.

   Diese Spreizketten haben die Aufgabe, den Filterbeutel h   (Fig. 2 bis 4)    gespreizt zu halten oder wieder zu spreizen, wenn die Wandungen des Filterbeutels bei Str¯mungsst¯¯en aufeinander zu liegen kommen und die wirksame Filterfläehe dadureh verringert wird.



   Das Filtratabflu¯rohr a hat an seiner Unterseite einen Längssehlitz, der durch eine eingelegte Drahtwendel g in eine Vielzahl von   Einzeloffnungen    unterteilt ist.   Hierdureh    soll gemϯ dem Hauptpatent vermieden werden, da¯ Teile der Wandungen des Filterbeutels zwisehen den   Spreizketten    e   eingedrüekt    werden und in das Filtratabflussrohr eindringen.



  Dieser Zweck wird wohl erreicht, jedoch wird die Leistung des Beutelfilters aueh erheblich    gemindert, wenn sich Wandungsteile des Fil-    terbeutels vor die Öffnungen des Abflussroh  @es legen,    wie es in Fig.   2    strichpunktiert dargestellt ist. Dieser Fall tritt zwar nur bei   un-    sachgemässer Bedienung, das heisst ständiger   @ berbelastung    des Filters oder bei besonders starken   Stromungsstössen,    auf,   jedoeh    erscheint es zweckmϯig, die Filtratabflu¯¯ffnungen bzw. die Drahtwendel   g    mit Sicherheit von jeder Berührung mit dem Filterbeutel frei zu halten.



   In Fig. 3 ist beispielsweise gezeigt, auf   welcheWeise    dieses Ziel erreicht werden kann.



  Das Filtratabflu¯rohr a ist im Bereieh des   Fijterbeutels    als etwa U-f¯rmiges Profil ausgebildet, dessen beide Schenkel a1 auseinanderstrebend entlang den beiderseitigen WÏnden h des Filterbeutels laufen und sich bis zu einer derartigen Entfernung von den Ab   fiussfffnungen erstrecken, dass Eindrückun-    gen des Filterbeutels, die unterhalb der   Spreizmittel auftreten können, nicht mehr    bis   xu    den Abflussöffnungen hinreichen. Die sich unter UmstÏnden einstellenden   Eindrückun-       > en    sind in Fig. 3 ebenfalls gestrichelt eingezeichnet.   



   Fig. 4 zeigt eine selbständige Spreizkappe t    mit geneigten Spreizschienen i1, die auf das Filtratabflussrohr a von   Filtereinsätzen älte-      rer Ausführung nachträglieh,    z. B. aufgeklemmt werden kann, da sie das Abflussrohr   a    auf mehr als dem halben Umfang umfa¯t.



     Selbstverständlich kann    die Kappe auch in irgendeiner andern Weise am Rohr a befestigt   sein.   



   Die Kappe i, die gemäss   Fig. l dieselbe    Länge wie das Abflussrohr   a    aufweist, kann selbstverständlich auch unterbrochen sein, und zwar zweckmässig an den Stellen, wo je  weils eine Kette    eine Eindrückung des Filterbeutels von sich aus   verhindert. Aueh    kann auf die Drahtwendel g gegebenenfalls verzielitet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Beutelfilter, bei dem das Filtrat aus einem in der zu filtrierenden Flüssigkeit frei hängenden, allseitig geschlossenen Gewebebeutel entnommen wird, dessen Seitenwände mittels eines zusammenklappbaren Rahmeneinsatzes und in der Rahmenebene angeordneter, ständig nnter Zugspannung stehender Spreizmittel in Abstand voneinander gehalten werden, bei dem der obere waagrechte Stab des Rah meneinsatzes als Filtratabflussrohr ausgebil- det ist, das an seiner Unterseite mit mindestens einer Öffnung für den Durchtritt des Filtrates versehen ist, dadureh gekennzeich- net, dass das Filtratabflussrohr beiderseits der Abflussöffnungen mit Spreizhaltern versehen ist,
    die entlang der Beutelseitenwandungen verlaufen und sich bis zu einer solehen Ent fernung von den Filtratabflussoffnungen erstrecken, dass Eindrückungen des Filterbeutels, die unterhalb der Spreizmittel auftreten können, nicht mehr bis zu den Abflussöffnun- gen hinreichen.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Beutelfilter nach Patentansprueh, dadurch gekennzeichnet, dass die Spreizhalter aus zwei die gleiche Länge wie die Rohrlänge aufweisenden, durchgehenden Spreizschienen bestehen.
    2. Beutelfilter nach Patentanspruch und Unteranspruch 1., dadurch gekennzeichnet, dass die Spreizschienen und das Filtratabfluss- rohr im kuflagebereich des Filterbeutels aus einem geometrisch ähnliehen Profil bestehen.
    3. Beutelfilter nach Patentansprueh und Unteransprüchen l und 2, dadurch gekennzeiehnet, dass die Spreizhalter von einer im Profil etwa U-förmigen Kappe gebildet sind, die von dem Abflussrohr getragen wird.
    4. Beutelfilter nach Patentansprueh und Unteranspriiehen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Kappe das Filtratabfluss rohr auf mehr als dem halben Umfang um- fa¯t.
    5. Beutelfilter nach Patentanspruch und Unteranspr chen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Spreizhalter in Richtung ihrer untern Endkante V-f¯rmig auseinander. strebend gerichtet sind.
CH334903D 1954-06-23 1954-06-23 Beutelfilter CH334903A (de)

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CH300585T 1954-06-23
CH334903T 1954-06-23

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CH334903A true CH334903A (de) 1958-12-15

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