Verfahren zur Herstellung von Gitterrosten Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen von Gitterrosten, bei denen die eine Gruppe parallel zueinanderliegender Git- terroststäbe (im nachfolgenden Einkerbungs- stäbe genannt) mit Einkerbungen und die zweite Gruppe (im nachfolgenden Ijän-@s- schlitzstäbe genannt)
mit Längsschlitzen zur Aufnahme der Stäbe der ersten C-v'ruppe ver seben ist, und die Schlitze in ihrer Mitte so aufgeweitet sind, dass die eingeschobenen Stäbe in den Schlitzen um 90 um ihre Längs achse schwenkbar sind.
Durch die Erfindun; soll eine Arbeitszeit, Werkstoff, Werkzeug und Arbeitsv orriehtun- ,reri einsparende, daher besonders einfache Herstellungsweise für Gitterroste der vorge nannten Art. geschaffen.
werden, die sieh dabei durch besonders gute mechaniselie Eigenschaf ten auszeichnen., Das Verfahren nach der Er findung besteht darin, dass zunächst die Ein- kerbungsstäbe durch die Längssehlitzstäbe un ter einem Zusammenbauwinkel durchg-escho- ben werden, dass dann die Einkerbungsstäbe die Schwenkung um ihre Längsmittelachse um etwa 90 bis zu mindestens einem Anschlag cler Lärigsschlitzstäbe erfahren,
dass daraufhin die Roststäbe durch eine seitliche Sehubbewe- (run @e irr ehre Zwisehenwinkelstellung gebracht werden, derart., dass das Rüekschwenken der Einkerbungsstä.be nm ihre Längsachse verhin dert.
wird, und dass dann das in der Zwi- schenstellung befindliche Gitterrostfeld in einen Rahmen eingebracht wird, in welchem die Gitterroststäbe durch eine weitere Seiten schubbewegung in die Endwinkelstellung ge bracht und dabei fest gegeneinander ver klemmt werden.
-Weiterhin kann durch die Erfindung eine Fliessfertigung der Gitterroste der vorbeschrie- benen Art ermöglicht werden, und zwar da durch, dass das Durchschieben der Einker- bungsstäbe durch die Längssehlitzstäbe auf einer Unterlage erfolgt, deren Längsabmes sung grösser als die entsprechende Abmessung eines herzustellenden Gitterrostfeldes, zweck mässig ein Vielfaches derselben, ist, und dass die einzelnen Felder von einem Gitterrostband auf der Unterlage abgeschnitten werden kön nen,
nachdem die Roststäbe des Gitterrost bandes in die Zwischenstellung geschoben wor den sind.
Schliesslich bezieht sieh die Erfindung auf solche nach dem erfindungsgemässen Verfah ren hergestellte Gitterroste, bei denen der Rahmen mindestens an der Längsseite des Gitterrostes ein Flanschprofil von. solchen Ab messungen und gegenseitigem Abstand auf weist, dass einerseits das in der Zwischenstel lung befindliche Gitterrostfeld eine ausrei chende Führung beim Einbringen in den Rah men hat, und dass anderseits das in den Rah men eingebrachte Gitterrostfeld durch die wei- tere Seitenscliubbewegung in die Endstellung verklemmt wird,
in welcher das Spiel zwischen dem Gitterfeld und den Seitenführungsteilen des Rahmens praktisch beseitigt ist.
Auf der Zeichnung sind verschiedene Aus führungsbeispiele des Erfindungsgegenstan des dargestellt, und zwar zeigt: Pig-. 1 in räumlicher Darstellung eine Kreuzungsstelle eines Einkerbungsstabes mit einem Längsschlitzstab eines Gitterrostes, Fig.2 in schaubildlicher Darstellung die Fliessfertigung der (litterrostfelder, Fig.3 die Draufsicht auf ein Gitterrost feld in der Endstellung, während Fig. 4 das gleiche Gitterrostfeld in der Zwischenstellung wiedergibt,
Fig.5 die schematische Darstellung eines Gitterrostes nach Fig.4. Fig. 6 ein weiteres Ausführungsbeispiel ähnlich demjenigen nach Fig.5, wobei zwei Längssehlitzstäbe, anstelle des einen Längs- schlitzstabes gemäss Fig.5 zusätzlich vorge sehen sind, Fig.7 eine Ausführungsform ähnlich der jenigen nach Fig.5, wobei ein Einkerbungs- stab in Wegfall gekommen ist,
Fig. 8 eine -weitere Ausführungsform, wie sie in ähnlicher Weise aus Fig. 6 zu entwickeln ist, Fig.9 eine Draufsicht auf einen Gitter rost, dessen Schema, in Fig.6 angegeben ist, Fig.10 einen Schnitt nach der Schnitt linie VI-VI in Fig. 9, Fig. 11 in räumlicher Darstellung einen Gitterrost mit dem in Fig. 5 schematisch ge zeigten Aufbau,
Fig.12 in räumlicher Darstellung ein Git- terrostfeld, Fig. 13 einen Schnitt, -welcher entspre- ehend der Schnittlinie II-II in Fig.l.2 ver läuft, durch einen mit einer Gitterrost-Innen- auskleidung versehenen zvlindriselien Behäl ter -wiedergibt,
Fig. 14 einen Teilschnitt wie in Fig. 13 durch ein weiteres Ausführungsbeispiel, Fig. 15 einen beispielsweise zwischen jedem übernächsten Paar von Einkerbungen lang- runde bzw.
kreisrunde Aussparungen aufwei senden Einkerbungsstab in der Seitenansicht, Fig.16 eine räumliche Teilansicht eines Gitterrostes mit gezahnter Oberfläche, die Fig.l.7 bis 19 anders ausgebildete Rost stabkanten, Fig.20 eine Draufsicht auf die Stabkante nach Fig.19. Fig.21 ein weiteres Ausführungsbeispiel, Fig. 22 eine Draufsicht. auf den (litterstab nach Fig.21,
während Fig. 23 in Vorderansicht eine weitere Stab kantena.usbildung wiedergibt.
)Z'ie aus Fig.l zu ersehen ist, weisen die Stäbe 1 Einkerbungen 1a., 1b auf, während die Stäbe ? in Längsrichtung verlaufende Lä.ngssehlitze 2a haben, deren Längsabiues- sung etwas grösser als die Höhe der Einker- bungsstäbe 1 ist, während die Schlitzbreite etwas grösser als die Dickenabmessung des Einkerbungsstabes 1. ist.
Die Aufweitung 3 in der Mitte des Län gssehlitzes 2a. ermöglicht ein Schwenken des Einkerbun-ssta,bes 1 uni 90 um die Mittellängsa,ehse A--l, naehdcin dieser durch den. Längsschlitz 2a. hindurch geschoben worden ist, bis die Einkerbungen lax, lb in den Bereich des Längssehlitzstabes '' gebracht sind.
Der Einkerbungsstab 1 legt sieh nach dieser Schwenkung gegen die An schläge 4, 5 der Aufweitung 3, während die abgeschrägten -#,ufweituii-s-Begrenzun-sflä ehen 6, 7 die Schwenkung des Einkerbungs- stabes 1 ermöglieheii. Bei diesem Einschieben ist der Winkel X zwischen Einkerbungsstab 1.
und Längsselilitzstab ? etwa, gleich 90 ; er kann auch kleiner gehalten --erden, -wenn das Spiel des Längsschlitzes 2c, grösser gewählt wird.
Durch Versehwenken. der Einkerbungs- stäbe 1 relativ zu den Länt,@ssclilitzstäben kann der Winkel X auf einen Zwischenwert gebracht werden, der mit I-rn. bezeichnet wer den soll., bei -welchem ein Riicksehwenken der Einkerbungsstäbe 1 an den verschiedenen Kreuzungsstellen, die nach Fig.1. ausgebildet sind, uni seine Längsmittelaelise _1-_I zuver lässig vermieden wird.
Dieser W inkei <B>X</B> ü1, enl- tpriclit der Mittelstellung und ist in Fig. 4 # .In- e deutet.
Durch weiteres Versehwenken der Ein kerbungsstäbe 1. relativ zu den Längssehlitz- stäben 2 erhält der Winkel I die Grösse<I>X</I>e (Fig.3), welche der Endstellung der Gitter- rostsLäbe entspricht., in welcher die Stäbe 1 und 2 einander derart verklemmen, da.ss nicht nur ein Püekschwenken der Einkerbungsstäbe 1 verhindert wird, sondern die Stäbe 1, 2 alle fest im Verband des Gitterrostfeldes sind.
Wie Fig. 2 zeigt., werden die Gitterstäbe 1 und 2 in Fliessfertigung nach Art eines end losen Bandes 8 auf einer Unterlage 9 zusam mengesteckt, die aus zwei Schienen 10 auf Böcken 10a bestehen kann. Die Längsabmes- sun g der Unterlage 9 ist ein Mehrfaches der Längsabmessung L eines Gitterrostfeldes 11, das ini Ausführungsbeispiel nach Fig. \' als rechtwinkliges angenommen ist.
Das Gitter- rost.feld kann aber aueh eine von der recht winkligen bzw. viereckigen abweichende Form haben, wobei dann die Sehnittebenen 12, 13 nicht mehr durch senkrecht zur Längsrich- tunsg des Bandes 8 verlaufende (geraden wie- derge-reben werden. Die Felder können z. B. aueli trapezförinige Gestalt haben und dann in kreisaussehnittförmige Halter eingelegt erden.
Arn Fertigungsende 14 der Unterlage 9 werden die einzelnen Einkerbungsstäbe 1 dureh die Längsschlitzstäbe 2 hindurchgescho- ben, wobei sie dann den Winkel 3 (Fig.l) miteinander bilden.
Das Gitterrostfeld 11 ist durch Seitenschub in Richtung des Pfeils S so ineinandergesehoben worden, dass dort die Stäbe: 7 , '? den Winkel X in bilden, woraufhin das Feld L entlang den Schnittkanten 12, 13 abgeschnitten wird, ohne dass die Gefahr be- stelit, da.ss innerhalb des Feldes sich die Ein kerbungsstäbe 1 zurüekschwenken können und dadurch den Feldverband verlieren.
In dieser Mittelstellung der Roststäbe 1, \? wird das Feld 11, wie Fig.4 zeigt., in den Rahmen 15 eingelegt oder eingesehoben, des sen Seitenteile 16, 17 bei dem in Fig.4 ge zeigten Ausführungsbeispiel ein U-Profil auf- weisen. .anstelle dieses Profils kann. auch ein beliebig anderes, z. B. ein Winkelprofil, tre ten.
Wesentlich ist nur, dass die Breite des Flanschteils 18 eine solche ist, dass dieser auch bei dem sich in der Mittelstellung be- findliehen Gitterrostfeld 11 eine brauchbare Führung f är dasselbe abgibt, während bei der durch Fig. 3 wiedergegebenen Endstellung des (Iitterrostfeldes 11 das Seitenspiel zwischen diesem und den Seitenteilen 16, 17 sowie das Spiel zwischen den Längsschlitzstäben 2 und den Einkerbungsstäben 1 praktisch beseitigt ist.
In die durch Fig. 3 wiedergegebene End- stellung wird das Gitterfeld 11 durch eine weitere Seitensehubbewegung S' gebracht, wie dies in Fig. 4 angedeutet ist.
An den Berührungsstellen des Gitterrost feldes 11 mit den Seitenteilen 16, 17, 19, 20 können die einzelnen Gitterroststäbe durch Schweissen befestigt werden. Für manche Ver wendungsarten des Gitterrostes sind diese Schweissstellen jedoch vollständig entbehrlich, für andere Verwendungszwecke reicht eine sogenannte Heftschweissung aus, bei welcher zwischen zwei Schweissungsstellen ein oder mehrere Berührungspunkte des Gitterfeldes 11. mit der Umrandung 16, 17, 19, 20 des Rahmens 15 nicht geschweisst werden.
Der Längsschlitz 2a kann nur mit einem Anschlag, statt, wie in Fig.1 dargestellt, mit zwei Anschlägen 4, 5 versehen sein.
Die Fig. 5 und 11 geben, und zwar je in schematischer und räumlicher Darstellung, einen. Gitterrost wieder, bei welchem gegen über der Ausführungsform entsprechend der Fig.2 (in Fig.5 durch starke Linien zum Ausdruck gebracht) ein Längsschlitzstab 2' in der Mitte zwischen zwei benachbarten Längsschlitzstäben 2 und parallel zu diesen vorgesehen ist. Mit 1 sind die Einkerbungs- stäbe bezeichnet.
Der Abstand a zwischen zwei nebeneinanderliegenden Längsstäben ist daher gleich der Hälfte des Abstandes A zwischen zwei benachbarten Einkerbungsstäben 1. Der Abstand A wird dabei im untern Grenzfall so gross gewählt, dass an der Stelle F zwischen zwei benachbarten Längsschlitzen gerade ge nügend Material stehenbleibt,
um eine Ver- forinung des Längsschlitzstabes unter norma- ler Belastung zu verhindern und/oder uni ge nügend Toleranz bei der Fertigung der Längs- schlitzstäbe zu haben.
Aus Fig.ll geht hervor, dass die Hölle h der Einkerbungsstäbe 1 kleiner ist als die Höhe 1I der Längssehlitzstäbe 2, 2'. Daln.it die Stäbe 1, 2. beider Stabgattungen an einer - vorzugsweise der obern - Seite des Gitter rostes bündig sind, und damit ferner die Aus- klinkungen der Einkerbungsstäbe 1 zu beiden Seiten.
derselben gleich tief sind, was aus Fertigungsgründen vorteilhaft ist, sind die Längsschlitze um das Mass z in Höhenr ieh- tung der Längsschlitzstäbe 2 nach oben ver schoben.
Das in den Fig.5 und 1.1 gezeigte Aus führungsbeispiel kann natürlich so abgeändert, werden, dass das Mass h, gleich dem Höhen mass II oder sogar (innerhalb gewisser Gren zen) grösser als H ist. Im ersteren Fall würde dann zweckmässig das Höhenmass z gleich Null, im zweiten Falle negativ werden, d. h. die Länusschlitze würden nach unten verlegt werden.
Das Ausführungsbeispiel gemäss der Fig. 6 unterscheidet sich von dem Ausführungsbei spiel gemäss den Fig.5 und 11 lediglich da durch, da.ss zwei Längssehlitzstäbe 2' und 2", anstelle des einzigen Längssehlitzstabes 2' im vorhergehenden Ausführungsbeispiel, vorge sehen sind.
Bei diesem Ausführungsbeispiel (Fig.6) ist, daher der seitliche Abstand A zwischen zwei benachbarten I,inkerbungsstä- ben 1 gleich dem Dreifachen des Abstandes a zwischen zwei benachbarten Längssehlitzstä- ben 2, 2', 2".
Die beiden weiteren Ausführungsbeispiele gemäss den Fig. 7 und 8 sind aus den vorbehandelten Ausführungsbeispielen gemäss Fig.5 und 6 dadurch abzuleiten, dass der durch eine gestrichelte Linie angedeutete Ein kerbungsstab 1' in Wegfall gekommen ist, so dass sehr langgestreckte, schmale Gitterrost felder F entstehen.
Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 8 kann jeder zweite Längsschlitzstab 2, 2' usw. die Höhe h., also diejenige der Einkerbuns;@s- stäbe 1, haben., während die dazwischenliegen den Längsschlitzstäbe die Höhe ZI aufweisen.
Die Fig.9 und 10 geben in Draufsicht und Schnittdarstellung das Ausführungsbei spiel gemäss den Fig.5 und 11 wieder. Aus dieser Darstellung ergibt sieh besonders ein deutig das Verhältnis zwischen den Höhen werten II, li, ;e.
Das in Fig.12 gezeigte Gitterrostfeld 21 hat die Form eines Vierecks mit. der Länge L und einer Quersehnittsforlri, die dem Bogen b eines Kreises um die Mittelpunktachse ent spricht, welche von der Spur der Schnittebene II-II mit der Zeichenebene voll Fig.12 ge bildet wird. An das Gitterrostfeld ?1 können sieh rechts und links (und unten) ähnlich geformte weitere Gitterrostfelder# 22, 23 usw.
anschliessen, so dass durch die zusammenge bauten Gitterrostfelder 21, 22 und 23 ein Zy linderkörper mit der Länge I oder dem Mehl fachen desselben herzustellen ist. An den Berührungsstellen 24 sind die aneinandersto- ssenden Gitterrostfelder miteinander ver schweisst. Mitunter reicht es aus, dass das Verschweissen nur an einem Teil der Berüh rungsstellen 24 vorgenommen wird.
Der aus den Gitterrostfeldern 21 bis 23 usw. zusammengebaute zclindrisehe Gitter- rostkörper kann oben durch eine Kugelkalotte abgeschlossen werden, voll welcher ein Ku fgel- kalottensegment bei<B>25</B> angedeutet ist.
Dieses Kalottenseginent bestellt ebenfalls aus einem gewölbt ausgebildeten Gitterrostfeid, das sich seinerseits, ebenso wie das Gitterrostfeld 21, zusammensetzt aus Einkerbtins:-sstäben 1 und Längsschlitzstäben 2.
Durch die räumliche Verformung der Gitterrostfelder 21 bis 23, 25 aus der Ebenen heraus, in welcher das Inein- andersetzen der Gitterroststäbe der Gruppen 1 und '.: vorgenommen. wird, werden. die letz teren besonders fest gegeneinander verklemmt, so dass ein Lösen der Stäbe aus dein Verband des Gitterrostfeldes zuverlässig verhindert wird.
Bei dein in Fig.12 gezeigten Gitterrost feld 21 ist die Länge L grösser ais die Bogen länge b. Statt durch eine Kugelkalotte mit den Kalottensektoren 25 kann der aus den Teilen 21 bis 23 usw. gebildete klinder- Gitterrostkörper auch von einem ebenen Git- terrostdeekel, also einer Scheibe, und zwar an mindestens einer der Stirnfläelien, abgeschlos sen werden.
Fig.13 zeigt im Schnitt die Anordnung des (TitterrostfeIdes 21 bei einer Innenausklei- dun- eines Reaktionsraumes 28. Dieser Raum 28 ist innerhalb eines zylindrischen Aussen- beh älterteils 29, beispielsweise aus Stahl, vor gesehen. Der beispielsweise als Rohr ausge bildete Behälter 29 ist. innen mit einer weiüger wärmebeständigen Schicht 30 ausgekleidet, die beispielsweise aus Isolierzement besteht.
An diese Schicht 30 nach innen schliesst sich eine Innenschicht 31. ans feuerfestem Zement an, in welcher der aus den Feldern 21. bis 23 usw. gebildete Gitterrostkörper eingebettet ist, der dadurch die mechanische Festigkeit der Innen <B>t</B> ,
itiskleic Iting 31 in entscheidender Weise ver- stärkt. Die Gitterrostfelder 21. bis 23 werden über Verbindungsstücke 32 und radial ange ordnete i@bstandsstücke 33 vom Aussenmantel 29 gehalten, wobei die Verbindungen allent- hal(ien als Versehweissungen 34 ausgebildet sein können.
Auch die Kugelkalotte mit den K alot:tensektoren 25 (Fig. 12) wird zweck mässig in einer Schicht, welche der Innenaus- kleidung 31. entspricht, eingebettet.
Das vorstehend beschriebene Diagonal- Skelettgewebe kann auch bei Körpern ange wendet \werden, die von der Kreis- bzw. Zylin der- oder Kugelform abweichen, also auch bei unrunden Körpern.
Dabei treten in den ein zelnen. Gitterroststäben der Gruppen 1 und 2 im wesentlichen um ihre Längsmittelaehse Torsionsspa.nnungen auf, die bestrebt sind, die einzelnen Gitterroststäbe in ihre Ur sprungsform zurückzubewegen, wodurch der Zusammenhalt der 3fasse, zu deren Verstär kung die Gitterrostfelder dienen können, un- aünstig beeinflusst wird.
Uni nun die Rückscliwenlzkrä.fte in den einzelnen Gitterroststäben der Gruppen 1 und 2 zu beseitigen oder wenigstens stark zu min dern, und/oder um sonstwie den Zusammen halt der Masse in sieh und auf dem Gitterrost zii verbessern, sind in den einzelnen, den Git- terrost bildenden Einkerbungs- 1 oder Längs- schlitzstäben 2 zwischen Paaren von Einker bungen und/oder Längsschlitzen Aussparun gen.
oder Durchbrüche vorgesehen, die eine beliebige Form aufweisen können und den Querschnitt der einzelnen Gitterroststäbe an bestimmten Stellen verringern.
Fig.1q zeigt schaubildlich und im Schnitt. entsprechend der Fig.1.3 die Anordnung des Gitterrostfeldes 21 als Versteifungsummante lung an einem hohlzylinderförmigen Kera.mik- säurebehälter 29, wobei die in den einzelnen Gitterroststäben 1, 2 vorgesehenen Aussparun gen oder Durchbrüche eine kreisrunde Form 26a haben.
In Fig. <B>1.5</B> ist beispielsweise ein Einker- bungsstab 1. dargestellt, der zwischen jedem übernächsten Paar von Einkerbungen eine langrunde 28U bzw. zwei oder mehr kreisrunde Aussparungen 26a aufweist.
Die den Querschnitt der Gitterroststäbe herabsetzenden Aussparungen können auch nur in einem bestimmten Bereich jedes ein zelnen Gitterrostfeldes vorgesehen werden, während die andern Bereiche. keine Ausspa rungen erhalten.
Es ist auch möglich, die Aussparungen nur in einer Gruppe von gitterrostbildenden Stä ben, z. B. nur in den Einkerbungsstäben oder nur in den Längsschlitzstäben anzuordnen. Die Grösse der Aussparungen wird so gewählt, dass einerseits eine nicht zu grosse Schwächung des Stabquerschnittes eintritt, anderseits die Masse sich leicht in diesen verankern kann.
Der Gitterrost kann für die verschieden sten Verwendungszwecke zur Anwendung kommen, eignet sich auch für schwere Be lastungen, z. B. als Brückeniahrbahnbelag für Lastfabrzeugv erkehr.
Bei den bekannten Rosten ist die Rutsch gefahr, die in der geringen Reibung der in der Trittfläche liegenden glatten Stabflächen begründet ist, gross. Gitterroste werden wegen ihres kleinen Gewichtes und ihrer grossen Tragfähigkeit oft an Fahrzeugen aller Art, beispielsweise als Trittbretter, verwandt, bei denen das Ausrutschen vielfach zu Unfällen führt, insbesondere, wenn sieh die Rostfelder im Winter mit Schmutz, Eis oder Schnee an füllen.
Die Rutsehgefahr kann dadurch beseitigt oder jedenfalls stark herabgesetzt werden, dass die in der Trittebene liegenden Randfläehen der Roststäbe mit Ausnehmungen und/oder Vorsprüngen versehen, insbesondere Säge- oder zahnförmig oder grobkörnig ausgebildet werden. Auf diese Weise lässt sich die an der Rostfläche auftretende Reibung beträchtlich steigern.
Nach einem weiteren Vorschlag können zahnartige Vorsprünge der Roststäbe durch in die Stäbe eingeschnittene oder gewalzte Ein kerbungen gebildet werden, die dreieck-, tra- pez- oder kreisabschnittförmig ausgebildet sein können.
In Weiterentwicklung wird vorgeschlagen, in der Trittebene auf den Roststäben Vor sprünge, -nie Arrftragssehweisspunkte oder aufgebrannte Eisenkarbidhöcker, vorzusehen.
Schliesslich kann noch die Trittfläche der Roststäbe auch dem Angriff einer chemisch aktiven Flüssigkeit ausgesetzt werden, welche die Seiten- bzw. Oberfläche der Stäbe auf rauht oder anfrisst.
Der erforderliche Gleitwiderstand und da mit auch die Herstellungsweise der Roststäbe werden im wesentlieben durch die Verwen dung des Rostes bestimmt. In geschlossenen Räumen und bei Rosten mit geringer Abnut zung wird man meist, mit einer mittleren Flä- ehenrauhigkeit, wie sie z. B. durch chemischen Angriff entsteht, auskommen. Dagegen wählt man zweckmässig für Trittbretter an Fahr zeugen, die zu jeder Jahreszeit im Freien ver kehren, stark eingekerbte Roststäbe mit mög lichst spitzen und hohen Zähnen, die sich auch dann noch in das Sohlenleder ein drücken, wenn Rostfelder mit Eis oder Schnee angefüllt sein sollten.
Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 16 sind Roststäbe 35, 36 auf nicht. dargestellte Weise ineinander verschränkt und schliessen quadratische Felder 37 ein. Alle Stäbe 35, 36 sind dreieckförmig eingekerbt, wie bei 38 ge zeigt, so dass dreieekförmige Zähne 39 stehen bleiben, die sich beispielsweise in die Sehuh- sohlen eingraben und ein Gleiten in Riehtung der Roststäbe verhindern.
In den Fig.17 und 18 sind zwei Stabkan- tenprofile gezeigt, die zwar nicht ganz glei chen Gleitwiderstand. wie die Stäbe nach Fig.16 haben, sieh aber mit kleinerer Schnitt fläche und weniger leicht abnutzenden Schneidwerkzeugen herstellen lassen.
So hat der Stab 35a der Fig.17 lireisabsclrnittförmifl-e Kerben 38a und Zähne 39a mit ebener Kopf fläcbe, während der Stab 35b nach Fig.1.8 trapezförmige Kerben und Zähne aufweist, wobei sieh die Kerben. 38a und 38b auch so anordnen lassen, da.ss die Zähne 39a, und 3910, ebenso wie die Zähne 39 nach. Fig.16 spitz auslaufen.
Die Fig.19 und 3.0 zeigen eine spanlos ver- formte Stabkante, die in der Draufsielrt rl-,z.elr Fig. 20 wellenförmig gestaltet ist, -wobei zwi- sehen den Wellen 40, 41 in der Ansieht naelr Fig.19 flache, bogenförmige Erhebungen 42 stebengeblieben sind. Hierdureh wird nicht.
nur der Glcitsehutz des Rostes vergrössert, sondern auch das Widerstandsmoment der einzelnen Stäbe erhöht.
Entsprechend den Fir. 'l und 22 sind ein zelne Schweisspunkte -I3 auf der Stabkante 35c7 angebracht. Man kann jedoch auch Eisenkar bidhöcker aufbrennen, wobei diese beiden Ver fahren den Vorteil haben, dass sie sieh auch nachträglich leicht, anwenden bzw. wiederan- wenden lassen.
Die unregelmässige Stabkante 35e nac1L Fig. ?3 ist. dadurch entstanden, dass man die Kante einer chemisch aktiven Flüssigkeit aus gesetzt hat.. In der Regel wird dies dadurch geschehen, dass man die Stabkanten in die Flüssigkeit taucht, und zwar gegebenenfalls, nachdem die Stäbe im Rost zusammengefasst sind. Durch die Eintauchzeit und die Zusam mensetzung der Flüssigkeit lässt sieh. dabei die Kantenraühigkeit der Stäbe einregem.