CH334951A - Verfahren zum Aufbauen einer Ofenwand aus Kacheln mit einem auf der Vorderseite glasierten vorderen Blatt - Google Patents
Verfahren zum Aufbauen einer Ofenwand aus Kacheln mit einem auf der Vorderseite glasierten vorderen BlattInfo
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Description
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Verfahren zum Aufbauen einer Ofenwand aus Kacheln mit einem auf der Vorderseite glasierten vorderen Blatt Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Aufbauen einer Ofenwand aus Kacheln. mit einem auf der Vorderseite glasierten sogenann- ten vordern Blatt, womit.
der vordere platten- fi>i-mige Bestandteil der Kachel bezeichnet Mrd. Bisher hat man hierzu Kacheln verwen- det, bei welchen hinten an diesem Vorderblatt ein so(Yenannter Rumpf oder Stumpf be- festigt ist, das heisst ein kurzer, meist qua- dratiseher Vorsprung, dessen Querschnitt. kleiner als die Blattfläche ist.
Beim Aufeinanderpassen der Kacheln zur Herstellung einer Ofenwand stehen die Kacheln. jeweils nur auf der schmalen, untern Vorderkante des Blattes, während der Rumpf untersetzt wird, um die Kacheln schön auszurieliten. Diese Arbeit erfordert Geschicklichkeit, eine lange Ausbildung im Berufe eines Kaehellegers, und sehr viel Zeit.
Das Verfahren nach der Erfindung vermeidet diese Naeliteile dadurch, dass man Kaelieln verwendet, die ein zum vordern Blatt paralleles, hinteres Blatt mit gleich grosser ll < tul)tfläehe aufweisen, das durch Stege finit den) vordern Blatt verbunden ist, und dass tau jede Kachel mit. ihr benachbarten Ka- ebeln dadurch verbindet, dass man in die llolilrä.unie zwischen den vordern und hintern Bliittern eine Bindemittelmasse einfüllt.
Die Praxis zeigt, dass auf diese Weise in sehr kurzer Zeit und ohne besondere Fach- kenntnisse ausgezeichnete Ofenwände aufgebaut werden können.
Anhand der beiliegenden Zeichnung werden zwei Ausführungsbeispiele des Verfahrens riaeh der. Erfindung näher erläutert.
Fig.1 ist ein Längsschnitt durch eine uni Aufbau befindliche Ofenwand nach der Linie I-1 von Fig. 2.
Fig. 2 ist ein horizontaler und Fig. 3 ein vertikaler Querschnitt nach der Linie 11-II bzw. III-III von Fig.1.
Fig. 4 ist ein Längsschnitt durch eine andere im Aufbau befindliche Ofenwand nach der Linie IV-IV von Fig. 5.
Fig. 5 ist ein horizontaler und Fig. 6 ein vertikaler Querschnitt nach der Linie V-V bzw. VI-VI von Fig. 4.
Die Kacheln 1-7 für die Wände nach Fig.1 bis 3 bzw. Fig. 4 bis 6 sind alle untereinander gleich, und zwar von der Art, wie sie in der Schweiz. Patentschrift M#.334950 -leiehen Datums näher erläutert ist. So weist zum Beispiel die Kachel 5 ein vorderes Blatt 8 und ein hinteres Blatt 9 auf (siehe F'ig. 3). Die Vorderfläche 10 des vordern Blattes 8 ist glasiert ünd ebenso gross wie die Hauptfläche 11 des hintern Blattes 9.
Die Kacheln sind rechteckig, und die Stege 1 2 verlaufen parallel zu den R.echteckseiten, 13 und reichen an ihren Enden nicht ganz bis zu den entsprechenden, dazu senkrechten
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Rechteekseiten, z. B. 14. Dabei liegen die äussersten Stege 12 etwas innerhalb der dazu parallelen Rechteckseiten 13.
Alle Kacheln 1-7 werden so angeordnet, dass die Stege vertikal sind, und zwar so, dass die Stege der obern Lage 1-3 praktisch mit den Stegen der untern Lage 4---7 in Flucht liegen, obwohl die vertikalen Fugen der beiden Kachellagen gegeneinander versetzt sind.
In die Hohlräume zwischen den vordern und hintern Blättern der Kacheln wird beispielsweise Beton 14 eingegossen. 1n der Fig.1 ist der Beton bis nahe zur Oberkante der Stege der untern Kachellage eingefüllt. Nun werden Klammern 15 horizontal angeordnet, deren umgebogene Enden die Stege von nebeneinanderliegenden Kacheln umgreifen. Andere Klammern 16 werden im Beton vertikal angebracht, so dass ihre umgebogenen Enden nach Anbringen der obern Kachellage in den Hohlräumen von Übereinanderliegen- den Kacheln angeordnet sind. Nun wird weiterer Beton eingefüllt, so dass sich längs der Horizontalfuge zwischen den Kaehellagen ein durchgehender Betonbalken bildet.
In den übereinanderliegenden Hohlräumen zwisehen den Stegen bilden sich Abschnitte von durell- gehenden Betonsäulen. Alle Klammern 15, 16 sind ganz im Beton eingebettet, der mit. der Zeit erhärtet.
Die Herstellung dieser Wand erfolgt sehr rasch ohne besondere Fachkenntnisse. Die Ausführungsform. nach Fig. 4 bis 6 unterscheidet sieh von der beschriebenen Ausfüh- rungsforiii. nach Fig.1 bis 3 lediglieh dadurch, dass man an Stelle der Klammern gerade Armierungseisen verwendet, die zum Beispiel mit Haftkerben versehen sein können.
Das horizontale, gerade Armierungseisen 17 ist, nach vollständiger Auffüllung der Hohlräume, im obenerwähnten horizontalen Betonbalken eingebettet und ist mehrere Kachelbreiten lang. Die vertikalen geraden Armie- rungseisen 18 haben vorzugsweise eine Länge von 1.,5- bis 2mal die Höhe einer Kachel. Es können zum Beispiel fünf vertikale Armie- rungseisen pro Kachel verwendet werden.
Die Bindemittelmasse kann ausser aus ge- wöhnlichem oder aus feuerfestem Beton (hergestellt aus feuerfestem Zement und Schamotte oder Sand), auch aus feuerfesten 3Ias- sen bestehen, die ziieht in die Hohlräume eingegossen, sondern eingestampft werden, wobei natürlich irgendwelche Zusehlagstoffe, die in speziellen Fällen günstig sein können, nach Belieben zugesetzt werden können.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Verfahren zuin Aufbauen einer Ofenwand aus Kacheln mit einem auf der Vorderseite glasierten vordern Blatt, dadurch gekennzeichnet, dass man Kacheln verwendet, die ein zu diesem Blatt paralleles hinteres Blatt mit gleich grosser Hauptfläehe aufweisen, das durch Stege mit dem vordern Blatt verbunden ist, und dass man jede Kachel mit. ihr benachbarten Kacheln dadurch verbindet, dass man in die Hohlräume zwischen den vordern und hintern Blättern eine Bindemittelmasse einfüllt. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadureh gekennzeichnet, da.ss man in die genannten Hohlräume eine nachher erstarrende Bindemittelmasse giesst. 2.Verfahren nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Bindemittel Beton verwendet wird. 3. Verfahren nach Unteransprueh ?, dadurch gekennzeiehnet, dass man den Beton armiert. 4. Verfahren nach Patentansprueh, dadurch gekennzeichnet, dass man reehteckime Kaeheln verwendet, deren Stege parallel zii zwei der Reehteekseiten verlaufen und mindestens an einem ihrer Enden nicht. ganz bis zu der entsprechenden, dazu senkrechten Reellteekseite verlaufen und bei welchen die äussersten Stege etwas innerhalb der dazu parallelen Reehteckseiten liegen;dass man die Kacheln einer Lage mit vertikalen Stegen nebeneinander anordnet, und die Kacheln der darüberliegenden Kaehellage ebenfalls mit vertikalen Stegen anordnet, die mindestens <Desc/Clms Page number 3> angenähert in Flucht. mit den Stegen der ersten Lage liegen. 5. Verfahren nach Unteransprüchen 3 und 4-, dadurch gekennzeichnet, dass man zur Ar- mierung des Betons Klammern verwendet und einen Teil derselben horizontal so anordnet, dass ihre umgebogenen Enden Stege von nebeneinanderliegenden Kacheln umgreifen, dass man die andern Klammern vertikal so anordnet, dass ihre umgebogenen Enden in den Hohlräumen von übereinanderliegenden Kacheln liegen und dass diese Enden im Beton eingebettet werden. 6.Verfahren nach Unteransprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass man über den Stegen einer Kachellage horizontale gerade Armierungseisen und zwischen den Stegen übereinanderliegender Kacheln vertikale, gerade Armierungseisen anordnet. 7. Verfahren nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die horizontalen Armierungseisen eine Länge von mehreren Kachelbreiten haben, während die vertikalen Armierungseisen 1,5- bis 2mal so lang sind wie die Kachelhöhe.
Applications Claiming Priority (1)
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| CH334951D CH334951A (de) | 1955-08-23 | 1955-08-23 | Verfahren zum Aufbauen einer Ofenwand aus Kacheln mit einem auf der Vorderseite glasierten vorderen Blatt |
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1955
- 1955-08-23 CH CH334951D patent/CH334951A/de unknown
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