CH334961A - Verfahren zur Herstellung von Kunststeinen und nach dem Verfahren hergestellter Kunststein - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Kunststeinen und nach dem Verfahren hergestellter Kunststein

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CH334961A
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Dengler Walter
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B28/00Compositions of mortars, concrete or artificial stone, containing inorganic binders or the reaction product of an inorganic and an organic binder, e.g. polycarboxylate cements
    • C04B28/02Compositions of mortars, concrete or artificial stone, containing inorganic binders or the reaction product of an inorganic and an organic binder, e.g. polycarboxylate cements containing hydraulic cements other than calcium sulfates

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Description


  Verfahren zur Herstellung von Kunststeinen und nach dem Verfahren hergestellter Kunststein    Den nach bisherigen Verfahren     lierge-          stcllten    Kunststeinen und Betonwaren     ver-          suchte    man eine gewisse Äderung oder ein  Farbmuster zu verleihen, indem man der       Kunststeinmasse    verschiedenfarbige Steine  mit und ohne     Farbzusatz    beimischte, die  Masse nach guter     Durchmischung    erhärten  liess und zu diesem Zwecke in besondere For  men     goss.    Mit diesen Verfahren ist es aber       noch    nicht.

   gelungen, Kunststeine herzustellen,  die eine den Natursteinen nachgebildete       :Äderung-    aufweisen.  



  Die vorliegende Erfindung betrifft, nun  ein Verfahren zur Herstellung von Kunst  steinen, welches sich von den bekannten     Ver-          fahreri    dadurch unterscheidet, dass ein Ge  misch. von gemahlenen Natursteinen in     trok-          keneni    Zustande mit Zement gut gemischt und  dieses Trockengemisch durch<I>Zusatz</I> von  Wasser feucht gemacht wird, worauf eine  Lage von anders gefärbtem Zement aufge  streut, das Ganze leicht gemischt und in eine  bereitgestellte Form gebracht wird, wonach       die    Masse in der Form vibriert und dann  his zur Erhärtung belassen     -wird.     



  Das Gemisch von gemahlenem Natur  steinen kann teilweise aus     Natursteinmehl     und teilweise aus     Natursteingranulat    bestehen.  



  In der     Zeichnung    ist eine beispielsweise  A     usführungsforni    des erfindungsgemässen  Kunststeines dargestellt, und zwar zeigt       Fig.    1 eine Draufsicht auf einen als Platte       ziusg-ebildeten        Kunststein.            Fig.    2 einen Querschnitt durch die Kunst  steinplatte nach der Linie     Il-II    in     Fig.1.     



  Die dargestellte zweischichtige Kunststein  platte weist eine etwa 1? mm dicke Mörtel  unterschicht 1 und eine etwa 8 bis 9 mm dicke       Kunststeinoberschicht    ? auf. Die     L?nter-          sehieht    kann. naturfarbig und frei von jeg  licher Maserung oder Äderung sein. Die Ober  schicht 2 hingegen wird auf ihrer Aussen  seite     geschliffen,    poliert oder behauen. Sie  zeigt die     Äderung    eines Granitsteines, wobei  in der     Schliffflä.ehe    des     Kunststeines    ein       Natursteingranulat    und eine die Kunststein  masse durchziehende     Äderung    erkennbar ist.  



  Dieser Kunststein wird wie folgt herge  stellt: Ein Gemisch von gemahlenen Natur  steinen, bestehend aus     Natursteinmehl    und       Natursteingranulat    verschiedener Körnung,       wird    in trockenem Zustand mit hochwertigem  Zement, vorwiegend Weisszement, im Verhält  nis von 1: 3 oder 1 : 4 gut gemischt. Dieses  Trockengemisch wird durch Zusatz von Was  ser etwas mehr als erdfeucht gemacht, das  heisst. nur so feucht, dass es     -weder    breiartig  noch flüssig ist.

   Nun wird auf das Gemisch  mit Hilfe eines feinen Siebes eine dünne Lage  anders gefärbter Zement     aufgesiebt,    das  Ganze wiederum leicht gemischt und in eine  bereitgestellte Form gebracht, In dieser Form  Wird das Gemisch vibriert und bis zum Er  härten stehengelassen. Der so     entstandene     Kunststein kann gesägt, behauen sowie auch  geschliffen und poliert, werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zur Herstellung von Kunst steinen, dadurch gekennzeichnet, dass ein G e- misch von gemahlenen Natursteinen in tr ok- kenem Zustande mit Zement gilt gemischt und dieses Trockengemisch durch Zusatz von Wasser feucht gemacht wird, worauf eine Lage von anders gefärbtem Zement aufge streut,. das Ganze leicht gemischt und in eine bereitgestellte Form gebracht wird, wonach die Masse in der Form vibriert und dann bis zur Erhärtung belassen wird.
    II. Kunststein, hergestellt nach dem Ver fahren gemäss Patentanspruch I. UNTERANSPRC CHE 1. Verfahren nach Patentansprueli 1, da durch gekennzeichnet, dass zur Herstellung des Gemisches aus gemahlenen Natursteinen Natursteinmehl und Natursteingranulat von verschiedener Körnung verwendet wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass das Gremiseh von gemahlenen Natursteinen in troekenern Zu stande mit Weisszement gemischt wird. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet., dass das Gemisch von gemahlenen Natursteinen in trockenem Zu stande mit Zement im Verhältnis von 1::3 bis 1:.1 gemischt wird. -1. Verfahren nach Patenlansprueb I, da durch gekennzeichnet, dass das aus gemah- lenen Natursteinen und Zement bestehende Gemisch vor denn Aufstreuen des anders ge färbten Zementes etwas mehr als erdfeucht gemacht wird.
    Kunststein nach Patentansprueli 1I, dadurch gekennzeichnet, dass er nach dein Schleifen eine die Kunststeinmasse durch ziehende Äderung sowie eine durch das Natur- steingra.nula.t gebildete körnige Musterung zeigt. 6. Kunststein na.eh Patentanspruch Il, dadurch gekennzeichnet, dass er nach dem Schleifen das Bild einer Cranitsteinfl.ä,ehe zeigt.
CH334961D 1955-11-24 1955-11-24 Verfahren zur Herstellung von Kunststeinen und nach dem Verfahren hergestellter Kunststein CH334961A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT522437A4 (de) * 2019-09-05 2020-11-15 Oberleitner Friedrich Kunststein

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT522437A4 (de) * 2019-09-05 2020-11-15 Oberleitner Friedrich Kunststein
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