CH334990A - Spinnmaschine zur Herstellung von Kunstfäden, insbesondere von Cordfäden - Google Patents

Spinnmaschine zur Herstellung von Kunstfäden, insbesondere von Cordfäden

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CH334990A
CH334990A CH334990DA CH334990A CH 334990 A CH334990 A CH 334990A CH 334990D A CH334990D A CH 334990DA CH 334990 A CH334990 A CH 334990A
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CH
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bath
thread
spinning machine
spinning
channel
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Inventor
Meyer Hans
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Ind Reunidas F Matarazzo Sa
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01DMECHANICAL METHODS OR APPARATUS IN THE MANUFACTURE OF ARTIFICIAL FILAMENTS, THREADS, FIBRES, BRISTLES OR RIBBONS
    • D01D5/00Formation of filaments, threads, or the like
    • D01D5/06Wet spinning methods

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Yarns And Mechanical Finishing Of Yarns Or Ropes (AREA)

Description


  Spinnmaschine zur Herstellung von Kunstfäden, insbesondere von Cordfäden    Es sind im Laufe der letzten Jahre und.  :fahrzehnte viele Vorrichtungen zur     Herstel-          lun   <U>-</U> - von Kunstfasern und Kunstseide     be-          imnritgeworden.    Alle diese     Vorriehtungen     weisen jedoch gewisse Mängel auf, sei es     hin-          siehtlieli    der     Sehwierigkeit    des     Anspinnens.     ,ei es hinsichtlich der Unzulänglichkeit ein  zelner     i1-laschinenteile    oder durch die     Möglieh-          hcit,

      den geformten Faden in     irgendeinem          Stadium    nachträglich     zii    schädigen,     seine     Eigenschaften negativ zu beeinflussen und  anderes mehr. Alle diese Mängel zu beheben  und eine Vorrichtung zu schaffen, die hin  siehtlieh Platzbedarf, Bedienungsbedarf,     Aus-          weehselbarkeit    einzelner Teile, Fadentransport  und Leistung allen     zu    stellenden     Anforderun-          @ren        ;eniigt,    ist. das Ziel der     Spinnmasehine          -emäss    der Erfindung.  



  Ein besonderer Nachteil vieler     Spinn-          niasehinen    beruht darauf, dass der geformte  Faden     einerseits    beim Auflaufen auf das     Auf-          nahineorgan    - bzw. beim fortlaufenden Spin  nen und     Naehbehandeln    beim Auflaufen auf  (las     Naclibehandhlngsorgan    - noch nicht rest  los     durchkoagulier    bzw.

   zersetzt ist     bzw.    dass  die Zersetzung auf umständliche und wenig  praktische Weise     durchgeführt    wird, und dass  anderseits eine     Streckung    des Fadens in einem  falschen Verfahrensaugenblick nicht v     ermie-          den    wird. Hierdurch erhalten die Fäden ein  zu hohes     Quellungs-    und ein zu geringes       Sehrunipfungsvermögen,    was sich nachteilig    auf die Gebrauchseigenschaften des Fadens,  insbesondere als Cordmaterial, auswirkt.  



  Auch die Anordnung der bisher bekannten  kontinuierlich arbeitenden Spinn-,     Naehbe-          handlungs-    und Zwirnvorrichtungen in drei  Etappen ist nachteilig wegen der     Bedienungs-          sehwierigkeiten    und der Unannehmlichkeit,  die darin liegt, dass das     Säurespinnbad    die  oberste Etage einnimmt, dann die mit allerlei  fliessenden Flüssigkeiten verschiedener che  mischer Natur arbeitende Nachbehandlung in  der mittleren Etage angeordnet ist und für  die.

   Zwirnvorrichtung die     -untere    Etage be  nutzt     wird,    so dass immer die     Möglichkeit     der Schädigung des gegen Chemikalien sehr  empfindlichen Fertiggarnes     durch    solche  leerabtropfenden oder -spritzenden Stoffe be  steht.  



  Um diese Schwierigkeiten zu beheben, ist  auch schon vorgeschlagen worden, den Faden  aus dem     Spinnbad    nach oben heraustreten zu  lassen und nach     Fertigkoagulation    auf einem       versehränkten        Walzenpaar    oder ähnlich wir  kenden     Apparaturen    durch ein mit     MVasser-          strahlpumpen    zum Ansaugen der Fäden be  triebenes Rohr mit.

   den ebenfalls mit     Injektor-          pumpen    in einzelnen hintereinander geschal  teten Rohren strömenden Behandlungsflüssig  keiten     naehzubehandeln    und nach Passieren  einer konischen     Troekenwalze    oder dergleichen  direkt zu zwirnen. Auch diese Vorrichtung  hat Nachteile, da die     Naehbehandlung    und die           Zwirnung    räumlich nicht oder     ungenügend     getrennt sind und die Wäsche mit im Gleich  strom bewegten Nachbehandlungsflüssigkeiten  unzureichend ist.  



  Alle diese Mängel sollen durch die vorlie  gende Erfindung behoben werden.  Gegenstand der Erfindung ist eine Spinn  inaschine zur Herstellung von Kunstfäden  hoher Festigkeit, beispielsweise von Cord  fäden, welche dadurch gekennzeichnet ist, dass  auf der einen Maschinenseite die Spinnanlage,  Zuführung der Spinnlösung, Filter, aus  schwenkbare Spinndüse, erstes     Fällbad    mit  darüber angeordneter Abzugsvorrichtung mit  für sich regulierbarem Abzug montiert ist,  unter dessen anderer Seite das zweite     Fäll-          bad    mit.

       Fadenführv        orriehtung    angeordnet ist,  über dem die Auflaufseite der     Verstreekungs-          vorrichtung    mit     ebenfalls        für    sieh regulier  barer     Geschwindigkeit    liegt, während unter  der Ablaufseite dieser     Verstreckungsvorrich-          tung    das dritte     Fällbad    mit der Überführungs  anlage für den gesponnenen Faden auf die  andere Maschinenseite angeordnet und mit       Absaugvorrichtung    für Gase und Dämpfe  :

  -ersehen ist und über dieser mindestens eine  aus     v        erschränkten    Walzen bestehende Vor  richtung zur Nachbehandlung, ebenfalls mit  gesondertem Antrieb, liegt, über der wiederum  ein Bad und darüber eine mit gesondertem  Antrieb versehene, aus verschränkten erhitz  ten Walzen bestehende Trockenvorrichtung  sich dreht, von der aus das getrocknete Faden  bündel über eine durch ein Relais gesteuerte       Blasvorrichtung    durch eine von konditionier  ter Luft im Gegenstrom durchströmte Röhre  in den Textilraum gelangt., wo am Ende der       Blasröhre    eine     Absaugevorrichtung    für das  austretende Fadenbündel liegt, in die letzteres  eingesaugt wird,

   wenn das erwähnte Relais  anspricht und die anschliessende Aufnahme  vorrichtung ausser Betrieb ist.  



  Mit einem bevorzugten Ausführungsbei  spiel dieser Maschine gelingt es, auf einfache  Weise in kontinuierlichem Arbeitsgang eine  einwandfreie Kunstseide herzustellen, welche  wegen ihrer hervorragenden     physikalischen     Eigenschaften besonders für Reifencord         brauchbar    ist. Ein     --grosser    Vorteil dieses Bei  spiels liegt auch darin, dass die Möglichkeit  bestellt, bereits vorhandene Betriebsmaschi  iren in kurzer Zeit unter     Benutzungy    der neuen.  Gesichtspunkte umzubauen, so dass eine über  raschend schnelle Umstellung vorhandener Be  triebe möglich ist.  



  Dieses Beispiel ermöglicht es ferner in vor  teilhafter Weise, den     Fabrikationsprozess    in  drei Arbeitszyklen zu unterteilen, die bezüg  lich der dazu verwendeten Mittel und der  Arbeitsbedingungen voneinander     verschieden     sind.  



  Im. ersten dieser Arbeitszyklen, dem Spinn  betrieb,     wird    der Faden     ausgefällt,        verstreckt     und die     Cellulose    regeneriert. Dieser Arbeits  gang     wird    gänzlich im sauren     lIediurn    aus  geführt. Der Arbeiter, der diese Arbeit. aus  führt. und dessen Hände mit starker Säure be  schmutzt sind, kommt infolge der     Anordnun-          nicht    mehr mit gewaschener Ware in Berüh  rung. Sein Arbeitszyklus ist einfach und kurz.  



  Auch der zweite     Arbeitszyklus    ist kurz und       umfasst    das     \Vaschen,    die weitere Nachbehand  lung, das allfällige     Verstreeken,    das Trocknen  unter Spannung, um das     gewünschte          Schrumpfvermögen    des Garnes einzustellen,  und endlich den Transport des Fadens in ein       höherliegendes    Stockwerk. Der Arbeiter,     wel-          eher    in diesem Zyklus arbeitet, hat an den  Händen Waschwasser und kommt kaum mit.  der abfliessenden, äusserst schwach     sauren     Flüssigkeit in Berührung.

   Er kommt also mit  keinen starken Säuren in Berührung und  kann darum. auch den gewaschenen Faden  nicht mit solchen beschmutzen. Anderseits  kommt er mit dem fertigen Produkt der  Textilabteilungen nicht mehr in Berührung.  



  Der dritte     Arbeitszv        klus,    der in einem  Stockwerk über demjenigen, in welchem die  vorhergehenden Operationen stattfinden, aus  geführt     wird,    umfasst den Textilteil. Die An  ordnung ist derart durchgebildet, dass das  Fertigprodukt nicht durch die Lösungen,  Dämpfe oder von den vorhergehenden che  mischen Arbeitsprozessen stammende Gase     ge-          seliädigt.werden    kann.

        In den     Fig.    1 bis 4 der Zeichnung sind  vier verschiedene derartige Ausführungsfor  men der     Erfindung    in Form einer     Spinn-          tnasehine    zur Herstellung von Kunstfäden aus  Kunstseide, insbesondere von Cordfäden, sche  matisch dargestellt.  



  Die vier dargestellten Ausführungsformen  unterscheiden sich voneinander im wesent  lichen durch verschiedenartige Ausbildung des  dritten Spinnbades und der Mittel zum Über  führen des fertig     verstreekten    und zu     Cellu-          losc    regenerierten     Fadenbündels    zur Wasch  und weiteren Nachbehandlung.  



  Bei allen vier Ausführungsformen ist 1  das Zuleitungsrohr für die Spinnlösung, die  unter Passieren einer Spinnpumpe und eines  Filters 2 durch die Spinndüse 3 in das Spinn  bad 4 gesponnen wird. Die Ausbildungsform       des    das Spinnbad 4 enthaltenden Behälters  richtet sieh einerseits nach der Zusammen  setzung der verwendeten Spinnlösung und       anderseits    nach der Zusammensetzung und  der Temperatur des verwendeten Spinnbades  und der unter Berücksichtigung dieser Ver  hältnisse jeweils benötigten Schlepplänge im       Fällbad.    Auch der Abstand der     Abzugsgalette     6 wird so gewählt, dass der gesponnene Faden  :

  > beim Auflaufen auf diese     Galette    6 unter       Berüeksiehtigung    der gewählten     Abzugsge-          >:ehwindig1,:eit    den für die nachfolgende     Ver-          streckung    günstigsten     Zersetz1tngsgrad    er  reicht hat. Von der     Abzugsgalette    6 läuft das  Fadenbündel in das zweite, unter dieser ange  ordnete Bad 8, aus dem es unter Passieren  einer geeigneten Führung 7 unter starker  V     erstreekung    von der Abzugsrolle 9 abgezo  gen wird. Die     Drehgeschwindigkeit.    der Ab  zugsrolle 9 kann für sich gesondert und un  abhängig eingestellt und verändert werden.

    Die Abzugsrolle 9 kann ebenso wie die Ab  zugsgalette 6 entweder als eine für jede       Spinnsteile    gesondert, ausgebildete Rolle oder  auch als durchgehende Walze für die gesamte  Maschinenlänge ausgebildet sein. Von der Ab  zugsrolle 9 fällt der Faden in das letzte, dritte  Bad 10, in welchem er unter Durchlaufen  entsprechend angeordneter Führungselemente  restlos zu     Cellulose    zersetzt wird.    Im Gegensatz zu den     Ausführungsformen     der Vorrichtung gemäss den     F'ig.    2 bis 4 ist  das Bad 10 bei der Ausführungsform der  Vorrichtung nach     Fig.    1 nicht weiter unter  teilt.

   Es ist bis auf die Eintritts- und Aus  trittsöffnung für das Fadenbündel mit     Dek-          keln    versehen, die zur Bedienung leicht auf  geklappt werden können. Oberhalb des Bades  10 ist eine nicht gezeichnete     Absaugvorrich-          tung    zum Absaugen aller hier auftretenden  Dämpfe und Gase vorgesehen.  



  Bei der Vorrichtung gemäss     Fig.    2 ist das  Bad 10 geteilt. Vom obern Teilbad ist das  tiefer angeordnete abgedeckte Teilbad 13 ab  geteilt, in das das Fadenbündel durch eine  von aus dem obern Teilbad des Bades 10 ab  fliessender     Badflüssigkeit    bespülte Rinne 12       herabgeschwemmt    wird.  



  Bei den Vorrichtungen gemäss     Fig.    3 und -1       geschieht    die Förderung des Fadenbündels  durch eine geschlossene Rinne bzw. ein Rohr  12, dessen Länge so eingestellt ist, dass der  Faden mit Sicherheit völlig zu     Cellulose    rege  neriert in das Teilbad 13 eintritt. Die Bäder  4, 8, 10 und 13 sind zweckmässig durchlaufend  längs der ganzen Maschinenlänge als Kanäle  ausgebildet und in bekannter Weise mit     Zu-          und    Ablauf versehen.  



  Es ist nicht unumgänglich notwendig, bei  der beschriebenen Vorrichtung die eigentliche  Spinnseite streng von der Nachbehandlungs  seite abzutrennen, jedoch erweist sich diese  Anordnung wegen der sonst für die Faden  qualität bestehenden schädlichen Einflüsse als  durchaus zweckmässig.  



  Abreissende Fäden werden durch die in  den Kanälen aufrechterhaltene     Badströ-          mung    nach einem Maschinenende hin fort  geschwemmt, so dass ein Herausnehmen des       Spinndüsenhalters    und ein neues Anspinnen  völlig vermieden wird. Die Bäder sind so  tief ausgebildet, dass durch dieses     Abschwem-_          men    von Abfall die laufenden Fadenbündel  nicht gestört werden.  



  Bei der Vorrichtung nach     Fig.    3 fördert  im Bad 10 ein     Injektor    26 Flüssigkeit aus  dem Teilbad 13 oben in das Förderrohr 12,  wobei diesem Förderrohr 12 noch zusätzlich      kaltes oder heisses Wasser zugeführt     werden     kann. Bei der Vorrichtung nach     Pig.    4 trägt  das Förderrohr 12 an der Eintrittsstelle des  Fadenbündels einen Trichter 11, dessen oberer  Rand etwas unter dem Flüssigkeitsniveau im  obern Teilbad des Bades 10 liegt.

   Seitlich  unterhalb des Trichters 11 ist ein in     Fig.        .l     nicht     gezeichneter,    mit kaltem oder heisseng  Wasser,     zweckmässig    aber mit Dampf betrie  bener     Injektor        angeschlossen,    der das Faden  bündel auflockert und durch das Rohr 1.2 för  dert.

   Bei dieser     Ausführungsform    der Vor  richtung kann das Rohr 12 verhältnismässig  flach     geführt    sein, wodurch eine     unerwünselit     grosse Höhe der Vorrichtung vermieden wer  den kann.     Zweekinässig    weist das Rohr 12 in       geeigneten    Abständen vorgesehene Verengun  gen auf, -um ein allzu starkes öffnen des  Fadenbündels     ztt    vermeiden, das Unzuträg  lichkeiten zur Folge haben könnte.

   Das För  derrohr 12 wird     zweelzmässig    oberhalb des       Flüssigkeitsniveaus    des als Schwemmkanal  ausgebildeten Teilbades 13 in dieses     ein-e-          führt    und das Fadenbündel nach oben     dureli     die.     öffnung        1.1    einem verschränkt angeordne  ten und     liinsiehtlieh    ihrer     Umdrehungszahl     für sich gesondert regulierbarem Waschwal  zenpaar 15 zu einer im Gegenstrom arbeiten  den     'VVäsehe    und     gegebenenfalls    auch zur wei  teren     Naelibehandlung    zugeführt.

   Von den  Walzen des Walzenpaares 15 läuft das Faden  bündel durch ein über diesen Walzen ange  ordnetes und diese zweckmässig überdeckendes,  der     Avivierung    oder Sehlichte dienendes Bad  16 und von dieseln auf ein hinsichtlich der       Umdrehungsgeschwindigkeit    ebenfalls geson  dert regulierbares     Troekenwalzenpaar    17,

   von  dem es -     gegebenenfalls    unter einer     gewissen          Verdehnung    und Beibehaltung eines bestimm  ten     Schrumpfungsvermögens    bei     Wiederbe-          fenelitung    - durch das Förderrohr 19 in den  darüber liegenden Textilraum     gefördert.    wird,  wobei durch ein Rohr 25 dem Förderrohr 19  laufend konditionierte Luft dem laufenden  Fadenbündel     entgegenströmt,    so dass der  Faden fertig konditioniert zur textilen Ver  arbeitung     gelangt.    Auf dem Wege des Fadens  ist ein Relais 23 vorgesehen,

   das bei eineng    Fadenbruch     eine        Blasvorrichtung    18 in Be  trieb setzt, die unter     gleichzeitiger    Ausschal  tung des dein Faden     ent-egenströmenden     Stromes konditionierter Luft den abgerisse  nen Faden durch das Rohr 19 wieder nach  oben bläst, wo er zunächst von einem     Absattg-          rohr    20     angesaugt    wird. Der abgerissene und       durell    das Förderrohr 19     hoeh;-cblasene    Faden  kann dann mittels eines     beweggliehen,    z. B.

    mit     Druckgas    oder Druckluft betriebenen       Ililfsinjektors    21 gefasst und einer mit einer  Spule 24     versehenen        Sptilvorrielitttug    22 oder       aueb    gleich einer     Zwirnvorrichtung    zugeführt:       werden.    Bei hier auftretenden Fadenbrüchen  wird der     nachgelieferte    Faden     autoniatiseh    in  das Saugrohr 20     abgesaugt,    bis die     Störuni;     wieder behoben ist. Bei     \Verminderung    der  Fadenspannung aus     irgendeinem    Grunde,  z.

   B. wegen Wechsels der Spule 24, sehalte t  das Relais 23 den     Injektor    bzw. die     Blas-          vorrielitung-    18 ein, so dass der Faden     durch     das     Förderrohr    19 geblasen wird, an dessen       Ausgang    er in das\ Saugrohr 20     abgesaugt     oder mittels des     Hilfsinjektors    21 der     Spul-          volriehtung    22     zugeführt     -erden kann.

   Diese       Einriclitun;-        ermöglicht    es der     Textilabtei-          lung,        räumlieb    und     arbeitsmässig        unabhängig     von der     chemischen        Abteihm-    zu arbeiten.  



  Die automatische     Schaltung    für den     In-          jektor    18 wird mittelbar     mit,    der pneuma  tischen     Schaltung    für die     Klimaanlage        gekup-          pelt,    welche durch den Luftstrom     geschlossen     wird, solange der     Injektor    18     arbeitet,        aber     wenn er ausschaltet, wird klimatisierte Luft  durch die Zuleitung 25 in das     Transportrohr     19 im Gegenstrom zum. Fadenlauf getrieben.

    Auf diese Art     erreielit    der Faden das Auf  nahmeorgan schon konditioniert und tempe  riert.

Claims (1)

  1. I' ATBNTANSPRU CH Spinnmaschine zur Herstellung von Kunst fäden hoher Festigkeit, dadurch gekennzeich net, dass auf der einen 1Iasehinenseite (1-10l die Spinnanlage, Zuführung der Spinnlösung (1), Filter ('?-), ausschwenkbare Spinndüse (3), erstes Fällbad (-1) mit darüber angeord neter Abzugsvorrichtung (6)
    mit für sich relulierbarein Abzu- montiert ist, unter des- sen anderer Seite das zweite Fällbad (8) finit Fadenführvorrichtung (7) angeordnet ist., über dem die Auflaufseite der Verstreckun -@s- vorrichtung (9) mit ebenfalls für sich regu lierbarer (T'esehwindigkeit liegt, während unter cler Ablaufseite dieser Vei:
    streekungsvorrich- tun;- das dritte Fällbad (10) mit. der Über- führungsanlage für den gesponnenen Faden auf die andere Maschinenseite (14-17) ange ordnet und mit Absaugvorriehtung für Gase lind Dämpfe versehen ist und über dieser mindestens eine ans verschränkten Walzen bestehende Vorrichtung<B>(15)</B> zur Naehbehand- lunl', ebenfalls mit gesondertem Antrieb, liegt,
    über der wiederum ein Bad (16) und darüber eine mit. gesondertem Antrieb versehene, aus verschränkten, erhitzten Walzen (17) beste hende Troekenvorriehtnng sich dreht, von der # -iu s das getrocknete Fadenbündel über eine durch ein Relais 23 gesteuerte Blasvorrieh- tung (18) durch eine von konditionierter Luft im Gegenstrom durchströmte Förderröhre (19) in den.
    Textilraum gelangt, wo am Ende der Förderröhre eine Absaugvorriehtung (20) für das austretende Fadenbündel liegt, in die letzteres eingesaugt wird, wenn das erwähnte Relais (23) anspricht und die anschliessende Anfnahmevorriehtung (22, 24) ausser Betrieb ist. UNTERANSPRÜCHE l.. Spinnmaschine nach Patentansprueli. dadurch gekennzeichnet, dass die Fällbäder als Kanäle ausgebildet sind, in welchen die Flüssigkeit in einer Richtung strömt und ab gerissene Fäden mit. sich führt. 2.
    Spinnmaschine nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das dritte Fäll- bad (10) unterteilt und sein auf der Auslauf seite befindlicher zweiter Teilkanal (13) tiefer angeordnet ist. als sein erster Teilkanal, wobei der Transport. des Fadenbündels durch eine vom ersten Teilkanal zum zweiten Teilkanal (13) abfallende Rinne (12) erfolgt. 3. Spinnmaschine nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die genannte Rinne als geschlossenes Rohr (12.) ausgebildet und mit einem Injektor (26) versehen ist, v#elcher Flüssigkeit oben in das Rohr (12) fördert. 4.
    Spinnmaschine nach Untera.nsprueh 2, dadurch gekennzeichnet, dass die genannte Rinne als geschlossenes Rohr (12) mit trichter förmig ausgebildetem, unter dem Badniveau liegendem Einfluss (1l.) ausgebildet ist. 5. Spinnmaschine nach Unteranspruch 3.,, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens das dritte Teilbad (10) abgedeckt und mit Aus tritts- und Eintrittsöffnungen (14) für das Fadenbündel versehen ist und dass am letzten Bad eine Absaugv orrichtung zum Absaugen der Gase und Dämpfe vorgesehen ist. 6.
    Spinnmaschine nach Patentansprueli, dadurch gekennzeichnet, dass das aus dein hinaufführenden Förderrohr (1.9) austretende Fadenbündel über das Relais (23) zur Auf nahmevorrichtung (22, 24) geführt wird, wobei über dein obern Ende des Förderrohres<B>(191,</B> die Absaugvorriehtung (20) für den herauf geblasenen Faden vorgesehen ist.
CH334990D 1953-07-03 1954-03-19 Spinnmaschine zur Herstellung von Kunstfäden, insbesondere von Cordfäden CH334990A (de)

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