CH334994A - Kannenringspinnmaschine - Google Patents

Kannenringspinnmaschine

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CH334994A
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CH
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cans
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English (en)
Inventor
Pfenningsberg Josef
Original Assignee
Josef Pfenningsberg & Co
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Application filed by Josef Pfenningsberg & Co filed Critical Josef Pfenningsberg & Co
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    • D—TEXTILES; PAPER
    • D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01H—SPINNING OR TWISTING
    • D01H1/00—Spinning or twisting machines in which the product is wound-up continuously
    • D01H1/14—Details
    • D01H1/18—Supports for supply packages
    • D01H1/186—Supports for supply packages for supplying from cans

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description


      Kannenringspinnmaschine       Die Erfindung bezieht sich auf eine     Kan-          nenringspinnmaschine,    die es gestattet, unter       Verwendung    des     Hochverzugstreckwerkes    der  Anmelderun direkt ab Streckenband auf, der  Feinspinnmaschine zu spinnen. Die bisher  bekanntgewordenen     Kannenringspinnmaschi-          nen    bedingen in allen Ausführungen neben  dem bedeutend grösseren Platzbedarf auch  noch die Gestellung neuer Maschinentypen in  der     Feinspinnerei    sowie     bisher    nicht übliche  Maschinen im Vorwerk.

   Ausserdem ist die  Bedienung bei diesem Verfahren sehr um  ständlich, so dass trotz     2ä-30jähriger    Vor  arbeit vonseiten der     Textilmaschinenhersteller     sich dieses Verfahren keinerlei merkbare Ver  breitung erwerben konnte. Ein weiterer gro  sser Nachteil war, wenn auch einmalig, die  ständig grössere Materialvorlage bei der Ring  spinnmaschine, die im Vergleich zu der üb  lichen Vorlage der     Flyerspule    zur Kanne  das sechs- bis achtfache Quantum benötigt.

    Weitaus grösser wird noch dieser Nachteil,  wenn es     zur    Verarbeitung von gekämmten  Materialien kommt., da diese zu feineren     NTUm-          mern    ausgesponnen werden, so dass sich diese  vorhin angeführten Zahlen um das Mehrfache  vergrössern. Gerade bei den vorstehend ge  nannten Materialien sind bei dem der An  meldung     zugrundeliegenden    Verfahren beson  dere Vorteile zu erwarten, und zwar dadurch,  dass, wenn bei ungekämmtem Material ein bis  zwei Arbeitsgänge benötigt werden, bei ge-    kämmten Materialien drei bis vier     Flyerpassa-          gen    notwendig sind.  



  Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der  erfindungsgemässen     Kannenringspinnmaschine     weist diese Nachteile nicht mehr auf. Die zur  Verwendung gelangende Kanne erfordert  unter Beibehaltung des bisherigen Durchmes  sers keinerlei     Änderung    an der Strecke. Die  Höhe der Kannen gestattet deren     Unterbrin-          g'ung    in dem bisherigen Raum des     Spulen-          gatters    der Ringspinnmaschine.

   Durch Ände  rung des Streckenwerkes bzw. der     Gatteraus-          führung    kann jede     bisher    verwendete normale       Ringspinnmaschine    auf     Kannenspinnen    um  gestellt werden. Der Inhalt der Kanne kann  verschieden gewählt werden und beträgt zum  Beispiel bei einem Durchmesser von     9'"    und  einer Höhe von 300 mm rd. 1,2 kg, was  ungefähr das Doppelte einer bisher üblichen       F'lyerspule    ist.

   Durch die     Mittigführung    der  Lunte zwischen den Kannen ist die Bedie  nung beim Auswechseln der Kannen von vorn  sehr leicht     durchführbar,    so dass ein konti  nuierliches Arbeiten der     Ringspinnmaschine,     soweit die     Luntenführung    und     -Ergänzung        üi     Frage kommt, gewährleistet ist.  



  Die     Aufstellung        bisher        üblicher    Kannen  erfolgte normalerweise auf durchlaufenden  Böden oder auf in Maschinenlängsrichtung  verlaufenden Roststäben.  



  Im Gegensatz dazu werden die     Spinnkan-          :.;        z:    bei den genannten     Ausführungsbeispielen         der Erfindung auf quer oder     schräg    zur Ma  schinenlängsachse angeordneten Führungen  aufgeschoben bzw. von diesen abgezogen.  Durch diese Anordnung wird die Bedienung,  wie Auf- und Absetzen der Kannen, dadurch  wesentlich erleichtert, dass die Bedienungs  person die Kannen am untern Rand der Stand  fläche oder an einem im Boden befindlichen  Loch oder dergleichen anfassen und ohne  Griffwechsel auf- und abschieben kann. Diese  Anordnung ermöglicht es, dass insbesondere  die Bedienung der obern Etagen auch von  kleinerem Bedienungspersonal mühelos vorge  nommen werden kann.

   Ebenso wird durch  diese Anordnung der Stand der Kannen in  bezug auf     Spindelstellung    ständig fixiert. Ein  weiterer Vorteil ist durch die Schaffung  schmaler     Aufstellflächen    für den Kannen  boden gegeben, wodurch einmal die Staub  ablagerung auf ein Mindestmass beschränkt  und zum andern die     übersichtlichkeit    der Ma  schine erhöht wird.  



  Ein weiterer wesentlicher Vorteil dabei ist  es, dass die Kannen, ausgeführt aus durch  sichtigem Material oder versehen mit Schau  glas oder Schauschlitz, jederzeit auf Kannen  inhalt überprüft werden können. Von beson  derer Bedeutung ist noch, dass durch die be  sondere Form der Spinnkannen deren Rück  führung als Leergut und deren Raumbean  spruchung bei der Lagerhaltung besonders  Rechnung getragen ist. Des weiteren ist vor  teilhaft, dass die kostspieligen     Absaug-    oder       Abblaseanlagen    für das Aufsteckgatter bis  heriger     Ausführung    in Wegfall kommen, da  der     Kanneninhalt    keinerlei     Verstaubung    un  terliegt.

   Gegen Austrocknung ist der Inhalt  der Spinnkannen gegenüber     Flyerspulen     weitestgehend gesichert. Auch der nun einmal  notwendige Weg der freihängenden Strecken  lunte von der Kanne bis zum Streckwerk ist  bei dieser Anordnung auf ein Minimum be  schränkt, so dass auch hier keinerlei Nachteile,  wie     Verflusungs-    oder     Austrocknungserschei-          nungen,    auftreten. Dies alles sind Vorteile  gegenüber den bisher bekanntgewordenen  Einrichtungen, wie Kannen in der Maschine,  Kannen unter einer Zwischendecke, Kannen    über einer Zwischendecke, Kannen hinter der  Maschine bei ein- oder zweiseitig ausgeführ  ten Maschinen usw.  



  Ein Ausführungsbeispiel der erfindungs  gemässen     Kannenringspinninaschine    zeigt die  Zeichnung.  



  Man erkennt in     Fig.    1 bei     a    die Kannen,  die, entsprechend ausgebildet, in dem bisheri  gen Raum des     Spulengatters    Platz finden.  



  Die     Fig.    1a, 2 und 3 zeigen beispielsweise  die     Fühiningen    i' für die Spinnkannen, schräg  zur Maschinenlängsachse angeordnet., und  zwar     Fig.   <I>1a</I> im Aufriss,     Fig.    2 im Grundriss  und     Fig.    3 in Seitenansicht.  



       Fig.    4 zeigt die Führungen i" quer, das  heisst senkrecht zur Maschinenlängsachse an  geordnet.  



  Nachstehend werden einige Ausführungs  formen von Spinnkannen erläutert, die ins  besondere für die     Kannenringspinnmaschine     der     vorstehend    beschriebenen Art mit Erfolg  Verwendung finden können. Die Kanne hat.  eine von der üblichen Form abweichende Ge  staltung, um den Raumbedarf für die Spinn  kannen so zu verringern, dass für die ganz>  Spinnmaschine einschliesslich des für die  Spinnkannen     benötigten    Raumes nicht mehr  Raum benötigt wird als für eine übliche mit  Aufsteckgatter für die     Wickelspulen    ausge  rüstete Spinnmaschine.

       Letzteres    ist     gleichbe-          deutend    damit, dass man das     Ka.nnenspinn-          prinzip    auf übliche Ringspinnmaschinen usw.  übertragen kann, ohne dass deren bisherige  Breiten bzw. der bisherige Raumbedarf über  schritten wird.  



  Demgemäss ist. unter Beibehaltung des  üblichen     Durchmessers    die Höhe auf etwa.  ein Drittel der bisher     üblichen    Höhe verkürzt.  



  Die vorstehend erwähnte     Kannenausfüh-          rung    kann sowohl einen abgestuften Zylinder  mantel. als auch einen nach oben     kegelig    sieh  erweiternden Mantel aufweisen.  



  In allen Fällen ist ein Nachteil der bis  herigen Methoden     vermieden,    nämlich dass bei  dein     Direktspinnprozess    vom Streckenband  eine Spezialmaschine mit grosser     Rauminan-          spruehnalime,    grosser Ausführung der Fein-           spinnmaschine    selbst und erheblicher Bedie  nungsbehinderung vermieden ist.  



  Der Transport wird dann wesentlich er  leichtert, wenn die Formgebung so gewählt  ist, dass sich die leeren Kannen ineinander  stellen lassen. Auf diese Weise kann man  viele Kannen     ineinanderstecken,    so     da.ss    der  Transport und die Lagerung praktisch keine       Schwierigkeiten    mehr mit sieh bringen. Um  den kontinuierlichen Ablauf des Strecken  bandes aus der Kanne nicht. zu stören, ist die  Ausführung der Kanne aus durchsichtigem  Material oder bei undurchsichtigem Material  durch ein Schauglas oder aber durch einen  offenen Schlitz am untern Ende der Kanne  jederzeit, auf den     Kanneninhalt    zu über  prüfen.  



  In     Fig.    5 ist ein zylindrisches Kannen  gefäss a, mit unterer Schauöffnung b veran  schaulicht.  



  In     Fig.    6 erkennt man einen aus zwei  7y     lindrisehen    Abschnitten c und d bei e abge  stuften     kannenartigen    Behälter, wiederum mit  dem Schauglas     b.     



  In     Fig.    7 ist. ein     kegelig    verlaufender Be  hälter f veranschaulicht, der ebenfalls bei     @@     eine Schauöffnung besitzt.  



  Die Spinnkanne ist mit einer Handhabe  versehen, um ein leichtes und rasches Aus  wechseln der Spinnkanne auf der     Ringspinn-          inaschine    zu ermöglichen. Zu diesem Zweck       wird    der     Kannenmantel        a,   <I>c, f</I>     über    den  Bodenrand     g    der Spinnkanne nach unten ver  längert, um. so eine Angriffsfläche für die  Hand des Bedienungspersonals zu schaffen.  



  Es ist weiterhin auch möglich, im Boden  der Spinnkanne eine Aussparung beliebiger  Form, länglich, rund oder     dreieckförmig    vor  zusehen. Schliesslich könnte auch am Kannen  mantel im Bereich der Schauöffnung ein  Handgriff angebracht     werden,    z. B. durch  Annieten,     Anschweissen,        Anpunkten    oder der  gleichen. Weitere Ausführungsbeispiele der  Kanne sind in     Fig.    8 bis 10 der Zeichnung  dargestellt.  



       Fig.    8 zeigt eine zylindrische Kanne     a    mit.  nach unten über den Boden herabgezogenem       Kannenmantel        a'.            Fig.    9 zeigt eine abgesetzte zylindrische  Kanne mit ebenfalls nach unten über den       Kannenboden        g    herabgezogenem Mantel.  



       Fig.    10 zeigt eine konische Kanne mit nach  unten gezogenem Mantel f.  



  Die Handhabe ist in den Figuren mit dem  Bezugszeichen L bezeichnet und kann durch  Einziehen und Zurücksetzen des Kannen  bodens oder durch Aufsetzen eines zusätz  lichen Ringbandes auf das untere Mantelende  gebildet werden.  



  Weiter ist es möglich, auf dein Kannen  mantel einen Handgriff zu befestigen, z. B.  durch     Aufnieten,    Anschweissen.     Aufpunkten.     Anlöten,     Ankleben.     



  Auch ist es denkbar, im     Kannenboden    eine       ,Aussparung        vorzusehen,    in die sich die Hand  des Bedienungspersonals einlegt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Zweiseitige Kannenringspinnmaschine, da durch gekennzeichnet, dass die Kannen (a) Über den ihnen zugeordneten Streckwerken (h) zweiseitig auf Führungen (i', i") ange ordnet und die Lunten mittig zwischen den Kannen nach abwärts geführt sind. UNTERANSPRÜCHE 1. Kannenringspinnmaschine nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kannen (a) auf jeder Seite -von quer zur Maschinenlängsachse angeordneten, nach aussen offenen, mit dem Maschinengestell ver bundenen Führungen (i") getragen werden.
    2. Kannenringspinnmaschine nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kannen (a) auf jeder Seite von schräg zur Maschinenlängsachse angeordneten, nach aussen offenen, mit dem Maschinengestell ver bundenen Führungen (i') getragen werden. 3.
    Kannenringspinnmasehine nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die in Arbeitsstellung befindlichen Kannen (a) mit dem durch Herabziehen des Kannenman- tels (a') über den Kannenboden (g) gebilde ten Rand auf den in einer Ebene liegenden, gegeneinander gerichteten Schenkeln der zu einer Führung<I>(i', i")</I> gehörenden L-förmigen Profile (k) stehend angeordnet sind.
    4. Kannenringspinnmaschine nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die in Arbeitsstellung befindlichen Spinnkannen (a.) mit nach dem Kannenboden zu abge setztem zylindrischem Mantel<I>(c, d, e) zwi-</I> schen die zu einer Führung<I>(i', i")</I> gehören den L-förmigen Profile (k) eingehängt sind, derart, dass ihr durch die Abstufung gebildeter ringförmiger Absatz in der Mantelfläche sieh auf die in einer Ebene liegenden, gegenein- andergerichteten Schenkel der zu einer Füh rung<I>(i', i")</I> gehörenden Profile<I>(k)</I> abstützt.
    5. Kannenringspinnmaschine nach Patent ansprueh, dadurch gekennzeichnet, dass die Kannen in mehreren Reihen übereinander angeordnet sind.
CH334994D 1954-06-08 1955-05-17 Kannenringspinnmaschine CH334994A (de)

Applications Claiming Priority (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE334994X 1954-06-08
DE210654X 1954-06-21
DE240654X 1954-06-24

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Publication Number Publication Date
CH334994A true CH334994A (de) 1958-12-31

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ID=27183195

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CH334994D CH334994A (de) 1954-06-08 1955-05-17 Kannenringspinnmaschine

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