CH335061A - Verfahren zur Herstellung von B,B-Dichlorvinyldimethylphosphat - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von B,B-Dichlorvinyldimethylphosphat

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CH335061A
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dichlorovinyldimethylphosphate
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Walter Dr Lorenz
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Bayer Ag
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    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07FACYCLIC, CARBOCYCLIC OR HETEROCYCLIC COMPOUNDS CONTAINING ELEMENTS OTHER THAN CARBON, HYDROGEN, HALOGEN, OXYGEN, NITROGEN, SULFUR, SELENIUM OR TELLURIUM
    • C07F9/00Compounds containing elements of Groups 5 or 15 of the Periodic Table
    • C07F9/02Phosphorus compounds
    • C07F9/06Phosphorus compounds without P—C bonds
    • C07F9/08Esters of oxyacids of phosphorus
    • C07F9/09Esters of phosphoric acids
    • C07F9/113Esters of phosphoric acids with unsaturated acyclic alcohols

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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 Verfahren    zur      Herstellung   von    ss,ss-Dichlorvinyldimethylphosphat   Es ist. bekannt, dass    Dialkyl      j6,ss-dichlor-      vinyiester   der Phosphorsäure entstehen, wenn    Chloral   mit.    Trialkilphosphiten   umgesetzt wird. 



  Es wurde nun die überraschende    Beobaeh-      tung   gemacht., dass sich das bisher noch nicht beschriebene ss,ss-Diehlorvinyldimethylphos-    phat   auf einem völlig neuartigen Wege    aus   dem Kondensationsprodukt von    Chloral   mit    Dimethylphosphit   erhalten lässt.

   Bei der Kondensation von    Dimethylphosphit   mit    Chloral   entsteht der    Dimethylester   der    ss,ss,ss-Trichlor-      a.-oxy-äthylphosphonsäure   
 EMI1.20 
 Unter dem Einfluss von Alkali, Alkalikarbona.ten,Ammoniak oder    geeigneten   organischen Basen, lagert sich nun überraschenderweise der    Trichloräthyl-a-oxyphosphon-      säure-dimethylester   unter Angabe von einem    Uol   Salzsäure zu dem    ss,ss-Dichlorvinyl-di-      methylphosphorsäureester   um. Diese Umwandlung konnte nicht    vorausgesehen   werden, denn nach der vorliegenden Literatur    (W.L.      Abramow,   L.

   P.    Ssemenowa   und L. G.    Ssemenova,      Ber.   d.    Akad.   d. Wissenschaften der UdSSR,    Bd.   84, Nr. 2,    281-284,   C.1952, 6357-6358) ist nur bekannt,    da.ss   sich    a-Oxy-      alky      lphosphonsäureester   mit. Alkali zu dem entsprechenden    Keton   oder Aldehyd und dem    Dialkylphosphit   verseifen lassen. 



  Das    ss,ss-Dichlorvinyldimethylphosphat   besitzt    geite      insektizid;e   Eigenschaften. Blattläuse und Spinnmilben werden in einer    Kon-      zentration      von      0,01%      100      %ig      abgetötet.   Eine    systemische   Wirkung dieser Verbindungen ist deutlich nachweisbar, Überraschenderweise ist nun die    über-      führung   des    Dimethylesters   der    ss,ss,ss-Trichlor-      a-oxy-äthyl-phosphonsäure      zti   dem entsprechenden    ss,

  ss-Dichlorviny      lester   der    Dimethyl-      phosphorsäure   auf dieses Anfangsglied einer homologen Reihe beschränkt. Schon der entsprechende    Äthylester   der    f',ss,ss-Trichlor-a-      oxy-äthyl-phosphonsäure   zeigt diese Umlagerung nur noch in verschwindendem Umfang. Bei den höheren Homologen konnte diese Umlagerung überhaupt nicht. mehr festgestellt werden. 



  Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Verfahren zur    Herstellung   von    ss,ss-Di-      chlorvinyldimethylphosphat,   dadurch gekennzeichnet, dass    ss,,ss,ss-Triehlor-a-oxy-äthyl-phos-      phonsäuredimethylester   mit alkalischen Mitteln versetzt wird. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Die oben beschriebene    Überführung,   des    Dimethy      lesters   der ss,ss,.ss-Trichlor-a-oxy-äthyl-    phosphonsäure   verläuft nach folgendem Formelschema 
 EMI2.5 
 Aus den folgenden    Beispielen   geht die leichte Zugänglichkeit des    ss,ss-Dichlorvinyl-      dimethylphosphats   hervor:

      Beispiel   1 129 g (0,5    Mol)      ss,ss,ss-Trichlor-a-oxy-äthyl-      dimethylphosphonat   werden in 1,3 Liter Wasser gelöst und mit 40    cm3      konz.   Ammoniak versetzt. Nach halbstündigem Erwärmen auf 50-60  reagiert die Lösung gegen Lackmus neutral.

   Man nimmt. das ausgefallene Öl mit    Tetra.chlorkohlenstoff   auf, wäscht es mit wenig Wasser, trocknet es über    Natriumsulfat   und erhält durch Destillation 53 g    ss,ss-Di-      chlorvinyldimethylphosphat   vom Kp. 1/69    bis      71 .      Ausbeute:      48%      der      Theorie.   Beispiel 129 g (0,5    Mol)      ss,ss,ss-Trichlor-a-oxy-äthyl-      dimethylphosphonat   werden in 250    em3   Methanol gelöst. Zu dieser Lösung tropft man eine    Natriummethylätlösung,   die aus 11,5 g Natrium hergestellt wurde, unterhalb 30  C ein.

   Nach beendeter Reaktion saugt man vom    Natriumchlorid   ab und destilliert das Lösungsmittel im Vakuum ab. Den Rückstand nimmt man in Benzol auf und wäscht mit Wasser, bis das    Waschwasser      chlorionenfrei   ist. Nach    kurzem   Trocknen über Natriumsulfat erhält man nach    Fraktionieren      5.1   g    ss,ss-Dichlorvinyldimethylphosphat   vom Kp.    3/86-87 .      Ausbeute:

        49%      der      Theorie.      Beispiel,   3 129 g (0,5    Mol)      ss,ss,ss-Trichlor-a-oxy-äthyl-      dimethy      lphosphonat   werden in 250    cm3   Wasser    suspendiert      bzw.   gelöst. Bei 25-30  tropft man 53 g    Triäthylamin   zu. Nach etwa halbstündigem Rühren nimmt man das Öl mit    Tet.rachlorkohlenstoff   auf. Beim Fraktionieren werden 56 g des    ss,ss-Dichlorvinyldi-      methylphosphats      erhalten.      Ausbeute:      51%   der Theorie.

   Beispiel    i   129 g (0,5    Mol)      ss,ss,ss-Trichlor-a-oxy-äthyl-      dimethylphosphonat   werden in 500    em3   Wasser gelöst und auf 30-70  erwärmt. Unter Rühren tropft man eine Lösung von 20 g    Ätzna.tron   in 50    ein-   Wasser ein. Unter    exothermer   Reaktion scheidet sich ein farbloses Öl aus (die Temperatur steigt. während der Bildung des Öls auf etwa. 90 ).

   Nach der üblichen Aufarbeitung erhält man 64 g des    ss.ss-Dichlorv      inyldimethylphosphats   vom Kp.    2/80-82 .      Ausbeute:      58%      der      Theorie.   Beispiel s 129    g   (0,5 Hol)    ss,ss,ss-Trich@or-a-oxy-äthyl-      dimethylphosphonat   werden in 500    em3   Wasser angerührt. Unter Kühlung tropft man, wie in Beispiel 4 angegeben, Natronlauge in der Weise zu,, dass die Temperatur auf 5-10  gehalten wird. Nach dem Aufarbeiten erhält man 61 g    ss,ss-Diehlorvinyl-      dimethylphosphat   vom Kp. 2/80-82 . Ausbeute:    561/o   .der Theorie.

   Beispiel 6 129 g (0,5    Mo1)      ss,ss,ss-Triehlor-a-oxy-äthyl-      dimethy      lphosphonat.   werden in 500    em3   Wasser bei 70-75  gelöst. Bei dieser Temperatur tropft man eine Lösung von 30 g    Na.-      triumearbonat   in 200    em3   Wasser zu und    rührt      etwa   eine halbe Stunde bei dieser Temperatur nach, bis die Lösung    lackmusneutral      reagiert.   Man    nimmt   das Öl in    Tetra.chlor-      kohlenstoff   auf, wäscht, trocknet in der beschriebenen Weise und erhält 58 g des ss,ss- 

 <Desc/Clms Page number 3> 

    Dichlorvinyldimethylphosphats   vom Kp.

   1/69 bis 71 C. Ausbeute 530/D der Theorie.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von ss,fl-Di- chlorvinyldimethylphosphat, dadurch gekenn- zeichnet, dass ss,p',f3-Trichlor-a-ogy-äthyl- phosphonsäuredimethylester mit alkalischen Mitteln versetzt wird.
CH335061D 1954-05-25 1955-05-07 Verfahren zur Herstellung von B,B-Dichlorvinyldimethylphosphat CH335061A (de)

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