CH335155A - Uhrwerksbefestigung - Google Patents
UhrwerksbefestigungInfo
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G04—HOROLOGY
- G04B—MECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
- G04B37/00—Cases
- G04B37/04—Mounting the clockwork in the case; Shock absorbing mountings
- G04B37/0409—Fixed mounting relating to wall clocks and pendulums
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Uhrwerksbefestigung Die Erfindung betrifft Uhren, bei welchen dlas Uhrwerk am Zifferblatt befestigt ist. Eine derartige Uhrwerksbefestigung wird sowohl bei Kastenuhren, vorwiegend Wanduhren mit eingesetztem Zifferblatt, verwendet, wie auch bei solchen Uhren, deren Zifferblatt als Uhrschild oder häufig z. B. bei Küchenuhren als Gehäuse ausgebildet ist. In allen Fällen stören den gefälligen Eindruck der Uhr Befestigungssehrauben oder dergleichen, die durch das Zifferblatt durchgezogen sind, und es ist daher üblich und auch aus Preisgründen vorteilhaft, zur Werksbefestigung eine einzige Hlohlsehraube zu verwenden, die durch das Zeigerloch in der Zifferblattmitte durchgeführt ist und in ein Gewindeloch an der Grundplatte oder der Vorderplatine des Uhrwerkes eingeschraubt wird. Diese Befestigungsart hat aber den Nachteil, dass sie das Uhrwerk nicht gegen Drehung gegenüber dem Zifferblatt sichert, so dass bei zifferblattseitigem Aufzug der Vierkant der Federkernwelle ausser Richtung mit dem im Zifferblatt vorgesehenen Aufzugsloch kommen kann. Denkbar wäre zwar, an der Ziffer- hlattrückseite Vorsprünge anzubringen, die als Drehsicherung in Ausnehmungen an der Grundplatte des Uhrwerkes eingreifen wür- (len. Die Anbringung solcher Sicherungen würde aber vermehrten Aufwand und Kosten bedeuten und auch deswegen unerwünscht sein, weil etwa das Anlöten von Sicherungsstiften an der Zifferblattrückseite deren Oberflächenveredelung benachteiligen könnte. Die vorliegende Erfindung löst, die gestellte Aufgabe auf ebenso einfache wie wirksame Weise, indem sie vorschlägt, zwischen dem Zifferblatt und der Grundplatte des Uhrwerkes ein zusätzliches, formschlüssig oder reibungsschlüssig wirkendes Mittel zur Sicherung gegen Drehung anzuordnen, das wenigstens teilweise an vorhandenen Flächen, Aus- nehmungen, Durchbrechungen, Vorsprüngen der gegeneinander festzulegenden Teile angreift. Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung dargestellt. Es zeigen Fig. 1 das erste Ausführungsbeispiel in einem Schnitt nach der Linie II-II durch Fig. 2, Fig. 3 in entsprechender Schnittdarstellung wie Fig. 1 als zweites Ausführungsbei- spiel. Das mit 10 bezeichnete gewölbte Zifferblatt weist. in der Mitte das Zeigerloch 10a auf, durch welches die Hohlschraube 11 ge- s -teekt und mit. ihrem Gewindeteil in das Gewindeloch 12a an der (lrun.dplatte 12 eines im übrigen nicht dargestellten Uhrwerkes eingeschraubt. ist. <Desc/Clms Page number 2> Als Mittel zur Sicherung des Uhrwerkes gegen Drehung in bezug auf das Zifferblatt 10 sind beim ersten Ausführungsbeispiel (Fig. 1 und 2) zwischen die Zifferblattrückseite und die Uhrwerksgrundplatte vier gummielastische Polster 13 eingeschaltet, die beim Anziehen der Hohlschraube 11 derart zusammengepresst werden, dass sie einen das Drehen des Uhrwerkes gegenüber dem Zifferblatt sichernden Reibungsschluss hervorrufen. Zum Zweck der Begrenzung der Heranführung der Grundplatte 12 an die Zifferblattrückseite 10 sind zwischen die beiden genannten Teile Abstandshalter in Form der Kartonscheiben 14 eingelegt. Die Polster 13 können am einen der beiden Teile 10, 12 befestigt, z. B. festgeklebt sein und sie können auch eine andere als die dargestellte Form, z. B. Ringform, aufweisen, ebenso wie auch andere Werkstoffe als Gummi verwendet werden können, z. B. elastische Kunststoffe und Filz. Beim zweiten Ausführungsbeispiel dient zur Sicherung des Zifferblattes 10 gegen Drehung in bezug auf die Grundplatte 12 die Hülse 20, die von der Innenseite her auf der Schlüsselbuchse 21 aufgedrückt ist. Die Hülse 20 greift in die Durchbrechung 12b, die in der Grundplatte 12 für den Durchtritt des Aufzugsvierkantes angebracht ist, satt ein.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Befestigung des Uhrwerkes am Zifferblatt bei Grossuhren, insbesondere Küchen- und Wanduhren, dadurch gekennzeichnet, dass bei Verwendung einer einzigen Hohlschraube als Befestigungsmittel am Zeigerloch des Zifferblattes zwischen diesem und der Grundplatte des Uhrwerkes ein zusätzliches formschlüssi- oder r eibungssehlüssig wirkendes Mittel zur Sicherung gegen Drehung angeordnet ist, das wenigstens teilweisse an vorhandenen Flächen, Ausnehmungen, Durchbrechungen, Vorsprüngen der gegeneinander festzulegenden Teile angreift. U N TERANSPRÜ CHE 1.Uhrwerksbefestigung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Zifferblatt und Grundplatte gummielastische reibungsschlüssig wirkende Haftmittel eingeschaltet sind, die bei festgezogener Hohlschraube als Drehungssicherung wirken. 2. Uhrwerksbefestigung nach U nteran- sprueh 1, dadurch gekennzeichnet, dass die gummielastischen Mittel aus einem Ring oder einzelnen Polstern beliehen, die an der Ziffer- blattriiekseite oderrund an der Uhrwerksgrundplatte befestigt sind. 3.Uhrwerksbefestigung nach Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass als gummielastisches Mittel Saugnäpfe vorgesehen sind. 4. Uhrwerksbefestigning nach Patentanspruch, für Uhren mit zifferblattseitigem Schlüsselaufzug, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlüsselbuchse am Zifferblatt eine von der Zifferblattrüekseite her aufgedrückte Verlängerungshülse aufweist, die formschlüssig in die in der Grundplatte oder Werkkapsel des Uhrwerkes angebrachte Durehbreehung für den Aufzugszapfen eingreift.Uhrwerksbefestigung nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch die Zwischenschaltung von nichtelastischen Abstandshal- tern zwischen Zifferblatt und Grundplatte an der Versehraubungsstelle.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE335155X | 1955-01-29 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH335155A true CH335155A (de) | 1958-12-31 |
Family
ID=6219005
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH335155D CH335155A (de) | 1955-01-29 | 1956-01-25 | Uhrwerksbefestigung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH335155A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4702616A (en) * | 1985-06-19 | 1987-10-27 | Seikosha Co., Ltd. | Clock |
-
1956
- 1956-01-25 CH CH335155D patent/CH335155A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4702616A (en) * | 1985-06-19 | 1987-10-27 | Seikosha Co., Ltd. | Clock |
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