CH335164A - Automatische Aufzugsvorrichtung in einer tragbaren Uhr - Google Patents
Automatische Aufzugsvorrichtung in einer tragbaren UhrInfo
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- G04—HOROLOGY
- G04B—MECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
- G04B5/00—Automatic winding up
- G04B5/02—Automatic winding up by self-winding caused by the movement of the watch
- G04B5/18—Supports, suspensions or guide arrangements, for oscillating weights
- G04B5/184—Guide arrangement of the moving weight in a circular course
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Description
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Automatische Aufzugsvorrichtung in einer tragbaren Uhr Die Erfindung betrifft eine automatische Aufzugsvorrichtung in einer tragbaren Uhr. Die üblichen automatischen Aufzugsvorrich- tungen, bei denen die Schwingmasse auf einer zentralen Achse gelagert ist, haben den Nachteil, dali der Durchmesser der ITlir und deren Dicke erlieblieh grösser sein müssen als bei Handaufzugsuhren mit Uhrwerken gleichen Kalibers. Die Erfindung gestattet, diesen Nachteil zli belieben und darüber hinaus noch weitere Vorteile zu erzielen, wie noch näher erläutert werden wird.
Die Aufzugsvorrichtung naell der Erfindung zeichnet. sich da- dllrc:li aus, dass die Seliwingmasse mit dem innern Laufring eines Wälzlagers und der äussere Laufringr@ des Wälzlagers finit dem Ge- hällsebodeil verbunden sind, und dass zwischen der Schwingmasse und dem Federaufzugs- nieehanisinus eine Kupplung vorgesehen ist, die sieh beim Entfernen des Gehäusebodens löst..
In der Zeichnung zeigt.: Fig. l einen Schnitt dureli eine Uhr mit eiiler üblielien a.utönlatiselien Aufzugsvorineh- t 1111F, Fig. ? einen Schnitt durch eine Uhr mit einem Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen Aufzugsvorrichtung, Fig. 3 eine Untenansicht des Gehäusebodens dieser Uhr, mit dem Kugellager und der Seliwingmasse#, wobei II-II die Schnittlinie bezeichnet,
gemäss welcher diese Teile in Fiv. 'erscheinen. Fig. 4 einen Schnitt gemäss der Linie IV-IV in Fig. 3.
Die in Fig. 1 dargestellte, übliche Uhr weist ein Uhrwerk 1 auf, dessen Kaliber z. B. 101-N"' beträgt. Die Zifferblattseite des Uhrwerkes ist mit ? bezeichnet. Das Gehäuse 3 ist auf seiner hintern Seite durch einen Sehraubboden .I abgeschlossen. Die Schwingmasse 5 ist. an einer zentralen Achse 6 befestigt, die fest mit einem Sperrklinkengetriebe oder Wechselgetriebe verbunden ist, über welches der Federaufzugsmeehanismus des C lirwerkes in bekannter Weise aufgezogen wird. Ein Haltering 7 hält das Uhrwerk 1 im flehäuse 3 in seiner richtigen Lage fest.
Diese Konstruktion weist folgende -_N-ach- teile auf a) Die Uhr ist erheblich dicker als Hand- a.ufzugsuhren gleichen Werkkalibers; dies rührt davon her, dass die Achse 6 sehr stark gebaut und entsprechend gelagert werden muss.
b) Auch bei reichlicher Dimensionierung er Achse 6 sind Aehsenbrüelie nicht zli vermeiden.
c) Das Werkkaliber ist. unverhältnismässig klein im Vergleich zum Gehäusedurchmesser, weil die äussern Teile der Schwingmasse sieh zwischen dem Uhrwerk und dem Gehäuse bewegen, wobei viel Raum uriausgenützt bleibt.
(b) Bei Reparatur muss man nach Abschrauben des Bodens 1 zunächst noch die nicht näher dargestellte Verbindung der
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Schwingmasse 5 mit der Achse 6 lösen, um die Schwingmasse und weitere Teile der Auf- zugsvorriehtiing wie eine Brücke usw. entfernen und das Uhrwerk 1 untersueben. zu können.
Bei dem in Fig. 2-4 dargestellten Ausführungsbeispiel der Erfindung sind für entsprechende Teile die gleichen Bezugszeichen xvie in Fig. 1 verwendet.
Die Schwingmasse 5 sitzt fest, im innern zweiteiligen Laufring 8', 8" eines Kugellagers, dessen Kugeln mit 9 und dessen äusserer Laufring mit 10 bezeichnet ist. Der äussere Laufring 10 ist mittels eines Sprengringes 11 am Boden 4 befestigt.. Die Kugeln 9 werden in bekannter Weise durch nicht. dargestellte, ans bogenförmigen Drahtstücken bestehende Distanzhalter im Abstand voneinander gehalten.
An der Schwingmasse 4 ist ein Zapfen 12 exzentrisch angebracht, der - wie in Fig. 3 strichpunktiert dargestellt - in eine Gabel 13 eines im Uhrwerk 1 gelagerten Hebels 14 eingreift, auf welchem eine Schaltklinke 15 angelenkt ist, die beim Hin- und Herschwingen des Hebels 14 ein Zahnrad 16 immer nur in einem Drehsinne weiter dreht. Dieses Zahnrad besorgt dann das Aufziehen der Feder in bekannter Weise über ein Kronrad und ein Sperrad.
Es ist ersichtlich, da.ss der Zapfen 12 und die Gabel 13 des Hebels 14 die Schwingmasse mit dem Federaufzugsmechanismus derart kuppeln, dass beim Abschrauben des Bodens 4 die Kupplung automatisch gelöst wird, durch Herausziehen des Zapfens aus der Gabel.
ach Abschrauben des Bodens liegt somit. das Werk 1 ohne weiteres frei zur Untersuchung. Es ist. auch ersichtlich, dass bei gleichem Gehäusedurchmesser wie im Falle von Fig. 1, das Uhrwerk eines viel. grösseren Kalibers, z. B. eingesetzt werden kann, wodurch die Genauigkeit der Uhr erhöht. wird; dies kommt daher, dass bei der Uhr nach Fig. 2 bis 4 die ganze Schwingmasse 5 über dem Uhrwerk 1 angeordnet ist, dieses Uhrwerk also nicht umgreift wie bei der Uhr nach Fig. 1, wobei auch der unausgenützte Raum zwischen Uhrwerk und < < ehä-use sehr klein ist.
Die Uhr nach Fig. '_'-4 ist ferner erlieb- lieli flacher als die Uhr naeb Fig. 1, was dureb das Fehlen der Achse 6 und sonst üblieber fibertragun gsgetriebe mit Brücke bedingt ist, womit natürlich auch die Gefahr von Aehsbrüelien dahin fällt. Da die Uhr a.ueli bedeutend weni-er Teile aufweist, sind < lie Herstellungskosten niedri-er.
Selbstverständlich könnte die Aufzugavor- rieht.ung im einzelnen auch anders ausgeführt erden als beim liesehriebenen Ausführungsbeispiel. So könnte z. B. der äussere Laufring 10 durch einen Teil des Bodens 4 selbst gebildet werden. Oder der 'feil 8' des innern Laufrin ges könnte inil- der Schwingmasse 5 ans einem Stück besteben. Man könnte den innern Taufring ein- und den äussern Laufring zweiteilig ausbilden, an Stelle von Kugeln Walzen usw. verwenden, und anstelle der Drahtbügel für Distanzhalter andere 1Iittel, z. B. Bügel, Käfige usw., aus beliebigen Materialien.
Auch die Kupplung zwischen Schwingmasse und Federaufzugsmeehanismus kann anders ausgeführt: werden, z. B. indem man den Zapfen l2 statt in eine Gabel in einen am Hebel 14 vorgesehenen Sehlutz eingreifen lässt.
Claims (1)
- PATENTANN SPRUCH Autoniatisehe Aufzugsvorrichtung in einer tragbaren Uhr, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwingmasse (5) mit. dem innern Laufring (8', 8") eines Wälzlagers und der äussere Laufring des Wälzlagers mit dein Gehäuseboden verbunden sind, und dass zwischen der Schwingmasse und dem Federaufzugsmecha- nismus eine Kupplung (1.2, 13) vorgesehen ist, die sieh beim Entfernen des Gehäusebodens löst: UNTERANSPRÜCHE 1.Aufzugsvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die ganze Schwingmasse (5) auf der Unterseite des Uhrwerkes (1) angeordnet ist. 2. Aufzugsvorrichtung nach Patentan- sprueli, dadurch gekennzeichnet, dass das Wälzlager ein Kugella-er ist, dessen innerer <Desc/Clms Page number 3> Laufrin- (S', s") auf der Sehwingmasse (5) sitzt, während der äussere Laufring (10) mittels eines Sprengringes (11) am Gehäuse- hoden (4) befestigt ist. 3.Aufzugsvorrichtung nach Patentan- sprnelt, dadurch gekennzeichnet, dass der < itissere -Laufring des Wälzlagers mit dem Ge- häuseboden aus einem Stück besteht. 4. Aufzugsvorrielttung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der innere Laufring (8', 8") zweiteilig ist.Aufzugsvorrichtung nach Patentan- sprueh, dadureh gekennzeichnet, dass an der Schwingmasse (5) ein Zapfen (12) exzentrisch angebracht ist, der mit einem mit einer Schaltklinke (15) versehenen Hebel (14) in Verbindiuig steht. 6. Aufzugsvorrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Zapfen (12) in eine am Hebel (14) vorgesehene Gabel (13) eingreift.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH335164T | 1956-12-13 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH335164A true CH335164A (de) | 1958-12-31 |
Family
ID=4503458
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH335164D CH335164A (de) | 1956-12-13 | 1956-12-13 | Automatische Aufzugsvorrichtung in einer tragbaren Uhr |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH335164A (de) |
-
1956
- 1956-12-13 CH CH335164D patent/CH335164A/de unknown
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