CH335168A - Durchführungshebel mit Durchführungslager - Google Patents

Durchführungshebel mit Durchführungslager

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CH335168A
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CH
Switzerland
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bushing
lever
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wire
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English (en)
Inventor
Kuss Adolf
Original Assignee
Junghans Geb Ag
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Publication date
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B41/00Locking or holding devices for pendulums, chimes, or the like, for use during transport

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 Durchführungshebel    mit   Durchführungslager Die Erfindung betrifft einen    Durchfüh-      rungsliebel   mit Durchführungslager für    fein-      meehanisehe   Geräte, die durch eine Trennwand hindurch, vorzugsweise von Hand zu betätigen, z. B. in Gang zu setzen, anzuhalten, zu sperren usw., sind. Bei Wand- und Tischuhren mit Holz- oder Metallgehäuse, die mit, einem Pendelwerk ausgestattet sind, hat man derartige Hebel zum Anwerfen des Pendels. Sind solche Uhren mit. einem Schlagwerk ausgestattet, werden Durchführungshebel zum Sperren des Schlagwerkes angebracht.

   Bisher hat man solche Durchführungsliebel aus mehreren, wenigstens zum Teil unter Anwendung spanabhebender    Arbeits-      @-erfahren   hergestellter Teile    angefertigt.   Zweck der Erfindung ist, eine erhebliche Vereinfachung und Verbilligung zu erreichen, was dadurch gelingt, dass der    Durchführungs-      liebel   aus einem einzigen Stück Runddraht gefertigt wird, wobei an dem im Durchführungslager liegenden Hebelteil vor diesem Lager    innenseitig   eine    Axialabgrenzung   angebracht ist und aussenseitig ein Überstand vorgesehen ist, der vom Durchführungslager weg zu einem Griff abgebogen werden kann. 



  Das    Durchführungslager   kann eine gedrehte Büchse sein, die für Holzgehäuse am Einsteckende zugespitzt ist und am entgegengesetzten Ende einen Auflageflansch aufweist. Für Metallgehäuse kann die Büchse so geformt sein, dass sie sich in das Gehäuse einnieten lässt. In der Zeichnung sind drei Ausführungsbeispiele des    Erfindungsgegenstandes   dargestellt.

   Es zeigen unter Weglassung von für das Verständnis der Erfindung nicht notwendigen Konstruktionselementen:    Fig.   1 in einer rückwärtigen Teilansicht einer Tischuhr mit Holzgehäuse und Pendeluhrwerk die Anordnung eines als Anwurfhebe] dienenden Durchführungshebels,    Fig.   2 einen Schnitt durch    Fig.   1,    Fig.   3 von oben gesehen die Anordnung eines mit Reibhaltung    versehenen,   als Schlagwerkabstellhebel dienenden Durchführungshebels. 



     Fig.   4 in gleicher    Darstellung   wie    Fig.   3 eine Abänderung an der    Reibhaltung.   



  Beim ersten, einen    Anwurfhebel   für ein Pendeluhrwerk betreffenden Ausführungsbeispiel bezeichnet 10 ein Tischuhrgehäuse aus Holz, 11 das Uhrwerk, 12 die Pendelgabel, 13 das Pendel, 14    als   Ganzes den Anwurfhebel. Dieser weist einen    Anwurfarm   14a mit    Abkröpfung      14b   auf zum Zweck, durch    tan-      gentiales   Hinführen (Fug. 1) der    Abkröpfung   14b an die Pendelstange 12 das Pendel 13 in Schwung zu setzen.

   Der    Anwurfarm   14a,    14b   geht an seiner Wurzel in den Lagerteil 14e über, der teilweise in der    Durchführungs-      lagerbüehse   15 liegt und einen    Überstand   14d aufweist, der nach dem Durchstecken zu dem    Griffhebel   14d.' unmittelbar vor der äussern Stirnseite der Büchse 15 gebogen    wird.   Zur axialen Begrenzung des Einschubes des Lager- 

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 teils    14-c   in die Büchse 15 dient. die Quetschung    l4c'   und, um ein Einschaben der Quetschung in das innere Stirnende der Büchse 15 zu vermeiden, das Scheibchen 16. 



  Um den    Anwurfhebel   nach dem Anwerfen des Pendels selbsttätig    wieder      in   seine Ausgangslage zurückkehren zu lassen, ist die Zugfeder 17 vorgesehen; sie ist    einerends   an der    Schrauböse   18 eingehängt, anderseits an einer Rille am Hebelteil    14a.   



  Die    Durehführungslagerbüchse   15 ist an ihrem    innern   Ende bei    15a.   zugespitzt, um sie in die etwas enger gehaltene    Bohrung      10a.   am Gehäuse eintreiben zu können; an ihrem rückwärtigen Ende weist die    Büehse   einen Flansch 15b auf, der sich auf die Aussenseite des Gehäuses legt. Die Durchführungslagerbüchse kann als Hohlniet gezogen, aber auch als Drehteil,    Press-   oder Spritzteil aus Metall oder Kunststoff hergestellt sein. 



  Die in den    Fig.   3 und 1 dargestellten    Durch-      führungshebel   sind    Schlagwerkabstellhebel.   S bezeichnet den    Abstellstift   eines Schlagwerkes. Bei dem Ausführungsbeispiel nach    Fig.   3 besteht der als Ganzes mit 20 bezeichnete Durchführungshebel aus einem    Sperrarm      20a,   einem Lagerteil 20b, der teilweise in der    Durchfüh-      rungslagerbüchse   21    liegt,   und dem aus dem überstehenden Drahtende gebogenen Griffarm 20e.

   Zur Herstellung einer Reibhaltung sind zwischen der Quetschung 20d am Lagerteil 20b des Drahtes und der    innern   Stirnseite der Lagerbüchse 21 unter    Vorspannung   eine Druckfeder und als Federteller    Scheib-      chen   23 und 21 eingebaut. Zufolge dieser Reibhaltung bleibt der    Durchführungshebel   20 in jeder    Stellung   stehen und im Beispielsfalle ist die Reibhaltung so eingestellt, dass sie vom Schlagwerk nicht selbst gelöst werden kann. 



  Der in    Fig.   4 dargestellte, als Ganzes mit 30 bezeichnete    Schlagwerkabstellhebel   -unterscheidet sich von dem bei    Fig.   3 beschriebenen lediglich dadurch, dass zwischen die    Draht-      quetsehung   30a. und die    Stirnseite   der    Durch-      führungslagerbüchse   31 eine Stützscheibe 32 und    unter      Vorspannung   eine Tellerfeder 33    eingebaut   ist. Anstelle der Quetschungen    llc',   20d bzw.    30a   könnte auf den Draht auch eine Scheibe aufgedrückt sein, die dann zugleich die Funktion der Scheibe 16 bzw. 23 bzw. 32 übernehmen    würde.  

Claims (1)

  1. PATENTAN SPRU CH Dur ehführungshebel mit Durehführungs- lager für feinmechanisehe Geräte, die durch eine Trennwand hindurch betätigt werden, dadurch gekennzeichnet., dass der Durchführungshebel aus einem einzigen Stück Runddraht gefertigt ist., wobei an dem im Durch- führLingslager liegenden Hebelteil vor diesem Lager innenseitig\ eine Asialbegrenzung angebracht ist und aussenseitig ein Überstand vorgesehen ist, der vom Durehführungslager weg zu einem Griff abgebogen werden kann.
    L---'*#,'TER ANSPRÜ CHE 1. DurchführLingsliebel mit Durchführungslager nach Patentansprueh, dadurch gekennzeichnet, dass die AYialbegrenzung eine am Draht angebrachte Quetschung oder ein auf den Draht. aufgedriiektes Begrenzungsseheib- ehen ist. 2. Durelifiihrungshebel mit. Durchführungs- lager nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Durehführungslager eine für Holzgehäuse am Einsteckende zuge.spit.zte, am Gegenende mit.
    einem Flanseh versehene Büchse ist. 3. Durelifiihi-Lnigshebel mit Durehführungs- lager nach Patentansprueli, dadurch gekennzeichnet, class zur Herstellung einer Reibhaltung für den Durchführungshebel zwischen der innenliegenden Stirnfläche einer als Durehführungslager dienenden Büchse und der -L#aialbegrenzun- Federteller und zwischen diese eine vorgespannte Druckfeder eingeschaltet sind. 4. Durchführungshebel mit Durehführungs- lager nach -C:
    nteranssprucli 3, dadurch gekennzeichnet, dass anstelle eines Federtellers und der Druekfedei- eine Tellerfeder vorgesehen ist.
CH335168D 1955-07-20 1956-07-05 Durchführungshebel mit Durchführungslager CH335168A (de)

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