CH335277A - Hydraulisch wirkende Drosseleinrichtung - Google Patents
Hydraulisch wirkende DrosseleinrichtungInfo
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- F15B—SYSTEMS ACTING BY MEANS OF FLUIDS IN GENERAL; FLUID-PRESSURE ACTUATORS, e.g. SERVOMOTORS; DETAILS OF FLUID-PRESSURE SYSTEMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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- B60T—VEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
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- B60T13/12—Transmitting braking action from initiating means to ultimate brake actuator with power assistance or drive; Brake systems incorporating such transmitting means, e.g. air-pressure brake systems with fluid assistance, drive, or release the fluid being liquid
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- F16D57/06—Liquid-resistance brakes; Brakes using the internal friction of fluids or fluid-like media, e.g. powders comprising a pump circulating fluid, braking being effected by throttling of the circulation
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Description
-Hydraulisch wirkende Drosseleinriebtung Die Erfinduna bezieht sieh auf eine Dros- seleinrielitung insbesondere in dem Kreislauf eines hydrostatischen Getriebes, züm Beispiel Fahrzeuggetriebes, oder einer hydrostatischen Fahr.zeugbremse, mit einem durch eine Brems pumpe erzeugten Kreislauf vorzugsweise kon stanten Fördervolumens, bei welcher die in der Betriebsflüssigkeit befindliehe Druck- und Cresebwindigkeitsenergie an der Drosselstelle mindestens teilweise in Wärme, vorzLigsweise durch Reibung entlang einer Kanalwandung in Reibungswärme,
umgesetzt wird.
In den bekannten Getrieben bzw. Fahr zeugbremsen werden zur Regelung Drossel- einriehtung,en verwendet, die meist aus Häh nen oder Sehiebern-bestehen und den Durch- trittsquersehnitt für die Flüssigkeit je nach der gewünschten Regelung mehr oder weniger verkleinern.
Muss an der Drosselstelle, wie es insbesondere bei hydrostatisehen Getrieben und hydrostatisehen Fahrzeugbremsen der Fall ist, ein grosser Druekabfall herbeige führt werden, so ist die bisher übliehe ein- faelie Quersehnittsverkleinerung bis auf einen sehr kleinen Wert in verschiedener Hinsicht iiaeli,teili,-,. Sie kann züm Beispiel eine un stabile Drosselung und eine unerwünschte Aufsehäunuing der Betriebsflüssigkeit, zum.
Beispiel des Öls, nach der Drosselstelle zur Folge haben, und die an der Drosselstelle zum Beispiel durch Bremsung auftretenden hohen Drücke und Geschwindigkeiten der Betriebsflüssigkeit rufen an den Wänden des Drosselorgans eine erhebliche Erwärmung und Verschleiss hervor, wobei die entstehen den Wärmeinengen infolge ihrer Erzeugung an einer sehr kleinen Stelle des Drosselorgans schlecht abgeführt werden können.
Anderseits sind Drosseleinrieht-ungen bekannt, bei denen in den -Weg des zu regelnden Mediums ein mit dem Absehlusskörper verbundener, beim Öffnen der Einriehtiing allmählich oder stufenweise aussehaltbarer Widerstandskör per eingeschaltet ist, der dem Durchfluss des Mediums einen so hohen -Widerstand bietet, dass die Durehflussmenge im wesentlichen von der Grösse dieses Widerstandes bestimmt wird, Derartige Vorrichtungen konnten jedoch bis her ebenfalls nicht als Dro,
-sseleinriehtung für hydrostatisehe Getriebe oder hydrosta tische Fahrzeugbremsen verwendet werden, da diese bekannten Drosseleinrichtungen nicht in der Lage waren, die anfallenden grossen Wärmemengen abzuführen.
Die Erfindung bezweckt eine Behebung der vorgenannten Mängel Lind besteht darin, dass die durch den Drosselvorgang entste hende Wärme mindestens teilweise unmittel bar durch die Wandung des Drosselorgans nach aussen abgeführt wird. In der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiej des Erfindungsgegen standes schematisch dargestellt.
Es zeigen: Fig. <B>1</B> den Flüssigkeitskreislauf eitiel, liv- drostafischen Fahrzeugbremse mit der Dros- seleinriehtun-, Fig. 2 das Drosselorgan der Einrichtung in einem Längsschnitt.
Eine hydraulische Fahrzeugbremse um- fasst im wesentlichen eine zweckmässig von der an das Weehselgetriebe ansehliessenden Lind zur Antriebsaelise de-, Fahrzeuges füh renden Abtriebswelle <B>1</B> aus angetriebene Bremspumpe<B>V,</B> die ein konstantes oder ver- änderliehes Fördervolumen ermöglicht.
Diese Bremspumpe saugt die Betriebsflüssigkeit aus einem Behälter 2, der züm Beispiel entlüftet sein kann, über eine Saugleitung<B>3</B> an und drüekt sie über eine Dr-Liekleitung 4 und das Drosselorgan<B>5</B> in eine Abflussleitung <B>6,</B> aus der sie wieder in den Behälter 2 zurilekfliesst. Da der Antrieb der Bremspunipe von der Abtriebswelle <B>1</B> des Fahrzeuggetriebes aus erfolgt,
führt eine an dem Drosselorgan<B>5</B> vorgenommene Drosselung des Flüssigkeits umlaufes eine Bremsuing der Bremspumpe<B>l'</B> und damit eine Bremsung der Abtriebswelle des Fahrzeuggetriebes und sehliesslieh des Fahrzeuges selbst herbei.
Das Drosselorgan<B>5</B> besteht aus einem Zy_ linder<B>7</B> mit einem darin längsverschiebbaren Kolben<B>8,</B> wobei der zylindrisehe, Mantel<B>9</B> des Kolbens<B>8,</B> der mit dem Mantel<B>9</B> fest ver bunden ist, von einer Nut.<B>10</B> von beispiels weise Vierkantquerschnitt sehraubenförmig in einem Bereich umgeben ist, der vom Kol benboden<B>11</B> in axia.ler Richtung des Kolbens bis etwa zur Mitte des Kolbenmantels reicht.
An dem dem Kolbenboden<B>11</B> gegenüberlie genden Abschluss der sehraubenförmigen. Nut N 10 weist der Kolbenmantel <B>9</B> eine breite ringförmige Abse.hlussnut 12 und an seinem daran anschliessenden Ende eine gegenüber dem Zylinder<B>7</B> mittels eines Dielitringes <B>13</B> abgedichtete Führung auf. Der Zylinder<B>7</B> besitzt an der dem Kolbenboden<B>11</B> nächst gelegenen
Stirnwand 14 eine Abflussöffnung <B>15</B> und an seinem Zylindermantel in einem etwa dem maximalen Kolbenhub entsprechen den Abstand eine Zuflussöffnung <B>16,</B> die in de]- "#('zei-"teii Stellt111,2- (le.#, Kolbeiis ># züi der breiten Ringnut 12 fÜhrt.
Der Kolben<B>8</B> ist seinerseits mit einem z<B>'</B> v- findrisehen Hohlritun versehen und deni Kolbenboden<B>11</B> -gegenüberliegend eiitlang einer axialeil feststehenden Kolbenstange <B>1.7</B> mittels eines Dielltrin-es <B>1.8</B> dielit <B>-</B> fülirt. e<B>e</B> wobei ein fest an der K-olbenstange <B>17</B> anzge-
ordneter Steuerkolben<B>19</B> den 7ylindrisehen Hohlrauin in zwei Teilriiiiiiie 20 und -)l auf teilt. Dabei ist die Kolbenstan-e <B>17</B> weiter- I hin mit Kanälen 22 mid <B>23</B> versehen, die zu jeder der beiden Seiten des Steuerkolbens19 führen und zür wahlweisen,
Versehiebung <B>des</B> Kolbens<B>8</B> entlan- dew Steuerkolben<B>19</B> eill- spreehend mit Steuerflüssigkeit besehiekt wer den können. Diese Steiierflfi,#si,-lzeit kann ziiiii Beispiel auch<B>öl</B> sein, welches aus dein Be hälter 2 zusätzlieh entnommen wird.
Der aii den Kolben<B>8</B> uni die Kolben stange<B>1,7</B> herum ansehliessende Zylinderrauni <B>25</B> ist weiterhin dureb eine Bohrung: 24 nach aussen entlüftet.
Der Zylinder<B>7</B> eiithält sehliesslieli einen Zylinderniantel, in dem im Bereich der Zu- und Abflussöffming <B>16</B> bzw. <B>115</B> eine Külil- wasser.qehlai-ige --316 vorhanden ist.
Der Druek- abfall längs der Drosselimt überträgt auf den Kolben ein Drehnioment, da-, gegebenen falls durch eine Kolben,-eridfilliriiiig <B>27</B> auf- genommen werden kann.
Wird die Betriebsflüssigkeit in der dar- gestellten Brenisstellung des Drosselorg .a ns <B>5</B> von der Bremspumpe<B>l'</B> aus durch die Druek- leitung 4 und die Zuflussöffnung <B>16</B> zuge führt lind in den Zylinder<B>7</B> geleitet,
so muss <B>z</B> <U>sie</U> von der breiten Ringmit 12 des Kolbens8 aus in die sehraubenförmige Nut<B>10</B> eintreten und wird während des Durehflusse" durch die verhältnismässig lange sehraubenförinige Nut erheblich gedrosselt, bis sie schliesslich nach der Drosselung den. Kolben<B>8</B> an seinein Kolbenboden<B>11</B> verlässt und aus der Abfluss- öffnuna <B>15</B> in die Abflussleitung <B>6</B> abfliesst.
Die starke Drosselung der Brenisflüssigkeii hat einerseits zur Folge-, dass auf den Antrieb der Breinspumpe <B>l'</B> ein erhebliche" Brems- itiolliellt übertragen wird<B>und</B> anderseits, (lass an der Drosselstelle entlang der sehrauben- förmigen Nut<B>10</B> eine erhebliche Erwärmung auftritt, wobei die erzeugte Wärmemenge Jedoeh infolge der grossen OberfMehe des Kolbenmantels durch die KÜhl.sehlange <B>2,
6</B> zum Beispiel mittels Kühl wasser einfach abgeführt werden kann.
Wird der Kolben<B>8</B> durch eine Zuführung von Steuerflüssigkeit durch den Kanal<B>23</B> in den Teilraum<B>21</B> und durch eine entspre- ehende Abführnng von Steuerflüssigkeit aus I <B>g</B> dein.
Teilraum<B>20</B> durch den Kanal 22 in dem Zylinder<B>7</B> nach unten verschoben, so kommen die einzelnen Windungen der spiralförmigen 'Zut <B>10</B> zunehmend in den Bereich der Zufluss- Ufnung- <B>16,</B> womit der Drosselwiderstand ent.- sprechend herabgesetzt wird.
Hat der Kolben <B>8</B> seine untere Grenzstellung erreicht, so kann die Betriebsflüssigkeit von der Zuflussöffnung <B>16</B> ans unmittelbar in den oberhalb des Kol benbodens<B>11.</B> befindlichen Raum des Zylin ders<B>7</B> gelangen, wodurch praktiseh keine Drosselung mehr besteht und aLieli auf die Bremspumpe l' kein. Brenismoment mehr über tragen wird.
Es kann zum Beispiel auch zweekmässig .ein, der sehraubenförmigen Nut<B>10</B> keinen rechteckigen, sondern einen vieleekigen Quer schnitt zu geben. Auch ist es nicht notwendig, (lass der Kolben8 an seinem dem Kolbenboden <B>11.</B> gegenüberliegenden Ende gegenüber dein Raum<B>25</B> des Zylinders<B>7</B> abgedichtet, und dass der Kolben<B>8</B> überhaupt mit der nur beispiels weise dargestellten Steuervorrichtung mit Steuerkolben<B>19</B> versehen ist. Die Steuerung des Kolbens kann auch auf irgendeine andere, zum Beispiel mechanische, Weise erfolgen.
Schliesslich ist auch nicht erforderlich, dass der Mantel des Zylinders<B>7</B> selbst eine Flüssig keitskühlvorrichtung aufweist, obgleich diese Ausbildung des Zylindermantels sehr vortefl- haft ist. Für eine ausreichende Kühlung kann zum Beispiel auch ein von dem Zylinder<B>7</B> unabhängiger Küh:linantel dienen, der den Zylinder<B>7</B> umgibt, oder auch ein üblicher -#V,ärmeta-Lise,her, der in die Abflussleitung <B>6</B> eingefügt ist Lind die von der Betriebsflüssig keit aufgenommene Wärme an dieser Stelle abführt.
Claims (1)
- <B>PATENTANSPRUCH</B> Drosseleinriehtung, insbesondere in dein Kreislauf eines hydrostatischen Getriebes, mit einem durch eine Bremspumpe erzeugten Kreislauf, bei welcher die in der Betriebs flüssigkeit befindliehe Druck- und Geschwin digkeitsenergie an der Drosselstelle mindestens teilweise in Wärme umgesetzt wird, dadurch gekennzeichnet, dass die durch den Drossel vorgang entstehende Wärme mindestens teil weise -unmittelbar durch die Wandung des Drosselorgans nach aussen abgeführt wird.UNTERANSPRÜCHE <B>1.</B> Drosseleinrichtung nach Patentansprueh. bei welcher ein mit einer seinen zylindrischen Mantel mindestens teilweise sehraubenförmig umgebenden Nut versehener Kolben in einem von. der Betriebsflüssigkeit dureliströmten Zylinder längsversehiebbar ist, dadurch ge kennzeichnet, dass der Zylinder<B>(7)</B> minde stens im Bereich zwischen der Zu- und Ab- flussöffnung <B>(15, 16)</B> der Betriebsflüssigkeit, von einem Kühlmantel umgeben ist.2. Drosseleinriehtung nach Unteranspruch <B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass der Zylinder mantel selbst eine Plüssigkeitskühlvorrichtung aufweist. <B>3.</B> Drosseleinriehtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet<B>'</B> dass der Kühlman tel, Bestandteil eines Wärmetauschers ist, mit-'E tels welchem die von der Betriebsflüssigkeit aufgenommene Wärme wieder abgeführt wird. 4.Drosseleinrichtung nach Patentansprueli, dadurch gekennzeiehnet, dass die Druck- -und Gesehwindigkeitsenergie durch Reibung ent,- i lang einer Kanalwandung in Reibungswärme umgesetzt wird.
Applications Claiming Priority (1)
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