CH335379A - Verfahren zum Betrieb einer Zweielektroden-Bogenlampe und Schaltung zur Durchführung des Verfahrens - Google Patents

Verfahren zum Betrieb einer Zweielektroden-Bogenlampe und Schaltung zur Durchführung des Verfahrens

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CH335379A
CH335379A CH335379DA CH335379A CH 335379 A CH335379 A CH 335379A CH 335379D A CH335379D A CH 335379DA CH 335379 A CH335379 A CH 335379A
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CH
Switzerland
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circuit
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high frequency
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Schiltknecht Ernst
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Schiltknecht Ernst
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B41/00Circuit arrangements or apparatus for igniting or operating discharge lamps
    • H05B41/14Circuit arrangements
    • H05B41/16Circuit arrangements in which the lamp is fed by DC or by low-frequency AC, e.g. by 50 cycles/sec AC, or with network frequencies
    • H05B41/20Circuit arrangements in which the lamp is fed by DC or by low-frequency AC, e.g. by 50 cycles/sec AC, or with network frequencies having no starting switch
    • H05B41/23Circuit arrangements in which the lamp is fed by DC or by low-frequency AC, e.g. by 50 cycles/sec AC, or with network frequencies having no starting switch for lamps not having an auxiliary starting electrode
    • H05B41/231Circuit arrangements in which the lamp is fed by DC or by low-frequency AC, e.g. by 50 cycles/sec AC, or with network frequencies having no starting switch for lamps not having an auxiliary starting electrode for high-pressure lamps

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  • Circuit Arrangements For Discharge Lamps (AREA)

Description


  Verfahren zum Betrieb einer     Zweielektroden-Bogenlampe    und Schaltung zur     DurchführunK     des Verfahrens    Bei den bisher bekannten, geschlossenen       Metall-Bogenlampen    wird zur Einleitung der       Zündung    meist eine     Glühspirale    verwendet,  welche zum Glühen gebracht eine     Ionisierung     der Entladungsstrecke bewirkt, worauf ein       Hilfslielitbogen    zwischen der Glühspirale und  einer Hauptelektrode entsteht. Der Lichtbogen  springt. nachher auf die     beiden        Hauptelek-          troden    über. Dieser Zündungsgang wird von  Hand gesteuert.

   Der Nachteil dieser     Anord-          nnng    liegt darin, dass die Glühspirale als der       am    stärksten beanspruchte Teil einer grossen  Abnützung unterworfen ist und relativ schnell  zerstört wird.  



  Es sind auch     selion    andere     Zündungsein-          richi        engen    bei     Zweielektroden--Metallbogen-          lampen        vorgeschlagen    worden, bei denen in  einer Elektrode ein     Bimetallstreifen    angeord  net ist, wobei sich die Elektroden in kaltem  Zustand berühren.

   Unter der Wärmeeinwir  kung des Anlaufstromes biegt sich der     Bi-          metallstreifen    durch und     bewirkt    eine     Tren-          win#,-    der Elektroden,     wodurch.    der Licht  bogen     zwi@sehen    den beiden Elektroden ent  zündet wird. Diese Röhren sind wegen des       Birnetallstreifens        ernpfindlieh    und zudem     kotu-          pliziert.     



  Durch die     vorliegende    Erfindung sollen       diese    Nachteile beseitigt werden.  



       Die        vorliegende    Erfindung betrifft ein  Verfahren zum Betrieb einer     Zweielektroden-          Bogenlampe    und zeichnet sieh dadurch aus,    dass man an die beiden     Elektroden    der Bogen  lampe zur Zündung derselben eine Hoch  frequenzspannung anlegt, welche eine Funk  entladung zwischen den Elektroden bewirkt,  und     da.ss    man nach erfolgter     Zündung-    die  Lampe mit Niederfrequenz betreibt.  



  Die ebenfalls Gegenstand der vorliegenden  Erfindung bildende Schaltung zur Durchfüh  rung des Verfahrens zeichnet sich aus durch  einen geschlossenen, die Bogenlampe und  eine Sekundärwicklung enthaltenden Strom  kreis und eine mit der Sekundärwicklung zu  sammenwirkende Primärwicklung eines Hoch  frequenztransformators und durch einen mit  dem genannten Stromkreis in Verbindung  stehenden     Netzfrequenzstromkreis.     



  In der beiliegenden Zeichnung ist eine  beispielsweise Schaltung schematisch darge  stellt.  



  Die     Zweielektroden-Bogenlampe    1, welche  zwei Elektroden aufweist, ist in einem Kreis ?,  angeordnet, welcher eine Sekundärwicklung 3  und einen Kondensator     .1    enthält. Die Se- ;       kundärwieklung    3 wirkt mit, der     Primärwiek-          luno'    5 eines     Hoehfrequenztransforma.tors    zu  sammen, welcher im Kreis ?     einest        Hoelifre-          quenzstrom    erzeugt.  



  An diesen     Kreis    ? ist ein weiterer Strom- ,  kreis 7 für die Niederfrequenz angeschlossen,  welcher     zwei    Drosselspulen 8 und einen wei  teren     Kondensator    9 enthält und welcher an      das gewöhnliche     Niederfrequenznetz    10     ange-          schlossen    ist.  



  Die Wirkung der Drosselspule 8 und der  Kondensatoren l und 9 besteht darin, dass  sie das     Übertreten    der Hochfrequenz, welche  im Kreis ? erzeugt wird, in das     Niederfre-          quenznetz    verhindern.  



  Für die Niederfrequenz ist die Anord  nung der Drosselspule 8 und der Konden  satoren l und 9 genügend durchlässig, wäh  rend sie in anderer Richtung für die Hoch  frequenz undurchlässig ist.  



  Die beschriebene Anordnung besitzt den  Vorteil, dass nur für die Zündung eine Hoch  ;     frequenzquelle    6 erforderlich ist., und dass der  normale Betrieb mit Niederfrequenz möglich  ist, so dass die     Hochfrequenzanlage    weitgehend  geschont wird. Ferner hat das vorliegende  Verfahren den Vorteil, dass die Bogenlampe  von grösster Einfachheit und Betriebssicher  heit ist, da sie kein besonderes     Zündaggregat          aufweist,    welches den empfindlichsten Teil  der Röhre darstellt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zum Betrieb einer Zweielek- troden-Bogenlampe, dadurch gekennzeichnet, da.ss man an die beiden Elektroden der Bogen- lanlpe zur Zündung derselben eine Ilochi.'i e- quenzspannung anlegt, welche eine Funkent- la.dung zwischen den Elektroden bewirkt, und da.ss man nach erfolgter Zündung die Lampe mit Niederfrequenz betreibt.
    1I. Schaltung zur Durehführun @g des Ver fahrens nach Patentansprneh I, gekennzeieli- net durch einen geschlossenen, die Bogen lampe und eine Sekundärwicklung enthalten den Stromkreis und eine mit der Sekundiir- wicklung zusammenwirkende Primärwicklung eines Hoehfrequenztra.nsformators und durch einen mit, dem genannten Stromkreis in Ver bindung stehenden. Netzfrequenzst.romkreis. <B>UNTERANSPRÜCHE</B> 1.
    Schaltung nach Patentanspruch<B>1, 1, -</B> e- kennzeichnet durch Mittel, welche das i"her- treten der Hochfrequenz in das Niederfre-. quenznetz verhindern.
    ?. Schaltung nach Patenta.nsprueh 1I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zur Verhinderung des Uber- tretens der Hochfrequenz in das Netz ans einem aus zwei Querkondensatoren und zwei Längsdrosselspulen gebildeten Netzwerk be stehen, wobei die beiden Kondensatoren beid seitig der Drosselspulen angeordnet sind.
CH335379D 1955-07-12 1955-07-12 Verfahren zum Betrieb einer Zweielektroden-Bogenlampe und Schaltung zur Durchführung des Verfahrens CH335379A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4749914A (en) * 1985-02-07 1988-06-07 El-Co Villamos Keszulekek Es Szerelesi Anyagok Gyara Circuit system for igniting and operating a high-pressure discharge lamp, particularly a sodium vapor lamp

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US4749914A (en) * 1985-02-07 1988-06-07 El-Co Villamos Keszulekek Es Szerelesi Anyagok Gyara Circuit system for igniting and operating a high-pressure discharge lamp, particularly a sodium vapor lamp

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