CH335399A - Verfahren zur Herstellung von Diäthylamino-aceto-2,6-xylidid - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Diäthylamino-aceto-2,6-xylidid

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CH335399A
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CH
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diethylamino
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xylidide
condensing agent
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Inventor
Hardie Isabella Primrose Smith
Severin Stern Edward
Kruk-Wantuch Rudolf
Original Assignee
J F Macfarlan & Co Limited
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C237/00Carboxylic acid amides, the carbon skeleton of the acid part being further substituted by amino groups

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description


  



  Verfahren zur Herstellung von   Diäthylamino-aceto-2,    6-xylidid
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung von   Diäthyl-      amino-aceto-2, 6-xylidid,    das dadurch   gekenn-    zeichnet ist,   dass 2, 6-Xylidin unter wasser-    freien Bedingungen mit einem Alkylester der   DiäthyJaminoessigsäure    von der Formel N   :

   (C2H5)    2-CH2-CO-X, worin X eine Alk  oxvgruppe    mit 1 bis 6   C-Atomen    ist, kondensiert wird, wobei die Reaktion in Gegenwart eines   Eondensationsmittels    erfolgt, vorzugsweise eines alkalischen oder eines Grignard Reagens der Formel   R-Mg-Hal,    worin R ein   Kohl. enwasserstoffrest    und Hal ein Halogenatom ausser Fluor ist.



     Diäthylamino-aeeto-2,    6-xylidid ist als Lokalanästheticum wohlbekannt unter dem Namen   Lignocain.    Zur Herstellung dieses Stoffes wurde früher vorgeschlagen, DiÏthyl  amino-acetylhalogenid    oder ein Salz davon mit 2, 6-Xylidin zur Reaktion zu bringen :
EMI1.1     

Es wurde   dargelegt, dass Diäthylamino-    essigsäure, deren Ester und Amid mit 2, 6 Xylidin nicht zum   Diathylamino-aceto-2,    6xylidid kondensieren.



   Es zeigte sich nun, dass, obwohl die Alkylester der Diäthylaminoessigsäure der Formel N(C2H5)2-CH2-CO-X in saurem Milieu  (von dem anzunehmen wäre, dass es die Reaktion begünstigen würde) mit 2, 6-Xylidin nicht zu   Ligmocain    kondensiert werden können, die Kondensation unter den Bedingungen des vorliegenden Verfahrens dennoch zustande kommt.



   Das erfindungsgemässe Verfahren stellt eine vorteilhafte Alternative zur Darstellung von Lignocain dar, zumal als Ausgangsmaterial die leicht zugängliehen Ester der Diäthylaminoessigsäure verwendet werden können.



   Geeignete alkalisehe Kondensationsmittel sind Alkalimetalle, deren Amide und   Hydrie.   



  Die Reaktion wird vorzugsweise in Gegenwart eines wasserfreien Lösungsmittels ausgeführt.



  Aus dem Reaktionsprodukt kann das Lignocain gewonnen werden durch Erhitzen (even  tuell    unter vermindertem Druck) zur Entfernung von Lösungsmittel und niedrigsiedenden Anteilen und Behandeln des Rüekstandes mit Wasser, oder aber durch Behandeln mit ver  dünnter    Säure mit nachfolgender   Neutralisa-    tion und Extraktion der so gebildeten neutralen oder   alkalisehen    wässerigen   Losung.    



   In den folgenden Beispielen bedeuten die erwähnten Teile Gewichtsteile.



   Beispiel 1
160   Teile Äthyl-diäthylamino-acetat    (Siedepunkt   174-177  C, nD    1,   4240)    und   124    Teile 2, 6-Xylidin wurden in Benzol gel¯st. 40 Teile Natriumamid wurden langsam zu der   gekühl-    ten, gerührten Lösung zugegeben, und naeh. einer Stunde wurde das Gemisch auf   80     C erwärmt. Nach dem Abkühlen wurde das Ben  zol unter reduziertem Druck entfernt und    der Rückstand in verdünnter Salzsäure gelost. Die wässerige Lösung wurde alkalisch gemacht und dann mit Chloroform extrahiert.

   Die chloroformischen Extrakte wurden destilliert   zend    ergaben   Diäthylamino-aceto-2,    6-xylidid (Siedepunkt 135-141  C bei 0, 5 mm Hg), welches beim Stehen fest wurde und einen Schmelzpunkt von   55-58 'C (roh)    hatte. Das Produkt ergab ein Pikrat mit dem   Schmelz-    punkt   223-227     C. Bei Zumischen von au  thentischem      Lignocainpikrat    trat keine Er  niedrigung    dieses Schmelzpunktes ein.



   Beispiel 2
66 Teile   Zlethyl-diäthylamino-aeetat und    55 Teile 2, 6-Xylidin wurden in 150 Teilen Toluol vermischt. Zu der gerührten Lösung wurden im Laufe einer Stunde 19 Teile Na  triumamid    langsam zugegeben. Hierauf wurde das Gemisch während 6 Stunden unter   Rüek-    fluss erhitzt, bis die Ammoniakentwicklung beendigt war. Das gekühlte   Realitionsgemiseh    wurde mit Wasser behandelt und die organische   Schicht nnter    vermindertem Druck destilliert, wobei zunächst Toluol, dann 2, 6 Xylidin (31 Teile, Siedepunkt 95-103  C/   2    mm) und schliesslich   Diäthylaminoaeeto-2,    6xylidid (42 Teile, Siedepunkt   155     C/2 mm) anfielen.

   Die letztere Substanz wurde beim Stehen fest und wies sodann einen Sehmelzpunkt von 55-63  C auf.



   Beispiel 3
65 Teile 2, 6-Xylidin wurden zu einer Suspension von metallischem Natrium (25 Teile) in 200 Teilen siedendem Toluol zugegeben. Die Zugabe von 85 Teilen   Äthyl-diäthylamino-ace-    tat zu diesem Gemisch bewirkte eine heftige Reaktion. Nach Beruhigung derselben wurde während 2 Stunden gekocht und dann gekühlt.



  Nun erfolgte Zerlegung mit kaltem Wasser, Extraktion mit Toluol und   Vakuumdestilla-      tion,    wobei schliesslich 59 Teile reines Lignocain anfielen.



      Beispiel-4   
7 Teile   Lithiummetallsehnitzel    wurden in 150 Teilen siedendem Toluol suspendiert und hierzu zunäehst   65    Teile 2, 6-Xylidin und dann 85 Teile   Athyl-diäthylamino-acetat    zugefügt. Das Gemiseh wurde während 2 Stunden   gekoeht,    filtriert, vorsichtig mit AVasser behandelt, getrennt und die wässerige Phase mit Toluol extrahiert. Das organische Material ergab bei der Destillation neben   unverän-    dertem Ausgangsmaterial 31 Teile reines    Lignocain.



   Beispiet 5       8    Teile Lithiumhydrid in 150 Teilen siedendem Toluol wurden mit 65 Teilen 2, 6-Xylidin und   Mierauf    mit 85 Teilen Äthyl-diäthylamino-aeetat versetzt. Das   Gemiseh    wurde während   2    Stunden gekocht, vorsichtig mit Wasser behandelt und getrennt. Die wässerige Phase wurde mit Toluol extrahiert. Die vereinigten organisehen Auszüge ergaben bei der Destillation, neben viel unverändertem Aus  gangsmaterial,    eine geringe Menge (etwa 8 Teile)   Lignocain.   



   Beispiel 6
60 Teile trockenes   2,    6-Xylidin wurde langsam zu einer gerührten Losung   von Athyl-    magnesiumbromid (aus   12    Teilen Magnesium) in ¯ther gegeben. Es   setzte starke Athanent-    wicklung ein, welche durch Kühlen unter Kontrolle gehalten wurde. Nach Aufhören der Reaktion wurden im Verlauf einer Stunde 70 Teile   Athyl-diätliylamino-acetat zugegeben    und das Gemisch während 20 Minuten unter R ckflu¯ erhitzt. Hiernach wurde kaltgesättigte   Ammoniumchloridlosung    im ¯berschu¯ zugefügt, die wässerige Schicht abgetrennt und mit Äther extrahiert und die vereinigte  ätherische Lösung destilliert. Die Fraktion mit dem Siedepunkt 180  C/5 mm ergabt 42 Teile reines   Lignocain.   



   Beispiel 7
60 Teile trockenes 2, 6-Xylidin wurden zu einer gerührten Lösung von Benzylmagne  siumehlorid    (aus 12 Teilen Magnesium) in Toluol   egeben,    welche durch Kühlen auf   15     C gehalten wurde. Nachdem die Temperatur keine Tendenz zum Ansteigen mehr aufwies, wurden 62 Teile Methyl-diäthylaminoaeetat langsam zugegeben und das Gemisch während 30 Minuten auf   70  C erwärmt. Wei-    terhin erfolgte Zerlegung mit wässerigem Am  moniumehlorid    im Überschuss, Trennen der   Schichten    und Destillation, wobei,   neben un-    verändertem Ausgangsmaterial, 46 Teile Lignoeain vom Siedepunkt 155  C/2 mm und vom Schmelzpunkt 65  C anfielen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von Diäthyl- amino-aeeto-2, 6-xylidid, dadurch gekennzeich- net, dass man 2, 6-Xylindin unter wasserfreien Bedingxulgen mit einem Alkylester der Di äthylaminoessigsäure von der Formel N (C2Hs) 2CH2COX, worin X eine Alkoxygruppe mit 1 bis 6 C-Atomen darstellt, in Gegenwart eines Kondensationsmittels kondensiert.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Kondensationsmittel alkalisch ist.
    2. Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Kondensationsmittel eine Grignard-Verbindung der Formel R-Mg-Hal ist, worin R einen Kohlenwasser- stoffrest und Hal ein Halogen ausser Fluor darstellt.
    3. Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Kondensationsmittel ein Alkalimetallamid ist.
    4. Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Kondensationsmittel Natriumamid ist.
    5. Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Kondensationsmittel ein Alkalimetall ist.
    6. Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Kondensationsmittel Natrium ist.
    7. Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Kondensationsmittel ein Alkalimetallhydrid ist.
    8. Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Kondensations mittel Athylmagnesiumbromid ist.
    9. Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Kondensationsmittel Benzylmagnesiumchlorid ist.
CH335399D 1954-06-30 1955-06-29 Verfahren zur Herstellung von Diäthylamino-aceto-2,6-xylidid CH335399A (de)

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