Einrichtung, insbesondere für Eisenbahnanlagen, zur Fernanzeige des Zustandes einer Anzahl Objekte Die vorliegende Erfindung betrifft eine Einrichtung, insbesondere für Eisenbahnanla gen, zur Fernanzeige des Zustandes einer An zahl Objekte, wie Signale, Schalter und der gleichen, mit einer Anzahl Melderelais, von welchen jedes je einem der erwähnten Objekte beigeordnet ist, mit einer Prüfrelaiseinrich tung und einer durch diese gesteuerten Im pulsgebervorrichtung zur Übertragung von Impulsen über eine Empfangsrelaiseinrich tung, die synchron mit der zuerst erwähnten Prüfrelaiseinrichtung arbeitet, auf eine An zeigevorrichtung mit mehreren Speicherrelais, welche sich in Abhängigkeit von den Impulsen gemäss dem Zustande des dazugehörigen Ob jektes einstellen.
Gemäss der E Hindung sind die erwähnten beigeordneten Melderelais in Gruppen einge teilt, von denen jede mit einem Gruppenrelais ausgerüstet ist, wobei die zuerst erwähnte Prüfrelaiseinrichtung die Gruppenrelais prüft und auch die Melderelais innerhalb der Gruppe, falls ein oder mehrere Melderelais innerhalb einer Gruppe eine Zustandsände rung im dazugehörigen Objekt anzeigen, wo bei die Prüfrelaiseinrichtung anderseits das näclistfolgende Gruppenrelais unmittelbar nach dem ersten Gruppenrelais prüft, falls innerhalb einer Gruppe keines der Melderelais eine-- solche Zustandsänderung anzeigt, Zweckmässigerweise ist jede der erwähnten Gruppen mit einem Anlaufrelais ausgerüstet, welches anspricht, sobald ein Melderelais in nerhalb der Gruppe, zu welcher das Anlauf relais gehört,
eine Zustandsänderung anzeigt, und wird jedes der Gruppenrelais in Abhän gigkeit vom Zustand der entsprechenden Gruppe erst betätigt, wenn die vorhergehende Gruppe durch die Prüfrelaiseinrichtung ge prüft worden ist, wobei ein erregtes Anlauf relais durch ein erregtes Gruppenrelais, das zur gleichen Gruppe gehört, auf seine anfäng liche Stellung zurückgestellt wird.
Vorzugsweise ist die Anzahl der Melde relais innerhalb einer Gruppe gleich einem ganzen Vielfachen der Anzahl von Stufen in der Prüfrelaiseinrichtung.
Die Erfindung wird anschliessend anhand eines Ausführungsbeispiels in Verbindung mit den beiliegenden Zeichnungen näher erläutert.
Fig.1 und 2 zeigen das Schaltschema einer Gebervorrichtung, und Fig. 3 und 4 zeigen das Schaltschema einer Empfangsvorrichtung zur Aufnahme von Signalimpulsen aus einer oder mehreren Ge bervorrichtungen nach Fig.l und 2.
In Fig. 1 sind SJ2311, SJ2312 und SJ2313 drei einzelne, je einem zu überwachenden Objekt beigeordnete Melderelais, welche den Zustand des betreffenden Objektes anzeigen, indem sie in Abhängigkeit davon betätigt oder abgefallen sind. Von diesen Melderelais sind ausgerüstet:. 8J2311 mit einem Trennkontakt (Ruhekontakt) 105 und einem Schaltkontakt (Umschaltkontakt) 106, 8J2312 mit einem Trennkontakt 103 und einem Schaltkontakt 104 und 8J2313 mit einem Trennkontakt<B>101.</B> und einem Schaltkontakt 1.02. Die Relais, von welchen angenommen werde, dass sie betätigt.
werden, wenn die Objekte in Arbeitsstellung stehen, bilden zusammen eine Meldegruppe, für welche ein Anlaufrelais 8T231 mit. einem Trennkontakt 107 und einem Schaltkontakt 108 und ein Gruppenrelais 8G231 mit Ar beitskontakten 109, 110, 111, 112, 113 und 114 vorgesehen sind. Das Anlaufrelais 8T231 ist normalerweise, das heisst, wenn keines der zur Meldegruppe gehörenden Objekte seinen Zustand geändert hat, angezogen. Verschie dene solcher Meldegruppen bilden zusammen einen Teil einer Gebervorrichtung für eine Zentrale, welche mit 23 beziffert ist. Auf der Zeichnung sind zwei weitere Gruppenrelais erwähnt und mit 8G232 und 8G233 bezeich net.
Ausserdem umfasst die Gebervorrichtung nach Fig. 1 und 2 eine Anzahl Relais: Ein Relais S01 mit einer obern und einer untern Wicklung und Arbeitskontakten 115 und 117 und einem Schaltkontakt<B>116,</B> ein Relais S02 mit einer obern und einer untern Wicklung und Schaltkontakten 118 und 119 und einem Trennkontakt 120, ein Relais S03 mit einer 'Wicklung mit Mittelpunktanzapfung und einem Schaltkontakt 121, Arbeitskontakten 122 und 125 und Trennkontakten 123, 124 und 126, ein Relais S9 mit einem Arbeitskon takt 127 und einem Trennkontakt 128, ein Relais S8 mit Arbeitskontakten 129 und<B>131.</B> und einem Trennkontakt 130,
ein Relais S7 mit einem Trennkontakt 132, einem Schalt kontakt 133 und einem Arbeitskontakt 134, ein Relais SV3 mit Arbeitskontakten 135, 137 und 139 und Schaltkontakten 136 und 138, ein Relais SV2 mit einer obern und einer un tern Wicklung und den Arbeitskontakten 140 und 143 und den Schaltkontakten 141, 142 und 144, ein Relais SV1 mit einer obern und einer untern Wicklung und einem Arbeitskon- takt 145 und den Schaltkontakten 146, 147 und 148, ein Relais S10 mit den Schaltkontak ten 201 und 204, einem Trennkontakt 202 und einem Arbeitskontakt 203, ein Relais S2 mit einem Trennkontakt 205 und einem Arbeits kontakt 206, ein Relais<B>813</B> mit einem Trenn kontakt 207, einem Arbeitskontakt 208 und ;
einem Schaltkontakt 209, ein Relais S11 mit einem Schaltkontakt 210, ein Relais 8l2 mit einem Arbeitskontakt 211, Trennkontakten 212, 214 und einem Schaltkontakt<B>213,</B> ein Relais S1 mit. einem Schaltkontakt 215, einem. Trennkontakt 216 und Arbeitskontakten 217, 218, 219 und 220, ein Relais 84 mit einem Trennkontakt 221 und einem Schaltkontakt 222, ein Relais S3 mit Schaltkontakten 223, 226 und 227 und den Arbeitskontakten 224, 225 und 228, ein Relais S5 mit einer obern und einer untern Wicklung und Schaltkon takten 229 und 230 und einem Arbeitskon takt 231 und endlich ein Relais S6 mit einer obern und einer untern Wicklung und einem Arbeitskontakt 232.
Wie aus dem Vorstehen den hervorgeht, bilden die Relais SV1, SV2 und SV3 zusammen eine Prüfrelaiseinrich tung, die der Reihe nach die Gruppen von Melderelais prüft und eine Impulsgebervor richtung steuert, welche unter anderem die Relais<B>910,</B> S3, S5 und S6 umfasst.
Fig. 2 zeigt zwei Gebervorrichtungen, die zu den Zentralen 21 und 22 gehören und ebenso wie die Gebervorrichtung zu Zentrale 23 an die Zweidrahtleitung L angeschlossen. sind, die zu einer gemeinsamen Empfangsvor richtung führt. Es ist eine weitere Gebervor richtung, die zu der Zentrale 31 gehört, vor handen, wobei diese Gebervorrichtung über die Kontakte 215 und 216 an die Leitung L angeschlossen ist.. In den Gebervorrichtungen für die Zentralen 21 und 22 entsprechen die Kontakte 236, 237 und 238 bzw. 233, 234 und 235 den. Kontakten 215, 216 und 223.
Aus Fig. 2 geht. hervor, wie die Geberv orriehtung an den nächst der Empfangsvorrichtung ge legenen Zentralen die Leitung für G:eberv or- riehtungen von weiter entfernt liegenden Zen tralen unterbrechen kann. Das Svstem enthält ebenfalls, obgleich es in der Zeichnung nicht. gezeigt ist, eine Vorrichtung, durch die man verhindern kann, dass die Leitung für eine weiter entfernt liegende und bereits in Betrieb gesetzte Gebervorrichtung unterbrochen wird. unterbrochen wird.
In Fig. 4 sind MJ2311, MJ231.2 und 1T7237.3 drei einzelne Speicherrelais für die Objekte, die überwacht werden sollen, vorhan den. Sie umfassen: 31J2311. eine obere und eine untere Wicklung und Arbeitskontakte 444 und 445, :11J2312 eine obere und eine untere Wicklung und Arbeitskontakte 442 und 443 und MJ2313 eine obere und eine untere Wick lung und Arbeitskontakte 440 und 441. Die < frei Relais bilden zusammen eine Objekt gruppe (entsprechend der Meldegruppe im Geber in der Zentrale 23), für die es ein Ob jektgruppenrelais MG231 mit. einer obern und einer untern Wicklung und den Arbeitskon takten 434, 435, 436, 437, 438 und 439 gibt.
Zwei weitere Objektgruppenrelais tragen die Bezeichnung 111G232 und MG233. Es ist ein einzelnes Zentralenrelais MB23 mit einer obern und einer untern Wicklung und Ar beitskontakten 430, 43l., 432 und 433 gemein- sain für die Objektgruppenrelais vorhanden. Verbindungen zu zwei weiteren Zentralen relais 31B21 und 31B22 sind angegeben.
Es ist ein einzelnes Zentralengruppenrelais 1V12 mit einer obern und einer untern Wicklung und Arbeitskontakten 426, 427, 428 und 429 gemeinsam für die Zentralenrelais vorgese- lien. Ferner sind zwei Zentralengruppenrelais angegeben und tragen die Bezeichnung- 1V1-41 arid 3Z13. Schliesslich enthält die Empfangs- vorriehtung nach Fig.
3 und 4 noch mehrere Relais, das heisst ein Relais MO1 mit Trenn kontakten 421, 422 und 423 und Arbeitskon takten 423, 425, ein Relais -UM mit einer obern und einer untern Wicklung und einem Schaltkontakt 418 und Arbeitskontakten 419 und 420, ein Relais 111V2 mit.
einer obern und einer untern Wicklung und Schaltkontakten -11.1, 412, 413 und 414 und Arbeitskontakten 31.5, 416 und 417, ein Relais ?11V3 mit einer obern und einer untern Wicklung und Schalt kontakten 405, 406, 407 und 408, einem Trenn kontakt 409 und einem Arbeitskontakt 410, ein Relais 1104 mit einer obern und einer untern Wicklung und Schaltkontakten 401 und 402 und Arbeitskontakten 403 und 404, ein Relais<B>3,110</B> mit Schaltkontakten 3M und 342, Arbeitskontakten 341 und 343 und einem Trennkontakt 344, ein Relais 11103 mit einer obern und einer untern Wicklung und Trenn kontakten 336 und 339 und Schaltkontakten 337 und 338,
ein Relais l1102 mit einer obern und einer untern Wicklung und Schaltkon takten 334 und 335, ein Relais M8 mit Ar beitskontakten 332 und 333, ein Relais 1119 mit Trennkontakten 329 und 330 und einem Ar beitskontakt 331, ein Relais M7 mit einem Arbeitskontakt 326 lind Schaltkontakten 327 und 328, ein Relais 316 mit einem Arbeitskon takt 324 und einem Trennkontakt 325, ein Relais<B>115</B> mit Schaltkontakten 320 und 321 und Trennkontakten 322 und 323, ein Relais 11,14 mit Arbeitskontakten 314, 315, 316 und 319, einem Schaltkontakt 317 und einem Trennkontakt 318, ein Relais M3 mit Arbeits kontakten 311, 312 und 313, ein Relais M2 mit Arbeitskontakten 308, 309,
310, ein Relais 11l1 mit einem Schaltkontakt 307, ein Relais 11111. mit Schaltkontakten 304 lind 305 und einem Trennkontakt 306, und endlich ein Relais 11112 mit Trennkontakten 301 und 302 und einem Arbeitskontakt 303.
Wie aus dem Vorstehen den hervorgeht, bilden die Relais MV1, MV2 und 111V3 zusammen eine Empfangsrelaisein richtung, die von der zuvor erwähnten Im pulsgebervorrichtung in solcher Weise ge steuert wird, dass die Prüfrelaiseinriehtiing und die Empfangrelaiseinrichtung miteinan der synchron arbeiten, das heisst, die beiden Relaiseinrichtungen haben gleich viele Stufen und schreiten synchron miteinander.
Wenn der Geber nach Fig. 1 und 2 in Ruhestellung ist, befinden sich die Relaiskon takte in den gezeigten Stellungen, und das Anlaufrelais S1231 ist dadurch betätigt, dass seine Wicklung über die untern Kontakte der Umschaltkontakte 102, 104, 106 und 108 und den Trennkontakt 205 erregt ist.
Wenn ein zu überwachendes Objekt, z. B. ein Schalter, an der Zentrale 23 seinen Zu stand ändert (das heisst schliesst oder öffnet), spricht das zu diesem Objekt gehörige Melde- relais an. Es wird angenommen, dass das Re lais SJ2311 in Tätigkeit tritt, wodurch der Kontakt 105 geöffnet wird und der Umschalt kontakt 106 seinen Zustand ändert. Während der dafür notwendigen Umschaltzeit wird der Strom für das Relais ST231 unterbrochen, wobei das Relais abfällt, wodurch die Wick lung des Relais S10 (Fig. 2) über die Trenn kontakte 126 und 120, den obern Kontakt des Umschaltkontaktes 108 und den Trennkontakt 205 erregt wird. Das Relais S10 verursacht, dass das Relais S1 (Fig. 2) dadurch in Tätig keit tritt, dass dessen Wicklung über den obern Kontakt des Umschaltkontaktes 204 und den Trennkontakt 205 erregt wird.
Das Re lais S1 verursacht einerseits, dass das Relais S2 dadurch in Tätigkeit tritt, dass dessen Wicklung über den Arbeitskontakt 218 erregt wird, anderseits, dass das Relais S3 dadurch in Tätigkeit tritt, dass dessen Wicklung über den untern Kontakt des Schaltkontaktes 222 den Arbeitskontakt 220, den Trennkontakt 214 und die untern Kontakte der Schaltkontakte 210 und 209 erregt wird. Das Relais S3 ver ursacht einerseits, dass Gleichstromenergie in der Form eines ersten, nicht, mit umgekehrter Polarität versehenen Signalimpulses in einer ersten Impulsgruppe zu der Empfangsvor richtung in Fig.
3 und 4 über die obere und die untere Wicklung des Relais S6, die obern Kontakte der Schaltkontakte 229 und 234, den Arbeitskontakt 224, den untern Kontakt des Schaltkontaktes 223, die Leitung L, den Trennkontakt 234. den obern Kontakt des Schaltkontaktes 22,9, den Trennkontakt 237, < 7a11 obern Kontakt des Schaltkontaktes 2.26, die Trennkontakte 301 und 302 (Fig. 3). die obern Kontakte der Schaltkontakte 304, 305 lind die Wicklung des Relais 1l21 geht, und anderseits. dass das Relais SV1 (Fig. 1) da- d"reh hetätigt wird, dass seine untere Wick lung über die untern Kontakte der Schalt kontakte 1,14. 136 und 227 und den Arbeits kontakt 217 erregt wird.
Dadurch. dass die Wicklungen da-; Relais S6 erregt werden. tritt das Relais in Tätigkeit und verursacht seiner seits, dass das Relais S4 dadurch anspricht, dass seine Wicklung über den Arbeitskontakt 232 erregt wird. Der durch die Wicklung des Relais S3 fliessende Strom wird infolgedessen 5 und dadurch, dass das bewegliche Element des Schaltkontaktes 222 in seine obere Lage tritt, -unterbrochen. Das Relais S3 fällt jedoch wegen eines parallel mit seiner Wicklung geschal teten Widerstandes langsam, ungefähr in ,50 msec, ab.
Wenn das Relais S3 abfällt, hört die Zuführung von Gleichstromenergie zur Empfangsvorrichtung auf, das Relais S6 fällt ab, und das Relais SV1 bleibt in Arbeitsstel lung, indem seine obere Wicklung über die , untere Wicklung des Relais SV2, den untern Kontakt des Schaltkontaktes 148, den obern Kontakt des Schaltkontaktes 227 und den Ar beitskontakt 217 erregt. wird. Der Schaltkon takt 227 fällt langsam ab, wodurch ermöglicht wird, dass das Relais SV1 in Tätigkeit. bleibt, wenn das Relais S3 abfällt. Dadurch, dass die untere Wicklung des Relais SV2 in der ge nannten Art erregt wird, tritt dasselbe in Tätigkeit. Wenn das Relais S6 abfällt, wird der Strom zum Relais S4 unterbrochen, wobei das Relais jedoch langsam in ungefähr 50 msec infolge eines Widerstandes, der parallel mit seiner Wicklung geschaltet ist., abfällt..
Das Abfallen des Relais 92 verursacht, dass das Relais<B>85</B> dadurch anspricht, dass seine obere Wicklung über den obern. Kontakt des Sehalt kontaktes 226, den Trennkontakt 212, die un tern Kontakte der Schaltkontakte 20I. und 147, einen Leiter a von einer Leitung 2, die obern Kontakte der Schaltkontakte 121, 118 und 116. den untern Kontakt des Schaltkon taktes 133 und den Arbeitskontakt 21.7 er regt wird. Wenn das Relais S4 abgefallen ist (ungefähr 50 msec, nachdem das Relais S6 abgefallen ist.), werden die Relais 910.
S1, S2, SV1, SV2 und S5 betätigt., und die Vorrich tung ist bereit, sofort einen neuen Signal impuls an die Empfangsvorrichtung zu über tragen, wobei der Impuls infolge der Betäti gung des Relais S5 umgekehrte Polarität hat.
Wenn das Relais S4 abgefallen ist, spricht das Relais S3 an und verursacht, dass ein neuer qignalimniils mit umgekehrter Polari- tät, in der ersten Imnulsgrnnne a.11 die 'Fmn- fangsvorriehtung geht, wobei die Betätigung des Relais S6 und das Abfallen des Relais SV1. dadurch hervorgerufen wird, dass der durch seine obere Wicklung fliessende Strom unter brochen wird, wenn das bewegliche Element des Schaltkontaktes 227 in seine untere Lage tritt.
Das Relais S6 verursacht die Betätigung des Relais S4, das seinerseits verursacht, dass der Strom, der durch die Wicklung des Relais S3 fliesst, unterbrochen wird, wobei das Re lais jedoch ungefähr 50 msec lang in Tätig keit bleibt. Wenn das Relais<B>83</B> anspricht, hört die Zufuhr von Gleichstromenergie an die Empfangsvorrichtung auf, die Relais S6 und 85 treten in Tätigkeit, und das Relais SV3 spricht dadurch an, dass seine Wicklung über die obere Wicklung des Relais SV2, die Ar beitskontakte 143 und 148, den obern Kontakt des Schaltkontaktes 227 und den Arbeitskon takt 217 erregt wird. Wenn das Relais S6 an spricht, wird der Strom durch die Wicklung des Relais S4 unterbrochen, wobei das Relais nach ungefähr 50 msec abfällt.
Wenn das Relais S4 abgefallen ist, werden die Relais S1.0, S1, S2, SV2 und SV3 betätigt, und die Vorrichtung ist bereit, sofort einen neuen Signalimpuls an die Empfangsvorrichtung zu geben.
Wenn das Relais S4 angesprochen hat, wird das Relais S3 betätigt, und es verur sacht, dass ein dritter Signalimpuls mit nicht umgekehrter Polarität in der ersten Impuls- frruppe auf die Empfangsvorrichtung geht und das Relais S6 anspricht und das Relais ,8V2 abfällt, dadurch, dass der Strom in sei ner obern Wicklung unterbrochen wird, wenn das bewegliche Element des Schaltkontaktes 227 in seine untere Lage tritt. Das Relais S6 verursacht einerseits die Betätigung des Re lais S4, das seinerseits verursacht, dass der durch die Wicklung des Relais S3 fliessende Strom unterbrochen wird, und anderseits die Betätigung des Relais S7.
Das Relais S7 v er ursacht die Verbindung in der Schaltung des Relais S01 dadurch, dass dessen untere Wick lung über den untern Kontakt des Schalt kontaktes<B>11.9,</B> den Trennkontakt 123, den obern Kontakt des Schaltkontaktes 133 und den Arbeitskontakt 217 erregt wird. Bei An- sprechen des Relais SV3 (in der Zeit zwischen dem zweiten und dritten Signalimpuls) sind ein Widerstand und ein elektrolytischer Kon densator über Arbeitskontakt 139 parallel zu der Wicklung des Relais S3 angeschlossen, wodurch sein Abfallen um etwa 150 msec ver zögert wird.
Wenn das Relais S3 abfällt, hört die Gleichstromzufuhr zur Empfangsvorrich tung auf, und die Relais S6 und SV3 fallen ab, letzteres dadurch, dass das bewegliche Ele ment des Schaltkontaktes 227 in seine obere Lage tritt. Wenn das Relais SV3 abfällt, wird der durch die Wicklung des Relais S7 flie ssende Strom unterbrochen, das Relais S7 fällt ab und verursacht somit, dass das Relais S02 dadurch anspricht, dass seine untere Wicklung über die obere Wicklung des Relais S01 die untern Kontakte der Schaltrelais 116 und 133 und der Arbeitskontakt 217 erregt wird.
Wenn das Relais S4 angesprochen hat (ungefähr 50 msec nach Relais S6) werden die Relais S10, S1,<I>S2,</I> S01 und S02 betätigt. Die Aus sendung einer ersten Impulsgruppe, die drei Impulse für die Zentralen-Gruppen-Kenn- zeichnung enthält, ist vervollständigt, und die Gebervorrichtung ist bereit, sofort einen neuen Signalimpuls an die Empfangsvorrichtung zu geben.
Die Gebervorrichtung sendet drei Signal impulse (die zusammen eine zweite Impuls gruppe bilden) in der vorher beschriebenen Art aus, allerdings mit folgenden Abänderun gen: Wenn der erste Signalimpuls (in der zweiten Impulsgruppe) gesendet worden ist, spricht das Relais S6 nicht an, da -der obere Kontakt des Schaltkontaktes 118 nicht unter brochen wird. So wird die Polarität des zwei ten Signalimpulses nicht umgekehrt, und am Ende des besagten Impulses spricht das Re lais S5 au, das seine obere Wicklung über den obern Kontakt des Schaltkontaktes 226, den Trennkontakt 212, den untern Kontakt des Schaltkontaktes 201, den obern Kontakt des Schaltkontaktes 147, den untern Kontakt des Schaltkontaktes 142, einen Leiter b einer Lei tung 3 und den Arbeitskontakt 115 erregt wird.
Wenn das Relais S7 zu Beginn des drit ten Signalimpulses anspricht, löst das Relais .S\01 dadurch aus, dass das bewegliche Element des Schaltkontaktes 133 in seine obere Stel lung tritt. Am Ende des dritten Signalimpul ses spricht das Relais S5 dadurch an, dass das bewegliche Element des Schaltkontaktes 226 in seine obere Lage tritt, das Relais S03 wird betätigt, da die obere Hälfte seiner Wicklung über die obere Wicklung des Relais<I>S02,</I> den untern Kontakt des Schaltkontaktes<B>118,</B> den obern Kontakt des Schaltkontaktes<B>1.16,</B> den untern Kontakt des Schaltkontaktes 1.33 und den Arbeitskontakt 217 erregt.
wird, und das Relais S10 fällt dadurch ab, dass das Relais 803 anspricht, wobei die Relais S1 und S2 jedoch wegen ihres langsamen Abfallens be tätigt bleiben. Die Aussendung der zweiten Impulsgruppe von drei Impulsen für die Zen tralen-Kennzeichnung ist. vollständig, und die Gebervorrichtung kann sofort. einen. neuen Signalimpuls an die Empfangsvorrichtung geben. Das Relais SG231 spricht dadurch an, dass seine obere Wicklung über den Trenn kontakt 1.07, die obern Kontakte der Schalt kontakte 1.11., 146 und 201, den Trennkontakt. 212, den obern Kontakt des Schaltkontaktes 226 und die obere Wicklung des Relais S5 er regt wird. Die untere Wicklung des Relais SG231 wird dadurch über den Arbeitskon takt 110, Trennkontakt 128 und Arbeitskon takt<B>217</B> erregt.
Wenn das Relais SG231 an spricht, wird das Relais<I>ST231</I> ebenfalls da durch betätigt, dass seine Wicklung über die Schaltkontakte 102, 104, 106, den Arbeitskon takt 114, den untern Kontakt des Schaltkon taktes 204 und den Arbeitskontakt 219 erregt wird.
Wenn das Relais S4 ausgelöst hat, spre chen die Relais S3, 86, SV1 und SV10 an, wobei letzteres dadurch betätigt wird, dass seine Wicklung über den Arbeitskontakt 228, den untern Kontakt des Schaltkontaktes 138 und den Arbeitskontakt 113 erregt wird. Da das Relais S5 betätigt ist, wird ein Signal impuls mit umgekehrter Polarität ausgesandt, der an die Empfangsvorrichtung die Mittei lung überträgt, dass innerhalb einer Objekt gruppe 231 mit dem Gruppenrelais SG231 eine Änderung eingetreten ist.
Wenn das Re- lais S3 abfällt, hört die Aassendung von Gleichstromenergie auf, das Relais S6 fällt ab, das Relais<B>8V2</B> wird betätigt., und das Relais 85 spricht dadurch an, dass seine obere Wicklung über den obern Kontakt des Schalt kontaktes 226, den Trennkontakt 21\), die un tern Kontakte der Schaltkontakte 201 und 147, den Trennkontakt 103 und den Arbeits kontakt 111 erregt. wird, und wenn das Relais S4 ungefähr nach 50 msec abfällt, ist die Ge bervorrichtung bereit, sofort drei Signal impulse zur einzelnen Kennzeiehnung eines Objektes der Objektgruppe 231 zu senden.
Wenn das Ryelais SA abgefallen ist, sprechen die Relais S3 und 86 an, ein Signalimpuls mit umgekehrter Polarität. wird ausgesendet, und das Relais SVl fällt ab. Der Signalimpuls mit umgekehrter Polarität gibt eine Information über den Zustand der durch das Melderelais 8.72312 überwachten Objekte. Wenn das Re lais 83 wieder abfällt, fällt das Relais S6 ab, und das Relais 8V3 wird betätigt, der Zu fluss von Gleichstrom hört auf, und das Relais S5 bleibt dadureli. betätigt, dass seine obere Wicklung über den obern Kontakt des Schalt kontaktes 226, den Trennkontakt 212, den untern Kontakt des Schaltkontaktes 201,
den obern Kontakt des Schaltkontaktes 117, den untern Kontakt des Schaltkontaktes 142, den Trennkontakt 101 und den Arbeitskon takt 112 erregt. wird, und nach ungefähr 50 msec fällt das Relais S4 ebenfalls ab. Die Relais S3, S6 und S4 sprechen dann an, und das Relais SV2 löst aus, und es wird ein lan ger Signalimpuls mit umgekehrter Polarität ausgesendet. Da beide Relais 810 und S03 betätigt werden, kann das Relais S7 nicht. ansprechen. Statt dessen spricht das Relais S8 dadurch an, dass seine Wicklung über den Arbeitskontakt 125, den obern Kontakt, des Schaltkontaktes<B>1.38,</B> den Arbeitskontakt 228 und die Arbeitskontakte 203 und 17.3 erregt wird.
Der lange Signalimpuls mit umgekehr ter Polarität gibt eine Mitteilung über den Zustand des Objektes, das durch das -Melde relais SJ2313 überwacht wird. Wenn das Re lais S3 wieder abfällt, fallen die Relais S6, SV3 und S5 ab, letzteres dadurch, dass das Melderelais SJ2311 im vorhergehenden als be tätigt angenommen wurde und somit der Kon takt 10.5 unterbrochen ist, und die Aussendung von Gleichstromenergie hört, auf.
Wenn das Relais S4 von neuem abfällt, sprechen die Relais S3, S6, SV1 und S9 an, und zwar letz teres dadurch, dass seine Relaiswicklung über den Arbeitskontakt 129, den Trennkontakt 132 und die Arbeitskontakte 225, 145 und 109 erregt wird, und es wird ein Signalimpuls ausgesandt, der an die Empfangsvorrichtung die Information über den Zustand des durch das Melderelais SJ2311 überwachten Objektes überträgt. Die Betätigung des Relais<B>89</B> v er ursacht, dass das Relais SG231 dadurch ab fällt, dass der durch seine untere Wicklung fliessende Strom am Kontakt 128 unterbrochen wird. Das Abfallen des Relais SG231 verur sacht, dass die Relais S10 und S8 abfallen. Wenn das Relais S8 abfällt, fällt- das Relais S9 ebenfalls ab.
Am Ende des Signalimpulses fallen die Relais S3, S6 ab, und das Relais SV2 spricht an. Nach ungefähr 50 msec fällt das Relais S-1 ab, die Relais S3, S6 sprechen an, das Relais SV1 fällt. ab, und ein Signal impuls wird ausgesandt, der zu der Emp fangsvorrichtung eine Mitteilung überträgt, dass keine Änderung innerhalb der Objekt gruppe 232 mit Objektgruppenrelais SG232 stattgefunden hat.
Nach ungefähr 50 msec wird ein langer Signalimpuls ausgesendet, der an die Emp fangsvorrichtung die Mitteilung gibt, dass in nerhalb der Objektgruppe 233 mit dem Ob jektgruppenrelais SG233 keine Änderung stattgefunden hat. Zu Beginn des langen Signalimpulses wird das Relais S7 betätigt, während das Relais<B>810</B> abfällt und sein Kon takt geschlossen wird. Das Relais S02 wird dadurch betätigt, dass der durch seine obere Wicklung fliessende Strom am Kontakt 133 unterbrochen wird, wenn das Relais S7 an spricht, und am Ende des Impulses fällt das Relais S7 wieder ab.
Wenn das Relais S1 un gefähr 50 ursec nach dem Ende des langen Impulses abfällt, wird das Relais S12 dadurch betätigt, dass seine Relaiswicklung über die Trennkontakte 221, 207 und 130, den untern Kontakt des Schaltkontaktes 221, die obern Kontakte der Schaltkontakte 118 und 116, ; den untern Kontakt des Schaltkontaktes 133 und den Arbeitskontakt 217 erregt wird. Die Betätigung des Relais S12 verhindert, dass das Relais S3 Signalimpulse aussendet und ver bindet die W ickliuig des Relais Sll mit der Leitung L über den Arbeitskontakt 211 und den untern Kontakt des Schaltkontaktes 215.
Wenn die Gebervorrichtung ein @ Empfangs signal von der Empfangsvorrichtung über die Wicklung des Relais S11 bekommt, wird das Relais S11 betätigt und verursacht, dass das Relais<B>813</B> dadurch anspricht, dass seine Re laiswicklung über den Arbeitskontakt 206, die obern Kontakte der Schaltkontakte 213 und 210 und den untern Kontakt des Schalt kontaktes 209 erregt wird. Wenn das Relais S13 anspricht, wird seine Wicklung über den Arbeitskontakt 206 und den obern Kontakt des Dauersehaltkontaktes 209 erregt, und der durch die Wicklung des Relais S12 fliessende Strom wird am Kontakt 207 unterbrochen.
Das Relais S1.2 fällt somit ab und trennt die Wicklung des Relais Sll von der Leitung L. Wenn das Relais S1 nach einer durch sein langsames Abfallen bestimmten Zeit nach Ab fallen des Relais Sll abfällt (die wiederholten Betätigungen des Relais S4 haben das Relais S1 angezogen gehalten, nachdem das Relais S10 abgefallen ist), fällt das Relais<B>803</B> eben falls ab, was nach einer gewissen Zeit auch mit dem Relais 82 geschieht.
Wenn das Relais S2 abgefallen ist, fällt das Relais S13 eben falls dadurch ab, da.ss der durch seine Wick lung fliessende Strom am Kontakt 206 unter brochen wird. Alle Relais sind nunmehr in derselben Lage wie zu Beginn der Aussen dung, und die Gebervorrichtung ist bereit, eine Angabe zu speichern und an die Emp fangsvorrichtung zu übersenden, dass an der Zentrale 23 eine Änderung bei einem oder mehreren Objekten stattgefunden hat.
Wenn die Empfangsvorrichtung gemäss Fig.3 und 4 in der Ruhelage ist, befinden sieh die Relaiskontakte in den gezeigten Stel lungen. Vier Impulsgruppen von je drei Si gnalimpulsen kommen von der in der Zentrale 23 befindlichen Gebervorrichtung an, wobei mindestens einer der besagten Signalimpulse in jeder Impulsgruppe mit Bezug auf die andern in der Polarität entgegengesetzt ist und der letzte in jeder Impulsgruppe lang ist.
In der ersten Impulsgruppe ist die Polarität des zweiten Impulssignals verschieden, was bedeutet, dass die rufende Zentrale zur Zen tralengruppe 2 gehört, in der zweiten Impuls gruppe ist .die Polarität des dritten Signal impulses umgekehrt, was bedeutet, dass die rufende Zentrale die Zentrale 23 ist, in der dritten Impulsgruppe ist die Polarität des ersten Signalimpulses umgekehrt, was bedeu tet, dass in der Objektgruppe 231 eine Ände rung eingetreten ist, während der zweite und der dritte Signalimpuls in der dritten Impuls gruppe und der erste Signalimpuls in der vier ten Impulsgruppe Angaben über den Zustand der Objekte 2312, 2313, 2311 machen. Die bei den restlichen Signalimpulse der vierten Im pulsgruppe zeigen, dass in den Objektgruppen 232 oder 233 keine Änderung stattgefunden hat.
Der erste Signalimpuls in der ersten Im- pulsgruppe verursacht, dass das dreistufige polarisierte Relais 311 dadurch betätigt wird, dass seine W cklung über die obern Kontakte der Schaltkontakte 304 und 305, die Trenn kontakte 301 und 302, die Leitung L, den un tern Kontakt des Schaltkontaktes 223 (siehe Fig.2), den Arbeitskontakt 224, die obern Kontakte der Schaltkontakte 229 und 230 und die obern und intern Wicklungen des Relais S6 in der Gebervorrichtung in Zentrale 23 er regt wird.
Das Relais 3Z1. verursacht, dass das Relais :773 dadurch betätigt wird, da.ss seine Wicklung über die obern Kontakte der Schalt kontakte 307 und 320 erregt wird, dass die Polarität des Signalimpulses nicht umgekehrt ist. Das Relais 1113 verursacht, dass das Relais 114 dadurch betätigt wird, dass seine Wick lung über den Arbeitskontakt 312 erregt wird.
Das Relais 1y14 verursacht eine Betätigung des Relais 1115 dadurch, dass dessen Wicklung über den Arbeitskontakt 314 erregt wird, die Be tätigung des Relais 11V1 dadurch, dass dessen obere Wicklung über die obern Kontakte der Schaltkontakte 413, 407 und 317 erregt wird, und die Betätigung des Relais 116 dadurch, dass dessen Wicklung über den Arbeitskon takt 315 erregt wird. Das Relais 115 unter bricht den durch die Wicklung des Relais 113 fliessenden Strom, da das bewegliche Element des Schaltkontaktes 320 in seine untere Lage tritt. Das Relais<B>313</B> fällt jedoch langsam ab, ungefähr 50 msec, wegen des parallel zu sei ner Wicklung geschalteten Widerstandes.
Wenn das Relais l13 abfällt, wird der durch die Wicklung des Relais fliessende Strom am Arbeitskontakt 312 unterbrochen. Wenn das Relais :1Z4 abfällt, wird der durch die Wick lung des Relais :115 fliessende Strom am Ar beitskontakt 314 unterbrochen, und das Relais !11V2 wird dadurch betätigt, dass seine obere Wicklung über den obern Kontakt des Schalt kontaktes 418 und den untern Kontakt des Schaltkontaktes 317 erregt wird. Das Relais 1116 bleibt angezogen, da es beim Abfallen mehr als 50 msec Verzögerung hat.
In dem Zeitraum zwischen den ersten und den zwei ten Signalimpulsen bleiben somit die Relais D1V1, JZV2 und 116 angezogen.
Der zweite Signalimpuls verursacht, dass das Relais < 1T1 anspricht, das seinerseits da durch, dass der Signalimpuls in der Polarität umgekehrt, ist, verursacht, dass das Relais 312 dadurch betätigt wird, dass dessen Wicklung über den obern Kontakt des Schaltkontaktes 321 und den untern Kontakt des Schaltkon taktes 307 erregt wird.
Das Relais e112 v erur- sa.eht eine Betätigung des Relais 314 dadurch, da.ss dessen Wicklung über den Arbeitskon takt 309 erregt wird, und eine Betätigung des Relais 11.i12 dadurch, dass dessen Wicklung über den Trennkontakt 422, den untern Kon takt des Schaltkontaktes 411, die obern Kon takte der Schaltkontakte 405, 340 und 334 und den Arbeitskontakt 310 erregt wird.
Das Re lais 11'14 verursacht eine Betätigung des Relais 1115 und das Abfallen des Relais :11V1 dadurch, dass der durch dessen untere Wicklung flie ssende Strom unterbrochen wird, wenn das be wegliche Element des Schaltkontaktes 317 in seine obere Lage tritt. Das Relais 1115 unter bricht den Strom durch die Wicklung des Re- laus 312 dadurch, dass das bewegliche Element des Schaltkontaktes 321 in seine untere Lage gestellt wird.
Das Relais 1112 löst jedoch langsam ans, ungefähr 50 msec, dadurch, dass seine Wick lung parallel zu einem Widerstand geschaltet ist. Wenn das Relais ;'Y72 abfällt, wird der Strom durch die Wicklung des Relais 11T4 am Arbeitskontakt 309 unterbrochen. Wenn das Relais 314 abfällt, fällt das Relais Z115 ab, und das Relais MV3 wird dadurch betätigt, dass seine obere Wicklung über den obern Kon takt des Schaltkontaktes 414 und die untern Kontakte der Schaltkontakte 418 und 317 er regt wird. In der Zeit zwischen den zweiten und den dritten Signalimpulsen werden somit die Relais :71V2, 161V3, MV6 und 31A2 betätigt.
Der dritte Signalimpuls verursacht, dass die Relais M1, M3, 114 und M5 ansprechen und das Relais 11V2 dadurch abfällt, dass der Strom durch seine untere Wicklung unter brochen wird, wenn das bewegliche Element, des Schaltkontaktes 317 in seine obere Lage gestellt wird. Nach ungefähr 50 msec fallen die Relais 11'73 und 1V14 ab. Wenn das Relais .'I14 abgefallen ist., spricht das Relais 117 an, dadurch, dass seine Wicklung über den Ar beitskontakt 324, den obern Kontakt des Schaltkontaktes 408 und die untern Kontakte der Schaltkontakte 414, 418 und 317 erregt wird.
Das Anziehen des Relais 1117 verursacht den Anschluss des Relais 11101 dadurch, dass dessen Relaiswicklung über die obern Kon takte der Schaltkontakte 401, 337, 335 und 327 und die Trennkontakte 306 und 300 er regt wird. Wenn das Relais 11'76, das bei Ab fall um mehr als 50 msec, aber weniger als 150 msec verzögert wird, abfällt, fallen die Relais D17 und MV3 dadurch ab, dass die durch ihre Wicklungen fliessenden Ströme am Kontakt 324 unterbrochen werden. Wenn das Relais 377 abfällt, spricht das Relais<B>3102</B> da durch an, dass seine untere Wicklung über die untern Kontakte der Schaltkontakte 338 und 402, den Arbeitskontakt 425, den untern Kontakt des Schaltkontaktes 327 und die Trennkontakte 306 und 300 erregt wird.
Am Ende des 150-msec-Signalimpulses fallen die Relais<B>311</B> und 1115 ab, und in der Zeit zwi schen dem dritten Signalimpuls in der ersten Impulsgruppe und dem ersten Signalimpuls in der zweiten Impulsgruppe sprechen die Re lais 1701, 1b702 und MA2 an.
Die Empfangsvorrichtung erhält wiederum drei Signalimpulse, die die zweite Impuls gruppe in der im einzelnen oben beschriebenen Art bildet, jedoch mit nachstehenden Abände- rengen : Der zweite Signalimpuls mit nicht umgekehrter Polarität verursacht die Betäti gung des Relais 1113 (anstatt Relais M2). Der dritte lange Signalimpuls mit der umgekehr ten Polarität verursacht die Betätigung des Relais :V72 (anstatt Relais M3).
Wenn das Re lais 3,12 betätigt wird, wird das Relais<I>MB23</I> ebenfalls dadurch betätigt, dass seine obere Wicklung über den Arbeitskontakt 429, die untern Kontakte der Schaltkontakte 406 und 334 und den Trennkontakt 310 erregt wird. Wenn das Relais<I>1117</I> anspricht, spricht das Relais 11703 ebenfalls dadurch an, dass dessen untere Wicklung über die obere Wicklung des Relais M02, den untern Kontakt des Schalt kontaktes 335, den obern Kontakt des Schalt kontaktes 327 und die Trennkontakte 306 und 300 erregt wird.
Die Betätigung des Relais 1703 verursacht, dass das Relais MA2 abfällt, dadurch, dass der durch seine obere Wicklung fliessende Strom am Kontakt 336 unterbrochen wird. Der durch seine untere Wicklung flie ssende Strom wurde am Kontakt 405 unter brochen, als das Relais 111V3 ansprach. Wenn das Relais 2M7 abfällt, fällt das Relais<I>11102</I> ab, da der durch seine obere Wicklung flie ssende Strom am Kontakt 327 unterbrochen wird. In der Zeit zwischen dem dritten Signal impuls in der zweiten Impulsgruppe und dem ersten Impuls in der nächsten Gruppe spre ehen die Relais M01, <I>M03</I> und MB23 an.
Der erste Signalimpuls mit umgekehrter Polarität in der dritten Impulsgruppe ver ursacht die Betätigung der Relais M1, 112, 1I74, 11Z5, D1V1, <B>316</B> und MG231, die des letz teren dadurch, dass die untere Wicklung des Relais über den Arbeitskontakt 430, die obern Kontakte der Schaltkontakte 411, 405, 340 und 334 und den Arbeitskontakt 310 erregt wird. Am Ende des Signalimpulses spricht das Relais 3110 dadurch an, dass seine Wick lung über die Trennkontakte 318 und 409 und den Arbeitskontakt 438 erregt wird.
Der Empfänger ist nunmehr sofort bereit, den Zustand der Objekte innerhalb der Objekt gruppe 231 an der Zentrale 23, welche Ob jekte durch die Relais 11.I2311, D1.12312 und 11J2313 überwacht werden, zu speichern. Der zweite Signalimpuls mit umgekehrter Polari tät verbindet die untere \'Wicklung des Relais 11J2312 zwischen zwei Punkten mit der glei chen Spannung über den Arbeitskontakt 436, den untern Kontakt des Schaltkontaktes 412, den obern Kontakt des Schaltkontaktes 406, den untern Kontakt des Schaltkontaktes 340, den obern Kontakt des Schaltkontaktes 334 und den Arbeitskontakt 310. Eine Lampe, die zu dem Relais gehört, die an eine Spannungs quelle über Arbeitskontakt 443 geschaltet wird, leuchtet somit nicht auf, das heisst es tritt keine Änderung in den genannten Ob jekten ein.
Der dritte lange Signalimpuls mit umgekehrter Polarität verbindet die untere Wicklung des Relais 111J2313 zwischen zwei Punkten mit der gleichen Spannung über den Arbeitskontakt 437, die untere Wicklung des Schaltkontaktes 406, die untere Wicklung des Schaltkontaktes 340, den obern Kontakt des Schaltkontaktes 334 und den Arbeitskontakt 310, was bedeutet, dass ebenfalls in den Ob jekten, die zu diesem Relais gehören, keine Änderung stattgefunden hat.
MTenn das Re lais 11V3 abgefallen ist, wird das Relais M8 dadurch betätigt, dass seine Wicklung über den Trennkontakt. 330, den Arbeitskontakt 341 und die untern Kontakte der Schaltkontakte 408, 414, 418 und 317 erregt wird. In der Zeit zwischen der dritten und der vierten Impuls gruppe sprechen die Relais :1f01, 3103,111ss23, 77G231, D110 und 1418 an.
Der erste Signalimpuls in der vierten Im pulsgruppe verbindet die untere Wicklung des Relais 1T.12311 zwischen zwei Punkten mit anderer Spannung über den Arbeitskontakt 435, den obern Kontakt der Schaltkontakte 412 und 406, den untern Kontakt des Schalt kontaktes 340, den obern Kontakt des Schalt kontaktes 334 und den Arbeitskontakt 313. Das Relais spricht dann auch an, wodurch eine zu dem Relais gehörende Lampe an eine Spannungsquelle über den Arbeitskontakt 334 geschaltet wird und somit anzeigt, dass eine Änderung in den dazugehörenden Objekten eingetreten ist.
Wenn das Relais 7Z4 anspricht, spricht das Relais 319 ebenfalls dadurch an, dass seine Relaiswicklung über die Arbeits kontakte 319, 333, 419 und 439 erregt wird. Das Anziehen des Relais J19 verursacht, dass das Relais 318 dadurch abfällt, dass der durch seine Wicklung fliessende Strom am Kontakt. 330 unterbrochen wird. Wenn das Relais 114 abfällt, fällt das Relais MG231 dadurch ab, dass der durch dessen obere Wicklung flie ssende- Strom am Arbeitskontakt 316 unter brochen wird. Dies verursacht, dass das Relais 179 und das Relais 3110 dadurch abfallen, dass die durch ihre Wicklungen fliessenden Ströme am Arbeitskontakt 438 unterbrochen werden.
Während des zweiten Signalimpulses wird die untere Wicklung des Relais 71G232 zwischen zwei Punkten mit der gleichen Spannung über den Arbeitskontakt 431, den untern Kontakt des Schaltkontaktes 411, die obern Kontakte der Schaltkontakte 405, 340 und 334 und den Arbeitskontakt 313 verbunden. Das Relais wird somit nicht betätigt, da keine Änderung in der zugehörigen Gruppe von Objekten stattgefunden hat.
Während des dritten Si gnalimpulses wird eine untere Wieklung des Relais 1ZG'?33 zwisehen zwei Punkten. mit der gleichen Spannung über den Arbeitskontakt 432, den untern Kontakt des Schaltkontaktes 405, die obern Kontakte der Schaltkontakte 340 und 334 und den Arbeitskontakt 313 ver bunden. Somit, spricht. das Relais nicht an.
Wenn das Relais<B>317</B> anspricht, spricht das Relais 1704 ebenfalls dadurch an, dass seine untere Wieklung über den obern Kontakt des Schaltkontaktes 342, den untern Kontakt des Sehaltkontaktes 337, die obern Kontakte der Schaltkontakte 335 und 327 und die Trenn kontakte 306 und 300 erregt wird. Wenn das Relais a17 abfällt, fällt das Relais :1T03 eben- falls dadurch ab, dass der durch seine obere Wicklung fliessende Strom am Kontakt 327 unterbrochen wird.
Wenn das Relais l15 am Ende des Signalimpulses abfällt, spricht das Relais 1Z11 dadurch an, dass seine Wicklung über die Trennkontakte 339 und 31.1, den Ar beitskontakt 404, den untern Kontakt des Schaltkontaktes 328 und den Trennkontakt 323 erregt wird.
Nach dem Anziehen des Re lais 1Z11 fallen die Relais 1Z01, MB23 und J104 dadurch ab, dass die durch ihre Wick lungen - die untere Wicklung des Relais <I>3104</I> - fliessenden Ströme am Kontakt 306 unterbrochen werden, und das in bezug auf die Empfangsvorrichtung bezeichnete Emp fangssignal wird auf Leitung L an die noch angeschlossene Gebervorrichtung in der Zen trale 23 dadurch ausgesandt, dass die Schalt kontakte 304 und 305 in ihre untere Lage gestellt werden, wodurch eine Gleichstrom duelle an die Leitung L gelegt wird. -Wenn das Relais :
1Z04 abfällt, wird der durch die Wicklung des Relais 3111 fliessende Strom am Arbeitskontakt 404 unterbrochen, aber dieses Relais wird bei Auslösung um 50 msec ver zögert, wonach es abfällt. Alle Relais werden jetzt in dieselbe Lage gestellt wie zu Beginn, und die Empfangsvorrichtung ist bereit, von einer Gebervorrichtung in irgendeiner der Zentralen Angaben über in den zugehörigen Objekten eingetretenen Änderungen zu emp fangen und zu speichern.
Es ist aus dieser Beschreibung klar, dass die Signalübertragung vermittels Impulsgrup pen mit drei Signalimpulsen erfolgt., von denen wenigstens eine eine umgekehrte Pola rität hat und der letzte Impuls lang ist. Wenn aus irgendeinem Grund dieses Signal kurz sein sollte, z. B. während einer ungewollten Unterbrechung auf der Übertragungsleitung, fällt das Relais 1y15 vor dem Relais H7 in der Empfangsvorrichtung ab. Dann spricht das Relais 3112 dadurch an, dass seine Relaiswick lung über den obern Kontakt des Schaltkon taktes 328 und den Trennkontakt 323 erregt wird. Die Empfangsvorrichtung wird dann von der Leitung an den Kontakten 301 und 302 abgeschaltet, wodurch auch eine weitere Anzeige aufhört.
Das Bedienungspersonal kann sich dann einschalten und - durch nicht in der Zeichnung gezeigte Kontrollampen bestimmen, welche Gruppe der Zentrale nicht in Ordnung ist, und vermittels eines Druck knopfes K den Trennkontakt 300 trennen und dadurch die Empfangsvorrichtung auf die Ruhelage zurückstellen. Die gleiche Blockie rung erfolgt, wenn ein anderer Impuls als der letzte in einer Impulsgruppe lang ist, wobei das Relais 316 dann abfällt, während die Re lais 17V1 oder 17V2 noch ansprechen und ein Stromkreis über den Trennkontakt 325 und einige der Arbeitskontakte 417 und 420 ver vollständigt ist.
In dem Vorhergehenden ist beschrieben worden, wie eine Gebervorrichtung bei Emp fang eines Empfangssignals von der Emp fangsrichtung arbeitet. Wenn das Empfangs signal nicht ankommt, tritt nachstehendes ein: Nachdem das Relais S12 den Stromzufüh- rungskreis für das Relais S3 unterbrochen hat, können die .Relais S3, <B>86</B> und S4 nicht betätigt werden, und das Relais S1, welches langsam auslöst, fällt ab.
Da das Relais S13 nicht früher ansprach, da ein Empfangssignal noch nicht vorhanden war, sind der Strom zuführungskreis am Kontakt 205 für alle ST- Relais (ST331, ST332, ST333) unterbrochen, so lange, wie das Relais S1 abgefallen und das Relais S2 noch betätigt ist, und die ST- Relais fallen somit ab. Die Gebervorrichtung wird dann einen neuen Anzeigevorgang begin nen; aber diesmal werden die Stellungen aller Objekte angezeigt. Dies ist notwendig, weil es nicht bekannt ist, welche Gruppe von Objek ten falsch angezeigt wurde.
Das gleiche Er gebnis erhält man, wenn das Relais 11112 an spricht und die Leitung an den Kontakten 301, 302 dadurch unterbrochen wird, dass die Empfangsvorrichtung Signalimpulse empfan gen hat, die nicht -die erforderliche Länge haben.
Aus der Beschreibung geht weiterhin her vor, dass die Anzeige der Objekte innerhalb einer Gruppe von Objekten nur stattfindet, wenn eine Änderung eingetreten ist, das heisst, wenn ein SG(SG231)- oder MG(MG231)-Re- lais angesprochen hat. Betreffs der letzten Gruppe kann, wenn keine Änderung eingetre ten ist, das Relais SG und dadurch das Relais <B>88</B> nicht ansprechen. Das Relais S12 spricht dann an, sobald die Prüfung der letzten Gruppe von Objekten beendet ist, und es wird keine zusätzliche Gruppe von Impulsen mehr ausgesendet.
Die Bedingungen sind die glei chen in der Empfangsvorrichtung, und de@ Empfangsimpuls wird sofort ausgesendet, nachdem der lange Impuls entsprechend der letzten Grüppe von Objekten vorüber ist.
Es ist augenscheinlich nicht notwendig, den letzten Signalimpuls (Steuerimpuls) in jeder Impulsgruppe lang zu machen. Er kann auch kürzer sein als die andern Signalimpulse; wenn nur die Geber- und Empfangsvorrich tungen entsprechend abgeändert worden sind. Es ist natürlich auch möglich, die Polarität des letzten Signalimpulses in jeder Impuls gruppe umzukehren und die andern lang oder kurz zu machen, je nach den zu übertragen den Angaben. Die besagten Methoden sollten allerdings wohl weniger geeignet sein, da sie mehr Zeit verbrauchen.
Weiterhin kann die Gebervorrichtung zusammen mit einigen Emp fangsvorrichtungen arbeiten, wodurch die Ge bervorrichtungen so abgeändert werden müs sen, dass sie eine bestimmte Empfangsvorrich tung selektiv wählen und die vorliegenden Angaben an besagte Vorrichtung übersenden können. In der gezeigten Anordnung umfasst die Impulsgruppe je drei Signalimpulse, jedoch beschränkt sich die Erfindung nicht auf diese Anzahl. Durch Vergrössern der Anzahl der SV- und MV-Relais kann jede Impulsgruppe eine erhöhte Anzahl von Signalimpulsen um fassen entsprechend der Anzahl dieser Relais.
Es mag besser sein, dass man die Relais SO und N0 mit Schaltkontakten versieht, die während gewisser Reihen von Impulsgruppen gewisse SV- und MV-Relais abschalten, wobei die Anzahl der Signalimpulse in diesen Im pulsgruppen dadurch kleiner ist als in den andern Gruppen.