CH335470A - Einrichtung, insbesondere für Eisenbahnanlagen, zur Fernanzeige des Zustandes einer Anzahl Objekte - Google Patents

Einrichtung, insbesondere für Eisenbahnanlagen, zur Fernanzeige des Zustandes einer Anzahl Objekte

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CH335470A
CH335470A CH335470DA CH335470A CH 335470 A CH335470 A CH 335470A CH 335470D A CH335470D A CH 335470DA CH 335470 A CH335470 A CH 335470A
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CH
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relay
contact
group
contacts
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Inventor
Arvid Ericsson Eric
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Ericsson Telefon Ab L M
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L7/00Remote control of local operating means for points, signals, or track-mounted scotch-blocks
    • B61L7/06Remote control of local operating means for points, signals, or track-mounted scotch-blocks using electrical transmission
    • B61L7/08Circuitry
    • B61L7/088Common line wire control using series of coded pulses

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Relay Circuits (AREA)

Description


  Einrichtung, insbesondere für Eisenbahnanlagen, zur Fernanzeige des Zustandes  einer Anzahl Objekte    Die vorliegende Erfindung betrifft eine  Einrichtung, insbesondere für Eisenbahnanla  gen, zur Fernanzeige des Zustandes einer An  zahl Objekte, wie Signale, Schalter und der  gleichen, mit einer Anzahl Melderelais, von  welchen jedes je einem der erwähnten Objekte  beigeordnet ist, mit einer Prüfrelaiseinrich  tung und einer durch diese gesteuerten Im  pulsgebervorrichtung zur Übertragung von  Impulsen über eine Empfangsrelaiseinrich  tung, die synchron mit der zuerst erwähnten  Prüfrelaiseinrichtung arbeitet, auf eine An  zeigevorrichtung mit mehreren Speicherrelais,  welche sich in     Abhängigkeit    von den Impulsen  gemäss dem Zustande des dazugehörigen Ob  jektes einstellen.  



  Gemäss der E Hindung sind die erwähnten  beigeordneten Melderelais in Gruppen einge  teilt, von denen jede mit einem Gruppenrelais  ausgerüstet ist, wobei die zuerst erwähnte  Prüfrelaiseinrichtung die Gruppenrelais prüft  und auch die Melderelais innerhalb der       Gruppe,    falls ein oder mehrere Melderelais  innerhalb einer Gruppe eine Zustandsände  rung im dazugehörigen Objekt anzeigen, wo  bei die Prüfrelaiseinrichtung anderseits das  näclistfolgende Gruppenrelais unmittelbar  nach dem ersten Gruppenrelais prüft, falls  innerhalb einer Gruppe keines der Melderelais       eine--    solche Zustandsänderung anzeigt,    Zweckmässigerweise ist jede der erwähnten  Gruppen mit einem Anlaufrelais ausgerüstet,  welches anspricht, sobald ein Melderelais in  nerhalb der Gruppe, zu welcher das Anlauf  relais gehört,

   eine Zustandsänderung anzeigt,  und wird jedes der Gruppenrelais in Abhän  gigkeit vom Zustand der entsprechenden  Gruppe erst betätigt, wenn die vorhergehende  Gruppe durch die Prüfrelaiseinrichtung ge  prüft worden ist, wobei ein erregtes Anlauf  relais durch ein erregtes     Gruppenrelais,    das  zur gleichen Gruppe gehört, auf seine anfäng  liche Stellung zurückgestellt wird.  



  Vorzugsweise ist die Anzahl der Melde  relais innerhalb einer Gruppe gleich einem  ganzen Vielfachen der Anzahl von Stufen in  der Prüfrelaiseinrichtung.  



  Die Erfindung wird anschliessend anhand  eines     Ausführungsbeispiels        in    Verbindung mit  den beiliegenden Zeichnungen näher erläutert.  



       Fig.1    und 2 zeigen das Schaltschema einer  Gebervorrichtung, und       Fig.    3 und 4 zeigen das Schaltschema einer  Empfangsvorrichtung zur Aufnahme von  Signalimpulsen aus einer oder mehreren Ge  bervorrichtungen nach     Fig.l    und 2.  



  In     Fig.    1 sind     SJ2311,        SJ2312    und SJ2313  drei einzelne, je einem zu überwachenden  Objekt beigeordnete Melderelais, welche den       Zustand    des betreffenden Objektes     anzeigen,         indem sie in Abhängigkeit davon betätigt oder  abgefallen sind. Von diesen Melderelais sind  ausgerüstet:.     8J2311    mit einem Trennkontakt  (Ruhekontakt) 105 und einem Schaltkontakt  (Umschaltkontakt) 106,     8J2312    mit einem  Trennkontakt 103 und einem Schaltkontakt  104 und 8J2313 mit einem Trennkontakt<B>101.</B>  und einem Schaltkontakt 1.02. Die Relais, von  welchen angenommen werde, dass sie betätigt.

    werden, wenn die Objekte in Arbeitsstellung       stehen,    bilden zusammen eine Meldegruppe,  für welche ein Anlaufrelais 8T231 mit. einem  Trennkontakt 107 und einem Schaltkontakt  108 und ein Gruppenrelais     8G231    mit Ar  beitskontakten 109, 110, 111, 112, 113 und  114 vorgesehen sind. Das Anlaufrelais 8T231  ist normalerweise, das heisst, wenn keines der  zur Meldegruppe gehörenden Objekte seinen  Zustand geändert hat, angezogen. Verschie  dene solcher     Meldegruppen    bilden zusammen  einen Teil einer Gebervorrichtung für eine  Zentrale, welche mit 23 beziffert ist. Auf der  Zeichnung sind zwei weitere Gruppenrelais  erwähnt und mit 8G232 und     8G233    bezeich  net.

   Ausserdem umfasst die Gebervorrichtung  nach Fig. 1 und 2 eine Anzahl Relais: Ein  Relais     S01    mit einer obern und einer untern       Wicklung    und Arbeitskontakten 115 und 117  und einem Schaltkontakt<B>116,</B> ein Relais S02  mit einer obern und einer untern Wicklung  und Schaltkontakten 118 und 119 und einem  Trennkontakt 120, ein Relais S03 mit einer  'Wicklung mit Mittelpunktanzapfung und  einem Schaltkontakt 121,     Arbeitskontakten     122 und 125 und Trennkontakten 123, 124  und 126, ein Relais     S9    mit einem Arbeitskon  takt 127 und einem Trennkontakt 128, ein  Relais     S8    mit Arbeitskontakten 129 und<B>131.</B>  und einem Trennkontakt 130,

   ein Relais     S7     mit einem Trennkontakt 132, einem Schalt  kontakt 133 und einem Arbeitskontakt 134,  ein Relais SV3 mit Arbeitskontakten 135, 137  und 139 und Schaltkontakten 136 und 138,  ein Relais SV2 mit einer obern und einer un  tern Wicklung und den     Arbeitskontakten    140  und 143 und den Schaltkontakten 141, 142  und 144, ein Relais SV1 mit einer obern und  einer untern Wicklung und einem Arbeitskon-    takt 145 und den Schaltkontakten 146, 147  und 148, ein Relais     S10    mit den Schaltkontak  ten 201 und 204, einem Trennkontakt 202 und  einem Arbeitskontakt 203, ein Relais     S2    mit  einem Trennkontakt 205 und einem Arbeits  kontakt 206, ein Relais<B>813</B> mit einem Trenn  kontakt 207, einem Arbeitskontakt 208 und ;

    einem Schaltkontakt 209, ein Relais S11 mit  einem Schaltkontakt 210, ein Relais     8l2    mit  einem Arbeitskontakt 211, Trennkontakten  212, 214 und einem Schaltkontakt<B>213,</B> ein  Relais S1 mit. einem Schaltkontakt 215, einem.  Trennkontakt 216 und Arbeitskontakten 217,  218, 219 und 220, ein Relais 84 mit einem  Trennkontakt 221 und einem Schaltkontakt  222, ein Relais     S3    mit     Schaltkontakten    223,  226 und 227 und den Arbeitskontakten 224,  225 und 228, ein Relais S5 mit einer     obern     und einer untern Wicklung und Schaltkon  takten 229 und 230 und einem Arbeitskon  takt 231 und endlich ein Relais     S6    mit einer  obern und einer untern Wicklung und einem  Arbeitskontakt 232.

   Wie aus dem Vorstehen  den hervorgeht, bilden die Relais SV1, SV2  und SV3 zusammen eine Prüfrelaiseinrich  tung, die der Reihe nach die Gruppen von  Melderelais prüft und eine Impulsgebervor  richtung steuert, welche unter anderem die  Relais<B>910,</B> S3,     S5    und     S6    umfasst.  



  Fig. 2 zeigt zwei Gebervorrichtungen, die  zu den Zentralen 21 und 22 gehören und  ebenso wie die Gebervorrichtung zu Zentrale  23 an die Zweidrahtleitung L angeschlossen.  sind, die zu einer gemeinsamen Empfangsvor  richtung führt. Es ist eine weitere Gebervor  richtung, die zu der Zentrale 31 gehört, vor  handen, wobei diese Gebervorrichtung über  die Kontakte 215 und 216 an die Leitung L  angeschlossen ist.. In den Gebervorrichtungen  für die Zentralen 21 und 22 entsprechen die  Kontakte 236, 237 und 238 bzw. 233, 234 und  235 den. Kontakten 215, 216 und 223.

   Aus       Fig.    2 geht. hervor, wie die     Geberv        orriehtung     an den nächst der Empfangsvorrichtung ge  legenen Zentralen die Leitung für     G:eberv        or-          riehtungen    von weiter entfernt liegenden Zen  tralen unterbrechen kann. Das     Svstem    enthält  ebenfalls, obgleich es in der Zeichnung nicht.      gezeigt ist, eine Vorrichtung, durch die man  verhindern kann, dass die Leitung für eine  weiter entfernt liegende und bereits in Betrieb  gesetzte Gebervorrichtung unterbrochen wird.  unterbrochen wird.  



  In Fig. 4 sind MJ2311, MJ231.2 und       1T7237.3    drei     einzelne    Speicherrelais für die  Objekte, die überwacht werden sollen, vorhan  den. Sie umfassen:     31J2311.    eine obere und  eine untere Wicklung und Arbeitskontakte 444  und 445,     :11J2312    eine obere und eine untere  Wicklung und Arbeitskontakte 442 und 443  und MJ2313 eine obere und eine untere Wick  lung und Arbeitskontakte 440 und 441. Die   < frei     Relais    bilden zusammen eine Objekt  gruppe (entsprechend der Meldegruppe im       Geber    in der Zentrale 23), für die es ein Ob  jektgruppenrelais MG231 mit. einer obern und  einer untern Wicklung und den Arbeitskon  takten 434, 435, 436, 437, 438 und 439 gibt.

    Zwei weitere Objektgruppenrelais tragen die  Bezeichnung 111G232 und MG233. Es ist ein  einzelnes Zentralenrelais MB23 mit einer  obern und einer untern Wicklung und Ar  beitskontakten 430, 43l., 432 und 433     gemein-          sain    für die Objektgruppenrelais vorhanden.  Verbindungen zu zwei weiteren Zentralen  relais     31B21    und     31B22    sind angegeben.

   Es  ist ein einzelnes Zentralengruppenrelais 1V12  mit einer obern und einer untern Wicklung  und Arbeitskontakten 426, 427, 428 und 429  gemeinsam für die Zentralenrelais     vorgese-          lien.    Ferner sind zwei Zentralengruppenrelais  angegeben und tragen die     Bezeichnung-        1V1-41          arid        3Z13.    Schliesslich enthält die     Empfangs-          vorriehtung    nach Fig.

   3 und 4 noch mehrere  Relais, das heisst ein Relais MO1 mit Trenn  kontakten 421, 422 und 423 und Arbeitskon  takten 423, 425, ein Relais -UM mit einer  obern und einer untern Wicklung und einem  Schaltkontakt 418 und Arbeitskontakten 419  und 420, ein Relais     111V2    mit.

   einer obern und  einer untern Wicklung und Schaltkontakten       -11.1,    412, 413 und 414 und Arbeitskontakten       31.5,    416 und 417, ein Relais     ?11V3    mit einer  obern und einer untern Wicklung und Schalt  kontakten 405, 406, 407 und 408, einem Trenn  kontakt 409 und einem Arbeitskontakt 410,  ein Relais 1104 mit einer obern und einer    untern Wicklung und Schaltkontakten 401  und 402 und Arbeitskontakten 403 und 404,  ein Relais<B>3,110</B> mit Schaltkontakten 3M und  342, Arbeitskontakten 341 und 343 und einem  Trennkontakt 344, ein Relais     11103    mit einer  obern und einer untern Wicklung und Trenn  kontakten 336 und 339 und Schaltkontakten  337 und 338,

   ein Relais     l1102    mit einer     obern     und einer untern Wicklung und Schaltkon  takten 334 und 335, ein Relais M8 mit Ar  beitskontakten 332 und 333, ein Relais     1119    mit  Trennkontakten 329 und 330 und einem Ar  beitskontakt 331, ein Relais M7 mit einem  Arbeitskontakt 326     lind    Schaltkontakten 327  und 328, ein Relais     316    mit einem Arbeitskon  takt 324 und einem Trennkontakt 325, ein  Relais<B>115</B> mit Schaltkontakten 320 und 321  und Trennkontakten 322 und 323, ein Relais  11,14 mit Arbeitskontakten 314, 315, 316 und  319, einem Schaltkontakt 317 und einem  Trennkontakt 318, ein Relais     M3    mit Arbeits  kontakten 311, 312 und 313, ein Relais M2 mit  Arbeitskontakten 308, 309,

   310, ein Relais     11l1     mit einem     Schaltkontakt    307, ein Relais     11111.     mit Schaltkontakten 304     lind    305 und einem       Trennkontakt    306, und endlich ein Relais     11112     mit Trennkontakten 301 und 302 und einem  Arbeitskontakt 303.

   Wie aus dem Vorstehen  den hervorgeht, bilden die Relais MV1, MV2  und 111V3 zusammen eine Empfangsrelaisein  richtung, die von der zuvor erwähnten Im  pulsgebervorrichtung in solcher Weise ge  steuert wird, dass die     Prüfrelaiseinriehtiing     und die     Empfangrelaiseinrichtung    miteinan  der synchron arbeiten, das heisst, die beiden  Relaiseinrichtungen haben gleich viele Stufen  und schreiten     synchron    miteinander.  



  Wenn der Geber nach     Fig.    1 und 2 in  Ruhestellung ist, befinden sich die Relaiskon  takte in den gezeigten Stellungen, und das       Anlaufrelais    S1231 ist dadurch betätigt, dass  seine Wicklung über die untern Kontakte der  Umschaltkontakte 102, 104, 106 und 108 und  den Trennkontakt 205 erregt ist.  



  Wenn ein zu überwachendes Objekt, z. B.  ein Schalter, an der Zentrale 23 seinen Zu  stand ändert (das heisst schliesst oder öffnet),  spricht das zu diesem Objekt gehörige Melde-      relais an. Es wird angenommen, dass das Re  lais SJ2311 in Tätigkeit tritt, wodurch der  Kontakt 105 geöffnet wird und der Umschalt  kontakt 106 seinen Zustand ändert. Während  der dafür notwendigen Umschaltzeit wird der  Strom für das Relais ST231 unterbrochen,  wobei das Relais abfällt, wodurch die Wick  lung des Relais S10 (Fig. 2) über die Trenn  kontakte 126 und 120, den obern Kontakt des  Umschaltkontaktes 108 und den Trennkontakt  205 erregt wird. Das Relais S10 verursacht,  dass das Relais S1 (Fig. 2) dadurch in Tätig  keit tritt, dass dessen Wicklung über den  obern Kontakt des Umschaltkontaktes 204 und  den Trennkontakt 205 erregt wird.

   Das Re  lais S1 verursacht einerseits, dass das Relais  S2 dadurch in Tätigkeit tritt, dass dessen  Wicklung über den Arbeitskontakt 218 erregt  wird, anderseits, dass das Relais S3 dadurch  in Tätigkeit tritt, dass dessen Wicklung über  den untern Kontakt des Schaltkontaktes 222  den Arbeitskontakt 220, den Trennkontakt 214  und die untern Kontakte der Schaltkontakte  210 und 209 erregt     wird.    Das Relais S3 ver  ursacht einerseits, dass Gleichstromenergie in  der Form eines ersten, nicht, mit umgekehrter  Polarität versehenen     Signalimpulses    in einer  ersten     Impulsgruppe    zu der Empfangsvor  richtung in Fig.

   3 und 4 über die obere und  die untere     Wicklung    des Relais S6, die obern  Kontakte der Schaltkontakte 229 und     234,    den  Arbeitskontakt 224, den untern Kontakt des  Schaltkontaktes 223, die Leitung L, den  Trennkontakt 234. den obern Kontakt des  Schaltkontaktes 22,9, den Trennkontakt 237,   < 7a11 obern Kontakt des Schaltkontaktes 2.26,  die Trennkontakte 301 und 302 (Fig. 3). die  obern Kontakte der Schaltkontakte 304, 305  lind die Wicklung des Relais 1l21 geht, und  anderseits. dass das Relais SV1 (Fig. 1)     da-          d"reh    hetätigt wird, dass seine untere Wick  lung über die untern Kontakte der Schalt  kontakte 1,14. 136 und 227 und den Arbeits  kontakt 217 erregt wird.

   Dadurch. dass die  Wicklungen da-; Relais S6 erregt werden. tritt  das Relais in Tätigkeit und verursacht seiner  seits, dass das Relais S4 dadurch anspricht,  dass seine Wicklung über den Arbeitskontakt    232 erregt wird. Der durch die Wicklung des  Relais S3 fliessende Strom wird infolgedessen 5  und dadurch, dass das bewegliche Element des  Schaltkontaktes 222 in seine obere Lage tritt,       -unterbrochen.    Das Relais S3 fällt jedoch wegen  eines parallel mit seiner Wicklung geschal  teten Widerstandes langsam, ungefähr in  ,50 msec, ab.

   Wenn das Relais S3 abfällt, hört  die Zuführung von Gleichstromenergie zur  Empfangsvorrichtung auf, das Relais S6 fällt  ab, und das Relais SV1 bleibt in Arbeitsstel  lung, indem seine obere Wicklung über die ,  untere Wicklung des Relais SV2, den untern  Kontakt des Schaltkontaktes 148, den obern  Kontakt des Schaltkontaktes 227 und den Ar  beitskontakt 217 erregt. wird. Der Schaltkon  takt 227 fällt langsam ab, wodurch ermöglicht  wird, dass das Relais SV1 in Tätigkeit. bleibt,  wenn das Relais S3 abfällt. Dadurch, dass die  untere Wicklung des Relais SV2 in der ge  nannten Art erregt wird, tritt dasselbe in  Tätigkeit. Wenn das Relais S6 abfällt, wird  der Strom zum Relais S4 unterbrochen, wobei  das Relais jedoch langsam in ungefähr 50 msec  infolge eines Widerstandes, der parallel mit  seiner Wicklung geschaltet ist., abfällt..

   Das  Abfallen des Relais     92    verursacht, dass das  Relais<B>85</B> dadurch anspricht, dass seine obere       Wicklung    über den obern. Kontakt des Sehalt  kontaktes 226, den Trennkontakt 212, die un  tern Kontakte der Schaltkontakte 20I. und  147, einen Leiter     a    von einer Leitung 2, die       obern    Kontakte der     Schaltkontakte    121, 118  und 116. den untern Kontakt des Schaltkon  taktes 133 und den Arbeitskontakt 21.7 er  regt wird. Wenn das Relais S4 abgefallen ist  (ungefähr 50 msec, nachdem das Relais S6  abgefallen ist.), werden die Relais 910.

   S1, S2,  SV1, SV2 und S5 betätigt., und die Vorrich  tung ist bereit, sofort einen neuen Signal  impuls an die Empfangsvorrichtung zu über  tragen, wobei der Impuls infolge der Betäti  gung des Relais S5 umgekehrte Polarität hat.  



  Wenn das Relais S4 abgefallen ist, spricht  das Relais     S3    an und verursacht, dass ein  neuer     qignalimniils    mit     umgekehrter        Polari-          tät,    in der ersten     Imnulsgrnnne        a.11    die     'Fmn-          fangsvorriehtung    geht, wobei die     Betätigung         des Relais S6 und das Abfallen des Relais SV1.  dadurch hervorgerufen wird, dass der durch       seine    obere     Wicklung    fliessende Strom unter  brochen wird, wenn das bewegliche Element  des Schaltkontaktes 227 in seine untere Lage  tritt.

   Das Relais S6 verursacht die Betätigung       des    Relais S4, das seinerseits verursacht, dass  der Strom, der durch die Wicklung des Relais       S3    fliesst, unterbrochen wird, wobei das Re  lais jedoch ungefähr 50 msec lang in Tätig  keit bleibt. Wenn das Relais<B>83</B> anspricht,  hört die Zufuhr von Gleichstromenergie an die  Empfangsvorrichtung auf, die Relais S6 und  85 treten in Tätigkeit, und das Relais SV3  spricht dadurch an, dass seine Wicklung über  die obere Wicklung des Relais SV2, die Ar  beitskontakte 143 und 148, den obern Kontakt  des Schaltkontaktes 227 und den Arbeitskon  takt 217 erregt wird. Wenn das Relais S6 an  spricht, wird der Strom durch die Wicklung  des Relais S4 unterbrochen, wobei das Relais  nach ungefähr 50 msec abfällt.

   Wenn das  Relais S4 abgefallen ist, werden die     Relais     S1.0, S1, S2, SV2 und SV3 betätigt, und die  Vorrichtung ist bereit, sofort einen neuen  Signalimpuls an die Empfangsvorrichtung zu  geben.  



  Wenn das Relais S4 angesprochen hat,  wird das Relais S3 betätigt, und es verur  sacht, dass ein dritter Signalimpuls mit nicht  umgekehrter Polarität in der ersten     Impuls-          frruppe    auf die Empfangsvorrichtung geht  und das Relais S6 anspricht und das Relais       ,8V2    abfällt, dadurch, dass der Strom in sei  ner obern Wicklung unterbrochen wird, wenn  das bewegliche Element des Schaltkontaktes  227 in seine untere Lage tritt. Das Relais S6  verursacht     einerseits    die Betätigung des Re  lais S4, das seinerseits verursacht, dass der  durch die Wicklung des Relais S3 fliessende  Strom unterbrochen wird, und anderseits die       Betätigung    des Relais S7.

   Das Relais S7 v er  ursacht die Verbindung in der Schaltung des  Relais S01 dadurch, dass dessen untere Wick  lung über den     untern    Kontakt des Schalt  kontaktes<B>11.9,</B> den Trennkontakt 123, den  obern Kontakt des Schaltkontaktes 133 und  den Arbeitskontakt 217     erregt    wird. Bei An-    sprechen des Relais     SV3    (in der Zeit     zwischen     dem zweiten und dritten     Signalimpuls)    sind  ein Widerstand und ein     elektrolytischer    Kon  densator über Arbeitskontakt 139 parallel zu  der Wicklung des Relais S3 angeschlossen,  wodurch sein Abfallen um etwa 150     msec    ver  zögert wird.

   Wenn das Relais S3 abfällt, hört  die Gleichstromzufuhr zur Empfangsvorrich  tung auf, und die Relais S6 und     SV3    fallen  ab, letzteres dadurch, dass das bewegliche Ele  ment des Schaltkontaktes 227 in seine obere  Lage tritt. Wenn das Relais     SV3    abfällt, wird  der durch die Wicklung des Relais     S7    flie  ssende Strom unterbrochen, das Relais S7 fällt  ab und verursacht somit, dass das Relais S02  dadurch anspricht, dass seine     untere    Wicklung  über die obere Wicklung des Relais S01 die  untern Kontakte der Schaltrelais 116 und 133  und der Arbeitskontakt 217 erregt wird.

       Wenn     das Relais S4 angesprochen hat (ungefähr  50     msec    nach Relais S6) werden die Relais       S10,    S1,<I>S2,</I>     S01    und S02 betätigt. Die Aus  sendung einer ersten Impulsgruppe, die drei  Impulse für die     Zentralen-Gruppen-Kenn-          zeichnung    enthält, ist     vervollständigt,    und die  Gebervorrichtung ist bereit, sofort einen neuen  Signalimpuls an die Empfangsvorrichtung zu  geben.  



  Die Gebervorrichtung sendet drei Signal  impulse (die zusammen eine zweite Impuls  gruppe bilden) in der vorher beschriebenen  Art aus, allerdings mit folgenden Abänderun  gen: Wenn der erste Signalimpuls (in der  zweiten Impulsgruppe) gesendet worden ist,  spricht das Relais S6 nicht an, da -der obere  Kontakt des Schaltkontaktes 118 nicht unter  brochen wird. So wird die Polarität des zwei  ten Signalimpulses nicht umgekehrt, und am  Ende des besagten Impulses spricht das Re  lais S5 au, das seine obere Wicklung über den  obern Kontakt des Schaltkontaktes 226, den  Trennkontakt 212, den untern Kontakt des  Schaltkontaktes 201, den obern Kontakt des  Schaltkontaktes 147, den untern Kontakt des  Schaltkontaktes 142, einen Leiter     b    einer Lei  tung 3 und den Arbeitskontakt 115 erregt  wird.

   Wenn das Relais S7 zu Beginn des drit  ten Signalimpulses anspricht, löst das Relais           .S\01    dadurch aus, dass das bewegliche Element  des Schaltkontaktes 133 in seine obere Stel  lung tritt. Am Ende des dritten Signalimpul  ses spricht das Relais S5 dadurch an, dass das  bewegliche Element des Schaltkontaktes 226  in seine obere Lage tritt, das Relais S03 wird  betätigt, da die obere Hälfte seiner     Wicklung     über die obere     Wicklung    des Relais<I>S02,</I> den  untern Kontakt des Schaltkontaktes<B>118,</B> den  obern Kontakt des Schaltkontaktes<B>1.16,</B> den  untern Kontakt des Schaltkontaktes 1.33 und  den Arbeitskontakt 217 erregt.

   wird, und das  Relais S10 fällt dadurch ab, dass das Relais  803 anspricht, wobei die Relais S1 und S2  jedoch wegen ihres langsamen Abfallens be  tätigt bleiben. Die Aussendung der zweiten  Impulsgruppe von drei Impulsen für die Zen  tralen-Kennzeichnung ist. vollständig, und die  Gebervorrichtung kann sofort. einen. neuen  Signalimpuls an die Empfangsvorrichtung  geben. Das Relais SG231 spricht dadurch an,  dass seine obere Wicklung über den Trenn  kontakt 1.07, die obern Kontakte der Schalt  kontakte     1.11.,    146 und 201, den Trennkontakt.  212, den obern Kontakt des Schaltkontaktes  226 und die obere Wicklung des Relais S5 er  regt wird. Die untere Wicklung des Relais  SG231 wird dadurch über den Arbeitskon  takt 110, Trennkontakt 128 und Arbeitskon  takt<B>217</B> erregt.

   Wenn das Relais SG231 an  spricht, wird das Relais<I>ST231</I> ebenfalls da  durch betätigt, dass seine Wicklung über die  Schaltkontakte 102, 104, 106, den Arbeitskon  takt 114, den untern Kontakt des Schaltkon  taktes 204 und den Arbeitskontakt 219 erregt       wird.     



  Wenn das Relais S4 ausgelöst hat, spre  chen die Relais S3, 86, SV1 und SV10 an,  wobei letzteres dadurch betätigt wird, dass  seine Wicklung über den Arbeitskontakt 228,  den untern Kontakt des Schaltkontaktes 138  und den Arbeitskontakt 113 erregt wird. Da  das Relais S5 betätigt ist, wird ein Signal  impuls mit umgekehrter Polarität ausgesandt,  der an die Empfangsvorrichtung die Mittei  lung überträgt, dass innerhalb einer Objekt  gruppe 231 mit dem Gruppenrelais SG231  eine Änderung eingetreten ist.

   Wenn das Re-    lais S3 abfällt, hört die Aassendung von  Gleichstromenergie auf, das Relais S6 fällt  ab, das Relais<B>8V2</B> wird betätigt., und das  Relais 85 spricht dadurch an, dass seine obere       Wicklung    über den obern Kontakt des Schalt  kontaktes 226, den     Trennkontakt        21\),    die un  tern Kontakte der Schaltkontakte 201 und  147, den Trennkontakt 103 und den Arbeits  kontakt 111 erregt. wird, und wenn das Relais  S4 ungefähr nach 50     msec    abfällt, ist die Ge  bervorrichtung bereit, sofort drei Signal  impulse zur einzelnen     Kennzeiehnung        eines     Objektes der     Objektgruppe    231 zu senden.

    Wenn das     Ryelais        SA    abgefallen ist, sprechen  die Relais S3 und 86 an, ein Signalimpuls mit  umgekehrter Polarität. wird ausgesendet, und  das Relais     SVl    fällt ab. Der Signalimpuls mit  umgekehrter Polarität gibt eine Information  über den Zustand der durch das Melderelais  8.72312 überwachten     Objekte.    Wenn das Re  lais 83 wieder abfällt, fällt das Relais S6 ab,  und das Relais     8V3    wird betätigt, der Zu  fluss von Gleichstrom hört auf, und das Relais  S5 bleibt     dadureli.    betätigt, dass seine obere  Wicklung über den obern Kontakt des Schalt  kontaktes 226, den Trennkontakt 212, den  untern Kontakt des Schaltkontaktes 201,

   den  obern Kontakt des Schaltkontaktes 117, den  untern Kontakt des Schaltkontaktes 142,  den Trennkontakt 101 und den Arbeitskon  takt 112 erregt. wird, und nach ungefähr  50     msec    fällt das Relais S4 ebenfalls ab. Die  Relais S3, S6 und S4 sprechen dann an, und  das Relais     SV2    löst aus, und es wird ein lan  ger Signalimpuls mit umgekehrter Polarität  ausgesendet. Da beide Relais 810 und     S03     betätigt werden, kann das Relais S7 nicht.  ansprechen. Statt dessen spricht das Relais S8  dadurch an, dass seine Wicklung     über    den  Arbeitskontakt 125, den obern Kontakt, des  Schaltkontaktes<B>1.38,</B> den     Arbeitskontakt    228  und die Arbeitskontakte 203 und     17.3    erregt  wird.

   Der lange Signalimpuls mit umgekehr  ter Polarität gibt eine     Mitteilung    über den  Zustand des Objektes, das durch das -Melde  relais SJ2313 überwacht wird. Wenn das Re  lais S3 wieder abfällt, fallen die Relais S6,       SV3    und S5 ab, letzteres dadurch, dass das      Melderelais     SJ2311    im vorhergehenden als be  tätigt angenommen wurde und somit der Kon  takt 10.5 unterbrochen ist, und die Aussendung  von Gleichstromenergie hört, auf.

   Wenn das  Relais     S4    von neuem abfällt, sprechen die  Relais S3, S6, SV1 und S9 an, und zwar letz  teres dadurch, dass seine Relaiswicklung über  den Arbeitskontakt 129, den Trennkontakt 132  und die Arbeitskontakte 225, 145 und 109  erregt wird, und es wird ein Signalimpuls  ausgesandt, der an die Empfangsvorrichtung  die Information über den Zustand des durch  das Melderelais SJ2311 überwachten Objektes  überträgt. Die Betätigung des Relais<B>89</B> v er  ursacht, dass das Relais SG231 dadurch ab  fällt, dass der durch seine untere Wicklung  fliessende Strom am Kontakt 128 unterbrochen  wird. Das Abfallen des Relais SG231 verur  sacht, dass die Relais S10 und S8 abfallen.  Wenn das Relais S8 abfällt, fällt- das Relais  S9     ebenfalls    ab.

   Am Ende des Signalimpulses  fallen die Relais S3, S6 ab, und das Relais  SV2 spricht an. Nach ungefähr 50 msec fällt  das Relais     S-1    ab, die Relais S3, S6 sprechen  an, das Relais SV1 fällt. ab, und ein Signal  impuls wird ausgesandt, der zu der Emp  fangsvorrichtung eine Mitteilung überträgt,  dass keine Änderung innerhalb der Objekt  gruppe 232 mit Objektgruppenrelais SG232  stattgefunden hat.  



  Nach ungefähr 50 msec wird ein langer  Signalimpuls ausgesendet, der an die Emp  fangsvorrichtung die Mitteilung gibt, dass in  nerhalb der Objektgruppe 233 mit dem Ob  jektgruppenrelais SG233 keine Änderung  stattgefunden hat. Zu Beginn des langen  Signalimpulses wird das Relais S7 betätigt,  während das Relais<B>810</B> abfällt und sein Kon  takt geschlossen wird. Das Relais S02 wird  dadurch betätigt, dass der durch seine obere  Wicklung fliessende Strom am Kontakt 133       unterbrochen    wird, wenn das Relais S7 an  spricht, und am Ende des Impulses fällt das  Relais S7 wieder ab.

   Wenn das Relais     S1    un  gefähr 50 ursec nach dem Ende des langen  Impulses abfällt, wird das Relais     S12    dadurch  betätigt, dass seine Relaiswicklung über die  Trennkontakte 221, 207 und 130, den untern    Kontakt des Schaltkontaktes 221, die obern  Kontakte der Schaltkontakte 118 und 116, ;  den untern Kontakt des Schaltkontaktes 133  und den Arbeitskontakt 217 erregt wird. Die  Betätigung des Relais S12 verhindert, dass das  Relais S3 Signalimpulse aussendet und ver  bindet die W     ickliuig    des Relais     Sll    mit der  Leitung L über den Arbeitskontakt 211 und  den untern Kontakt des Schaltkontaktes 215.

    Wenn die Gebervorrichtung ein     @    Empfangs  signal von der Empfangsvorrichtung über die  Wicklung des Relais     S11    bekommt, wird das  Relais S11 betätigt und verursacht, dass das  Relais<B>813</B> dadurch anspricht, dass seine Re  laiswicklung über den Arbeitskontakt 206,  die obern Kontakte der Schaltkontakte 213  und 210 und den untern Kontakt des Schalt  kontaktes 209 erregt wird. Wenn das Relais       S13    anspricht, wird seine Wicklung über den  Arbeitskontakt 206 und den obern Kontakt  des     Dauersehaltkontaktes    209 erregt,     und    der  durch die Wicklung des Relais     S12    fliessende  Strom wird am Kontakt 207 unterbrochen.

    Das Relais S1.2 fällt somit ab und trennt die  Wicklung des Relais     Sll    von der Leitung L.  Wenn das Relais     S1    nach einer durch sein  langsames Abfallen     bestimmten    Zeit nach Ab  fallen des Relais     Sll    abfällt (die wiederholten  Betätigungen des Relais     S4    haben das Relais       S1    angezogen gehalten, nachdem das Relais  S10 abgefallen ist), fällt das Relais<B>803</B> eben  falls ab, was nach einer gewissen Zeit auch  mit dem Relais 82 geschieht.

   Wenn das Relais  S2 abgefallen ist, fällt das Relais     S13    eben  falls dadurch ab,     da.ss    der durch seine Wick  lung fliessende Strom am Kontakt 206 unter  brochen wird. Alle Relais sind nunmehr in  derselben Lage wie zu Beginn der Aussen  dung, und die Gebervorrichtung ist bereit,  eine Angabe zu speichern und an die Emp  fangsvorrichtung zu übersenden, dass an der  Zentrale 23 eine Änderung bei einem oder  mehreren Objekten stattgefunden hat.  



  Wenn die Empfangsvorrichtung gemäss       Fig.3    und 4 in der Ruhelage ist, befinden  sieh die Relaiskontakte in den gezeigten Stel  lungen. Vier Impulsgruppen von je drei Si  gnalimpulsen     kommen    von der in der Zentrale      23 befindlichen Gebervorrichtung an, wobei  mindestens einer der besagten Signalimpulse  in jeder Impulsgruppe mit Bezug auf die  andern in der Polarität entgegengesetzt ist  und der letzte in jeder Impulsgruppe lang ist.

    In der ersten Impulsgruppe ist die Polarität  des zweiten Impulssignals verschieden, was  bedeutet, dass die rufende Zentrale zur Zen  tralengruppe 2 gehört, in der zweiten Impuls  gruppe ist .die Polarität des dritten Signal  impulses umgekehrt, was bedeutet, dass die  rufende Zentrale die Zentrale 23 ist, in der  dritten Impulsgruppe ist die Polarität des  ersten     Signalimpulses    umgekehrt, was bedeu  tet, dass in der Objektgruppe 231 eine Ände  rung eingetreten ist, während der zweite und  der dritte Signalimpuls in der dritten Impuls  gruppe und der erste Signalimpuls in der vier  ten Impulsgruppe Angaben über den Zustand  der Objekte 2312, 2313, 2311 machen. Die bei  den restlichen Signalimpulse der vierten Im  pulsgruppe zeigen, dass in den Objektgruppen  232 oder 233 keine Änderung stattgefunden  hat.  



  Der erste Signalimpuls in der ersten     Im-          pulsgruppe    verursacht, dass das dreistufige  polarisierte Relais 311 dadurch betätigt wird,  dass seine W cklung über die obern Kontakte  der Schaltkontakte 304 und 305, die Trenn  kontakte 301 und 302, die Leitung L, den un  tern Kontakt des Schaltkontaktes 223 (siehe       Fig.2),    den Arbeitskontakt 224, die obern  Kontakte der Schaltkontakte 229 und 230 und  die obern und     intern    Wicklungen des Relais       S6    in der Gebervorrichtung in Zentrale 23 er  regt wird.

   Das Relais     3Z1.    verursacht, dass das  Relais     :773    dadurch betätigt wird,     da.ss    seine  Wicklung über die obern Kontakte der Schalt  kontakte 307 und 320 erregt wird, dass die  Polarität des Signalimpulses nicht umgekehrt  ist. Das Relais 1113 verursacht, dass das Relais  114 dadurch betätigt wird, dass seine Wick  lung über den Arbeitskontakt 312 erregt wird.

    Das Relais     1y14    verursacht eine Betätigung des  Relais     1115    dadurch, dass dessen Wicklung über  den Arbeitskontakt 314 erregt wird, die Be  tätigung des Relais 11V1 dadurch, dass dessen  obere Wicklung über die obern Kontakte der    Schaltkontakte 413, 407 und 317 erregt wird,  und die Betätigung des Relais 116 dadurch,  dass dessen Wicklung über den Arbeitskon  takt 315 erregt wird. Das Relais 115 unter  bricht den durch die Wicklung des Relais 113  fliessenden Strom, da das bewegliche Element  des Schaltkontaktes 320 in seine untere Lage  tritt. Das Relais<B>313</B> fällt jedoch langsam ab,  ungefähr 50     msec,    wegen des parallel zu sei  ner Wicklung geschalteten Widerstandes.

    Wenn das Relais l13 abfällt, wird der durch  die Wicklung des Relais fliessende     Strom    am       Arbeitskontakt    312 unterbrochen. Wenn das  Relais     :1Z4    abfällt, wird der durch die Wick  lung des Relais     :115    fliessende Strom am Ar  beitskontakt 314 unterbrochen, und das Relais       !11V2    wird dadurch betätigt, dass seine obere  Wicklung über den     obern    Kontakt des Schalt  kontaktes 418 und den untern Kontakt des  Schaltkontaktes 317 erregt wird. Das Relais  1116 bleibt angezogen, da es beim Abfallen  mehr als 50     msec    Verzögerung hat.

   In dem  Zeitraum zwischen den ersten und den zwei  ten Signalimpulsen bleiben somit die Relais       D1V1,        JZV2    und 116 angezogen.  



  Der zweite Signalimpuls verursacht, dass  das Relais      < 1T1    anspricht, das seinerseits da  durch, dass der Signalimpuls in der Polarität  umgekehrt, ist, verursacht, dass das Relais 312  dadurch betätigt wird, dass dessen Wicklung  über den obern Kontakt des Schaltkontaktes  321 und den untern Kontakt des Schaltkon  taktes 307 erregt wird.

   Das Relais     e112    v     erur-          sa.eht    eine Betätigung des Relais     314    dadurch,       da.ss    dessen Wicklung über den Arbeitskon  takt 309 erregt wird, und eine     Betätigung    des  Relais     11.i12    dadurch, dass dessen Wicklung  über den Trennkontakt 422, den untern Kon  takt des Schaltkontaktes 411, die obern Kon  takte der Schaltkontakte 405, 340 und 334 und  den     Arbeitskontakt    310 erregt wird.

   Das Re  lais     11'14    verursacht eine Betätigung des Relais       1115    und das Abfallen des Relais     :11V1    dadurch,  dass der durch dessen untere Wicklung flie  ssende Strom unterbrochen wird, wenn das be  wegliche Element des Schaltkontaktes 317 in  seine obere Lage tritt. Das Relais 1115 unter  bricht den Strom durch die Wicklung des Re-      laus 312 dadurch, dass das bewegliche Element  des Schaltkontaktes 321 in seine untere Lage  gestellt wird.  



  Das Relais 1112 löst jedoch langsam ans,  ungefähr 50 msec, dadurch, dass seine Wick  lung parallel zu einem Widerstand geschaltet  ist. Wenn das Relais     ;'Y72    abfällt, wird der  Strom durch die Wicklung des Relais     11T4    am       Arbeitskontakt    309 unterbrochen. Wenn das  Relais 314 abfällt, fällt das Relais     Z115    ab, und  das Relais MV3 wird dadurch betätigt, dass  seine obere     Wicklung    über den obern Kon  takt des Schaltkontaktes 414 und die untern  Kontakte der Schaltkontakte 418 und 317 er  regt wird. In der Zeit zwischen den zweiten  und den dritten Signalimpulsen werden somit  die Relais :71V2, 161V3, MV6 und 31A2 betätigt.  



  Der dritte Signalimpuls verursacht, dass  die Relais M1, M3, 114 und M5 ansprechen und  das Relais     11V2    dadurch abfällt, dass der  Strom durch seine untere Wicklung unter  brochen wird, wenn das bewegliche Element,  des Schaltkontaktes 317 in seine obere Lage  gestellt wird. Nach ungefähr 50 msec fallen  die Relais     11'73    und     1V14    ab. Wenn das Relais       .'I14    abgefallen ist., spricht das Relais     117    an,  dadurch, dass seine Wicklung über den Ar  beitskontakt 324, den obern Kontakt des  Schaltkontaktes 408 und die untern Kontakte  der Schaltkontakte 414, 418 und 317 erregt  wird.

   Das Anziehen des Relais     1117    verursacht  den Anschluss des Relais     11101    dadurch, dass  dessen Relaiswicklung über die obern Kon  takte der Schaltkontakte 401, 337, 335 und  327 und die Trennkontakte 306 und 300 er  regt wird. Wenn das Relais     11'76,    das bei Ab  fall um mehr als 50 msec, aber weniger als  150 msec verzögert wird, abfällt, fallen die  Relais D17 und MV3 dadurch ab, dass die  durch ihre Wicklungen fliessenden Ströme am  Kontakt 324 unterbrochen werden. Wenn das  Relais     377    abfällt, spricht das Relais<B>3102</B> da  durch an, dass seine untere Wicklung über  die untern Kontakte der Schaltkontakte 338  und 402, den Arbeitskontakt 425, den untern  Kontakt des Schaltkontaktes 327 und die  Trennkontakte 306 und 300 erregt wird.

   Am    Ende des 150-msec-Signalimpulses fallen die  Relais<B>311</B> und     1115    ab, und in der Zeit zwi  schen dem dritten Signalimpuls in der ersten  Impulsgruppe und dem ersten Signalimpuls  in der zweiten Impulsgruppe sprechen die Re  lais 1701,     1b702    und     MA2    an.  



  Die Empfangsvorrichtung erhält     wiederum     drei Signalimpulse, die die zweite Impuls  gruppe in der im     einzelnen    oben beschriebenen  Art bildet, jedoch mit nachstehenden     Abände-          rengen    : Der zweite Signalimpuls mit nicht       umgekehrter    Polarität     verursacht    die Betäti  gung des Relais 1113 (anstatt     Relais    M2). Der  dritte lange Signalimpuls mit der umgekehr  ten Polarität verursacht die Betätigung des  Relais     :V72    (anstatt Relais M3).

   Wenn das Re  lais     3,12    betätigt wird, wird das Relais<I>MB23</I>  ebenfalls dadurch betätigt, dass seine obere       Wicklung    über den Arbeitskontakt 429, die  untern Kontakte der Schaltkontakte 406 und  334 und den Trennkontakt 310 erregt wird.  Wenn das Relais<I>1117</I> anspricht, spricht das  Relais     11703    ebenfalls dadurch an, dass     dessen     untere Wicklung über die obere Wicklung des  Relais M02, den untern Kontakt des Schalt  kontaktes 335, den obern Kontakt des Schalt  kontaktes 327 und die Trennkontakte 306 und  300 erregt wird.

   Die Betätigung des Relais  1703 verursacht, dass das Relais     MA2    abfällt,  dadurch, dass der durch seine obere     Wicklung     fliessende Strom am Kontakt 336 unterbrochen  wird. Der durch seine untere Wicklung flie  ssende Strom wurde am Kontakt 405 unter  brochen, als das Relais     111V3    ansprach. Wenn  das Relais     2M7    abfällt, fällt das Relais<I>11102</I>  ab, da der durch seine obere Wicklung flie  ssende Strom am Kontakt 327 unterbrochen  wird. In der Zeit zwischen dem dritten Signal  impuls in der zweiten Impulsgruppe und dem  ersten Impuls in der nächsten Gruppe spre  ehen die Relais     M01,   <I>M03</I> und     MB23    an.  



  Der erste Signalimpuls mit umgekehrter  Polarität in der dritten Impulsgruppe ver  ursacht die     Betätigung    der Relais M1, 112,       1I74,        11Z5,        D1V1,   <B>316</B>     und        MG231,    die des letz  teren dadurch, dass die untere Wicklung des  Relais über den Arbeitskontakt 430, die obern      Kontakte der Schaltkontakte 411, 405, 340  und 334 und den Arbeitskontakt 310 erregt  wird. Am Ende des Signalimpulses spricht  das Relais 3110 dadurch an, dass seine Wick  lung über die Trennkontakte 318 und 409  und den Arbeitskontakt 438 erregt wird.

   Der  Empfänger ist nunmehr sofort bereit, den  Zustand der Objekte innerhalb der Objekt  gruppe 231 an der Zentrale 23, welche Ob  jekte durch die Relais 11.I2311, D1.12312 und  11J2313 überwacht werden, zu speichern. Der  zweite Signalimpuls mit umgekehrter Polari  tät verbindet die untere     \'Wicklung    des Relais  11J2312 zwischen zwei Punkten mit der glei  chen Spannung über den Arbeitskontakt 436,  den untern Kontakt des Schaltkontaktes 412,  den obern Kontakt des Schaltkontaktes 406,  den untern Kontakt des Schaltkontaktes 340,  den obern Kontakt des Schaltkontaktes 334  und den Arbeitskontakt 310. Eine Lampe, die  zu dem Relais gehört, die an eine Spannungs  quelle über Arbeitskontakt 443 geschaltet  wird, leuchtet somit nicht auf, das heisst es  tritt keine Änderung in den genannten Ob  jekten ein.

   Der dritte lange     Signalimpuls    mit  umgekehrter Polarität verbindet die untere  Wicklung des Relais 111J2313 zwischen zwei  Punkten mit der gleichen Spannung über den  Arbeitskontakt 437, die untere Wicklung des  Schaltkontaktes 406, die untere Wicklung des  Schaltkontaktes 340, den obern Kontakt des  Schaltkontaktes 334 und den Arbeitskontakt  310, was bedeutet, dass ebenfalls in den Ob  jekten, die zu diesem Relais gehören, keine  Änderung stattgefunden hat.

   MTenn das Re  lais 11V3 abgefallen ist, wird das Relais M8  dadurch betätigt, dass seine Wicklung über  den Trennkontakt. 330, den Arbeitskontakt 341  und die untern Kontakte der Schaltkontakte  408, 414, 418 und 317 erregt     wird.    In der Zeit       zwischen    der dritten und der vierten Impuls  gruppe sprechen die Relais     :1f01,        3103,111ss23,          77G231,        D110    und     1418    an.  



  Der erste Signalimpuls in der vierten Im  pulsgruppe verbindet die untere     Wicklung    des  Relais     1T.12311    zwischen zwei Punkten mit  anderer Spannung über den Arbeitskontakt  435, den obern Kontakt der Schaltkontakte    412 und 406, den untern     Kontakt    des Schalt  kontaktes 340, den obern Kontakt des Schalt  kontaktes 334 und den Arbeitskontakt 313.  Das Relais spricht dann auch an, wodurch  eine zu dem Relais gehörende Lampe an eine  Spannungsquelle über den Arbeitskontakt 334  geschaltet wird und somit anzeigt, dass eine  Änderung in den dazugehörenden Objekten  eingetreten ist.

   Wenn das Relais     7Z4    anspricht,  spricht das Relais     319    ebenfalls dadurch an,  dass seine     Relaiswicklung    über die Arbeits  kontakte 319, 333, 419 und 439 erregt wird.  Das Anziehen des Relais     J19    verursacht, dass  das Relais 318 dadurch abfällt, dass der durch  seine Wicklung fliessende Strom am Kontakt.  330 unterbrochen wird. Wenn das Relais 114  abfällt, fällt das Relais MG231 dadurch ab,  dass der durch dessen obere Wicklung flie  ssende- Strom am Arbeitskontakt 316 unter  brochen wird. Dies verursacht, dass das Relais  179 und das Relais 3110 dadurch abfallen, dass  die durch ihre Wicklungen fliessenden Ströme  am Arbeitskontakt 438     unterbrochen    werden.

    Während des zweiten     Signalimpulses    wird die  untere Wicklung des Relais     71G232    zwischen  zwei Punkten mit der gleichen Spannung über  den Arbeitskontakt 431, den untern Kontakt  des Schaltkontaktes 411, die obern Kontakte  der Schaltkontakte 405, 340 und 334 und den  Arbeitskontakt 313 verbunden. Das Relais  wird somit nicht betätigt, da keine Änderung  in der zugehörigen Gruppe von Objekten  stattgefunden hat.

   Während des dritten Si  gnalimpulses wird eine untere     Wieklung    des  Relais     1ZG'?33        zwisehen    zwei Punkten. mit der  gleichen     Spannung    über den Arbeitskontakt  432, den untern Kontakt des Schaltkontaktes  405, die     obern    Kontakte der Schaltkontakte  340     und    334 und den Arbeitskontakt 313 ver  bunden. Somit, spricht. das Relais nicht an.

    Wenn das Relais<B>317</B> anspricht, spricht das  Relais 1704 ebenfalls dadurch an, dass seine  untere     Wieklung    über den obern Kontakt des  Schaltkontaktes 342, den untern Kontakt des       Sehaltkontaktes    337, die obern Kontakte der  Schaltkontakte 335 und 327     und    die Trenn  kontakte 306 und 300 erregt wird. Wenn das  Relais     a17    abfällt, fällt das Relais     :1T03    eben-      falls dadurch ab, dass der durch seine obere       Wicklung    fliessende Strom am Kontakt 327  unterbrochen wird.

   Wenn das Relais     l15    am  Ende des Signalimpulses abfällt, spricht das  Relais     1Z11    dadurch an, dass seine Wicklung  über die Trennkontakte 339 und     31.1,    den Ar  beitskontakt     404,    den untern Kontakt des       Schaltkontaktes    328 und den Trennkontakt       323    erregt wird.

   Nach dem Anziehen des Re  lais 1Z11 fallen die Relais 1Z01, MB23 und  J104 dadurch ab, dass die durch ihre Wick  lungen - die untere Wicklung des Relais  <I>3104</I> - fliessenden Ströme am Kontakt 306  unterbrochen werden, und das in bezug auf  die     Empfangsvorrichtung    bezeichnete Emp  fangssignal wird auf Leitung L an die noch  angeschlossene Gebervorrichtung in der Zen  trale 23 dadurch ausgesandt, dass die Schalt  kontakte 304 und 305 in ihre untere Lage  gestellt werden, wodurch eine Gleichstrom  duelle an die Leitung L gelegt wird.     -Wenn     das Relais     :

  1Z04    abfällt, wird der durch die  Wicklung des Relais 3111 fliessende Strom am  Arbeitskontakt     404    unterbrochen, aber dieses  Relais wird bei Auslösung um 50 msec ver  zögert, wonach es abfällt. Alle Relais werden  jetzt in dieselbe Lage gestellt wie zu Beginn,       und    die Empfangsvorrichtung ist bereit, von       einer    Gebervorrichtung in irgendeiner der  Zentralen Angaben über in den zugehörigen  Objekten eingetretenen Änderungen zu emp  fangen und zu speichern.  



  Es ist aus dieser Beschreibung klar, dass  die Signalübertragung vermittels Impulsgrup  pen mit drei Signalimpulsen erfolgt., von  denen wenigstens eine eine umgekehrte Pola  rität hat und der letzte Impuls lang ist. Wenn  aus irgendeinem Grund dieses Signal kurz  sein sollte, z. B. während einer ungewollten  Unterbrechung auf der Übertragungsleitung,  fällt das Relais     1y15    vor dem Relais     H7    in der  Empfangsvorrichtung ab. Dann spricht das  Relais 3112 dadurch an, dass seine Relaiswick  lung über den obern Kontakt des Schaltkon  taktes 328 und den Trennkontakt 323 erregt  wird. Die Empfangsvorrichtung wird dann  von der Leitung an den Kontakten 301 und  302 abgeschaltet, wodurch auch eine weitere    Anzeige aufhört.

   Das     Bedienungspersonal     kann sich dann einschalten und - durch nicht  in der Zeichnung gezeigte Kontrollampen   bestimmen, welche Gruppe der Zentrale nicht  in Ordnung ist, und vermittels eines Druck  knopfes     K    den Trennkontakt 300 trennen und  dadurch die Empfangsvorrichtung auf die  Ruhelage zurückstellen. Die gleiche Blockie  rung erfolgt, wenn ein anderer Impuls als der  letzte in einer Impulsgruppe lang ist, wobei  das Relais 316 dann abfällt, während die Re  lais     17V1    oder     17V2    noch ansprechen und ein  Stromkreis über den Trennkontakt 325 und  einige der Arbeitskontakte 417 und 420 ver  vollständigt ist.  



  In dem Vorhergehenden ist beschrieben  worden, wie eine Gebervorrichtung bei Emp  fang eines Empfangssignals von der Emp  fangsrichtung arbeitet. Wenn das Empfangs  signal nicht ankommt, tritt nachstehendes ein:  Nachdem das Relais S12 den     Stromzufüh-          rungskreis    für das Relais     S3        unterbrochen     hat, können die     .Relais        S3,   <B>86</B> und     S4    nicht  betätigt werden, und das Relais     S1,    welches  langsam auslöst, fällt ab.

   Da das Relais     S13     nicht früher ansprach, da ein Empfangssignal  noch nicht vorhanden war, sind der Strom  zuführungskreis am Kontakt 205 für alle     ST-          Relais        (ST331,        ST332,        ST333)    unterbrochen,  so lange, wie das Relais S1 abgefallen und  das Relais S2 noch betätigt ist, und die     ST-          Relais    fallen somit ab. Die Gebervorrichtung  wird dann einen neuen     Anzeigevorgang    begin  nen; aber diesmal werden die Stellungen aller  Objekte angezeigt. Dies ist notwendig, weil es  nicht bekannt ist, welche Gruppe von Objek  ten falsch angezeigt wurde.

   Das gleiche Er  gebnis erhält man, wenn das Relais     11112    an  spricht und die Leitung an den Kontakten  301, 302 dadurch unterbrochen wird, dass die  Empfangsvorrichtung Signalimpulse empfan  gen hat, die nicht -die erforderliche Länge  haben.  



  Aus der Beschreibung geht weiterhin her  vor, dass die Anzeige der Objekte innerhalb  einer Gruppe von Objekten nur stattfindet,  wenn eine Änderung eingetreten ist, das heisst,      wenn ein SG(SG231)- oder     MG(MG231)-Re-          lais    angesprochen hat. Betreffs der letzten  Gruppe kann, wenn keine Änderung eingetre  ten ist, das Relais SG und dadurch das Relais  <B>88</B> nicht ansprechen. Das Relais S12 spricht  dann an, sobald die Prüfung der letzten  Gruppe von     Objekten    beendet ist, und es wird  keine zusätzliche Gruppe von Impulsen mehr  ausgesendet.

   Die Bedingungen sind die glei  chen in der Empfangsvorrichtung, und de@  Empfangsimpuls wird sofort ausgesendet,  nachdem der lange Impuls entsprechend der  letzten     Grüppe    von Objekten vorüber ist.  



  Es ist augenscheinlich nicht notwendig,  den letzten Signalimpuls (Steuerimpuls) in  jeder Impulsgruppe lang zu machen. Er kann  auch kürzer sein als die andern Signalimpulse;  wenn nur die Geber- und Empfangsvorrich  tungen entsprechend abgeändert worden sind.  Es ist natürlich auch möglich, die Polarität  des letzten Signalimpulses in jeder Impuls  gruppe     umzukehren    und die andern lang oder       kurz    zu machen, je nach den zu übertragen  den Angaben. Die besagten Methoden sollten  allerdings wohl weniger     geeignet    sein, da sie  mehr Zeit verbrauchen.

   Weiterhin kann die  Gebervorrichtung zusammen mit einigen Emp  fangsvorrichtungen arbeiten, wodurch die Ge  bervorrichtungen so abgeändert werden müs  sen, dass sie eine bestimmte Empfangsvorrich  tung selektiv wählen und die vorliegenden  Angaben an besagte Vorrichtung übersenden  können.    In der gezeigten Anordnung umfasst die  Impulsgruppe je drei Signalimpulse, jedoch  beschränkt sich die Erfindung nicht auf diese  Anzahl. Durch Vergrössern der Anzahl der  SV- und MV-Relais kann jede Impulsgruppe  eine erhöhte Anzahl von Signalimpulsen um  fassen entsprechend der Anzahl dieser Relais.

    Es mag besser sein, dass man die Relais SO  und     N0    mit     Schaltkontakten    versieht, die  während gewisser Reihen von Impulsgruppen  gewisse SV- und MV-Relais abschalten, wobei  die Anzahl der Signalimpulse in diesen Im  pulsgruppen dadurch kleiner ist als in den  andern Gruppen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einrichtung, insbesondere für Eisenbahn anlagen, zur Fernanzeige des Zustandes einer s Anzahl Objekte, mit einer Anzahl Melderelais (SJ2311, SJ2312, SJ2313), von welchen jedes je einem der erwähnten Objekte beigeordnet ist, mit einer Prüfrelaiseinrichtung (SV1, SV2, SV3) und einer durch diese gesteuerten s Impulsgebervorrichtung (S10, S3, S5, S6) zur Übertragung von Impulsen über eine Emp fangsrelaiseinrichtung (MV1, MV2, 11V3), die synchron mit der zuerst erwähnten Prüf relaiseinrichtung arbeitet, auf eine Anzeige- E vorrichtung mit mehreren Speicherrelais (MJ2311, 111J2312, MJ2313), welche sich in Abhängigkeit von den Impulsen gemäss dem Zustand des dazugehörigen Objektes einstellen, dadurch gekennzeichnet,
    dass die erwähnten E beigeordneten Melderelais in Gruppen einge teilt sind, von denen jede mit. einem Gruppen relais (SG231, SG232, SG233) ausgerüstet ist, wobei die zuerst erwähnte Prüfrelaiseinrich- tung die Gruppenrelais prüft und auch die -, Melderelais innerhalb der Gruppe, falls ein oder mehrere Melderelais innerhalb einer Gruppe eine Zustandsänderung im dazugehö rigen Objekt anzeigen, wobei die Prüfrelais einrichtung anderseits das nächstfolgende Gruppenrelais unmittelbar nach dem ersten Gruppenrelais prüft, falls innerhalb einer Gruppe keines der Melderelais eine solche Zu standsänderung anzeigt. UNTERANSPRrCIIE 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass jede der Gruppen mit einem Anlaufrelais (ST231, ST232, ST233) ausgerüstet ist, das anspricht., sobald ein Melderelais innerhalb der Gruppe, zu welcher das Anlaufrelais gehört, eine Zustandsände rung anzeigt, und dass jedes der Gruppen relais in Abhängigkeit vom Zustand der dazu gehörigen Gruppe nur dann. anspricht, wenn die vorhergehende Gruppe durch die Prüf relaiseinrichtung geprüft worden ist, wodurch ein betätigtes Anlaufrelais durch ein betätig tes Gruppenrelais, das zur selben Gruppe ge- hört, auf seine Ausgangsstellung zurückge stellt wird. 2.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Anzahl der Melderelais innerhalb einer Gruppe gleich einem ganzen Vielfachen der Anzahl von Stu fen in der Prüfrelaiseinrichtung ist.
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