CH335495A - Verfahren zur Herstellung von Dihydrazinodiazinen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Dihydrazinodiazinen

Info

Publication number
CH335495A
CH335495A CH335495DA CH335495A CH 335495 A CH335495 A CH 335495A CH 335495D A CH335495D A CH 335495DA CH 335495 A CH335495 A CH 335495A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
parts
amino
imino
hour
hydrazine
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Zerweck Werner Dr Prof
Wilhelm Dr Kunze
Original Assignee
Cassella Farbwerke Mainkur Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Cassella Farbwerke Mainkur Ag filed Critical Cassella Farbwerke Mainkur Ag
Publication of CH335495A publication Critical patent/CH335495A/de

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D237/00Heterocyclic compounds containing 1,2-diazine or hydrogenated 1,2-diazine rings
    • C07D237/26Heterocyclic compounds containing 1,2-diazine or hydrogenated 1,2-diazine rings condensed with carbocyclic rings or ring systems
    • C07D237/30Phthalazines
    • C07D237/34Phthalazines with nitrogen atoms directly attached to carbon atoms of the nitrogen-containing ring, e.g. hydrazine radicals

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Plural Heterocyclic Compounds (AREA)
  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 Verfahren zur Herstellung von    Dihydrazinodiazinen   Das Hauptpatent betrifft ein Verfahren zur Herstellung von    Dihydrazinodiazinen   der Formel 
 EMI1.3 
 welches dadurch gekennzeichnet ist, dass man eine Verbindung der Formel 
 EMI1.4 
 wobei X einen austauschfähigen    Subatituenten   und R einen    ortho-Arylenrest   oder einen entsprechenden    heteroeyclischen   Rest bedeutet, mit mindestens 3    Mol      Hydrazin   unter Zusatz von Säuren und bei Temperaturen, die 100  nicht übersteigen, umsetzt.

   Für den Fall, dass der    austauschfähige      Substituent   X eine    Aminogxlippe   ist, verläuft die Reaktion dabei nach folgendem Schema: 
 EMI1.13 
 Es wurde gefunden, dass man anstelle der freien    1.-Äminö-3-imino-ieoindolenine   auch ihre Salze -mit Säuren, insbesondere das schwerlösliche Nitrat, als    Ausgangsstoffe-verwenden   

 <Desc/Clms Page number 2> 

 kann, und zwar ohne. Zusatz von Säuren. Ferner wurde gefunden, dass diese Salze nicht. isoliert zu werden brauchen, sondern dass man sie direkt in    Form   ihres    Bildun--:s-      gemisehes   mit    Hydrazin   umsetzen kann.

   Es    isst   zweckmässig, bei der    Herstellung   der    Aus-      gangsmaterialien   solche Lösungsmittel zu verwenden, welche mit.    Hydrazin   nicht. reagieren. Da die    Diearbonsäureimide   aus den    Dicarbonsäuren   bzw.

   deren    Anhydriden   dargestellt werden können, kann man, von letzteren ausgehend, über die nicht isolierte vermutliche    Zwischenstufe   des    Imids   und über das    Amino-imino-isoindolenin   in einer Operation direkt bis zum entsprechenden    Di-      hcdrazinodiazin      gelangen.   Beispiel 1 20,8 Teile 1-    Amino-3-imino-isoindoleniri-      nitratwerden   bei + 20  in 1/2 Std. in 40 Teile    ±s0%iges      Hydrazinhydrat      eingetragen.   Innerhalb einer Stunde heizt man den Ansatz auf    95    und rührt 3 Stunden bei dieser Temperatur.

   Das    als   dicker Kristallbrei abgeschiedene    1,4-Diliydrazino-phthalazin   wird    abgesaugt,   mit wenig kaltem Wasser    gewaschen   und aus Wasser umkristallisiert.. Man erhält 1.0,9 Teile    1,4-Dihydrazino-phthalazin.   



  Verwendet man 21 Teile    1-Amino-3-imino-      4-aza-isoindolenin-nitrat      anstelle   von 20,8 Teilen    1-Amino-3-imino-isoindolenin-nitrat   als    Ausgangsmaterial,   so erhält man in    analoger   Weise das    1,4-Dihvdrazino-5-aza-phthalazin.   Beispiel 2 Zur    Herstellung   des Ausgangsstoffes werden 15 Teile    Phthalimid   zusammen mit 17,5 Teilen Harnstoff, 9 Teilen    Ammoniumnitrat   und 0,05 Teilen    Ammoniummoly      bdat   in 50 Teile    Trichlorbenzol      eingetragen.   Die Mischung wird 10 Stunden \ unter Rühren auf 170  erhitzt,

   wobei sich    1-Amino-3-imino-iso-      indolenin-nit.rat   bildet. Nach dem    Abkühlen   und Entfernen der in den Kühler    sublimierten   Substanz trägt man nunmehr zur Ausführung des erfindungsgemässen Verfahrens bei 50  in 1 Stunde 30 Teile    80%iges      Hydrazinhydrat   ein,    rührt      1.   Stunde bei 70"    und   3    Stunden   bei 95 . Das    unter      Aminoniakabspaltung   entstandene Reaktionsprodukt    wird   durch Absaugen und Waschen mit Benzol    uncl      3Tetlianol   isoliert und    ans   Wasser umkristallisiert.

   Es erweist sich in seinen    Eigenschaften   als    1,4-Di-      llydrazino-phtlialazin.   identisch mit dem Produkt des Beispiels 1. Die    Ausbeute   beträgt 10,1 Teile.    Beispiel   3 Zur    Herstellung   des    Ausgangsstoffes   werden 15 Teile    Plithalsäureanhvdrid   zusammen mit 30 Teilen Harnstoff,    1.6@   Teilen    Ammon-      nitrat   und 0,1.

   Teil    Ammoniummolybdat   in 40 Teile    Triehlorbenzol      eingetragen.   Der Ansatz wird 1 Stunde bei    1.-10 ,   1 Stunde bei    1..50 ,   1 Stunde bei 160  und 16 Stunden bei 170     g,-erührt,   wobei    sieh      1-Amiilo-3-inlino-      isoindolenin-nit.rat   bildet.    \aeh   dem Abkühlen auf.

   50  und Entfernen des in den Kühler sublimierten Produktes    trägt   man nunmehr zur    Ausführung   des    erfindungsgemässen   Verfahrens 30 Teile    80%iges      Hydrazin   ein und rührt den Ansatz 1 Stunde bei 75  und 3 Stunden bei    95 .      Na.eh   dem Erkalten    saugt   man das    Reaktionsprodukt   ab, wäscht es mit Benzol und    Methanol   und kristallisiert es aus Wasser uni. Das so mit. einer Ausbeute von 9,5 Teilen erhaltene    1,4-Dihvdraziilo-phtllal-      azin   ist mit    dem   Produkt der    vorangehenden   Beispiele identisch.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von Di- liydi@azinodia7inell der Formel EMI2.99 dadurch gekennzeichnet, class man voll Salzen von Verbindungen der Formel <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1 worin R einen ortho-Arylenrest oder einen ent- spreelienclen heterocyelischen Rest bedeutet, ausgeht und diese bei Abwesenheit freier Säuren mit mindestens 3 Mol Hydrazin bei Temperaturen, die 100 nicht übersteigen, umsetzt.
    UNTERANSPRUCH Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man das Salz des 1- Amino-imino-isoindolenins in Form seines Bildungsgemisches, das heisst ohne Isolierung aus diesem, verwendet.
CH335495D 1953-07-13 1954-07-12 Verfahren zur Herstellung von Dihydrazinodiazinen CH335495A (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE335495X 1953-07-13
CH328903T 1954-07-12

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH335495A true CH335495A (de) 1958-12-31

Family

ID=25736548

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH335495D CH335495A (de) 1953-07-13 1954-07-12 Verfahren zur Herstellung von Dihydrazinodiazinen

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH335495A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1695586C3 (de) Verfahren zur Herstellung von im Phenylkern gegebenenfalls durch eine Methylgruppe substituierten 1,3-Phenylenbismaleinsäureimiden
CH335495A (de) Verfahren zur Herstellung von Dihydrazinodiazinen
DE952810C (de) Verfahren zur Herstellung von Dihydrazinodiazinderivaten
DE1795344B2 (de) Verfahren zur herstellung von 3-aminoisothiazolen
DE958024C (de) Verfahren zur Herstellung eines stickstoffhaltigen Derivats des 2-Acetylanthrachinons
DE1110651B (de) Verfahren zur Herstellung von Diaza-phenthiazinen
DE906935C (de) Verfahren zur Herstellung von Isolierung von Zwischenprodukten der Phthalocyaninsynthese
CH470356A (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Sulfamylanthranilsäureamiden
AT200133B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen aromatischen Azonitrosoverbindungen
DE951993C (de) Verfahren zur Herstellung von Hydrazinverbindungen
DEC0010775MA (de)
DE557665C (de) Verfahren zur Darstellung von stickstoffhaltigen Abkoemmlingen aromatischer Verbindungen
DE1670677C (de) Verfahren zur Herstellung von 3,1-Benzothiazinen
AT238170B (de) Verfahren zur Herstellung von N-(2,3-Dimethylphenyl)-anthranilsäure und deren Salzen
AT258910B (de) Verfahren zur Herstellung von Benzo-dihydro-thiadiazin-Derivaten
DE960010C (de) Verfahren zur Herstellung einer neuen o-Aminophenolverbindung
DE1670327C3 (de) Verfahren zur Herstellung von 1eckige Klammer auf 5-Nitrothiazolyl-(2) eckige Klammer zu -2-oxo-tetrahydroimidazolen
DE546827C (de) Verfahren zur Herstellung von Monooxaminsaeuren des 4íñ4&#39;-Diaminodiphenyl-1íñ1&#39;-cyklohexans und seiner Substitutionsprodukte
DE2053117C3 (de) 3-Amin-4,5-dehydro-cardenolide, Verfahren zu ihrer Herstellung und ihre Verwendung
AT227696B (de) Verfahren zur Herstellung von 2-Amino-oxazolen
DE1124497B (de) Verfahren zur Herstellung von Indolderivaten
AT210564B (de) Röntgenkontrastmittell
DE1076136B (de) Verfahren zur Herstellung von 3, 5disubstituierten 1, 2, 4-Triazolen
DE964324C (de) Verfahren zur Herstellung von 2-Amino-5-imino-pyrroleninen
DE935667C (de) Verfahren zur Herstellung von Phenanthridiniumsalzen