CH335507A - Elektrofilter - Google Patents

Elektrofilter

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CH335507A
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Holger Dr Lueder
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Holger Dr Lueder
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    • B03CMAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03C3/00Separating dispersed particles from gases or vapour, e.g. air, by electrostatic effect
    • B03C3/34Constructional details or accessories or operation thereof
    • B03C3/40Electrode constructions
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Description


      Elektrofilter       Die Erfindung bezieht sich auf einen Elektro  filter mit unipolarer     Aufladung,    der aus einem Gas  strom     abzuscheidenden    Teilchen, dessen in zwei  Gruppen unterschiedlicher Polarität unterteilte Ab  schei.der-Elektroden wenigstens zum Teil Austausch  flächen eines     Wärmeaustauschers    sind und welcher  damit der gleichzeitigen Reinigung und     Temperierung     des hindurchgeleiteten Gases dient. Die     Erfindung     ist dadurch gekennzeichnet, dass die Elektroden  gruppe, welche im gleichen Sinn wie die     Teilchen     aufgeladen ist, dem Wärmeaustausch dient.

   Insbeson  dere können die Elektroden beider Gruppen flächen  artige Körper sein.  



  Es ist bereits eine Einrichtung bekannt, bei wel  cher das elektrostatische Feld eines Elektrofilters zwi  schen Elektroden verläuft, welche gleichzeitig der       Beheizung    oder Kühlung des durch den     Filter    ge  leiteten Gases dienen. Hierbei wurden die     abzuschei-          denden    Teilchen auf der     beheizten    bzw. gekühlten  Elektrode niedergeschlagen. Durch die Schicht der  abgeschiedenen Teilchen ergab sich jedoch ein mit  der Schichtdicke     immer    grösser werdender Wärme  widerstand, so dass schliesslich die Einwirkung des  Wärmeträgers des     Wärmeaustauschers    auf das Gas  verschwindend gering wurde.

   Als einzige Möglichkeit  zur Behebung dieses Nachteils wurde bisher vorge  schlagen, die     Abscheidefläche    der Elektrode mög  lichst weit von der unmittelbar durch den Wärmeträ  ger     beeinflussten    Fläche der Elektrode anzuordnen,  das heisst, man benötigte eine sehr lange Elektrode.  Dieser Nachteil ergab sich aus der Form der bekann  ten Einrichtung, bei welcher einerseits drahtförmige  Elektroden, welche weder     zur        Abscheidung    noch zur  Wärmeübertragung geeignet sind, und anderseits flä  chenartige Elektroden     verwendet    wurden, die zwang  läufig sowohl als     Wärmeaustauschfläche    wie als Ab  scheidungsfläche verwendet werden mussten.

      Wenn man gemäss der Erfindung die beiden Auf  gaben des Elektrofilters - nämlich die Teilchen  abscheidung und die     Beheizung    bzw. Kühlung des  hindurchgeleiteten Gases - auf die beiden, unter  schiedlich polarisierten     Elektrodengruppen    verteilt,       kann    man auf einfache Weise die     geschilderter.     Nachteile beheben.

   Die auf der einen Elektroden  gruppe niedergeschlagenen Teilchen können den  Wärmeübergang, der von der andern Elektrode auf  das Gas erfolgt, nicht mehr     hemmen.    Deshalb kann  der erfindungsgemässe Elektrofilter wesentlich kür  zer und trotzdem wirksamer als der bekannte, mit  einem     Wärmeaustauscher    kombinierte Elektrofilter       ausgebildet    werden.  



  Es ist oftmals konstruktiv zweckmässig, die Elek  troden jeder     Gruppe    je für sich an einer gemeinsamen  Halterung zu befestigen, welche von der Halterung  der andern Gruppe getrennt und isoliert ist, und ein  den Wärmeträger führendes Rohrsystem nahe den  Befestigungsstellen der einen     Elektrodengruppe    anzu  schliessen, vor allem, wenn die Elektroden der letzt  genannten Gruppe aus gut wärmeleitendem Material  bestehen.  



  Die Elektroden können auch wenigstens zum  Teil hohl ausgebildet und vom Arbeitsmittel des       Wärmeaustauschers    durchströmt sein.  



  Wenn der Elektrofilter allein eine zusätzliche Er  wärmung des hindurchgeleiteten Gases bewirken     soll,     können die Elektroden wenigstens zum Teil elektrisch       beheizt    sein. Für den Fall der     Erwärmung    des Gases  ergibt sich noch als weiterer Vorteil, dass die auf der  jeweils kälteren Elektrode erfolgende thermische       Präzipitation    in gleicher Richtung wie die elektrische       erfolgt.     



  Weiterhin ist es von Vorteil, wenn die geerdeten  Elektroden Austauschflächen des     Wärmeaustauschers     sind. In manchen Fällen kann sogar die Erdung      unmittelbar über das bereits geerdete Rohrsystem er  folgen.  



  Ausführungsbeispiele des erfindungsgemässen  Elektrofilters werden in der nachfolgenden Beschrei  bung im Zusammenhang mit der Zeichnung näher  beschrieben. Hierin zeigen in schematischer Darstel  lung:       Fig.    1 eine erste Ausführungsform mit ebenen       Elektrodenflächen    und       Fig.2    ein weiteres Ausführungsbeispiel mit     ko-          nusförmigen    Elektroden.  



  In     Fig.    1 besteht die erste     Elektrodengruppe    aus  den Plattenelektroden 1 und 2 und die zweite     Elek-          trodengruppe    aus den hohlen Elektroden 3, 4 und 5,  durch deren Inneres der Wärmeträger des     Wärmeaus-          tauschers    strömen kann. Die Elektroden 1 und 2  sind in einer Halterung 6 mit den Durchbrüchen 7  festgespannt. Die Elektroden 3, 4 und 5 sind von der  Halterung 8 mit den Durchbrüchen 9 gestützt.

   Die       beider_        Elektrodengruppen    sind schliesslich über die       Gleichspannungsquelle    10 miteinander verbunden,  wobei die zweite, den Wärmeträger führende     Elelttro-          dengruppe    bei 11 geerdet ist.  



  Die Polarität der Elektroden ist nun so getroffen,  dass die durch die Durchbrüche 9 in Pfeilrichtung  zusammen mit dem Gas eintretenden unipolar ge  ladenen Teilchen sich auf den Flächen der Elektroden  1 und 2 niederschlagen. Die Elektroden 3, 4 und 5  wirken hierbei als Gegenelektroden, die zur Erzeu  gung des elektrostatischen Feldes notwendig sind und  gleichzeitig als     Wärmeübertragungsfläche    dienen,  über welche dem Gas Wärme zugeführt oder ent  zogen werden kann.  



  In     Fig.2    ist eine ähnliche Ausführung gezeigt,  bei welcher die     Abscheidung    auf den Elektroden 12  und 13 der ersten     Elektrodengruppe    erfolgt, während  der Wärmeaustausch über die Elektroden 14, 15 und  16 vor sich geht, welche nahe ihrer Befestigung an  ihrem grösseren Durchmesser mit den den Wärme  träger führenden Rohren in wärmeleitender Verbin  dung stehen. Die Wärme strömt hierbei von den  Röhren 17 auf die gut wärmeleitenden Elektroden 14,  15 und 16, an denen das zu reinigende Gas eine    gewisse Zeit entlang strömt.

   In diesem Fall ist an  genommen, dass das Gas durch die     öffnungen    18  in Pfeilrichtung in die Räume zwischen den Konus  elektroden eintritt und es gereinigt und     temperiert     über entsprechende     Auslassöffnungen    bei 19 in Pfeil  richtung sie wieder verlässt. Das Gehäuse und die  Befestigungseinrichtungen sind nur angedeutet, da sie  keinen Teil der     Erfindung    darstellen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Elektrofilter mit unipolarer Aufladung der aus einem Gasstrom abzuscheidenden Teilchen, dessen in zwei Gruppen unterschiedlicher Polarität unterteilte Abscheider-Elektroden wenigstens zum Teil Aus tauschflächen eines Wärmeaustauschers sind und wel cher damit der gleichzeitigen Reinigung und Tempe- rierung des hindurchgeleiteten Gases dient, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektrodengruppe, welche im gleichen Sinn wie die Teilchen aufgeladen ist, dem Wärmeaustausch dient. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Elektrofilter nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Elektroden beider Gruppen flächenartige Körper sind. 2. Elektrofilter nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektroden jeder Gruppe je für sich an einer gemeinsamen Halterung befestigt sind, welche von der Halterung der andern Gruppe getrennt und isoliert ist, und dass ein den Wärme- trä-er führendes Rohrsystem an den Befestigungsstel len der einen Elektrodengruppe angeschlossen ist. 3. Elektrofilter nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Elektroden wenigstens zum Teil hohl ausgebildet und vom Arbeitsmittel des Wärmeaustauschers durchströmt sind. 4.
    Elektrofilter nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Elektroden wenigstens zum Teil elektrisch beheizt sind. 5. Elektrofilter nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die geerdeten Elektroden Aus tauschflächen des Wärmeaustauschers sind.
CH335507D 1955-09-20 1955-09-20 Elektrofilter CH335507A (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3678653A (en) * 1970-05-11 1972-07-25 Elmer W Buschman Electrostatic precipitator
DE3136195A1 (de) * 1981-09-12 1983-03-31 Norbert Dr. 4030 Ratingen Hering Verfahren und elektrostaubabscheider zum waermerueckgewinnen und/oder verbessern der arbeitsweise eines elektrostaubabscheiders

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DE1557031B2 (de) * 1967-04-19 1971-08-26 Berckheim Graf Von Elektroabscheider

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