CH335552A - Olverdampfungsbrenner - Google Patents
OlverdampfungsbrennerInfo
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23D—BURNERS
- F23D5/00—Burners in which liquid fuel evaporates in the combustion space, with or without chemical conversion of evaporated fuel
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Description
Ölverdampfungsbrenner Die Erfindung betrifft einen Ölverdampfungs- brenner mit relativ hoher Brennleistung.
Die bisherigen ölverdampfungsbrenner weisen einen Brennertopf auf, in dessen Seitenwand eine Mehrzahl von kleinen Lufteinlassöffnungen vorge sehen sind. Mit einem derartigen Brenner kann man nur Heizleistungen von höchstens 15 000 kcal/h er reichen. Die Heizleistung wird dadurch begrenzt, dass die Luft, die durch die in dem Mantel des Brennertopfes vorgesehenen Lufteinlassöffnung ein tritt, zusammen mit den Öldämpfen einen etwa zy lindrischen Flammenmantel bildet, in dessen Inne rem keine Verbrennung stattfindet.
Wollte man höhere Heizleistungen erzielen, so musste man zu Zerstäubungsbrennern greifen, bei denen das Öl durch einen zusätzlichen Energie aufwand fein verteilt und unter Beimischung der nötigen Verbrennungsluft verbrannt wurde.
Erfindungsgemäss wird eine Verbesserung eines Ölbrenners dadurch erreicht, dass am Brennertopf ein Lufteinlass vorgesehen wird, der zentral angeord net ist. Durch diesen zentralen Lufteinlass wird eine derartige Vermischung der Öldämpfe mit der Luft erreicht, dass im Gegensatz zu den bisher bekannten, Ausführungsformen auch im innern Teil des Ver brennungsraumes eine Verbrennung stattfindet. Auf diese Weise wird es nunmehr möglich, mit einem einfachen Ölverdampfungsbrenner Brennleistungen bis zu etwa 100 000 kcal/h zu erzielen.
Nach einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemässen ölverdampfungsbrenners besteht dieser zusätzliche Lufteinlass aus einem Rohr stutzen, der von einer Öffnung des Topfbodens aus geht und durch den von unten zusätzliche Luft in den Brennraum gelangen kann. Besonders vorteil haft ist es, wenn über dem Ende des Rohrstutzens eine Prallplatte derart angebracht ist, dass die durch den Rohrstutzen nach oben strömende Luft durch diese Platte seitlich umgelenkt wird. Es ergibt sich dann eine ausgezeichnete Durchmischung der Öl- dämpfe mit der Luft, welche durch die in dem Mantel vorgesehenen Öffnungen einströmt.
Zweckmässig sind Mittel vorgesehen, durch welche eine leichte Zerlegbarkeit des Brenners sichergestellt ist. Dies ist vorzugsweise dadurch er möglicht, dass man den Brennertopf in einen obern und einen untern Teil aufteilt, wobei eine grössere Menge an Verbrennungsluft der Trennungszone zugeführt werden kann. Bei den üblichen Abmes sungen eines derartigen Brennertopfes kommt diese Trennungszone knapp unterhalb des obern Bordes des Brennertopfes zu liegen und ist von diesem Bord um eine Strecke entfernt, die etwa 1/.r der Höhe des ganzen Brennertopfes entspricht.
Durch diese Anordnung können Ober- und Un terteil des Brennertopfes ohne besondere Abdicht- mittel miteinander verbunden werden. So ist es bei spielsweise möglich, den Unterteil des Brennertopfes vermittels einer einfachen Druckvorrichtung gegen den obern Teil des Brennertopfes anzudrücken. Es ist auch vorteilhaft, den obern Bord des Oberteils als massiven Ring auszubilden, so dass dieser Ober teil gegebenenfalls nach Entfernung des Unterteils des Brennertopfes zur Aufnahme eines Feuerungs- rostes dienen kann.
Weiterhin ist es häufig zweck mässig, den nach unten zeigenden Teil dieses Ringes mit Zacken zu versehen, wobei die zwischen diesen Zacken verbleibenden Zwischenräume als Zutritts öffnungen für den Hauptteil der Verbrennungsluft dienen. Der Unterteil des Brennertopfes wird dem entsprechend so an diese Zacken angedrückt, dass die zwischen den Zacken freibleibenden Räume nicht durch den Unterteil des Brennertopfes ver deckt werden.
Eine beispielsweise Ausführungsform des erfin dungsgemässen ölverdampfungsbrenners wird im fol genden anhand einer Zeichnung beschrieben.
Dabei stellt Fig. 1 einen Schnitt durch den erfin dungsgemässen Brenner dar, während Fig. 2 schematisch die in diesem Brenner auftre tenden Luftströmungen zeigt.
In Fig. 1 ist der gemäss der Erfindung ausgebil dete Brennertopf 1 mit seinem als Gusseisenring ausgebildeten Oberteil 2 an dem Ofengehäuse 3 be festigt. An einem Vorsprung 5 des Ringes 2 ist ein Winkelhebel 4 drehbar gelagert, der dazu dient, den Topfunterteil an den Ring 2 anzudrücken.
Es ist vorteilhaft, diesen Ring so massiv auszubilden, dass er gewünschtenfalls zur Aufnahme eines Rostes dienen kann, so dass der Ofen mit festem Brenn material beheizt werden kann. Der untere Rand des Ringes 2 ist mit Zacken 6 versehen, zwischen denen, durch die Öffnungen 17, Luft in den Bren- nertopf eintreten kann und an denen der Topfunter teil anliegt. Ein Stutzen 7 am untern Ende des Brennertopfes dient zur Zuführung des Brennöls.
Am Boden 8 des Brennertopfes ist in der Mitte ein Luftzuführungsrohr 9 befestigt. Am obern Rand dieses Rohres ist eine tellerförmige Prallplatte 10 vermittels der Stützen 11 angeordnet. Weiterhin ist ein Stutzen 12 vorgesehen, in dem eine mit einem Handgriff versehene Stange 13 gelagert werden kann, an derem vordern Ende ein Docht 14 ange bracht ist. Vermittels der Dochtstange kann das Öl bequem gezündet werden. Die Zuführung des Brenn stoffes erfolgt in an sich bekannter Weise durch den Stutzen 7 und ist hier nicht im einzelnen dargestellt.
Aus der Fig. 2 ersieht man, dass die Luft, die zur Verbrennung erforderlich ist, zum Teil durch die im Mantel des Topfes vorhandenen Öffnungen 16 und 17 in den Brennertopf eintritt. Ein weiterer Teil der zur Verbrennung erforderlichen Luft strömt von unten durch das Rohr 9 ein und wird durch den Prallteller 10 so abgelenkt, dass sich der durch den Stutzen 9 herangeführte Luftstrom mit der durch die Öffnungen 16 und 17 eintretenden Luft strömung mischt, so dass in dem gesamten Brenn- raum eine intensive und gleichmässige Flammen bildung auftritt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Ölverdampfungsbrenner mit einem Brennertopf, dessen Mantel mit einer Mehrzahl von Lufteintritts- öffnungen versehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass neben den in dem Mantel vorgesehenen Luft einnlassöffnungen ein weiterer zentral angeordneter Lufteinlass vorgesehen ist, der am Boden des Topfes befestigt ist und in dem die Luft von unten eintre ten kann. UNTERANSPRÜCHE 1.Ölverdampfungsbrenner nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der zentrale Lufteinlass in Form eines Rohrstutzens ausgebildet ist, der vom Boden des Brennertopfes bis etwa in die Höhe des obern Randes des Brennertopfes führt. 2. Ölverdampfungsbrenner nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass über dem obern Ende des Rohrstutzens eine Prallplatte vorgesehen ist, die jedoch vom obern Rand des Stutzens einen, Abstand aufweist, so dass die Luft zwischen Platte und Rand des Rohrstutzens austreten kann.3. Ölverdampfungsbrenner nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine im Abstand vom obern Rand des Stutzens befindliche Prall platte tellerförmig ausgebildet ist und vermittels mehrerer Stützen am Rohrstutzen befestigt ist. 4. Ölverdampfungsbrenner nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Prallplatte teller förmig ausgebildet ist und vermittels mehrerer Stützen am Rohrstutzen befestigt ist.5. Ölverdampfungsbrenner nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein Teil der in dem Mantel des Brennertopfes angeordneten Öffnungen längs einer Trennstelle desselben angeordnet ist, längs der eine grössere Luftmenge eintreten kann als durch die im restlichen Teil des Mantels angeordne ten Lufteintrittsöffnungen. 6. Ölverdampfungsbrenner nach Untera:ispruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass zum Halten des untern, unter der Trennungsstelle liegenden Teils am obern Teil des Brennertopfes eine die beiden Teile gegeneinanderdrückende Druckvorrichtung vorgesehen ist.7. Ölverdampfungsbrenner nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der obere Teil des Brennertopfes als massiver Ring ausgebildet ist, der gewünschtenfalls nach Entfernung des Brennertopf- unterteils zur Aufnahme eines Feuerungsrostes die nen kann.B. Ölverdampfungsbrenner nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der obere Teil des Brennertopfes als massiver Ring ausgebildet ist, der gewünschtenfalls nach Entfernung des Brennertopf- unterteils zur Aufnahme eines Feuerungsrostes die nen kann. 9. Ölverdampfungsbrenner nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Oberteil des Brennertopfes an seiner Unterseite mit einer Zacken reihe versehen ist. 10. Ölverdampfungsbrenner nach den Unteran sprüchen 6 und 9.11. Ölverdarnpfungsbrenner nach den Unteran sprüchen 7 und 9. 12. Ölverdampfungsbrenner nach den Unteran- ansprüchen 8 und 9. 13. Ölverdampfungsbrenner nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Man tel des Topfes ein Rohrstutzen vorgesehen ist, der zur Aufnahme einer einen Docht tragenden Stange vorgesehen ist und dessen äusseres Ende durch eine Klappe verschliessbar ist. 14. Ölverdampfungsbrenner nach den Unteran sprüchen 1 und 13.15. Ölverdampfungsbrenner nach den Unteran sprüchen 2 und 13. 16. Ölverdampfungsbrenner nach den Unteran sprüchen 3 und 13. 17. Ölverdampfungsbrenner nach den Unteran sprüchen 4 und 13. 18. Ölverdampfungsbrenner nach den Unteran sprüchen 5 und. 13. 19. Ölverdampfungsbrenner nach den Unteran sprüchen 6 und 13. 20. Ölverdampfungsbrenner nach den Unteran sprüchen 7 und 13. 21. Ölverdampfungsbrenner nach den Unteran sprüchen 8 und 13. 22. Ölverdampfungsbrenner nach den Unteran sprüchen 9 und 13.23. Ölverdampfungsbrenner nach den Unteran sprüchen 10 und 13. 24. Ölverdampfungsbrenner nach den Unteran sprüchen 11 und 13. 25. Ölverdampfungsbrenner nach den Unteran sprüchen 12 und 13.
Applications Claiming Priority (3)
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