CH335577A - Getriebe - Google Patents

Getriebe

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CH335577A
CH335577A CH335577DA CH335577A CH 335577 A CH335577 A CH 335577A CH 335577D A CH335577D A CH 335577DA CH 335577 A CH335577 A CH 335577A
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C Groll Robert
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C Groll Robert
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D31/00Fluid couplings or clutches with pumping sets of the volumetric type, i.e. in the case of liquid passing a predetermined volume per revolution
    • F16D31/06Fluid couplings or clutches with pumping sets of the volumetric type, i.e. in the case of liquid passing a predetermined volume per revolution using pumps of types differing from those before-mentioned

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description


  Getriebe    Die Erfindung bezieht sich auf ein Getriebe,  bei dem ein Flüssigkeitsstrom von einer Aussenkam  mer durch eine Fördereinrichtung in eine rotierende  Innenkammer befördert und aus ihr wieder in die  Aussenkammer geleitet wird. Bei den bekannten Ge  trieben dieser Art entsteht ein erheblicher Energie  verlust dadurch,     dass    der Flüssigkeitsstrom von der  Innenkammer in die Aussenkammer in einer Rich  tung geleitet wird, die nicht mit der Richtung des  Flüssigkeitsstromes in der Aussenkammer überein  stimmt. An der     Einströmungsstelle    des Flüssigkeits  stromes in die Aussenkammer bilden sich dadurch  Wirbel, welche durch Reibung der Flüssigkeitsteil  chen aneinander Wärme erzeugen, die den Energie  verlust hervorruft.  



  Die Erfindung hat die Vermeidung dieses Ener  gieverlustes zum Ziel. Gemäss der Erfindung erfolgt  die Einleitung des Flüssigkeitsstromes in die Aussen  kammer in Richtung der Strömung, die der in der  Aussenkammer befindliche Flüssigkeitsstrom an der  Eintrittsstelle des aus der innern Kammer kommen  den Flüssigkeitsstromes aufweist. Die Richtung der  in die Aussenkammer einströmenden Flüssigkeit  schmiegt sich damit der Richtung der in der Aussen  kammer bereits strömenden Flüssigkeit an, wodurch  die Wirbelbildung auf ein Minimum vermindert und  dadurch der Energieverlust entsprechend reduziert  wird.  



  In den Abbildungen sind Ausführungsbeispiele  der Erfindung schematisch dargestellt und nachste  hend beschrieben, ohne     dass    die Erfindung jedoch  auf diese Ausführungsformen beschränkt sein soll.       Fig.   <B>1</B> zeigt ein Getriebe von der Stirnseite,       Fig.    2 im Querschnitt nach     C-D    in     Fig.   <B>1,</B>       Fig.   <B>3</B> eine Möglichkeit der Doppelregulierung  des     Durchlasswiderstandes    durch zwei voneinander  unabhängige Variable, wie z.

   B. durch die Umlauf-         geschwindigkeit    der Antriebswelle und durch den       öldruck,          Fig.    4 eine weitere Ausführungsform des erfin  dungsgemässen Getriebes unter     Fortlassung    des  Aussengehäuses.  



  Auf der Antriebswelle<B>33</B> des Beispiels nach       Fig.   <B>1-3</B> ist eine Kupplungsscheibe 34 nicht     ver-          drehbar    befestigt, der eine Gegenscheibe<B>35</B> gegen  überliegt, die auf der Welle<B>33</B>     verdrehbar    ist. Die  Gegenscheibe<B>35</B> ist mit einer Hohlwelle<B>36</B> fest ver  bunden, auf der wiederum ein Zahnrad<B>37</B> fest an  gebracht ist. Dieses steht     ün    Eingriff mit dem Zahn  rad<B>38,</B> das durch eine kleine Welle<B>39</B> mit dem  Zahnrad 40 fegt verbunden ist, das seinerseits in ein  Zahnrad 41 eingreift, dessen Hohlwelle 42 feste  Verbindung mit dem     Abtriebsrad    43 hat.  



  Die Zahnräder<B>37</B> und<B>38</B> liegen in dem Zwi  schengehäuse 44, das seinerseits wieder mit einem  Zwischenraum 45 in das Aussengehäuse 46 einge  bettet ist. Die Zähne der Zahnräder<B>37</B> und<B>38</B> sind  möglichst dicht in die Wände 47, 48 und 49 des  Gehäuses 44 eingebettet, so     dass    zwischen den Zahn  rädern und den Gehäusewänden möglichst kein<B>Öl</B>  hindurchfliessen kann.  



  Drehen sich nun die Zahnräder<B>37</B> und<B>38</B> in  der Richtung der in     Fig.   <B>1</B> eingezeichneten Pfeile,  so befördern die Zähne des Zahnrades<B>58</B> an der  Stelle<B>50 Öl</B> aus dem Raum 45 in den Raum<B>5<I>1,</I></B>  der innerhalb des Zwischengehäuses 44 liegt. Es ist  ersichtlich,     dass    die Drehung der Zahnräder<B>37</B> und  <B>38</B> blockiert wird, solange das<B>Öl</B> aus dem Raum<B>51</B>  nicht heraustreten kann. Die     übersetzung    des Ge  triebes ist dann<B>1: 1.</B>  



  Der     Auslass   <B>52</B>     (Fig.   <B>3)</B> aus dem Raum<B>51</B> führt  nun über ein doppelt gesteuertes Organ, z. B. ein       Schieberrohr   <B>53</B> in den Zwischenraum 45, wodurch  der     ölstromkreis    geschlossen ist.      An der Stelle, wo das<B>Öl</B> in den Zwischenraum  45 eintritt, ist eine Leitwand 54, die den     Auslass   <B>55</B>  gegebenenfalls zu verändern gestattet, vorgesehen,  die den     ölstrom    bei seiner Eintrittsstelle in den  Zwischenraum 45 in gewünschter Weise gegen die       tangentielle    Richtung hin uni<B>-</B> leitet.

   Wenn sich nun  das Zwischengehäuse in der durch den Pfeil<B>56</B> mar  kierten Richtung dreht, hat der in dem Zwischen  raum 45 befindliche     ölstrom    relativ zu dem Gehäuse  44 die Richtung des     Pfefls   <B>57.</B> Der aus dem     Aus-          lass   <B>55</B> in Strömungsrichtung dieses     ölstromes    aus  tretende     ölstrom    schmiegt sich also dem bereits  in dem Zwischenraum 45 befindlichen Ölstrom an,  ohne     dass    eine wesentliche Turbulenz eintritt.

   Der  Energieverlust durch die innere Reibung ist also  relativ klein und kann auf ein Minimum reduziert  werden, wenn durch die Grösse der     Auslassöffnung          ,keit    der     ölströme    einander     an-          55    die     Geschwindig          01     geglichen wird.  



  Die Doppelsteuerung des     Schieberrohres   <B>53</B> kann  man auf die verschiedenste Weise vornehmen. Als  günstig hat sich die Anordnung erwiesen, bei der  man ein Rohr benutzt, durch das der     ölstrom        hin-          durchtritt,    den man sowohl am Einlauf wie auch  am Auslauf des Rohres als auch an beiden Stellen  steuern kann. In     Fig.   <B>3</B> ist als Beispiel die Möglich  keit dargestellt, bei der der     ölstrom    sowohl am  Einlauf wie auch am Auslauf gesteuert wird.  



  Das Rohr<B>53</B> ist in dem Zwischengehäuse 44  drehbar gelagert. Dem     Auslass   <B>52</B> aus dem Raum<B>51</B>  steht der     Einlass   <B>58</B>     im    Rohr gegenüber. Die Quer  schnitte der Öffnungen<B>52</B> und<B>58</B> können an sich  beliebig sein, sie können untereinander gleich oder  verschiedenartig sein, sowohl in der Form als auch  in der Grösse. Die Unterschiedlichkeit des     Durchlass-          widerstandes    wird durch Verdrehen der Öffnungen  gegeneinander, also durch Verdrehen des Rohres  <B>53</B> erzeugt.

   Für besondere Fälle kann es erwünscht  sein, die Grösse des     Durchlasswiderstandes    in eine  bestimmte     funktioneHe    Abhängigkeit von dem Dre  hungswinkel zu bringen, z. B. lineare, quadratische  oder logarithmische. Diese Abhängigkeit kann man  in jedem Fall durch entsprechende Formung der  Ein- und     Auslassöffnung    herstellen.  



  Die Winkeldrehung des Rohres<B>53</B> wird durch  einen     Fliehkraftregler    bewirkt, der<B>je</B> nach der     Dreh-          o,        schwindigkeit    des Zwischengehäuses 44 mehr oder       ge     weniger aus seiner Ruhestellung nach aussen gedrückt  wird. Die Ruhestellung des     Fliehkrafthebels   <B>59, 63</B>  entspricht einem mittleren     Durchlasswiderstand    der  Öffnungen<B>52</B> und<B>58</B> und wird durch eine oder  mehrere Zug- oder Druckfedern<B>60</B> bestimmt.  



  Um die Wirkung von kurzzeitigen Erschütterun  gen auszuschalten, die sich auf die Stellung des       Fliehkrafthebels    und damit auf den     Durchlasswider-          stand    der Öffnungen<B>52</B> und<B>58</B> auswirken könnten,  arbeitet der     Fliebkrafthebel    mit einer Stabilisierungs  bremse zusammen.

   Diese kann einen kleinen Hebel  <B>61</B> besitzen, der um die Achse<B>62</B> schwenkbar am  Arm<B>63</B> des     Fliehkrafthebels    oder an dem Fliehkraft-         "ewicht        (Y        59        befestigt        ist        und        an        seinem        freien        Ende     eine kleine Kugel 64 trägt, die mit nur geringem  Spielraum in der     Ausnehmung   <B>65</B> des Gehäuses 44  verschiebbar ist.

   Da der ganze Raum, also auch die       Ausnehmung   <B>65</B> mit<B>öl</B> gefüllt ist, kann die Kugel  64 und damit der Hebel<B>59, 63</B> sich nur nach Über  windung der Reibung weiterbewegen, die beim  Durchtritt des Öls zwischen Kugel und Wand der       Ausnehmung   <B>65</B> entsteht. Man kann auch andere  Arten der Bremsung für die Stabilisierungsbremse  benutzen, wie durchbohrte Zylinder     usw.     



  Die zweite von der ersten unabhängige     Regulie-          runo,    des     Durchlasswiderstandes    des Röhrchens<B>53</B>  wird durch den     öldruck        aesteuert.    Zu diesem Zweck  ist in dem Röhrchen<B>53</B> eine Feder<B>66</B> angebracht,  die an ihrem freien Ende einen Kolben<B>67</B> trägt,  der in dem Röhrchen<B>53</B>     entlanggleiten    kann. Der  Druck der Feder<B>66</B> wird so gewählt,     dass    der Kol  ben<B>67</B> in seiner Normallage, das heisst bei durch  schnittlicher Höhe des     öldruckes,    den     Auslass   <B>68</B>  des Röhrchens<B>53</B> zum Teil bedeckt.

   Wird der<B>Öl-</B>  druck im Laufe des Betriebes höher, so drückt das  <B>öl</B> den Kolben entgegen dem Druck der Feder<B>66</B>  von der Öffnung<B>68</B> fort, wodurch der     Durchlass-          widerstand    sich vermindert. Wird der     öldruck    im  Laufe des Betriebes geringer, so drückt die Feder  <B>66</B> den Kolben<B>67</B> im Sinne des     Verschliessens    der  Öffnung<B>68,</B> wodurch der     Durchlasswiderstand    steigt.  Anstelle vor der     Auslassöffnung   <B>68</B> kann man den  Kolben auch vor der     Einlassöffnung   <B>58</B> arbeiten las  sen.  



  Der     Auslassöffnung   <B>68</B> steht in der Wand des  Zwischengehäuses 44 die Öffnung<B>69</B> gegenüber.  Diese kann sich entweder über einen solchen Teil  des Umfanges erstrecken, der dem zugelassenen Dre  hungswinkel des Röhrchens<B>53</B> entspricht, so     dass     eine Drehung des Röhrchens<B>53</B> an dieser Stelle  keine Widerstandsänderung hervorruft. Sie kann  jedoch irgendeine andere Form haben, die bei der  Drehung des Röhrchens<B>53</B> eine Widerstandsände  rung erzeugt, wodurch dann bei einer Drehung des  Röhrchens sich die Widerstandsänderungen an den  Öffnungen<B>52</B> und<B>58</B> einerseits sowie<B>68</B> und<B>69</B>  anderseits addieren.  



  Während in dem abgebildeten Beispiel die Dop  pelsteuerung des Ölstromes an einem einzigen Ele  ment, nämlich dem Röhrchen<B>53</B> vorgenommen wird,  kann man sie auch trennen und an zwei verschiede  nen Stellen vornehmen, z. B. vor oder hinter dem  durch Fliehkraft geregelten Organ, insbesondere an  der Einmündung<B>52</B> oder der     Ausmündung   <B>55.</B>  



  Wenn die Wände 48 und 49 sehr eng an die  Zahnräder<B>37</B> und<B>38</B> anschliessen, könnte an der  Stelle<B>70</B> ein Unterdruck entstehen, der zu Energie  verlusten führt. Man kann ihn dadurch vermeiden,       dass    man von einer geeigneten Stelle des     ölstromes,     etwa aus dem Raum 45, einen Kanal<B>71</B> abzweigt,  der in ein an der Stelle<B>72</B> befindliches, ein- oder  doppelseitig wirkendes Ventil mündet, das nur dann  <B>öl</B>     hindurchlässt,    wenn ein bestimmter schädlicher      Unterdruck entsteht. Ein solches Ventil kann auch  für andere Zwecke nützlich sein, z. B. wenn die  Kupplung eingeschaltet werden soll, um ein mit ihr  versehenes Fahrzeug anzuschieben, wodurch ein  Freilauf verhindert wird.  



  Die     aanze    Anordnung liegt öldicht in einem Ge  häuse 46, das an dem Rahmen eines Fahrzeuges  oder an dem Gehäuse<B>73</B> des Antriebsmotors befe  stigt sein kann. Man kann das Getriebe auch direkt  in das     Motorengehäuse    einbauen.  



  Um für den Fall,     dass    das Gehäuse 46 nicht ganz  mit<B>Öl</B> gefüllt ist, beim Anlauf des Getriebes sofort  das<B>Öl</B> durch seine kreisende Bewegung an die er  forderlichen Stellen zu schaffen, kann man eine Ge  häusekapsel<B>75</B> gegebenenfalls mit     schaufelradartig     wirkenden Flächen<B>76</B> versehen, die z. B. mit einer  der Hohlwellen<B>36</B> oder 42 fest verbunden ist und  deshalb bei Anlauf des Getriebes sofort in Rotation  gerät.  



  Die übrigen Teile der Vorrichtung, wie die Siche  rung zur Verhinderung des Rücklaufes des Zwischen  gehäuses 44 durch das     Rücklaufgesperre    74, können  in bekannter Weise ausgestaltet sein.  



  Durch dieses     Rücklaufgesperre    oder ein anderes       Rücklaufgesperre    nach bekannter Ausführung     (Wi-          derlager,    Bremsschuhe     usw.)    wird nicht nur ein  Rücklauf des Zwischengehäuses 44 verhindert, son  dern auch gleichzeitig der     Flüssigkeits-(Öl)Widerstand     gegen die Pumpe, die ebenfalls auch eine andere  Pumpe bekannter Bau- und Wirkungsweise sein  kann, reguliert, und zwar in jedem Falle vom Werte  Null bis zu einem mittleren Wert des Druck- und/  oder Ansaugwiderstandes.

   Das     Rücklaufgesperre    war  deshalb zweckmässig bis jetzt mit dem     Fliehkraft-          hebel    so verbunden,     dass    dadurch der     Fliehkrafthebel     durch eine Schwenkbewegung ein     Auslassorgan    aus  der Pumpe so weit öffnen konnte, bis der zwischen  Aussen- und Zwischengehäuse kreisende Ölstrom  keinen Widerstand mehr zu überwinden hatte. Wird  nun aber kein     Flichkrafthebel    benutzt, sondern z. B.  Kugeln<B>85,</B> wie dargestellt in     Fig.    4,<U>dann</U> ist es  sehr vorteilhaft, zwei Organe<B>77</B> und<B>78</B> zur Regu  lierung des Ölwiderstandes zu benutzen.

   Der Schie  ber<B>77</B> wird nach     Fig.    4 durch die Fliehkraft von  Kugeln gesteuert und seine maximale     Durchlassöff-          nung    entspricht dem vorher beschriebenen mittleren  Wert des gewünschten Ölwiderstandes. Der Flieh  kraft der Kugeln wirkt wieder eine Feder<B>86</B> ent  gegen, die zweckmässig in den     Überströmkanal   <B>79</B>  eingebettet ist.

   Das von der Pumpe geförderte<B>Öl</B>  oder eine andere geeignete Flüssigkeit füllt den     Über-          strömkanal   <B>79</B> vollkommen aus und findet auf seinem  Wege zurück in das Aussengehäuse unter anderem  den Widerstand, der ihm von dem Organ<B>77</B>     bzw.     den Organen<B>77</B> und<B>78</B> entgegengesetzt wird.

   Wenn  bei der Anordnung nach     Fig.    4 die     Rücklaufsperre     in Tätigkeit gesetzt und deshalb der Sperring 74 fest  gehalten wird, dann werden durch eine kleine rück  läufige Bewegung des Zwischengehäuses 44 eine oder  mehrere Federn<B>93,</B> durch welche der Sperring mit    dem Zwischengehäuse verbunden ist, gespannt und  gleichzeitig oder wenig später wird durch die rück  läufige Bewegung des Zwischengehäuses das Ventil  <B>78</B> geöffnet, indem es gegen den auf dem Sperring  zweckmässig angebrachten Hebel<B>80</B>     gepresst    wird.

    Das Ventil<B>78</B> wird dabei so weit geöffnet,     dass    das  Zwischengehäuse von dem Hebel<B>80</B> und<B>'</B> 'oder von  einem oder mehreren Anschlägen festgehalten und  die rückläufige Bewegung gestoppt wird, wobei das  Ventil<B>78</B> so weit geöffnet wird,     dass    die Flüssigkeit       (Öl)    durch den     überströmkanal   <B>79</B> ohne grösseren  Widerstand in den Ansaugkanal<B>81</B> einströmen kann.

    Zugleich kann die rückläufige Bewegung des Zwi  schengehäuses dazu vorteilhaft benutzt werden, das  Ventil<B>82</B> im Ansaugkanal<B>81</B> zu öffnen, wenn eine  der Pfeilrichtung entgegengesetzte Bewegung der       Zahnradpumpenräder   <B>83</B> und 84     (Fig.    4) erreicht  werden soll. Das Ventil<B>82</B> kann dann durch die  rückläufige Bewegung mittels einer Nase oder       Nocke   <B>88</B> auf dem Sperring, auf welchem der Ven  tilstössel<B>89</B> gleitet, angehoben und geöffnet werden.  Die     Fliehkraftregelung    kann man auch durch Rollen  oder andere lose Massenteile erreichen nach Mass  gabe durch     Fig.    4, Wenn der Schieber<B>77</B> durch  Fliehkraft nicht geschoben, sondern z.

   B. gezogen  werden soll, dann kann man von untereinander ver  bundenen Massenteilen Gebrauch machen, z. B.  von Kugel- oder Perlenschnüren, Ketten     usw.,    wie  auch von flexiblen Strängen oder Bändern     usw.,    in  sofern diese dann eine geeignete Führung besitzen,  wie z. B. durch Einbettung in den     überströmkanal     <B>79</B>     (Fig.    4).     ]Jie    Anordnung nach     Fig.    4, welche in  einer Führung<B>79</B> gleitenden     Fliehkraftregelmittel,     z. B.

   Kugeln oder dergleichen, wie beschrieben be  sitzt, hat noch den zusätzlichen Vorteil,     dass    sie eine  einfache Handhabe gibt, die durch die Motorwärme  hervorgerufene     Viskositätsveränderung    der Arbeits  flüssigkeit<B>(Öl)</B> zu steuern. Da der Schieber<B>77</B> auf  einen     Durchlasswiderstand    von einem mittleren Wert  eingestellt ist dadurch,     dass    die Schwungmasse (Ku  geln) die ganze Länge- des Führungskanals<B>79</B> vor  dem Schieber ausfüllt, kann dieser mittlere Wert des  Widerstandes nur noch durch eine Ausdehnung     bzw.     Kontraktion der Schwung- und     Schiebermasse    ge  ändert werden.

   Eine Erwärmung der Masse des       Flichkraftreglers    hat demnach die gewünschte Ex  pansion der Schwung- und     Schiebermasse    und damit  auch eine entsprechende Verkleinerung der maxi  malen     Schieberdurchlassöffnung    zur Folge und somit  eine Erhöhung des Strömungswiderstandes, wodurch  die durch die Erwärmung verminderte Viskosität  der Arbeitsflüssigkeit und die gleichzeitige Vermin  derung des Strömungswiderstandes wieder aufge  hoben wird.  



  In dem Kanal<B>90</B> befindet sich ein Ventil<B>91,</B>  das unter dem Druck einer Feder<B>92</B> dem aus  diesem Kanal in den Raum 45     (Fig.   <B>1)</B> in Richtung  der Strömung in demselben ausströmenden<B>Öl</B> ent  gegenwirkt. Bei dieser Ausführung des     Gegendruck-          ventils   <B>91,</B> entsprechend dem     Gegendruckkolben   <B>67</B>           (Fig.   <B>3)</B> wird die Wirkungsweise des Ventils auch  noch von der Fliehkraft abhängig gemacht, da die  Masse des Ventils aufgrund der Fliehkraft der Fe  derkraft entgegenwirkt.  



  Die beschriebenen Getriebe kann man für alle  Maschinen benutzen, bei denen eine variable     über-          setzung    gebraucht wird, so bei Kraftwagen, Motor  rädern und -Rollern, bei Schiffsmaschinen, bei sta  tionären und beweglichen Arbeitsmaschinen     usw.     



  Wie aus den vorangehenden Ausführungen und  den verschiedenen Figuren hervorgeht, bezieht sich  die Erfindung nicht auf ein Getriebe einer ganz be  stimmten Konstruktion und<B>'</B> "oder Zusammenstellung  von an und für sich bekannten mechanischen Ele  menten, sondern es ist in ihrem Rahmen jede belie  bige Kombination von mechanischen Elementen  möglich, die zusammen mit einer Flüssigkeit ein  Getriebe ergeben, dessen Schlupf von einem Mini  mum bis zu einem mittleren Wert durch Fliehkraft  oder von Hand und von einem mittleren Wert bis  zum Maximum durch eine rückläufige Bewegung  eines oder mehrerer Elemente gesteuert und dessen       Schlupfenergie    nicht zum grössten Teil in Wärme  verwandelt wird aus Gründen wie beschrieben.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH</B> Getriebe, bei dem ein Flüssigkeitsstrom von einer Aussenkammer durch eine Fördereinrichtung in eine rotierende innere Kammer befördert und aus ihr wieder in die Aussenkammer geleitet wird, da durch gekennzeichnet, dass die Einleitung des Flüssig keitsstromes in die Aussenkammer in Richtung der Strömung erfolgt, die der in der Aussenkammer be- C <B>C</B> findliche Flüssigkeitsstrom an der Eintrittsstelle des aus der innern Kammer kommenden Flüssigkeits stromes aufweist.
    <B>UNTERANSPRÜCHE</B> <B>1.</B> Getriebe nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der aus der Innenkammer aus tretende Flüssiakeitsstrom. einer mehrfachen Regu- C lierun- des Strömungswiderstandes unterworfen wird. <B>C</B> 2. Getriebe nach Unteranspruch<B>1,</B> dadurch ge kennzeichnet, dass der Strömungswiderstand durch die Winkel-eschwindigkeit des Gehäuses der Innen kammer und durch den Flüssigkeitsdruck von einem Maximum bis zu einem mittleren Wert regulierbar ist.
    <B>3.</B> Getriebe nach Unteranspruch<B>1,</B> dadurch ge kennzeichnet, dass der Strömungswiderstand durch die Winkelgeschwindigkeit des Gehäuses der Innen kammer und durch die Winkelgeschwindigkeit der Antriebswelle<B>(33,</B> Fig. 2) reguliert wird. <B>C</B> 4. Getriebe nach Unteranspruch<B>1,</B> dadurch ge kennzeichnet, dass beim Auftreten einer rückläufigen Tendenz des Gehäuses der Innenkammer der Strö mungswiderstand des Flüssigkeitsstromes von einem mittleren Wert bis zu einem Minimum gesteuert wird. <B>5.</B> Getriebe nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass in der Aussenkammer schaufel artige Flächen rotieren, die mit einer Welle verbun den sind.
CH335577D 1953-08-26 1954-08-25 Getriebe CH335577A (de)

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