CH335632A - Waschmaschine - Google Patents

Waschmaschine

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CH335632A
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drum
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washing machine
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C Fields George
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Philco Corp S A
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F13/00Washing machines having receptacles, stationary for washing purposes, with agitators therein contacting the articles being washed 
    • D06F13/08Washing machines having receptacles, stationary for washing purposes, with agitators therein contacting the articles being washed  wherein the agitator has a gyratory or orbital motion

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Main Body Construction Of Washing Machines And Laundry Dryers (AREA)

Description


      Waschmaschine       Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine  Waschmaschine mit einer zur Aufnahme der zu reini  Renden Wäschestücke bestimmten Trommel, welche  ein Rührwerk enthält, das durch einen Antrieb in  taumelnde Bewegung versetzbar ist, wobei dieser  Antrieb eine aufrechte Welle aufweist, die nach  oben den Boden der Trommel durchdringt und an  ihrem obern Ende einen Kurbelkopf trägt, an dem  das Rührwerk so befestigt ist, dass dessen Welle  schräg zur genannten Antriebswelle verläuft.  



  Die erfindungsgemässe Waschmaschine ist da  durch gekennzeichnet, dass der Boden der Trommel  einen vertieften Innenteil aufweist, der mit dem  Aussenteil durch eine kreisringförmige Wand verbun  den ist, dass das Rührwerk in der Trommel in einer  solchen Höhe angeordnet ist, dass ein Teil seines  Umfanges stets nach unten in den vertieften Innenteil  des Trommelbodens hineinragt, dass ein biegsamer  Dichtungsring mit seinem Innenrand mit einem Rand  flansch des Rührwerkes und mit seinem Aussenrand  mit dem Trommelboden dichtend verbunden ist,  wobei die Querabmessung dieses Dichtungsringes so  gross gewählt ist, dass er bei der     Taumelbewegung    des  Rührwerkes in radialer Richtung ungespannt bleibt,  und dass der tiefste bzw.

   höchste Punkt der Bewe  gungsbahn jedes beliebigen Berührungspunktes zwi  schen dem Dichtungsring und dem Rührwerk bei der       Taumelbewegung    unterhalb bzw. oberhalb des  Aussenteils des Trommelbodens liegt.  



  Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegen  standes ist in der Zeichnung dargestellt.  



       Fig.    1 ist ein lotrechter Schnitt durch eine Wasch  maschine nach Linie 1-1 der     Fig.    2.  



       Fig.    2 ist ein waagrechter Schnitt nach Linie 2-2  der     Fig.    1.  



       Fig.    3 ist ein vergrösserter lotrechter Schnitt durch    das Rührwerk und seine Lagerung in der Trommel  nach Linie 3-3 der     Fig.    2.  



       Fig.    4 ist eine vergrösserte Teildraufsicht auf das  Rührwerk, wobei Teile weggebrochen sind, um Auf  baueinzelheiten zu zeigen, und       Fig.    5 ist eine vergrösserte Teilansicht nach  Linie 5-5 der     Fig.    3 der Vorrichtung, die es ermög  licht, dass sich das Rührwerk in der einen Richtung  um eine schrägliegende aufrechte Achse drehen  kann, in der entgegengesetzten Richtung jedoch an  einer Drehung gehindert wird.  



  Als Ausführungsbeispiel ist eine Waschmaschine  dargestellt, bei der die Trommel umläuft und in der  die Wäschestücke sowohl gewaschen als auch     ausge-          schleudert    werden können.  



  Die Maschine hat ein äusseres Blechgehäuse 10,  dessen Deckel 11 eine Mittelöffnung 12 aufweist,  durch die Wäschestücke in die Trommel der Ma  schine eingelegt und aus der Trommel herausgenom  men werden. Die Öffnung 12 wird für     gewöhnlich     von einem Deckel 14 geschlossen. Innerhalb des Ge  häuses 10 ist ein trommelförmiger Behälter 15 gela  gert, aus dem die Waschflüssigkeit abgelassen wird,  nachdem verschiedene Arbeitsstufen des Waschvor  ganges beendet worden sind. Der Behälter 15 wird  an seinen untern Kanten von mehreren seitlich ragen  den Henkeln 17 getragen, die     mittels    Schrauben 18  an Lagerkonsolen 20 des Innenraumes des Gehäuses  10 befestigt sind.

   Der Behälterboden hat eine Ab  lassöffnung 22, die mittels eines Schlauches 23     mit     einer Pumpe 24 in Verbindung steht, damit die  Waschflüssigkeit einem Abzugsrohr zugeführt wird.  Der Mittelabschnitt des     Behälterbodens    hat einen  nach oben gebogenen Ringflansch 26, auf dem ab  dichtend eine Büchse 27 aufgesetzt ist, die die An  triebswellen ummantelt.      Innerhalb des obern Abschnittes des ortsfesten  Aussenbehälters 15 ist eine umlaufende Trommel 30  aufgestellt, in der die Wäschestücke gewaschen und  geschleudert werden.

   Die Trommel 30 hat einen  Mantel, der nach oben und nach aussen kegelförmig  verläuft und nahe seiner     obern    Randkante mehrere  Öffnungen 32 aufweist, durch die beim     Abschleu-          dern    die Waschflüssigkeit aus der Trommel 30 in  den Aussenbehälter 15 entleert wird. Am obern Ab  schnitt des Mantels der Waschtrommel 30 ist ein  Kreisring 33     befestigt,    der über die Randkante des  Mantels ragt     (Fig.    1) und die innerhalb der Trommel.  liegenden Wäschestücke während des     Abschleuderns     hält.

   Auf dem obern Abschnitt des Mantels der  Trommel 30 ist ein     Schwungring    35 befestigt, der  der während des     Abschleuderns    innerhalb der Ma  schine auftretenden ungleichen Gewichtsverteilung  entgegenwirkt, wie dies bekannt ist. Die Wasch  trommel 30 hat einen Boden 38 mit einem verhält  nismässig grossen vertieften Innenteil 39, der durch  eine konische Wand 40 mit dem Hauptteil des  Bodens 38 verbunden ist. Die in der Mitte gelegene  Fläche der Vertiefung 39 hat eine Öffnung 42 zur  Aufnahme der     Rührwerkantriebsvorrichtung,    die  durch diese     Öffnung        hindurchragt.    Die vertiefte Bo  denfläche 39 hat mehrere     radialgerichtete    Verstär  kungsrippen 43.

   Die Trommel 30 ist mittels der  Niete 44 an dem Flansch 45 einer die Trommel 30  tragenden Lagerscheibe 46 befestigt. Die Lager  scheibe ist durch Anschweissen an einer aufrechten  Rohrwelle 48 befestigt, die in einem Reibung über  tragenden Rohr 50 und in der Büchse 27 nach unten       geführt    ist und unter den Boden des Aussengehäuses  15 ragt, wie     Fig.    1 zeigt.

   An dem     obern    Ende des  Rohres 50 ist ein Flansch 51 befestigt, der ein Auf  lager für eine     Schraubenfeder    53     bildet,    deren oberes  Ende sich gegen das untere Ende der Lagerscheibe  46 unter Zwischenschaltung einer Flüssigkeitsabdich  tung 56     abstützt,    die gegen die Unterseite einer  Schulter der Lagerscheibe 46 anliegt. Hierdurch wird       eine    wischende Abdichtungsfläche gegen Wasser ge  schaffen, das sich sonst an die Antriebsvorrichtung  anlegen würde.

   Ein biegsamer Balg 57 ist unter dem  untern Ende dieser Dichtung gelagert und wird am  obern Ende von der Feder 53 umfasst, während das  untere Ende des Balges an dem obern Ende der  Büchse 27 mittels eines Klemmbandes 58 befestigt  ist, so dass der Antriebsvorrichtung gegenüber eine  flüssigkeitsdichte Abdichtung geschaffen ist und das  in dem Aussengehäuse befindliche Wasser unter allen  Betriebsverhältnissen nicht auf das obere Ende des  Rohres 27 gespritzt oder über dieses obere Ende  des Rohres 27     fliessen    kann. Infolge ihrer Verbin  dung     erteilt    die Rohrwelle 48 der Waschtrommel 30  eine     Umlaufbewegung,    die die Waschflüssigkeit aus  den in der Trommel befindlichen Wäschestücken aus  schleudert.  



  Koaxial in der Rohrwelle 48 liegt eine Rühr  werkantriebswelle 60, deren am obern Ende befind  licher Gewindeteil 61 mit einem Kurbelkopf 62 ver-         bunden    ist, auf den eine Kappe 63 aufgeschraubt ist.  Die Achse dieses Kurbelkopfes liegt unter einem  ziemlich stumpfen Winkel zur Achse der Welle 60.  Innerhalb des Kurbelkopfes 62 befinden sich zwei  in Achsrichtung auf Abstand stehende Lager 64, in  denen ein Wellenstumpf 65 gelagert ist, wie     Fig.    3  zeigt. Der untere Abschnitt des Wellenstumpfes 65  hat einen Gewindeteil     65a,    auf dem eine Klemm  mutter 66 aufgeschraubt ist, die sich gegen eine  Scheibe 66a legt. Diese Scheibe     66a    ist zwischen  den beiden Teilen des Kurbelkopfes eingeklemmt.

    Durch diesen Aufbau wird der Wellenstumpf 65  gegen eine Längsbewegung nach oben dem Kurbel  kopf 62 gegenüber gesichert. Das untere Ende des  Kurbelkopfes greift in ein Kugellager 67 ein, das in  einer Vertiefung der Lagerscheibe 46 eingelassen ist.  Das Kugellager 67 wird in der eingesetzten Stellung  mittels einer Scheibe 68 gehalten, deren Befestigun  gen unter Verwendung von Schrauben 69 erfolgt,  die in den Flansch 45 der Lagerscheibe 46 einge  schraubt sind.  



  An dem Wellenstumpf 65 ist, beispielsweise  durch Anschweissen, ein     Ouerflansch    70 befestigt,  an dem mittels Schrauben 71 eine runde hauben  ähnliche Lagerscheibe 72 für das Rührwerk ange  bracht ist. Zwischen der Mittelfläche der Unterseite  der Lagerscheibe 72 und dem Flansch 70 ist ein  Abdichtungsring 73 eingeschaltet. Die äussere Um  fangskante der Lagerscheibe 72 hat einen Ring  flansch 74 in einer Ebene, die ungefähr senkrecht  zur Achse des Wellenstumpfes 65 gerichtet ist.  



  Um die aus dem Kurbelkopf 62, den Lagern 64,  67, der     Rührwerkantriebswelle    60 und der Trommel  antriebswelle 48 bestehende Antriebsvorrichtung vor  der Berührung mit der innerhalb der Trommel 30  befindlichen Waschflüssigkeit zu schützen, wird eine  ringförmige biegsame Abdichtung 75 aus geeignetem  Material, z. B. Gummi, verwendet. Der innere Rand  der ringförmigen Abdichtung 75 ist an dem Rand  flansch 74 der Lagerscheibe 72 mittels eines Klemm  ringes 77 und Schrauben 78 befestigt. Der äussere  Rand der biegsamen Abdichtung 75 ist an dem die  vertiefte Fläche 39 umgebenden aufrechten Wand  abschnitt 40 des Bodens der Waschtrommel befestigt.

    Zu diesem Zweck hat die biegsame Abdichtung 75  an ihrer Aussenkante eine Wulst 79, die in eine ent  sprechend geformte Nut eingreift, welche sich in der  Aussenfläche mehrerer gebogener Klemmsegmente 80  befindet. Die Segmente befestigen den Aussenrand  der biegsamen Dichtung 75 mittels Schraubenbolzen  81 an der aufrechten Wand 40.  



  Auf dem Wellenstumpf 65 ist ein Rührwerk 85  drehbar gelagert, das aus einer mit seiner Öffnung  nach unten gerichteten tellerförmigen Fussplatte 86  besteht, deren in der Mitte     gelegener        Nabenabschnitt     87 auf der Oberseite der Mittelfläche der Lager  scheibe 72 tragend aufgesetzt ist. Die Fussplatte des  Rührwerkes weist einen nach abwärts gerichteten  Randflansch 89 auf, dessen untere Kante nahe der       Aussenrandkante    des Klemmringes 77     (Fig.    3) endet      und der die Schrauben 78, die die biegsame Ab  dichtung 75 an der Lagerscheibe 72 befestigen, ab  deckt.

   Da die biegsame Abdichtung 75 nach oben  um die obere Kante der Klemmsegmente 80 gezogen  ist, sind die Schraubenbolzen 81 dem Innenraum der  Trommel 30 gegenüber abgeschirmt, und da die  Schrauben 78 von dem Flansch 89 des Rührwerk  fusses abgedeckt werden, ist es ausgeschlossen, dass  diese Befestigungsschrauben 78 und 81 mit den in  der Trommel befindlichen Wäschestücken in     Berüh-          ung    kommen. Eine Verletzung oder Beschädigung  der Wäschestücke durch diese Schrauben ist also aus  geschlossen.  



  Infolge der gezeichneten Gestalt der Lagerscheibe  72 und ihrer Anordnung dem Boden der Trommel  30 gegenüber, kann sich der innere Rand der bieg  samen Abdichtung 75 in lotrechter Richtung bei der  Bewegung, die der Lagerscheibe 72 durch die  Drehung der Antriebswelle 60 und des Kurbelkopfes  62 erteilt wird, frei verschieben. Die senkrechten  Bewegungsgrenzen des innern Randes der biegsamen  Abdichtung 75 an der Verbindungsstelle mit der  Lagerscheibe 72 liegen oberhalb bzw. unterhalb des  um die vertiefte Fläche 39 herumliegenden Haupt  teils 38 des Trommelbodens. Infolgedessen kann das  Rührwerk 85 ziemlich nahe dem Trommelboden auf  gestellt werden.  



  Die beschriebene Ausführung ermöglicht die  Verwendung einer biegsamen Abdichtung 75 solcher  Abmessungen, dass diese Abdichtung bei richtiger  Abdichtungslage ihres innern Randes und ihres  äussern Randes ständig teilweise zusammengedrückt  ist, so dass daher die Bewegungsfreiheit der Lager  scheibe 72 und des Rührwerkes 85 in keiner Weise  begrenzt wird. Infolge der Verwendung einer für  gewöhnlich unter einer geringen     Zusammendrückung     befindlichen Abdichtung und infolge der gezeichneten  Verbindungsart dieser Abdichtung mit der Trommel  30 und der Lagerscheibe 72 ist ferner keine Mög  lichkeit vorhanden, dass die Wäschestücke während  des Waschens zusammengedrückt oder zusammen  gequetscht werden, so dass die Wäschestücke oder  an den Wäschestücken befestigte Knöpfe oder andere  Gegenstände nicht beschädigt werden können.

   In  folge dieses     Aufbaues,    in dem die Abdichtung in  radialer Richtung niemals gespannt wird, kann die  Abdichtung frei der Bewegung der Lagerscheibe 72  folgen, so dass dadurch ein Reissen oder Brechen  vermieden wird, wie es üblicherweise bei der Ver  wendung von gewellten Abdichtungen auftritt, die  auch das Bestreben zeigen, in ihre anfängliche ge  wellte Form zurückzukehren. Infolge der gezeich  neten Lagerung kann sich daher die Lagerscheibe  72 in einer Umlaufbahn frei bewegen, ohne dass eine  Behinderung durch die Abdichtung 75 erfolgt, wobei  weniger Kraft erforderlich ist, um diese Bewegung  auf die Lagerscheibe 72 und das von dieser Scheibe  getragene Rührwerk bei einem Waschvorgang zu  übertragen.

   Nach Abheben des Rührwerkes 85 von  der Lagerscheibe 72 sind die Schrauben 78 und die    Schraubenbolzen 81 von der Innenseite der Trom  mel 30 zugänglich, so dass die Abdichtung 75  herausgenommen und ersetzt werden kann.  



  Das Rührwerk 85 einschliesslich seiner Fuss  platte 86 besteht vorzugsweise aus mehreren Teilen.  Auf dem     Rührwerksfuss    86 ist ein Flügelaufbau  gelagert, der aus drei Segmenten 92 besteht, die  aus einem Nichteisenmetall oder einem Kunststoff  bestehen und die im zusammengebauten Zustande in  Umfangsrichtung befindliche Abstände aufweisen       (Fig.    3 und 4), um zwischen benachbarten Segmen  ten die     vorzugsweise    aus Gummi bestehenden nach  giebig federnden Flügel 94 aufzunehmen. Jeder  Gummiflügel ist an zwei benachbarten Segmenten  mittels zweier Schraubenbolzen 96 befestigt. Der aus  den Segmenten 92 und den Flügeln 94 zusammen  gesetzte Aufbau ist an der Nabe 87 des Rühr  werkfusses 86 mittels Schrauben 98 befestigt.

   Die  Nabe 87 ihrerseits ist mittels einer geflanschten  Kopfschraube 99 in der aus     Fig.    3 ersichtlichen  Weise auf dem obern Teil des Wellenstumpfes 65  befestigt, welche Schrauben 99 in die Gewinde  bohrung 100 eingeschraubt ist. Das Rührwerk kann  daher schnell auf den Wellenstumpf aufgesetzt und  von dem Wellenstumpf abgenommen werden.  



  Das Rührwerk 85 kann sich frei um den Wellen  stumpf 65 drehen. Es wurde festgestellt, dass bessere  Waschergebnisse erzielt werden, wenn das     Rührwert:     85 so gelagert wird, dass es sich nicht um die  Achse des Wellenstumpfes 65 in der gleichen Rich  tung drehen lässt, in der der Umlauf der Lager  scheibe 72 erfolgt, wenn jedoch eine freie Drehung  des Rührwerkes in der entgegengesetzten Richtung  möglich ist. Infolgedessen ist eine Einrichtung vor  gesehen, die das Rührwerk 85 daran hindert, sich  in der gleichen Richtung wie die Lagerscheibe 72  zu drehen. Diese Drehbewegung ist in den     Fig.    2  und 4 durch Pfeile dargestellt.

   Von der Unterfläche  des     Rührwerkfusses    86 ragen drei mit dem Rühr  werkfuss aus einem Stück bestehende,     in    Umfangs  richtung im Abstand aufgestellte Anschläge 102  nach unten. Aus dem Mittelabschnitt der Lager  scheibe 72 ragen zwei mit der Lagerscheibe aus  einem Stück bestehende Anschläge 104 nach oben.  über die Anschläge 104 ist ein hin und her beweg  licher     Verriegelungsteil    106     aufgesetzt,    der die     Form     einer     flachen    Schiene     mit    Öffnungen 108 zur Auf  nahme der Anschläge 104 hat.

   Die gegenüber  liegenden Enden der Riegelschiene 106 haben Krüm  mungen 110, so dass sie den Anschlägen 102 des  Rührwerkes gegenüber als Nocken wirken. Wenn  daher das Rührwerk in     Fig.    4 gesehen im Uhr  zeigersinn umlaufen will, so wirken die zugehören  den Enden der Riegelschiene 106 als Nocken auf  einen der Anschläge 102, so dass eine Verschiebe  bewegung der Riegelschiene 106 erfolgt und das  Rührwerk in Uhrzeigerrichtung umläuft.

   Einem  Bestreben des Rührwerkes, der Lagerscheibe 72  gegenüber vorzurücken, das heisst sich in Gegen  uhrzeigerrichtung zu bewegen, wird jedoch sofort      entgegengewirkt, weil eine der Anschlagflächen 112  an den Aussenenden der Riegelschiene 106 in einer  Stellung sein wird, in der eine Anlage an einen  der Anschläge 102 des Rührwerkes erfolgt, wie  sich dies aus der     Fig.    4 ergibt. Um jedes Geräusch  auszuschalten, das bei der Drehung des Rühr  werkes in Gegenuhrzeigerrichtung aus der Hin- und       Herbewegung    der Riegelschiene 106 auftritt, liegt  eine Ringfeder 114 gegen die obere Fläche der  Riegelschiene<B>106</B> und gegen den Boden einer in  der untern Stirnseite der Nabe 87 des Rührwerk  fusses vorhandenen Nut 116 an.  



  Die Rohrwelle 48 wird unterhalb des Rohres 50  von einer Bremse 120 und von einer Kupplung  125     umgeben,.    Der gesamte     Aufbau,    bestehend  aus der Waschtrommel 30, der     Rührwerkslager-          scheibe    72 und dem Rührwerk 85 sowie allen  andern     Hilfsaufbauten    einschliesslich der Antriebs  welle 60, wird an dem untern Ende der Antriebs  welle 60 unter Zwischenschaltung eines von einem  Träger 132 getragenen Kugellagers 130 in dem  untern Ende des Gehäuses 10 gehalten.

   Die An  triebswelle 60 ragt unter das Kugellager 130 und       trägt    auf ihrem     untern    Ende eine Riemenscheibe  134, die über einen Riemen 136 von einer Antriebs  scheibe 138 getrieben wird, die auf der     Treib-          welle    eines Elektromotors 140 befestigt ist, der  von einer an dem Gehäuse 10 befestigten Konsole  142 getragen wird.

   Infolge dieses einfachen Unter  setzungsgetriebes treibt der Motor 140 die Antriebs  welle 60, die ihrerseits unter Zwischenschaltung  des Kurbelkopfes 62 der das Rührwerk 85 tragen  den Lagerscheibe 72 eine schnelle     Taumelbewegung          erteilt.    Bei diesem Betriebszustand arbeitet die  Bremse 120, die sich an die Rohrwelle 48 anlegt  und diese Rohrwelle gegen Drehung sichert, während  die Kupplung 125 abgekuppelt ist. Nach Beendi  gung des Waschvorganges wird die Bremse 120  freigegeben und die Kupplung 125 wird eingekuppelt,  so dass die Rohrwelle 48 mit der Antriebswelle 60  gekuppelt ist.

   Infolgedessen laufen die Wellen 48  und 60 gemeinsam um, so dass sich hierdurch die  Trommel 30 mit der gleichen hohen Drehzahl dreht,  um die Waschflüssigkeit aus den Wäschestücken       auszuschleudern.    Diese Flüssigkeit wird durch die  in der Trommel 30 befindlichen     Öffnungen    32 hin  durch entleert und wird in dem äussern Behälter 15  gesammelt, aus dem die     Flüssigkeit    im Schlauch 23       mittels    der Pumpe 24 einer Ableitung zugeführt  wird. Die Pumpe hat eine Antriebsscheibe 144,  die ständig an der Aussenfläche des Riemens 136       anliegt.    Die Pumpe arbeitet also immer dann, wenn  der Motor 140 eingeschaltet ist.  



  Die besonderen Aufbaueinzelheiten sowie die  Arbeitsweise der Bremse 120, der Kupplung 125  sowie der Steuerung für diese Vorrichtungen bilden  keinen Teil der     Erfindung,    so dass eine nähere Be  schreibung nicht erforderlich erscheint.  



  Bei Schleuderwaschmaschinen ist bekanntlich  bei ungleichmässiger Verteilung der Wäschestücke in    der Trommel 30 die Neigung vorhanden, dass die  Trommel und die zugehörenden Teile Kreiselbewe  gungen ausführen. Bei dem vorliegenden Aufbau  tritt eine derartige Kreiselbewegung um eine Achse  auf, die durch das Hauptlager 130 hindurchgeht. Um  das Ausschalten dieser Kreiselbewegung zu unter  stützen, sind ein oder mehrere aus flachen Schienen  bestehende Hemmteile 150 vorgesehen, die in der  Darstellung aus zwei Paaren bestehen, die diagonal  innerhalb des Gehäuses 10 liegen.

   Der Mittel  abschnitt der Schienen ist mit einem Ring 152 ver  bunden, der das Rohr 50 umgibt, während die  Aussenenden jeder Schiene an ihrer Unterseite ein  Reibkissen 154 tragen, das auf der obern Fläche  eines vertieften Abschnittes 156 der Konsolen 20       aufliegt    und in bekannter Weise arbeitet, um die  Kreiselbewegungen des Troges 30 und der zuge  hörenden Teile, das heisst die Bewegung, die von  dem Rohr 50 auf diese Hemmschienen übertragen  wird, zu hemmen und zu dämpfen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Waschmaschine mit einer zur Aufnahme der zu reinigenden Wäschestücke bestimmten Trommel, wel che ein Rührwerk enthält, das durch einen Antrieb in taumelnde Bewegung versetzbar ist, wobei dieser Antrieb eine aufrechte Welle aufweist, die nach oben den Boden der Trommel durchdringt und an ihrem obern Ende einen Kurbelkopf trägt, an dem das Rührwerk so befestigt ist, dass dessen Welle schräg zur genannten Antriebswelle verläuft, dadurch ge kennzeichnet, dass der Boden der Trommel (30) einen vertieften Innenteil (39) aufweist, der mit dem Aussenteil (38) durch eine kreisringförmige Wand (40) verbunden ist, dass das Rührwerk (72, 85) in der Trommel in einer solchen Höhe ange ordnet ist, dass ein Teil seines Umfanges stets nach unten in den vertieften Innenteil des Trommel bodens hineinragt,
    dass ein biegsamer Dichtungsring (75) mit seinem Innenrand mit einem Randflansch (74) des Rührwerkes und mit seinem Aussenrand mit dem Trommelboden dichtend verbunden ist, wobei die Querabmessung dieses Dichtungsringes so gross gewählt ist, dass er bei der Taumelbewegung des Rührwerkes in radialer Richtung ungespannt bleibt, und dass der tiefste bzw. höchste Punkt der Bewegungsbahn jedes beliebigen Berührungspunktes zwischen dem Dichtungsring und dem Rührwerk bei der Taumelbewegung unterhalb bzw. oberhalb des Aussenteils (38) des Trommelbodens liegt. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Waschmaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Aussenrand des Dichtungsringes mit der Wand (40), welche den vertieften Innenteil des Trommelbodens mit dem Aussenteil verbindet, verbunden ist. 2. Waschmaschine nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass Befestigungsmittel (80, 81) zum Befestigen des Aussenrandes des Dichtungs- ringes am Trommelboden mit der Wand (40) dessel ben so verbunden sind, dass der Dichtungsring über die Befestigungsmittel ragt und sie teilweise um schliesst. 3.
    Waschmaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Rührwerk eine Lagerscheibe (72) aufweist, bezüglich welcher der Kurbelkopf um die genannte geneigte Achse dreh bar ist, wobei Rührflügel (95) oberhalb dieser Lagerscheibe angeordnet sind und der innere Rand des Dichtungsringes mit dem Aussenrand der Lager schiebe verbunden ist. 4. Waschmaschine nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass das Rührwerk (85) einen Flansch (89) besitzt, der über der Lagerscheibe endet und Befestigungsmittel (77, 78) überdeckt, welche den innern Rand des Dichtungsringes mit der Lagerscheibe verbinden. 5.
    Waschmaschine nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass die Rührflügel (95) be züglich der Lagerscheibe in einer Richtung frei drehbar sind und dass eine Vorrichtung (102, 106) vorgesehen ist, um eine solche Drehung in der ent gegengesetzten Richtung zu begrenzen.
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