CH335641A - Gasofen zur Durchführung von endothermen Gasreaktionen - Google Patents

Gasofen zur Durchführung von endothermen Gasreaktionen

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CH335641A
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    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
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    • B01J19/2425Tubular reactors in parallel
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Description


  
 



  Gasofen zur Durchführung von endothermen Gasreaktionen
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Gasofen, das heisst einen durch die Verbrennungswärme eines Gases beheizten Ofen, zur Durchführung endothermer Gasreaktionen, wie z. B. die Herstellung von Blausäure aus Methan und Ammoniak nach der Gleichung
CH4 +   NH,      --t    HCN   +    3   H.      --    60   Kal.   



   Gasöfen zur Durchführung endothermer Gasreaktionen weisen gewöhnlich mit Katalysator versehene Reaktionsrohre aus keramischem Material auf, die auf hohe Temperatur, z. B. von 1100 bis   12000 C,    erhitzt werden. Es hat sich gezeigt, dass diese keramischen Rohre sehr empfindlich gegen Temperaturschwankungen und lokale Überhitzungen sind, wie sie besonders bei einer Gasheizung mit Methan in Erscheinung treten.



   Der erfindungsgemässe Gasofen zur Durchführung endothermischer Gasreaktionen ist dadurch gekennzeichnet, dass die im Heizraum eingebauten Reaktionsrohre mit einem Schutzrohr aus keramischem Material, wie z. B. Sillimanit, umgeben sind, wobei entweder solche Führungen für die heissen Heizgase angeordnet sind, dass letztere nur mit der Aussenseite des Schutzrohres in Berührung kommen, oder solche Führungen, dass die heissen Heizgase zuerst mit der Aussenseite des Schutzrohres in Berührung kommen und dann durch einen freien Raum zwischen dem Schutzrohr und dem Reaktionsrohr hindurchstreichen.



   Die Heizung der Reaktionsrohre erfolgt im ersteren Fall durch das Schutzrohr, wodurch ein besonders langsames und schonendes Aufheizen der Reaktionsrohre erzielt wird und gleichzeitig lokale Überhitzungen durch Temperaturschwankungen weitgehend vermieden werden. Man kann zur weiteren Heizung entweder nur das Schutzrohr erhitzen, oder man kann gemäss dem zweiten Fall die Heizgase weiterhin zwischen Schutzrohr und Reaktionsrohr einleiten. Da das letztere sich durch die vorangehende Heizung schon auf Reaktionstemperatur befindet, wird die Gefahr zu schroffer Temperaturübergänge beim Weiteraufheizen vermieden. Ausserdem hat das Schutzrohr während der weiteren Heizung eine gewisse ausgleichende Wirkung auf eventuell entstehende Temperaturunterschiede.



   Man kann die Heizgase z. B. durch entsprechende Führungen spiralförmig um die Rohre leiten und mittels eines Wirbelstrombrenners in den Heizraum einführen, wodurch eine bessere und   gleich-    mässigere Beheizung der Rohre erzielt wird.  



   PATENTANSPRUCH
Gas ofen, insbesondere für die Heizung mit Methan, zur Durchführung endothermer Gasreaktionen, wie z. B. die Herstellung von Blausäure aus Methan und Ammoniak unter Bildung von Wasserstoff, in langgestreckten, mit Katalysatoren versehenen Reaktionsräumen aus Rohren aus keramischem Material, dadurch gekennzeichnet, dass die im Heizraum eingebauten Reaktionsrohre mit einem Schutzrohr aus keramischem Material umgeben sind, wobei entweder solche Führungen für die heissen Heizgase angeordnet sind, dass letztere nur mit der Aussenseite des Schutzrohres in Berührung kommen, oder solche Führungen, dass die heissen Heizgase zuerst mit der Aussenseite des Schutzrohres in Berührung kommen und dann durch einen freien Raum zwischen dem Schutzrohr und dem Reaktionsrohr hindurchstreichen.



   UNTERANSPRÜCHE
1. Gasofen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzrohre aus Sillimanit bestehen. 

**WARNUNG** Ende DESC Feld konnte Anfang CLMS uberlappen**.



   

Claims (1)

  1. **WARNUNG** Anfang CLMS Feld konnte Ende DESC uberlappen **.
    Gasofen zur Durchführung von endothermen Gasreaktionen Die vorliegende Erfindung betrifft einen Gasofen, das heisst einen durch die Verbrennungswärme eines Gases beheizten Ofen, zur Durchführung endothermer Gasreaktionen, wie z. B. die Herstellung von Blausäure aus Methan und Ammoniak nach der Gleichung CH4 + NH, --t HCN + 3 H. -- 60 Kal.
    Gasöfen zur Durchführung endothermer Gasreaktionen weisen gewöhnlich mit Katalysator versehene Reaktionsrohre aus keramischem Material auf, die auf hohe Temperatur, z. B. von 1100 bis 12000 C, erhitzt werden. Es hat sich gezeigt, dass diese keramischen Rohre sehr empfindlich gegen Temperaturschwankungen und lokale Überhitzungen sind, wie sie besonders bei einer Gasheizung mit Methan in Erscheinung treten.
    Der erfindungsgemässe Gasofen zur Durchführung endothermischer Gasreaktionen ist dadurch gekennzeichnet, dass die im Heizraum eingebauten Reaktionsrohre mit einem Schutzrohr aus keramischem Material, wie z. B. Sillimanit, umgeben sind, wobei entweder solche Führungen für die heissen Heizgase angeordnet sind, dass letztere nur mit der Aussenseite des Schutzrohres in Berührung kommen, oder solche Führungen, dass die heissen Heizgase zuerst mit der Aussenseite des Schutzrohres in Berührung kommen und dann durch einen freien Raum zwischen dem Schutzrohr und dem Reaktionsrohr hindurchstreichen.
    Die Heizung der Reaktionsrohre erfolgt im ersteren Fall durch das Schutzrohr, wodurch ein besonders langsames und schonendes Aufheizen der Reaktionsrohre erzielt wird und gleichzeitig lokale Überhitzungen durch Temperaturschwankungen weitgehend vermieden werden. Man kann zur weiteren Heizung entweder nur das Schutzrohr erhitzen, oder man kann gemäss dem zweiten Fall die Heizgase weiterhin zwischen Schutzrohr und Reaktionsrohr einleiten. Da das letztere sich durch die vorangehende Heizung schon auf Reaktionstemperatur befindet, wird die Gefahr zu schroffer Temperaturübergänge beim Weiteraufheizen vermieden. Ausserdem hat das Schutzrohr während der weiteren Heizung eine gewisse ausgleichende Wirkung auf eventuell entstehende Temperaturunterschiede.
    Man kann die Heizgase z. B. durch entsprechende Führungen spiralförmig um die Rohre leiten und mittels eines Wirbelstrombrenners in den Heizraum einführen, wodurch eine bessere und gleich- mässigere Beheizung der Rohre erzielt wird.
    PATENTANSPRUCH Gas ofen, insbesondere für die Heizung mit Methan, zur Durchführung endothermer Gasreaktionen, wie z. B. die Herstellung von Blausäure aus Methan und Ammoniak unter Bildung von Wasserstoff, in langgestreckten, mit Katalysatoren versehenen Reaktionsräumen aus Rohren aus keramischem Material, dadurch gekennzeichnet, dass die im Heizraum eingebauten Reaktionsrohre mit einem Schutzrohr aus keramischem Material umgeben sind, wobei entweder solche Führungen für die heissen Heizgase angeordnet sind, dass letztere nur mit der Aussenseite des Schutzrohres in Berührung kommen, oder solche Führungen, dass die heissen Heizgase zuerst mit der Aussenseite des Schutzrohres in Berührung kommen und dann durch einen freien Raum zwischen dem Schutzrohr und dem Reaktionsrohr hindurchstreichen.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Gasofen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzrohre aus Sillimanit bestehen.
    2. Gasofen gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Führungen für die Heizgase derart angeordnet sind, dass die Heizgase nur mit der Aussenseite der Schutzrohre in Berührung kommen.
    3. Gasofen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Führungen für die Heizgase derart angeordnet sind, dass die Heizgase, nachdem sie das Reaktionsrohr durch das Schutzrohr hindurch auf Reaktionstemperatur erhitzt haben, zwischen dem Schutzrohr und dem Reaktionsrohr hindurchstreichen.
    4. Gasofen nach Unteransprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass Führungen vorhanden sind, welche die Heizgase spiralförmig um die Reaktionsrohre herumleiten.
    5. Gasofen nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Heizgase durch einen Wirbelstrombrenner in den Heizraum eingeleitet werden.
CH335641D 1955-02-14 1955-02-14 Gasofen zur Durchführung von endothermen Gasreaktionen CH335641A (de)

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