CH335714A - Elektrisch angetriebenes Fahrzeug, dessen Fahrmotoren über Gleichrichter gespeist werden - Google Patents

Elektrisch angetriebenes Fahrzeug, dessen Fahrmotoren über Gleichrichter gespeist werden

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CH335714A
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J Hibbard Lloyd
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Westinghouse Electric Corp
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Description


  Elektrisch angetriebenes Fahrzeug, dessen Fahrmotoren über Gleichrichter gespeist werden    Es ist bekannt, bei mit einphasigem Wechselstrom  betriebenen Fahrzeugen (Lokomotiven und Trieb  wagen) die als Gleichstrommaschinen ausgebildeten  Motoren (Fahrmotoren und Hilfsmaschinen) über  Gleichrichter zu speisen. Bei derartigen Fahrzeugen  ergeben sich infolge der einphasigen Speisung ge  wisse Schwierigkeiten durch die auftretenden Ober  wellen, die unter anderem durch die von ihnen her  vorgerufenen     Telephonstörungen    unangenehm wer  den.

   Es ist bereits bekannt, zur Verminderung der  Oberwellen und der hiervon ausgehenden Störungen  Gleichstromdrosselspulen vorzusehen, die jedoch ver  hältnismässig schwere Abmessungen erhalten und  deren Verwendung grosse Schwierigkeiten bereitet,  wenn auch bei kleinen Strömen, insbesondere bei  kleinen Teilbelastungen der Hilfsmotoren, eine be  friedigende Unterdrückung der Oberwellen erreicht  werden soll.  



  Gegenstand der Erfindung ist ein elektrisch an  getriebenes Fahrzeug, z. B. Lokomotive oder Trieb  wagen, mit einphasig aus einem Wechselstromnetz  über Gleichrichter sowie     Glättungsdrosselspulen-          gleichstrom    gespeisten elektrischen Maschinen (Fahr  motoren und Hilfsmotoren), das sich dadurch aus  zeichnet, dass neben den     Glättungsdrosselspulen    zu  sätzliche Mittel zur Unterdrückung störender Ober  wellen bei kleinen Betriebsströmen vorgesehen sind.  Diese zusätzlichen Mittel können in erster Linie in  Kondensatoren bestehen, die zu den     Glättungsdros-          selspulen    parallel geschaltet. werden.

   Vorzugsweise  werden der Kondensator und die Drosselspule hier  bei derart bemessen, dass bei dem auftretenden Strom  minimum Stromresonanz vorhanden ist. Ein weiteres  Mittel zur Unterdrückung der Oberwellen besteht  zum Beispiel darin, dass in dem     Primärstromkreis     des das Fahrzeug speisenden Transformators eine  zusätzliche     Kommutierungsdrossel    vorgesehen ist, die    beim Einschalten der Fahrmotoren kurzgeschlossen,  dagegen beim Abschalten der Fahrmotoren und allei  niger Einschaltung von     Hilfsstromverbrauchern    der  art wirksam gemacht wird, dass auch bei kleineren       '1        eilströmen    der     Kommutierungswinkel    einen gewis  sen     Wert,    z.

   B.     20a,    nicht unterschreitet. Hierdurch  wird verhindert, dass unter Umständen bei kleinsten  Strömen infolge der Verringerung des     Kommutie-          rungswinkels    störende Oberwellen in dem Primär  stromkreis (Fahrdraht) hervorgerufen werden.

   Beim  Anschluss von Hilfsmotoren, das heisst deren     Kom-          poundwicklung    an die     gleichgerichtete    Spannung,  kann als weiteres Mittel     zur    Herabsetzung der Ober  wellen mittels Widerständen eine solche Beeinflus  sung der Phasenlage des Erregerstromes und des An  kerstromes herbeigeführt werden, dass diese um einen  möglichst grossen Phasenwinkel gegeneinander ver  schoben sind, um eine Herabminderung des resultie  renden Motorstromes durch die zweite Harmonische  auf den Nullwert zu vermeiden.  



  Im folgenden soll die Erfindung näher an Hand  von Ausführungsbeispielen des Erfindungsgegenstan  des, die in der Zeichnung dargestellt sind, erläutert  werden.  



       Fig.    1 der Zeichnung gibt das Schaltschema für  ein     Wechselstromtriebfahrzeug,    z. B. einen Trieb  wagen, wieder, bei dem die Erfindung angewendet  ist. Mit 11 ist der Fahrdraht bezeichnet, von dem  über einen Transformator T die     Fahrzeugmotoren    1  bis 4 gespeist werden. 13 bedeutet dabei die Primär  wicklung, 14 den     Eisenkern    und 15 die Sekundär  wicklung. Im Stromkreis der Primärwicklung ist noch  eine Eisendrossel 17 mit Luftspalt wiedergegeben,  deren Bedeutung später erläutert wird.

   Die Sekundär  klemmen<I>A</I> und<I>B</I> des Transformators, zu denen über  einen Widerstand FR noch ein Kondensator FC par  allel geschaltet ist, sind mit den     Mittelanzapfungen         der Ausgleichsdrosselspulen 9A und 9B verbunden.  Die     Endklemmen    der beiden Ausgleichsdrosselspulen  9A und 9B sind an die Primärklemmen der Gleich  richter     1A    und<I>2A</I> bzw. 1B und<I>2B</I> angeschlossen.  Die Sekundärklemmen der Gleichrichter sind mit       einer    gemeinsamen Sammelschiene L2 verbunden, so  dass die Sammelschiene L2 positives Potential führt.  Den Gegenpol des Gleichstromsystems bildet die mit  X bezeichnete Sammelschiene, die mit der Mittel  anzapfung x der     Transformatorsekundärwicklung    15  verbunden ist.

    



  Für den Antrieb des Fahrzeuges sind die Motoren  1, 2, 3, 4 vorgesehen, deren Feldwicklungen mit 1F,  <I>2F, 3F</I> und 4F bezeichnet sind. Die Motoren werden  in üblicher Weise     mittels    der Hauptschalter     LS1    und       LS2    an die Sammelschienen L2 bzw. X angeschlos  sen. Das Anlassen und Regeln erfolgt in bekannter       Weise    mittels der     Anfahrwiderstände    RA,<I>RA'</I> sowie  der     Anlassschalter    R 1 bis R4 und R     l'    bis R4'. Mit       FR2    und     FR4    sind die Fahrtwender bezeichnet, die  eine Umkehr der Drehrichtung der Fahrmotoren er  möglichen.

   Die     induktiven    Widerstände     FSX    und       FSX'    sowie die     Ohmschen    Widerstände     FSR    und       FSR'        ermöglichen    es, mit Hilfe der Schalter F1, F2  und F1', F2' eine Feldschwächung vorzunehmen.  Eine Anzahl weiterer     Gruppierungsschalter    MG,  MG', J und     JR    ermöglichen ein Anlassen und Regeln  der Motoren in Serienparallelschaltung. Im     einzelnen     ist die Betätigung der Schalter der Schalttabelle       (Fig.   <I>l a)</I> zu entnehmen.  



  Wesentlich ist nun für die erfindungsgemässe  Schaltung, dass in die Zuleitung L5,     die        zu    der nega  tiven Sammelschiene X führt, ausser einer Drossel  spule<I>XI</I> ein dazu parallel angeordneter Kondensa  tor C3 eingeschaltet ist. Durch einen Schalter 24  kann gegebenenfalls der Kondensator C3 abgeschal  tet werden. An die     Sammelschiene    L2 bzw. X ist  ferner ein     Hilfsmotor    M, beispielsweise der Antriebs  motor eines Motorgenerators zum Laden einer Hilfs  batterie, angeschlossen. Auch der Stromzuleitung L9  zu dem     Hilfsmotor    M ist eine     Glättungsdrosselspule     X2 vorgeschaltet, der erfindungsgemäss ein Konden  sator C2 parallel geschaltet ist.

   Der Motor M ist bei  dem in der     Schaltung    wiedergegebenen Ausführungs  beispiel als Verbundmotor ausgeführt und weist da  her neben der     Reihenschlusswicklung    Ml noch eine       Nebenschlusswicklung    M2 auf. Diese     Nebenschluss-          wicklung    M2 liegt einerseits direkt an der negativen  Sammelschiene x, anderseits über einem Widerstand       FR1    an der Zuleitung L9. 21 bedeutet noch einen  weiteren kleinen     Hilfsstromverbraucher,    der zu dem  Motor M parallel geschaltet ist. 22 ist ein weiterer  Stromverbraucher grösserer Leistung (z. B. die Hei  zung), der     direkt    an die Sammelschiene L2 -x an  geschlossen ist.  



  Im folgenden soll die Wirkungsweise der Erfin  dung näher erläutert werden.  



  Die Erfindung geht von der     überlegung    aus, dass  sich die ungünstigsten Verhältnisse für die Ausbil  dung von Oberwellen und damit von Telephonstö-         rungen    bei den kleinsten Strömen ergeben. Diese tre  ten     vornehmlich    dann ein, wenn nur die Hilfsstrom  verbraucher, beispielsweise der Motor M, mit Teil  last eingeschaltet sind.

   Will man nun erreichen, dass  auch bei den kleinsten Teillasten durch die vor  geschaltete     Glättungsdrosselspule    eine befriedigende  Wirkung erreicht wird, so müsste beispielsweise in  einer     800-V-Anlage    für einen Hilfsmotor, dessen  Strom sich zwischen 4 und 40     Amp.    ändert, sich die       Induktivität    der     Glättungsdrosselspule    X2 entspre  chend der Kurve 22 der     Fig.    3 ändern.     Fig.    3 gibt  die     Induktivität    der     Drosselspulenkombination    in       Millihenry        (mH)    in Abhängigkeit von dem Strom I  wieder.

   Wie     Fig.    3 erkennen lässt, weist die Kurve 22  einen     hyperbelförmigen    Charakter auf. Der Verlauf  der Kurve 22 entspricht einem Wert der Stromkom  ponente der zweiten Harmonischen von 30      /a.    des  jeweiligen Gleichstromes des Motors bei jeder Last.  Die angeführte Kurve ist ermittelt, indem zuerst die  totale     Induktivität    in     Millihenry    errechnet wurde,  welche notwendig ist, um bei 50 Perioden (entspre  chend der Frequenz der zweiten Harmonischen bei  Speisung aus einem Wechselstromnetz mit 25 Peri  oden) den Strom der zweiten Harmonischen auf 30"/a.  des Motorstromes zu halten.

   Hierbei ist die geschätzte       Motorinduktivität    (Impedanz) bei jeder Last abgezo  gen, um die eingeschaltete     Induktivität    der     Drossel-          Kondensatorkombination        X2-C2   <I>zu</I> erhalten.  



  Man kann der Kurve 22 in     Fig.    3 entnehmen,  dass es beim Fehlen des Kondensators C2 notwendig  sein würde, die Gleichstromdrosselspule so zu bemes  sen, dass sie eine     Induktivität    von etwa 950     Milli-          henry    bei einer Gleichstrombelastung von 4     Amp.     besitzt. Eine derartige Drosselspule würde eine Grösse  und Abmessungen besitzen, die denen des zu schüt  zenden Motors nicht nachstehen würden.

   Aus     Fig.    3  geht auch hervor, dass eine Gleichstromdrosselspule  mit dem Verlauf der Kurve 22, dann, wenn ein Par  allelkondensator nicht vorhanden ist, noch etwas  unterhalb des Knies der Sättigungskurve bei dem       Kleinststrom    von 4     Amp.    arbeiten muss. Nach der  Erfindung wird es durch Parallelschaltung eines     Kon-          densators    C2 zu den Klemmen der Gleichstromdros  selspule X2 ermöglicht, diese Spule so zu bemes  sen, dass sie bei kleinen Gleichströmen im Bereich  von 4 bis etwa 14     Amp.    im wesentlichen ungesättigt  arbeitet, wie der     flach    verlaufende Kurventeil 23 in       Fig.    3 erkennen lässt.

   Bei höheren Strömen wird der  Kern der Drosselspule sich zu sättigen beginnen, so  dass die     Induktivität    der Drosselspule angenähert der       Induktivität    der theoretischen Kurve 22 für alle  Gleichstromwerte zwischen 14 und 40     Amp.    ent  spricht. Eine solche Drosselspule würde im Mini  mum im ungesättigten Zustand eine     Induktivität    der  Grössenordnung von 500     Millihenry    oder etwas weni  ger besitzen.

   Schaltet man beispielsweise einen Kon  densator C2 von etwa     231/2    Mikrofarad parallel zu  einer Drosselspule mit einer Charakteristik entspre  chend Kurve 23, so wird hierdurch die     Induktivität     der Parallelkombination     X2-C2    in Annäherung auf      die Werte der     Induktivität    gebracht, die der theo  retisch gerechneten Kurve 22 entsprechen. Hier  durch ergibt sich     eine    beträchtliche Einsparung an  Kosten und Gewicht und Raum für die zu verwen  denden Drosselspulen.

   Wesentlich ist, dass der Kon  densator C2 angenähert einen solchen Wert hat, dass  Parallelresonanz mit der     Induktivität    der Drossel  spule X2 hergestellt wird, wenn der Motorstrom etwa  seinen minimalen Wert hat.  



       üblicherweise    wird die Drosselspule, um zu klei  nen Abmessungen zu kommen, mit einem Eisenkern  ausgeführt, der jedoch einen Luftspalt aufweisen  muss. Vorzugsweise kann der Eisenkern als ein ge  rades Bündel von Eisenblechen ausgeführt sein, wobei  ein entsprechendes Verhältnis von Querschnitt zur  Länge vorhanden ist. Der     Kraftfluss    verläuft hierbei  durch einen verhältnismässig grossen Luftquerschnitt,  wobei, bezogen auf den Kernquerschnitt, die äquiva  lente     Luftspaltlänge    etwa 75 mm beträgt. Solche  Drosselspulen werden häufig als schwingende Dros  selspulen bezeichnet, weil ihre effektive     Induktivität     sich entsprechend der Last ändert oder mit dieser  schwingt.

   Abhängig von dem Sättigungsgrad ergibt  sich eine Charakteristik ähnlich der einer     hyperbel-          förmigen    Kurve, wie in     Fig.    3 dargestellt ist.  



  Wurde im vorstehenden die erfindungsgemässe  Schaltung mit einem zu der     Glättungsdrosselspule     parallel geschalteten Kondensator für den     Hilfsmotor     M erläutert, so ergibt sich grundsätzlich Analoges für  den Stromkreis der Fahrmotoren 1 bis 4. Im all  gemeinen bereiten jedoch die     Fahrmotorenstrom-          kreise    weniger Schwierigkeiten, wenn das Verhältnis  von     Anfahrstrom    zu Höchststrom den Wert 1 : 4  überschreitet.     In    diesem Falle     kann    von der Ein  schaltung des Kondensators C3 unter Umständen  abgesehen werden.

   Ist jedoch das Verhältnis der  Stromwerte ein ungünstigeres, so kann die Verwen  dung der erfindungsgemässen Schaltung mit einem  Parallelkondensator C3 zu der Drosselspule<I>XI</I> eben  falls erhebliche Vorteile bieten.  



  Eine weitere Verbesserung bezüglich der Beseiti  gung der störenden Wirkungen von Oberwellen kann  bei Verwendung von Verbund- oder auch Neben  schlussmotoren durch die in der untern Hälfte der       Fig.    1 ersichtliche Schaltung der     Nebenschlusswick-          lung    erreicht werden. Diese Schaltung empfiehlt sich  besonders für solche Fälle, in denen die Drosselspule  X2 entweder mit oder ohne Parallelkondensator C2       unzureichend    ist, den Strom der zweiten Harmoni  schen auf dem gewünschten Wert zu halten, sobald  der Motorstrom auf den kleinstmöglichen Wert ab  sinkt.

   Eine solche Bedingung würde sich beispiels  weise ergeben, wenn der Kondensator C2 entweder  weggelassen oder im Betrieb zerstört ist, so dass er  die im vorstehenden erläuterte Wirkung nicht hervor  rufen kann. Die wiedergegebene Schaltung zeichnet  sich dadurch aus, dass die     Nebenschlusswicklung    M2  über den Widerstand FR I an den Leiter L9 ange  schlossen ist, wobei durch den Widerstand FR I das  Verhalten des Stromkreises bestimmt wird.

   Die Wir-         kungsweise    dieser Schaltung ist in     Fig.    2 der Zeich  nung näher wiedergegeben.     IDC    bedeutet den Gleich  strom, beispielsweise von 8     Amp.,    der sich aus dem  Ankerstrom von 4     Amp.    und dem Feldstrom von  4     Amp.        zusammensetzt.    In dem Feldstromkreis tritt  die zweite Harmonische 25 auf, die infolge Einschal  tung des Widerstandes     FR    1 gegenüber der zweiten  Harmonischen des Ankerkreises 26 um praktisch 90   verschoben ist. Die resultierende Oberwelle ist mit  28 bezeichnet.

   Es ist     einleuchtend,    dass bei Verzicht  auf den Widerstand FR I die beiden Kurven 25 und  26 praktisch in Phasenübereinstimmung kommen  würden, was zur Folge hätte, dass der Gesamtstrom  angenähert den Wert Null erreichen würde. Eine  gleich ungünstige Wirkung würde eintreten, wenn  wie bekannt die     Nebenschlusswicklung        N12    von einer  Batterie gespeist würde. Auch in diesem Falle könnte  die Stromkurve     annähernd    den Wert Null erreichen  und ein Erlöschen der Gleichrichter     eintreten,    was zu  empfindlichen Störungen Veranlassung geben würde.  



  Ein weiteres zusätzliches Mittel zur     Unterdrük-          küng    störender Oberwellen besteht darin, dass, wie  schon angedeutet war, in den Stromkreis der     Prirnär-          wicklung    13 des Transformators T die     Kommutie-          rungsdrossel    17 eingeschaltet wird, sobald die Fahr  motoren abgeschaltet sind und von den     Hilfsverbrau-          chern    nur noch     kleine    Teilströme aufgenommen wer  den.

   Die     Kommutierungsdrossel    17, die ebenfalls  einen Kern mit Luftspalt aufweist, ist so bemessen,  dass sie auf jeden Fall auch bei den kleinsten auftre  tenden Strömen eine ausreichende     Kommutierungs-          zeit    zur Folge hat. Durch diese Massnahme wird  unmöglich gemacht, dass infolge Verkleinerung des       KommutierungswinkeL    störende Oberwellen entste  hen.     Vorteilhafterweise        kann    das Ein- und Ausschal  ten der     Kommutierungsdrosselspule    17 selbsttätig  erfolgen.

   Eine solche selbsttätige Einschaltung kann  durch Hilfskontakte an den Hauptschaltern     LSl    und       LS2    oder durch in Abhängigkeit von diesen Haupt  schaltern gesteuerte Schütze erfolgen. Selbstverständ  lich ist es auch möglich, unmittelbar durch den Fahr  schalter die     Kommutierungsdrosselspule    17 ein- oder  auszuschalten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Elektrisch angetriebenes Fahrzeug mit Gleich strommotoren, die aus einem einphasigen Wechsel stromnetz über Gleichrichter mit pulsierendem Gleich strom gespeist werden und denen Drosseln zur Glät- tung des Gleichstromes zugeordnet sind, dadurch ge kennzeichnet, dass neben den Glättungsdrosselspulen zusätzliche Mittel zur Unterdrückung störender Ober wellen bei kleinen Betriebsströmen vorgesehen sind. UNTERANSPRÜCHE 1. Elektrisch angetriebenes Fahrzeug nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zu den den Gleichstrommotoren vorgeschalteten Gleich strom-Glättungsdrosselspulen Kondensatoren parallel geschaltet sind. 2.
    Elektrisch angetriebenes Fahrzeug nach Patent anspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass die aus den Glättungsdrosselspulen und den Kondensatoren gebildete Widerstandskombina tion so bemessen ist, dass etwa bei Stromminimum und Frequenz der zweiten Harmonischen Stromreso nanz eintritt. 3. Elektrisch angetriebenes Fahrzeug nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass den gegen über den Fahrmotoren nur eine kleinere Leistung aufweisenden Hilfsmotoren eine Kombination aus Drossel und Kondensator vorgeschaltet ist. 4.
    Elektrisch angetriebenes Fahrzeug nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass den Fahr motoren eine Widerstandskombination, bestehend aus Sättigungsdrosselspule und Parallelkondensator, vor geschaltet ist, bei der der Parallelkondensator ab schaltbar ist. 5. Elektrisch angetriebenes Fahrzeug nach Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zu einem Kondensator parallel geschaltete Sättigungs drosselspule für Sättigung mit dem 2-4fachen des Stromminimums bemessen ist. 6.
    Elektrisch angetriebenes Fahrzeug nach Pa tentanspruch, mit an den Gleichrichter angeschlos senen Kompound-Motoren für Hilfsbetriebe, dadurch gekennzeichnet, dass durch besondere Mittel die Pha senlage der zweiten Harmonischen des Anker- und Erregerstromes so beeinflusst wird, dass eine Phasen verschiebung eintritt, um ein Absinken des resultie- renden Motorstromes auf den Nullwert zu verunmög- lichen. 7.
    Elektrisch angetriebenes Fahrzeug nach Unter anspruch 6, bei dem ein Kompoundmotor für Hilfs betriebe vorhanden ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Nebenschlusswicklung des Motors über einen Wi derstand an die Stromzuleitung des Ankers ange schlossen ist, der eine Phasenverschiebung des die Nebenschlusswicklung durchfliessenden Stromes gegen über dem den Anker durchfliessenden Strom um einen Winkel von nahezu 90 bewirkt. B.
    Elektrisch angetriebenes Fahrzeug nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass beim Betrieb mit kleinen Strömen und Abschaltung der Fahrmoto ren in den primären Speisestromkreis des Fahrzeug transformators eine zusätzliche Kommutierungsdros- selspule eingeschaltet ist, durch welche der erforder liche Kommutierungswinkel bei Kleinststrom auf rechterhalten wird. 9. Elektrisch angetriebenes Fahrzeug nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die zusätz liche Kommutierungsdrossel selbsttätig eingeschaltet wird, sobald die Fahrmotoren des Fahrzeuges aus geschaltet werden. 10.
    Elektrisch angetriebenes Fahrzeug nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Kon takt zum Kurzschliessen der Kommutierungsdrossel bei Abschaltung der Fahrmotoren in Abhängigkeit von zum Schalten des Motorstromkreises dienenden Schaltgeräten, z. B. Hauptschützen, Steuerschaltern, gesteuert wird.
CH335714D 1954-05-05 1955-04-28 Elektrisch angetriebenes Fahrzeug, dessen Fahrmotoren über Gleichrichter gespeist werden CH335714A (de)

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