CH335754A - Anordnung zur Verhütung von Entladungen längs der Hochspannungswicklung eines Hochspannungstransformators - Google Patents

Anordnung zur Verhütung von Entladungen längs der Hochspannungswicklung eines Hochspannungstransformators

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CH335754A
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Christoffel Martin Ing Dr
Wohlfahrt Otto
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Bbc Brown Boveri & Cie
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F27/00Details of transformers or inductances, in general
    • H01F27/34Special means for preventing or reducing unwanted electric or magnetic effects, e.g. no-load losses, reactive currents, harmonics, oscillations, leakage fields
    • H01F27/343Preventing or reducing surge voltages; oscillations

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Coils Of Transformers For General Uses (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 Anordnung    zur   Verhütung von Entladungen längs der    Hochspannungswicklung   eines Hochspannungstransformators Es ist bekannt, dass bei Hochspannungstransformatoren Teilentladungen an den Hochspannungswicklungen entstehen können, die eine Folge der    überbeanspruchung   des Öls beim Auftreffen stossartiger Spannungen auf die Wicklungen sind. Dies kommt besonders bei der Beanspruchung von aus Scheibenspulen bestehenden Hochspannungswicklungen mit Stossspannung, z. B. bei Stossprüfungen, vor. In diesem Falle liegt an den Kanten der innersten und äussersten Windungen der einzelnen Scheibenspulen nicht nur das durch den geerdeten Kessel des Transformators oder andere Wicklungen verursachte Feld, sondern auch jenes, das von den verschiedenen Potentialen der einzelnen Spulen herrührt. 



  Ferner ist bekannt, dass sich die    Vorentladungen   längs der Trennfläche zwischen dem Öl und der festen Isolation (Papier,    Pressspan   usw.) als    Gleit-      entladungen   sehr leicht fortpflanzen. 



  Die Erfahrung hat gezeigt, dass bei genügender Intensität und Länge der    Vorentladungen,   wobei Wicklungsteile mit wesentlich verschiedenem Potential praktisch kurzgeschlossen werden, ein überschlag über mehrere Spulen eintreten kann. Eine Verstärkung der    Windungsisolation   ist keine tragbare Lösung zur Erhöhung der Einsatzspannung der    Vorentla-      dungen.   



  Bei Transformatoren, deren Hauptisolation aus einem System von festen Isolierkappen und    -zylin-      dern   besteht und deren    Hochspannungswicklung   in zwei axial    übereinandergelegene   Parallelzweige aufgeteilt ist, wobei der Eingang der Hochspannungswicklung in die Mitte der Wicklung zu liegen kommt, ist bereits vorgeschlagen worden, die Kappen so anzuordnen, dass der vollständige Spannungszusammenbruch über die Wicklung verhindert wird. Mit einer solchen Anordnung werden aber    Teilüberschläge   nicht verhindert. 



  Gegenstand der Erfindung ist nunmehr eine Anordnung zur Verhütung von Entladungen, insbesondere bei Stossspannungen längs der aus Scheibenspulen aufgebauten Hochspannungswicklung eines Transformators mit konzentrischen Wicklungen. Gemäss der Erfindung werden die erwähnten Entladungen dadurch vermieden, dass mindestens ein Teil der Hochspannungswicklung mit Winkelringen aus Isoliermaterial versehen wird, die so angeordnet sind, dass sie eine Unterbrechung der Gleitwege entlang der Wicklung nach mindestens jeder zweiten Doppelscheibenspule der    Hochspannungswicklung   in unmittelbarer Nähe des möglichen Entstehungsortes der    Vorentladung   bewirken. 



  In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung schematisch im Schnitt durch einen Teil der Wicklungen eines Hochspannungstransformators gezeigt.    Fig.   1 zeigt eine    Ausführungsform   der Erfindung an einem Transformator mit einfachkonzentrischer und    Fig.   2 eine solche an einem Transformator mit    doppeltkonzentrischer   Wicklungsanordnung. 



  In den Figuren ist    mit   1 die der    Kernsäule   2 des Eisengestelles zunächst angeordnete    zylindrische      Un-      terspannungswicklung   bezeichnet. Die Oberspannungswicklung 3, die konzentrisch zur Unterspannungswicklung liegt, ist aus    Doppelscheibenspulen   aufgebaut, wobei je zwei benachbarte Scheibenspulen durch eine elektrische Verbindung 4 zu einer    Dop-      pelscheibenspule   zusammengefasst werden. Zwischen der Ober- und der    Unterspannungswicklung      liegt   die aus    Lagenpapier   gewickelte feste Isolation 5.

   Ferner sind zwischen den    Doppelscheibenspulen   der Hochspannungswicklung 3 und der Isolation 5 eine Anzahl 

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 Winkelringe 6 aus festem Isoliermaterial so angeordnet, dass sie entlang der Wicklung in unmittelbarer Nähe der möglichen Entstehungsorte einer    Vorent-      ladung   eine Unterbrechung des Gleitweges bewirken. 



  Bei der einfachkonzentrischen Wicklungsanordnung gemäss    Fig.   1 ist auf der innern Seitenfläche der    Hochspannungswicklung   3 jede    Doppelscheibenspule   mit einem Winkelring 6 versehen, dessen radialer    Flanschteil   6a die für die Unterbrechung des    Gleit-      weges   entlang der Wicklung erforderliche Abschirmung bewirkt. Die Winkelringe erstrecken sich hier in axialer Richtung jeweils nur über eine Doppelscheibenspule. 



     Fig.2   zeigt einen    doppeltkonzentrischen   Transformator mit einer innern    Unterspannungswicklung   1 und einer äussern, konzentrisch angeordneten Unterspannungswicklung 10: Die aus    Doppelscheibenspulen   aufgebaute Hochspannungswicklung ist wieder mit 3 bezeichnet. Zwischen der äussern    Unterspannungswick-      lung   10 und der Hochspannungswicklung 3 liegt die feste Isolation 50. Ferner sind auf beiden Seitenflächen der Hochspannungswicklung 3 die Winkelringe 6 vorgesehen, die sich in axialer Richtung über je zwei    Doppelscheibenspulen   erstrecken und sich teilweise überlappen.

   Durch diese Abschirmung der Kanten der innersten und äussersten Windungen der einzelnen    Spulenscheiben   wird ein optimale Wirkung bezüglich der Unterbrechung des Gleitweges für die    Vorentladungen   erreicht. 



  Die Unterbrechung des Gleitweges braucht nicht unbedingt nach jeder    Doppelscheibenspule   zu erfolgen. Es genügt unter Umständen, wenn nur nach jeder zweiten    Doppelscheibenspule   ein Winkelring vorgesehen wird. Im allgemeinen genügt es, wenn nur ein Teil der Hochspannungswicklung mit Winkelringen ausgerüstet wird. Die Winkelringe selbst werden aus irgendeinem bekannten festen Isolierstoff hergestellt, und zwar vorzugsweise als Segmente, die leicht zu Winkelringen zusammengebaut werden können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Anordnung zur Verhütung von Entladungen, insbesondere bei Stossspannungen, längs der aus Scheibenspulen aufgebauten Hochspannungswicklung eines Transformators mit konzentrischen Wicklungen, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Teil der Hochspannungswicklung mit Winkelringen aus Isoliermaterial versehen ist, die so angeordnet sind, dass sie eine Unterbrechung der Gleitwege entlang der Wicklung nach mindestens jeder zweiten Doppelscheibenspule der Hochspannungswicklung in unmittelbarer Nähe des möglichen Entstehungsortes der Vorentladung bewirken. UNTERANSPRÜCHE 1. Anordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Winkelringe nur auf einer Seitenfläche der Hochspannungswicklung angeordnet sind. 2.
    Anordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Winkelringe auf beiden Seitenflächen der Hochspannungswicklung angeordnet sind. 3. Anordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Winkelringe sich in axialer Richtung teilweise überlappen. 4. Anordnung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Winkelring sich in axialer Richtung über zwei Doppelscheibenspulen der Hochspannungswicklung erstreckt. 5. Anordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Winkelringe sich jeweils über eine Doppelscheibenspule erstrecken. 6. Anordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Winkelringe aus Segmenten zusammengebaut sind.
CH335754D 1955-11-22 1955-11-22 Anordnung zur Verhütung von Entladungen längs der Hochspannungswicklung eines Hochspannungstransformators CH335754A (de)

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