CH335792A - Flache Kulierwirkmaschine zum Verarbeiten von vollsynthetischem, verstreckbarem Fadenmaterial - Google Patents
Flache Kulierwirkmaschine zum Verarbeiten von vollsynthetischem, verstreckbarem FadenmaterialInfo
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- D—TEXTILES; PAPER
- D04—BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
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- D04B11/00—Straight-bar knitting machines with fixed needles
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Description
Flache Kulierwirkmaschine zum Verarbeiten von vollsynthetischem, verstreckbarem Fadenmaterial Die Erfindung betrifft eine flache Kulierwirk- maschine zum Verarbeiten von vollsynthetischem, verstreckbarem Fadenmaterial, das den Wirkwerk zeugen geradlinig vorgelegt wird und aus dem die zur Maschenbildung erforderlichen Fadenstrecken während des Maschenbildungsvorganges von den Wirkwerkzeugen durch Verstrecken des Fadenmate rials herausgezogen werden. Bei den bekannten Maschinen dieser Art werden die Kulierplatinen nicht mehr einzeln nacheinander in die Arbeitsstellung gebracht, wie dies auf flachen Kulierwirkmaschinen bisher einzig und allein der Fall ist, sondern gleichzeitig. Die Kulierplatinen sind hierzu an einer gemeinsamen Barre angebracht; Ver- teilplatinen gibt es nicht mehr. Die Kulierplatinen ziehen dabei das geradlinig vorgelegte Fadenmaterial über die Schäfte der Wirknadeln aus. Hierdurch werden die Wirknadeln senkrecht zu ihrer Längs achse Kräften ausgesetzt, die ganz beträchtlich grösser als die sind, die beim herkömmlichen Kulieren auf treten. Dadurch werden die Wirknadeln leicht ver bogen, was naturgemäss nicht einheitlich geschieht, so dass sich ein dauerndes Richten der Wirknadel reihen erforderlich macht. Dieser Notwendigkeit lässt sich auch nicht durch das naheliegende Verstärken der Nadelschäfte beikommen, weil ja der Schaftquer schnitt von der Feinheit der Wirkware abhängig ist. Aus diesen Gründen sind bisher Maschinen dieser Art auch nicht in der Praxis bekanntgeworden. Diesen Nachteilen zu begegnen, ist der Zweck der Erfindung, die gekennzeichnet ist durch Mittel, die alle Wirknadeln quer zu ihrer Längsachse ab stützen. Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in zwei Ausführungsbeispielen dargestellt. Es zeigen: Fig.l, 2 die Ausstattung der Wirknadelbarre mit Stützteilen für die Nadelschäfte, Fig. 3, 4 die Anordnung einer gesonderten Stütz schiene vor den Wirknadeln. Der vollsynthetische, verstreckbare Faden 1 wird den Wirknadeln 2 mittels des üblichen Fadenführers geradlinig vorgelegt. Die zur Maschenbildung erfor derlichen Fadenstrecken werden durch die Wirk werkzeuge während des Maschenbildungsvorganges durch Verstrecken des Fadenmaterials gleichzeitig herausgezogen. Dies geschieht ohne Erwärmung des Fadens, der auch völlig umfixiert bzw. nur anfixiert verarbeitet wird. Nach einer ersten Ausführungsform gemäss den Fig. 1 und 2 sind es die Kulierplatinen 3, die das Ausziehen bewerkstelligen: Dieselben befinden sich beim Einlegen des Fadens 1 insgesamt in der zu rückgezogenen Stellung (Fig. 1). Hierauf werden sie alle zu gleicher Zeit vorgebracht. Von dem Zeit punkt an, zu welchem sie mit ihrer Nase auf den Faden 1 auftreffen, beginnen sie denselben auszu ziehen, bis sie ihre vordere Endstellung erreicht haben. Auf der Vorderseite der Wirknadeln 2 sind nun Hilfsteile vorgesehen, die sich in Form von Stützteilen 4 gegen den Rücken der Wirknadelschäfte lehnen. Dies hat zur Folge, dass die Stützteile 4, bei dem in einem Zuge erfolgenden Ausziehen des Fadens, den damit entstehenden Druck auf die Schäfte senkrecht zur Längsachse der Wirknadeln 2 zumindest zum Teil auf sich nehmen. Die Stützteile 4 sind vorteilhaft an einem Kamm 5 vorgesehen, der an der Vorderseite der Wirknadelbarre 6 angebracht ist. Damit nehmen die Stützteile 4 auch an den Bewegungen der Wirknadeln 2 teil. Bei zum Kulieren ausgetriebenen Wirknadeln 2 greifen die Stützteile 4 zwischen die Abschlagplatinen 7. Zur guten AbstÜt- zung der Wirknadeln 2 sind sie möglichst hoch gezogen. Die diesbezügliche Grenze ist die wirk same Oberkante 8 der Abschlagplatinen 7 (Fig. 1). Beim zweiten Ausführungsbeispiel nach den Fig. 3 und 4 ist davon ausgegangen, die Wirknadeln 2 mittels einer Stützschiene 9 im Augenblick des Ausziehens des Fadens 1 durch die Kulierplatinen 3 noch wirksamer von quer zur Längsachse der Wirk nadeln wirkenden Kräften zu entlasten. Zweckmässi- gerweise ist diese Stützschiene 9 parallel zur Be wegungsrichtung der Kulierplatinen 3 beweglich an gebracht, damit sie nur beim Kulieren zum Ein satz gebracht werden kann. Die Lage dieser Stütz schiene 9 muss so sein, dass sie die Kulierplatinen 3 in ihrem Lauf nicht hindert. Hierzu ist die Stütz schiene 9, wie aus der Fig.3 hervorgeht, zumin dest in der Gebrauchslage über den Kulier- oder dergleichen Platinen 3 vorgesehen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Flache Kulierwirkmaschine zum Verarbeiten von vollsynthetischem, verstreckbarem Fadenmate rial, das den Wirkwerkzeugen geradlinig vorgelegt wird, und aus dem die zur Maschenbildung erfor derlichen Fadenstrecken während des Maschenbil dungsvorganges von den Wirkwerkzeugen durch Verstrecken des Fadenmaterials herausgezogen wer den, gekennzeichnet durch Mittel (4, 5, Fig.9), die alle Wirknadeln (2) quer zu ihrer Längsachse abstützen. UNTERANSPRÜCHE 1.Flache Kulierwirkmaschine nach Patentan spruch, bei der die Ausziehung des Fadenmaterials über die Schäfte der Wirknadeln durch gleichzei tiges Vorbringen aller Kulierplatinen erfolgt, da durch gekennzeichnet, dass vor den Wirknadeln (2) Hilfsteile (4, 5 bzw. 9) angeordnet sind, die die Schäfte der ersteren zumindest während des Vorbringens der Kulierplatinen abstützen. 2. Flache Kulierwirkmaschine nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass die Hilfsteile aus Stützteilen (4, 5) be stehen, die an der Vorderseite der Barre (6) der Wirknadeln (2) angebracht sind. 3.Flache Kulierwirkmaschine nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützteile (4, 5) aus einem Kamm bestehen, der bei in der Hochstellung be findlicher Wirknadelbarre (6) zwischen die Ab- schlagplatinen (7) greift. 4. Flache Kulierwirkmaschine nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass vor den Wirk nadeln (2) über den Kulierplatinen (3) eine ge meinsame Stützschiene (9) für die ersteren ange bracht ist. 5.Flache Kulierwirkmaschine nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 und 4, dadurch ge kennzeichnet, dass die Stützschiene (9) parallel zur Bewegungsrichtung der Kulierplatinen (3) beweg lich angebracht ist und sich vor dem Ausziehen des Fadenmaterials an die Wirknadeln (2) anlegt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE335792X | 1954-07-24 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH335792A true CH335792A (de) | 1959-01-31 |
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ID=6219676
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH335792D CH335792A (de) | 1954-07-24 | 1954-12-11 | Flache Kulierwirkmaschine zum Verarbeiten von vollsynthetischem, verstreckbarem Fadenmaterial |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH335792A (de) |
-
1954
- 1954-12-11 CH CH335792D patent/CH335792A/de unknown
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