CH335864A - Einrichtung zur Verringerung des Geräuschaustrittes aus kompressible Medien führenden Leitungen - Google Patents

Einrichtung zur Verringerung des Geräuschaustrittes aus kompressible Medien führenden Leitungen

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CH335864A
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    • F24FAIR-CONDITIONING; AIR-HUMIDIFICATION; VENTILATION; USE OF AIR CURRENTS FOR SCREENING
    • F24F13/00Details common to, or for air-conditioning, air-humidification, ventilation or use of air currents for screening
    • F24F13/24Means for preventing or suppressing noise
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05BSPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
    • B05B1/00Nozzles, spray heads or other outlets, with or without auxiliary devices such as valves, heating means
    • B05B1/002Nozzles, spray heads or other outlets, with or without auxiliary devices such as valves, heating means designed to reduce the generation or the transmission of noise or to produce a particular sound; associated with noise monitoring means
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
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Description


  Einrichtung zur Verringerung des Geräuschaustrittes aus     kompressible    Medien  führenden Leitungen    Die vorliegende Erfindung     betrifft    eine Einrichtung  zur Verringerung des Geräuschaustrittes aus einer       kompressible    Medien führenden Leitung, welche min  destens eine als Austrittsorgan angeordnete Düse  besitzt.  



  Der     Ausströmvorgang        kompressibler    Medien aus  Leitungen verursacht fast immer störende Neben  geräusche. Der nächstliegende Weg zur Unterdrückung  solcher Geräusche wäre für den Fachmann die Ver  ringerung der Strömungsgeschwindigkeit. Diese an  sich einfache Massnahme würde jedoch zu dem Nach  teil grosser     Rohrleitungsquerschnitte    führen, welcher  bei der Mehrzahl von Anwendungsfällen nicht tragbar  ist. Die Praxis verlangt im Gegenteil von dem Fach  mann sehr oft die Beförderung grosser Luftmengen in  Leitungen von möglichst kleinem Querschnitt.

   Die sich  hierbei ergebenden Fördergeschwindigkeiten sind aber  ideale Voraussetzungen für die Entstehung und Aus  breitung empfindlich störender Geräusche, deren Aus  tritt aus der Leitung unter allen Umständen verhindert  werden muss.  



  Man hat schon versucht, derartige Leitungen mit  einer Mehrzahl grosser Öffnungen zu versehen und  diese mit porösen Stoffen, wie z. B. Filz usw., abzu  schliessen. Eine solche Massnahme führt aber in der  Regel nicht zu dem gewünschten Erfolg.     Denn.    erstens  verringert sich hierdurch die wirksame Druckhöhe, und  es tritt eine erhebliche Reduktion der Fördermenge ein,  zweitens gibt es viele Fälle, in denen man die Düsen  wirkung braucht, um z. B. in     Zwangsbelüftungsanlagen     genügend Sekundärluft zu fördern, und drittens genügt  die Abblendung der Mündung einer Lärm erzeugenden  Leitung mittels     Dämmstoffen    nicht, um den Geräusch  austritt in dem notwendigen Masse zu unterdrücken.  



  Man muss nämlich dafür sorgen, dass erstens das  Austrittsorgan die in der Leitung entstehenden und    ankommenden Geräusche in dieselbe zurückwirft, und  dass zweitens in dem Austrittsorgan selbst bzw. auch  ausserhalb seines Randes keine Schallwellen erzeugt  werden.  



  Es wurde nunmehr gefunden, dass diese beiden  Forderungen erfüllt werden können, wenn man ein  Austrittsorgan vorsieht, bei dem die relative Quer  schnittszunahme beim Fortschreiten um die Längen  einheit entgegen der Strömungsrichtung eine stetige  Funktion der Länge ist, wobei diese Funktion auch  eine konstante sein kann.  



  Dieses wird nach der Erfindung dadurch erreicht,  dass wenigstens eine Begrenzung des Strömungskanals  der Düse von einer nach innen gekrümmten Kurve  gebildet wird, welche so beschaffen ist, dass infolge  gleichförmiger Beschleunigung keine Ablösung der  Grenzschicht stattfindet.  



  Hierfür eignet sich besonders gut eine Kurve nach  der     Exponentialgleichung   <I>Y= a . e b - x,</I> ebenso aber  auch jede andere Kurve, sofern sie stetig, d. h. ohne  Sprung, verläuft, wie z. B. auch der Ast einer beliebigen  Parabel nach der Gleichung y =     ax2   <B>USW.</B>  



  Von besonderer Wichtigkeit sind hierbei diejenigen  Funktionen, bei denen die relative Zunahme der Quer  schnitte mit der Entfernung von der Düsenöffnung  abnimmt, z. B. gemäss der Formel<I>y = a . e</I>     b   <I>- x<B>(1</B> -</I>     kx),     denn die Gefahr einer Grenzschichtablösung wird bei  Zunahme der Strömungsbeschleunigung geringer.  



  Es hat sich nämlich gezeigt, dass in einem Austritts  organ mit einer solchen Begrenzungskurve wegen der  gleichförmigen Beschleunigung des hindurchtretenden  Mediums die Entstehung hörbarer Schallwellen zufolge  der Erregung akustischer     Resonatoren    im Bereich der  erforderlichen Betriebsdrücke nicht mehr möglich ist.  



  Eine solche Düse stellt nämlich im Gegensatz zu  einem Rohr mit konstantem Querschnitt oder einem      Kegel mit kleinem Öffnungswinkel keinen     Resonator     mehr dar, da sie sowohl am Einlauf wie am Auslauf  verschiedene akustische Widerstände aufweist und als  Körper mit hoher     Reflektionsdämpfung    an den Enden  daher schwer zu erregen ist.  



  Diese Wirkung allein würde jedoch noch nicht zum  gewünschten Erfolg führen. Es     kommt    für einen ge  räuschlosen Betrieb der Einrichtung vielmehr auch  noch - wie bereits erwähnt - auf das     Reflektionsver-          mögen    der Düse an. Auch diese Wirkung wird ver  möge der Einrichtung nach der Erfindung erzielt, weil  die der Strömung     entgegengerichtete    Randpartie der  Wandung des Austrittsorgans dadurch, dass sie die  Form einer nach innen gekrümmten Kurve aufweist,  nach eingehenden Versuchen zum Zurückwerfen des  in der Leitung     ankommenden        Schalles    ganz besonders  gut geeignet ist.  



  Man kann das     Reflektionsvermögen    der Düse aber  auch dadurch verbessern, dass man an ihrem der  Strömung entgegengesetzten Rand einen kegelförmigen       Schallreflektionstrichter    von grossem Öffnungswinkel,  beispielsweise 125 , anordnet.  



  Von der überraschenden Wirkung einer nach dem  Erfindungsgedanken ausgeführten Düse     kann    man sich  deutlich durch Vergleichsmessungen, z. B. mit kegel  förmigen, zylindrischen oder     blendenförmigen    Aus  trittsdüsen, überzeugen.  



  Es zeigt sich hierbei ein Unterschied in der     absolu-          luten    Lautheit von 4 zu 1 bis 7 zu 1 und innerhalb der       Frequenzskala    eine spezielle Verteilung, wobei un  geeignete Düsen fast den gesamten Bereich der Sprach  frequenz ausfüllen - weshalb die erzeugten Geräusche  besonders störend wirken - während von     Exponential-          düsen    erzeugte Geräusche weitgehend im höheren,  subjektiv nicht so störend wirkenden und weniger laut  empfundenen Frequenzbereich liegen.  



  Zusammenfassend arbeitet also das Austrittsorgan  mit der erfindungsgemässen Form gegenüber andern,  bekannten Düsen überraschend lautlos und störungs  frei. Diese Eigenschaften lassen sich noch verbessern,  wenn man die Mündung der Düse so ausbildet, dass die  Tangenten an die Begrenzungskurven in Höhe des  Düsenrandes parallel laufen oder sich weit ausserhalb  des Randes schneiden, so dass der Strom des     kompres-          siblen    Mediums im wesentlichen als zylindrischer  Strahl austritt.  



  Obwohl die Düse bereits durch Einhaltung der  erfindungsgemässen Form weitgehend geräuscharm  arbeitet, kann man eine noch weitere Verbesserung  dadurch erreichen, dass man im Bereich der geringsten  Strömungsgeschwindigkeit, also im     Einlaufquerschnitt,     ein gasdurchlässiges Sieb anordnet. An Stelle dieses  Siebes kann auch jeder beliebige, poröse Körper ver  wendet werden. Ein solches Sieb hat nämlich den Vor  teil, dass es bei nur sehr geringem Druckverlust die in  der Leitung ankommenden Geräusche zusätzlich  dämpft.  



  Wenn der Düsenrand an seiner Austrittsöffnung  stumpf ist, dann besteht die Gefahr der Bildung be-    sonders intensiver, ringförmiger Ablösungswirbel  ausserhalb der Düse, welche die Umgebung zu Schwin  gungen anregen und daher Schall erzeugen können.  Es hat sich hiergegen als vorteilhaft erwiesen, den  Düsenrand an der Austrittsöffnung     schneidenförmig     von aussen nach innen     anzuschärfen.    Noch besser kann  man der Gefahr von ringförmigen Wirbeln begegnen,  wenn man zusätzlich den Düsenrand mit Längsein  schnitten oder     Ausnehmungen    versieht.

   Es ist durch  Messungen erwiesen, dass hierdurch die Ringwirbel  weitgehend aufgelöst und die erzeugten akustischen  Schwingungen in das Gebiet höherer Frequenzen ver  lagert werden, wogegen das menschliche Gehör wenig  empfindlich ist.  



  In der Zeichnung sind einige Ausführungsbeispiele  des Erfindungsgegenstandes in vereinfachter Form  dargestellt.  



       Fig.    1 zeigt ein Austrittsorgan 1 in Form einer       Exponentialdüse,    welche in einer das     kompressible     Medium führenden Leitung 2 angeordnet ist. Die  Begrenzung des Strömungskanals dieser Düse wird  von der Wandung 3 gebildet und weist eine stetig ver  laufende Kurve nach einer reinen     Exponentialfunktion     <I>y = a -</I>     e   <I>-b -x</I> auf, wobei die Strömungsquerschnitte der  Düse 1 vom     Einlaufquerschnitt    4 bis zur Mündung 5  ständig abnehmen.  



       Fig.    2 zeigt eine Düse 1 mit einer Wandung 3 nach  einer Funktion, bei der die relative Zunahme des  Strömungsquerschnittes der Düse mit der Längen  einheit entgegen der Strömungsrichtung abnimmt, z. B.  gemäss der Formel y =     a    -<I>e</I>     b   <I>x</I>     (i    -     k        x).     



       Fig.    3 zeigt eine Düse 1 mit an ihrer Mündung 4  angesetztem, kegelförmigem     Schallreflektionstrichter    6.       Fig.    4 zeigt eine Einrichtung, bei der mehrere Aus  trittsdüsen 1 in einer gemeinsamen Leitung 2 angeord  net sind, welche mit ihren Mündungen 4 in diese hinein  ragen.  



       Fig.    5 zeigt eine kastenförmige Düse 1 in perspek  tivischer Ansicht, bei welcher im     Einlaufquerschnitt    4  - also im Bereich der niedrigsten Strömungsgeschwin  digkeit - ein gasdurchlässiger Körper 7 angeordnet ist.  



       Fig.    6 zeigt als Detail die Mündung 5 einer Düse 1  mit schneideförmiger     Abschrägung    B.  



       Fig.    7 desgleichen, jedoch mit zusätzlichen Längs  einschnitten 9 versehen und       Fig.    8 desgleichen, mit     Ausnehmungen    10.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einrichtung zur Verringerung des Geräuschaus trittes aus einer kompressible Medien führenden Lei tung, dadurch gekennzeichnet, dass diese aus min destens einer als Austrittsorgan angeordneten Düse mit in Strömungsrichtung abnehmendem Querschnitt be steht, bei welcher wenigstens eine Begrenzung des Strömungskanals von einer nach innen gekrümmten Kurve gebildet wird, welche so beschaffen ist, dass infolge gleichförmiger Beschleunigung des Mediums keine Ablösung der Grenzschicht stattfindet. UNTERANSPRÜCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Kurve einen stetigen Verlauf aufweist. 2. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Kurve eine Exponential-Funk- tion darstellt. 3.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass an der Düse im Bereich der gering sten Strömungsgeschwindigkeit ein kegelförmiger Schallreflektionstrichter angeordnet ist. 4. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass in der Düse im Bereich der niedrig- sten Strömungsgeschwindigkeit ein gasdurchlässiger Körper quer zur Strömungsrichtung angeordnet ist. 5. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Rand der Düse aussen schneiden- förmig abgeschrägt ist. 6. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Mündung der Düse Längs einschnitte aufweist. 7.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Mündung der Düse Ausneh- mungen aufweist.
CH335864D 1955-10-28 1955-10-28 Einrichtung zur Verringerung des Geräuschaustrittes aus kompressible Medien führenden Leitungen CH335864A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0155924A3 (de) * 1984-03-21 1986-01-22 Ab Bahco Ventilation Luftvorhangseinheit
DE102016110018A1 (de) * 2016-05-31 2017-11-30 Jk-Holding Gmbh Verwendung einer Fluiddüse in einem Fluid

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0155924A3 (de) * 1984-03-21 1986-01-22 Ab Bahco Ventilation Luftvorhangseinheit
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