CH336028A - Zeitgesteuerter Antrieb - Google Patents

Zeitgesteuerter Antrieb

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CH336028A
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CH
Switzerland
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clockwork
gear
supplying
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index pointer
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English (en)
Inventor
Gerhard Dipl Ing Steuernagel
Burmeister Heino
Original Assignee
Licentia Gmbh
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    • G—PHYSICS
    • G04—HOROLOGY
    • G04C—ELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
    • G04C11/00—Synchronisation of independently-driven clocks
    • G04C11/04—Synchronisation of independently-driven clocks over a line
    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23K—SOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K23/00—Alumino-thermic welding

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Hydraulic Clutches, Magnetic Clutches, Fluid Clutches, And Fluid Joints (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 Zeitgesteuerter Antrieb Beim Antrieb von    Registriergeräten   und andern zeitgesteuerten    Messeinrichtungen   hängt der Gang des zeitgebenden Uhrwerkes von der Belastung durch das gesteuerte bzw. angetriebene Element ab. Diese Belastung kann z. B. durch die Kraft zur Bewegung eines Papierstreifens gegeben sein. Die von der Grösse der Belastung abhängige Gangänderung des Uhrwerkes könnte bei der Justierung    mitberücksich-      tigt   werden, wenn die Belastung konstant wäre. Das kann aber bei derartigen Antrieben nie vorausgesetzt werden, da die Belastung meist die Folge von Reibungsverlusten ist, die grundsätzlich starken Schwankungen infolge Verschmutzung Temperatur- änderungen usw. unterworfen sind. Darüber hinaus ist z.

   B. beim Antrieb eines von einer Vorratsrolle ablaufenden Papierstreifens das erforderliche Drehmoment von den Durchmessern der Streifenwickel abhängig und ändert sich damit auch stark während des gesamten Ablaufvorganges. Bei    Registrierverfah-      ren,   die eine hohe Konstanz der    Vorschubgeschwin-      digkeit   verlangen, sind die von den oben erwähnten Laständerungen verursachten Gangschwankungen nicht mehr tragbar. Das trifft z. B. für die neueren    Impuls-Registrierverfahren   zu, bei denen die Geräte ohne Papierrollenwechsel jeweils für die Dauer eines ganzen Monats in Betrieb sind. Dabei wird verlangt, dass der Gangfehler nach einem Monat wartungslosen Betriebes etwa 5 Minuten nicht übersteigt. 



  Gemäss der Erfindung wird ein zeitgesteuerter Antrieb vorgeschlagen, bei welchem die    Abtriebswelle   mit einem die Antriebskraft liefernden    Uhrwerk   verbunden ist, dessen Gang durch ein unbelastetes Uhrwerk gesteuert und nachgeregelt wird. 



  In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele gemäss der Erfindung schematisch dargestellt. Einander entsprechende Teile tragen gleiche    Bezugszeichen.      Fig.   1 zeigt eine Anordnung, bei der das steuernde Uhrwerk den    Rückerzeiger   des die Antriebskraft liefernden Uhrwerkes über ein Differentialgetriebe verstellt. 



  In    Fig.   2 ist eine Einrichtung dargestellt, bei welcher das steuernde Uhrwerk über einen elektromagnetischen    Fühlhebel   und eine    Schlossscheibe   unter Zwischenschaltung eines    Differentialgetriebes   den    Rückerzeiger   des die Antriebskraft liefernden Uhrwerkes beeinflusst. Bei der Anordnung nach den    Fig.   3a und 3b ist das Differentialgetriebe durch eine elektromagnetische Kupplung ersetzt. 



  In    Fig.l   sitzt das Sonnenrad 21 eines Differentialgetriebes auf der Hauptwelle 22 des steuernden Uhrwerkes 19. Entsprechend ist auf der Hauptwelle 23 des die Antriebskraft    liefernden   Uhrwerkes 1 das Sonnenrad 24 befestigt. Das Planetenrad 25 des Differentialgetriebes läuft zwischen den beiden Sonnenrädern 21 und 24 und ist auf einer Achse 26    gelagert,   die ihrerseits um    die   Achse 27 drehbar angeordnet ist. Die beiden Sonnenräder 21 und 24 haben verschiedenen Drehsinn, so dass sich das Planetenrad 25    mitdreht   und um die Achse 27    ver-      schwenkt   wird, sobald eine    Gangdifferenz   auftritt.

   Diese    Verschwenkung   des Planetenrades wird über den Hebel 28 auf den    Rückerzeiger   12 übertragen, dessen Stellung von der Skala 29 angezeigt wird und der über die Welle 30 den Gang des Uhrwerke 1 regelt. Die    Abtriebswelle   2 wird über die Zahnräder 31 und 32 von der    Hauptwelle   des die Antriebskraft liefernden    Uhrwerkes   angetrieben. Durch die gesamte Anordnung wird erreicht, dass die Umdrehungsgeschwindigkeit der    Abtriebswelle   2 auch dann im Rahmen der Genauigkeit des steuernden Uhrwerkes kon- 

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    stant   ist, wenn die Belastung am    Stiftenrad   3 schwankt. 



  Gemäss    Fig.2   treibt das die Antriebskraft liefernde Uhrwerk 1 über die Welle 2 und das Stiftenrad 3 einen    Registrierstreifen   33 an. Der    Rücker-      zeiger   12 dieses die Antriebskraft liefernden Uhrwerkes ist so mit dem Planetenrad 25 eines Differentialgetriebes verbunden, dass er bei einer Schwenkung des Planetenrades 25 ebenfalls verstellt wird. Das Sonnenrad 24 des Differentialgetriebes wird über das Zahnradpaar 34, 34' angetrieben und rollt auf dem Planetenrad 25 ab. Das Sonnenrad 21 des Differentialgetriebes ist mit einer Scheibe 35 verbunden, die einen keilförmigen Einschnitt aufweist. In periodischen Zeitabständen, beispielsweise alle 5 Minuten, wird nun von dem steuernden Uhrwerk 19 ein Kontakt    geschlossen,-der   die Spule 17 unter Strom setzt.

   Die Übersetzung der Zahnräder 34 und 34' ist so gewählt, dass der mit dem Anker 16 verbundene    keilförmige   Hammer 14 bei Kontaktgabe in die Vertiefung der Scheibe 35 kurzzeitig eingreift. Solange die Spule 17 keinen Strom führt, wird das Planetenrad 25 infolge Haftreibung nicht    verschwenkt,      sondern   beide Sonnenräder 21 und 24 drehen sich mit gleicher Geschwindigkeit in entgegengesetzter Richtung um. Läuft nun beispielsweise das die Antriebskraft    liefernde   Uhrwerk 1 zu schnell, so hat dies zur Folge, dass der Hammer 14 bei der nächsten Impulsgabe nicht genau die Kerbmitte trifft, sondern auf die eine Seitenwand der Kerbe aufschlägt und infolge seiner Massenträgheit die Scheibe 35 so lange dreht, bis der Hammer auf dem Grund des keilförmigen Schlitzes angekommen ist.

   Durch diese Drehung der Scheibe 35 wird das Planetenrad 25 in einer solchen Richtung    verschwenkt,   dass der    Rückerzeiger   die Ganggeschwindigkeit des    Uhrwerkes   1 verkleinert. Geht das Uhrwerk 1 zu langsam, so wird analog der    Rückerzeiger   in der andern Richtung verstellt. Durch entsprechend kurze Impulsgabe ist dafür Sorge getragen, dass der Hammer die Scheibe 35 nicht so lange festhält, dass dadurch auch bei richtigem Gang des Werkes eine Verstellung des    Rückerzeigers   erfolgen könnte. 



  In dem in    Fig.   3a erläuterten Ausführungsbeispiel treibt das Uhrwerk 1 über eine Welle 2 das Stiftenrad 3 an. Ausserdem ist aus diesem die Antriebskraft liefernden Uhrwerk eine relativ schnellaufende Welle 4 herausgeführt, die über die Rutschkupplung 5 und die Welle 6 mit der als Anker wirkenden    Schlossscheibe   7 der elektromagnetischen Kupplung 8 verbunden ist. Das Gehäuse 8 der elektromagnetischen Kupplung, das in seinem Innern eine nicht dargestellte Spule aufweist, ist zusammen mit einer Welle 9 drehbar gelagert, die über ein Getriebe 10, 11 den    Rückerzeiger   12 des die Antriebskraft liefernden    Uhrwerkes   1 beeinflusst.

   Die Scheibe 7 der elektromagnetischen Kupplung besitzt an ihrem äussern Umfange zugleich eine Reihe von Zähnen, in die der vom steuernden Uhrwerk ausgelöste elektromagnetische    Fühlhebel      einschlägt,   wie aus    Fig.   3b hervor- geht. Der    Fühlhebel   13 mit dem keilförmigen Hammer 14 ist in dem Punkte 15 schwenkbar gelagert und weist einen Anker 16 auf, der von der Spule 17 angezogen wird. Diese Spule liegt in einem Stromkreis mit der Spannungsquelle 18 und dem steuernden Uhrwerk 19. Die Klemmen 20 dieses Stromkreises führen ausserdem zu den nicht eingezeichneten Schleifringen am Gehäuse der elektromagnetischen Kupplung B. 



  Die    beschriebene   Einrichtung arbeitet wie folgt: In periodischen Zeitabständen schliesst das steuernde Uhrwerk 19 kurzzeitig den Stromkreis für die elektromagnetische Kupplung und die Spule 17 des    Fühlhebelmagneten.   Die elektromagnetische Kupplung und der    Fühlhebelmagnet   sind so aufeinander abgestimmt, dass die als Anker wirkende    Schloss-      scheibe   bereits von der nicht dargestellten Spule der elektromagnetischen Kupplung 8 angezogen ist, wenn der Hammer 14 in eine Kerbe der    Schloss-      scheibe      einschlägt.   



     \flenn   nun beispielsweise das die Antriebskraft liefernde Uhrwerk 1 zu langsam gelaufen ist, so wird die    Schlossscheibe   und damit das Gehäuse der elektromagnetischen Kupplung beim Eintreffen eines Steuerimpulses um einen bestimmten Winkelbetrag gedreht. Diese Drehung stellt den    Rückerzeiger   12 des die Antriebskraft liefernden Uhrwerkes 1 so ein, dass es seinen Gang beschleunigt. Die Rutschkupplung 5 ist so bemessen, dass bei offenem Stromkreis die    Schlossscheibe   7    mitgedreht   wird, dass dagegen beim Einschlagen des    Fühlhebels   die Rutschkupplung in Tätigkeit tritt,    falls   eine Gangdifferenz vorhanden ist. 



  Die Zähnezahl der    Schlossscheibe   und die Umdrehungszahl der Welle 4 sind so aufeinander abgestimmt, dass die Kerben der    Schlossscheibe   gleich oft benutzt werden. Ausserdem ist die Zahl der zwischen zwei Steuerimpulsen an dem    Fühlhebel   vorbeilaufenden Zähne so gross zu wählen, dass der zu Beginn der    überwachung   infolge fehlender Synchronisation mögliche Gangfehler    vernachlässigbar   klein bleibt. Schon nach Ablauf einer    f7berwachungs-      periode   ist eine Synchronisierung eingetreten. 



  Die zuletzt beschriebene Einrichtung kann auch so    beschaffen   sein, dass die    Schlossscheibe   mit dem Gehäuse der elektromagnetischen Kupplung verbunden ist, während der Anker dieser Kupplung über ein Getriebe auf den    Rückerzeiger   des die Antriebskraft liefernden Uhrwerkes 1 einwirkt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Zeitgesteuerter Antrieb, dadurch gekennzeichnet, dass die Abtriebswelle mit einem die Antriebskraft liefernden Uhrwerk verbunden ist, dessen Gang durch ein unbelastetes Uhrwerk gesteuert und nachgeregelt wird. UNTERANSPRÜCHE 1. Antrieb nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass beide Uhrwerke so auf ein Differentialgetriebe arbeiten, dass die Gangdifferenz der beiden Uhrwerke zur Verstellung des Rückerzeigers <Desc/Clms Page number 3> des die Antriebskraft liefernden Uhrwerkes herangezogen wird, wobei der Rückerzeiger von der Pla- netenradachse des Differentialgetriebes so lange verstellt wird, bis der Gang der beiden Uhrwerke übereinstimmt. 2.
    Antrieb nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Gangüberwachung des die Antriebskraft liefernden Uhrwerkes durch einen in periodischen Zeitabständen elektromagnetisch bewegten Fühler erfolgt, der über ein von diesem Uhrwerk angetriebenes Differentialgetriebe den Rückerzeiger des die Antriebskraft liefernden Uhrwerkes im Bedarfsfalle nachregelt. 3.
    Antrieb nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das eine Sonnenrad des Differentialgetriebes von dem die Antriebskraft liefernden Uhrwerk angetrieben wird, während das andere Sonnenrad leer mit umläuft und nur im Bedarfsfalle auf das Planetenrad und den damit verbundenen Rücker- zeiger einen Nachstellimpuls dadurch ausübt, dass mit dem zweiten Sonnenrad eine Scheibe mit keilförmiger Vertiefung verbunden ist, in die der Fühler in Form eines keilförmigen Hammers nach jeder Umdrehung eingreift und bei Gangabweichungen diese Scheibe durch Keilwirkung dreht, wodurch über das Planetenrad der Rückerzeiger verstellt wird. 4.
    Antrieb nach den Unteransprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass das steuernde Uhrwerk vollständig gekapselt ist und keine sich bewegenden mechanischen Durchführungen besitzt, wobei der Fühler durch Abgabe elektrischer Impulse gesteuert wird. 5. Antrieb nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Gangüberwachung des die Antriebskraft liefernden Uhrwerkes durch einen vom steuernden Uhrwerk in periodischen Zeitabständen elektromagnetisch betätigten Fühler erfolgt, der über eine bei Betätigung des Fühlers eingeschaltete elektromagnetische Kupplung den Rückerzeiger des die Antriebskraft liefernden Uhrwerkes bei Gangabweichungen verstellt. 6.
    Antrieb nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der elektromagnetisch bewegte Fühler in eine Schlossscheibe einschlägt, die zugleich den Anker der elektromagnetischen Kupplung bildet, während das drehbar gelagerte Gehäuse der elektromagnetischen Kupplung über ein Getriebe auf den Rückerzeiger des die Antriebskraft liefernden Uhrwerkes einwirkt.
CH336028D 1954-08-21 1955-08-20 Zeitgesteuerter Antrieb CH336028A (de)

Applications Claiming Priority (4)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE336028X 1954-08-21
DE356000X 1955-07-08
DE10855X 1955-08-01
DE21255X 1955-12-02

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CH336028A true CH336028A (de) 1959-01-31

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ID=27430261

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