CH336185A - Aus mehreren Plättchen gebildete Bautafel - Google Patents

Aus mehreren Plättchen gebildete Bautafel

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CH336185A
CH336185A CH336185DA CH336185A CH 336185 A CH336185 A CH 336185A CH 336185D A CH336185D A CH 336185DA CH 336185 A CH336185 A CH 336185A
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CH
Switzerland
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strips
sub
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Inventor
Pangels Richard Ing Dr
Original Assignee
Villeroy & Boch
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Publication date
Application filed by Villeroy & Boch filed Critical Villeroy & Boch
Publication of CH336185A publication Critical patent/CH336185A/de

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F13/00Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings
    • E04F13/07Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings composed of covering or lining elements; Sub-structures therefor; Fastening means therefor
    • E04F13/08Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings composed of covering or lining elements; Sub-structures therefor; Fastening means therefor composed of a plurality of similar covering or lining elements
    • E04F13/0862Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings composed of covering or lining elements; Sub-structures therefor; Fastening means therefor composed of a plurality of similar covering or lining elements composed of a number of elements which are identical or not, e.g. carried by a common web, support plate or grid

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Finishing Walls (AREA)

Description


  Aus mehreren     Plättehen        gebildete    Bautafel    Die Erfindung erstrebt eine Vereinfachung im Ver  legen von Wand- und Bodenfliesen, die die Nachteile  der bekannten     Verlegemethoden    nicht besitzt, und be  trifft eine aus mehreren Plättchen gebildete Bautafel.  Die Erfindung besteht darin, dass die Plättchen durch  eine auf ihrer Rückseite aufgeklebte, nicht dehnbare,  einen Fugenabstand sichernde und dabei die Rückseite  der Plättchen nur teilweise bedeckende Halterung zu  sammengehalten sind.  



  Die erfindungsgemässen Tafeln können ausser mit  hydraulischen Bindemitteln gegebenenfalls auch mit  Kitten oder ähnlichen Bindemitteln verlegt werden.  



  In der Zeichnung sind verschiedene Ausführungs  formen der Erfindung schematisch dargestellt.  



       Fig.    1 zeigt die Rückseite einer Fliesentafel,       Fig.    2 eine Seitenansicht dieser Fliesentafel,       Fig.    3 die Rückseite einer Fliesentafel anderer Art  und       Fig.    4 eine Seitenansicht.  



       Fig.    5 zeigt die Rückseite einer Fliesentafel nach  einer dritten Ausführungsform;       Fig.    6 ist eine Seitenansicht dieser Fliesentafel.       Fig.    7 zeigt die Rückseite einer Fliesentafel nach  einer vierten Ausführungsform;       Fig.    8 ist eine Seitenansicht zu     Fig.    7.  



       Fig.    9 zeigt die Rückseite einer Fliesentafel nach  einer fünften Ausführungsform;       Fig.    10 ist eine Seitenansicht zu     Fig.    9.  



       Fig.    11 zeigt die Rückseite einer Fliesentafel nach  einer sechsten Ausführungsform;       Fig.    12 ist ein Querschnitt zu     Fig.    11.  



  Im Ausführungsbeispiel nach     Fig.    1 und 2 besteht  die Fliesentafel 1 aus 36 kleinen Plättchen von je 6 cm  Kantenlänge. Die ganze Tafel hat eine     Oberfläche    von  etwa 37 X 37 cm einschliesslich Fugen 4'. Über die  Plättchen sind Längsstreifen 2 und Querstreifen 3 in  Form eines Gitters geklebt. Für jede     Plättchenreihe       ist ein Streifen vorgesehen. An den Knotenpunkten  der Streifen liegen diese aufeinander.  



  Die Streifen bestehen aus einem Papier. Dieses  kann vorzugsweise imprägniert sein, so dass es mit  Wasser nicht aufquillt, wodurch sich das Papier von  dem Plättchen ablösen könnte, bevor der Bindemörtel  erhärtet wäre. Die     Halterungsstreifen    2 und 3 besitzen  eine derartige Festigkeit, dass die Distanz der Fugen 4'  auch beim Verlegen der Fliesenplatten nicht verändert  wird.  



       Fig.    3 und 4 zeigen eine Halterung aus einem per  forierten Papier 5, das die gesamte Fliesentafel über  deckt. Statt Papier kann auch ein ähnlicher anderer,  nicht dehnbarer Werkstoff in Frage kommen.  



  Als zweckmässig haben sich Textilien, z. B. imprä  gnierte und gummierte Textilien, und Kunststoff, z. B.  Nylonbänder, erwiesen.  



  Wesentlich ist, dass die sieb- oder gitterartige Hal  terung in allen Fällen die Rückseite der Plättchen nur  teilweise überdeckt und genügend Raum lässt, so dass  eine feste Verbindung zwischen der Fliese und dem  Mörtel sichergestellt ist. Da eine möglichst grosse     Be-          rührungsfläche    zwischen der Fliese und dem Mörtel  erstrebt ist, werden die Halterungen nur so breit be  messen, wie für die mechanische Festigkeit beim Han  tieren und beim Verlegen der Fliesentafeln notwendig  ist.  



  Die beschriebenen Tafeln haben den Vorteil, dass  sie als     Bodenfliese    und     Wandfliese    sehr schnell verlegt  werden können. Das Anklopfen der Fliesen wird we  sentlich vereinfacht. Die zwischen den Plättchen fest  gelegte Distanz bleibt bei dem Verlegen einwandfrei  erhalten. Die Fliesentafeln können beliebig durch Ab  reissen bzw. Abschneiden einzelner Teile verkleinert  werden.  



  Es ist vorgesehen, dass beim Verlegen der erfin  dungsgemässen     Fliesentafeln    die auf der Rückseite an-      gebrachte Halterung nach dem Verlegen oder Ansetzen  im Mörtelbett verbleibt. Ein nachträgliches Lösen der  Halterung ist nicht notwendig. Die Fliesentafeln kön  nen ausser mit hydraulischen Bindemitteln auch mit  Kitten oder ähnlichen Bindemitteln verlegt werden.  



  Die     Erfindung    erstrebt eine weitere Ausbildung da  durch, dass die Halterung aus diagonal zu den Fugen  richtungen verlaufenden Streifen 6 besteht. Dabei  können die parallel liegenden     Diagonalstreifen    6 je  weils über die Ecken der Plättchen verlaufen (vgl. Aus  führungsbeispiel gemäss     Fig.    5 und 6). Die Halterung  kann dabei auch     gitterförmig    aus zueinander senkrecht  oder in einem andern Winkel verlaufenden Diagonal  streifen 7 und 8 gebildet werden (s.     Fig.    7 und 8). Ob  die Streifen jeweils senkrecht oder nicht senkrecht zu  einander verlaufen, wird davon abhängen, ob die Plätt  chen quadratisch sind oder die Form eines Rechteckes  besitzen.  



  Soweit die     Diagonalstreifen    über die Eckpunkte der  Plättchen verlaufen, ergibt sich der Vorteil, dass jedes       Plättchen    an seinen Ecken mit den drei benachbarten  Ecken der anstossenden Plättchen verbunden ist. Der  art wird ein sehr fester Verband der Plättchen unter  einander erreicht.  



  Die Halterung kann in genau der gleichen Weise  ausgebildet sein wie bei den vorher beschriebenen Aus  bildungen. Sie kann aus     imprägnierten    Papieren, Tex  tilien oder ähnlichen Werkstoffen oder aus Kunststoffen  bestehen. Die Halterung erhält eine derartige Festig  keit, dass bei der Handhabung der Bauplatten, d. h.  beim Verlegen und den dann herrschenden Bedingun  gen die festgelegte Distanz zwischen den Plättchen er  halten bleibt.  



  Die Halterung kann auch so ausgebildet sein, dass  jeweils die vier Ecken nebeneinander liegender Plätt  chen durch einzelne, vorzugsweise rechteckige (s.     Fig.    9  und 10) oder quadratische     Halterungsstücke    9 mitein  ander verbunden sind. Eine derartige Halterung ent  spricht einer Halterung durch     Diagonalstreifen.    Die  Halterung hat den Vorteil, dass der     Halterungsstreifen     eingespart wird. Zum weiteren besteht der Vorteil, dass  die Plättchen nach dem Verlegen der Platte über eine  grössere Fläche mit dem     Estrichmörtel    verbunden sind.  Die einzelnen     Halterungsstücke    könnten auch rund  oder elliptisch ausgebildet sein.

   Eine rechteckige Aus  bildung der     Halterungsstücke    ist dann vorzuziehen,  wenn die Halterung noch über eine bestimmte Länge  der Fugen     hinweggreifen    soll. In einer weiteren Aus  bildung könnten die     Halterungsstreifen    entlang den  Fugen verlaufen und jeweils zwei     nebeneinanderlie-          gende        Plättchenreihen    entlang ihren einander gegen  überliegenden Rändern miteinander verbinden. Derart  wird gleichsam die Fuge in einer Richtung vollkommen  durch den     Halterungsstreifen    abgedeckt.

   Wenn über  die Fugen durchgehende Streifen verwendet werden,  oder auch wenn nur kurze Streifen verwendet werden,  die jeweils     bestimmte    Fugenabschnitte abdecken und  die in bestimmtem Abstand voneinander liegen, so ge  nügt es, in beiden Fällen nur eine Gruppe paralleler  Streifen zu verwenden.    Die Plättchen können auf der Rückseite     Ausneh-          mungen    aufweisen, in die die Halterungen eingelegt  werden.  



  Die in     Fig.    9 und 10 dargestellte Ausführungsform  kann auch dadurch variiert werden, dass noch zusätz  lich ein gitterförmiger Verband über die Rückseite der  Plättchen gelegt ist, wobei die gitterförmigen Streifen  etwa durch die Mitte der Plättchen verlaufen, wie       Fig.    1 und 2 zeigen.  



  Nach einer weiteren Ausführungsform sind die ent  lang den Fugen 10 verlaufenden     Halterungsstreifen    9  mit Löchern 11 versehen (s.     Fig.    11 und 12). Die Löcher  können rund, oval oder rechteckig sein oder jede an  dere gewünschte Gestalt besitzen. Durch diese Aus  bildung ergibt sich der Vorteil, dass der     Estrichmörtel     beim Einlegen der Fliesentafel durch diese Löcher in  die Fugen nach oben mehr oder minder eindringt und  dabei die     Halterungsstreifen    bzw. die Plättchen gleich  sam klammerartig umfasst. Weiterhin wird eine mehr  fache Verbindung zwischen dem     Estrichmörtel    und  dem später in die Fugen eingedrückten Fugenmörtel  erzielt, so dass eine grössere Festigkeit erreicht wird.

    Es können auch     Halterungsstreifen    mit Löchern ver  wendet werden, die nicht als durchgehende Streifen  die gesamte Fuge in einer Richtung abdecken. Die  Löcher können auch eine unterschiedliche Grösse  haben. Sie können grösser oder auch kleiner als der  Fugenabstand sein. Entlang der Stirnflächen der Bau  tafel sind durchgehende     Halterungsstreifen    12 ange  ordnet, die dem Tafelrand einen gewissen Halt ver  leihen. Eine andere Bauform besteht darin, dass diese       Halterungsstreifen    unterbrochen ausgebildet sind. Eine  andere Bauform besteht darin, dass sie Löcher ent  halten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Aus mehreren Plättchen gebildete Bautafel, da durch gekennzeichnet, dass die Plättchen durch eine auf ihrer Rückseite aufgeklebte, nicht dehnbare, einen Fugenabstand sichernde und dabei die Rückseite der Plättchen nur teilweise bedeckende Halterung zu sammengehalten sind. UNTERANSPRÜCHE 1. Bautafel nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Halterung aus übereinandergelegten Streifen gebildet ist. z. Bautafel nach Patentanspruch und Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Halterung aus imprägniertem Papier besteht. 3. Bautafel nach Patentanspruch und den Unter ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Halterung aus Textilien besteht. 4.
    Bautafel nach Patentanspruch und den Unter ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Halterung aus Kunststoff besteht. 5. Bautafel nach Patentanspruch und den Unter ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Halterung aus diagonal zu der Fugenrichtung verlau fenden Streifen besteht. 6. Bautafel nach Patentanspruch und den Unter ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die parallel verlaufenden Diagonalstreifen jeweils über die Ecken der Plättchen verlaufen. 7. Bautafel nach Patentanspruch und den Unter ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Streifen sich kreuzen und Gitter mit diagonal verlau fenden Streifen bilden. B.
    Bautafel nach Patentanspruch und den Unter ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass je weils die vier Ecken nebeneinanderliegender Plättchen durch einzelne, rechteckige Halterungsstücke mitein ander verbunden sind. 9. Bautafel nach Patentanspruch und den Unter ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Halterungsstreifen auf den Fugen verlaufen und jeweils zwei nebeneinanderliegende Plättchenreihen mitein ander verbinden. 10. Bautafel nach Patentanspruch und den Unter ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Plättchen auf der Rückseite mit Ausnehmungen ver sehen sind, in die die Halterungen eingelegt sind. 11.
    Bautafel nach Patentanspruch und den Unter ansprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die entlang der Fugen verlaufenden Halterungsstreifen mit Löchern versehen sind. 12. Bautafel nach Patentanspruch und den Unter ansprüchen 1 bis 9 und 11, dadurch gekennzeichnet, dass entlang der freien Stirnfläche der Randplättchen unterbrochene Halterungsstreifen (12) verlaufen. 13. Bautafel nach Unteranspruch 12, dadurch ge kennzeichnet, dass der Halterungsstreifen (12) mit Löchern versehen ist.
CH336185D 1955-04-09 1955-12-08 Aus mehreren Plättchen gebildete Bautafel CH336185A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0051860A1 (de) * 1980-11-06 1982-05-19 INDUSTRIE PIRELLI S.p.A. Bodenplatte

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0051860A1 (de) * 1980-11-06 1982-05-19 INDUSTRIE PIRELLI S.p.A. Bodenplatte

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