CH336805A - Sicherheits-Schaltung für Druckelektrolyseure - Google Patents
Sicherheits-Schaltung für DruckelektrolyseureInfo
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- C25B—ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES FOR THE PRODUCTION OF COMPOUNDS OR NON-METALS; APPARATUS THEREFOR
- C25B9/00—Cells or assemblies of cells; Constructional parts of cells; Assemblies of constructional parts, e.g. electrode-diaphragm assemblies; Process-related cell features
- C25B9/70—Assemblies comprising two or more cells
- C25B9/73—Assemblies comprising two or more cells of the filter-press type
-
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Description
Sicherheits-Schaltung für Druckelektrolyseure Bei Druckelektrolyseuren zur Wasserzersetzung ist das - meist nach der sog. Filterpressen-Bauart konstruierte - Zellenpaket mit je einem Gasabschei- der für Wasserstoff und für Sauerstoff verbunden. In diese Gasabscheider strömen die erzeugten Gase ab und trennen sich dort von dem mitgerissenen Elek trolyt; letzterer fliesst dann über eine äussere Leitung aus den Gasabscheidern in das Zellenpaket zurück.
In die genannte äussere Elektrolytrückleitung legt man dabei die Messgeräte, welche zur überwachung von Temperatur, Dichte und Strömungsgeschwindig keit des Elektrolyten erforderlich sind, sowie vor allem das Elektrolytfilter und die gegebenenfalls vor gesehene Umlaufpumpe. Das hierdurch entstehende Rohrsystem stellt offenbar den störanfälligsten Teil des ganzen Apparates dar, da es zahlreiche Dichtun gen und Anschlüsse aufweist.
Nach der vorliegenden Erfindung wird die ge nannte Elektrolytrückleitung sowohl gegen die Gas- abscheider als auch gegen das Zellenpaket durch Rückschlagventile abgesichert, welche sich alle gleich zeitig schliessen, sobald der Druck in der Rücklauf leitung um einen bestimmten Betrag unter den im Zellenpaket und in den Gasabscheidern herrschenden Betriebsdruck sinkt.
Tritt innerhalb des äussern Lei tungssystems eine Undichtigkeit, ein Rohrbruch oder dergleichen auf, so schliessen sich diese Ventile selbst tätig und gleichzeitig; sie verhindern hierdurch jede Rückwirkung der Störungsquelle auf das Zellenpaket und auf die angeschlossenen Gasleitungen. Da ein Elektrolyseur auch bei unterbrochenem Elektrolyt kreislauf einige Zeit störungsfrei weiterläuft, kann man den Apparat also anschliessend in Ruhe abschal ten, um die notwendige Reparatur vorzunehmen. Man verliert dabei nur die kleine Menge Elektrolyt, wel che das abgesperrte Rohrsystem enthielt.
Die Zeichnung zeigt schematisch ein Ausführungs- beispiel für einen erfindungsgemäss geschalteten Elek- trolyseur. über dem perspektivisch angedeuteten Zel= lenpaket 1 liegen die Gasabscheider in Gestalt der beiden Trommeln 2 und 3, welche über Steigleitun gen 4, 5 mit dem Zellenpaket 1 verbunden sind. über diese Steigleitungen strömen Wasserstoff und Sauerstoff getrennt in die Trommeln 3 und 4, um sich dort von dem mitgerissenen Elektrolyt zu tren nen und über die Ventile 6, 7 in die Leitungen 8, 9 abzufliessen.
Der praktisch gasfreie Elektrolyt, welcher sich hierbei in den Trommeln 3, 4 sammelt, wird am Boden dieser Trommeln über die Leitungen 10, 11 abgezogen und dann über die gemeinsame Leitung 12 in das Zellenpaket 1 zurückgeführt. In die Leitung 12 sind dabei die schematisch angedeuteten Messgeräte 13-15, das Filter 16 und die Umlaufpumpe 17 ein geschaltet.
Nach der Erfindung werden nun die Anschluss stellen des Leitungssystems 10-l2 an den Gas- abscheidern 2, 3 durch die Rückschlagventile 18, 19 sowie am Zellenpaket 1 durch das Rückschlagventil 20 abgesichert.
Alle Rückschlagventile sind hierbei so ausgebildet und angeordnet, dass sie sich schliessen, wenn der Druck im Leitungssystem 10-12 unter denjenigen Druck sinkt, welcher im Zellenpaket 1 und in den Gasabscheidern 2, 3 herrscht (Betriebs druck); die Ventile 18-20 sprechen hierbei aber erst dann an, wenn die betreffende Druckdifferenz einen vorgegebenen Wert von beispielsweise 0,5 ata überschreitet.
Man erreicht dies am einfachsten, in dem man den Ventilverschlusskörper in der darge stellten Weise als hängenden Kolben ausbildet, der von einer Feder getragen und erst bei der erwähnten Druckdifferenz in die Verschlusslage herabgedrückt wird. Um die Störungsmöglichkeiten auf ein Minimum zu reduzieren, werden die Rückschlagventile 18-20 vorzugsweise in Teile der zugehörigen, druckfesten Behälter des Elektrolyseurs unmittelbar eingebaut.
So liegen die beiden Rückschlagventile 18, 19 innerhalb von Ansätzen 21, die an den Trommeln 2, 3 vorgese hen sind, während das Rückschlagventil 20 innerhalb einer mit der Enddruckplatte 22 des Zellenpaketes 1 verschweissten Kapsel untergebracht ist, an welche dann das Rohr 12 unmittelbar angeflanscht wird.
Um nach dem Ansprechen der Ventile 18-20 eine Abschaltung des Elektrolyseurs sicherzustellen, ist an die Leitung 12 ein Manometer 23 angeschlos sen, das einen elektrischen Signalkreis 24 steuert und Signal gibt, sobald der Druck in der Leitung 12 unter einen gewissen Grenzdruck (beispielsweise unter 80% des vorgesehenen Betriebsdruckes) sinkt. Na- türlich kann über die Signalleitung 24 auch eine auto matische Abschaltung des Elektrolyseurs bewirkt wer den.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Sicherheitsschaltung für Druckelektrolyseure, aus deren Zellenpaket die erzeugten Gase in Gasabschei- der abströmen, von denen aus der mitgerissene, flüs- sige Elektrolyt über eine äussere Leitung in das Zel lenpaket zurückfliesst, dadurch gekennzeichnet, dass die genannte Elektrolytrückleitung (10-12)-sowohl gegen die Gasabscheider (2, 3) als auch gegen das Zellenpaket (1) durch Rückschlagventile (18-20) ab gesichert ist, welche sich alle gleichzeitig schliessen,wenn der Druck innerhalb der Rücklaufleitung um einen bestimmten Betrag unter den im Zellenpaket und in den Gasbascheidern herrschenden Betriebs druck sinkt. UNTERANSPRÜCHE 1. Sicherheitsschaltung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Rückschlagventile (18-20) in Teile der druckfesten Behälter (1-3) des Elektrolyseurs eingebaut sind. 2. Sicherheitsschaltung nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch eine an das äussere Elektrolyt rücklaufsystem (10-12) angeschlossene, manome- trisch betätigte Signalvorrichtung (23, 24), welche bei Druckverminderung anspricht. 3.Sicherheitsschaltung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass die manometrische Signal vorrichtung mit einem automatischen Schalter zum Abschalten des Elektrolyseurs verbunden ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH336805T | 1956-01-14 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH336805A true CH336805A (de) | 1959-03-15 |
Family
ID=4504056
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH336805D CH336805A (de) | 1956-01-14 | 1956-01-14 | Sicherheits-Schaltung für Druckelektrolyseure |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH336805A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0540080A1 (de) * | 1991-10-23 | 1993-05-05 | SOLVAY (Société Anonyme) | Elektrolysezelle zur Herstellung von Gas |
-
1956
- 1956-01-14 CH CH336805D patent/CH336805A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0540080A1 (de) * | 1991-10-23 | 1993-05-05 | SOLVAY (Société Anonyme) | Elektrolysezelle zur Herstellung von Gas |
| US5425863A (en) * | 1991-10-23 | 1995-06-20 | Solvay S.A. | Electrolysis cell for the production of a gas |
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