CH336898A - Unterlager für Elektrizitätszähler - Google Patents

Unterlager für Elektrizitätszähler

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CH336898A
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CH
Switzerland
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sleeve
bearing
nose
base
recess
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Application number
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English (en)
Inventor
Bollmann Carl
Original Assignee
Landis & Gyr Ag
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R11/00Electromechanical arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. of consumption
    • G01R11/02Constructional details
    • G01R11/12Arrangements of bearings

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Pivots And Pivotal Connections (AREA)

Description


  
 



  Unterlager für Elektrizitätszähler
Bei hochüberlastbaren Elektrizitätszählern finden vorteilhaft geräuschdämpfend wirkende Unterlager Anwendung, in denen die Lagerpfanne schwingend an einer Blattfeder sitzt. Die Lagerpfanne muss hierbei in Richtung quer zum   Triebeisen    des Zählers schwingen können und muss daher eine ganz bestimmte Richtung zum Triebeisen haben. Als Mittel zur Sicherung dieser Stellung hat man in dem das Unterlager tragenden Teil des   Zählertragwerkes    das gewöhnlich Gewinde zum Einschrauben des Unterlagers aufweisende Loch mit einer Nase oder Abflachung und den Unterlagerkörper mit einer entsprechenden Gegenprofilierung versehen.

   Dadurch ging aber, abgesehen von der Komplizierung die diese   Loch-    und Unterlagerkörperprofilierung erforderte, die Möglichkeit der direkten Verbindung durch Gewinde verloren, und es wurden für den Halt des Unterlagers zwei Muttern (oberhalb und unterhalb des Tragwerkteils) erforderlich, was die Einstellung der Zählertriebscheibe erschwerte und der Zugänglichkeit der obern Mutter ungünstig war.



   Vorliegende Erfindung bezweckt die Vermeidung der geschilderten Nachteile und gemäss ihr ist in einem Unterlager für Elektrizitätszähler, bei dem eine Schwinglagerpfanne mit Spiel von einer Hülse umgeben und an einem mit der Hülse zusammengesteckten Schwinglagertragteil im Unterlagerkörper gehalten und letzterer in ein Loch des Zählertragwerkes eingesetzt ist, unabhängig von diesem Loch am Zählertragwerk eine Nase vorgesehen, weist die Hülse einen mit der Nase zusammenwirkenden Schlitz und einen aus ihrem Querschnittprofil vorstehenden Kantteil auf und hat der Schwinglagertragteil eine Ausnehmung in die der Kantteil der Hülse hineinpasst, und ist das Ganze so, dass beim Zusammenbau des Unterlagers Hülse und Schwinglagertragteil nur bei Ineinandergreifen einerseits der Nase und des Schlitzes,

   anderseits des Kantteils und der Ausnehmung in für das Unterlager funktionsfähige Lage gebracht werden können.



   Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes.



   Fig. 1 ist ein Längsschnitt durch das Unterlager,
Fig. 2 eine Draufsicht und
Fig. 3 ein Querschnitt nach der Linie   III-III    der Fig. 1.



   Der Zählertragwerkteil 1 weist ein Gewindeloch 2 auf, durch das der Unterlagerkörper 3 hindurchgeschraubt und in dem er durch eine Gegenmutter 4 gesichert ist. 5 ist die Schwinglagerpfanne, in der die Laufkugel 6 der Triebachse 7 des Zählers ruht. Die Pfanne 5 ist mit Spiel von einer Hülse 8 umgeben, die mit einem muffenförmigen Teil 9, diesen zum Teil umgreifend, zusammengesteckt ist. Der Teil 9 stellt den Schwinglagertragteil dar, wobei in ihm ein Pfropfen 10 eingesetzt ist, in dem die die Lagerschwingung ermöglichende Blattfeder 11 festsitzt, welche Feder an ihrem freien Ende die Fassung 12 der Pfanne 5 trägt und in einer Ebene parallel zur Ebene des Triebeisens des Zählers liegt (aus der Zeichnung nicht ersichtlich).

   Eine   Überwurfkappe    13, die über das untere Ende des Unterlagerkörpers 3 geschraubt ist, wirkt auf eine Feder 14, die sich auf eine Schulter 15 des muffenförmigen Teils 9 abstützt und die zusammengesteckten Teile 8, 9 bei 16 gegen eine Schulter des Unterlagerkörpers 3 drückt.



   In den Tragwerkteil 1 ist nahe dem Gewindeloch 2 ein Planstück 17 eingesetzt, das eine durch eine seitliche Ausladung gebildete Nase 18 aufweist. Die Hülse 8 hat einen Schlitz 19, der als Einschnitt vom obern Rand der Hülse achsparallel in diese geführt ist. Da wo die Hülse 8 und der muffenförmige Teil 9 ineinandergesteckt sind, weist die Hülse 8 einen durch Ausscheerung eines Wandungsteils derselben  gebildeten, nach innen ragenden Kantteil 20 auf. Der muffenförmige Teil 9 hat eine Ausnehmung 21, die von dessen oberem Rand her achsparallel in diese geführt ist und in die der Kantteil 20 hineinpasst.



   Im beschriebenen montierten, also funktionsfähigen Zustand des Unterlagers greifen einerseits die Nase 18 und der Schlitz 19 und anderseits der Kantteil 20 und die Ausnehmung 21 ineinander und die Schwingrichtung der Lagerpfanne zum Trieb eisen des Zählers ist gesichert.



   Wird das Unterlager, etwa nach erfolgtem Auseinandernehmen zwecks Reinigung wieder zusammengebaut, so kann dies bis zur Funktionsfähigkeit des Unterlagers nur erfolgen, wenn einerseits der Kantteil 20 mit der Ausnehmung 21, anderseits der Schlitz 19 mit der Nase 18 in Übereinstimmung gebracht wird, so dass Hülse 8 und Schwinglagertragteil 9 ineinander- und beide Teile zusammen in den Unterlagerkörper 3 bis zum Anschlag der Hülse in diesen Körper geschoben werden können, was durch die im Zähler feste Lage der Nase für die Blattfeder 11 automatisch die richtige Schwinglage ergibt.



   Wie aus dem Dargestellten und Beschriebenen ersichtlich, ist der Aufbau des neuen Unterlagers denkbar einfach, und es ist leicht und ohne Erfordernis von Fachkenntnis zur Funktionsfähigkeit zusammenbaubar.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Unterlager für Elektrizitätszähler, bei dem eine Schwinglagerpfanne (5) mit Spiel von einer Hülse (8) umgeben und an einem mit der Hülse zusammengesteckten Schwinglagertragteil (9) im Unterlagerkörper (3) gehalten und letzterer in ein Loch des Zählertragwerkes eingesetzt ist, dadurch gekennzeichnet, dass unabhängig vom Loch des Zählertragwerkes am Zählertragwerk eine Nase (18) vorgesehen ist, die Hülse (8) einen mit der Nase zusammenwirkenden Schlitz (19) und einen aus ihrem Querschnittprofil vorstehenden Kantteil (20) aufweist und der Schwinglagertragteil eine Ausnehmung (21) hat, in die der Kantteil der Hülse hineinpasst, das Ganze so, dass beim Zusammenbau des Unterlagers Hülse und Schwinglagertragteil nur bei Ineinandergreifen einerseits der Nase und des Schlitzes,
    anderseits des Kantteils und der Ausnehmung in für das Unterlager funktionsfähige Lage gebracht werden können.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Unterlager nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Nase durch eine Ausladung eines in den das Unterlager tragenden Zählertragteil eingesetzten Planstückes (17) gebildet und der Schlitz als Einschnitt vom obern Rand der Hülse achsparallel in diese geführt ist.
    2. Unterlager nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Kantteil der Hülse durch Ausscheerung eines Wandungsteils der Hülse in Richtung des Schwinglagertragteils gebildet und die Ausnehmung im Schwinglagertragteil von dessen oberem Rand her achsparallel in diesen geführt ist.
CH336898D 1955-07-05 1955-07-05 Unterlager für Elektrizitätszähler CH336898A (de)

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CH336898A true CH336898A (de) 1959-03-15

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