CH336937A - Maschine zum Herstellen von formhaltigen Presslingen, insbesondere von Tampons - Google Patents
Maschine zum Herstellen von formhaltigen Presslingen, insbesondere von TamponsInfo
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Description
Maschine zum Herstellen von formhaltigen Presslingen, insbesondere von Tampons Die Erfindung bezieht sich auf eine Maschine zum Herstellen von formhaltigen zylinderförmigen Wattepresslingen, insbesondere zum Herstellen von Tampons für die weibliche Monatshygiene. Es sind verschiedene Maschinen bekannt, die aber meist den Nachteil haben, dass ihre Produktionskapazität gering ist. Um eine hohe Leistung einer solchen Maschine zu erreichen, zeichnet sich die Erfindung aus durch zwei zangenartige Klemmbacken, welche nach der Formung eines Presslings beim Öffnen den halben Zylindermantel des Presslings freigeben, wobei zwischen den zwei Klemmbacken ein radial verschiebbarer Pressstempel zum Zusammenpressen des zwischen den in Schliesslage befindlichen Klemmbacken liegenden Wickels und zum radialen Ausstossen des Presslings angeordnet ist. Bei einer praktischen Ausführungsform sind die eine Steuerrolle tragenden Pressstempel sowie die schwingenden Klemmbacken zwischen der Werkzeughalteplatte und einem mit dieser, z. B. durch die Drehbolzen der Klemmbacken verbundenen Haltering beweglich angeordnet. Die Drehbolzen der Klemmbacken sind dabei mit einem Hebelarm versehen, der eine Führungsrolle für eine Kulisse trägt, die ihrerseits unterhalb einer Werkzeughalteplatte auf dem Maschinengehäuse angeordnet ist. Dies ergibt eine sehr einfache und dabei zuverlässige Steuerung für die Klemmbacken. Dabei sind die Steuerrollen und die dazugehörige Kurvenbahn für die Pressstempel kegelig ausgebildet, so dass man durch eine axiale Verstellung der Kurvenbahn eine Hubänderung des Pressstempels erreichen kann. Zum Zurückholen werden dabei die Pressstempel mit einer besonderen Rückholrolle ausgerüstet, die durch einen Kurvenring gesteuert wird. Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer Presse gemäss der Erfindung schematisch dargestellt, und zwar zeigt: Fig. 1 einen senkrechten Schnitt durch die Maschine, Fig. 2 einen waagrechten Schnitt nach der Linie 11-11 der Fig. 1, Fig. 3 einen senkrechten Schnitt nach der Linie III-III der Fig. 1 und Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie IV-IV der Fig. 1. Auf der Grundplatte 1 ist das Maschinengehäuse 2 angeordnet, das in der Mitte ein Führungsgehäuse 3 für die Antriebswelle 4 aufweist, die in den Kugellagern 5 und 6 gehalten ist. Am untern Ende der Welle 4 befindet sich ein Zahnrad 7, das z. B. durch einen Kettentrieb - nicht dargestellt - in Umdrehung versetzt wird. Am andern Ende der Antriebswelle 4 befindet sich ein Kopfstück 8, das die Werkzeughalteplatte 9 trägt. Unterhalb dieser Werkzeughalteplatte befindet sich der Haltering 10, der beispielsweise durch die Drehbolzen 11 der am Umfang der Platte 9 befindlichen Klemmbacken 12 getragen wird. Die Drehbolzen 11 der Klemmbacken tragen unterhalb des Halteringes 10 einen Hebelarm 13 (Fig. 3), der mit einer Führungsrolle 14 für die Kulisse 15 versehen ist. Beim Umlauf der Werkzeughalteplatte gleiten mithin die Führungsrollen 14 in der feststehenden Kulisse und steuern auf diese Weise die Klemmbacken. Im Innern der Maschine ist ein Ring 16 ange- ordnet, der zur Abstützung einer Kurve dient. Oberhalb des Ringes ist eine Kurvenführung 17 vorgesehen für die Steuerrollen-18, die sich an den innern Enden der radial angeordneten Pressstempel 19 befinden. Ferner ist hier eine Rückholkurve 20 vorgesehen, die auf die Rollen 21 einwirkt, so dass die Pressstempel durch die Kurve 17 nach aussen gedrückt und durch die Rolle 21 nach innen zurückgezogen werden. Die zu pressenden Wickel 30 werden an einer Stelle bei geöffneten Klemmbacken 12 in die Maschine eingedrückt, beim weiteren Umlauf schliessen sich zunächst die Klemmbacken 12, wie in Fig. 2 ersichtlich ist. Anschliessend wird der radial verschiebbare Pressstempel 19 nach aussen gedrückt, so dass der Wickel völlig zu einem zylinderförmigen Pressling von angenähert kreisförmigem Querschnitt zusammengedrückt wird. Die gewünschte Form wird durch die Ausbildung der Klemmbacken und durch das vordere Ende des Pressstempels erzielt. Die Presslinge bleiben nun während eines weiteren Umlaufes in dieser Presslage, so dass sie formhaltig bleiben, wenn sie später radial ausgestossen werden. Dieses Ausstossen erfolgt, wie ebenfalls aus Fig. 2 ersichtlich ist, durch einen weiteren Vorschub des Pressstempels 19 nach aussen, wobei die steuerbaren zangenartigen Klemmbacken 12 geöffnet werden und dabei den halben Zylindermantel des Presslings freigeben. Zur Hubeinstellung der Pressstempel 19 sind die Kurvenscheibe 17 und die Steuerrollen 18 kegelig ausgebildet. Die Kurve 17 kann über eine Büchse 31 in der Höhe verstellt werden. Zu diesem Zweck ist eine von Hand zu betätigende Schaltwelle 22 angeordnet, die über Kegelräder 23 und 24 einen Kranz mit einem Innengewinde 25 verdreht, so dass hierdurch die mit einem entsprechenden Aussengewinde versehene Büchse 31 in der Höhe einstellbar ist. Die Pressstempel 19 können beispielsweise durch Führungen 19a (Fig. 4) gehalten werden, die gegen die Unterseite der Werkzeughalteplatte 9 geschraubt sind. Die Höhe dieser Pressstempel und damit der Abstand zwischen der Werkzeughalteplatte 9 und dem Haltering 10 entspricht etwa der Länge des herzustellenden Presslings. Die in die Maschine gebrachten Wickel 30 können in bekannter Weise erwärmt werden, um die Formhaltigkeit zu erhöhen. Damit während des Pressvorganges die Presslinge nicht zu stark abkühlen, werden das Maschinengehäuse 2 und die über der Werkzeughalteplatte 9 angeordnete Abdeckung 29 zweckmässigerweise mit Isolierschichten 26 und 27 versehen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Maschine zum Herstellen von formhaltigen zylinderförmigen Wattepresslingen, insbesondere von Tampons, mit Hilfe von steuerbaren Klemmbacken, gekennzeichnet durch zwei zangenartige Klemmbacken (12), welche nach der Formung eines Presslings beim Öffnen den halben Zylindermantel des Presslings freigeben, wobei zwischen den zwei Klemmbacken (12) ein radial verschiebbarer Pressstempel (19) zum Zusammenpressen des zwischen den in Schliesslage befindlichen Klemmbacken liegenden Wickels (30) und zum Ausstossen des Presslings angeordnet ist.UNTERANSPRÜCHE 1. Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass am Umfang einer sich drehenden Werkzeughalteplatte (9) mehrere durch eine Kulisse (15) gesteuerte Klemmbacken (12) vorgesehen sind, und dass zu jedem Klemmbackenpaar ein durch Kurvenbahnen (17, 20) in radialer Richtung verschiebbarer Pressstempel (19) auf der Werkzeughalteplatte (9) angeordnet ist, wobei die Kulisse (15) und die Kurvenbahnen (17, 20) stationär sind.2. Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die eine Steuerrolle (18) tragenden Pressstempel (19) sowie die schwingenden Klemmbacken (12) zwischen der Werkzeughalteplatte (9) und einem mit dieser durch die Drehbolzen (11) der Klemmbacken verbundenen Haltering (10) beweglich angeordnet sind.3. Maschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehbolzen (11) einer Klemmbacke (12) mit einem Hebelarm (13) versehen ist, der eine Führungsrolle (14) für die Kulisse (15) trägt, die unterhalb der Werkzeughalteplatte (9) auf dem Maschinengehäuse (2) angeordnet ist.4. Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerrollen (18) für die Pressstempel (19) und ihre gemeinsame Kurvenbahn (17) kegelig ausgebildet sind und dass die Kurvenbahn längs eines Steilgewindes (25) axial verschiebbar ist.5. Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Pressstempel (19) mit Rückholrollen (21) versehen sind, die durch einen Kurvenring (20) gesteuert werden.6. Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Pressstempel sich in ihrer äussersten Extremstellung an den Klemmbacken (12) vorbei erstrecken, zum Zwecke, den fertigen Pressling auszustossen.
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