CH337029A - Vorrichtung zum Schmieren von mit Pressluft betriebenen Maschinen und Geräten - Google Patents
Vorrichtung zum Schmieren von mit Pressluft betriebenen Maschinen und GerätenInfo
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- B25D17/26—Lubricating
- B25D17/265—Lubricating the lubricant being entrained to the machine parts by the driving fluid
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- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01B—MACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
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- F01B17/027—Engines using separators
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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Description
Vorrichtung zum Schmieren von mit Pressluft betriebenen Maschinen und Geräten Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrich tung zum Schmieren von mit Pressluft betriebenen Maschinen und Geräten, wie z. B. Seilhäspel, Auf züge bzw. Abbau- und Niethämmer.
Zum Schmieren dieser Maschinen und Geräte dienten bisher u. a. Ölkapseln, deren Inhalt für eine vorausberechnete Zeit ausreichen sollte und vom Be dienungspersonal dementsprechend in verhältnis mässig kurzen Zeitintervallen an die Schmierstellen gebracht werden mussten. Damit war diese äusserst wichtige Wartung völlig in der Hand des nicht immer verantwortungsbewussten Bedienungspersonals gelegt, so dass vielfach die zeitgerechte Versorgung unter blieb, ganz abgesehen davon, dass eine unkontrollier bare Menge des Schmiermittels beim Einbringen wir kungslos verlorenging. Die unausbleibliche Folge davon war, dass die aufeinandergleitenden Teile heiss wurden und sich festliefen.
Die Erfindung bezweckt, diese Übelstände zu be seitigen. Die erfindungsgemässe Vorrichtung ist ge kennzeichnet durch einen an einem Ende sich ver engenden, in die Pressluftleitung vor der Maschine einzubauenden Hohlkörper, in dem ein Ölzylinder angeordnet ist, aus welchem das Öl in den Pressluft- strom gelangt.
Nachfolgend sind anhand der Zeichnung zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes be schrieben. Es zeigen: Fig. 1 einen Längsschnitt durch das erste Aus führungsbeispiel, Fig.2 einen Schnitt nach der Linie A-B der Fig. 1, Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie C-D der Fig. 1, Fig.4 einen Schnitt nach der Linie E-F der Fig. 1, Fig. 5 einen Schnitt nach der Linie G-H der Fig. 1,
Fig. 6 einen Schnitt nach der Linie L -K der Fig. 1, Fig. 7 einen Längsschnitt durch das zweite Aus führungsbeispiel und Fig. 8 einen Schnitt nach der Linie L-M der Fig. 7.
Das erste Ausführungsbeispiel besteht aus einem Hohlzylinder 1, der an einem Ende in einen Hals 2 übergeht und hier mit einem Gewinde zum Auf schrauben eines Verbindungsstückes, z. B. eines Bajonettverschlusses 3, versehen ist zum Anschliessen an die Maschine bzw. an das Gerät. Das andere Ende besitzt ebenfalls ein Gewinde zum Einschrauben in ein Zwischenstück 4, auf welches ein Bajonettver- schluss 5 aufgeschraubt ist, welcher zum leichten An schliessen an die Pressluftleitung dient.
Im Hohlzylin der 1 befindet sich ein mit Öl gefüllter zweiter Hohl- zylinder 6, welcher durch Abstandhalter 7 und durch Begrenzungsringe 8 und 9 festgelegt ist. Der Ölzylin der 6 läuft ebenfalls in einen Hals 10 aus, in welchen eine Düse 11 eingeschraubt ist. Im Ölzylinder 6 ist ein Kolben 12 vorgesehen, welcher auf der in einem aufschraubbaren Abschlussdeckel 13 geführten Kol benstange 14 befestigt ist. Im Betrieb wird der Kol ben auf der Hinterseite von der Pressluft beaufschlagt und nach vorn geschoben.
Die Pressluft dringt durch den Ringspalt 15 zwischen der Kolbenstange und deren Führung in den Ölzylinder ein, wobei der Kolben ein gewisses Quantum Öl durch die Düse drückt, so dass es durch die an der Düse vorbeistrei- chende Pressluft zerstäubt und an die Schmierstelle herangebracht wird. Die Menge des pro Zeiteinheit aus dem Ölzylinder ausgedrückten Öls hängt haupt sächlich von der Grösse der Düsenöffnung ab. Das Füllen des Ölbehälters geschieht in einfacher Weise dadurch, dass die Düse herausgeschraubt wird, worauf das Öl durch Hochziehen des Kolbens mittels der Kolbenstange 14 in den Zylinder 6 eingesaugt wird.
Nach Lösen des hintern Bajonettverschlusses 5 lässt sich auf Grund der Kolbenstangenstellung fest stellen, ob ein Nachfüllen nötig ist. Beim zweiten Ausführungsbeispiel gemäss Fig.7 besitzt der den Ölzylinder 16 aufnehmende, flaschenförmige Hohl körper 17 am hintern Ende ein lösbares Zwischen stück 18. Dieses Zwischenstück 18 ist nach Art eines Doppelnipels mit Gewinden 19 und 20, welche zweckmässigerweise durch einen Bund 21 vonein ander getrennt sind, versehen.
Auf dem Gewinde 19 ist ein Hohlkörper 22 aufgeschraubt, der zweckmässig in Form und Durchmesser dem Hohlkörper 17 ent spricht, welcher auf dem Gewinde 20 aufgeschraubt ist. Das Zwischenstück 18 besitzt eine dem Innen querschnitt der Pressluftleitung entsprechende zentrale Bohrung 23 und ist auf der der Strömungsrichtung der Pressluft entgegengerichteten Seite trichterförmig er weitert. Durch die Bohrung 23 hindurch erstreckt sich die Kolbenstange 24 des Ölzylinders 16 und ragt mit einer Verlängerung 25 auch bei der tiefsten Stellung des Kolbens 26 noch aus dem Anschluss- stück 27 des Hohlkörpers 22 heraus.
Auf dieser Ver längerung 25 der Kolbenstange 24 ist eine Scheibe 28 in einem solchen Abstand vom Kolben 26 ange bracht, dass sie die Bohrung 23 schliesst, sobald der Kolben 26 den Boden des Ölzylinders 16 erreicht hat, d. h. sobald der Ölzylinder leer oder fast leer ist. Dadurch wird der Pressluftstrom unterbrochen und das Bedienungspersonal ist gezwungen, Öl nach zufüllen. Um eine Feineinstellung zu ermöglichen, können die Scheibe 28 und der entsprechende Teil der Kolbenstange 25 mit Gewinde versehen sein.
Zum Nachfüllen von Öl ist, wie die Fig. 8 zeig , vorn am Ölzylinder 16 ein Füllstutzen 29 angebracht, welcher eine Ausnehmung zum Einlegen einer Dich tung 30 besitzt, gegen welche sich eine im Mantel des Hohlkörpers 17 angeordnete Hohlschraube 31 mit der Stirnfläche fest anpressen lässt, deren Boh rung 32 mit der Bohrung 33 des Füllstutzens 29 einen durchgehenden Kanal bildet, welcher durch eine Stopfenschraube 34 verschliessbar ist.
Zur Auf nahme des Anpressdruckes der Schraube 31 ist auf der gegenüberliegenden Seite des Ölzylinders 16 ein Nocken 35 angebracht, der zusammen mit weiteren, auf dem Zylindermantel verteilten Nocken 36, 37 den Ölzylinder im Hohlkörper 17 festlegt und durch Anlegen gegen einen Begrenzungsring 38 gegen eine Verlagerung nach vorn sichert. Die Sicherung am entgegengesetzten Ende übernimmt ein Siebkorb 39, in welchen sich der Stutzen 40 des Ölzylinders ein legt, und der sich auf der andern Seite gegen das Zwischenstück 18 abstützt. Um Beschädigungen der aussenliegenden Teile dieser Einrichtung zu verhüten, sind sie durch ein die Ecken abrundendes Formstück 41 geschützt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum Schmieren von mit Pressluft betriebenen Maschinen und Geräten, gekennzeichnet durch einen an einem Ende sich verengenden, in die Pressluftleitung vor der Maschine einzubauenden Hohlkörper (1, 17), in dem ein Ölzylinder (6, 16) angeordnet ist, aus welchem das Öl in den Pressluft- strom gelangt. UNTERANSPRÜCHE 1.Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Ölzylinder (6, 16) mit einem Kolben (12, 26) ausgestattet ist, der auf einer durch den Abschlussdeckel des Ölzylinders hindurchgeführ ten Kolbenstange (14, 24) sitzt und über einen freien Ringspalt zwischen der Kolbenstange und der Ab schlussdeckelöffnung mit Pressluft beaufschlagt wird. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch und dem Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Ölzylinder (6, 16) am vordern Ende eine Düse (11) besitzt, durch welche das Öl in den Pressluftstrom gelangt. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel vorhanden sind, die den Ölzylinder (6, 16) in seiner Lage zum Hohlkörper (1, 17) festlegen. 4.Vorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass am den Ölzylinder aufnehmenden Hohlkörper (17) ein zweiter Hohlkörper (22) angeschlossen ist. 5. Vorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Hohlkörper (17 und 22) durch ein mit Zentralbohrung (23) versehenes Zwischenstück (18) lösbar verbunden sind, wobei die Bohrung (23) in Abhängigkeit von der Stellung des Kolbens (26) durch eine auf der verlängerten Kolbenstange (25) angebrachte Scheibe (28) ventilartig verschliessbar ist. 6.Vorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheibe (28) in einem solchen Abstand vom Kolben (26) auf der verlängerten Kolbenstange (25) angebracht ist, dass sie die Bohrung (23) zwischen den beiden Hohlkörpern (17 und 22) schliesst, sobald der Kolben (26) seine vordere Endstellung erreicht hat. 7. Vorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass an der dem Ölzylinder (16) zugekehrten Seite des Zwischenstückes (18) ein Siebkorb (39) ange ordnet ist, in dem der Ölzylinder mit seinem Stutzen (40) ruht und gegen Verschiebung nach hinten ge sichert ist. B.Vorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Ölzylinder (16) an seiner Aussenseite zum Festlegen und als Schutz gegen Verschieben des Öl- zylinders im Hohlkörper (17) Nocken (29, 35, 36, 37) besitzt, wovon ein Nocken (29) als Füllstutzen ausgebildet ist, gegen den eine im Mantel des Hohl körpers (17) angebrachte Hohlschraube (31) in der Weise anpressbar ist, dass ihre Bohrung mit der Boh rung des Füllstutzens (29) einen durchgehenden Ka nal bildet, welcher durch eine Stopfenschraube (34) verschliessbar ist. 9.Vorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die aussenliegenden Teile der Hohl- und der Stopfenschraube durch ein die Ecken abrundendes Formpassstück (41) geschützt sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE337029X | 1955-05-07 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
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Family
ID=6713076
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
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Country Status (2)
| Country | Link |
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| CH (1) | CH337029A (de) |
| GB (1) | GB800463A (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB2468888B (en) | 2009-03-26 | 2013-11-06 | Magnomatics Ltd | Marine propulsion device with an electrical machine having integral magnetic gearing |
-
1956
- 1956-04-26 CH CH337029D patent/CH337029A/de unknown
- 1956-05-01 GB GB1331856A patent/GB800463A/en not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| GB800463A (en) | 1958-08-27 |
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