CH337070A - Photographischer Objektivverschluss mit einem die Belichtungszeit regelnden Hemmwerk - Google Patents
Photographischer Objektivverschluss mit einem die Belichtungszeit regelnden HemmwerkInfo
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-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B9/00—Exposure-making shutters; Diaphragms
- G03B9/08—Shutters
- G03B9/10—Blade or disc rotating or pivoting about axis normal to its plane
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Description
Photographischer Objektivverschluss mit einem die Belichtungszeit regelnden Klemmwerk Vorliegende Erfindung bezieht sich auf photogra phische Objektivverschlüsse und besonders auf soge- nannte Automat-Verschlüsse, die zum Zwecke der Regelung der Belichtungsdauer mit einem Hemm werk ausgerüstet sind. Es sind bereits verschiedene Verschlussausführun- gen bekanntgeworden, die zur Regelung von Belich tungszeiten eingebaute Hemmwerke aufweisen. Diese Verschlüsse besitzen den Nachteil, dass sie in ihrem Aufbau kompliziert sind und nicht die geforderten kurzen Belichtungszeiten liefern, weil einerseits die zu bewegenden Massen relativ gross sind und ander seits durch die Anordnung von um den Objektivtubus angeordneten Antriebsringen übermässige Reibungs verluste auftreten. Das Erreichen von kürzesten Be lichtungszeiten wird weiterhin dadurch erschwert, dass die an dem um den Objektivtubus gelagerten Antriebsring zur Sektorenbewegung vorgesehene Stoss kurve ein Kreisbogenstück aufweist, das bei der kürze sten Zeit eine Offenzeit zwangläufig hervorruft und damit die Gesamtbelichtungszeit verlängert. Aufgabe vorliegender Erfindung ist- es, eine Ein richtung zur Steuerung und zum Antrieb der Sekto ren zu schaffen, mit der Aufnahmen mit sowohl lan gen als auch sehr kurzen Belichtungszeiten durchge führt werden können. Dabei soll die Verschluss- antriebsfeder nicht übermässig stark beschaffen sein, um bei Verwendung dieser Verschlusstype als Auto matverschluss das Abdruckmoment nicht über das gewohnte Mass hinaus zu vergrössern. Erfindungsgemäss wird das dadurch erreicht, dass ausser bei eingestellter kürzester Belichtungszeit ein vom Hemmwerk beeinflusstes Steuerelement die Ab laufbewegung des die Sektoren antreibenden Organs in einer der Offenstellung der Sektoren entsprechen den Lage unterbricht und nach einer von dem Hemm- werk geregelten Zeitspanne das Sektorenantriebsorgan zur Fortsetzung seiner Ablaufbewegung zum Zwecke des Verschwenkens der Sektoren in ihre Schliesslage. freigibt. Einzelheiten der Erfindung sind aus dem gezeigten Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemässen Ver schlusses ersichtlich. Im einzelnen stellen dar: Fig. 1 den Verschluss in der Ruhestellung, Fig. 2 den Verschluss während eines Belichtungs vorganges, Fig. 3 einen grösseren Ausschnitt bei gespanntem Verschluss. In dem Gehäuse 1 ist um den Bolzen 41 dreh bar der mit einer Rückholfeder 36 versehene Ab druckhebel 12 gelagert, der über einen abgeschrägten Vorsprung 19 mit der Kante 18 des in 44 drehbar befestigten Schlaghebels 3 zusammenarbeitet. Der Arm 24 des Schlaghebels 3 dient zur Bewegungs übertragung auf den Sektorenhebel 7, der mit einem Stift 13 in Schlitze 14 der Sektoren 4 hineinragt. Ferner ist im Gehäuse 1 ebenfalls um den Bolzen 41 drehbar ein dreiarmiger Treibhebel 5 gelagert. Mit seinen drei Armen 23, 28 und 26 arbeitet er mit dem Schlaghebel 3, dem Steuerring 2 und dem Hemmorgan 29 zusammen. Das Hemmorgan 29 steht mit dem Hemmwerk 31-33 in Eingriff und wird in bekannter Weise zur Gewinnung verschiedener Belichtungszeiten von der Kurve 42 eines nicht ge zeigten Zeiteinstellorgans gesteuert. Ausserdem ist noch eine Sperrklinke 10 angeordnet. Sie wird von dem Kurvenstück 35 des Zeiteinstellorgans in die Bahn des Steuerringes 2 geschwenkt, wenn die kürzeste Belichtungszeit gewählt wird. Bei der Betä tigung des Abdruckhebels 12 nimmt dieser den Schlaghebel 3 entgegen der Wirkung der Feder 21 mit, indem der mit einer Schräge versehene Vor- sprang 19 den Schlaghebel 3 an der Kante 18 erfasst (Fig. 1 und 3). Während dieser im Uhrzeigersinn erfolgenden Verschwenkung des Schlaghebels 3 gleitet einmal der Schlaghebelarm 24 wirkungslos über die Dachkante 25 des Sektorenhebels 7 und erfasst zum andern mit dem auf dem Schlaghebel 3 befestigten Stift 17 den Treibhebel 5 am Arm 23 und dreht ihn entgegen dem Uhrzeigersinn, wodurch sich die Treibfeder 8 spannt. Infolge der Drehung des Treib- hebels 5 läuft der Steuerring 2, der bisher durch den Arm 28 des Treibhebels 5 entgegen der Wirkung der Nachlauffeder 9 gehalten wurde, besagtem Arm 28 nach, bis er mit dem Vorsprung 15 gegen den Anschlag 45 stösst. Dabei wird der Sperrlappen 6 in die Bahn des Schlaghebelzipfels 22 gelegt. Ferner gleitet der Treibhebel 5 während der Spannbewegung mit seinem Arm 26 über die Schräge 27 des Hemm organs 29. Gleichzeitig verschwenkt sich der mit dem Steuerring 2 gekuppelte und den Anker 33 tragende Schwenkhebel 34 auf Grund der Wirkung der Feder 43 in eine solche Lage, in der der Anker 33 mit dem Ankerrad 32 in Eingriff steht. Nach Erreichen der Spannstellung verlässt der Vorsprung 19 des Abdruckhebels 12 die Kante 18 und gibt den Schlaghebel 3 zum Ablauf entgegen dem Uhrzeigersinn frei (Fig. 2). Während dieser Bewe gung erfasst der Treiblappen 38 des Schlaghebels 3 den Sektorenhebel 7 an der Dachkante 25 und dreht diesen entgegen dem Uhrzeigersinn, so dass die mit dem Sektorenhebel 7 gekuppelten Sektoren 4 in die Offenstellung verschwenkt werden. Nachdem der Schlaghebel 3 die Sektoren in die Offenstellung ge bracht hat, trifft der Zipfel 22 auf den Sperrlappen 6 des Steuerringes 2 und mass seine Bewegung unter brechen. Durch die Ablaufbewegung des Schlaghebels 3 erhält der Treibhebel 5 ebenfalls die Möglichkeit, unter der Wirkung der Treibfeder 8 abzulaufen. Während dieser Ablaufbewegung wird der Treib- hebel 5 jedoch von dem im Wege des Armes 26 liegenden Hemmorgan 29 verzögert. Erst nachdem der in seiner Verschwenkung durch das in 20 gela gerte Hemmorgan 29 gehemmte Treibhebel 5 den Steuerring 2 entgegen der Wirkung der Nachlauffeder 9 gedreht hat - indem der Arm 28 den Absatz 37 vor sich herschiebt - und damit den Sperrlappen 6 aus dem Wege des Zipfels 22 bewegt hat, setzt der Schlaghebel 3 seine Ablaufbewegung fort. Dabei ver lässt der Treiblappen 38 die Dachkante 25 am Sek torenhebel 7, woraufhin schlagartig der Arm 24 auf das Ende 39 des Sektorenhebels 7 trifft, so dass sich die Bewegungsrichtung des Sektorenhebels 7 um kehrt und der Verschluss geschlossen wird. Der den Anker 33 tragende Schwenkhebel 34 wird bei der durch den Treibhebel 5 verursachten Rückkehr in die Bereitschaftsstellung von dem Nocken 46 in eine solche Lage gebracht, dass der Anker 33 nicht mehr in Eingriff mit dem Ankerrad 32 steht. Soll eine Aufnahme mit einer sehr kurzen Offen zeit durchgeführt werden, dann bewirkt das Kurven stück 35 des Einstellorgans für die Belichtungszeit, dass sich die Sperrklinke 10 vor den Nocken 40 des Steuerringes 2 legt. Beim Betätigen des Abdruck hebels 12 ist es auf diese Weise dem Steuerring 2 nicht möglich, den Sperrlappen 6 in den Weg des Zipfels 22 zu legen. Dadurch wird der Schlaghebel 3 während seiner wirksamen Bewegung nicht erst an gehalten und lässt der Öffnungsbewegung der Sekto ren 4 sofort die Schliessbewegung folgen. Ferner wurde durch die Einstellung des Zeiteinstellorgans mittels der Kurve 42 über den Stift 30 das Hemmorgan 29 in eine unwirksame Stellung gebracht, das heisst die Schräge 27 befindet sich ausserhalb der Bahn des Treibhebelarmes 26. Daraus ergibt sich der Vorteil, dass die Energie des Treibhebels 5 für den Sektoren antrieb direkt mit ausgenutzt werden kann, dergestalt, dass sich die Kräfte der Treibfeder 8 und der Schlag hebelfeder 21 addieren. Welche Ausführungsform im einzelnen der Erfin dungsgegenstand auch annehmen mag, sei es als sogenannter Automat- oder Spannverschluss, wesent lich ist stets, dass ausser bei eingestellter kürzeste Belichtungszeit das die Sektoren antreibende Organ in einer der Offenstellung der Sektoren entsprechen den Lage angehalten und erst nach einer vorher ge wählten Zeitspanne wieder freigegeben wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Photographischer Objektivverschluss mit einem die Sektoren antreibenden Organ und einem die Be lichtungszeit regelnden Hemmwerk, dadurch gekenn zeichnet, dass ausser bei eingestellter kürzester Be lichtungszeit ein vom Hemmwerk (29-33) beein flusstes Steuerelement (2) die Ablaufbewegung des die Sektoren (4) antreibenden Organs (3) in einer der Offenstellung der Sektoren (4) entsprechenden Lage unterbricht und nach einer von dem Hemmwerk (29-33) geregelten Zeitspanne das Sektorenantriebs organ (3) zur Fortsetzung seiner Ablaufbewegung zum Zwecke des Verschwenkens der Sektoren (4) in ihre Schliesslage freigibt. UNTERANSPRÜCHE 1.Photographischer Objektivverschluss nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass für den Antrieb des Hemmwerkes (29-33) ein mit einem eigenen Kraftspeicher (8) ausgerüsteter Treibhebel (5) vorgesehen ist, der mit dem die Ablaufbewegung des Sektorenantriebsorgans (3) unterbrechenden Steuerelement (2) zusammenarbeitet. 2.Photographischer Objektivverschluss nach Pa tentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass ein Belichtungszeit-Einstellorgan über eine Steuerkurve (42) das Hemmorgan (29) aus der Bahn eines am Treibhebel (5) vorgesehenen Armes (26) schwenkt, so dass der Treibhebel (5) ohne Ver zögerung durch das Henunwerk (29-33) abläuft und mit seiner Energie die Verschwenkung des als Sektorenantriebsorgan dienenden Schlaghebels<B>(3 </B> unterstützt. 3.Photographischer Objektivverschluss nach Pa tentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Sektorenantriebsorgan (3) über einen Stift (17) den Treibhebel (5) in die Spannstellung mitnimmt. 4. Photographischer Objektivverschluss nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass dem Steuerelement (2) eine Nachlauffeder (9) zugeordnet ist, die bestrebt ist, einen Sperrlappen (6) des Steuerelementes (2) in die Bahn eines am Sektorenantriebsorgan (3) vorge sehenen Zipfels (22) zu legen. 5.Photographischer Objektivverschluss nach Pa tentanspruch und Unteransprüchen 1-4, dadurch gekennzeichnet, dass das von der Nachlauffeder (9) auf das Steuerelement (2) ausgeübte Drehmoment von dem durch die Feder (8) auf den Treibhebel (5) ausgeübten Drehmoment überwunden wird. 6. Photographischer Objektivverschluss nach Pa tentanspruch und Unteransprüchen 1-5, dadurch gekennzeichnet, dass über ein Kurvenstück (35) am Belichtungszeiteinstellorgan bei eingestellter kürzester Belichtungszeit eine Sperrklinke (10) in den Weg eines am Steuerelement (2) angeordneten Absatzes (40) gelegt wird, so dass die Nachlauffeder (9) nicht wirksam wird. 7.Photographischer Objektivverschluss nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das die Ablaufbewegung des Sektorenantriebsorgans (3) unterbrechende Steuerelement (2) als ringförmiges Glied ausgebildet ist. B. Photographischer Objektivverschluss nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein Ab druckhebel (12) und der Treibhebel (5) auf derselben .Achse (41) gelagert sind. 9. Photographischer Objektivverschluss nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuerelement (2) in seiner Bereitschaftsstellung einen auf dem schwenkbaren Hebel (34) gelagerten Anker (33) ausser Eingriff mit einem Ankerrad (32) bringt.
Applications Claiming Priority (2)
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