CH337090A - Selbsttätige Einrichtung an Schleifmaschine zur Steuerung der Vorschubbewegung der Schleifscheibe relativ zum in die Maschine eingesetzten Werkstück - Google Patents
Selbsttätige Einrichtung an Schleifmaschine zur Steuerung der Vorschubbewegung der Schleifscheibe relativ zum in die Maschine eingesetzten WerkstückInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B24—GRINDING; POLISHING
- B24B—MACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
- B24B49/00—Measuring or gauging equipment for controlling the feed movement of the grinding tool or work; Arrangements of indicating or measuring equipment, e.g. for indicating the start of the grinding operation
- B24B49/02—Measuring or gauging equipment for controlling the feed movement of the grinding tool or work; Arrangements of indicating or measuring equipment, e.g. for indicating the start of the grinding operation according to the instantaneous size and required size of the workpiece acted upon, the measuring or gauging being continuous or intermittent
- B24B49/04—Measuring or gauging equipment for controlling the feed movement of the grinding tool or work; Arrangements of indicating or measuring equipment, e.g. for indicating the start of the grinding operation according to the instantaneous size and required size of the workpiece acted upon, the measuring or gauging being continuous or intermittent involving measurement of the workpiece at the place of grinding during grinding operation
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Description
Selbsttätige Einrichtung an Schleifmaschine zur Steuerung der Vorschubbewegung der Schleifscheibe relativ zum in die Maschine eingesetzten Werkstück Die Einrichtung betrifft eine selbsttätige Einrich tung an Schleifmaschine zur Steuerung der Vorschub bewegung der Schleifscheibe relativ zum in die Ma schine eingesetzten Werkstück, mit in stetiger Berüh rung mit dem zu schleifenden Werkstück zu stehen bestimmten Fühlmitteln zur laufenden Kontrolle des Werkstück-Istmasses und Erzeugung einer mit dem Istmass des Werkstückes sich ändernden elektrischen Grösse, und mit in Abhängigkeit von dieser Grösse betätigten Steuermitteln für die Vorschubbewegung der Schleifscheibe,
gekennzeichnet durch eine Vor richtung zur Bildung einer der Differenz zwischen dem Ist- und dem Sollmass des Werkstückes entspre chenden, gemäss der jeweiligen Differenz sich ändern den elektrischen Grösse, und durch in Abhängigkeit von der Änderung der elektrischen Grösse arbeitende, die Vorschubgeschwindigkeit der Schleifscheibe stu fenlos ändernde Steuermittel.
Dadurch wird also eine stufenlose Steuerung der Vorschubgeschwindigkeit erreicht.
Die heutzutage verwendeten Einrichtungen zur Steuerung der Vorschubgeschwindigkeit der Schleif scheibe bezüglich des Werkstückes an Schleifmaschi nen, in Abhängigkeit der Annäherung des Werkstück- Istmasses an das Sollmass, arbeiten mit stufenweiser Veränderung der Vorschubgeschwindigkeit, meistens in zwei Stufen, oft nur in einer Stufe. In letzterem Fall handelt es sich einfach um das Unterbrechen des konstanten Vorschubes beim Erreichen des Werk stück-Sollmasses.
Diese Steuerungsart in Stufen ist bedingt durch das Arbeitsprinzip der ersten aufge kommenen und auch der meisten heute gebräuch lichen selbsttätigen Mess- und Steuergeräte, welches die Abgabe von stetigen Steuersignalen nicht erlaubt. Auch moderne selbsttätige Mess- und Steuergeräte, welche ihrem Prinzip nach zur Abgabe von stetigen Steuersignalen geeignet wären, sind entsprechend der überlieferten Richtung nur für die Abgabe von Signa len des sogenannten Ja-Nein -Typus eingerichtet, welche nur eine stufenweise Steuerung erlauben.
Die stufenlose Steuerung der Vorschubgeschwin- digkeit ermöglicht im Gegensatz zur Steuerung in Stufen die gleichzeitige Erreichung optimaler Resul tate sowohl bezüglich Genauigkeit wie auch bezüg lich Zeitaufwand bei gleichzeitiger Verminderung der Ansprüche, welche an das Bedienungspersonal gestellt werden.
In der beiliegenden Zeichnung ist als Ausfüh rungsbeispiel der Erfindung eine selbsttätige Einrich tung zur Steuerung der Vorschubbewegung zwischen Schleifscheibe und Werkstück mit hydraulischen Vor schuborganen, an einer Schleifmaschine, schematisch dargestellt.
Der Durchmesser des Werkstückes W wird wäh rend dem Schleifvorgang laufend durch das selbst tätige Mess- und Steuergerät A kontrolliert.
Das selbsttätige Mess- und Steuergerät A kann z. B. wie in Fig. 2 schematisch dargestellt aufgebaut sein.
h1 und h2 sind je ein Fühlhebel, welche auf den Achsen n1 bzw. n2 drehbar gelagert sind. Die Fühl- hebel werden durch eine Feder f so zusammengezo gen, dass ihre Tastflächen an gegenüberliegenden Sei ten in stetiger Berührung auf dem zu bearbeitenden,
in die Schleifmaschine eingesetzten Werkstück W aufliegen. Die Tastfläche t1 ist zwecks Anpassung des Gerätes an verschiedene Werkstückdurchmesser durch eine Regulierschraube e gegenüber der Tast- fläche t2 einstellbar.
Der Hebel h2 trägt auf seiner Verlängerung einen Drehwiderstand p und einen Kontakt k. Der Schleifer b des Drehwiderstandes p ist mechanisch mittels einem Arm x mit einem Ritzel z1 verbunden, welches mit einem verzahnten Sektor z2 im Eingriff ist. Letz terer ist am hintern Ende des Fühlhebels h1 vorge sehen.
Der Schleifer<I>b</I> des Drehwiderstandes<I>p</I> ist elek trisch mit der Ausgangsklemme a1 verbunden. Das untere Ende des Drehwiderstandes ist mit der Klemme a3 über einen Generator g verbunden. In einem mit diesen Klemmen a1, a3 verbundenen Strom kreis fliesst somit ein Strom, welcher eine Funktion der gegenseitigen Bewegung der Fühlhebel in Ab hängigkeit von dem beim Schleifen sich ändernden Werkstückdurchmesser ist. Die Art der Funktion ist abhängig vom Widerstandsverlauf des Drehwider standes p. Durch entsprechende Ausbildung dieses Drehwiderstandes ist es z.
B. möglich, einen linearen Zusammenhang herzustellen zwischen dem Strom im mit den Klemmen a1, a3 verbundenen äussern Strom kreis und dem Unterschied zwischen dem momen tanen Werkstückmass (Istmass) und dem gewünschten Sollmass.
Der Kontakt k ist so angeordnet, dass er vom Arm<I>x</I> geschlossen wird, wenn der Schleifer<I>b</I> sich in der untersten Lage am Widerstand p befindet. Der Kontakt k ist mit dem Generator g und der Klemme a2 so verbunden, dass zwischen den Klemmen a2 und a3 die Spannung des Generators auftritt, wenn der Kontakt k geschlossen wird. Durch Regulierung der Schraube e kann z. B. erreicht werden, dass die Span nung an a2, a3 genau dann auftritt, wenn das Werk stück das Sollmass erreicht hat.
Die Spannung an den Klemmen a1, a3 stellt somit den .stetigen Steuerimpuls dar; sie ist in jedem Moment proportional der Differenz des Werkstück- Istmasses und des Sollmasses.
Die Spannung an den Klemmen a2, a3 stellt einen Ja-Nein -Steuerimpuls dar; es handelt sich um eine Spannung von bestimmter Grösse, welche auftritt, wenn das Werkstück das Sollmass erreicht hat.
Beide Impulse dienen zur Betätigung je eines zu gehörigen hydraulischen Ventils V1 bzw. V2 mit Hilfe je eines Zugmagneten M1 bzw. M2, welche gegen die Kraft von Federn im Innern der Ventile wirken. Die Ventile V1 und V2 dienen zur Steuerung der Bewegung des hydraulisch beaufschlagten Kol bens K für die Vor- bzw. Rückschubbewegung des mit dem Kolben K verbundenen Schleifscheiben schlittens S.
Eine Spannung an a1, a3 bewirkt auf diese Weise eine Verschiebung des Ventils V1, welche eine be stimmte Vorschubgeschwindigkeit (in Richtung Werk stück) des Schleifscheibenschlittens zur Folge hat. Beim Erreichen des Werkstück-Sollmasses wird die Spannung an a1, a3 gleich Null, das Ventil V1 von seiner Feder in die Ausgangslage zurückgeführt und somit die von V1 an K zugeführte Ölmenge gleich Null.
Dementsprechend würde ohne besondere Mass nahmen auch die Vorschubgeschwindigkeit - des Schleifscheibenschlittens gleich Null. Dies ist aus praktischen Gründen nicht zweckmässig. Deswegen ist eine Umgehungsleitung U vorgesehen, welche eine durch das Ventil V, von Hand einstellbare kleine Ölmenge dem Kolben K zufliessen lässt, auch wenn das Ventil V1 ganz gesperrt ist. Durch das Ventil V, wird die Vorschubgeschwindigkeit, mit welcher der Schleifvorgang beendigt wird, auf einen nicht unend lich kleinen Wert reguliert.
Das von Hand einstell bare Ventil V., dient in analoger Weise zur Einstel lung der Vorschubgeschwindigkeit, mit welcher der Schleifvorgang angefangen wird.
Am Ende des Schleifvorganges, wenn das Sollmass erreicht wird, bewirkt das Auftreten der Spannung an a2, a3 Stillsetzung des Vorschubes durch Einschal tung der beschleunigten Rückwärtsbewegung des Kol bens K und des Schleifscheibenschlittens mittels des Magneten M2 und des Ventils V2. 0e und O" sind die Öleintritt- bzw. die Ölaustrittleitungen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Selbsttätige Einrichtung an Schleifmaschine zur Steuerung der Vorschubbewegung der Schleifscheibe relativ zum in die Maschine eingesetzten Werkstück, mit in stetiger Berührung mit dem zu schleifenden Werkstück zu stehen bestimmten Fühlmitteln zur laufenden Kontrolle des Werkstück-Istmasses und Erzeugung einer mit dem Istmass des Werkstückes sich ändernden elektrischen Grösse, und mit in Ab hängigkeit von dieser Grösse betätigten Steuermitteln für die Vorschubbewegung der Schleifscheibe, ge kennzeichnet durch eine Vorrichtung zur Bildung einer der Differenz zwischen dem Ist- und dem Soll mass des Werkstückes entsprechenden,gemäss der jeweiligen Differenz sich ändernden elektrischen Grösse, und durch in Abhängigkeit von der Änderung der elektrischen Grösse arbeitende, die Vorschub geschwindigkeit der Schleifscheibe stufenlos ändernde Steuermittel. UNTERANSPRUCH Einrichtung nach Patentanspruch, gekennzeich net durch hydraulische Steuermittel und durch eine Umgehungsleitung mit einem regulierbaren Ventil für die stufenlos arbeitenden hydraulischen Steuermittel, mit dessen Hilfe eine Vorschubbewegung der Schleif scheibe nach einer vorangehenden stufenlosen Ab nahme der Vorschubgeschwindigkeit im letzten Vor schubbereich vor Erreichen des Sollwertes mit einem einstellbaren Minimalwert der Vorschubgeschwindig- keit bewirkt werden kann,und durch eine zusätzliche Vorrichtung zum Stillsetzen des Vorschubes der Schleifscheibe bei Erreichung des Sollmasses.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH337090T | 1955-02-16 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH337090A true CH337090A (de) | 1959-03-15 |
Family
ID=4504165
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH337090D CH337090A (de) | 1955-02-16 | 1955-02-16 | Selbsttätige Einrichtung an Schleifmaschine zur Steuerung der Vorschubbewegung der Schleifscheibe relativ zum in die Maschine eingesetzten Werkstück |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH337090A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1289452B (de) * | 1965-04-03 | 1969-02-13 | Fortuna Werke Maschf Ag | Verfahren zur Regelung der Zustellgeschwindigkeit beim Schleifen und zugehoeriger Schaltverstaerker |
| DE2443383A1 (de) * | 1973-10-01 | 1975-04-03 | Seiko Seiki Kk | Schleifeinrichtung |
-
1955
- 1955-02-16 CH CH337090D patent/CH337090A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1289452B (de) * | 1965-04-03 | 1969-02-13 | Fortuna Werke Maschf Ag | Verfahren zur Regelung der Zustellgeschwindigkeit beim Schleifen und zugehoeriger Schaltverstaerker |
| DE2443383A1 (de) * | 1973-10-01 | 1975-04-03 | Seiko Seiki Kk | Schleifeinrichtung |
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