CH337100A - Verfahren und Einrichtung zur Bestimmung des Richtungssinnes einer gemessenen Grösse durch Auswertung von Impulsgruppen verschiedener Form - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zur Bestimmung des Richtungssinnes einer gemessenen Grösse durch Auswertung von Impulsgruppen verschiedener Form

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CH337100A
CH337100A CH337100DA CH337100A CH 337100 A CH337100 A CH 337100A CH 337100D A CH337100D A CH 337100DA CH 337100 A CH337100 A CH 337100A
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CH
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relay
trigger circuit
circuit
pulses
sense
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Inventor
Rames Zdenek
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Krizik Karlin Vyvojovy Z Narod
Rames Zdenek
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    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08CTRANSMISSION SYSTEMS FOR MEASURED VALUES, CONTROL OR SIMILAR SIGNALS
    • G08C19/00Electric signal transmission systems
    • G08C19/16Electric signal transmission systems in which transmission is by pulses
    • G08C19/26Electric signal transmission systems in which transmission is by pulses by varying pulse repetition frequency

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  • Physics & Mathematics (AREA)
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Description


  Verfahren und Einrichtung zur Bestimmung des Richtungssinnes einer gemessenen Grösse  durch Auswertung von     Impulsgruppen    verschiedener Form    Bei Fernmessungen in     Verteilernetzen    ist es er  forderlich, zwischen Lieferung und Bezug der elek  trischen Energie zu unterscheiden. Die bisher ver  wendeten Verfahren für diese Unterscheidung be  nützen meistens ein Messgerät, in welchem neben  dem durch die gemessenen Grössen hervorgerufenen  Moment ein Zusatzmoment wirkt. Von den offen  sichtlichen Nachteilen dieser Anordnung fällt am  meisten ins Gewicht, dass der     Messbereich    auf der  einen Seite immer begrenzt ist.  



  In neuerer Zeit wurde ein Verfahren angegeben,  welches ermöglicht, bei Fernmessungen Bezug oder  Lieferung elektrischer Energie vorteilhaft durch die  sehr einfache Anordnung eines Senders zu unter  scheiden. Anstatt der bisherigen, zeitlich     gleichmässig     verteilten Impulse werden aufeinanderfolgende, über  einstimmende, unsymmetrische Impulsgruppen ver  wendet, wobei die Impulsfolge bei jeder der beiden  Drehrichtungen des     Messgerätes    eine andere ist.  



  Gegenstand des vorliegenden Patentes sind ein  Verfahren und eine Einrichtung zur Auswertung der  im vorstehenden Absatz angeführten Impulsfolgen.  Die Erfindungen dienen daher zur Bestimmung des  Richtungssinnes der gemessenen Grösse durch Aus  wertung der Gruppen von Impulsen, in welchen die  Impulse in verschiedener Folge gemäss dem Rich  tungssinn der gemessenen Grösse auftreten, und zwar  unter Verwendung eines     Differenzierkreises    und eines       Triggerkreises.    Das Wesen des erfindungsgemässen  Verfahrens liegt darin, dass man die     angeführten    Im  pulsgruppen einem     Differenzierkreis        zuführt,    in den  abgeleiteten Impulsen entweder die positiven oder  die negativen Teile unterdrückt,

   durch den verbleiben  den Teil einen     Triggerkreis    steuert und die in diesem  entstehenden,     rechteckförnügen    Ströme mit sich ent-    sprechend der Impulsfolge unterscheidenden Mittel  werten nach Filterung mittels eines Relais vergleicht,  welches entsprechend dem Verhältnis der Mittelwerte  der Ströme eine Anzeigevorrichtung umschaltet, wel  che den Richtungssinn der gemessenen Grösse angibt.  



  Die Erfindungen werden nachstehend beispiels  weise näher erläutert. In der beiliegenden Zeichnung  ist in     Fig.    1 das Blockschema eines Ausführungsbei  spiels einer erfindungsgemässen Einrichtung darge  stellt, welches zur beispielsweisen Durchführung des  erfindungsgemässen Verfahrens dient. Hier bedeutet 1  einen elektronischen     Differenzierkreis,    welcher an die       Fernmessleitung    angeschlossen und derart ausgebildet  ist, dass bei den aus den ankommenden     Impulsen     durch Differenzieren gewonnenen Strömen ausserdem  die positiven oder die negativen Teile unterdrückt  werden. Der Block 2 stellt einen     Triggerkreis    2 dar.

    In die Anodenkreise seiner Elektronenröhren ist der  Teil 3 eingeschaltet; er enthält ein Relais, welches  in der unten beschriebenen Weise die Diskriminie  rung bewirkt.  



  Die gemessene Grösse wird für die     übertragung    in  Impulsen ungleicher Länge angeordnet, wobei zwei  Impulse eine Gruppe bilden. Die Anzahl dieser Grup  pen in der Zeiteinheit (Impulsdichte) gibt den Betrag  des     Messwertes    an. Die Gruppen sind durch Abstände  getrennt, welche grösser sind als der gegenseitige Ab  stand der beiden Impulse einer Gruppe. Bei Ver  änderung des     Messwertes    und damit der Impuls  dichte bleibt das Impulsverhältnis, also das Verhält  nis zwischen den Impulsbreiten zu den Impulszwi  schenräumen, konstant.  



  Eine derartige Impulsfolge lässt sich beispiels  weise mit einem Impulssender gemäss der schwei  zerischen Patentschrift Nr. 334486 erzeugen, bei dem      eine rotierende Scheibe an ihrem Umfang zum Bei  spiel     Schlitze    von     abwechselnd    verschiedener Breite  in regelmässiger Teilung aufweist, durch welche ein  auf eine Photozelle gerichteter Lichtstrahl periodisch  durchtreten kann. Dabei entspricht die Drehzahl der  Scheibe dem Betrag und ihre Drehrichtung dem Rich  tungssinn des     Messwertes.     



  Die Impulsfolge in der Gruppe, also entweder   kurz - lang  gemäss     Fig.    2a oder  lang - kurz  ge  mäss     Fig.    3a, ist durch die Drehrichtung des     Mess-          gerätes    gegeben, das heisst durch den Richtungssinn  der gemessenen Grösse.  



  Im Teil 1     Ti-.    1) werden in an sich bekannter  Weise die längs der     Messleitung    ankommenden Im  pulse differenziert; ein Teil der durch Differenzieren  erhaltenen Impulse, z. B. der negative, wird unter  drückt, wie dies in     Fig.2b    und 3b angedeutet ist.  Die so gewonnenen Impulse werden den     Gittern    der  Elektronenröhren eines bekannten     Triggerkreises    2       (Fig.    1) zugeführt, wo die Elektronenröhren von  ihnen abwechselnd blockiert und geöffnet werden.

    Der Mittelwert des durch die Elektronenröhren flie  ssenden Stromes ist daher von der Öffnungszeit der  Elektronenröhren     abhängig,    jedoch wegen der kon  stanten Impulsverhältnisse nicht von der Frequenz  (Dichte) der zugeführten Impulse. Wenn es sich zum  Beispiel um die in     Fig.2a    dargestellte Impulsfolge  handelt, so     fliessen    durch die eine Elektronenröhre  Ströme von der in     Fig.    2c dargestellten Form, durch  die andere Elektronenröhre gemäss     Fig.    2d. Daher ist  der Mittelwert des durch die erste Elektronenröhre  fliessenden Stromes kleiner als der Mittelwert des  Stromes der zweiten Elektronenröhre.

   Wenn es sich  um die in     Fig.3a    dargestellte Impulsfolge handelt,  sind die abgeleiteten Impulse     (Fig.3b)    gleich weit  voneinander entfernt. Die resultierenden Formen .der  Ströme in den Elektronenröhren des     Triggerkreises     sind in den     Fig.    3c und 3d wiedergegeben. Die mitt  leren Ströme, welche sich, wie ersichtlich, in ihrer  Grösse entsprechend der Reihenfolge der Impulse in  den Gruppen unterscheiden und daher entsprechend  der Drehrichtung des     Messgerätes,    werden der Ein  richtung 3     (Fig.    1) zur Auswertung zugeführt.  



  Zwei Ausschnitte aus Ausführungsbeispielen sind  in     Fig.    4 und 5 im Detail dargestellt. In     Fig.    4 sind  mit 4 die Elektronenröhren des     Triggerkreises    be  zeichnet, mit 5 die     Anoden-Arbeitswiderstände    und  mit 6 Widerstände, zwischen deren entsprechenden  Klemmen beim Stromdurchgang die Spannung für  das Relais 8 mit den Kontakten 9 entsteht. Parallel  zu den Widerständen 6 sind die Filterkondensatoren  7     geschaltet.    Das     Anzeigegerät    10, welches eine     Skala     mit dem Nullpunkt in der Mitte hat, zeigt den Rich  tungssinn der gemessenen Grösse entsprechend der  Richtung des Zeigerausschlages.

   Wenn die Mittel  werte der Ströme in den Anodenkreisen der Elektro  nenröhren 4 gleich sind     (Fig.   <B>3e,</B>     3d),    so fliesst durch  das Relais 8 kein Strom. Seine Kontakte verbleiben  in der in     Fig.    4 angedeuteten Lage; der Zeiger des  Gerätes 10 schlägt in der einen Richtung aus. Wenn    die Mittelwerte der Ströme in den Anodenkreisen der  Elektronenröhren 4 verschieden sind     (Fig.2c,        2d),     so entsteht an den Wicklungsklemmen des Relais 8  eine Spannung; der durch das Relais fliessende Strom  bewirkt eine Umschaltung der Kontakte 9 in die  zweite, nicht eingezeichnete Lage, und der Zeiger des  Gerätes 1.0 schlägt auf der Skala in entgegengesetzter  Richtung aus.

   Es ist also ersichtlich, dass die Rich  tung des aus dem Impulsempfänger über die Lei  tungen 11 in die Auswertungseinrichtung kommenden  Gleichstromes umgekehrt wird und das Messgerät  auch den Richtungssinn der gemessenen Grösse an  zeigt.  



  Eine andere mögliche Anordnung ist als weiteres  Beispiel in     Fig.    5 angeführt, wo abermals mit 4 die  Elektronenröhren des     Triggerkreises    bezeichnet sind,  mit 5 ihre     Anoden-Arbeitswiderstände    und mit 7 die  Filterkondensatoren. 8 ist ein Relais mit zwei Wick  lungen und den Kontakten 9; mit 10 ist abermals  das Anzeigegerät mit dem Nullpunkt in der Mitte  bezeichnet, welches den Wert und die Richtung der  Grösse anzeigt, welche übertragen wird.  



  Wenn die Mittelwerte der durch die Elektronen  röhren des     Triggerkreises    fliessenden Ströme gleich  sind, so heben sich (unter Voraussetzung der Gleich  heit der beiden Wicklungen des Relais 8) die Er  regungen der beiden Wicklungen auf, und die Kon  takte 9 des Relais 8 verbleiben in der Ruhelage. Der  über die Leitungen<B>11</B> aus dem Empfänger kom  mende Gleichstrom, welcher dem Betrag des übertra  genen     Messwertes    proportional ist, fliesst in der einen  Richtung, und der Zeiger des Gerätes schlägt in die  Lage aus, welcher der einen Richtung der gemessenen  Grösse entspricht. Bei ungleichen mittleren Strömen  entsteht eine resultierende Erregung, das Relais 8  zieht an und verlagert die Kontakte 9 in die ent  gegengesetzte Richtung.

   Dadurch ändert sich wie  derum die Richtung des in das Anzeigegerät fliessen  den Stromes, und der Zeiger schlägt in der entgegen  gesetzten Richtung aus.  



  Das beschriebene Verfahren und die Einrichtung  haben gegenüber den ein zusätzliches Moment benüt  zenden Verfahren den Vorteil, dass hier die Richtung  des Stromes und daher auch die Anzeige tatsächlich  umgekehrt werden, was insbesondere bei Summen  messungen Bedeutung hat. Weiter zeigt das Gerät bei  einer Störung in der Verbindungsleitung oder in der       Messvorrichtung    auf der Empfangsseite nicht die maxi  male Abnahme oder Lieferung an wie bei den andern  Verfahren, sondern zeigt auf Null.  



  Es ist selbstverständlich, dass die Verwendung des  erwähnten Verfahrens nicht auf die Übertragung der  Messung elektrischer Energie beschränkt ist. Die Er  findungen können überall zur Anwendung gelangen,  wo eine gemessene Grösse, auch eine.     mechanische,     in Gruppen elektrischer Impulse übergeführt werden  kann, deren Dichte den Wert der gemessenen Grösse  angibt und deren Folge auch die Richtung der ge  messenen Grösse anzeigt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zur Bestimmung des Richtungssinnes einer gemessenen Grösse durch Auswertung von Gruppen von Impulsen, in welchen die Impulse in verschiedener Folge entsprechend dem Richtungssinn der gemessenen Grösse auftreten, unter Verwendung eines Differenzierkreises und eines Triggerkreises, da durch gekennzeichnet, dass man die angeführten Im pulsgruppen einem Differenzierkreis zuführt, in den abgeleiteten Impulsen entweder die positiven oder die negativen Teile unterdrückt, durch den -verblei benden Teil einen Triggerkreis steuert und die in die sem entstehenden,
    rechteckförmigen Ströme mit sich entsprechend der Impulsfolge unterscheidenden Mit telwerten nach Filterung mittels eines Relais ver gleicht, welches entsprechend dem Verhältnis der Mittelwerte der Ströme eine Anzeigevorrichtung um schaltet, welche den Richtungssinn der gemessenen Grösse angibt. Il.
    Einrichtung zur Durchführung des Verfah rens nach Patentanspruch I, welche einen Differen- zierkreis (1), einen Triggerkreis (2) und eine Auswer tungseinrichtung (3) aufweist, die ein Umschaltrelais (8) enthält, dessen zwei Kontakte (9) in der Ruhelage einem Anzeigegerät (10) Strom in der einen Richtung und in ihrer Arbeitslage in der entgegengesetzten Richtung zuführen, dadurch gekennzeichnet, dass in die Anodenkreise der beiden Elektronenröhren (4) des Triggerkreises (2) Widerstände (6) mit parallel an diese angeschlossenen Filterkondensatoren (7) ge schaltet sind, und dass das Umschaltrelais (8) an die Verbindungen der erwähnten Widerstände (6) mit dem Triggerkreis (2) angeschlossen ist.
    UNTERANSPRUCH Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch ge kennzeichnet, dass das Umschaltrelais (8) zwei gleiche Wicklungen hat, von denen die eine in den einen und die andere in den andern Anodenkreis der Elek tronenröhren (4) des Triggerkreises (2) geschaltet ist, wobei an jede der beiden Wicklungen des Relais (8) ein Filterkondensator (7) angeschlossen ist.
CH337100D 1955-03-17 1955-03-17 Verfahren und Einrichtung zur Bestimmung des Richtungssinnes einer gemessenen Grösse durch Auswertung von Impulsgruppen verschiedener Form CH337100A (de)

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