CH337112A - Zigarrenstumpen oder Zigarillo mit angesetztem Mundstück - Google Patents
Zigarrenstumpen oder Zigarillo mit angesetztem MundstückInfo
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A24—TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
- A24D—CIGARS; CIGARETTES; TOBACCO SMOKE FILTERS; MOUTHPIECES OF CIGARS OR CIGARETTES; MANUFACTURE OF TOBACCO SMOKE FILTERS OR MOUTHPIECES
- A24D1/00—Cigars; Cigarettes
- A24D1/04—Cigars; Cigarettes with mouthpieces or filter-tips
Landscapes
- Filtering Materials (AREA)
Description
Zigarrenstumpen oder Zigarillo mit angesetztem Mundstück Die Erfindung betrifft einen Zigarrenstumpen oder Zigarillo mit angesetztem Mundstück mit einem Pappwickel. Für den Stumpen- und Zigarilloraucher besteht der Wunsch, diese mit einem Filter rauchen zu kön nen. Die Herstellung solcher Filter ist in einfacher und billiger Weise nicht möglich. Die Erfindung hat sich zur Aufgabe gestellt, ein mit dem Zigarrenstumpen oder Zigarillo verbundenes Mundstück mit Filter zu schaffen. Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, dass bei einem Zigarrenstumpen oder einem Zigarillo mit an gesetztem Mundstück mit einem Pappwickel das Mundstück eine am Umfang rings geschlossene Um hüllung, die vom Deckblatt umfasst ist, einen sich von innen ohne Verwendung von Klebstoff unter Vorspannung gegen die Umhüllung anlegenden Pappwickel und einen von diesem umschlossenen Filtereinsatz aufweist. Dabei ist es zweckmässig, die äussere Umhüllung als Befestigungsauflage für das Deckblatt für die Festlegung des Mundstückes am Stumpenende zu verwenden, wobei das Mundstück zumindest teilweise vom Deckblatt überdeckt wird. Die Herstellung eines solchen Stumpens ist ein fach, da z. B. lediglich der Filtervorsatz an das Stumpenende angesetzt und über das Deckblatt mit eingerollt wird. Nachstehend werden Ausführungsbeispiele der Erfindung erläutert: Die äussere Umhüllung kann mit einer Korkauflage versehen sein. Die Umhüllung selbst wird vorteilhaft aus einem Papierstreifen be stehen, der entweder verklebt oder auch durch Druckperforation verschlossen ist. Der innere Papp- wickel ist klebstofflos zusammengerollt und in die äussere Umhüllung eingeschoben. Da er das Bestre ben hat, sich wieder aufzurollen, legt er sich von innen an die äussere Umhüllung mit einer gewissen Vorspannung an. Es ist zu empfehlen, aus der Wand des Pappwickels Ansätze nach innen herauszubie- gen, die als Abstützung für den Filtereinsatz dienen, der innerhalb des Pappwickels angeordnet ist. Wie die Erfindung im einzelnen ausgeführt wer den kann, zeigen die Ausführungsbeispiele in der Zeichnung, und zwar zeigt: Fig. 1 einen Zigarrenstumpen mit teilweise ab gerolltem Deckblatt in Ansicht, Fig. 2 den teilweise geschnittenen Mundstück teil in vergrösserter Ansicht, Fig. 3 und 4 Längsschnitte durch zwei mögliche Ausführungen der Filtereinsätze. Nach Fig. 1 ist das Mundstückteil 1 stumpf an das Ende des Zigarrenstumpens 2 angelegt. Seine Befestigung erfolgt durch das Deckblatt 3, das über das Mundstückteil gerollt wird. Das Deckblatt 3 kann das Mundstückteil ganz oder auch nur teilweise z. B. bis zur Hälfte überdecken. Hierbei wäre es denkbar, die äussere Umhüllung des Mundstückteils 1 mit einer Korkauflage zu versehen. Den innern Aufbau des Mundstückteils 1 lässt Fig. 2 erkennen. Es besteht aus der äussern Umhül lung 4, in die von innen der klebstofflose Papp- wickel 5 eingeschoben ist. Die Umhüllung 4 wird aus einem Papierstreifen hergestellt, der von einer Rolle kommend um einen Dorn gerollt und in einer Längsnaht 6 verklebt oder - wie in der Fig. 2 dargestellt - durch Druckperforation verschlossen wird. Der Pappwickel 5 wird ohne Verwendung von Klebstoff ebenfalls gerollt und in die Umhüllung 4 eingeschoben. Infolge seiner Eigenelastizität legt er sich dann mit einer gewissen Vorspannung von innen gegen die äussere Umhüllung an. Aus der Wand des Pappwickels 5 sind Ansätze 7 herausge- bogen, die als Abstützung für den Filtereinsatz 8 dienen. Diese Ansätze 7 können als dreieckige Zacken ausgebildet sein. Es ist zweckmässig, sie am ganzen innern Umfang des Pappwickels 5 gleich mässig, gegebenenfalls auch mit Abstand, zu vertei len. Es wäre auch denkbar, lediglich zwei- einander gegenüberliegende Ansätze vorzusehen. In Fig. 2 ist der Filtereinsatz 8 nur angedeutet. Der Pappwickel 5 dient gemäss Fig. 2 gleichzeitig als Hülle für den filtrierenden Stoff. Eine Ausfüh rung zeigt die Fig. 3. In dem Pappwickel 5 ist dabei als filtrierender Stoff ein Wattebausch 9 einge drückt, der entweder über die in dieser Figur nicht dargestellten Ansätze 7 abgestützt oder auf andere zweckmässige Weise innerhalb des Pappwickels un- verschiebbar festgelegt ist. Unter Umständen genügt sogar die beim Eindrücken des Bausches in den Pappwickel 5 erzeugte Vorspannung, um ihn sicher in seiner Lage festzuhalten. Der Filtereinsatz kann auch aus einer oder meh reren Lagen einer gestapelten Faserschicht gebildet werden, wie dies Fig. 4 erkennen lässt. Hier ist vor und hinter einem Wattebausch 9 je eine Lage 10 und 11 einer Faserschicht angeordnet. Auch ohne Wattebausch ist ein Filteraufbau denkbar. Durch die Anordnung der verschiedenen Lagen hat man es in der Hand, jeden gewünschten Filter effekt zu erreichen. Es ist möglich, dem filtrieren den Stoff in seinen verschiedenen Lagen 10, 11 eine verschiedene Faserrichtung und;\oder Dichte zu geben. In manchen Fällen wird man zweckmässiger weise eine oder mehrere Lagen des filtrierenden Stoffes, z. B. mit Menthol tränken. Der Filterein satz 8 kann auch für sich eine äussere Hülle auf weisen, so dass er als Ganzes in den Pappwickel 5 einsetzbar ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Zigarrenstumpen oder Zigarillo mit angesetztem Mundstück mit einem Pappwickel, dadurch gekenn zeichnet, dass das Mundstück eine am Umfang rings geschlossene Umhüllung, die vom Deckblatt umfasst ist, einen sich von innen ohne Verwendung von Klebstoff unter Vorspannung gegen die Umhüllung anliegenden Pappwickel und einen von diesem um schlossenen Filtereinsatz aufweist. UNTERANSPRÜCHE 1. Zigarrenstumpen oder Zigarillo nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Deck blatt an der Umhüllung (4) befestigt ist und die Verbindung zwischen Mundstück (1) und Tabak wickel bildet. 2.Zigarrenstumpen oder Zigarillo nach Patent anspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass das Mundstück (1) nur teilweise vom Deckblatt (3) überdeckt wird. 3. Zigarrenstumpen oder Zigarillo nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Um hüllung (4) aus einem geklebten Papierstreifen be steht. 4. Zigarrenstumpen oder Zigarillo nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Umhül lung (4) aus einem am Umfang durch Druckperfo ration geschlossenen Papierstreifen besteht. 5. Zigarrenstumpen oder Zigarillo nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Umhül lung (4) eine Korkauflage aufweist. 6.Zigarrenstumpen oder Zigarillo nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Papp- wickel (5) aus seinen Wandteilen tierausgebogene Ansätze (7) als Abstützung für den Filtereinsatz (8) trägt. 7. Zigarrenstumpen oder Zigarillo nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Filter einsatz (8) eine eigene Hülle aufweist. B. Zigarrenstumpen oder Zigarillo nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als filtrie render Stoff im Filtereinsatz (8) ein Wattebausch (9) angeordnet ist. 9. Zigarrenstumpen oder Zigarillo nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als filtrie render Stoff eine gestapelte Faserschicht allein oder zusammen mit einem Wattebausch (9) angeordnet ist. 10.Zigarrenstumpen oder Zigarillo nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der filtrie rende Stoff in mehreren Lagen (10, 11) angeordnet ist. 11. Zigarrenstumpen oder Zigarillo nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der filtrie rende Stoff mit Menthol getränkt ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH337112T | 1956-11-19 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH337112A true CH337112A (de) | 1959-03-15 |
Family
ID=4504176
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH337112D CH337112A (de) | 1956-11-19 | 1956-11-19 | Zigarrenstumpen oder Zigarillo mit angesetztem Mundstück |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH337112A (de) |
-
1956
- 1956-11-19 CH CH337112D patent/CH337112A/de unknown
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