CH337178A - Raum-Elektrofilteranlage zur Luftreinigung auf elektrostatischer Grundlage - Google Patents

Raum-Elektrofilteranlage zur Luftreinigung auf elektrostatischer Grundlage

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CH337178A
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CH
Switzerland
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room
electrostatic
ceiling
air
electrode
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Inventor
Fritz Dr Ing Hahn
Original Assignee
Eei Etabl Electrovit Internati
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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61NELECTROTHERAPY; MAGNETOTHERAPY; RADIATION THERAPY; ULTRASOUND THERAPY
    • A61N1/00Electrotherapy; Circuits therefor
    • A61N1/10Applying static electricity
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03CMAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03C3/00Separating dispersed particles from gases or vapour, e.g. air, by electrostatic effect
    • B03C3/02Plant or installations having external electricity supply
    • B03C3/04Plant or installations having external electricity supply dry type

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Description


  
 



  Raum-Elektrofilteranlage zur Luftreinigung auf elektrostatischer Grundlage
Es sind bereits Elektrofilter bekannt, die es gestatten, bestimmte Luftmengen mit Hilfe elektrostatischer Felder, insbesondere von Staubpartikeln, zu reinigen. Solche Filteranlagen saugen die Luft z. B. durch Ventilatoren an, leiten sie durch hohe statische Felder, um sie alsdann gereinigt wieder in den Raum zu pressen. Diese Filteranlagen haben den Nachteil, dass sie einen Ventilator benötigen, dessen Leistung naturgemäss begrenzt ist. Hierzu kommt, dass die Ventilatoren eine Luftbewegung verursachen, die meist unerwünscht ist und zu Erkältungen führt.



  Schliesslich ist auch der von den Ventilatoren verursachte Lärm ein Hindernis für die Verwendung der bekannten Filteranlagen in vielen Räumen, wie z. B. Wohnräumen, Büros usw. Der grösste Mangel der bisher bekannten Filteranlagen beruht jedoch darauf, dass nur die Luft, die am Luftstrom beteiligt ist, gereinigt wird. Dieser Teil der Raumluft ist bekanntlich nur ein Bruchteil des Luftgesamtvolumens.



  Schwebestoffe, z. B. in Ecken des Raumes, werden nicht erfasst.



   Die vorliegende Erfindung vermeidet diese Nachteile, indem die Raum-Elektrofilteranlage so ausgebildet ist, dass die zu reinigende Luftmasse in ihrer Gesamtheit in das Kraftfeld einer Elektrodenanordnung eingeschlossen wird, so dass die Ionen zusammen mit den angelagerten Staub- und Geruchspartikeln entlang den elektrischen Kraftlinien zu den Elektroden hin abgesaugt und abgelagert werden.



   Somit wird der ganze Raum, ohne Erzeugung einer Luftbewegung oder eines Geräusches, der Wirkung eines elektrostatischen Feldes ausgesetzt. Die Feldstärke des verwendeten elektrostatischen Feldes richtet sich nach der Höhe des Raumes, der Art und der Zahl der zu entfernenden Partikel und der Art der Luft bzw. des Gases, das gereinigt werden soll.



   In Räumen, die Wohn- und Arbeitszwecken dienen, kann die obere (Decken)-Elektrode in Form einer Drahtbespannung ausgelegt werden, wobei diese in Farbe, Stärke und geometrischer Anordnung der Architektur der Räume angepasst wird, derart, dass ihr Zweck nicht erkannt wird.



   Die Erzeugung der benötigten hohen Gleichspannung kann durch bekannte Stromquellen, z. B. durch Hochspannungsgeneratoren usw., erfolgen.



  Zweckmässig ist ein Begrenzer vorgesehen, um die Stromstärke auf einen ungefährlichen Wert zu begrenzen.



   Die untere Elektrode kann aus einem im Boden verlegten oder an Teppiche angenähten Drahtgewebe bestehen. Sie kann jedoch meist aus dem Eisengerüst eines Baues bestehen.



   Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht die beiliegende Zeichnung.



  Hierin bedeutet 1 den Raum, dessen Luft gereinigt werden soll. Die Decke des Raumes ist mit 2 bezeichnet. An der Decke ist die Elektrode 3 isoliert an Isolatoren 4 aufgehängt und mit der Stromquelle 5 verbunden. Zwischen der Elektrode 3 und den Wänden 8, dem Fussboden 7 und der Decke 2 bilden sich elektrische Kraftlinien 6 aus.



   Die Elektrode 3 kann aus Drahtgeflecht, elektrisch leitenden Bauplatten oder ähnlichen Materialien bestehen. Wenn erforderlich, wird auf die Bauplatten oder Plastikplatten eine elektrisch leitende Schicht aufgebracht. Die Elektrode 3 wird mit dem Pluspol der Stromquelle 5 verbunden. Der Gegenpol kann in Bauten mit gut leitendem Material (Stein, Eisenbeton) direkt mit dem Baumaterial resp. mit der Erde verbunden werden.



   Die elektrische Feldstärke wird so hoch wie möglich gewählt, z. B. bis auf 1 Million Volt je Meter, dieselbe muss jedoch in Räumen, in denen  sich Personen aufhalten, aus biologischen Gründen auf etwa 1500 V je Meter begrenzt werden. Diese Feldstärke entspricht den z. B. auf Höhen (Rigi) gemessenen Werten und ist daher unschädlich.



   In geschlossenen Räumen wurden bei Messungen bis zu 100 000 Ionen je   cm3    gemessen. Diese Ionen legen sich an grössere Partikel, wie Staub, Geruchträger usw., an. Im elektrostatischen Feld wandern die geladenen Partikel den Feldlinien 6 entlang und werden an der positiven Elektrode, z. B. an Decke 2, am Fussboden 7 bzw. Wand 8, wie die Zeichnung zeigt, niedergeschlagen. Da die Feldstärke zwischen der Elektrode 3 und der Decke 2 am grössten ist, findet hier die stärkste Reinigung der Luft statt. Die durch die in einem Raum stets vorhandene Wärmebewegung hierhin gelangende Luft wird daher fast vollständig gereinigt. Man kann diesen Reinigungseffekt je nach Staub- und Geruchgehalt des Raumes noch beliebig erhöhen, indem man zwischen Elektrode 3 und Decke 2 eine oder mehrere Elektroden anbringt, die auf verschieden hohes Potential gebracht werden können.

   Die Raumluft 1 wird daher im ruhenden Teil in länger dauernder Zeit gereinigt, während die Konvektionsluft verhältnismässig rasch gereinigt wird und nach Abkühlung gereinigt wieder in den Raum zurückströmt.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Raum-Elektrofilteranlage zur Luftreinigung auf elektrostatischer Grundlage; gekennzeichnet durch eine solche Ausbildung, dass die zu reinigende Luftmasse in ihrer Gesamtheit in das Kraftfeld einer Elektrodenanordnung eingeschlossen wird, so dass die Ionen zusammen mit den angelagerten Staubund Geruchspartikeln entlang den elektrischen Kraftlinien zu den Elektroden hin abgesaugt und abgelagert werden.
    UNTERANSPRUCH Anlage nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch eine im Abstand von der Raumdecke so aufgehängte Elektrode, dass zwischen letzterer und der Raumdecke eine grössere Feldstärke herrscht als zwischen ihr und dem Boden, so dass infolge Wärmekonvektion der im Raume befindlichen Luft die grösste Reinigungswirkung zwischen der Raumdecke und der Deckenelektrode stattfindet.
CH337178D 1955-04-07 1955-04-07 Raum-Elektrofilteranlage zur Luftreinigung auf elektrostatischer Grundlage CH337178A (de)

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Cited By (9)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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