CH337371A - Strömungskupplung - Google Patents

Strömungskupplung

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CH337371A
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Inventor
Bilton John
Original Assignee
Voith Gmbh J M
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D33/00Rotary fluid couplings or clutches of the hydrokinetic type
    • F16D33/06Rotary fluid couplings or clutches of the hydrokinetic type controlled by changing the amount of liquid in the working circuit
    • F16D33/08Rotary fluid couplings or clutches of the hydrokinetic type controlled by changing the amount of liquid in the working circuit by devices incorporated in the fluid coupling, with or without remote control

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
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Description


      Strömungskupplung       Die Erfindung betrifft eine Strömungskupplung  mit einem Pumpenrad und einem Turbinenrad, die  zusammen einen ringförmigen Arbeitsraum für den  Kreislauf der Arbeitsflüssigkeit bilden, sowie mit  einem     Flüssigkeitsaufnahmebehälter,    der     zur    Erzie  lung eines Umlaufes oder Austausches wenigstens  eines Teils der Arbeitsflüssigkeit zwecks Kühlung       hzw.    Füllungsregelung oder/und völliger Entleerung  des Arbeitsraumes mit letzterem in Verbindung steht,  wobei diese Verbindung eine Einrichtung zur Rück  förderung von Flüssigkeit aus dem Aufnahmebehälter  in den Arbeitsraum aufweist.  



  Die Erfindung bezweckt eine Kupplung dieser  Art so zu verbessern, dass Vorkehrungen für eine  schnelle teilweise Entleerung des Arbeitskreislaufes       (yetroffen    sind, die wirksam werden, falls die auf die  Kupplung wirkende Last und demgemäss das über  tragene Drehmoment und der Schlupf über einen  vorgegebenen Wert ansteigen.

   Dieses Erfordernis be  steht für sehr viele Anwendungsfälle von Strömungs  kupplungen, die von     Brennkraftmaschinen    oder  Elektromotoren angetrieben werden; es kann zum  Beispiel auch dann eintreten, wenn die Kupplung  Teil eines mit einer Dieselmaschine arbeitenden  Schiffsantriebes ist, um zu gewährleisten, dass die  Antriebsmaschine und das     übertragungsgetriebe    von  übermässigen Belastungen     freibleiben,    falls die  Schiffsschraube auf ein Hindernis, z. B. auf Eis  schollen, stösst.  



  Bei einer Strömungskupplung der eingangs ge  nannten Art kennzeichnet sich die Erfindung durch  eine von der Rückfördereinrichtung     unabhängige,    nur  einen     Auslass    aus dem Arbeitsraum zulassende, mit  dem radial innern Bereich des Arbeitsraumes in Ver  bindung stehende     Auslasseinrichtung.     



  Ausführungsformen der Erfindung sind in den  schematischen Zeichnungen erläutert.     Fig.    1 zeigt    einen Längsschnitt durch eine Strömungskupplung  und     Fig.    2 einen Schnitt durch eine Flüssigkeitskupp  lung mit steuerbarem Organ, welches gestattet, die  der Flüssigkeitsabfuhr dienenden Einrichtungen wir  kungslos zu machen.  



  Die     Fig.    3-6 zeigen andere Ausführungsformen  von Flüssigkeitskupplungen.  



  Die in     Fig.    1 dargestellte Kupplung besitzt eine  Antriebswelle 1, die über eine Scheibe 2 mit einem  Ring 3 verbunden ist, der an dem Umfang eines  Gehäuses angeschweisst sei, das aus einem zylin  drischen Teil 4 und einem an der Rückseite des       Pumpenradgehäuses    6 liegenden Teil 5 besteht und  mit seinem innern Rand an einem Lagerring 7 be  festigt ist, an dem auch der radial innenliegende Teil  des     Pumpenradgehäuses    6 angeschraubt ist; ferner  besitzt das erstgenannte Gehäuse einen Teil 8, der  an der Rückseite des     Turbinenradgehäuses    9 angeord  net und mit einem auf der Ausgangswelle 11 der  Kupplung drehbaren Lagerring 10 verschweisst ist.

    Der Ring 7 ist ebenfalls auf der Ausgangswelle 11  gelagert; diese besitzt einen Flansch 12, mit dem der  Innenteil des Turbinenrades verschraubt ist.  



  Das Pumpenrad 6 besitzt eine ringförmige Lippe  13, deren radial gesehen äussere Oberfläche sanft in  die     Innenfläche    des Pumpenrades übergeht und deren  Innenseite im wesentlichen zylindrisch und gleich  achsig mit der Achse der Kupplung verläuft.     Pumpen-          und    Turbinenrad tragen Schaufeln 14 bzw. 15, welche  äussere Konturen 14a,<I>14b; 15a, 15b</I> aufweisen.  



  Die Innenfläche der Lippe 13 begrenzt einen  Ringraum 16, der     innerhalb    der Lippe 13 bei dem  Mittelteil des Gehäuses 6     liegt    und mit dem radial  innern Teil des     ringförmigen    Arbeitsraumes für den  Kreislauf der Arbeitsflüssigkeit verbunden ist.  



  Der Arbeitsraum der Kupplung wird von den  schaufeltragenden Teilen des Pumpenrades und den      damit     zusammenwirkenden    schaufeltragenden Teilen  des Turbinenrades gebildet. Während der normalen  Arbeit der Kupplung ist im Arbeitsraum radial ausser  halb der Lippe 13 der     Flüssigkeitswirbelring    wirksam.  Das     obgenannte    Gehäuse bildet mit seinen Teilen 4,  5 und 8 eine Gehäusekammer zur Aufnahme der  Kupplungsräder.

   Eine Mehrzahl von Rohren 17, die  gleichmässig um die Achse der Kupplung verteilt sind;  bilden die Auslässe und führen aus dem Raum 16  nach ausserhalb der genannten Gehäusekammer,  wobei die ausserhalb dieser Kammer     liegenden    Enden  der Rohre 17 einen grösseren     Radialabstand    von der  Kupplungsachse besitzen als die in den Raum 16  mündenden Enden.  



  Bei normaler Arbeit der Kupplung bildet die  Arbeitsflüssigkeit, wie schon bemerkt, einen Flüssig  keitswirbelring, der im Arbeitskreisraum ausserhalb  der Lippe 13 entsteht. Falls das übertragene Dreh  moment und demzufolge der Schlupf sich vergrössert,  z. B. durch Überlastung der Ausgangswelle der Kupp  lung, so     nimmt    die     Umlaufgeschwindigkeit    im     Flüs-          sigkeitswirbelring    zu und die Fliehkraft im Turbinen  teil des Arbeitskreisraumes, die den Flüssigkeitsring  teilweise in der radialen äussern Lage hält, sinkt ah  und demgemäss wird die Arbeitsflüssigkeit, anstatt die  innere Oberfläche des     Turbinenradgehäuses    9 in  einem Punkt zu verlassen,

   dass praktisch die ganze  Flüssigkeit radial ausserhalb der Lippe 13 des Pum  penrades verbleibt, der innern Oberfläche des     Turbi-          nenradgehäuses    9 über diesen Punkt folgen, so dass  sie den Arbeitskreislauf verlässt, indem sie im Turbi  nenrad durch eine Region mit     kleinerem    Profildurch  messer     hindurchtritt,    als der innere Profildurchmesser  des     Arbeitskreislaufraumes    ist;

   sie wird radial inner  halb dieser Lippe geraten und aus der Kammer 16  durch die Rohre 17 ausgeworfen werden, deren     Ge-          samtdurchflussquerschnitt    so bemessen sein möge, dass  der     Durchfluss    der Flüssigkeit praktisch unbehindert       erfolgt.    Das Abströmen der Flüssigkeit währt so lange,  als die Drehmoments- und     Drehzahlverhältnisse    der  artige sind, dass die das Gehäuse 9 verlassende Flüs  sigkeit innerhalb der Lippe 13 gerät.  



  Die in     Fig.    1 dargestellte Kupplung besitzt ein  einstellbares     Schöpfrohr    zur Regelung der     Füllung     des Arbeitskreislaufes. Das Schöpfrohr könnte auch  nicht einstellbar ausgeführt sein.  



  Die dargestellte Kupplung besitzt einen durch  das Gehäuse 18 gebildeten Sammelbehälter, der mit  dem     Pumpenrad    drehbar ist, und ein in der Längs  richtung verstellbares Schöpfrohr 19, dessen Stellung  mittels eines Hebels 20 regulierbar ist. Im Teil     4.     sind Ablässe, von denen einer bei 21 ersichtlich ist,  vorgesehen. Sie gewähren eine beschränkte Verbin  dung     zwischen    der     Arbeitskammer    der Kupplung und  dem Vorratsraum.

   Wie dies bekannt ist,     bestimmt    die       Radialstellung    der Schöpföffnung des Schöpfrohres 19  die Menge an Arbeitsflüssigkeit, die sich im Arbeits  kreislauf der Kupplung während ihrer normalen Tätig  keit befindet, wobei ein beständiger Abfluss von       Arbeitsflüssigkeit    aus der Arbeitskammer über die    Auslässe 21 in den Vorratsraum besteht und bestän  dig Arbeitsflüssigkeit in den Arbeitskreislauf aus dem  Vorratsraum über das Schöpfrohr 19, einen Kühler  (falls gewünscht), einen Füllkanal 22 und Öffnungen  23, die im Gehäuseteil 5 vorgesehen sind, in den  Raum zwischen dem Teil 5 und der Rückseite des       Turbinenradgehäuses    6 gelangt.

   Die Flüssigkeit wird  in die Öffnungen 23 durch einen tellerförmigen Ring  24 gelenkt, der von den Rohren 17 durchsetzt ist.  



  Die aus der Arbeitskammer der Kupplung durch  den Raum 16 und die Rohre 17 austretende Flüssig  keit gerät in den Vorratsraum, wo sie gemeinsam mit  der durch die Ablässe 21 ausgetretenen Flüssigkeit  einen Ring bildet. Die Geschwindigkeit, mit der das  Schöpfrohr 19 Flüssigkeit in den Arbeitskreislauf       zurückfördern    kann, wird normalerweise so einge  stellt, dass sie geringer ist als die Geschwindigkeit,  mit welcher Flüssigkeit durch die Rohre 17 aus der  Arbeitskammer bei Überlast und vergrössertem  Schlupf austreten kann.  



  Die Erfindung lässt sich auch auf Turbokupplun  gen jener bekannten Bauweise anwenden, gemäss wel  cher die aus dem Arbeitskreislauf austretende Flüs  sigkeit in einem ortsfesten Sumpf gesammelt wird, aus  dem die Flüssigkeit zur Kupplung zurückgepumpt  wird. Während der normalen Tätigkeit ist der       Arbeitskreislaufraum    mit Flüssigkeit gefüllt und es  wird das von der Pumpe gelieferte     überschussvolumen     durch     Abfuhrventile    und bzw. oder die vorliegende       Auslasseinrichtung    (16, 17) abgeführt.

   Sobald über  last auftritt, wird, wie gewünscht, Flüssigkeit aus dem  Arbeitskreislauf schnell durch die genannte     Auslass-          einrichtung    austreten, was eine teilweise Entleerung  des     Arbeitskreislaufraumes    zur Folge hat. Sobald die  normalen Last- und Drehzahlbedingungen wieder her  gestellt sind, wird der     Arbeitskreislaufraum    durch die  genannte Pumpe automatisch wieder gefüllt, so dass  der normalerweise im     Arbeitskreislaufraum    vorhan  dene     Flüssigkeitswirbelring    wieder hergestellt wird;  die rasche Abfuhr von Flüssigkeit durch die Ent  leerungseinrichtungen hört auf.  



  Gemäss einer Abänderung der oben beschriebenen  Bauweise kann die Ringlippe einen vom     Pumpenrad-          "a        ehäuse    getrennten Bauteil bilden und axial verstell  bar sein, damit sie mehr oder weniger gegen das  Turbinenrad ragt. In diesem Falle kann man die       Turbinenradschaufeln    am innern Ende verkürzen,  damit die genannte einstellbare Lippe hinreichenden  Spielraum aufweist, wenn sie in Richtung zum Turbi  nenrad maximal vorgeschoben ist.    Wie nun aus     Fig.    1 ersichtlich ist, wird Flüssig  keit aus dem Kreislauf entfernt, wann immer die  Flüssigkeit die     Arbeitskreislaufkammer    an ihrem  radial innern Bereich verlässt.

   Wird die Kupplung  entgegen der Wirkung einer grossen Belastung in Gang  gesetzt, so wird die im Arbeitskreislauf befindliche  Flüssigkeit nicht im Stande sein, einen vollen Wirbel  ring     zu    bilden, und in den Vorratsraum 18 geraten,  aus dem sie durch das Schöpfrohr 19 und die Füll-           ieitung    22 in den Arbeitskreislauf zurückgebracht  wird.  



  Demgemäss hängt das Ausmass, bis zu welchem  der     Arbeitskreislaufraum    entleert wird, vom relativen       Durchfluss    durch die     Auslasseinrichtung    16, 17 und  vom     Rückfluss    durch den Kanal 22 ab.  



  Diese Kupplungsbauweise ist lediglich für Fälle  brauchbar, in denen das Anfangsdrehmoment niedrig  ist, wie dies für Schiffsantriebe zutrifft. Die     Fig.    2, 3,  4 und 5 zeigen Abänderungen, die getroffen werden  können, um die Kupplung zu befähigen, unter nor  malen oder     Hochlastdrehmomentbedingungen    anzu  laufen, wie dies beispielsweise beim Antrieb von Zen  trifugal-Dickstoffpumpen für     Baggerungszwecke    der  Fall ist.  



  Gemäss     Fig.    2 ist das     Pumpenradgehäuse    6 mit  einem Gehäuse 25 verbunden, das über die Rückseite  des     Turbinenradgehäuses    9 reicht. Die Rückseite des       Pumpenradgehäuses    6 weist eine ringförmige Ab  setzung 26 auf, in der     Auslassöffnungen    ausgebildet  sind, die aus dem Hohlraum 16 nach ausserhalb der  von den Teilen 6 und 25 umschlossenen Kammer  führen.

   Die     Durchtrittsöffnungen    27 sind gleichmässig  um die Kupplungsachse verteilt und es ist ein Ring  form besitzender Schieber 28 vorhanden, welcher  axial auf der Absetzung 26 unter der Wirkung geeig  neter, nicht dargestellter Steuermittel verschiebbar ist,  so dass beim Anlaufen der Kupplung der Ring 28 in  die gezeigte Lage verschoben werden kann, in wel  cher er die Durchlässe 27 verschliesst und dadurch  das Abströmen von Flüssigkeit aus der Arbeitskam  mer durch diese Auslässe verhindert.

   Sobald das Tur  binenrad seine normale Arbeitsdrehzahl erreicht hat,  wird der Ring 28 in der     Fig.    2 nach links verschoben,  so dass er die Durchlässe 27 freigibt und sie für den       Ablass    der Flüssigkeit aus der Arbeitskammer für  den Fall bereitstellt, dass Drehmoment und Schlupf  gefährlich ansteigen.  



  Die Kupplung ist mit einem ortsfesten Gehäuse  versehen, das einen (nicht dargestellten) Sumpf um  fassen möge, in den die Flüssigkeit mit     verminderte     Geschwindigkeit aus der Arbeitskammer über die       Ablassöffnurigen    21 und bzw. oder durch die Auslässe  27 geleitet wird. Die Flüssigkeit wird in den Arbeits  kreislauf durch     Pumpvorrichtungen    über einen in der  Ausgangswelle 11 vorgesehenen Kanal 29 rück  geführt. Ein Führungsring 30 sichert, dass die aus  dem Kanal 29 austretende Flüssigkeit in den Arbeits  kreislauf gerät, anstatt über den Raum 16 und die  Ablässe 27 sofort wieder abzufliessen.  



  Gemäss     Fig.    3 ist das     Turbinenradgehäuse    9 mit  einem Gehäuse 31 verbunden, welches über den  Rücken des     Pumpenradgehäuses    6 ragt, das mit einem  ringförmigen Ansatz 26 versehen ist, in welchem  Durchlässe 27 vorgesehen sind. Ein gleitbarer Ring  28 dient als Mittel zum Verschliessen der Durchlässe  27, wenn die Kupplung anläuft und ist zu diesem  Zwecke zwischen dem Ansatz 26 und dem innern  Umfang des Gehäuses 31 gleitbar. Zur Bewegung des  Ringes 28 seien geeignete Steuereinrichtungen vorge-    sehen, die mit den innern Enden von     Hebeln    32 in  Wirkungsverbindung stehen mögen, welche drehbar  innerhalb des ortsfesten Gehäuses 18 montiert sind  und mit ihren äussern Enden in eine Ringnut 33 des  Ringes 28 eingreifen.  



  Bei diesem Ausführungsbeispiel wird das durch  den Kanal 29 zugeführte Öl durch einen Ring 34  zu Rohren 35 geführt, die gleichmässig um die Kupp  lungsachse verteilt sind und die Flüssigkeit über den  Raum 6' in die zwischen den Schaufeln des Pumpen  rades 14 bestehenden Zwischenräume leiten. In die  sem Falle wird von der Kupplung verlangt, dass sie  unter normalen Arbeitsbedingungen einen konstanten  Füllungsgrad aufweise, und es sind entsprechende       Ablasseinrichtungen    (21, in     Fig.    1 und 2) nicht vor  gesehen.

   Die Kupplung enthält als Ganzes mehr Flüs  sigkeit als nötig ist, um den     Arbeitskreislaufraum     ganz zu füllen, so dass bei vollem Arbeitskreislauf  raum die überschüssige Flüssigkeit, die von den       Pumpeinrichtungen    geliefert wurde, in den (nicht ge  zeichneten) Sumpf zurückgelangt, und zwar über die  Durchlässe 27, die während der normalen Arbeits  weise der Kupplung offen sind, wobei bei Auftreten  von Überlast der Kupplung der     Arbeitskreislaufraum     ebenfalls über diese Durchlässe teilweise entleert     wird.     



  Gemäss     Fig.    4 ist das     Pumpenradgehäuse    6 mit  einem Gehäuse 25 verbunden, das sich über die  Rückseite des     Turbinenradgehäuses    9 erstreckt. In  diesem Falle sind die Durchlässe 36, die der Abfuhr  von Flüssigkeit aus dem Arbeitskreislauf bei vergrö  ssertem Drehmoment und ebensolchem Schlupf die  nen, im     Turbinenradgehäuse    9 ausgebildet und es ist  ein Leitring 37 vorgesehen, um die aus dem Arbeits  kreislauf stammende Flüssigkeit, die zufolge des ver  grösserten Drehmomentes und Schlupfes austritt, zu  diesen Durchlässen 36 zu lenken und auch um die  Arbeitsflüssigkeit, die dem Arbeitskreislauf aus dem       Einlasskanal    29 zugeführt wird, zu führen.

   Das     Tur-          binenradgehäuse    9 besitzt einen Ringflansch 45 und  ein Ring 38 ist mit dem Teil 39 verschraubt und bil  det einen Ringspalt 40 aus, durch den die ausgewor  fene Flüssigkeit strömt. Um der Kupplung ein An  laufen bei hohem Gegendrehmoment zu ermöglichen,  ist eine axial auf der Ausgangswelle 11 gleitbare  Scheibe 41 vorgesehen, die mit einem Flansch 42  passend in den Ringspalt 40 eintreten kann. Der  Ring 41 kann so ausgeführt sein, dass er in die Schliess  stellung, entgegen der Wirkung von     Rückstellfedern     44, durch eine Mehrzahl von mit Druckflüssigkeit  betriebenen Servomotoren 43 geschoben wird.  



  In diesem Falle ist die Kupplung mit     Ablassöff--          nungen    21 versehen, um die Arbeitskammer zu ent  leeren, wenn die Nachlieferung an Flüssigkeit durch  den Füllkanal 29 unterbrochen wird.  



       In    der in     Fig.    5 dargestellten Kupplung ist das       Turbinenradgehäuse    9 mit einem Gehäuse 31 verbun  den, welches über die Rückseite der     Pumpenradge-          häuse    6 ragt. Die     Durchlässe    44, durch welche die  Flüssigkeit aus dem Arbeitskreislauf ausgeworfen  wird, sind im     Turbinenradgehäuse    9 ausgeführt, wel-           ches    mit einem Ringflansch 45 versehen ist, dem ein  Ring 46, der mit der Turbinenradnabe 47 verschraubt  ist, im Abstand zugeordnet ist, so dass ein Ringspalt  48 für den Austritt der Flüssigkeit aus der Arbeits  kammer     gebildet    wird.

   Der Spalt 48 kann, falls ge  wünscht, mittels eines auf der Ausgangswelle 11  axial gleitbaren Ringes 49 verschlossen werden, so  bald dies gewünscht wird. Der Ring 49 ist so ange  ordnet, dass er in eine den Spalt 48 verschliessende  Lage verschoben werden kann, und zwar mittels  Servomotoren oder     mittels    einer Gabel,. die in eine  Nut 50 eingreift, wobei die Wirkung von     Rückhol-          federn    51 zu überwinden ist. Ein Ring 52 dient dazu,  Flüssigkeit, welche den Arbeitskreislauf verlässt, zu  den Öffnungen 44 zu leiten und um die durch den       Einlasskanal    29 zugeführte Flüssigkeit in den Arbeits  kreislauf zu lenken.

   In diesem Falle finden     Ablass-          einrichtungen    der in     Fig.    1, 2 und 4 mit 24 bezeich  neten Art nicht Anwendung.  



  Die in     Fig.    6 gezeigte hydraulische Strömungs  kupplung besitzt ein Pumpenrad und Turbinenrad  einschliessendes Gehäuse 55, das mit dem Flansch 56  der Eingangswelle 1 verbunden ist, wobei das Pum  penrad mit dem Flansch 56 der Eingangswelle 1 und  das Turbinenrad mit einem Flansch 57 der Ausgangs  delle 11 verschraubt ist. An das Gehäuse 55 ist ein  Gehäuse 58 angeschraubt, welches einen Schöpfraum  59 ausbildet, in den ein     längsgleitbares    Schöpfrohr  60 ragt. Öffnungen 61 im Gehäuse 55 stellen zwischen  dem Schöpfraum 59 und dem     Arbeitskreislaufraum     der Kupplung eine uneingeschränkte Verbindung her.

    Wenn die Kupplung arbeitet, so entsteht ein Flüssig  keitsring in der     Schöpfrohrkammer    59, wobei die  Stärke dieses     Ringes    durch die Einstellung des     Schöpf-          rohres    60 bestimmt ist, welches Flüssigkeit aus der       Schöpfrohrkammer    entfernt, um sie über einen Aus  lass 22 und eine Leitung 63 einem (nicht gezeich  neten) Sumpf     zuzuführen.    Eine Pumpe fördert Flüs  sigkeit aus dem Sumpf in den Arbeitskreislauf der  Kupplung durch eine     Einlassleitung    64. Das     Schöpf-          rohr    60 ist in einer ortsfesten Führung 65 angeordnet  und in dieser längsverschiebbar.

   Die Führung ist an  ein ortsfestes Gehäuse 66 angeschlossen, von dem       Lecköl    zum Sumpf durch eine Leitung 67 abfliesst.  



  Die so weit beschriebene in     Fig.    6 dargestellte  Kupplung ist insofern bekannter Art, als das Zurück  ziehen des Schöpfrohres von der Peripherie der       Schöpfrohrkammer    weg zu einer Vergrösserung der  Füllung des     Arbeitskreislaufraumes    führt, wogegen  ein Eintauchen des Schöpfrohres gegen den äussern  Umfang der     Schöpfrohrkammer    zu einer Verminde  rung der Füllung führt.

   Das Pumpenrad ist mit einer       ringförmigen    Lippe 13 versehen, wodurch ein Hohl  raum 16 ausgebildet wird, der in freier Verbindung  mit dem ausserhalb des Gehäuses 55 befindlichen  Raum steht, wozu     Ablassrohre    68 vorgesehen sind,  die das Pumpenrad und das Gehäuse 55 durchsetzen,  so dass die Flüssigkeit, die den Arbeitskreislauf bei  Bedingungen     vergrösserter    Last und vergrösserten  Schlupfes an seinem radial innern Teil verlässt, über    die Teile 16 und 68 in das ortsfeste Gehäuse 66  austritt und durch die Leitung 67 in den Sumpf  gelangt.  



  Ausser den eingangs genannten Vorteilen der er  läuterten Beispiele ist noch auf folgendes hinzuweisen:  Der Aufnahmebehälter erfüllt einen doppelten  Zweck, indem er nicht nur die bei grossem Schlupf  durch die     Auslasseinrichtung    völlig selbsttätig aus  dem Arbeitsraum gedrängte Flüssigkeit aufnimmt,  sondern auch die infolge des dauernden Kühlumlaufes       und/oder    auf Grund der Füllungsregelung aus dem  Arbeitsraum abgeführte Flüssigkeit. Dabei braucht  der Aufnahmebehälter keineswegs grösser bemessen       zu    sein wie ein sonst üblicher Aufnahmebehälter an  füllungsgeregelten oder     entleerbaren    Strömungskupp  lungen.

   Der Raum- und Bauaufwand für einen be  sonderen Behälter zur Aufnahme der bei grossem  Schlupf aus dem Arbeitsraum abgeführten Flüssigkeit  wird somit vollständig eingespart. Desgleichen erfüllt  auch die beschriebene Fülleinrichtung mehrere  Zwecke, indem sie einerseits die bei grossem Kupp  lungsschlupf in den Aufnahmeraum abgedrängte Flüs  sigkeit wieder in den Arbeitsraum     zurückfördert    und  anderseits auch noch zum Füllen des Arbeitsraumes,  zur Füllungsregelung     und/oder    zum Erzeugen des  dauernden Kühlumlaufes dient.  



  Die besondere Ausbildung der vorliegenden  Kupplung ermöglicht es, den Flüssigkeitsstrom durch  eine besondere Kühleinrichtung zu leiten und dadurch  jede gewünschte Kühlwirkung zu erzielen. Bei der  Weiterbildung mit steuerbarer     Auslasseinrichtung     sowie auch durch eine steuerbare Fülleinrichtung  (beispielsweise in Gestalt eines verstellbaren     Schöpf-          rohres    19 gemäss     Fig.    1) können die Füll- und     Ent-          leervorgänge    beliebig gesteuert werden.

   Die vorlie  gende Erfindung ermöglicht bei geringstem Bauauf  wand und Bauraum eine äusserst günstige Dreh  momentcharakteristik bei selbsttätiger Verminde  rung des übertragbaren Momentes bei grossem  Schlupf und zugleich guter Regel- und Kühlmög  lichkeit. Sie erweitert die Anwendungsmöglichkeit  zum Beispiel von Strömungskupplungen mit Füllungs  regelung oder dauerndem Kühlumlauf in vorteilhafter  Weise auf solche Fälle, in denen eine selbsttätige       Drehmomentverminderung    in Abhängigkeit vom  Kupplungsschlupf erforderlich ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Strömungskupplung mit einem Pumpenrad und einem Turbinenrad, die zusammen einen ringförmigen Arbeitsraum für den Kreislauf der Arbeitsflüssigkeit bilden, sowie mit einem Flüssigkeitsaufnahmebehäl- ter, der zur Erzielung eines Umlaufes oder Aus tausches wenigstens eines Teils der Arbeitsflüssigkeit zwecks Kühlung bzw.
    Füllungsregelung oder(und völliger Entleerung des Arbeitsraumes mit letzterem in Verbindung steht, wobei diese Verbindung eine Einrichtung zur Rückförderung von Flüssigkeit aus dem Aufnahmebehälter in den Arbeitsraum aufweist, gekennzeichnet durch eine von der Rückförderein- richtung (19, 22; 29, 64) unabhängige, nur einen Auslass aus dem Arbeitsraum zulassende, mit dem radial innern Bereich des Arbeitsraumes in Verbin dung stehende Auslasseinrichtung (16, 17; 16, 27; 36, 37; 44, 52; 16, 68). UNTERANSPRÜCHE 1.
    Strömungskupplung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Auslasseinrichtung eine im Arbeitskreislaufraum im Bereich des innern Profil durchmessers angeordnete Stauvorrichtung (13, 16; 37; 52) für die Kreislaufströmung sowie eine Ver bindung zwischen dem Staubereich dieser Stauvor richtung und dem Aufnahmebehälter (18) aufweist, durch welche Verbindung ein Teil der in die Stau vorrichtung gelangenden Flüssigkeit in den Auf nahmebehälter abströmen kann. 2. Strömungskupplung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Auslasseinrichtung im Pumpenrad angeordnete Aus lassöffnungen (17, 27, 68) aufweist (Fig. 1 bis 3, 6). 3.
    Strömungskupplung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Auslasseinrichtung im Turbinenrad angeordnete Aus lassöffnungen (36, 44) sowie ferner Führungsmittel <B>(</B>37, 52) aufweist, die die aus dem radial innern Be- reich des Arbeitskreislaufraumes austretende Flüssig keit zu den Auslassöffnungen zu lenken bestimmt ist (Fig. 4, 5). 4. Strömungskupplung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Auslasseinrichtung eine Steuereinrichtung (28, 42, 49) aufweist (Fig. 2 bis 5). 5.
    Strömungskupplung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der innere Profildurch messer des Turbinenrades kleiner ist als der innere Profildurchmesser des Pumpenrades (Fig. 2 bis 5). 6. Strömungskupplung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Arbeitsraumteil des Pumpenrades durch eine auf dem kleinsten Pumpen rad-Profildurchmesser angeordnete ringförmige Lippe (13) mit annähernd axialer Ausdehnung, gegen den Achsbereich der Kupplung hin begrenzt ist. 7.
    Strömungskupplung nach Patentanspruch, mit dauerndem Flüssigkeitsumlauf zwischen Arbeitsraum und Aufnahmebehälter zwecks Kühlung, dadurch ge kennzeichnet, dass die am radial innern Bereich des Arbeitsraumes angeschlossene Auslasseinrichtung (16, 27) zugleich Auslass für den dauernden Kühl-Flüssig- keitsumlauf ist (Fig. 3).
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