CH337372A - Reibungs-Kupplung oder -Bremse - Google Patents

Reibungs-Kupplung oder -Bremse

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CH337372A
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friction
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Cecil Clerk Robert
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Gyreacta Transmissions Limited
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D27/00Magnetically- or electrically- actuated clutches; Control or electric circuits therefor
    • F16D27/12Clutch systems with a plurality of electro-magnetically-actuated clutches
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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Description


      Reibungs-Kupplung    oder -Bremse    Die vorliegende Erfindung betrifft eine Reibungs  kupplung oder -bremse, bei welcher das Zusammen  pressen von Haupt-Reibflächen elektromagnetisch  durch Anziehen eines Ankers ausgelöst wird und  Kugeln oder Nocken jeweils längs Schrägflächen be  wegt werden, um eine Keilwirkung zu erzeugen, durch  welche die Haupt-Reibflächen der Reibungskupplung  oder -bremse zusammengepresst werden.  



  Die Kupplung oder Bremse gemäss der vorliegen  den Erfindung zeichnet sich aus durch eine an einem   ersten  Teil befestigte     Reibungs-Hilfsscheibe,    welche  zwischen einem Elektromagneten und dessen Anker  angeordnet ist, und durch einen  ersten  Satz von  Nocken oder Kugeln, welche nach der Erregung des  Elektromagneten und entsprechendem Festklemmen  der Reibungsscheibe zwischen Magnet und Anker  mit an an einem  zweiten  Teil angeordneten Druck  scheiben vorgesehenen Schrägflächen derart     zusam-          nienwirken,    dass die Druckscheiben mit     Reibungs-          Hauptgliedern    am ersten Teil in Reibverbindung ge  langen, und durch einen zweiten Satz von Nocken  oder Kugeln,

   welche vom zweiten Teil getragen wer  den und nach Herstellung der eben genannten Reib  verbindung mit andern Schrägflächen an den Druck  scheiben derart zusammenwirken, dass die Druck  scheiben     auseinandergedrückt    und die     Reibungs-          Hauptglieder    gegen     Reibungs-Hauptflächen    am zwei  ten Teil gepresst werden.  



  In den beiliegenden Zeichnungen ist ein     Ausfüh-.          rungsbeispiel    des Erfindungsgegenstandes dargestellt,  wobei       Fig.    1 eine Schnittansicht eines zwei Kupplungen  aufweisenden Mechanismus, und zwar nach der  Mittellinie der Kupplungen, und       Fig.    2 eine Schnittansicht nach der Linie     II-11     in     Fig.    1 ist.

      Der Mechanismus weist zwei allgemein mit den  Buchstaben<I>A</I> und<I>B</I> bezeichnete Kupplungen auf,  welche wechselweise     betätigbar    sind, um von der  Welle 1 wahlweise eine Kraftübertragung auf eine       Abtriebswelle    28 oder eine     Abtriebshohlwelle    28a zu  schaffen. Die folgende Beschreibung bezieht sich in  der Hauptsache auf die Kupplung A, wobei der Auf  bau der Kupplung B der gleiche ist.  



  Die Kupplung A weist eine Welle 1 auf, an der  ein ringförmiges, aus den beiden Teilen 2 und 3  gebildetes Gehäuse befestigt ist, wobei diese zwei  Teile axial voneinander getrennt sind und ringförmige  koaxiale Reibungsflächen 4     resp.    5 aufweisen. Die  beiden Reibungsflächen 4 und 5 liegen einander  Gegenüber und bilden eine  erste  und  zweite      Rei-          bungs-Hauptfläche.    Zwischen die beiden Teile des  ringförmigen Gehäuses ist ein Ring 6 festgeschraubt,  der sich radial einwärts erstreckt und mit einer kreis  runden Reihe von runden Löchern versehen ist, wobei  dieser Ring als Käfig für eine Mehrzahl von Kugeln  7 aus Stahl oder einem andern     geeigneten    Material  dient,

   von welchen Kugeln je eine in jedem der Lö  cher enthalten ist. Eine erste ringförmige Druck  scheibe 8 ist an der einen Seite des Ringes 6 ange  ordnet, wobei diese Druckscheibe 8 eine Mehrzahl  von in der Zahl und der Lage der Zahl. und der Lage  der vom Ring 6 gestützten Kugeln 7 entsprechenden       Eingriffsflächen    9 aufweist. An der andern Seite des  Ringes 6 ist eine zweite ringförmige Druckscheibe  10 angeordnet, die mit einer gleichen Mehrzahl von  gleichartigen Eingriffsflächen 11 ausgebildet ist. Die  Anordnung ist derart, dass normalerweise jede der  Kugeln 7 in einer durch ein Paar Eingriffsflächen 9  und 11 in der ersten und zweiten Druckscheibe 8       resp.    10 gebildeten Tasche enthalten und in dieser  Tasche     eingemittet    ist.

        Ein ringförmiger Elektromagnet 12 ist in bezug  auf die Druckscheiben 8 und 10 radial einwärts und  koaxial zur Welle 1 angeordnet, wobei der Elektro  magnet 12 einen dreitappigen Flansch 13 aufweist,  der radial auswärts gerichtet ist, wobei die bogen  förmigen Lappen 13a, 13b,     13e    in gleichmässigen  Abständen um die Achse der Kupplung herum ange  ordnet sind. Der Elektromagnet 12 ist mittels der       Passstiften    14, die von den Druckscheiben gestützt  werden und durch Löcher 15 in den Lappen 13a,  13b, 13c verlaufen, in den Druckscheiben 8 und 10  zentriert.

   Diese Löcher 15 sind im Winkelsinn aus  geweitet, und die     Passstifte    14 tragen Rollen 16, die  in den Löchern 15 angeordnet sind und einen etwas  kleineren Durchmesser als die radiale Breite der  Löcher 15 aufweisen und infolge der länglichen  Form der Löcher 15 einer begrenzten Winkelbewe  gung innerhalb letzterer fähig sind, wobei sie sich  an der radial innen gelegenen Seite der Lochränder  abwälzen. Die Lappen 13a, 13b, 13c bilden zudem  einen Käfig für eine Mehrzahl von Stahlkugeln 17,  welche in kreisrunden Löchern in den Lappen ange  ordnet sind und mit Schrägflächen 17a in den Druck  scheiben zusammenwirken, wobei diese Schrägflächen  als Eingriffsflächen in den Druckscheiben 8 und 10  ausgebildet sind.

   Diese letztgenannten Schrägflächen  sind in     Fig.    1 nicht veranschaulicht, sind jedoch gleich  den bereits beschriebenen, nämlich den von den Ein  griffsflächen 9 und 11 gebildeten Schrägflächen,  welche mit den vom Ring 6 gestützten Kugeln 7 zu  sammenwirken. Der Elektromagnet 12 wirkt mit  einem zu ihm koaxialen ringförmigen Anker 18 zu  sammen, der mit einem dreitappigen Flansch 19 ver  sehen ist, dessen Lappen 19a, 19b, 19c radial     aus-          wärts    ausladen und so geformt und in solchen winkel  mässigen Abständen angeordnet sind, dass sie im  wesentlichen in der gleichen Ebene liegen wie der  Flansch 13 des Elektromagneten 12.

   Der Anker 18  ist in gleicher Weise zentriert wie der Elektromagnet  12, das heisst mittels     Passstiften    20, die von den  Druckscheiben 8 und 10     gestützt    werden und durch  die länglichen Löcher 21 in den Lappen 19a, 19b,  <B>19e</B> hindurchgehen, wobei die     Passstifte    20 Rollen 22  tragen, die in den Löchern 21 liegen. Der Anker  trägt die     Auflaufkugeln    23, die mit     weitern    durch  konische     Ausnehmungen    24 in den Druckscheiben 8  und 10 gebildete Schrägflächen zusammenwirken.  



  Die Druckscheiben 8 und 10 sind auf dem Ring  6 mittels der     Passstiften    25     zentriert,    welche von den  Druckscheiben gestützt werden, sich durch die läng  lichen Löcher 26 im Ring 6 erstrecken und die Rollen  27 tragen, welche Rollen von etwas geringerem  Durchmesser sind als die radiale Breite dieser Löcher  26, deren längliche Form eine begrenzte Winkelbewe  gung der Druckscheiben in bezug auf den Ring 6  zulassen. Normalerweise befinden sich die Rollen 27  am einen Ende der Löcher 26, wie in     Fig.    2 gezeigt,  und die Rollen 16 und 22, welche den Elektro  magneten 12     resp.    den Anker 22 zentrieren, in der    Mitte ihrer zugeordneten Löcher, wie dies in     Fig.    2  gezeigt wird.  



  Das zweite drehbare Element der Kupplung ist  eine Welle 28, die koaxial zur Welle 1 angeordnet  ist und sich durch die obenerwähnten ringförmigen  Teile erstreckt, wobei das eine Ende der Welle 28  im Ende der Welle 1 drehbar gelagert ist, wie dies  in     Fig.    1 gezeigt ist. Eine auf der zweiten Welle  befestigte Nabe 29 trägt zwei ringförmige Scheiben  30 und 31, die je an ihrem radial äussern Teil ring  förmige     Reibungsbelagglieder    32 und 33 tragen,        ,-elche    radiale Nuten<I>32a</I>     resp.    33a aufweisen. Die  Glieder 30, 32 und 31, 33 bilden     Haupt-Reibungs-          glieder    der Kupplung.  



  Die     Reibungsbelagglieder    32 an der Scheibe 30  sind zwischen der Druckscheibe 8 und der Reibungs  fläche 4 des ringförmigen Gehäuses 2, 3, und die       Reibungsbelagglieder    33 an der Scheibe 31 zwischen  der Druckscheibe 10 und der Reibungsfläche 5 des  Gehäuses angeordnet. Die Nabe 29 trägt ferner eine       Hilfs-Reibungsscheibe    34, welche von kleinerem  Durchmesser als die beiden von der Nabe getragenen  Scheiben 30 und 31 ist und sich zwischen dem Elek  tromagneten 12 und seinem Anker 18 radial nach  auswärts erstreckt.

   Die Reibungsscheibe 34 ist mit  einer in einem Kreis gelegenen Reihe von kreisrun  den, in gleichmässigen Abständen angeordneten Lö  chern ausgebildet, in denen je eine Rondelle 35 aus  Reibungsmaterial, die etwas dicker ist als die Rei  bungsscheibe 35, angeordnet ist. Die Rondellen 35  wirken mit den Reibungsflächen am Elektromagne  ten 12 und am Anker 18 zusammen, wobei die Rei  bungsfläche am Elektromagneten 12 durch die äussert  Fläche eines aus     unmagnetischem    Material hergestell  ten Ringes 36, der in einer kreisrunden Nute in der  Stirnfläche des Elektromagneten gegenüber dem  Anker angeordnet ist, gebildet ist.

   Ein     Wärmeisolier-          ring    37 dient dazu, die Wicklung des Elektro  magneten 12 vor der durch die Reibung zwischen  den Rondellen 35 und dem aus     unmagnetischerr:     Material bestehenden Ring 36 zu schützen.  



  Die Druckscheiben 9 und 10 werden normaler  weise durch Federglieder     gegeneinandergezogen,     welche Federglieder beispielsweise     Federspannungs-          glieder    37a sein können, wie sie in der britischen  Patentbeschreibung Nr. 597563 beschrieben sind.  Der Anker 18 befindet sich normalerweise zufolge  der zwischen dem Elektromagneten und dem Anker  auf Stiftschrauben 39 gelagerten Druckfedern 38 in  einem solchen Abstand vom Elektromagneten 12,  dass er ausser Reibungskontakt mit den Reibungs  rondellen 35 ist.  



  Solange im Betrieb der Elektromagnet 12     entregt     ist, besteht keine Antriebsverbindung zwischen den  Wellen 1 und 28, da die Druckscheiben 8 und 10  gegeneinander gezogen sind und sich demzufolge  ausser Reibungskontakt mit den Reibungsstirn  flächengliedern 32 und 33 befinden und der Anker  18 durch die     Druckfedern    38 in einer Lage gehalten  wird, in der kein Reibungskontakt auftritt zwischen      dem Anker 18 und den Reibungsrondellen 35 einer  seits und zwischen den Reibungsrondellen 35 und  dem Reibungsring 36 anderseits.  



  Wenn der Elektromagnet 12 erregt wird (was  durch irgendein an sich bekanntes Mittel, beispiels  weise die Bürsten 40 und die Schleifringe 41 bewerk  stelligt werden kann), so wird der Anker 18 ange  zogen, und die Reibungsrondellen 35 werden zwi  schen dem Anker 18 und dem Reibungsring 36 ein  geklemmt, wodurch eine anfängliche Reibungsver  bindung zwischen der Welle 28 und den Flanschen  13 und 19 am Elektromagnet     resp.    am Anker her  gestellt wird, so dass die Druckscheiben 8 und 10  durch die Zusammenwirkung der Kugeln 17 und 23  mit ihren zugehörigen Schrägflächen in eine anfäng  liche Berührung mit den     Reibungsstirnflächenglie-          dern    32 und 33     auseinanderbewegt    werden,

   wobei  die Reibwirkung der Glieder 32 und 33 zur genann  ten anfänglichen Reibungsverbindung hinzukommt,  so dass diese Reibwirkungen zusammen bestrebt  sind, die Druckscheiben 8 und 10 winkelmässig in  bezug auf das äussere Gehäuse 2, 3 zu drehen.  Zufolge der Zusammenwirkung der vom Ring 6 ab  gestützten Kugeln 7 und der Schrägflächen in den  Druckscheiben 8 und 10 werden die letzteren fester       auseinandergedrückt,    wodurch die     Reibungsstirn--          flächenglieder    32 und 33 gegen die Reibflächen am  Gehäuse 2, 3 gepresst werden. Die Wellen 1 und 28  werden dadurch antriebsmässig miteinander gekup  pelt.

   Die Reibungskraft, welche genannte     anfänor-          liche    Antriebsverbindung schafft, ist im wesentlichen  proportional zum durch die Kupplung übertragenen  Drehmoment.  



  Die Kugeln 7 und die zugehörigen Schrägflächen  im Ring 6 schaffen eine  sekundäre     Servo-Wirkung ,     welche im beschriebenen Ausführungsbeispiel nur in  einer Richtung wirkt, und zwar aus dem Grunde,  weil sich die Rollen 27 normalerweise am einen  Ende der länglichen Löcher 26 im Ring 6 befinden.  Wenn eine sekundäre     Servo-Wirkung    in beiden Rich  tungen benötigt wird, so befinden sich die Rollen 27  normalerweise in der Mitte der Löcher 26.    Bei     entregtem    Elektromagneten 12 der Kupp  lung A und erregtem Elektromagneten der Kupp  lung B wird eine Antriebsverbindung zwischen der  Welle 1 und der     Abtriebshohlwelle    28a hergestellt.  



  Es ist ohne weiteres ersichtlich, dass der beschrie  bene Mechanismus als Bremse anstatt als Kupplung  verwendet werden kann. Es ist zweckmässig, sowohl  bei Kupplungen als auch bei Bremsen den Gehäuse  teil 3 derselben gemeinsam zu gestalten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Reibungskupplung oder -bremse, bei welcher das Zusammenpressen von Haupt-Reibflächen elektro magnetisch durch Anziehen eines Ankers ausgelöst wird und Kugeln oder Nocken jeweils längs Schräg flächen bewegt werden, um eine Keilwirkung zu er zeugen, durch welche die Haupt-Reibflächen der Reibungskupplung oder -bremse zusammengepresst werden, gekennzeichnet durch eine an einem ersten Teil (28) befestigte Hilfs-Reibungsscheibe (34), wel che zwischen einem Elektromagneten (12) und des sen Anker (18) angeordnet ist, und durch einen ersten Satz von Nocken oder Kugeln (17 bzw.
    23), welche nach der Erregung des Elektromagneten und entsprechendem Festklemmen der Reibungsscheibe (34) zwischen Magnet (12) und Anker (18) mit an an einem zweiten Teil (2, 3) angeordneten Druck scheiben (8, 10) vorgesehenen Schrägflächen derart zusammenwirken, dass die Druckscheiben (8, 10) mit Reibungs-Hauptgliedern (30, 32 und 31, 33) am ersten Teil (28) in Reibverbindung gelangen, und durch einen zweiten Satz von Nocken oder Kugeln (7), welche vom zweiten Teil (2, 3) getragen werden und nach Herstellung der eben genannten Reibver bindung mit andern Schrägflächen an den Druck scheiben (8, 10) derart zusammenwirken, dass die Druckscheiben (8, 10) auseinandergedrückt und die Reibungs-Hauptglieder (30, 32 und 31, 33)
    gegen Reibungs-Hauptflächen (4, 5) am zweiten Teil (2, 3) gepresst werden.
CH337372D 1954-10-25 1955-10-24 Reibungs-Kupplung oder -Bremse CH337372A (de)

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