CH337375A - Selbstschaltende Synchronkupplung - Google Patents

Selbstschaltende Synchronkupplung

Info

Publication number
CH337375A
CH337375A CH337375DA CH337375A CH 337375 A CH337375 A CH 337375A CH 337375D A CH337375D A CH 337375DA CH 337375 A CH337375 A CH 337375A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
teeth
link
engagement
self
coupling
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Sinclair Harold
Original Assignee
Sinclair Harold
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Sinclair Harold filed Critical Sinclair Harold
Publication of CH337375A publication Critical patent/CH337375A/de

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D23/00Details of mechanically-actuated clutches not specific for one distinct type
    • F16D23/02Arrangements for synchronisation, also for power-operated clutches
    • F16D23/10Arrangements for synchronisation, also for power-operated clutches automatically producing the engagement of the clutch when the clutch members are moving at the same speed; Indicating synchronisation

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description


  Selbstschaltende Synchronkupplung    Die vorliegende Erfindung betrifft eine selbst  schaltende Synchronkupplung mit einem  ersten  und  einem dazu koaxial angeordneten  zweiten  Rota  tionskupplungsglied, wobei das erste Glied mit       Klauenkupplungszähnen    versehen ist und das zweite  Glied ein mit Kupplungszähnen versehenes Zwi  schenglied aufweist, welches dazu bestimmt ist, be  züglich dem zweiten Kupplungsglied schraubenförmig  verschoben zu werden, um seine Zähne in oder  ausser Volleingriff mit den Zähnen des ersten Glie  des zu bringen. Die üblichsten bei solchen Kupp  lungen zum Zwecke des Einrückens der Kupp  lung verwendeten Mittel umfassen eine oder meh  rere Sperrklinken, welche vom ersten Glied oder  vom Zwischenglied getragen werden und deren  Nasen sich im radialen Sinne bewegen.

   Im über  hol- oder     Freilaufzustand    der Kupplung ratschen  die Nasen der Sperrklinken unter oder über den  Vorsprüngen des Gliedes, das keine Sperrklinke  trägt, wobei genannte Vorsprünge beispielsweise die  Zähne des in Frage stehenden Gliedes sind. Wenn  der Sinn der relativen Winkelbewegung zwischen  dem ersten und dem zweiten Glied in der Richtung  zur     Bewirkung    des     Einkuppelns    ist, so wird die  Sperrklinke oder eine der Sperrklinken von einem  der Vorsprünge erfasst, wodurch bewirkt wird, dass  sich das Zwischenglied schraubenartig auf dem  zweiten Glied bewegt, wodurch seine Zähne genau  in Linie für ein sauberes Eingreifen mit den Zähnen  am ersten Glied gebracht werden.  



  Eine Kupplung der oben beschriebenen Art  arbeitet in der Praxis sehr gut, ausser bei hohen  Winkelgeschwindigkeiten des Gliedes, das die Sperr  klinken trägt. Bei hohen Winkelgeschwindigkeiten  kann die     Zentrifugalbelastung    an den Drehzapfen  der Sperrklinken derart sein, dass die Reibung zwi  schen den Zapfen und den Sperrklinken letztere    am freien Drehen auf ihren Zapfen verhindert und  die Sperrklinken unwirksam werden, was zu einem  Versagen des Mechanismus führt. Eine Kupplung  dieser Art ist auch ungeeignet für Verwendung in  Fällen, in denen die Kupplung genötigt ist, wäh  rend langer Perioden im     überholzustand    mit rat  schenden Sperrklinken zu arbeiten, im besonderen,  wenn bei relativ hohen Drehzahlen beispielsweise  sich die beiden Glieder in entgegengesetzten Dreh  richtungen drehen.  



  Die erfindungsgemässe Synchronkupplung ist da  durch gekennzeichnet, dass eines der beiden, das  erste und das Zwischenglied bildenden Glieder ein  Hilfsglied trägt, welches im Vergleich mit dem  Zwischenglied eine geringere Massenträgheit auf  weist und infolge Einrückens in das andere der  beiden Glieder, das Einrücken der beiden Glieder  in Zahneingriff einleitet, wobei federnde Mittel den       Einrückvorgang    zwischen dem Hilfsglied und dem  andern Glied bei synchronem Lauf einleiten.  



  In den beiliegenden Zeichnungen sind einige  Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes dar  gestellt.  



       Fig.    1, 3, 5, 6, 7 und 8 sind Halbaufrisse. im  Längsschnitt verschiedener Ausführungsformen der  Kupplung gemäss der Erfindung.  



       Fig.    2 ist eine schematische Ansicht einiger der  Zähne der     Klauenkupplungszähne    und der Zähne  eines     Hilfsgliedes    der in     Fig.    1 gezeigten Kupplung,  und       Fig.    4 ist eine Schnittansicht nach der Linie       IV-IV    in     Fig.    3.  



  In der in     Fig.    1 und 2 gezeigten Ausführungsform  ist das erste Glied 1 mit einem Kranz von Innen  klauenkupplungszähnen 2 ausgebildet, und das  zweite Glied ist eine Welle 3, welche koaxial zum  ersten Glied 1 angeordnet und mit Schraubenkeil-      nuten versehen ist. Das Zwischenglied 4 ist auf der  Welle 3     gelagert    und ist mit     Innenkeilen    ausge  bildet, welche mit den Keilnuten an der Welle 3  in Eingriff stehen, wodurch das Zwischenglied 4  eine schraubenartige Bewegung auf der Welle 3  ausführen kann.

   Das Zwischenglied 4 ist mit einem       Kranz    von     Aussenklauenkupplungszähnen    5 ver  sehen, die in     Eingriff    mit den Innenzähnen 2 des  ersten Gliedes 1     .gebracht    werden können. Eine  Schraubenfeder 6 ist auf der Welle 3 zwischen dem  Zwischenglied 4 und einem axialen Anschlag 7 an  der Welle 3 vorgesehen, wobei die Feder 6 so an  geordnet ist, dass sie das Zwischenglied 4 axial  in der Richtung zur Erzielung des anfänglichen  Eingriffes der Kupplung drückt.

   Am Ende des  Zwischengliedes 4, am nächsten zu den Zähnen 2  des ersten Gliedes 1, ist eine axiale Verlängerung  8 vorgesehen, welche mit geraden Keilnuten aus  gebildet ist, und auf genannter Verlängerung 8 ist  ein leichter, geringere Massenträgheit als das Zwi  schenglied 4 aufweisender Ring 9 gelagert, der mit  geraden, mit den Keilnuten genannter Verlängerung  8 zusammenwirkenden Innenkeilen     ausgebildet    ist,  um dem Ring 9 eine axiale Bewegung in bezug auf  das Zwischenglied 4 zu ermöglichen. Der Ring 9  weist einen radial auswärts vorspringenden Flansch  auf, an welchem     Klauenkupplungszähne    10 gleich  und im wesentlichen in Linie mit den     Klauenkupp-          lungszähnen    5 des Zwischengliedes 4 gebildet sind.

    In einer dem Ring 9 benachbarten Stirnfläche des  Zwischengliedes 4 ist eine     Ausnehmung    gebildet,  in der eine schwache     Druckschraubenfeder    11 an  geordnet ist> Im Überholzustand der Kupplung  gleiten die glatten gehärteten     Stirnflächen    der am       Flansch    des Ringes 9 angeordneten Zähne 10 an  den     gleichartigen    Innenzähnen 2 des ersten Gliedes 1  vorbei. Die genannten zusammenwirkenden Stirn  flächen der Zähne 10 und 2 sind vorzugsweise flach  oder mit einer geringfügigen     Abfasung        (Fig    2) aus  gebildet und auf geeignete Weise geschmiert.

   Die  Richtung der     Abfasung    ist eine solche, dass sie  jeder Neigung der beiden Sätze von Zähnen 2 und  10, unter der Wirkung der Feder 11 in Eingriff  zu kommen, entgegenwirkt, wenn sie im überhol  zustande sind.  



  Wenn Synchronismus zwischen dem ersten und  zweiten Glied 1 und 3 erreicht ist und die Rich  tung der relativen Drehung dazu neigt, umzukehren,  so wird der Ring 9, der, wie erwähnt, eine relativ  geringe Massenträgheit aufweist, unter der Wir  kung der Feder 11 in der     Ausnehmung    im Zwischen  glied 4 so bewegt, dass seine Zähne genügend mit  den Innenzähnen des ersten Gliedes in Eingriff kom  men, um eine Antriebsverbindung zwischen den  Zähnen 10 und den Zähnen 2 im ersten Glied 1  zu bewirken, worauf das Zwischenglied 4, wel  ches im Vergleich zum Ring 9 verhältnismässig  schwer ist, infolge der relativen Drehbewe  gung zwischen dem Zwischenglied 4 und dem  zweiten Glied 3 den     Schraubenkeilnuten    des    genannten zweiten Gliedes 3 entlang gezogen wird,

    um die Aussenzähne 5 an genanntem Zwischenglied 4  in vollen Eingriff mit den Innenzähnen 2 genann  ten ersten Gliedes 1 zu bringen.  



  In einer andern Ausführungsform der Erfin  dung     (Fig.    3 und 4), die eine Variante zur oben be  schriebenen ist, ist der oben erwähnte Ring 9, an  statt mit Keilnuten auf dem Zwischenglied 4 gelagert  zu sein, mit einer zylindrischen Ausladung ausge  bildet, die radial geschlitzt ist, um eine Vielzahl  von in gleichmässigen Abständen angeordneten Zäh  nen 12 zu bilden, die zwischen den Zahnwurzeln  der Aussenzähne 5 am Zwischenglied 4 angeordnet  sind und axial durch dieselben geführt werden. Die  Feder 13, die bestrebt ist, den Ring 9 in Eingriff  mit dem ersten Glied 1 zu bringen, ist in diesem  Falle zwischen einer Mutter 14 am Zwischenglied 4  und den freien Enden der Zähne 12 am Ring 9  angeordnet und ist in der Form einer das Zwischen  glied 4 umgebenden Schraubenfeder ausgebildet.

    Die Wirkungsweise dieser Kupplung entspricht der  Wirkungsweise der in     Fig.    1 und 2 gezeigten Kupp  lung.  



  In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung       (Fig.    5) ist eine dünne ringförmige     Federstahlscheibe     15 am ersten Glied 1 an der dem Zwischenglied 4  benachbarten Seite angeschraubt, wobei die Scheibe  15 mit Zähnen 16 versehen ist, welche radial ein  wärts ausladen und der Form der Innenzähne 2  des ersten Gliedes 1 entsprechen und im wesent  lichen mit den Innenzähnen 2     ausgefluchtet    sind.

    Die Zähne 16 an der ringförmigen Scheibe 15 sind  in der     Axialrichtung    leicht federnd gekrümmt, näm  lich gegen das Zwischenglied 4, welches durch eine  schwache Feder 6, die die Welle 3 umgibt und  zwischen dem Zwischenglied 4 und einem an der  Welle 3 angeordneten     Axialanschlag    7 angeordnet  ist, gegen die Zähne 16 gedrückt wird. Während  des     überholens    sind die Zähne 5 am Zwischen  glied 4 in geschmeidigem     Schmiegekontakt    mit den  Zähnen 16 an der ringförmigen     Federstahlscheibe     15, so dass die Zähne 16 leicht gegen die Innen  zähne 2 des ersten Gliedes 1 hin gedrückt werden.

    Wenn das erste und das zweite Glied 1     resp.    3 im  wesentlichen synchron laufen und der Sinn der rela  tiven Drehung zwischen ihnen zum Umkehren neigt,  so federn die Zähne 16 an der Scheibe 15 axial  auswärts und greifen zwischen die Zähne 5 am  Zwischenglied 4 ein, und als Folge genannter rela  tiven Drehbewegung leiten sie eine Bewegung des  Zwischengliedes 4 den     Schraubenkeilnuten    entlang  gegen das erste Glied 1 ein, wobei die Bewegung  des Zwischengliedes 4 in den vollen Eingriff mit  dem ersten Glied 1 durch die Wirkung der Zähne 2  des ersten Gliedes 1 auf die Zähne 5 des Zwischen  gliedes 4 sichergestellt wird.

   Es versteht sich, dass,  wie in den vorangehenden Ausführungsformen, der  anfängliche     Eingriff    durch Teile, nämlich die Feder  stahlzähne 16, an der ringförmigen Scheibe 15, be  wirkt wird, die im Vergleich zu der Massenträg-           heit    des relativ schweren Zwischengliedes 4 eine  sehr geringe Massenträgheit aufweist.  



  Bei einer in     Fig.6    dargestellten Variante der  Kupplung von     Fig.    5 ist eine aussenverzahnte Feder  stahlscheibe 17 am dem ersten Glied am nächsten  liegenden Ende des Zwischengliedes 4 befestigt. Die  Aussenzähne 18 der ringförmigen Scheibe 17 ent  sprechen in der Form den Zähnen 5 am Zwischen  glied 4 und sind im wesentlichen mit den Zähnen 5  aasgefluchtet und in der     Axialrichtung,    das heisst in  Richtung des ersten Gliedes 1, leicht federnd aus  wärts gekrümmt.

   In jeder andern Hinsicht entspricht  die Konstruktion derjenigen von     Fig.    5, und die  Wirkungsweise ist ebenfalls die gleiche, indem der  anfängliche Eingriff zwischen den Innenzähnen 2  des ersten Gliedes 1 und den Zähnen 18 an der  ringförmigen Scheibe 17 stattfindet, welch letztere  Zähne 18 während des Überholvorganges zufolge  der Wirkung der zwischen dem Zwischenglied 4 und  dem     Axialanschlag    7 angeordnete Schraubenfeder 6  leicht gegen das Zwischenglied 4 hin gedrückt wer  den.  



  In den beiden letztbeschriebenen zwei Ausfüh  rungsformen der Erfindung     (Fig.    5 und 6) können  die Zähne an der ringförmigen Scheibe ganz gering  fügig schräggestellt oder verdreht sein, wobei die  Richtung der Schrägstellung eine solche ist, dass wäh  rend des Überholvorganges dem Eingreifen der  Zähne an der Scheibe mit den damit zusammen  arbeitenden Zähnen entgegengewirkt wird.  



       Fig.7    zeigt eine Kupplung, die ein Hilfsglied  aufweist, welches, anstatt in bezug auf das Zwischen  glied axial beweglich zu sein, gezwungen ist, in  bezug auf das Zwischenglied eine beschränkte       Schraubbewegung    auszuführen, so dass der anfäng  liche Eingriff der Zähne des Hilfsgliedes mit den  damit zusammenwirkenden     Klauenkupplungszähnen     2 von einer     Schraubbewegung    der Zähne des Hilfs  gliedes in den weiteren Eingriff mit genannten zu  sammenwirkenden     Klauenkupplungszähnen    gefolgt ist.  



  Gemäss     Fig.    7 ist das Zwischenglied 4 mit Aussen  schraubkeilnuten 24 ausgebildet, welche die gleiche  Gangrichtung wie die Keilnuten an der Welle 3  aufweisen und welche die gleiche Ganghöhe oder  eine andere Ganghöhe haben können. Das     Hilfs-          glied    weist die Gestalt eines Ringes 25 von im  Vergleich zum Zwischenglied 4 geringerer Massen  trägheit auf und ist mit     Innenschraubkeilen    ausge  bildet, welche mit genannten     Aussenschraubkeilnuten     24 am Zwischenglied 4 zusammenarbeiten, so dass  der Ring 25 gezwungen ist, sich auf dem Zwischen  glied 4 schraubenartig zu bewegen.

   Der Ring 25  ist mit einem Satz     Klauenkupplungszähnen    26 aus  gebildet, die mit den     Innenklauenkupplungszähnen     2 des ersten Gliedes 1 in Eingriff gebracht wer  den können. Eine schwache Feder 27 ist für ela  stisches Drücken des leichten     Hilfsgliedes    25 in  der Richtung gegen das erste Glied 1 und ein  Anschlag 28 für die Begrenzung der     Axialbewegung     des Hilfsgliedes 25 vorgesehen.

      Im Betrieb und unter der Annahme, dass der  Sinn der relativen Drehung des     Kupplungsgliedes    1  und der Welle 3 ein solcher ist, um ein Ausrücken  der Kupplung zu ergeben, befinden sich die Zähne  26 am Hilfsglied 25 unter der Wirkung der Feder  27 in leichtem     Schmiegekontakt    mit den Innen  zähnen 2 des     Kupplungsgliedes    1.

   Wenn die relative  Drehung umgekehrt wird, so ist die erste Auswir  kung davon, dass im Moment nach Erreichung von  Synchronismus die Zähne 26 des Hilfsgliedes 25  durch die Feder 27 in     teilweisen        Eingriff    mit den       Innenklauenkupplungszähnen    2 geschoben werden  und, wenn die relative Drehung im neuen Drehsinn  andauert, wird dann das Hilfsglied 25 dem Zwi  schenglied 4 entlang geschraubt, bis sich seine  Zähne 26 in vollem Eingriff mit den Innenklauen  kupplungszähnen 2 befinden und die weitere Schraub  bewegung des     Hilfsgliedes    25 dem Zwischenglied 4  entlang durch den     Axialanschlag    28 verhindert wird.

    Die Zähne 26 am Hilfsglied 25 sind nun mit den  Zähnen am Zwischenglied 4 axial     aasgefluchtet.     Fortgesetzte relative Drehung des Gliedes 1 und  der Welle 3 im neuen Drehsinn bewirkt, dass das  Zwischenglied 4 der Welle entlang geschraubt wird,  damit seine Zähne 5 mit den Zähnen 2 des Kupp  lungsgliedes 1 in Kupplungseingriff gebracht werden,  wobei diese Bewegung des Zwischengliedes 4 zur  Folge hat, dass sich das Hilfsglied 25 axial bewegt,  bis, wenn die Zähne des Zwischengliedes 4 mit den  Zähnen 2 des Kupplungsgliedes 1 in vollem Ein  griff stehen, die Zähne 26 des,     Hilfsgliedes    25 von  den Zähnen 2 ausgerückt worden sind.

   Weitere Axial  bewegung des Zwischengliedes 4 wird durch einen  Anschlag 30 verhindert, und das Glied 1 und die  Welle 3 sind nun für     übertragung    des Drehmomen  tes vom Glied 1 durch das- Zwischenglied 4 auf die  Welle 3 zusammengekuppelt.  



  Wenn der Sinn der relativen Drehung wieder  umgekehrt wird, so schraubt sich das Zwischen  glied 4 entlang der Welle 3 zurück, wobei seine  Zähne 5 ausser     Eingriff    mit den Zähnen 2 und die  Zähne 26 des Hilfsgliedes 25 in     Eingriff    mit den  Zähnen 2 gebracht werden; wenn die     Axialbewe-          gung    des Zwischengliedes durch den Anschlag 31  zum Stillstand gebracht wird, so wird das Hilfsglied  25 dem Zwischenglied 4 entlang geschraubt, wobei  die Feder 27     zusamengedrückt    wird und die Zähne  26 ausser Eingriff mit den Zähnen 2 in eine Axial  stellung bewegt werden, in der ein leichter Schmiege  kontakt zwischen den Zähnen 26 und 2 von neuem       stattfindet.     



       Fig.    8 zeigt eine Ausführungsform der in       Fig.7    gezeigten Art von Kupplung, welche mit  einem zusätzlichen Merkmal versehen ist, nämlich  einem am Kupplungszahnkranz 1 befestigten Ge  häuse 32, das ein     ringförmiges    Reservoir bildet,  um einen Ring von durch einen     Einlasskanal    32 in  der Welle 33 zugeführtem Schmieröl aufrechtzuer  halten.

   Der     Ölring    übt     während    des Überholvor  ganges eine     tangentiale    Schleppkraft auf das Hilfs-           kupplungsglied    25, das auf den     Schraubkeilnuten    24  gelagert ist, aus und demzufolge wirkt die Schlepp  kraft der Feder 27 entgegen und verringert den  leichten     Schmiegekontakt    zwischen den Kupplungs  zähnen 2 und den Zähnen 26, wenn     eine    relative  Drehung zwischen genannten Kupplungszähnen be  steht.

   Die     Schleppkraft    verschwindet, wenn die rela  tive Geschwindigkeit auf Null fällt, wenn also Gleich  lauf der Kupplungsglieder erreicht ist, und demzu  folge ist die Feder 27 dann zur Einleitung des  Eingriffes zwischen den Zähnen 26 und 2 voll  wirksam. Eine     vorteilhafte    Eigenschaft der     tangen-          tialen    Schleppkraft, die von dem sich aus der Kon  struktion in     Fig.    8 ergebenden Ring von Schmier  öl     herrührt,    besteht darin, dass bei hohen relativen  Drehgeschwindigkeiten das     Hilfsglied    25 entgegen  dem Druck der schwachen Feder 27 aus dem       Schmiegekontakt    mit den Kupplungszähnen 2 be  wegt.

   Diese Eigenschaft kann auch auf die andern  hier abgebildeten     Kupplungskonstruktionen    als  Mittel zur Verringerung oder Aufhebung des       Schmiegekontaktes    zwischen den Kupplungszähnen  bei hohen relativen Geschwindigkeiten angewandt  werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Selbstschaltende Synchronkupplung mit einem ersten und einem dazu koaxial angeordneten zweiten Rotationskupplungsglied, wobei das erste Glied mit Klauenkupplungszähnen versehen ist und das zweite Glied ein mit Kupplungszähnen verse- henes Zwischenglied aufweist, welches dazu bestimmt ist, bezüglich dem zweiten Kupplungsglied schrau benförmig verschoben zu werden, um seine Zähne in. oder ausser Volleingriff mit den Zähnen des ersten Gliedes zu bringen, dadurch gekennzeichnet, dass eines der beiden,
    das erste und das Zwischen glied bildenden Glieder ein Hilfsglied trägt, wel ches im Vergleich mit dem Zwischenglied eine geringere Massenträgheit aufweist und welches in folge Einrückens in das andere der beiden Glieder, das Einrücken der beiden Glieder in Zahneingriff einleitet, wobei federnde Mittel den Einrückvor- gang zwischen dem Hilfsglied und dem andern Glied bei synchronem Lauf einleiten. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Selbstschaltende Synchronkupplung gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Hilfsglied ein auf dem Zwischenglied axial verschieb barer Ring ist und mit Zähnen versehen ist, die axial mit den Klauenkupplungszähnen des Zwischen gliedes ausgefluchtet sind. 2. Selbstschaltende Synchronkupplung gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Hilfsglied für axiale Verschiebung auf dem Zwi schenglied von den Klauenkupplungszähnen des Zwischengliedes geführt wird. 3.
    Selbstschaltende Synchronkupplung gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Hilfsglied an seinem Tragglied starr befestigt ist und axial federnde Zähne aufweist, die mit den Klauenkupplungszähnen dieses Gliedes ausgefluchtet sind und als federnde Mittel der genannten Art dienen. 4.
    Selbstschaltende Synchronkupplung gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Hilfsglied mit Zähnen versehen ist, die mit den Klauenkupplungszähnen des ersten Gliedes in Ein griff gebracht werden können, und gezwungen wird, in bezug auf das Zwischenglied eine begrenzte Schraubbewegung auszuführen, so dass der anfäng liche Eingriff der Zähne des ersten Kupplungs gliedes in die Zähne des Zwischengliedes von einer Schraubbewegung des Hilfsgliedes gefolgt wird, um seine Zähne in weitergehenden Eingriff mit den Klauenkupplungszähnen des ersten Gliedes zu brin gen. 5.
    Selbstschaltende Synchronkupplung gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel zur Ausübung einer Schleppwirkung auf das Hilfs glied vorgesehen sind, die bei relativer Rotations geschwindigkeit zwischen den Kupplungsgliedern der Wirkung der federnden, für die Einleitung des In- Eingriffbringens der Kupplungsglieder vorgesehenen Mittel entgegenwirken. 6. Selbstschaltende Synchronkupplung gemäss Patentanspruch und Unteranspruch 5, dadurch ge kennzeichnet, dass die Mittel zur Ausübung einer Schleppwirkung auf das Hilfsglied aus einem letzteres umgebenden Flüssigkeitsring bestehen.
CH337375D 1954-04-05 1955-08-18 Selbstschaltende Synchronkupplung CH337375A (de)

Applications Claiming Priority (4)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB334161X 1954-04-05
GB337375X 1954-08-20
GB300854X 1954-08-30
GB310155X 1955-01-31

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH337375A true CH337375A (de) 1959-03-31

Family

ID=27448778

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH337375D CH337375A (de) 1954-04-05 1955-08-18 Selbstschaltende Synchronkupplung

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH337375A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1140852B (de) * 1960-03-18 1962-12-06 Hesser Ag Maschf Schneckendosiermaschine

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1140852B (de) * 1960-03-18 1962-12-06 Hesser Ag Maschf Schneckendosiermaschine

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2124700C3 (de) Lineareinstellvorrichtung
DE2757739C3 (de) Bei Drehzahlgleichheit selbsttätig einrückbare Zahnkupplung
DE1976868U (de) Ueberlastsicherheitskupplung.
DE2110112C3 (de) Orehmomentbegrenzungs- und Trennkupplungseinrlchtung an einem Schrauber
DE2429602C3 (de) Automatische Nachstellvorrichtung für eine Reibungskupplung
DE1625799B2 (de) Selbstschaltende Synchronzahnkupplung
CH337375A (de) Selbstschaltende Synchronkupplung
DE601939C (de) Selbsttaetig wirkende Klauenkupplung, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
DE2654384B2 (de) Parallelanordnung von zwei synchronen selbst schaltenden Zahnkupplungen
DE899311C (de) Synchronisiervorrichtung fuer Zahnraederwechselgetriebe, insbesondere von Kraftfahrzeugen
DE579859C (de) Brennstoff-Einspritzpumpe
DE637958C (de) Anlassvorrichtung fuer Verbrennungsmotoren
DE738517C (de) Selbsttaetig ausschaltbare Kupplung zur Drehmomentuebertragung
DE1056875B (de) Schubschraubtrieb fuer Andrehvorrichtungen von Brennkraftmaschinen
DE6805156U (de) Kupplungsvorrichtung fuer kraftfahrzeuge
DE2214508C3 (de) Selbsttätig schaltende reversible Klauenkupplung
DE426547C (de) Schaltwerk
DE624866C (de) Selbsttaetig wirkende Freilaufkupplung fuer Kraftwagen
DE588457C (de) Anlassergetriebe fuer Brennkraftmaschinen
AT216902B (de)
DE324291C (de) Anlassvorrichtung fuer Explosionskraftmaschinen
DE1478885B1 (de) Motorisch angetriebenes Schraubwerkzeug zum Ein- bzw. Aufschrauben und Anziehen von Schrauben und Muttern
DE193334C (de)
CH301095A (de) Verriegelbare Klauenfreilaufkupplung.
DE1505916C (de) Freilaufnabe mit Rücktrittbremse