CH337405A - Thermokopiermaschine - Google Patents

Thermokopiermaschine

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CH337405A
CH337405A CH337405DA CH337405A CH 337405 A CH337405 A CH 337405A CH 337405D A CH337405D A CH 337405DA CH 337405 A CH337405 A CH 337405A
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CH
Switzerland
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heat
roller
radiation source
radiation
copying machine
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Application number
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English (en)
Inventor
A Kuhrmeyer Carl
Owen Richard
R Favorite John
Original Assignee
Minnesota Mining & Mfg
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
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Publication of CH337405A publication Critical patent/CH337405A/de

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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B27/00Photographic printing apparatus
    • G03B27/02Exposure apparatus for contact printing
    • G03B27/14Details
    • G03B27/30Details adapted to be combined with processing apparatus
    • G03B27/306Heat development

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Fixing For Electrophotography (AREA)

Description


      Thermokopiermaschine       Die Erfindung bezweckt eine rasche, weitgehend  automatische Reproduktion von graphischen Vor  lagen in der Art von gedruckten oder maschinen  geschriebenen Berichten, Korrespondenzen, Zeich  nungen usw., und zwar mittels einer dafür geeigneten       Thermokopiermaschine.     



  Die     Thermokopiermaschine    zur Reproduktion  von graphischen Vorlagen auf wärmeempfindlichem  Kopierpapier ist nach dieser Erfindung gekennzeich  net durch eine Strahlungsquelle und Mittel zum Vor  wärtsbewegen eines aus der graphischen Vorlage und  wärmeempfindlichem Kopierpapier, die unter Druck  einwirkung eng     aneinanderliegen,    bestehenden Dop  pelelementes, wobei diese Mittel eine Walze und  ein dimensionsstabiles, wärmebeständiges, für die  genannte Strahlung durchlässiges Band aufweisen,  ferner durch Mittel zur     Führung    des Bandes in einer  mit der Walze wenigstens annähernd     fluchtenden     Bahn,

   Mittel zur Steuerung der Geschwindigkeit der  an der Strahlungsquelle vorbeiführenden Vorwärts  bewegung des Doppelelementes und Mittel zur Be  tätigung der Strahlungsquelle während des Vorbei  ganges des Doppelelementes.  



  Die Reproduktion von graphischen Vorlagen  durch Verfahren, in denen die wärmeleitend an  wärmeempfindliches Kopierpapier angedrückte Vor  lage kurz einer intensiven Bestrahlung ausgesetzt  wird, ist in unserem Schweizer Patent     Nr.286528     beschrieben.  



  Insbesondere schafft die Erfindung eine Maschine,  die ein relativ rasches, weitgehend automatisches  Kopieren von graphischen Vorlagen zwecks Her  stellung von Kopien ermöglicht, die sich durch er  höhte Klarheit und durch Kontrastreichtum aus  zeichnen.  



  In der beigefügten     Zeichnung    ist ein Ausfüh-         rungsbeispiel    des Erfindungsgegenstandes veran  schaulicht. Es zeigen:       Fig.    1 eine schematische Seitenansicht einer er  findungsgemässen     Thermokopiereinrichtung    und       Fig.    2 eine schematische Draufsicht der Ein  richtung der     Fig.    1.  



  Die Einrichtung nach     Fig.    1 und 2 weist ein  flexibles Tragband 10 auf, das auf mehreren, direkt  in dem Gestell 14 drehbar gelagerten Trommeln  11, 12, 13 und einer vierten Trommel 15 ruht,  die verstellbar in einem Tragorgan 16 gelagert ist,  das seinerseits von dem Gestell 14 getragen wird.  Die untere Trommel 13 wird durch einen nicht  gezeigten Antrieb angetrieben, der mit Hilfe eines  Drehknopfes 17 gesteuert werden kann, wie in       Fig.    1 schematisch angedeutet ist.  



  Das verstellbare Tragorgan 16 für die Trommel  15 besteht aus einem Hauptbügel 18, der mit einer  Zunge 19 in einen kleineren Bügel 20 passend  eingreift und mit einem Zapfen 21 festgehalten  wird, der als Drehachse für den     die    Trommel 15  tragenden Hauptbügel 18 dient. Der kleinere Bügel  20 wird von einer Welle 22 getragen, die in dem  Gestell 14 drehbar und verschiebbar gelagert ist.  Eine zwischen einem Element des Gestelles 14 und  einem an der Welle 22 befestigten Anschlag 24  angeordnete Druckfeder 23 drückt die Welle 22  auf die Trommel 15 zu.  



  Am einen Ende des Hauptbügels 18 ist eine  Zugfeder 25 angebracht, deren anderes Ende an  dem Gestell 14 befestigt ist. Am gleichen Ende  des Hauptbügels 18 ist eine Schnur 26 angebracht,  deren anderes Ende an der Scheibe eines dreh  momentkonstanten Motors 27 befestigt ist     (Fig.    1).  Der Einfachheit halber sind Feder, Schnur und  Motor in     Fig.2    nicht dargestellt. An dem Gestell  14 sind zwei Anschläge 28 und 28' angeordnet,      die die Bewegung des Schenkels des Bügels 18 be  grenzen. Im Bereiche des Randes des flexiblen Ban  des 10 ist ein Schalter 29 angeordnet, der, wie  in     Fig.l    schematisch angedeutet, den Motor 27  steuert. Die Schalter 30 und 30' sind Endpunkt  schalter, die die Maschine abstellen, wenn das  Band 10 verklemmt wird oder ausser Kontrolle  kommt.  



  Eine     Linearfaden-Soffittenlampe    31 ist in einem  offenen,     elliptischen    Reflektor 32 parallel zu der  mittleren Trommel 12 angeordnet, wobei die offene  Seite des Reflektors der     Trommeloberfläche    eng  benachbart ist. Der Glühfaden der Lampe 31 ist  entlang einer der     Brennpunktachsen    des im Quer  schnitt elliptischen Reflektors angeordnet, während  die andere     Brennpunktlinie    knapp vor der Ober  fläche der Trommel 12 liegt. Wie in     Fig.    1 sche  matisch angedeutet, wird die Lampe durch einen  Schalter 33 betätigt. An dem Schalter 33 sind  Kontakthebel 34 und 35 angebracht, die einen Ein  gangskanal 36 bzw. einen Ausgangskanal 37 quer  durchsetzen.

   Diese Kanäle sind in der angedeu  teten Weise zwischen den     Gestellteilen    38, 39 und  40 ausgebildet.  



  Die Wirkungsweise der Einrichtung ist wie folgt:  Wenn die Walze 13 in Betrieb und das Band  10 in Bewegung ist, wird die zu kopierende, ge  druckte oder maschinengeschriebene Seite auf ein  geeignetes, wärmeempfindliches Kopierpapier aufge  legt und das derart erhaltene Doppelelement durch  den Eingangskanal 36 in die Maschine eingeführt.  Wenn das Blattmaterial den Kontakthebel 34 be  rührt, betätigt dieser über den Schalter 33 die Lampe  31. Die Lampe wird also eingeschaltet und auf volle  Betriebstemperatur gebracht, ehe das Blattmaterial in  die Bestrahlungslage gelangt. Die Blätter werden  zwischen dem Band 10 und der Trommel 12 vor  der Lampe durchgezogen und dabei fest und glatt       aneinandergedrückt    und gleichzeitig für kurze Zeit  intensiv bestrahlt. Die Blätter wandern dann durch  den Kanal 37 aus der Maschine heraus.

   Dabei  berühren sie den Kontakthebel 35, so dass die Lampe  31 eingeschaltet bleibt, bis die Papiere die Bestrah  lungsstelle völlig passiert haben. Die Bahnlänge  zwischen den Kontakten 34 und 35 ist nicht grösser  als die Länge der durch die Maschine geführten  Blätter. Nach der Entnahme des aus der Vorlage  und der Reproduktion bestehenden Doppelelementes  werden die Blätter voneinander getrennt.  



  Auf der bedruckten Seite der Vorlage wird  die von der Lampe 31 erzeugte und von dem  Reflektor 32 auf die Oberfläche des Originals und  des Kopierpapiers konzentrierte Strahlungsenergie  in verschieden starkem Masse     absorbiert,    so dass  ein dem gedruckten Text entsprechendes Wärme  muster entsteht. Dieses Wärmemuster bewirkt eine  Reproduktion des Vorlagetextes auf dem     daran     anliegenden, wärmeempfindlichen Kopierpapier.  



  Das wärmeempfindliche Kopierpapier kann an  jene Seite der gedruckten Vorlage angelegt wer-    den, die dem gedruckten Text entgegengesetzt ist,  so dass die bedruckte Seite der Lampe 31 zuge  kehrt ist. Bei diesem Rückseitendruck muss das  auf der bedruckten Seite erzeugte Wärmemuster  durch das Papier der gedruckten Vorlage  hindurch auf das wärmeempfindliche Kopier  papier übertragen werden, auf dem es die Kopie  erzeugt. Das Verfahren -wird daher am besten mit  dünnen und ziemlich stark wärmeleitenden Vor  lagen durchgeführt, zum Beispiel maschinenge  schriebener Korrespondenz auf     Hartpostpapier    oder  einem andern hochwertigen Papier von mittlerem  Gewicht.  



  Das gedruckte Original kann aber auch unter  dem wärmeempfindlichen Kopierpapier angeordnet  werden und mit der bedruckten Seite an dessen  Rückseite anliegen. In diesem Fall ist beim Durch  gang des Doppelelementes durch die Maschine die  Vorderseite des Kopierpapiers der Strahlungsquelle  zugekehrt. Bei diesem     Vorderseitendruck    muss das  Kopierpapier strahlungsdurchlässig sein, so dass die  Strahlung direkt auf die bedruckte Seite der Vor  lage gelangt, auf der das Wärmemuster erzeugt  wird, das die Herstellung der Reproduktion in dem  wärmeempfindlichen Kopierpapier bewirkt.  



  Die Geschwindigkeit des     Vorbeiganges    der Pa  piere an der Strahlungsquelle muss in Abhängigkeit  von der Art der graphischen Vorlagen, der wärme  empfindlichen Kopierpapiere, der Umgebungstem  peratur, der Netzspannung und anderer Faktoren  regelbar sein. Zu diesem Zweck ist die Maschine  mit einer Drehzahlregelung versehen, die in     Fig.    1  durch ein manuelles Steuerorgan 17 angedeutet ist,  mit dessen Hilfe die Geschwindigkeit der Antriebs  rolle 13 und daher des Bandes 10 nach Bedarf  verändert werden kann. Diese Veränderung der Ge  schwindigkeit ist notwendig, da beim dauernden  oder unterbrochenen Betrieb der Maschine die Um  gebungstemperatur an der Oberfläche der Walze 12  verändert wird.

   Durch Verwendung geeigneter Vor  lagen und Kopierpapiere und einer zweckmässig aus  geführten Strahlungsquelle kann jedoch das Ausmass  der erforderlichen Regelung auf ein Minimum herab  gesetzt werden.  



  Die Umgebungstemperatur wird ferner dadurch  beeinflusst, dass mit     Hilfe    eines nicht gezeigten Ge  bläses Kühlluft an der Bestrahlungsstelle vorbeige  führt wird.  



  Das Band 10 wird durch geeignete Mittel in  seiner um die verschiedenen Walzen oder Rollen  herumführenden Bahn gehalten. Zu diesen Mitteln  gehören in dem dargestellten Ausführungsbeispiel  die einstellbare     Lagerung    16 für die Walze 15 sowie  die     intermittierende    Einstellvorrichtung, die den  Schalter 29, den Motor 27 und die Feder 25 um  fasst. Der Schalter schaltet den     drehmomentkon-          stanten    Motor 27 abwechselnd ein und aus, wenn  das Band von einer Seite auf die andere verschoben  wird.

   Bei eingeschaltetem Motor wird die Schnur  26 unter Zug gesetzt und die Lagerung um die      Achse der Welle 22 gedreht, so dass der Schenkel  des Bügels 18 gegen den Anschlag 28' gesenkt     wird,     gegen den er entgegen der Kraft der Feder 25 an  gehalten wird, solange der Motor eingeschaltet bleibt.  Dadurch wird der Bügel 18 und mit ihm die Walze  15 gekippt, so dass das Band 10 der Kipprichtung  entgegengesetzt seitwärts wandert, während es um  die verschiedenen Walzen der Maschine herumläuft.  Dadurch wird schliesslich der Motor 27 abgestellt,  so dass die Feder 25 den Bügel 18 in der entgegen  gesetzten Richtung kippen kann, bis der Schenkel  des Bügels an dem Anschlag 28 angreift. Darauf  wird das wandernde Band in der entgegengesetzten  Richtung verlagert, worauf sich das Spiel wiederholt.  



  Da sich der Riemen 10 unter der herrschenden  Zugspannung im wesentlichen nicht dehnt, muss sich  die Walze 15 beim Kippen von einer Seite zur  andern um die Drehachse 21 bewegen können,  damit das Band 10 von der einen Seite zur andern  der gleichen Zugspannung ausgesetzt ist und keine  Falten bildet. Wie in der Zeichnung angedeutet, wird  die Zugspannung durch die Druckfeder 23 erzeugt.  



  Die     Endpunktschalter    30 und 30' gestatten eine  seitliche Hin- und     Herbewegung    des Bandes inner  halb der angedeuteten Grenzen, schalten die Ma  schine jedoch. vollständig ab, wenn das Band in  folge eines Fehlers oder mangelhafter Bedienung der  Maschine zu weit aus seiner Bahn gerät.  



  Da das durchsichtige Band 10 während des  Kopiervorganges selbst einer starken Bestrahlung  ausgesetzt ist, darf es die verwendete Strahlung prak  tisch überhaupt nicht absorbieren. Ferner muss es in  hohem Masse wärmebeständig sein und darf sich  unter den in der Maschine herrschenden Bedin  gungen nicht ausdehnen. Es hat sich gezeigt, dass  endlose Bänder aus     Polytetrafluoroäthylen    oder ähn  lichen     inerten        Polymerisaten    für diesen Zweck sehr  gut geeignet sind.

   Derartige Bänder werden vor  zugsweise dadurch hergestellt, dass man aus dem       Polymerisat    durch     Strangpressen    ein Rohr bzw. einen  Schlauch herstellt, von dem Abschnitte in     Form     des gewünschten nahtlosen, endlosen Bandes abge  trennt werden. Man kann auch ein weitmaschiges  Gewebe, zum Beispiel seidene     Müllergaze,    verwen  den.

   In aus     derartigem    Material hergestellten Bän  dern stellen die Nahtflächen jedoch     Unstetigkeits-          stellen    dar, die zu Unregelmässigkeiten in den Kopien  führen.     Ferner    haben die Ränder     derartiger    Bänder  meist nicht die zur häufig wiederholten Betätigung  der Steuerschalter erforderliche     Steifigkeit.     



  Aus der vorstehenden Beschreibung geht hervor,  dass der Erfolg des hier beschriebenen Vervielfälti  gungsverfahrens darauf     beruht,    dass auf der bedruck  ten Oberfläche ein Wärmemuster erzeugt und auf das  wärmeempfindliche Kopierpapier     übertragen    wird,  und dass dieses Wärmemuster ein genügend hohes  Temperaturniveau hat, um eine sichtbare Verände  rung in dem wärmeempfindlichen Kopierpapier zu  bewirken.

   Bisher hat man angenommen, dass     eine     sorgfältige Isolierung des aus der Vorlage und dem    Kopierpapier bestehenden Doppelelementes zwecks  Vermeidung jeglichen     Wärmeverlustes    von dem  Doppelelement für eine gute Reproduktion von gra  phischen Vorlagen nach derartigen Verfahren not  wendig sei. Überraschenderweise wurde nun festge  stellt, dass man das Doppelelement während des     Be-          strahlungs-    und Kopiervorganges tatsächlich satt an  eine stark wärmeleitfähige Fläche, zum Beispiel an  die aus poliertem Stahl oder Aluminium bestehende  Walze 13, anlegen kann und dabei Kopien erhält,  die deutlicher und kontrastreicher sind als die nach  bisherigen Verfahren erhaltenen Kopien.

   Beispiels  weise kann man feststellen, dass eine leichte     Ab-          dunkelung    der Untergrundflächen, wie sie bei völliger  Isolierung des Doppelelementes auftreten kann, voll  ständig beseitigt wird. Anscheinend kann die wärme  leitende Metallwalze von den genannten Flächen  eine so grosse Wärmemenge aufnehmen, dass die  Temperatur des Kopierpapiers weit unter dem Punkt  gehalten wird, an dem die Farbveränderung auch  nur beginnt.

   Gleichzeitig liefert die intensive Be  strahlung an die wärmeabsorbierenden,     bedruckten          Flächen    des Textes Wärme im     überschuss,    so dass  an diesen     Flächen    die Temperatur derart steigt, dass  dort eine vollständige sichtbare Veränderung des  Kopierpapiers erfolgt. Es wird angenommen, dass  die Druckfarbe selbst diese Temperaturerhöhung un  terstützt, weil sie ein Nichtleiter für Wärme ist.  Von der Theorie abgesehen, hat die Beobachtung  ergeben, dass in vielen Fällen bessere Reproduk  tionen erhalten werden, wenn man anstelle einer       Walze    mit einer wärmeisolierten Fläche eine wärme  leitende     Walze    13 verwendet.

   In manchen Fällen  ist aber auch eine Walze mit geringerer Wärme  leitfähigkeit zweckmässig, zum Beispiel eine Walze  mit einem Kunststoffüberzug oder eine     Doppelman-          tel-Metallwalze.     



  In dem beschriebenen System ist bei Verwen  dung einer     Metallwalze    13 eine     Strahlungsquelle     erforderlich, die Strahlungsenergie von aussergewöhn  lich hoher Intensität abgeben kann. Eine bewährte  Anordnung weist eine Lampe   T-3   der General       Electric    Co: auf. Diese Energiequelle besteht aus  einem     gewendelten    linearen Glühfaden, der entlang  der Achse einer durchsichtigen Quarzröhre mit  9,5 mm Aussendurchmesser auf geeigneten Abstand  haltern angeordnet ist. Der     gewendelte    Glühfaden  hat einen Durchmesser von 1,07 und eine Länge  von 25,4 mm. Bei 280 Volt verbraucht er<B>1350</B> Watt  und nimmt eine Farbtemperatur von etwa 2800 Grad  K an.

   Die Lampe wird so angeordnet, dass der  Glühfaden am einen Brennpunkt des Querschnittes  eines gemäss der Zeichnung angeordneten     elliptischen     Reflektors mit einer Hauptachse von 21,4     mm    und  einer Nebenachse von 19,2 mm angeordnet ist. In  der beschriebenen Einrichtung ist die Bestrahlung  genügend intensiv, um bei Verwendung eines für  Temperaturen um 90 bis 100 Grad C empfind  lichen Kopierpapiers innerhalb von nur zwei Sekun  den eine klare und deutliche Reproduktion eines      ganzen maschinengeschriebenen Blattes von 28 cm  Länge zu ergeben.  



  Es sind auch andere Systeme zur Führung des  Bandes bekannt. Das hier beschriebene und darge  stellte System mit einer     Kreuzgelenklagerung    einer  Steuertrommel hat jedoch mehrere Vorteile. Die  Walzen brauchen nicht gewölbt zu sein, so dass das  Band in seiner ganzen Breite die gleiche Länge haben  kann. Die geringe seitliche Hin- und     Herbewegung     des Bandes verhindert eine örtliche Abnutzung des  Bandes, wie sie sonst durch Oberflächenunregel  mässigkeiten der Walzen verursacht werden könnte.  Das genaue Fluchten der verschiedenen Walzen ist  weniger kritisch als sonst.  



  Die     Erfindnung    schafft daher eine     Thermokopier-          maschine,    die imstande ist, von graphischen Vor  lagen, zum Beispiel maschinengeschriebenen Manu  skripten, relativ schnell und weitgehend automatisch  aussergewöhnlich klare und deutliche     Thermokopien     auf wärmeempfindlichem Kopierpapier herzustellen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Thermokopiermaschine zur Reproduktion von graphischen Originalen auf wärmeempfindlichem Kopierpapier, gekennzeichnet durch eine Strahlungs- quelle und Mittel zum Vorwärtsbewegen eines aus der graphischen Vorlage und wärmeempfindlichem Kopierpapier, die unter Druckeinwirkung eng an- einanderliegen, bestehenden Doppelelementes, wobei diese Mittel eine Walze und ein dimensionsstabiles, wärmebeständiges, für die genannte Strahlung durch lässiges Band aufweisen, ferner durch Mittel zur Führung des Bandes in einer mit der Walze wenig stens annähernd fluchtenden Bahn,
    Mittel zur Steuerung der Geschwindigkeit der an der Strahlungs quelle vorbeiführenden Vorwärtsbewegung des Dop pelelementes und Mittel zur Betätigung der Strah lungsquelle während des Vorbeiganges des Doppel elementes. UNTERANSPRÜCHE 1. Thermokopiermaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Strahlungsquelle eine lineare Form aufweist. 2. Thermokopiermaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Walze eine wärme leitfähige Metallwalze ist. 3. Thermokopiermaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Band ein homo genes Band ist.
CH337405D 1955-03-28 1955-07-30 Thermokopiermaschine CH337405A (de)

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