CH337455A - Federhaus für Selbstaufzugsuhren - Google Patents

Federhaus für Selbstaufzugsuhren

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CH337455A
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Straumann Inst Ag
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    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B1/00Driving mechanisms
    • G04B1/10Driving mechanisms with mainspring
    • G04B1/18Constructions for connecting the ends of the mainsprings with the barrel or the arbor
    • G04B1/185Friction clutch between spring and spring cylinder

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Description


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 Federhaus für    Selbstaufzugsuhren   Die vorliegende Erfindung betrifft ein für Selbstaufzugsuhren bestimmtes Federhaus von der im    schweiz.   Patent Nr. 309288 beschriebenen Art. Dieses Federhaus besitzt eine darin eingelegte,    spiralig   verlaufende Aufzugfeder und eine Hilfsfeder, die die äusserste Windung der Aufzugfeder gegen eine zylindrische Wandung im Federhaus drückt, wobei die Aufzugfeder zusammen mit der genannten Wandung eine Rutschkupplung bildet. 



  Es hat sich nun bei solchen Federhäusern gezeigt, dass die äusserste, mit der Wandung im Federhaus zusammenwirkende Windung der Aufzugfeder diese Wandung trotz guter Schmierung mit der Zeit angreift. Es findet demzufolge ein Anfressen der Wandung im Federhaus in immer grösser werdendem Ausmass statt. Mit fortschreitendem Anfressen steigt aber das Kraftmoment, das das Federhaus auf das Räderwerk abgibt, unzulässig hoch, was zu Gangstörungen der Uhr führt. 



  Gemäss der Erfindung ist es nun gelungen, diesen Nachteil dadurch zu beheben, dass mindestens der zylindrische Oberflächenteil der Wandung im Federhaus mit dem die äusserste Windung der Aufzugfeder reibungsschlüssig zusammenwirkt, eine Härte aufweist, die mindestens annähernd so gross ist wie diejenige der Aufzugfeder. Diese Bedingung kann auf verschiedene Arten erfüllt werden. So kann z. B. das Federhaus anstatt aus Messing, wie dies bis anhin der Fall war, das eine    Vickershärte   von etwa 250 kg pro    mm2   aufweist, aus Stahl oder aus einer ausgehärteten, rostfreien Legierung hergestellt werden. Es könnte aber auch ein Ring aus solchem hartem Material mit    Presssitz   in ein aus Messing bestehendes Federhaus eingesetzt werden. 



  Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht.    Fig.   1 ist eine Draufsicht auf das dem ersten Ausführungsbeispiel entsprechende Federhaus, dessen Deckel ausgebrochen ist. 



     Fig.   -2 ist ein Querschnitt nach der Linie    11-II   in    Fig.   1, und    Fig.   3 ist ein ähnlicher Querschnitt, aber durch ein Federhaus nach dem zweiten Ausführungsbeispiel. In    Fig.   1 und 2 ist a das Federhaus, b der darauf aufgesetzte Deckel, c die Aufzugfeder und d die Hilfsfeder, die die äusserste Windung der Aufzugfeder c gegen die zylindrische Wandung    a1   des Federhauses a drückt. Dieses Federhaus a besteht, wie oben als Beispiel angegeben ist, aus Stahl oder aus einer Stahllegierung, so dass die Härte der Oberfläche, mit dem die äusserste Windung der Aufzugfeder c reibungsschlüssig zusammenwirkt, gleich gross oder grösser ist als diejenige der Aufzugfeder c. 



  Falls das Federhaus a aus Aluminium oder aus einer    Aluminiumlegierung   besteht, so kann das gleiche Resultat auch durch Eloxieren der Innenfläche der    Federhauswandung      a1   erreicht werden. 



  Gegebenenfalls    kann   aber bei    einem   aus Aluminium bzw. einer Aluminiumlegierung oder aus Messing bestehenden Federhaus a ein Ring e aus Stahl oder dergleichen mit    Presssitz   in das letztere eingesetzt sein, wie beim Ausführungsbeispiel gemäss    Fig.3   gezeigt ist. Auch in diesem    Falle   sind die    Materialhärten   der reibungsschlüssig zusammenwirkenden Teile einander    angeglichen,   so dass die Gefahr des    Anfressens   der Wandung im Federhaus auch in diesem Falle vermieden wird. 



  Als Stahl für das Gehäuse oder den Ring kommt ein normaler, gehärteter    Kohlenstoffstahl   mit einem    C-Gehalt      von      0,9-1,0%      in      Frage,      der      eine      Vickers-      härte   von 800 kg pro    mm2   aufweist. Es kann aber auch ein    Cr/Ni-Stahl      (18/8-Stahl)   verwendet werden, der eine    Vickershärte   von 700 kg pro    mm2   auf- 

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 weist. Diese harte Oberflächenschicht könnte sodann auch durch    Hartverchromen   oder durch Aufdämpfen erzielt werden.

   Die nach irgendeiner der vorgenannten Methoden erzeugten Oberflächenschichten haben eine Härte, die mindestens annähernd so gross ist wie die Oberflächenschicht der aus Stahl oder einer Stahllegierung bestehenden Aufzugfeder. Dauerversuche, die bis zum Bruch der Aufzugfeder durchgeführt wurden, haben gezeigt, dass das Anfressen der Aufzugfeder bei so harten Oberflächenschichten, mit denen die äusserste    Windung   der Aufzugfeder reibungsschlüssig zusammenwirkt, nicht mehr zu befürchten ist. Die Aufzugfeder kann z.

   B. aus    textur-      gewalztem   Federstahl mit einer    Vickershärte   von 700 kg pro    mm2   oder aus einer Legierung auf    Ni-Co-Cr-Basis      (Nivaflex)   mit einer    Vickershärte   von 720 kg pro    mmg   bestehen. Es ist aber zu beachten, dass das Gehäuse und die Feder nicht gleichzeitig aus Stahl oder gleichzeitig aus    Nivaflex   bestehen dürfen. 



  Das Aluminiumgehäuse    kann   aus irgendeiner Aluminiumlegierung bestehen. Die eloxierte Schicht ist    A1,03.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Federhaus für Selbstaufzugsuhren mit einer darin eingelegten, spiralig verlaufenden Aufzugfeder und einer Hilfsfeder, die die äusserste Windung der Aufzugfeder gegen eine zylindrische Wandung im Federhaus drückt, um so eine das übermässige Auf- ziehen der Aufzugfeder verhindernde Rutschkupplung zu bilden, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens der zylindrische Oberflächenteil der Wandung im Federhaus, mit dem die äusserste Windung der Aufzugfeder reibungsschlüssig zusammenwirkt, eine Härte aufweist, die mindestens annähernd so gross ist, wie diejenige der Aufzugfeder. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Federhaus nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der genannte zylindrische Oberflächenteil durch die Innenseite der Wandung eines aus mindestens annähernd so hartem Material wie die Aufzugfeder bestehenden Federhauses gebildet wird. 2. Federhaus nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der genannte zylindrische Oberflächenteil durch einen aus mindestens annähernd so hartem Material wie die Aufzugfeder bestehenden, mit Presssitz im Federhaus eingesetzten Ring gebildet wird. 3. Federhaus nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der genannte zylindrische Oberflächenteil durch die gehärtete Innenseite der Federhauswandung gebildet wird. 4. Federhaus nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass dasselbe aus Aluminium besteht und eine im Eloxierverfahren gehärtete Oberflächenschicht aufweist.
CH337455D 1957-01-31 1957-01-31 Federhaus für Selbstaufzugsuhren CH337455A (de)

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CH1157155X 1957-01-31
CH337455T 1957-01-31

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ID=61598029

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DE1157155B (de) 1963-11-07

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