CH337577A - Verfahren und Anlage zum Empfangen, Speichern und Weiterleiten von Mitteilungen - Google Patents

Verfahren und Anlage zum Empfangen, Speichern und Weiterleiten von Mitteilungen

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CH337577A
CH337577A CH337577DA CH337577A CH 337577 A CH337577 A CH 337577A CH 337577D A CH337577D A CH 337577DA CH 337577 A CH337577 A CH 337577A
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CH
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Inventor
Clifford Hartley George
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Standard Telephon & Radio Ag
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M15/00Arrangements for metering, time-control or time indication ; Metering, charging or billing arrangements for voice wireline or wireless communications, e.g. VoIP
    • H04M15/08Metering calls to called party, i.e. B-party charged for the communication

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Meter Arrangements (AREA)

Description


      1-ü        Ft        @        #-.@     Verfahren und Anlage zum Empfangen, Speichern und Weiterleiten von     Mitteilungen'       Das vorliegende Patent bezieht sich auf ein Ver  fahren zum Empfangen, Speichern und Weiterleiten  von Mitteilungen und eine Anlage zur     Durchführung     des Verfahrens, insbesondere für     Anrufverrechnungs-          mitteilungen    in Fernmeldeanlagen.  



  Es folgt die Beschreibung von Ausführungs  beispielen dieses Verfahrens und einer Anlage zur  Durchführung desselben, mit magnetischen Trommeln  als Mitteilungsspeicher, wie die Beispiele in der anlie  genden Zeichnung dargestellt sind.  



  In dieser Zeichnung zeigen:  Die     Fig.    1 eine Schalteinrichtung mit einer magne  tischen Trommel A zur Speicherung von     Anrufver-          rechnungsmitteilungen,    die eine einzelne aus einem       Telephonamt    abgehende Verbindungsleitung betref  fen,  die     Fig.    2 eine Schalteinrichtung mit einer magne  tischen Trommel B zur     Speicherung    der     Anrufver-          rechnungsmitteilungen,    die auf der Grundlage von  Teilnehmergruppen ausgewählt sind,  die     Fig.    3 ein Impulsdiagramm, das in Verbin  dung mit den Stromkreisen der     Fig.    4 bis 13 weiter  unten erklärt wird,

    die     Fig.    4 einen Teil der Stromkreise der abgehen  den Verbindungsleitung,  die     Fig.    5 Teile des Fernregisters, das einer ab  gehenden Verbindungsleitung zugeordnet ist, wobei  die Zuordnung mit Hilfe von     Kreuzschienenschaltern     erfolgt,  die     Fig.    6 den Stromkreis zur Aufzeichnung der  Identität des anrufenden Teilnehmers auf der   A  -Trommel,  die     Fig.    7 den Stromkreis zur Aufzeichnung der  Zeit der Beantwortung eines Anrufes, der über die  abgehende Verbindungsleitung ausgeführt wird, auf  der  A  -Trommel,    die     Fig.    8 den Stromkreis zur Übermittlung eines  Tones an den anrufenden Teilnehmer, der sich in  einem Ferngespräch befindet,

   sofern der Anruf länger  als 3 Minuten dauert,  die     Fig.    9 den Stromkreis zur Übermittlung von  Informationen, die auf der  A  -Trommel gespeichert  sind, zu einem Zwischenspeicher, der einem     Verrech-          ner        zuegordnet    ist, der seinerseits die Aufzeichnung  von Informationen auf der      B -Trommel    steuert,  die     Fig.    10 den Stromkreis zur Aufzeichnung von  Informationen auf der Peripherie einer magnetischen  Trommel,  die     Fig.    11 und 12 die Stromkreise zur Aufzeich  nung von Informationen auf der      B -Trommel,

      und  zwar in der richtigen Spur und  die     Fig.    13 ein Impulsdiagramm zur Aufzeichnung  von Informationen auf der Trommel B.  



  Die Erfindung wird anhand einer Anlage erläu  tert, welche der Gebührenverrechnung in einem auto  matischen Fernsprechnetz dient. Sie erlaubt die  periodische Verrechnung des totalen Gebührenbe  trages nach Gebührenkategorien und gleichzeitig eine  dauernde Aufzeichnung auf Streifen, welche die Ver  rechnung auf der Grundlage täglicher     Summierungen     auszuführen gestatten. Die Gebührenkategorien sind  nach Entfernungszonen geordnet. Im allgemeinen ge  nügen vier bis fünf Gebührenkategorien, die je einer  bestimmten Grundtaxe entsprechen. Es könnten  jedoch auch in jeder Kategorie zwei oder mehr ver  schiedene Taxen, z. B. für Tag und Nacht usw., vor  gesehen werden.  



  Der allgemeine Aufbau der Anlage zur Mittei  lungsspeicherung weist im vorliegenden Ausführungs  beispiel in einem Fernsprechamt ein über einen  Wählschalter     CBS        (Fig.    1) mit der abgehenden Ver  bindungsleitung     OGJ    verbundenes Fernregister     TR         auf. Ferner stehen die Trommeln<I>A</I> und<I>B</I> über  Steuereinrichtungen gemäss     Fig.    1,     Fig.    2 mit dem  Register     TR        in    Verbindung, sowie eine     Identifika-          tionseinrichtung        1D.   <I>ST</I> zur Feststellung der Nummer  des anrufenden Teilnehmers.

   Die Trommel A dient  für eine primäre, die Trommel B für eine sekundäre  Speicherung der für die Gebührenverrechnung not  wendigen Angaben.  



  Das     Fernregister        TR    nimmt bei jedem Fernanruf  die Fernkennziffer, die vom Teilnehmer gewählt wird,  entgegen. Es speichert im     Ziffernverteiler        F1,        Fig.    5,  die Anzahl der Kennziffern (drei). Diese Speicherung  stellt auf irgendeine aus der     Zeit-Zonen-Zählung    be  kannte Weise (nicht gezeigt) den Kategoriespeicher  F5,     Fig.    5, und den     Grundgebührenspeicher    F6 ein.  Der Kategoriespeicher F5 kann auf duale Art acht  (23) Kategorien, der Gebührenspeicher F6 sechzehn  (2r) Gebühren kennzeichnen, je nach der im Register       TR    empfangenen Kennzahl.

   Dieses Fernregister ver  anlasst nach dem Empfang der Angaben über die  Einrichtungen<I> A  </I>     REC,   <I>T. SEL, ALL, UM,</I> dass die  Aufzeichnung auf der Trommel A nach den in der  Tabelle I (siehe später) enthaltenen Richtlinien er  folge, wobei neben den Kategorie- und Gebühren  angaben auch die Zeitdauer eines Gespräches durch       Zeitbemessungseinrichtungen        ECS,   <I>CC, DM</I>     (Fig.    1)  bestimmt wird.

   Die Trommel A vermittelt ihre Spei  cherung an die Trommel B, welche die Aufzeichnun  gen in einer für die weitere Auswertung der Daten auf    Lochstreifen oder über Fernschreiber und bezüglich  der     Teilnehmernummerordnung    geeigneteren Form  aufnimmt, um sie dann wie angedeutet zur Auswer  tung (nicht gezeigt) abzugeben.  



  Die im vorliegenden Anwendungsbeispiel ge  brauchte magnetische Trommel A besitzt eine Anzahl       nebeneinanderliegender,    paralleler, peripherer Spuren  zur Speicherung der     Mitteilungen    (Informationen).  Die Spuren sind in Abschnitte unterteilt, die je eine  Anzahl Elemente (z. B. 36) aufweisen. Jeder Spur  abschnitt ist der     Zeitmesseinrichtung    einer abgehen  den     Verbindungsleitung    zugeordnet. Die Steuer- und       Zeitgabeimpulse    werden entsprechenden Spuren ent  nommen. Sie sind in der     Fig.    3 schematisch ange  deutet. Der Impuls     TP    dauert während einer Um  drehung der Trommel und zeigt eine Spur der Trom  mel an.

   Der Impuls     TS    dauert während eines Spur  abschnittes und kennzeichnet diesen. Es sind deren  so viele vorhanden, als Abschnitte auf einer Spur sind.  Der Impuls     SP    ist ein Startimpuls vor jedem Spur  abschnitt und die Impulse     PE    sind Elementimpulse  des einzelnen     Spurabschnittes.    Der Impuls RS ist der       Rückstellimpuls,    während die Steuerimpulse T1 und  <I>T2</I> von den Impulsen     PE    abgeleitet und halb so lang  sind wie diese. Ferner ist der Impuls     TR    ein gegen  über     TS    versetzter Abschnittimpuls, dessen Aufgabe  später ersichtlich wird.

   Die Aufteilung der 36 Ele  mentlagen eines Speicherabschnittes der Trommel A  ist aus der Tabelle I ersichtlich.  
EMI0002.0037     
  
    <I>Tabelle <SEP> 1</I>
<tb>  Aufzeichnung
<tb>  Element-Impuls <SEP> Funktion
<tb>  1 <SEP> Start-Impuls
<tb>  2-17 <SEP> Aufzeichnung <SEP> der <SEP> Teilnehmer-Identität <SEP> mit
<tb>  18-20 <SEP> Aufzeichnung <SEP> der <SEP> Anruf-Kategorie <SEP> Spurabschnitt  21-24 <SEP> Aufzeichnung <SEP> der <SEP> Gebühr <SEP> Impulsen
<tb>  25-35 <SEP> Aufzeichnung <SEP> der <SEP> Zeit <SEP> der <SEP> Beantwortung <SEP> TS
<tb>  36 <SEP> Rückstellung
<tb>  Ablesung
<tb>  Element-Impuls <SEP> Funktion
<tb>  34 <SEP> Start-Impuls
<tb>  35-14 <SEP> Ablesung <SEP> der <SEP> Teilnehmer-Identität <SEP> mit
<tb>  15-17 <SEP> Ablesung <SEP> der <SEP> Anruf-Kategorie <SEP> Spurabschnitt  18-21 <SEP> Ablesung <SEP> der <SEP> Gebühr <SEP> Impulsen
<tb>  

  22-32 <SEP> Ablesung <SEP> der <SEP> Zeit <SEP> der <SEP> Beantwortung <SEP> TR
<tb>  33 <SEP> Rückstellung       Die Trommel B hat den nämlichen Aufbau wie  die Trommel A. Ihre Spuren sind jedoch jeweils einer  Gruppe von 100 Teilnehmern des Amtes zugeordnet.  Die Abschnitte der Spuren sind mit so vielen Elemen  ten versehen, als für das Registrieren der Mitteilung  notwendig sind, z. B. benötigt ein Abschnitt Ele-         mente    für die letzten zwei Ziffern einer Teilnehmer  nummer und die zu verrechnende Gebühr.  



  Die Trommel A nimmt somit die Mitteilung vom  Register und der abgehenden Verbindungsleitung  entgegen und vermittelt sie nachfolgend auf     einen          Spurabschnitt    der Trommel B in eine dem Teilneh-           merhundert    der Zuordnung der Mitteilung entspre  chende Spur. Von diesem Speicherabschnitt können  dann die Mitteilungen zu irgendwelcher Auswertung  abgelesen werden.  



  Beide Trommeln dienen hier der Zwischenspei  cherung von Mitteilung, jede in einer andern Aus  baustufe.  



  Die grundsätzliche Wirkungsweise ist folgende:  Eine abgehende Verbindungsleitung     OGJ        (Fig.    1)  aus einer Gruppe solcher, die von einem Anruf be  legt worden ist, verbindet sich über einen     Koordina-          tenschalter        CBS    mit dem Fernregister     TR,    das mit  der Trommel A in Verbindung steht, auf der die  erste Aufzeichnung gespeichert wird. Auf der Trom  mel ist ein bestimmter     Spurabschnitt    jeder Verbin  dungsleitung zugeordnet.

   Auf dem     Spurabschnitt     wird aufgezeichnet: dem Identitätsspeicher     1D.   <I>ST</I>       (Fig.    1),     F10-F13        (Fig.    6) entnommen die Iden  tität des Anrufenden, dem Register     TR,   <I>F5</I>     (Fig.    5)  entnommen die Kategorie des Anrufes und aus F6  die     Grundgebiihr    sowie von der abgehenden Ver  bindungsleitung     ECS,        OGJ        (Fig.    1), F7     (Fig.    4),  F14     (Fig.    7) entnommen die Zeit der Beantwortung  des Anrufes.

   Die Aufzeichnung erfolgt nach den  Angaben des obern Teils der Tabelle I. Nach einer  bestimmten Zeitdauer des Gespräches (3 Min.), wird  dem anrufenden Teilnehmer kurzzeitig ein Tonsignal  vermittelt (F19, F20,     GT        [Fig.    8], F21, T     [Fig.    4]).  Am Ende des Anrufes, wenn der Anrufende seinen  Hörer auflegt, gibt die abgehende Verbindungslei  tung ein Signal, das einen     B-Trommelspurabschnitt     anfordert, auf dem die Zwischenaufzeichnung ge  nannt, vorgenommen wird.

   Die auf dem     A-Trommel-          abschnitt    gespeicherte Information wird nach Ta  belle 1 unterer Teil abgelesen, in den Steuerkreis     ISC          (Fig.    2) und     Gebührenerrechner    CC     (Fig.    2, 9) gege  ben, wo der     Gebührenerrechner    anhand der Antwort  zeit von     CT   <I>ST</I> die Länge des Anrufes errechnet,  indem er die Zeit der Beantwortung des Anrufes mit  der Zeit der Beendigung des Gespräches vergleicht  und das Ergebnis mit der Grundgebühr in Verbin  dung bringt, um die Gesamtgebühr abzuleiten.

   Die  sich ergebende Information wird dann über den       Spurwähler        TS        (Fig.    2) auf die     B-Trommel    gegeben.  Diese Information besteht aus der anrufenden Teil  nehmernummer, der Kategorie des Anrufes und der  Gesamtgebühr. Diese Aufzeichnungen sind auf einem  Trommelabschnitt der     B-Trommel    angeordnet. Eine  Spur umfasst die Aufzeichnungen für 100 Teilnehmer  (die letzten zwei Ziffern), deren einzelne Anrufe im  Verlaufe eines Tages in zufälliger Folge aufgezeich  net werden können. Im gezeigten Schema kann, wenn  irgendeine Spur der Trommel B voll ist, die Auf  zeichnung auf eine andere einer Anzahl von Reserve  spuren verlegt werden.  



  Am Ende des Tages, dies könnte bequem durch  einen automatischen Vorgang zur Mitternacht ge  schehen, könnte ein Streifenschreiber mit seinem  Steuerstromkreis die     B-Spuren    nacheinander abtasten  und dabei die notwendigen Additionsaufzeichnungen    auf dem Streifen vornehmen, das heisst das tägliche  Total für jede Anrufkategorie der Leitungen. Dieser  Vorgang könnte leicht mit einer Geschwindigkeit  von 100-600 Leitungen je Minute ausgeführt wer  den, je nach der Breite des verwendeten     Papieres     und der Anzahl der Lochreihen je Aufzeichnung.  In Wirklichkeit kann der Vorgang sich schneller ab  spielen als erwähnt, da viele Leitungen keine Auf  zeichnungen aufweisen und daher übersprungen wer  den können.

   Auf alle Fälle bewegt sich die zur Aus  führung der Aufzeichnungen für 20 000 bis 30 000  Leitungen benötigte Zeit in der Grössenordnung einer  Stunde. Das dazu benötigte Papier entspräche einer  Länge von weniger als 1 m für je 1000 Leitungen.  



  Es wird angenommen, dass diese Aufzeichnung  die Schlüsselaufzeichnung bleibe, von der zur ange  messenen Zeit Verrechnungen hergestellt werden  können, wobei eine Konto-Trommel (nicht gezeigt)  verwendet würde, auf der genügend     Spurraum    für  jeden Teilnehmer von 100 Leitungen vorgesehen  wäre, um die Speicherungen der vollständigen, addier  ten Aufzeichnungen zu ermöglichen.

   Die Streifen  information würde dann in diese Total-Trommel       (Zusammenzähltrommel)    geführt, gesteuert durch die  notwendigen     Additionsstromkreise.    Der Streifen kann  durch Zuführung seiner ganzen Länge, wobei der  Einrichtung die Wahl des erforderlichen Abschnittes  übertragen wird, oder durch vorheriges Schneiden  des Streifens in Abschnitte von 100 Leitungen und  durch Einführung derselben in die Maschine, aus  gewertet werden.  



  Die erforderliche Ausrüstung ist schematisch in  den     Fig.    1 und 2 gezeigt.  



  Die abgehende Verbindungsleitung     OGJ        (Fig.    1  und 5) wird nach     Fig.    1 über einen Leitungsschalter  S und das     0-Niveau    des ersten Wählers<I>I.</I>     SEL     von einer Teilnehmerleitung     SL    belegt und besetzt  ihrerseits ein freies Fernregister     TR        (Fig.    1, 6),  das der Bequemlichkeit halber als über einen Kreuz  schienenschalter     CBS    mit     OGJ    verbunden gezeigt ist.

    Wenn das Fernregister     TR    die zur Bestimmung der  Art des Anrufes notwendigen Ziffern erhalten hat,  verlangt es die Identifikation des anrufenden Teil  nehmers. Das Signal für diesen Zweck wird rück  wärts auf den abgehenden     Verbindungsleitungsstrom-          kreis        OGJ    übertragen und dieser gibt ein angemes  senes     Identifikationssignal    auf den Leitungsstromkreis  der Teilnehmerstelle zurück. Gleichzeitig vermittelt       OGJ    dem primären Aufzeichnungsleiter     PRL    ein  Signal.

   Zu Beginn betätigt dieses den     Spurschalter     <I>T.SEL,</I> um den Aufzeichnungskopf der richtigen  Spur einzuschalten. Über ein Tor G1 am Leiter     PRL     arbeitet     OGJ    ebenfalls mit einem     Abschnittzuteiler     <I>ALL</I> zusammen, um den Aufzeichnungsvorgang vor  zubereiten: Dieser findet nicht statt, bis der     Identi-          fikationsstromkreis        1D.   <I>ST</I> anzeigt, dass er eine ein  zige und vollständige Mitteilung enthält.

   Wenn dies  geschieht, arbeiten die     Element-Impulse    mit den       Markierangaben    vom     Identifikationsspeicher        1D.   <I>ST</I>       (Fig.    6) und den     Registrierstromkreisen    zusammen,      um die vorläufige Aufzeichnung auf der Trommel A  auszuführen. Wenn diese Aufzeichnung vollständig  ist, wird dem Register     TR,    sobald es seine restlichen  Funktionen ausgeführt hat, davon Kenntnis gegeben.  



  Wenn der angerufene Teilnehmer antwortet, sen  det der Stromkreis     OGJ    über den     Anwortleiter   <I>AL</I>  ein     Singal,    welches über das Tor G2 mit dem     Zu-          teiler   <I>ALL,</I> dem     Einermarkier   <I>UM</I> und dem Zeit  geber CC zusammen arbeitet, um die Zeit der Ant  wort bzw.     Beantwortung    festzuhalten.

   Ferner wird  über den Leiter     CAT     &  F die Anrufkategorie und  die Gebühr vom Register     TR    übertragen, während  der Leiter     RECO    die Vervollständigung der Auf  zeichnung zum Register     TR    zurück meldet und der  Leiter<I>3</I>     MIN.W.    vom     Gesprächsdauerbestimmer     <I>DM</I> Signale zur abgehenden Verbindungsleitung     OGJ     übermittelt.  



  Am Ende des Anrufes arbeitet     OGJ    mit dem       Abtaster    der Anrufbeendigung     ECS    zusammen und  gibt seinerseits ein Signal auf den     Auslösedraht   <I>CL,</I>  der den Vorgang der Übertragung der Mitteilung zur  Trommel B einleitet.  



  Die nächste Stufe ist schematisch in der     Fig.    2  dargestellt. Die Trommel B verwendet das genannte  Signal, gesteuert durch den     Zuteiler   <I>ALL (F22,</I>       Fig.    9) und das Tor 3 mit dem     Einermarkier   <I>UM</I>  und ihrem eigenen     Spurwähler        TS        (Fig.    12), um die       Mitteilung    auf der A-Trommel abzulesen.

   Diese  Mitteilung wird zum     Zwischenspeicherstromkreis        ISC     übertragen, wo sie im Verein mit dem Zeitgeber C       (Fig.    7), betätigt durch den     Gebührenverrechner    CC  die Totalgebühr ableitet. Dies erfolgt, gesteuert durch  den     Zuteiler   <I>ALL,</I> den     Einermarkier   <I>UM</I> und den       Spurwählerstromkreis        TS    auf dem zugeteilten Ab  schnitt, auf der     B-Trommel.     



  Es werden nun die Stromkreise der     Fig.    5 bis 14  beschrieben.  



  Vor dieser Beschreibung selbst soll eine Erklärung  der verwendeten Symbole gegeben werden.  



  Die Elektronentore sind als Kreise dargestellt.  Wo sie bezeichnet sind, führen sie die Benennung G  mit einem Index, z. B. GM. Ihre ankommenden  Steuerungen     (Eingänge)    berühren mit der Pfeilspitze  den Umfang des     Kreises.    Die Ausgänge sind als ab  gehende Pfeile dargestellt. Die Zahl, die sich im  Kreise befindet, zeigt die Gesamtzahl der Steuerungen  (Eingänge) an, welche erregt sein müssen, damit das  Tor einen Ausgang abgibt. Wenn z. B. vier Eingänge  vorhanden sind, und die Zahl im Kreise eine 2 ist,       liefert    das Tor einen Ausgang, wenn zwei irgend  welche seiner Eingänge erregt sind.  



  Ein elektronischer Zähler, z. B. F7     (Fig.    4),  weist     eine    Anzahl Stufen auf, von denen jede im  stande ist, einen von zwei Zuständen anzunehmen,  das heisst, angeschaltet oder abgeschaltet und wird  als Reihe von die Stufen kennzeichnenden Recht  ecken dargestellt. Die dargestellten Zähler werden  durch Eingangsimpulse von Stufe zu Stufe weiter  geschaltet und nach der letzten Stufe wieder auf die  erste zurückversetzt. Ein Register mit vielen Stufen    wird auf dieselbe Weise dargestellt wie ein Zähler.  Wie der Zähler hat es auf einmal nur eine Stufe be  tätigt. Je nach den Umständen kann irgendeine  Stufe in irgendeiner Reihenfolge arbeiten und löscht  dann die vorhergehende Stufe.  



  Ein     Flip-Flop    ist im wesentlichen ein Register  mit zwei Stufen oder stabilen Lagen.  



  Das binäre Musterregister, z. B.     F10-F13          (Fig.    6), enthält je Element ein     Flip-Flop    und ist  imstande, ein Muster binärer Ziffern zu speichern.  Im Ruhezustand sind gleiche Komponenten jeder  Stufe des     Flip-Flop    betätigt, während eine betätigte  andere Komponente irgendeiner Stufe einen     Arbeits-.     zustand anzeigt.  



  Die Verbindungen zwischen den Anlagebestand  teilen sind nicht dargestellt, jedoch sind ihre Ein  gänge mit     überweisungen    versehen, welche die Her  kunft bzw. die Bestimmung anzeigen.  



  Eine abgehende Verbindungsleitung     OGJ        (Fig.    1  und 4) wird von einem Niveau eines Wählers aus in       bekannter    Weise belegt. Das Relais A arbeitet, ge  folgt von Relais B. Über einen Verbindungsschalter,  wie er aus automatischen Schaltanlagen bekannt ist,  wird ein Fernregister der abgehenden Verbindungs  leitung zugeordnet. In der vorliegenden Beschreibung  wird vorausgesetzt, dass dieser Schalter ein Kreuz  schienenschalter     CBS        (Fig.    1) sei.

   Die gewählte In  formation wird durch das A-Relais über diesen  Schalter     zum    Register     TR    wiederholt, welches nicht  näher gezeigt ist, da es in Verbindung mit ausge  führten Ämtern beschrieben worden ist. Das Fern  register nimmt die gewählte Meldung auf und spei  chert sie und ein Zähler F1     (Fig.    5), der als Ziffern  verteiler arbeitet, schreitet mit dem Empfang jeder  Ziffer vor.     F1    besteht aus einer Reihe von Einrich  tungen, z. B. aus mit Gas gefüllten Röhren, wobei  jede Röhre der     Reihe    nach beim Empfang jeder  Ziffer ionisiert wird.

   Für die vorliegende Beschrei  bung wird angenommen, dass die ersten drei durch  den anrufenden Teilnehmer gewählten Ziffern das  gewünschte Amt anzeigen; das Register     TR    erkennt  eine solche Zahlenkombination als einer bestimmten  Anrufkategorie entsprechend, der eine Grundgebühr  zusteht.  



  Register, welche die Kategorie eines Anrufes und  die dafür     verrechenbare    Gebühr unterscheiden, sind  bekannt. Die     Fig.    3 zeigt ein Impulsdiagramm für  einen Kategorien- und Gebührenspeicher. Die An  gaben werden auf den Trommelspuren festgehalten,  die schematisch als Horizontale mit darauf als Recht  ecke erscheinenden Impulsen dargestellt sind. Die  Zuordnung der Horizontalen ist aus der Zeichnung  ersichtlich. Die Speicher für die Kategoriekennzeich  nung und die Gebühr sind in der     Fig.    5 symbolisch  als F5 bzw. F6 dargestellt. Die Tabelle I liefert dazu  noch die Angaben für die Unterteilung der Impulse       SP    und     PE    der     Fig.    3.

   Der Speicher F5 für die       Kategorienkennzeichnung    und der Speicher F6 für  die Gebühr bestehen aus Einrichtungspaaren, z. B.  <I>A, a,</I> welche je ein     Flip-Flop    bilden. Diese werden      auf bekannte, nicht näher beschriebene Weise ein  gestellt, wobei die betätigten und     unbetätigten    Schalt  elemente der     Flip-Flop    ein Bild, auch Muster ge  nannt, bilden, das die Speicherung darstellt. Es sind  beispielsweise in F5 die     Flip-Flop-Elemente   <I>A, b</I> und  C leitend bzw. gezündet und in F6 die     Flip-Flop-          Elemente   <I>a, B, c, D.</I> Erstere stellen die Kategorie  eines Anrufes und letztere die Grundgebühr für die  sen dar.

   Die Zuordnungen von Kategorien und Ge  bühren richten sich nach der Anlage, in welcher  diese Schaltungen Anwendung finden.  



  Wie angedeutet, zählt der Ziffernverteiler F1 die  empfangenen Ziffern, dabei schreitet er nach jeder  Ziffer um eine Position weiter. Nach der dritten  Ziffer vermittelt er auf     FIC    einen Ausgang, dieser  schaltet das     Flip-Flop    F2 auf     F2A.    F9 bildet einen       zvklischen    Zähler, bei welchem die Ionisation einer  Röhre die vorangehende löscht. Die     Schrittschalt-          impulse        DP    zum Vorschalten dieses Zählers werden,  wie gezeigt, über ein Tor zugeführt, das durch     F4A     gesteuert und als betätigt vorausgesetzt wird.

   Aus  gänge von diesem Zähler werden jedem Register zu  gesellt und wie gezeigt schliesst das Tor G1 für F3,  wenn     F9B    betätigt ist. Damit ist das     Flip-Flop    F3  auf seiner A-Seite leitend.     F3A    betätigt über ein  gemeinschaftliches Tor das     Flip-Flop        F4B    und     F4:I     wird unwirksam. Das Tor zur Verbindung der     DP-          Impulse    mit dem Zähler F9 wird geöffnet und der  Zähler verbleibt im Zustand, bei welchem     F9B    be  tätigt ist.

   Der Ausgang     F3A    wird auch über den  Verbindungsschalter     CBS        (Fig.    1) an die abgehende  Verbindungsleitung     OGJ    angelegt und verbringt den  Zähler F7     (Fig.    4) in die A-Lage.

   Der Zähler F7  besteht wiederum aus einer Reihe von     Gasentlade-          röhren,    die in bekannter Weise so zusammengeschal  tet sind, dass die Ionisation einer Röhre die andern  Röhren, welche leitend sind, löscht.     F7A    betätigt  das Relais IS im Anodenstromkreis einer Röhre, und  ein Schliesskontakt von Relais<I>IS</I> gibt ein positives  Potential zum     P-Draht    in der abgehenden Verbin  dungsleitung     Fig.    4, der über den Wähler mit dem  Leitungsstromkreis der anrufenden Leitung verbun  den ist. Das am     P-Draht    erscheinende Signal löst die  Identifikation der anrufenden Teilnehmerleitung aus.

    In seiner Beantwortung wird die Identität der anru  fenden Teilnehmernummer bestimmt und in elektro  nischen Zählern dekadisch registriert. Die Ausgänge  des Zählers können an den Identitätsspeicher     1D.   <I>ST</I>       (Fig.    6) angeschlossen werden, derart, dass die Iden  tität der anrufenden Leitung registriert werden kann,  indem die     Flip-Flop    jedes Speichers wie z. B. F10,  nach einem Muster eingestellt werden, das den  Ziffern entspricht, welche die Teilnehmernummer dar  stellen. Die Speicher F10,     F11,    F12 und F13 sind  vor der Einstellung auf ihren<I>a-, b-,</I> c- und     d-Seiten     betätigt.

   Wenn angenommen wird, dass die     1000er-          Ziffer    eine 5 sei, veranlasst, bei Verwendung der  dualen Aufzeichnung 1, 2, 4, 8, der Ausgang im       Identifikations-Stromkreis   <I>A, b, C</I> und<I>d</I> leitend  zu sein. Der Speicher F10 befindet sich dann im    Zustand, in welchem<I>A, C, b</I> und<I>d</I> leitend sind.  Die Speicher F11,     Fl2    und F13 werden auf gleiche  Weise eingestellt. Vom     Identifikationsstromkreis     wird ferner noch ein Signal abgegeben, das anzeigt,  dass die Teilnehmernummer vollständig in die Spei  cher     F10-F13    übertragen ist. Dieses Signal mach  <I>F22A</I>     (Fig.    6) leitend.  



  Auf diese Weise wurde die Intensität des anru  fenden Teilnehmers registriert. Das Register enthält  wie dargelegt über den Anruf Einzelheiten, wie die  Kategorie des Anrufes (F5) und die Grundgebühr  (F6). Der nächste Arbeitsvorgang besteht darin,  diese Einzelheiten auf einem Abschnitt der Trommel  A, welcher der abgehenden Verbindungsleitung zuge  ordnet ist, die zum     TR-Register    gehört, das den       Identifikationsvorgang    begann, aufzuzeichnen.

   In der  abgehenden Verbindungsleitung     Fig.    4 kann     F7A    nur  in diesem Stromkreis ansprechen.<I>F22A</I>     (Fig.    9) ist  ebenfalls betätigt, so dass das Tor GP     (Fig.    4) nur  durchlässig wird, wenn ein     Spurimpuls        TP    vorhanden  ist, der die Spur anzeigt, in welcher ein Abschnitt,  der dieser Verbindungsleitung zugeordnet ist, vorhan  den ist, wenn ein     TS-Impuls    anfällt, der den Spur  abschnitt für diese Verbindungsleitung anzeigt, und  wenn der Impuls     SP    ankommt, der den Beginn eines       Spurabschnittes    anzeigt.

   Das Tor GP     entsperrt    sich  damit beim Beginn des richtigen     Spurabschnittes    und  veranlasst über<I>GP</I> und     PRL        F8A        (Fig.    6) zur Betäti  gung. In der     Fig.    6 sind dabei die Ausgänge<I>A, B, C</I>  und D der Speicher F10, F11, F12 und F13 mit  16 Toren<I>GA</I> verbunden und die Ausgänge<I>a, b, c</I>  und<I>d</I> mit weiteren 16 Toren<I>Ga.</I>     F8A    vermittelt allen  Toren, eine Steuerung.

   Wenn<I>F10A</I> betätigt ist,  schliesst das Tor<I>GA</I> beim Empfang eines Impulses  vom Element 2, wenn     F10a    leitend wäre, würde     Ga          entsperrt.    In jedem dieser Fälle wird ein Signal durch  diese Tore<I>GA</I> oder<I>Ga</I> an den + oder - Leiter  zur Aufzeichnungseinrichtung     Fig.    10 der Trommel A  vermittelt. Der gebräuchlichen Aufzeichnungsart auf  magnetischen Einrichtungen folgend, wird eine 1 in  den angemessenen Elementen aufgezeichnet, wenn A,  <I>B,</I> C oder<I>D</I> betätigt sind, und eine 0, wenn<I>a, b, c</I>  oder d betätigt sind.

   Es ist daher ersichtlich, dass  Tore wie<I>GA</I> oder<I>Ga</I> aufeinanderfolgend geschlos  sen werden, veranlasst durch die Elementimpulse 2  bis 17 und dass eine 1 oder eine 0 aufgezeichnet wird,  so dass die Mitteilung im Identitätsspeicher nun auf  die Trommel übertragen wird. Die     Fig.    10 zeigt einen  typischen Aufzeichnungsstromkreis. Es sei angenom  men, dass ein Signal während eines Elementimpulses  mit dem + Leiter verbunden sei. Dann ist das Tor     GX          (Fig.    10) während der Dauer des T1     Steuerimpules     geschlossen, die Röhre A leitet und ein Impuls wird  über den Transformator RT zum Aufzeichnungskopf  RH geführt.

   In gleicher Weise schliesst T2 das Tor       GY,    die Röhre<I>B</I> leitet und ein Impuls entgegen  gesetzter Polarität bzw. Richtung wird über den  Transformator RT zum Aufzeichnungskopf RH ge  führt. Eine Welle, welche als Aufzeichnung 1 gezeigt  ist, wird daher erzeugt und das Element der Trommel      magnetisiert.

   Wenn in gleicher Weise ein Signal auf  den - Leiter gegeben wird, ist ersichtlich, dass die  Tore     Gx    und     Gy    nacheinander geschlossen werden,  die Röhren<I>B</I> und<I>A</I> in dieser Reihenfolge leiten und  eine Welle entgegengesetzter Polarität erzeugt und das  Element in entgegengesetztem Sinne     magnetisiertwird.     Wenn daher Tore wie<I>GA</I> und<I>Ga</I> geschlossen sind,  ist ersichtlich, dass die Elemente auf der Trommel  abhängig vom Identitätsspeicher     (Fig.6)    magnetisiert  werden, und daher die Nummer des anrufenden Teil  nehmers auf den Elementen 2 bis 17 aufgezeichnet  wird. In ähnlicher Weise wird Mitteilung den Kate  gorie- und Gebührenspeichern dem     Fernregister    ent  nommen.

   Jedes Tor, das Signale an die Leiter + und  -     (Fig.    10) zum Aufzeichnungsstromkreis vermittelt,  wird durch     F3A    und     F8A    gesteuert und dadurch  werden die Elemente 18 bis 24 betätigt, abhängig von  den Ausgängen der Speicher F5 und F6     (Fig.    5).  Die Anrufkategorie wird daher auf den Elementen 18  bis 20 und die Gebühr auf den Elementen 21 bis 24  der Trommel aufgezeichnet.  



  Am Ende des     Spurabschnittes    betätigt der Rück  fuhrimpuls RS den     Flip-Flop-Kreis    F8     (Fig.    6) auf  seiner     B-Seite.    Auf diese Weise wird die Steuerung       F8A    von allen Toren in den     Fig.    5 und 6 entfernt  und     verhindert    damit eine weitere Aufzeichnung.

   Das       Flip-Flop    F3     (Fig.    5) wird über ein Tor, das durch       F3A    und     F8B    gesteuert wird, auf seiner     B-Seite    be  tätigt.     F3B    gibt seinerseits einen Impuls ab, um das       Flip-Flop    F4     (Fig.    5) auf seinen A-Zustand zu ver  bringen. Es ist ersichtlich, dass der     Registerabtaster     beginnt, vorzuschreiten, und zwar im Takt der An  triebsimpulse. Er     hält    wieder an, wenn ein anderes  Register vorgefunden wird, dessen     Flip-Flop    F2 auf  der A-Seite betätigt ist.

   Der Ausgang von     F3A    ver  schwindet, wenn     F3B    betätigt ist. Das Signal wird  von der abgehenden Verbindungsleitung entfernt und       F7B    in diesem Stromkreis wird über ein Tor, das  durch     F7A    und     F8B    gesteuert wird, betätigt.     F7A     wird abgeschaltet und das Relais IS     (Fig.    4) fällt ab.  Das Signal zum Anwerfen der Identifikation eines an  rufenden     Teilnehmers    wird vom     P-Draht    entfernt.

   Der  Ziffernverteiler F 1 im Fernregister ist über seine     C-Lage     hinausgelaufen, dies entweder veranlasst durch den  Empfang von weiteren Ziffern im Register oder wenn  erforderlich, wenn     F3B    leitend wird.     F2A    kann im  Register nicht wieder betätigt werden. Ebenfalls bleibt       F3A        unbetätigt    und alle Tore, die mit den Register  speichern verbunden sind, stehen offen, so dass, wenn  einmal die Mitteilung dem Register entnommen wor  den ist, diese nicht wieder aufgezeichnet werden kann.

      Der nun vorliegende Zustand ist jener, bei wel  chem der anrufende Teilnehmer bzw. dessen Num  mer, die Anrufkategorie und die Gebühr, welche alle  zu einer bestimmten abgehenden Verbindungsleitung  gehören, auf einem Abschnitt der Trommel aufge  zeichnet sind, der dieser Verbindungsleitung zugeord  net ist. Das Register fährt mit der Steuerung des  Aufbaues des     Anrufes        zum    geforderten     entfernten       Amt in bekannter Weise weiter und kehrt in die  Ruhelage zurück, wenn die Verbindung aufgebaut ist.  



  Wenn der angerufene Teilnehmer antwortet,  arbeitet das Relais D in der abgehenden Verbindungs  leitung.     F7C        (Fig.    4) wird über ein Tor, das durch       F7B    gesteuert wird, und einen Impuls, welcher von  der Betätigung des Relais D herrührt, betätigt. Es  ist nun erforderlich, die Zeit der Beantwortung auf  dem     Spurabschnitt    der Trommel aufzuzeichnen, der  dieser Verbindungsleitung zugeordnet ist. Wenn     F7C     betätigt ist, schliesst das Tor     GT        (Fig.    4).

   Dabei muss  ein Impuls     TP    vorhanden sein, der die Spur anzeigt,  auf welcher sich der     Spurabschnitt    befindet, ferner  ein Impuls T3, welcher den richtigen     Spurabschnitt     anzeigt und endlich ein Impuls     SP,    welcher den Be  ginn der richtigen Speicherabschnitte meldet.<I>F14A</I>       (Fig.    7) wird dann betätigt und die Beantwortungs  zeit folgendermassen aufgezeichnet:  F15 und F16     (Fig.    7) sind Speicher, die aus Flip  Flop-Paaren bestehen. F15 speichert die Stunden und  F16 die Minuten, wie sie von einer     Zeitgabeeinrich-          tung    (nicht gezeigt) abgegeben werden.

   Diese Mit  teilung wird in die binäre Form gespeichert. Als Bei  spiel sei die Antwortzeit 17.42 angenommen, welche  im Stundenspeicher F15 die     Flip-Flop    in<I>A, E, b, c,</I>     r1     betätigt, wobei<I>A, B, C, D</I> und E 1, 2, 4 und 8  und 16 entsprechen. In gleicher Weise sind im  Minutenspeicher<B>F16</B> die     Flip-Flop    in<I>F, D, B, a, c</I>  und e betätigt, was der Angabe von 42 Minuten ent  spricht. Diese Speicherungen ändern sich natürlich  fortlaufend, und die Zeit wird immer durch die Aus  gänge der     Flip-Flop    in den Speichern auf der Grund  lage von 24 Stunden angezeigt. An die Ausgänge A,  B usw. der Speicher F15 und F16 und ebenso an die  Ausgänge<I>a</I> und<I>b</I> usw. sind Tore angeschlossen.

    Diese werden durch<I>F14A</I> gesteuert und nachein  ander durch Elementimpulse<I>PE25</I> bis 35, die von  den Ausgängen des     Zeitgeberspeichers    abhängig sind,  geschlossen. Die Signale werden mit den + oder   Leitern verbunden, die zum Aufzeichnungsstromkreis  führen und die Antwortzeit wird auf der Trommel  aufgezeichnet.  



       F14B    wird wirksam, wenn der     Rückführimpuls     RS ankommt. Alle Tore, die mit dem     Zeitgeberspei-          cher    verbunden sind, sind offen und     F7D    wird in  der abgehenden Verbindungsleitung über ein Tor be  tätigt, das durch     F14B    und     F7C    gesteuert wird.

   Die  Lage ist nun so, dass auf dem     Spurabschnitt,    welcher  dieser Verbindungsleitung zugeordnet ist, die Ele  mente 2 bis 17 die anrufende Teilnehmernummer  gespeichert haben, die Elemente 18 bis 20 die Anruf  kategorie, die Elemente 21 bis 24 die Gebühr, die  Elemente 25 bis 29 die Stunden und die Elemente  30 bis 35 die Minuten, wobei letztere zwei Angaben  die Beantwortungszeit des Anrufes darstellen.  



  Die     Fig.    8 zeigt einen Stromkreis, welcher, wenn  der     Anruf    mehr als 3 Minuten dauert, einen Ton  zum anrufenden Teilnehmer sendet. Der Aufzeich  nungskopf und der     Ablesekopf    sind um 34 Elemente  verschoben gezeigt, so dass, wenn der Beginn eine           Spurabschnittes    unter dem Aufzeichnungskopf durch  geht, die letzten 2 Elemente der 6 Elemente, welche  die Antwortzeit in Minuten festhält, unter dem Ab  lesekopf durchgehen. Eine     Dauer-Überwachung   <I>DM</I>       (Fig.    8) ist ebenfalls gezeigt. Sie besteht aus zwei       Flip-Flop   <I>AB</I> und CD und kann so eingerichtet sein,  dass sie die letzten 3 Minuten der Zeit aufzuzeichnen  vermag.

   Daher können Ausgänge von F16     (Fig.    7)  die Speicher<I>F20A</I> und C steuern. Ferner kann ein  anderer     Zeitgeberspeicher,    der jenem der     Fig.    7  gleich ist, vorgesehen sein, welcher von einer Uhr ge  steuert wird. Dieser Speicher kann derart sein, dass  er sich immer 3 Minuten hinter dem ersten Speicher  befindet. Die Ausgänge dieses Speichers können  <I>F20A</I> und<I>F20C</I> der     Dauer-Überwachung    F20  steuern.  



  Es wird hier daher angenommen, dass ein solcher.       Zeitgeberspeicher,    welcher dem     Zeitgeberspeicher    der       Fig.    7 um 3 Minuten nachläuft, die Überwachung der  Zeitdauer übernehme.  



  Im Verbindungsstromkreis     (Fig.    4) war     F7D    be  tätigt, als die Zeit der Antwort auf den Anruf aufge  zeichnet wurde. Zum Zwecke der Erklärung wird an  genommen, dass     F21B,    wie später beschrieben wird,  wirksam sei. Das Tor     GW    wird durch<I>F21B</I> und       F7D    gesteuert und nur geschlossen, wenn die Impulse       TP,        TS    und     SP    vorhanden sind, welche die entspre  chende Spur, welche der Verbindungsleitung zugeord  net ist, den entsprechenden Spurenabschnitt und den  Beginn dieses Abschnittes anzeigen.

   Wenn das Tor       GW    geschlossen ist, wird über     WT   <I>F18A</I> wirksam.  Wenn die letzten 2 Elemente des Minutenanteils der  Antwortzeit unter dem     Ablesekopf    durchgehen, wel  cher mit dem     Flip-Flop    F17 verbunden ist, wird an  genommen, dass<I>F17A</I> anspricht, wenn 1, und     F17B,     wenn 0 aufgezeichnet worden ist. Die Tore GM und       GN    werden durch den Ausgang von<I>F17A</I> gesteuert,  und zwar durch<I>F18A</I> sowie die Elementimpulse  <I>PE35</I> und 35, so dass der Speicher F19 den Zustand  der letzten 2 Elemente auf der Trommel aufzeichnet.

    Wenn der Anruf während dreier Minuten angedauert  hat, wird schliesslich ersichtlich, dass die Ausgänge  der Speicher F19 und F20 übereinstimmen, da die  Dauerüberwachung, welche immer 3 Minuten beträgt,  nun dieselbe Aufzeichnung aufweist wie F19. Wenn  die Ausgänge<I>A, B,</I> C und<I>D</I> der Speicher F19 und  F20 übereinstimmen, schliessen die Tore     GT   <I>1</I> bis       GT4    und über die     andern    gezeigten Tore wird ein  Signal zum     OGJ-Tonkontroll-Leiter        TCL    vermittelt,  welches veranlasst, dass<I>F21A</I> im Verbindungsstrom  kreis     Fig.    4 wirksam wird, um<I>F21B</I> unwirksam zu  machen.

   Der Ausgang von<I>F21A</I> betätigt das Relais  T, das sich im Anodenstromkreis einer Röhre befin  det, wie das Relais<I>IS,</I> und es wird ein Ton über die  Wicklung von Relais A zum anrufenden     Teilnehmer     vermittelt. Nach einer angemessenen Zeit wird ein       Tonbemessungsimpuls        PT    das Tor<I>GF</I>     (Fig.    4)     ent-          sperren,    da<I>F21A</I> wirksam ist und nun<I>F21B</I> be  tätigt wird. Das Relais T fällt ab und der Ton wird  abgeschaltet.

      Wenn der anrufende Teilnehmer am Ende des  Gespräches seinen Hörer auflegt, fällt das Relais A  gefolgt durch Relais<I>B</I> ab.     F7E    wird über ein Tor,  das veranlasst durch     F7D    und das Abfallen von  Relais B geschlossen wird, wirksam. Anrufeinzel  heiten, die sich auf den anrufenden Teilnehmer be  ziehen, und welche auf den     Spurabschnitt    der     A-          Trommel    gespeichert wurden, werden ihr nun ent  nommen und diese     Mitteilung    wird zu     einem    Zwi  schenspeicher gegeben, der einer Recheneinrichtung  zugeordnet ist.

   Wie zuvor erwähnt, ist der     Ablese-          kopf    um 34 Elementlagen vom Aufzeichnungskopf  verschoben, und beim Aufzeichnen von Angaben in  einem     Spurabschnitt    werden die Impulse     TP,        TS     und     PE,    welche die Spur, den     Spurabschnitt    und die       Spurelemente    anzeigen, verwendet. Zum Ablesen von  Mitteilung von der Trommel werden die Impulse     TR     verwendet, die, um 34 Elemente gegen die Impulse       TS    verschoben sind, wie die     Fig.    3 zeigt.

   Diese Im  pulse arbeiten mit den Elementimpulsen     zur    Ent  nahme. von Mitteilung, wie die Tabelle I zeigt, zu  sammen.  



  Im abgehenden     Verbindungsleiterstromkreis          (Fig.    4) wurde     F7E    wie zuvor beschrieben wirksam,  als der anrufende Teilnehmer die Verbindung be  endete. Das Tor     GC    wird durch den Ausgang     F7E,     durch den Impuls     TP,    welcher die Spur anzeigt, auf  welcher die Mitteilung aufgezeichnet war, durch den  Impuls     TR,    welcher den Abschnitt anzeigt, der für  die Aufzeichnung der Mitteilung verwendet wurde,  die sich auf die Verbindungsleitung bezog, und durch  den Startimpuls, welcher den Beginn des Durch  ganges der aufgezeichneten Mitteilung unter dem       Ablesekopf    anzeigt,

       gesteuert.    Es wird     ebenfalls    durch  den Ausgang von<I>F23A</I>     beeinflusst,    der anzeigt, dass  der Rechner frei ist. Wenn das Tor     GC    schliesst,  wird über<I>CL F22A</I>     (Fig.    9) wirksam sowie F17       (Fig.    9), welcher mit dem Ausgang des     Ablesekopf-          verstärkers    verbunden ist, und anspricht, wenn die  Elemente unter dem Kopf durchgehen.

   Dabei arbei  tet<I>F 17A,</I> wenn eine 1 aufgezeichnet worden ist, und       F17B    für eine 0. 16 Tore,     GRI        (Fig.    9), werden  durch     F22A,   <I>F23A</I> und durch<I>F17A</I> sowie Impulse,  welche den Elementen entsprechen, in denen die Iden  tität des anrufenden Teilnehmers aufgezeichnet wor  den ist, gesteuert.<I>F23A</I> wird nur wirksam, wenn  der Rechner frei ist, und zum Zwecke der Beschrei  bung ist angenommen worden, dass dieser einen Im  puls abgibt; wenn er zugänglich ist;

   die Tore     GRI     schliessen daher in Aufeinanderfolge für jede Betäti  gung von     F17A,    und ein Identitätsspeicher, der als  Teil des Rechnerspeichers gezeigt ist, zeichnet daher  die Nummer des anrufenden Teilnehmers auf. In  genau derselben Weise werden Angaben     bezüglich     die Anrufkategorie, die Gebühr und die Antwortzeit  in den Speichern des Rechners empfangen. Wenn alle       Mitteilungen    entzogen worden sind, werden F22B  und<I>F23B</I> durch den     Auslöseimpuls    PE33 betätigt.

    In diesem Falle veranlassen der Elementimpuls 33  und der Ausgang von<I>F22B</I> zusammen mit     F7E    die      Stufe     F7F    in     Fig.    4 über ein Tor wirksam zu werden  und das Tor     GC    öffnet sich beim Impuls     PE34.     Alle Mitteilungen bezüglich die Anrufeinzelheiten in  Verbindung mit der abgehenden Verbindungsleitung  sind nun in die Speicher des Rechners übertragen  worden.  



  In der     Fig.    9 ist ein Speicher für die     Auslösezeit     als Teil des Rechnerspeichers gezeigt. Es wird ange  nommen, dass dieser Speicher dauernd die Zeit, wie  sie durch ein Zeitgeber registriert wird, anzeigt. In  bekannter Weise können die Speicherung der Beant  wortungszeit und der     Auslösezeit    des Anrufes mitein  ander     verglichen    werden. Dabei wird eine Subtrak  tion ausgeführt und die Dauer des Anrufes bestimmt.  Des weiteren kann der Rechner, da die Kategorie  und die Gebühr des Anrufes aufgezeichnet worden  sind, und er die Dauer des Anrufes kennt, mit     be-          hannten    Mitteln die belastbare Gebühr bestimmen.  



  Ferner wird eine     B-Trommel    gezeigt, deren Auf  gabe es ist, die belastbare Gebühr und die Nummer  des anrufenden Teilnehmers zu speichern. Die An  ordnung ist so getroffen, dass jede Spur der Trommel  Teilnehmern einer     100er-Gruppe    zugeordnet ist. Die       Fig.    13 zeigt die Impulse bei der Wahl der Spur,  welche einer Gruppe von 100 Teilnehmern zuge  messen ist. Die Ausgänge vom Identitätsspeicher       Fig.   <I>9,</I>     IDST,    sind mit den Speichern F24 bis F27       (Fig.    11) verbunden.

   Jeder besteht aus vier     Flip-Flop.     Die Nummer des     anrufenden        Teilnehmers    ist in F24  bis F27 als binäres Muster gespeichert. Zum Beispiel  entsprechen<I>A, D,</I> F und<I>H</I> der<I>1; B,</I> C, F und<I>H</I>  der 2 und<I>B, C, F</I> und G der 10. Die Ausgänge von  F24 und F25 sind derart mit 10 Toren verbunden,  dass eine 1 F28 (1) und eine 0 F28 (0) betätigt. Die  in den Speichern F24 bis F27 binär enthaltene Num  mer des anrufenden Teilnehmers vermittelt die     IOOOer     und 100er in die Speicher F28 und F29, wo sie in  Dezimalform erscheinen.

   In der     Fig.    11 sind 100 Tore  gezeigt, von denen jedes durch die Ausgänge von F28  und F29 gesteuert wird, so dass eine von 100 Ein  richtungen entsprechend den     1000ern    und den     100er-          Ziffer    leitend wird. Diese leitende Einrichtung, die  als Röhre dargestellt ist, zeigt die     100er-Gruppe    an,  in welcher sich der anrufende Teilnehmer befindet.  Der Ausgang einer solchen Einrichtung ist mit einem  Tor verbunden, das ferner durch einen     TP-Impuls,     der die Spur anzeigt, die den     100er-Gruppen    von  Teilnehmern zugeordnet ist, sowie durch Impulse CM  gesteuert wird, welche freie Abschnitte solcher Spu  ren anzeigen.

   Irgendein freier     Spurabschnitt    gibt sei  nen CM-Impuls beispielsweise veranlasst durch das  Vorhandensein eines markierten Elementes oder  Markierung am Beginn eines Abschnittes ab. Ein  solcher Impuls ist nicht vorhanden, wenn der ein  zelne     Spurabschnitt    verwendet worden ist. Wenn  daher der Teilnehmer sich zum Beispiel in der     100er-          Gruppe    92 befindet, wird ein Tor, das an die Röhre  92 angeschlossen ist, leitend, wenn der Impuls<I>TP92</I>  und ein CM-Impuls auftreten.  



  <I>F30A</I>     (Fig.    11) wird über ein Tor wirksam ge-    macht, das an die Ausgänge aller eben erwähnten  Tore angeschlossen ist. Wenn nun<I>F30A</I> leitend ist,  werden die     lOer-    und     Einerziffern    des Teilnehmers  zusammen mit der belastbaren Gebühr, wie sie durch  den Rechner bestimmt wurde, in einem freien Ab  schnitt der richtigen Spur der     B-Trommel    aufgezeich  net, wie in der     Fig.    12 gezeigt wird. Wie zuvor  erwähnt, wurde angenommen, dass der Rechner die  belastbare Gebühr bestimmt habe, und diese Mittei  lung in einem Speicher, wie sie in der     Fig.    12 gezeigt  sind, aufgezeichnet wurde.

   Eine Reihe von Toren  ist mit den<I>A, C, E,</I> G und<I>B, D,</I> F und<I>H</I> Seiten  der     l0er    und     Einerspeicher    der     Fig.    11 und mit  ähnlichen Ausgängen des Speichers der belastbaren  Gebühr F31     (Fig.    12) verbunden, gezeigt. Diese Tore  werden durch den Ausgang von<I>F30A</I> gesteuert und  in Aufeinanderfolge durch Elementimpulse, welche  den Elementlagen der     B-Trommel        (Fig.    13) entspre  chen, betätigt.

   Gesteuert durch die genannten Tore  werden Signale mit den + und - Leitern des Auf  zeichnungsstromkreises verbunden, und Mitteilung  wird auf der     B-Trommel    in genau derselben Weise  aufgezeichnet, wie für die Aufzeichnung auf der  A-Trommel beschrieben wurde. Am Ende der Auf  zeichnung veranlasst der     Auslöseimpuls    RS den     Flip-          Flopteil   <I>F30B</I> wirksam zu werden, und<I>F30A</I> un  wirksam zu sein. Dadurch werden alle Tore in der       Fig.    12 geöffnet.

   F30B veranlasst<I>F23A</I>     (Fig.    9),  hervorgerufen durch einen Impuls, der vom Ausgang  <I>F30B</I> stammt, wirksam zu werden, und mit<I>F23A</I>  betätigt, werden die Tore     GC    in allen abgehenden  Verbindungsleitungen für die Aufzeichnung des näch  sten     Auslösezustandes    vorbereitet. Die     B-Trommel     enthält nun in einem freien Abschnitt der Spur,  welche einer     100er-Teilnehmergruppe    zugeordnet ist,  die Identität des anrufenden Teilnehmers in dieser  Gruppe zusammen mit der belastbaren Gebühr auf  gezeichnet.

   Obschon nicht gezeigt, kann, wenn ein  freier     Spurabschnitt    zur Aufzeichnung von Informa  tion verwendet worden ist, der CM-Impuls, der diesen  freien Abschnitt anzeigte, entfernt werden, und es  kann keine weitere Mitteilung mehr auf diesen Ab  schnitt gegeben werden.  



  Die Mitteilung kann der     B-Trommel    entnommen  werden und in irgendeiner gewünschten Art und  Weise zur Herstellung der Gebührenrechnung für den  Teilnehmer Verwendung finden..  



  Es sei ausdrücklich erwähnt, dass die vorliegende  Beschreibung eines Anwendungsbeispiels die Erfin  dung keineswegs auf dieses begrenzt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE 1. Verfahren zum Empfangen, Speichern und Weiterleiten von Mitteilungen, insbesondere Anruf verrechnungsmitteilungen in Fernmeldeanlagen, da durch gekennzeichnet, dass eine einer Verbindung zugeordnete Mitteilung während der Dauer der Ver bindung in einem ersten Speicher (A) automatisch gespeichert wird, der keine Zuordnung zur Stelle hat, welche die Verbindung hergestellt hat, wobei die genannte Mitteilung am Ende der Verbindung zu einem zweiten Speicher (B) übertragen wird, der mit der genannten Stelle in Beziehung steht und im Stand ist, Mitteilungen zu speichern, die sich auf eine Anzahl von Verbindungen beziehen. Il.
    Anlage zur Ausführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, mit einer Speichereinrichtung (A, B) zum Speichern von Anrufverrechnungsangaben, gekennzeichnet durch eine Gruppe von übertragungs- kanälen (OGJ), einen einzelnen Speicherabschnitt im ersten Speicher (A) für jeden der genannten Über tragungskanäle zur Speicherung aller Anrufverrech- nungsangaben, die sich bei jeder Verbindung über den genannten Kanal ergeben, ferner gekennzeich net durch Vielfachspeicher (Fig. 6),
    von denen jeder einer Gruppe von Teilnehmerstellen-Identifikations- einrichtungen (1D. <I>ST,</I> Fig. 1) zugeordnet ist, um die Gruppe von Teilnehmerstellen zu identifizieren, zu der eine Teilnehmerstellenidentität gehört, und eine Übertragungseinrichtung (Fig. 11, 12), um Anrufver- rechnungsangaben, gesteuert durch die genannte Identifikationsausrüstung, vom ersten Speicher<B>(A)</B> zu dem zweiten Speicher (B) zu übertragen. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Anlage nach Patentanspruch 1I, gekennzeich net durch einen elektronischen zeitweiligen Zwischen speicher (F10-F13, Fig. 6), zu dem eine Teil nehmeridentität in einem einzelnen Speicher nach dem Aufbau der betreffenden Verbindung übermittelt wird, wobei die genannte, die Gruppe kennzeich nende Ausrüstung (F10, F11) eingerichtet ist, um aus der genannten Zwischenspeicherung die Gruppe zu bestimmen, zu welchen die genannte Teilnehmer identität gehört. 2.
    Anlage nach Unteranspruch 1, gekennzeichnet durch Abschnitte magnetischer Spuren, von denen jeder einen der genannten individuellen Speicher dar stellt, Antriebsmittel, welche die relative Bewegung der Spurabschnitte und der magnetischen Aufzeich- nungs- und Ableseeinrichtung in einem sich wieder holenden Zyklus veranlassen, wodurch jeder Spur abschnitt jedes Zyklus einmal in einer bestimmten festen Lage für Aufzeichnungs- und Ablesezwecke zur Verfügung steht, und eine Zwischenverbindungs- einrichtung (Fig. 6, 7),
    um die genannte Aufzeich nungseinrichtung mit einer Anzahl Quellen von An rufverrechnungsangaben zu verbinden, die sich auf eine Verbindung über einen einzelnen Übertragungs kanal (OGJ) während den entsprechenden festen Lagen einer Anzahl von Zyklen bezieht, wodurch die genannte Anrufverrechnungsangabe, die sich auf eine einzelne Verbindung bezieht, im Spurabschnitt ge speichert wird, der zum Übertragungskanal gehört, welcher für die genannte Verbindung verwendet wird. 3.
    Anlage nach Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die genannten Quellen von Anruf verrechnungsangaben eine Teilnehmerstellen-Feststel- lungseinrichtung (F10-F13, F22) aufweisen, ferner eine Quelle zum Geben der Zeit der Herstellung der Verbindung (F15, F16) und den Registerkontroller (F5, F6, Fig. 5), der in Verbindung mit der Liefe rung der Grundgebühr für die Verbindung verwendet wird. 4.
    Anlage nach Unteranspruch 3, dadurch gekenn zeichnet, dass jeder genannte Vielfachspeicher eine Anzahl magnetischer Spurabschnitte aufweist, welche sich relativ zur Aufzeichnungs- und Ableseeinrichtung zyklisch bewegen, ferner gekennzeichnet durch eine Steuereinrichtung (A, F17, Fig. 8, 10), die jedem Speicher zugeordnet und ausgebildet ist, um die ge trennten zur Verfügung stehenden Abschnitte dessel ben nacheinander für den Empfang der Anrufver- rechnungs-Information zu markieren, wobei eine Übertragungsausrüstung (Fig. 10) vorhanden ist,
    um Informationen auf einen derart markierten Speicher zu übertragen. 5. Anlage nach Patentanspruch II, gekennzeich net durch eine elektronische Zwischenspeichereinrich- tung zur Speicherung von Anrufverrechnungs-Infor- mationen (Fig. 9), eine übertragungs-Ausrüstung (Fig. 10) zur Übertragung von Information aus einem individuellen Speicher zum elektronischen Zwischen speicher, eine Anlaufeinrichtung<I>(A, B,</I> F7E, Fig. 4), die auf ein Ende-Verbindungssignal anspricht,
    das von einem Übertragungskanal (OGJ) herrührt, der an der Verbindung beteiligt ist, um die genannte Über tragung zu beginnen, eine Recheneinrichtung, die ausgebildet ist, um die Gebühr für eine Verbindung aus der Anlaufzeit, wie sie in der genannten Zwi- schenspeichereinrichtung aufgezeichnet ist, aus der Beendigungszeit aus einer Zeitgebereinrichtung (CC, <I>DM,</I> Fig. 1, 7, 8, 9) und aus der Grundgebühr, wie sie in der genannten Zwischenspeicherung aufge zeichnet ist, zu bestimmen, sowie weitere übertra- gungsmittel (Fig. 10, 12),
    um die Identität der anru fenden Teilnehmerstelle und die Gebühren auf einen freien Abschnitt des gewählten Vielfachspeichers (B) zu übertragen. 6. Anlage nach Unteranspruch 5, dadurch gekenn zeichnet, dass die genannte in den einzelnen Speichern (A) gespeicherte Information die Zeit des Anlaufes einer Verbindung aufweist, ferner gekennzeichnet durch eine Zeitgebereinrichtung <I>(DM.
    CC,</I> Fig. 1 und 7), und eine Vergleichseinrichtung (Fig. 9; F31, Fig. 12), um die Zeiten des Beginns von Verbindun gen mit der Tageszeit in Beziehung zu bringen und um das Ende einer verrechenbaren Zeitdauer zu be stimmen, sowie eine Signaleinrichtung (Fig. 8), um der anrufenden Teilnehmerstelle ein Warnungssignal zu senden. 7.
    Anlage nach Unteranspruch 6, dadurch gekenn zeichnet, dass die genannte Zeitgebereinrichtung (CC, Fig. 1; F15, F16, Fig. 7) ausgebildet ist, um die Vergleichseinrichtung mit der Tageszeit abzüglich die belastbare Zeitperiode zu versehen und die Ver gleichseinrichtung ausgebildet ist, um die Signalein richtung zu betätigen, wenn die Vergleichseinheit Gleichwertigkeit zwischen der Zeit des Beginns einer Verbindung und der Zeit des Tages abzüglich die belastbare Zeitperiode aufweist. B.
    Anlage nach Patentanspruch II, gekennzeich net durch eine Anzahl magnetischer Spurabschnitt- einheiten, eine Anzahl von Mitteilungsquellen, eine Wahleinrichtung (TS, Fig. 2, 11) zur Wahl einer gewünschten Spurspeichereinheit, eine Folgeaus- rüstung (Fig. 9; 12), und die genannten Mitteilungs quellen in einer bestimmten Reihenfolge zu verbin den, um Mitteilungen in eine gewählte Speicherein heit einzuführen, wobei Mittel vorhanden sind, um sie, der einzelnen Spureinheit entnommen, einer ge meinsamen Bestimmung zu übermitteln.
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