1-ü Ft @ #-.@ Verfahren und Anlage zum Empfangen, Speichern und Weiterleiten von Mitteilungen' Das vorliegende Patent bezieht sich auf ein Ver fahren zum Empfangen, Speichern und Weiterleiten von Mitteilungen und eine Anlage zur Durchführung des Verfahrens, insbesondere für Anrufverrechnungs- mitteilungen in Fernmeldeanlagen.
Es folgt die Beschreibung von Ausführungs beispielen dieses Verfahrens und einer Anlage zur Durchführung desselben, mit magnetischen Trommeln als Mitteilungsspeicher, wie die Beispiele in der anlie genden Zeichnung dargestellt sind.
In dieser Zeichnung zeigen: Die Fig. 1 eine Schalteinrichtung mit einer magne tischen Trommel A zur Speicherung von Anrufver- rechnungsmitteilungen, die eine einzelne aus einem Telephonamt abgehende Verbindungsleitung betref fen, die Fig. 2 eine Schalteinrichtung mit einer magne tischen Trommel B zur Speicherung der Anrufver- rechnungsmitteilungen, die auf der Grundlage von Teilnehmergruppen ausgewählt sind, die Fig. 3 ein Impulsdiagramm, das in Verbin dung mit den Stromkreisen der Fig. 4 bis 13 weiter unten erklärt wird,
die Fig. 4 einen Teil der Stromkreise der abgehen den Verbindungsleitung, die Fig. 5 Teile des Fernregisters, das einer ab gehenden Verbindungsleitung zugeordnet ist, wobei die Zuordnung mit Hilfe von Kreuzschienenschaltern erfolgt, die Fig. 6 den Stromkreis zur Aufzeichnung der Identität des anrufenden Teilnehmers auf der A -Trommel, die Fig. 7 den Stromkreis zur Aufzeichnung der Zeit der Beantwortung eines Anrufes, der über die abgehende Verbindungsleitung ausgeführt wird, auf der A -Trommel, die Fig. 8 den Stromkreis zur Übermittlung eines Tones an den anrufenden Teilnehmer, der sich in einem Ferngespräch befindet,
sofern der Anruf länger als 3 Minuten dauert, die Fig. 9 den Stromkreis zur Übermittlung von Informationen, die auf der A -Trommel gespeichert sind, zu einem Zwischenspeicher, der einem Verrech- ner zuegordnet ist, der seinerseits die Aufzeichnung von Informationen auf der B -Trommel steuert, die Fig. 10 den Stromkreis zur Aufzeichnung von Informationen auf der Peripherie einer magnetischen Trommel, die Fig. 11 und 12 die Stromkreise zur Aufzeich nung von Informationen auf der B -Trommel,
und zwar in der richtigen Spur und die Fig. 13 ein Impulsdiagramm zur Aufzeichnung von Informationen auf der Trommel B.
Die Erfindung wird anhand einer Anlage erläu tert, welche der Gebührenverrechnung in einem auto matischen Fernsprechnetz dient. Sie erlaubt die periodische Verrechnung des totalen Gebührenbe trages nach Gebührenkategorien und gleichzeitig eine dauernde Aufzeichnung auf Streifen, welche die Ver rechnung auf der Grundlage täglicher Summierungen auszuführen gestatten. Die Gebührenkategorien sind nach Entfernungszonen geordnet. Im allgemeinen ge nügen vier bis fünf Gebührenkategorien, die je einer bestimmten Grundtaxe entsprechen. Es könnten jedoch auch in jeder Kategorie zwei oder mehr ver schiedene Taxen, z. B. für Tag und Nacht usw., vor gesehen werden.
Der allgemeine Aufbau der Anlage zur Mittei lungsspeicherung weist im vorliegenden Ausführungs beispiel in einem Fernsprechamt ein über einen Wählschalter CBS (Fig. 1) mit der abgehenden Ver bindungsleitung OGJ verbundenes Fernregister TR auf. Ferner stehen die Trommeln<I>A</I> und<I>B</I> über Steuereinrichtungen gemäss Fig. 1, Fig. 2 mit dem Register TR in Verbindung, sowie eine Identifika- tionseinrichtung 1D. <I>ST</I> zur Feststellung der Nummer des anrufenden Teilnehmers.
Die Trommel A dient für eine primäre, die Trommel B für eine sekundäre Speicherung der für die Gebührenverrechnung not wendigen Angaben.
Das Fernregister TR nimmt bei jedem Fernanruf die Fernkennziffer, die vom Teilnehmer gewählt wird, entgegen. Es speichert im Ziffernverteiler F1, Fig. 5, die Anzahl der Kennziffern (drei). Diese Speicherung stellt auf irgendeine aus der Zeit-Zonen-Zählung be kannte Weise (nicht gezeigt) den Kategoriespeicher F5, Fig. 5, und den Grundgebührenspeicher F6 ein. Der Kategoriespeicher F5 kann auf duale Art acht (23) Kategorien, der Gebührenspeicher F6 sechzehn (2r) Gebühren kennzeichnen, je nach der im Register TR empfangenen Kennzahl.
Dieses Fernregister ver anlasst nach dem Empfang der Angaben über die Einrichtungen<I> A </I> REC, <I>T. SEL, ALL, UM,</I> dass die Aufzeichnung auf der Trommel A nach den in der Tabelle I (siehe später) enthaltenen Richtlinien er folge, wobei neben den Kategorie- und Gebühren angaben auch die Zeitdauer eines Gespräches durch Zeitbemessungseinrichtungen ECS, <I>CC, DM</I> (Fig. 1) bestimmt wird.
Die Trommel A vermittelt ihre Spei cherung an die Trommel B, welche die Aufzeichnun gen in einer für die weitere Auswertung der Daten auf Lochstreifen oder über Fernschreiber und bezüglich der Teilnehmernummerordnung geeigneteren Form aufnimmt, um sie dann wie angedeutet zur Auswer tung (nicht gezeigt) abzugeben.
Die im vorliegenden Anwendungsbeispiel ge brauchte magnetische Trommel A besitzt eine Anzahl nebeneinanderliegender, paralleler, peripherer Spuren zur Speicherung der Mitteilungen (Informationen). Die Spuren sind in Abschnitte unterteilt, die je eine Anzahl Elemente (z. B. 36) aufweisen. Jeder Spur abschnitt ist der Zeitmesseinrichtung einer abgehen den Verbindungsleitung zugeordnet. Die Steuer- und Zeitgabeimpulse werden entsprechenden Spuren ent nommen. Sie sind in der Fig. 3 schematisch ange deutet. Der Impuls TP dauert während einer Um drehung der Trommel und zeigt eine Spur der Trom mel an.
Der Impuls TS dauert während eines Spur abschnittes und kennzeichnet diesen. Es sind deren so viele vorhanden, als Abschnitte auf einer Spur sind. Der Impuls SP ist ein Startimpuls vor jedem Spur abschnitt und die Impulse PE sind Elementimpulse des einzelnen Spurabschnittes. Der Impuls RS ist der Rückstellimpuls, während die Steuerimpulse T1 und <I>T2</I> von den Impulsen PE abgeleitet und halb so lang sind wie diese. Ferner ist der Impuls TR ein gegen über TS versetzter Abschnittimpuls, dessen Aufgabe später ersichtlich wird.
Die Aufteilung der 36 Ele mentlagen eines Speicherabschnittes der Trommel A ist aus der Tabelle I ersichtlich.
EMI0002.0037
<I>Tabelle <SEP> 1</I>
<tb> Aufzeichnung
<tb> Element-Impuls <SEP> Funktion
<tb> 1 <SEP> Start-Impuls
<tb> 2-17 <SEP> Aufzeichnung <SEP> der <SEP> Teilnehmer-Identität <SEP> mit
<tb> 18-20 <SEP> Aufzeichnung <SEP> der <SEP> Anruf-Kategorie <SEP> Spurabschnitt 21-24 <SEP> Aufzeichnung <SEP> der <SEP> Gebühr <SEP> Impulsen
<tb> 25-35 <SEP> Aufzeichnung <SEP> der <SEP> Zeit <SEP> der <SEP> Beantwortung <SEP> TS
<tb> 36 <SEP> Rückstellung
<tb> Ablesung
<tb> Element-Impuls <SEP> Funktion
<tb> 34 <SEP> Start-Impuls
<tb> 35-14 <SEP> Ablesung <SEP> der <SEP> Teilnehmer-Identität <SEP> mit
<tb> 15-17 <SEP> Ablesung <SEP> der <SEP> Anruf-Kategorie <SEP> Spurabschnitt 18-21 <SEP> Ablesung <SEP> der <SEP> Gebühr <SEP> Impulsen
<tb>
22-32 <SEP> Ablesung <SEP> der <SEP> Zeit <SEP> der <SEP> Beantwortung <SEP> TR
<tb> 33 <SEP> Rückstellung Die Trommel B hat den nämlichen Aufbau wie die Trommel A. Ihre Spuren sind jedoch jeweils einer Gruppe von 100 Teilnehmern des Amtes zugeordnet. Die Abschnitte der Spuren sind mit so vielen Elemen ten versehen, als für das Registrieren der Mitteilung notwendig sind, z. B. benötigt ein Abschnitt Ele- mente für die letzten zwei Ziffern einer Teilnehmer nummer und die zu verrechnende Gebühr.
Die Trommel A nimmt somit die Mitteilung vom Register und der abgehenden Verbindungsleitung entgegen und vermittelt sie nachfolgend auf einen Spurabschnitt der Trommel B in eine dem Teilneh- merhundert der Zuordnung der Mitteilung entspre chende Spur. Von diesem Speicherabschnitt können dann die Mitteilungen zu irgendwelcher Auswertung abgelesen werden.
Beide Trommeln dienen hier der Zwischenspei cherung von Mitteilung, jede in einer andern Aus baustufe.
Die grundsätzliche Wirkungsweise ist folgende: Eine abgehende Verbindungsleitung OGJ (Fig. 1) aus einer Gruppe solcher, die von einem Anruf be legt worden ist, verbindet sich über einen Koordina- tenschalter CBS mit dem Fernregister TR, das mit der Trommel A in Verbindung steht, auf der die erste Aufzeichnung gespeichert wird. Auf der Trom mel ist ein bestimmter Spurabschnitt jeder Verbin dungsleitung zugeordnet.
Auf dem Spurabschnitt wird aufgezeichnet: dem Identitätsspeicher 1D. <I>ST</I> (Fig. 1), F10-F13 (Fig. 6) entnommen die Iden tität des Anrufenden, dem Register TR, <I>F5</I> (Fig. 5) entnommen die Kategorie des Anrufes und aus F6 die Grundgebiihr sowie von der abgehenden Ver bindungsleitung ECS, OGJ (Fig. 1), F7 (Fig. 4), F14 (Fig. 7) entnommen die Zeit der Beantwortung des Anrufes.
Die Aufzeichnung erfolgt nach den Angaben des obern Teils der Tabelle I. Nach einer bestimmten Zeitdauer des Gespräches (3 Min.), wird dem anrufenden Teilnehmer kurzzeitig ein Tonsignal vermittelt (F19, F20, GT [Fig. 8], F21, T [Fig. 4]). Am Ende des Anrufes, wenn der Anrufende seinen Hörer auflegt, gibt die abgehende Verbindungslei tung ein Signal, das einen B-Trommelspurabschnitt anfordert, auf dem die Zwischenaufzeichnung ge nannt, vorgenommen wird.
Die auf dem A-Trommel- abschnitt gespeicherte Information wird nach Ta belle 1 unterer Teil abgelesen, in den Steuerkreis ISC (Fig. 2) und Gebührenerrechner CC (Fig. 2, 9) gege ben, wo der Gebührenerrechner anhand der Antwort zeit von CT <I>ST</I> die Länge des Anrufes errechnet, indem er die Zeit der Beantwortung des Anrufes mit der Zeit der Beendigung des Gespräches vergleicht und das Ergebnis mit der Grundgebühr in Verbin dung bringt, um die Gesamtgebühr abzuleiten.
Die sich ergebende Information wird dann über den Spurwähler TS (Fig. 2) auf die B-Trommel gegeben. Diese Information besteht aus der anrufenden Teil nehmernummer, der Kategorie des Anrufes und der Gesamtgebühr. Diese Aufzeichnungen sind auf einem Trommelabschnitt der B-Trommel angeordnet. Eine Spur umfasst die Aufzeichnungen für 100 Teilnehmer (die letzten zwei Ziffern), deren einzelne Anrufe im Verlaufe eines Tages in zufälliger Folge aufgezeich net werden können. Im gezeigten Schema kann, wenn irgendeine Spur der Trommel B voll ist, die Auf zeichnung auf eine andere einer Anzahl von Reserve spuren verlegt werden.
Am Ende des Tages, dies könnte bequem durch einen automatischen Vorgang zur Mitternacht ge schehen, könnte ein Streifenschreiber mit seinem Steuerstromkreis die B-Spuren nacheinander abtasten und dabei die notwendigen Additionsaufzeichnungen auf dem Streifen vornehmen, das heisst das tägliche Total für jede Anrufkategorie der Leitungen. Dieser Vorgang könnte leicht mit einer Geschwindigkeit von 100-600 Leitungen je Minute ausgeführt wer den, je nach der Breite des verwendeten Papieres und der Anzahl der Lochreihen je Aufzeichnung. In Wirklichkeit kann der Vorgang sich schneller ab spielen als erwähnt, da viele Leitungen keine Auf zeichnungen aufweisen und daher übersprungen wer den können.
Auf alle Fälle bewegt sich die zur Aus führung der Aufzeichnungen für 20 000 bis 30 000 Leitungen benötigte Zeit in der Grössenordnung einer Stunde. Das dazu benötigte Papier entspräche einer Länge von weniger als 1 m für je 1000 Leitungen.
Es wird angenommen, dass diese Aufzeichnung die Schlüsselaufzeichnung bleibe, von der zur ange messenen Zeit Verrechnungen hergestellt werden können, wobei eine Konto-Trommel (nicht gezeigt) verwendet würde, auf der genügend Spurraum für jeden Teilnehmer von 100 Leitungen vorgesehen wäre, um die Speicherungen der vollständigen, addier ten Aufzeichnungen zu ermöglichen.
Die Streifen information würde dann in diese Total-Trommel (Zusammenzähltrommel) geführt, gesteuert durch die notwendigen Additionsstromkreise. Der Streifen kann durch Zuführung seiner ganzen Länge, wobei der Einrichtung die Wahl des erforderlichen Abschnittes übertragen wird, oder durch vorheriges Schneiden des Streifens in Abschnitte von 100 Leitungen und durch Einführung derselben in die Maschine, aus gewertet werden.
Die erforderliche Ausrüstung ist schematisch in den Fig. 1 und 2 gezeigt.
Die abgehende Verbindungsleitung OGJ (Fig. 1 und 5) wird nach Fig. 1 über einen Leitungsschalter S und das 0-Niveau des ersten Wählers<I>I.</I> SEL von einer Teilnehmerleitung SL belegt und besetzt ihrerseits ein freies Fernregister TR (Fig. 1, 6), das der Bequemlichkeit halber als über einen Kreuz schienenschalter CBS mit OGJ verbunden gezeigt ist.
Wenn das Fernregister TR die zur Bestimmung der Art des Anrufes notwendigen Ziffern erhalten hat, verlangt es die Identifikation des anrufenden Teil nehmers. Das Signal für diesen Zweck wird rück wärts auf den abgehenden Verbindungsleitungsstrom- kreis OGJ übertragen und dieser gibt ein angemes senes Identifikationssignal auf den Leitungsstromkreis der Teilnehmerstelle zurück. Gleichzeitig vermittelt OGJ dem primären Aufzeichnungsleiter PRL ein Signal.
Zu Beginn betätigt dieses den Spurschalter <I>T.SEL,</I> um den Aufzeichnungskopf der richtigen Spur einzuschalten. Über ein Tor G1 am Leiter PRL arbeitet OGJ ebenfalls mit einem Abschnittzuteiler <I>ALL</I> zusammen, um den Aufzeichnungsvorgang vor zubereiten: Dieser findet nicht statt, bis der Identi- fikationsstromkreis 1D. <I>ST</I> anzeigt, dass er eine ein zige und vollständige Mitteilung enthält.
Wenn dies geschieht, arbeiten die Element-Impulse mit den Markierangaben vom Identifikationsspeicher 1D. <I>ST</I> (Fig. 6) und den Registrierstromkreisen zusammen, um die vorläufige Aufzeichnung auf der Trommel A auszuführen. Wenn diese Aufzeichnung vollständig ist, wird dem Register TR, sobald es seine restlichen Funktionen ausgeführt hat, davon Kenntnis gegeben.
Wenn der angerufene Teilnehmer antwortet, sen det der Stromkreis OGJ über den Anwortleiter <I>AL</I> ein Singal, welches über das Tor G2 mit dem Zu- teiler <I>ALL,</I> dem Einermarkier <I>UM</I> und dem Zeit geber CC zusammen arbeitet, um die Zeit der Ant wort bzw. Beantwortung festzuhalten.
Ferner wird über den Leiter CAT & F die Anrufkategorie und die Gebühr vom Register TR übertragen, während der Leiter RECO die Vervollständigung der Auf zeichnung zum Register TR zurück meldet und der Leiter<I>3</I> MIN.W. vom Gesprächsdauerbestimmer <I>DM</I> Signale zur abgehenden Verbindungsleitung OGJ übermittelt.
Am Ende des Anrufes arbeitet OGJ mit dem Abtaster der Anrufbeendigung ECS zusammen und gibt seinerseits ein Signal auf den Auslösedraht <I>CL,</I> der den Vorgang der Übertragung der Mitteilung zur Trommel B einleitet.
Die nächste Stufe ist schematisch in der Fig. 2 dargestellt. Die Trommel B verwendet das genannte Signal, gesteuert durch den Zuteiler <I>ALL (F22,</I> Fig. 9) und das Tor 3 mit dem Einermarkier <I>UM</I> und ihrem eigenen Spurwähler TS (Fig. 12), um die Mitteilung auf der A-Trommel abzulesen.
Diese Mitteilung wird zum Zwischenspeicherstromkreis ISC übertragen, wo sie im Verein mit dem Zeitgeber C (Fig. 7), betätigt durch den Gebührenverrechner CC die Totalgebühr ableitet. Dies erfolgt, gesteuert durch den Zuteiler <I>ALL,</I> den Einermarkier <I>UM</I> und den Spurwählerstromkreis TS auf dem zugeteilten Ab schnitt, auf der B-Trommel.
Es werden nun die Stromkreise der Fig. 5 bis 14 beschrieben.
Vor dieser Beschreibung selbst soll eine Erklärung der verwendeten Symbole gegeben werden.
Die Elektronentore sind als Kreise dargestellt. Wo sie bezeichnet sind, führen sie die Benennung G mit einem Index, z. B. GM. Ihre ankommenden Steuerungen (Eingänge) berühren mit der Pfeilspitze den Umfang des Kreises. Die Ausgänge sind als ab gehende Pfeile dargestellt. Die Zahl, die sich im Kreise befindet, zeigt die Gesamtzahl der Steuerungen (Eingänge) an, welche erregt sein müssen, damit das Tor einen Ausgang abgibt. Wenn z. B. vier Eingänge vorhanden sind, und die Zahl im Kreise eine 2 ist, liefert das Tor einen Ausgang, wenn zwei irgend welche seiner Eingänge erregt sind.
Ein elektronischer Zähler, z. B. F7 (Fig. 4), weist eine Anzahl Stufen auf, von denen jede im stande ist, einen von zwei Zuständen anzunehmen, das heisst, angeschaltet oder abgeschaltet und wird als Reihe von die Stufen kennzeichnenden Recht ecken dargestellt. Die dargestellten Zähler werden durch Eingangsimpulse von Stufe zu Stufe weiter geschaltet und nach der letzten Stufe wieder auf die erste zurückversetzt. Ein Register mit vielen Stufen wird auf dieselbe Weise dargestellt wie ein Zähler. Wie der Zähler hat es auf einmal nur eine Stufe be tätigt. Je nach den Umständen kann irgendeine Stufe in irgendeiner Reihenfolge arbeiten und löscht dann die vorhergehende Stufe.
Ein Flip-Flop ist im wesentlichen ein Register mit zwei Stufen oder stabilen Lagen.
Das binäre Musterregister, z. B. F10-F13 (Fig. 6), enthält je Element ein Flip-Flop und ist imstande, ein Muster binärer Ziffern zu speichern. Im Ruhezustand sind gleiche Komponenten jeder Stufe des Flip-Flop betätigt, während eine betätigte andere Komponente irgendeiner Stufe einen Arbeits-. zustand anzeigt.
Die Verbindungen zwischen den Anlagebestand teilen sind nicht dargestellt, jedoch sind ihre Ein gänge mit überweisungen versehen, welche die Her kunft bzw. die Bestimmung anzeigen.
Eine abgehende Verbindungsleitung OGJ (Fig. 1 und 4) wird von einem Niveau eines Wählers aus in bekannter Weise belegt. Das Relais A arbeitet, ge folgt von Relais B. Über einen Verbindungsschalter, wie er aus automatischen Schaltanlagen bekannt ist, wird ein Fernregister der abgehenden Verbindungs leitung zugeordnet. In der vorliegenden Beschreibung wird vorausgesetzt, dass dieser Schalter ein Kreuz schienenschalter CBS (Fig. 1) sei.
Die gewählte In formation wird durch das A-Relais über diesen Schalter zum Register TR wiederholt, welches nicht näher gezeigt ist, da es in Verbindung mit ausge führten Ämtern beschrieben worden ist. Das Fern register nimmt die gewählte Meldung auf und spei chert sie und ein Zähler F1 (Fig. 5), der als Ziffern verteiler arbeitet, schreitet mit dem Empfang jeder Ziffer vor. F1 besteht aus einer Reihe von Einrich tungen, z. B. aus mit Gas gefüllten Röhren, wobei jede Röhre der Reihe nach beim Empfang jeder Ziffer ionisiert wird.
Für die vorliegende Beschrei bung wird angenommen, dass die ersten drei durch den anrufenden Teilnehmer gewählten Ziffern das gewünschte Amt anzeigen; das Register TR erkennt eine solche Zahlenkombination als einer bestimmten Anrufkategorie entsprechend, der eine Grundgebühr zusteht.
Register, welche die Kategorie eines Anrufes und die dafür verrechenbare Gebühr unterscheiden, sind bekannt. Die Fig. 3 zeigt ein Impulsdiagramm für einen Kategorien- und Gebührenspeicher. Die An gaben werden auf den Trommelspuren festgehalten, die schematisch als Horizontale mit darauf als Recht ecke erscheinenden Impulsen dargestellt sind. Die Zuordnung der Horizontalen ist aus der Zeichnung ersichtlich. Die Speicher für die Kategoriekennzeich nung und die Gebühr sind in der Fig. 5 symbolisch als F5 bzw. F6 dargestellt. Die Tabelle I liefert dazu noch die Angaben für die Unterteilung der Impulse SP und PE der Fig. 3.
Der Speicher F5 für die Kategorienkennzeichnung und der Speicher F6 für die Gebühr bestehen aus Einrichtungspaaren, z. B. <I>A, a,</I> welche je ein Flip-Flop bilden. Diese werden auf bekannte, nicht näher beschriebene Weise ein gestellt, wobei die betätigten und unbetätigten Schalt elemente der Flip-Flop ein Bild, auch Muster ge nannt, bilden, das die Speicherung darstellt. Es sind beispielsweise in F5 die Flip-Flop-Elemente <I>A, b</I> und C leitend bzw. gezündet und in F6 die Flip-Flop- Elemente <I>a, B, c, D.</I> Erstere stellen die Kategorie eines Anrufes und letztere die Grundgebühr für die sen dar.
Die Zuordnungen von Kategorien und Ge bühren richten sich nach der Anlage, in welcher diese Schaltungen Anwendung finden.
Wie angedeutet, zählt der Ziffernverteiler F1 die empfangenen Ziffern, dabei schreitet er nach jeder Ziffer um eine Position weiter. Nach der dritten Ziffer vermittelt er auf FIC einen Ausgang, dieser schaltet das Flip-Flop F2 auf F2A. F9 bildet einen zvklischen Zähler, bei welchem die Ionisation einer Röhre die vorangehende löscht. Die Schrittschalt- impulse DP zum Vorschalten dieses Zählers werden, wie gezeigt, über ein Tor zugeführt, das durch F4A gesteuert und als betätigt vorausgesetzt wird.
Aus gänge von diesem Zähler werden jedem Register zu gesellt und wie gezeigt schliesst das Tor G1 für F3, wenn F9B betätigt ist. Damit ist das Flip-Flop F3 auf seiner A-Seite leitend. F3A betätigt über ein gemeinschaftliches Tor das Flip-Flop F4B und F4:I wird unwirksam. Das Tor zur Verbindung der DP- Impulse mit dem Zähler F9 wird geöffnet und der Zähler verbleibt im Zustand, bei welchem F9B be tätigt ist.
Der Ausgang F3A wird auch über den Verbindungsschalter CBS (Fig. 1) an die abgehende Verbindungsleitung OGJ angelegt und verbringt den Zähler F7 (Fig. 4) in die A-Lage.
Der Zähler F7 besteht wiederum aus einer Reihe von Gasentlade- röhren, die in bekannter Weise so zusammengeschal tet sind, dass die Ionisation einer Röhre die andern Röhren, welche leitend sind, löscht. F7A betätigt das Relais IS im Anodenstromkreis einer Röhre, und ein Schliesskontakt von Relais<I>IS</I> gibt ein positives Potential zum P-Draht in der abgehenden Verbin dungsleitung Fig. 4, der über den Wähler mit dem Leitungsstromkreis der anrufenden Leitung verbun den ist. Das am P-Draht erscheinende Signal löst die Identifikation der anrufenden Teilnehmerleitung aus.
In seiner Beantwortung wird die Identität der anru fenden Teilnehmernummer bestimmt und in elektro nischen Zählern dekadisch registriert. Die Ausgänge des Zählers können an den Identitätsspeicher 1D. <I>ST</I> (Fig. 6) angeschlossen werden, derart, dass die Iden tität der anrufenden Leitung registriert werden kann, indem die Flip-Flop jedes Speichers wie z. B. F10, nach einem Muster eingestellt werden, das den Ziffern entspricht, welche die Teilnehmernummer dar stellen. Die Speicher F10, F11, F12 und F13 sind vor der Einstellung auf ihren<I>a-, b-,</I> c- und d-Seiten betätigt.
Wenn angenommen wird, dass die 1000er- Ziffer eine 5 sei, veranlasst, bei Verwendung der dualen Aufzeichnung 1, 2, 4, 8, der Ausgang im Identifikations-Stromkreis <I>A, b, C</I> und<I>d</I> leitend zu sein. Der Speicher F10 befindet sich dann im Zustand, in welchem<I>A, C, b</I> und<I>d</I> leitend sind. Die Speicher F11, Fl2 und F13 werden auf gleiche Weise eingestellt. Vom Identifikationsstromkreis wird ferner noch ein Signal abgegeben, das anzeigt, dass die Teilnehmernummer vollständig in die Spei cher F10-F13 übertragen ist. Dieses Signal mach <I>F22A</I> (Fig. 6) leitend.
Auf diese Weise wurde die Intensität des anru fenden Teilnehmers registriert. Das Register enthält wie dargelegt über den Anruf Einzelheiten, wie die Kategorie des Anrufes (F5) und die Grundgebühr (F6). Der nächste Arbeitsvorgang besteht darin, diese Einzelheiten auf einem Abschnitt der Trommel A, welcher der abgehenden Verbindungsleitung zuge ordnet ist, die zum TR-Register gehört, das den Identifikationsvorgang begann, aufzuzeichnen.
In der abgehenden Verbindungsleitung Fig. 4 kann F7A nur in diesem Stromkreis ansprechen.<I>F22A</I> (Fig. 9) ist ebenfalls betätigt, so dass das Tor GP (Fig. 4) nur durchlässig wird, wenn ein Spurimpuls TP vorhanden ist, der die Spur anzeigt, in welcher ein Abschnitt, der dieser Verbindungsleitung zugeordnet ist, vorhan den ist, wenn ein TS-Impuls anfällt, der den Spur abschnitt für diese Verbindungsleitung anzeigt, und wenn der Impuls SP ankommt, der den Beginn eines Spurabschnittes anzeigt.
Das Tor GP entsperrt sich damit beim Beginn des richtigen Spurabschnittes und veranlasst über<I>GP</I> und PRL F8A (Fig. 6) zur Betäti gung. In der Fig. 6 sind dabei die Ausgänge<I>A, B, C</I> und D der Speicher F10, F11, F12 und F13 mit 16 Toren<I>GA</I> verbunden und die Ausgänge<I>a, b, c</I> und<I>d</I> mit weiteren 16 Toren<I>Ga.</I> F8A vermittelt allen Toren, eine Steuerung.
Wenn<I>F10A</I> betätigt ist, schliesst das Tor<I>GA</I> beim Empfang eines Impulses vom Element 2, wenn F10a leitend wäre, würde Ga entsperrt. In jedem dieser Fälle wird ein Signal durch diese Tore<I>GA</I> oder<I>Ga</I> an den + oder - Leiter zur Aufzeichnungseinrichtung Fig. 10 der Trommel A vermittelt. Der gebräuchlichen Aufzeichnungsart auf magnetischen Einrichtungen folgend, wird eine 1 in den angemessenen Elementen aufgezeichnet, wenn A, <I>B,</I> C oder<I>D</I> betätigt sind, und eine 0, wenn<I>a, b, c</I> oder d betätigt sind.
Es ist daher ersichtlich, dass Tore wie<I>GA</I> oder<I>Ga</I> aufeinanderfolgend geschlos sen werden, veranlasst durch die Elementimpulse 2 bis 17 und dass eine 1 oder eine 0 aufgezeichnet wird, so dass die Mitteilung im Identitätsspeicher nun auf die Trommel übertragen wird. Die Fig. 10 zeigt einen typischen Aufzeichnungsstromkreis. Es sei angenom men, dass ein Signal während eines Elementimpulses mit dem + Leiter verbunden sei. Dann ist das Tor GX (Fig. 10) während der Dauer des T1 Steuerimpules geschlossen, die Röhre A leitet und ein Impuls wird über den Transformator RT zum Aufzeichnungskopf RH geführt.
In gleicher Weise schliesst T2 das Tor GY, die Röhre<I>B</I> leitet und ein Impuls entgegen gesetzter Polarität bzw. Richtung wird über den Transformator RT zum Aufzeichnungskopf RH ge führt. Eine Welle, welche als Aufzeichnung 1 gezeigt ist, wird daher erzeugt und das Element der Trommel magnetisiert.
Wenn in gleicher Weise ein Signal auf den - Leiter gegeben wird, ist ersichtlich, dass die Tore Gx und Gy nacheinander geschlossen werden, die Röhren<I>B</I> und<I>A</I> in dieser Reihenfolge leiten und eine Welle entgegengesetzter Polarität erzeugt und das Element in entgegengesetztem Sinne magnetisiertwird. Wenn daher Tore wie<I>GA</I> und<I>Ga</I> geschlossen sind, ist ersichtlich, dass die Elemente auf der Trommel abhängig vom Identitätsspeicher (Fig.6) magnetisiert werden, und daher die Nummer des anrufenden Teil nehmers auf den Elementen 2 bis 17 aufgezeichnet wird. In ähnlicher Weise wird Mitteilung den Kate gorie- und Gebührenspeichern dem Fernregister ent nommen.
Jedes Tor, das Signale an die Leiter + und - (Fig. 10) zum Aufzeichnungsstromkreis vermittelt, wird durch F3A und F8A gesteuert und dadurch werden die Elemente 18 bis 24 betätigt, abhängig von den Ausgängen der Speicher F5 und F6 (Fig. 5). Die Anrufkategorie wird daher auf den Elementen 18 bis 20 und die Gebühr auf den Elementen 21 bis 24 der Trommel aufgezeichnet.
Am Ende des Spurabschnittes betätigt der Rück fuhrimpuls RS den Flip-Flop-Kreis F8 (Fig. 6) auf seiner B-Seite. Auf diese Weise wird die Steuerung F8A von allen Toren in den Fig. 5 und 6 entfernt und verhindert damit eine weitere Aufzeichnung.
Das Flip-Flop F3 (Fig. 5) wird über ein Tor, das durch F3A und F8B gesteuert wird, auf seiner B-Seite be tätigt. F3B gibt seinerseits einen Impuls ab, um das Flip-Flop F4 (Fig. 5) auf seinen A-Zustand zu ver bringen. Es ist ersichtlich, dass der Registerabtaster beginnt, vorzuschreiten, und zwar im Takt der An triebsimpulse. Er hält wieder an, wenn ein anderes Register vorgefunden wird, dessen Flip-Flop F2 auf der A-Seite betätigt ist.
Der Ausgang von F3A ver schwindet, wenn F3B betätigt ist. Das Signal wird von der abgehenden Verbindungsleitung entfernt und F7B in diesem Stromkreis wird über ein Tor, das durch F7A und F8B gesteuert wird, betätigt. F7A wird abgeschaltet und das Relais IS (Fig. 4) fällt ab. Das Signal zum Anwerfen der Identifikation eines an rufenden Teilnehmers wird vom P-Draht entfernt.
Der Ziffernverteiler F 1 im Fernregister ist über seine C-Lage hinausgelaufen, dies entweder veranlasst durch den Empfang von weiteren Ziffern im Register oder wenn erforderlich, wenn F3B leitend wird. F2A kann im Register nicht wieder betätigt werden. Ebenfalls bleibt F3A unbetätigt und alle Tore, die mit den Register speichern verbunden sind, stehen offen, so dass, wenn einmal die Mitteilung dem Register entnommen wor den ist, diese nicht wieder aufgezeichnet werden kann.
Der nun vorliegende Zustand ist jener, bei wel chem der anrufende Teilnehmer bzw. dessen Num mer, die Anrufkategorie und die Gebühr, welche alle zu einer bestimmten abgehenden Verbindungsleitung gehören, auf einem Abschnitt der Trommel aufge zeichnet sind, der dieser Verbindungsleitung zugeord net ist. Das Register fährt mit der Steuerung des Aufbaues des Anrufes zum geforderten entfernten Amt in bekannter Weise weiter und kehrt in die Ruhelage zurück, wenn die Verbindung aufgebaut ist.
Wenn der angerufene Teilnehmer antwortet, arbeitet das Relais D in der abgehenden Verbindungs leitung. F7C (Fig. 4) wird über ein Tor, das durch F7B gesteuert wird, und einen Impuls, welcher von der Betätigung des Relais D herrührt, betätigt. Es ist nun erforderlich, die Zeit der Beantwortung auf dem Spurabschnitt der Trommel aufzuzeichnen, der dieser Verbindungsleitung zugeordnet ist. Wenn F7C betätigt ist, schliesst das Tor GT (Fig. 4).
Dabei muss ein Impuls TP vorhanden sein, der die Spur anzeigt, auf welcher sich der Spurabschnitt befindet, ferner ein Impuls T3, welcher den richtigen Spurabschnitt anzeigt und endlich ein Impuls SP, welcher den Be ginn der richtigen Speicherabschnitte meldet.<I>F14A</I> (Fig. 7) wird dann betätigt und die Beantwortungs zeit folgendermassen aufgezeichnet: F15 und F16 (Fig. 7) sind Speicher, die aus Flip Flop-Paaren bestehen. F15 speichert die Stunden und F16 die Minuten, wie sie von einer Zeitgabeeinrich- tung (nicht gezeigt) abgegeben werden.
Diese Mit teilung wird in die binäre Form gespeichert. Als Bei spiel sei die Antwortzeit 17.42 angenommen, welche im Stundenspeicher F15 die Flip-Flop in<I>A, E, b, c,</I> r1 betätigt, wobei<I>A, B, C, D</I> und E 1, 2, 4 und 8 und 16 entsprechen. In gleicher Weise sind im Minutenspeicher<B>F16</B> die Flip-Flop in<I>F, D, B, a, c</I> und e betätigt, was der Angabe von 42 Minuten ent spricht. Diese Speicherungen ändern sich natürlich fortlaufend, und die Zeit wird immer durch die Aus gänge der Flip-Flop in den Speichern auf der Grund lage von 24 Stunden angezeigt. An die Ausgänge A, B usw. der Speicher F15 und F16 und ebenso an die Ausgänge<I>a</I> und<I>b</I> usw. sind Tore angeschlossen.
Diese werden durch<I>F14A</I> gesteuert und nachein ander durch Elementimpulse<I>PE25</I> bis 35, die von den Ausgängen des Zeitgeberspeichers abhängig sind, geschlossen. Die Signale werden mit den + oder Leitern verbunden, die zum Aufzeichnungsstromkreis führen und die Antwortzeit wird auf der Trommel aufgezeichnet.
F14B wird wirksam, wenn der Rückführimpuls RS ankommt. Alle Tore, die mit dem Zeitgeberspei- cher verbunden sind, sind offen und F7D wird in der abgehenden Verbindungsleitung über ein Tor be tätigt, das durch F14B und F7C gesteuert wird.
Die Lage ist nun so, dass auf dem Spurabschnitt, welcher dieser Verbindungsleitung zugeordnet ist, die Ele mente 2 bis 17 die anrufende Teilnehmernummer gespeichert haben, die Elemente 18 bis 20 die Anruf kategorie, die Elemente 21 bis 24 die Gebühr, die Elemente 25 bis 29 die Stunden und die Elemente 30 bis 35 die Minuten, wobei letztere zwei Angaben die Beantwortungszeit des Anrufes darstellen.
Die Fig. 8 zeigt einen Stromkreis, welcher, wenn der Anruf mehr als 3 Minuten dauert, einen Ton zum anrufenden Teilnehmer sendet. Der Aufzeich nungskopf und der Ablesekopf sind um 34 Elemente verschoben gezeigt, so dass, wenn der Beginn eine Spurabschnittes unter dem Aufzeichnungskopf durch geht, die letzten 2 Elemente der 6 Elemente, welche die Antwortzeit in Minuten festhält, unter dem Ab lesekopf durchgehen. Eine Dauer-Überwachung <I>DM</I> (Fig. 8) ist ebenfalls gezeigt. Sie besteht aus zwei Flip-Flop <I>AB</I> und CD und kann so eingerichtet sein, dass sie die letzten 3 Minuten der Zeit aufzuzeichnen vermag.
Daher können Ausgänge von F16 (Fig. 7) die Speicher<I>F20A</I> und C steuern. Ferner kann ein anderer Zeitgeberspeicher, der jenem der Fig. 7 gleich ist, vorgesehen sein, welcher von einer Uhr ge steuert wird. Dieser Speicher kann derart sein, dass er sich immer 3 Minuten hinter dem ersten Speicher befindet. Die Ausgänge dieses Speichers können <I>F20A</I> und<I>F20C</I> der Dauer-Überwachung F20 steuern.
Es wird hier daher angenommen, dass ein solcher. Zeitgeberspeicher, welcher dem Zeitgeberspeicher der Fig. 7 um 3 Minuten nachläuft, die Überwachung der Zeitdauer übernehme.
Im Verbindungsstromkreis (Fig. 4) war F7D be tätigt, als die Zeit der Antwort auf den Anruf aufge zeichnet wurde. Zum Zwecke der Erklärung wird an genommen, dass F21B, wie später beschrieben wird, wirksam sei. Das Tor GW wird durch<I>F21B</I> und F7D gesteuert und nur geschlossen, wenn die Impulse TP, TS und SP vorhanden sind, welche die entspre chende Spur, welche der Verbindungsleitung zugeord net ist, den entsprechenden Spurenabschnitt und den Beginn dieses Abschnittes anzeigen.
Wenn das Tor GW geschlossen ist, wird über WT <I>F18A</I> wirksam. Wenn die letzten 2 Elemente des Minutenanteils der Antwortzeit unter dem Ablesekopf durchgehen, wel cher mit dem Flip-Flop F17 verbunden ist, wird an genommen, dass<I>F17A</I> anspricht, wenn 1, und F17B, wenn 0 aufgezeichnet worden ist. Die Tore GM und GN werden durch den Ausgang von<I>F17A</I> gesteuert, und zwar durch<I>F18A</I> sowie die Elementimpulse <I>PE35</I> und 35, so dass der Speicher F19 den Zustand der letzten 2 Elemente auf der Trommel aufzeichnet.
Wenn der Anruf während dreier Minuten angedauert hat, wird schliesslich ersichtlich, dass die Ausgänge der Speicher F19 und F20 übereinstimmen, da die Dauerüberwachung, welche immer 3 Minuten beträgt, nun dieselbe Aufzeichnung aufweist wie F19. Wenn die Ausgänge<I>A, B,</I> C und<I>D</I> der Speicher F19 und F20 übereinstimmen, schliessen die Tore GT <I>1</I> bis GT4 und über die andern gezeigten Tore wird ein Signal zum OGJ-Tonkontroll-Leiter TCL vermittelt, welches veranlasst, dass<I>F21A</I> im Verbindungsstrom kreis Fig. 4 wirksam wird, um<I>F21B</I> unwirksam zu machen.
Der Ausgang von<I>F21A</I> betätigt das Relais T, das sich im Anodenstromkreis einer Röhre befin det, wie das Relais<I>IS,</I> und es wird ein Ton über die Wicklung von Relais A zum anrufenden Teilnehmer vermittelt. Nach einer angemessenen Zeit wird ein Tonbemessungsimpuls PT das Tor<I>GF</I> (Fig. 4) ent- sperren, da<I>F21A</I> wirksam ist und nun<I>F21B</I> be tätigt wird. Das Relais T fällt ab und der Ton wird abgeschaltet.
Wenn der anrufende Teilnehmer am Ende des Gespräches seinen Hörer auflegt, fällt das Relais A gefolgt durch Relais<I>B</I> ab. F7E wird über ein Tor, das veranlasst durch F7D und das Abfallen von Relais B geschlossen wird, wirksam. Anrufeinzel heiten, die sich auf den anrufenden Teilnehmer be ziehen, und welche auf den Spurabschnitt der A- Trommel gespeichert wurden, werden ihr nun ent nommen und diese Mitteilung wird zu einem Zwi schenspeicher gegeben, der einer Recheneinrichtung zugeordnet ist.
Wie zuvor erwähnt, ist der Ablese- kopf um 34 Elementlagen vom Aufzeichnungskopf verschoben, und beim Aufzeichnen von Angaben in einem Spurabschnitt werden die Impulse TP, TS und PE, welche die Spur, den Spurabschnitt und die Spurelemente anzeigen, verwendet. Zum Ablesen von Mitteilung von der Trommel werden die Impulse TR verwendet, die, um 34 Elemente gegen die Impulse TS verschoben sind, wie die Fig. 3 zeigt.
Diese Im pulse arbeiten mit den Elementimpulsen zur Ent nahme. von Mitteilung, wie die Tabelle I zeigt, zu sammen.
Im abgehenden Verbindungsleiterstromkreis (Fig. 4) wurde F7E wie zuvor beschrieben wirksam, als der anrufende Teilnehmer die Verbindung be endete. Das Tor GC wird durch den Ausgang F7E, durch den Impuls TP, welcher die Spur anzeigt, auf welcher die Mitteilung aufgezeichnet war, durch den Impuls TR, welcher den Abschnitt anzeigt, der für die Aufzeichnung der Mitteilung verwendet wurde, die sich auf die Verbindungsleitung bezog, und durch den Startimpuls, welcher den Beginn des Durch ganges der aufgezeichneten Mitteilung unter dem Ablesekopf anzeigt,
gesteuert. Es wird ebenfalls durch den Ausgang von<I>F23A</I> beeinflusst, der anzeigt, dass der Rechner frei ist. Wenn das Tor GC schliesst, wird über<I>CL F22A</I> (Fig. 9) wirksam sowie F17 (Fig. 9), welcher mit dem Ausgang des Ablesekopf- verstärkers verbunden ist, und anspricht, wenn die Elemente unter dem Kopf durchgehen.
Dabei arbei tet<I>F 17A,</I> wenn eine 1 aufgezeichnet worden ist, und F17B für eine 0. 16 Tore, GRI (Fig. 9), werden durch F22A, <I>F23A</I> und durch<I>F17A</I> sowie Impulse, welche den Elementen entsprechen, in denen die Iden tität des anrufenden Teilnehmers aufgezeichnet wor den ist, gesteuert.<I>F23A</I> wird nur wirksam, wenn der Rechner frei ist, und zum Zwecke der Beschrei bung ist angenommen worden, dass dieser einen Im puls abgibt; wenn er zugänglich ist;
die Tore GRI schliessen daher in Aufeinanderfolge für jede Betäti gung von F17A, und ein Identitätsspeicher, der als Teil des Rechnerspeichers gezeigt ist, zeichnet daher die Nummer des anrufenden Teilnehmers auf. In genau derselben Weise werden Angaben bezüglich die Anrufkategorie, die Gebühr und die Antwortzeit in den Speichern des Rechners empfangen. Wenn alle Mitteilungen entzogen worden sind, werden F22B und<I>F23B</I> durch den Auslöseimpuls PE33 betätigt.
In diesem Falle veranlassen der Elementimpuls 33 und der Ausgang von<I>F22B</I> zusammen mit F7E die Stufe F7F in Fig. 4 über ein Tor wirksam zu werden und das Tor GC öffnet sich beim Impuls PE34. Alle Mitteilungen bezüglich die Anrufeinzelheiten in Verbindung mit der abgehenden Verbindungsleitung sind nun in die Speicher des Rechners übertragen worden.
In der Fig. 9 ist ein Speicher für die Auslösezeit als Teil des Rechnerspeichers gezeigt. Es wird ange nommen, dass dieser Speicher dauernd die Zeit, wie sie durch ein Zeitgeber registriert wird, anzeigt. In bekannter Weise können die Speicherung der Beant wortungszeit und der Auslösezeit des Anrufes mitein ander verglichen werden. Dabei wird eine Subtrak tion ausgeführt und die Dauer des Anrufes bestimmt. Des weiteren kann der Rechner, da die Kategorie und die Gebühr des Anrufes aufgezeichnet worden sind, und er die Dauer des Anrufes kennt, mit be- hannten Mitteln die belastbare Gebühr bestimmen.
Ferner wird eine B-Trommel gezeigt, deren Auf gabe es ist, die belastbare Gebühr und die Nummer des anrufenden Teilnehmers zu speichern. Die An ordnung ist so getroffen, dass jede Spur der Trommel Teilnehmern einer 100er-Gruppe zugeordnet ist. Die Fig. 13 zeigt die Impulse bei der Wahl der Spur, welche einer Gruppe von 100 Teilnehmern zuge messen ist. Die Ausgänge vom Identitätsspeicher Fig. <I>9,</I> IDST, sind mit den Speichern F24 bis F27 (Fig. 11) verbunden.
Jeder besteht aus vier Flip-Flop. Die Nummer des anrufenden Teilnehmers ist in F24 bis F27 als binäres Muster gespeichert. Zum Beispiel entsprechen<I>A, D,</I> F und<I>H</I> der<I>1; B,</I> C, F und<I>H</I> der 2 und<I>B, C, F</I> und G der 10. Die Ausgänge von F24 und F25 sind derart mit 10 Toren verbunden, dass eine 1 F28 (1) und eine 0 F28 (0) betätigt. Die in den Speichern F24 bis F27 binär enthaltene Num mer des anrufenden Teilnehmers vermittelt die IOOOer und 100er in die Speicher F28 und F29, wo sie in Dezimalform erscheinen.
In der Fig. 11 sind 100 Tore gezeigt, von denen jedes durch die Ausgänge von F28 und F29 gesteuert wird, so dass eine von 100 Ein richtungen entsprechend den 1000ern und den 100er- Ziffer leitend wird. Diese leitende Einrichtung, die als Röhre dargestellt ist, zeigt die 100er-Gruppe an, in welcher sich der anrufende Teilnehmer befindet. Der Ausgang einer solchen Einrichtung ist mit einem Tor verbunden, das ferner durch einen TP-Impuls, der die Spur anzeigt, die den 100er-Gruppen von Teilnehmern zugeordnet ist, sowie durch Impulse CM gesteuert wird, welche freie Abschnitte solcher Spu ren anzeigen.
Irgendein freier Spurabschnitt gibt sei nen CM-Impuls beispielsweise veranlasst durch das Vorhandensein eines markierten Elementes oder Markierung am Beginn eines Abschnittes ab. Ein solcher Impuls ist nicht vorhanden, wenn der ein zelne Spurabschnitt verwendet worden ist. Wenn daher der Teilnehmer sich zum Beispiel in der 100er- Gruppe 92 befindet, wird ein Tor, das an die Röhre 92 angeschlossen ist, leitend, wenn der Impuls<I>TP92</I> und ein CM-Impuls auftreten.
<I>F30A</I> (Fig. 11) wird über ein Tor wirksam ge- macht, das an die Ausgänge aller eben erwähnten Tore angeschlossen ist. Wenn nun<I>F30A</I> leitend ist, werden die lOer- und Einerziffern des Teilnehmers zusammen mit der belastbaren Gebühr, wie sie durch den Rechner bestimmt wurde, in einem freien Ab schnitt der richtigen Spur der B-Trommel aufgezeich net, wie in der Fig. 12 gezeigt wird. Wie zuvor erwähnt, wurde angenommen, dass der Rechner die belastbare Gebühr bestimmt habe, und diese Mittei lung in einem Speicher, wie sie in der Fig. 12 gezeigt sind, aufgezeichnet wurde.
Eine Reihe von Toren ist mit den<I>A, C, E,</I> G und<I>B, D,</I> F und<I>H</I> Seiten der l0er und Einerspeicher der Fig. 11 und mit ähnlichen Ausgängen des Speichers der belastbaren Gebühr F31 (Fig. 12) verbunden, gezeigt. Diese Tore werden durch den Ausgang von<I>F30A</I> gesteuert und in Aufeinanderfolge durch Elementimpulse, welche den Elementlagen der B-Trommel (Fig. 13) entspre chen, betätigt.
Gesteuert durch die genannten Tore werden Signale mit den + und - Leitern des Auf zeichnungsstromkreises verbunden, und Mitteilung wird auf der B-Trommel in genau derselben Weise aufgezeichnet, wie für die Aufzeichnung auf der A-Trommel beschrieben wurde. Am Ende der Auf zeichnung veranlasst der Auslöseimpuls RS den Flip- Flopteil <I>F30B</I> wirksam zu werden, und<I>F30A</I> un wirksam zu sein. Dadurch werden alle Tore in der Fig. 12 geöffnet.
F30B veranlasst<I>F23A</I> (Fig. 9), hervorgerufen durch einen Impuls, der vom Ausgang <I>F30B</I> stammt, wirksam zu werden, und mit<I>F23A</I> betätigt, werden die Tore GC in allen abgehenden Verbindungsleitungen für die Aufzeichnung des näch sten Auslösezustandes vorbereitet. Die B-Trommel enthält nun in einem freien Abschnitt der Spur, welche einer 100er-Teilnehmergruppe zugeordnet ist, die Identität des anrufenden Teilnehmers in dieser Gruppe zusammen mit der belastbaren Gebühr auf gezeichnet.
Obschon nicht gezeigt, kann, wenn ein freier Spurabschnitt zur Aufzeichnung von Informa tion verwendet worden ist, der CM-Impuls, der diesen freien Abschnitt anzeigte, entfernt werden, und es kann keine weitere Mitteilung mehr auf diesen Ab schnitt gegeben werden.
Die Mitteilung kann der B-Trommel entnommen werden und in irgendeiner gewünschten Art und Weise zur Herstellung der Gebührenrechnung für den Teilnehmer Verwendung finden..
Es sei ausdrücklich erwähnt, dass die vorliegende Beschreibung eines Anwendungsbeispiels die Erfin dung keineswegs auf dieses begrenzt.