CH337603A - Nadel zur Herstellung von Maschenware - Google Patents

Nadel zur Herstellung von Maschenware

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CH337603A
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Luchsinger S Handelsgesellscha
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B35/00Details of, or auxiliary devices incorporated in, knitting machines, not otherwise provided for
    • D04B35/02Knitting tools or instruments not provided for in group D04B15/00 or D04B27/00

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  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description


  Nadel zur Herstellung von Maschenware    Die Erfindung bezieht sich auf Nadeln zur Her  stellung von Maschenware mit mindestens zwei rela  tiv zueinander beweglichen Teilen, so z. B. Zungen  nadeln und Hakennadeln mit Schliessklappen (Klapp  zungen bzw. federnden Haken), wie man sie üblicher  weise an Strick- und Wirkmaschinen,     Kuliermaschinen     und zum Wiederaufnehmen von Maschen benützt.  



  Die Zungennadel     wurde    schon vor etwa 100 Jahren  erfunden, aber sie weist bis heute noch den Nachteil  auf, dass sie sich beim Arbeitsvorgang nicht immer  sicher öffnet oder schliesst, da die Zunge einer ein  fachen Zungennadel nicht ein     zwangläufig    gesteuer  tes Schaltelement wie z. B. ein     nockengesteuerter     Schieber ist. Ferner bestehen die meist verwendeten  Zungennadeln noch ganz aus gleichem Material,  nämlich aus verhältnismässig leicht rostendem,  magnetischem Stahl.  



  Bei Strickmaschinen müssen sich die Zungen  nadeln äusserst exakt und mit hoher Geschwindigkeit  und ausserdem noch mit kleinen Kräften öffnen oder  schliessen lassen, da sonst Strickfehler, sogenannte Fall  maschen, entstehen. Ausserdem soll die Stellung jeder  Zunge auf den ersten Blick leicht erkennbar sein.  



  Es gibt verschiedene Gründe dafür, dass sich eine  Zungennadel während des Betriebes nicht mehr  leicht öffnet oder schliesst. Neben Verschmutzung,  Einklemmen von Wollfasern in die Zungenlager  kann auch der     remanente    Magnetismus in einer  Nadel bewirken, dass die für die Betätigung der  Nadelzunge nötige Kraft sehr gross sein muss.  



  Gegen das Verschmutzen der Zungennadeln  durch Wollfasern wurde schon vorgeschlagen, den  Schlitz, in dem die Zunge der Zungennadel gelagert  ist, zu verbreitern und auf der von der Arbeitsseite  abgewendeten Seite zu erweitern, wie das in der  deutschen Patentschrift Nr. 586678 beschrieben ist.  Dies ermöglicht eine weitgehende Selbstreinigung    der Zungenlager. Diese Massnahme verhindert natür  lich nicht das durch     remanenten    Magnetismus ver  ursachte Kleben der Nadelzungen in einer Endlage.  



  Die Gefahr, dass     remanenter    Magnetismus das  einwandfreie     (Offnen    und Schliessen der Nadeln ver  hindert; nimmt mit der zunehmenden Verwendung  von magnetischen Haltevorrichtungen, Spannplatten,  magnetischen     Separatoren    und Werkzeugen in der  Fabrikationstechnik immer mehr zu. Weil sowohl  im Textilbetrieb als auch in den Haushaltungen  magnetische Fixiervorrichtungen und     im    Haushalt  zudem magnetische Kinderspielzeuge immer grössere  Verbreitung finden, nimmt auch am Gebrauchsort  der     Haushaltstrickapparate    die Gefahr der unbeab  sichtigten     Magnetisierung    von Zungennadeln zu.  



  Daher genügt es nicht mehr, die Zungennadeln vor  dem Einbau zu entmagnetisieren, da sie später beim  Gebrauch zufällig wieder magnetisiert werden können.  



  Um dies zu verhindern, könnte man die ganze  Nadel aus nichtmagnetischem Stahl oder extrem  magnetisch weichem Eisen anfertigen. Herstellungs  art und Preis verhindern jedoch einerseits die Ver  wendung von nichtrostendem Stahl. Anderseits hat  magnetisch weiches Eisen ungünstige Festigkeits  eigenschaften.  



  Ähnliche Folgen hat die     Magnetisierbarkeit    auch  bei andern zur Herstellung von Maschenware dienen  den     Nadeln,    z. B. Hakennadeln.  



  Bei der erfindungsgemässen Nadel soll das     An-          einanderkleben    der beiden relativ zueinander beweg  lichen Teile infolge magnetischer Einflüsse dadurch       verhindert    werden, dass diese beiden Teile minde  stens teilweise aus verschiedenem Material bestehen,  derart, dass mindestens einer dieser Teile mindestens  dort, wo er im Verlauf des     Maschenbildungsprozesses     den andern Teil zeitweise berührt, aus     nichtmagneti-          sierbarem    Material besteht.      Man kann nun einen der beiden Teile ganz aus  nicht     magnetisierbarem    Material herstellen, so z. B.

    bei einer Zungennadel die Zunge aus Beryllium  bronze oder den andern, das heisst grösseren Teil,  also den Schaft, aus einem Kunststoff.  



  Die     beiliegende    Zeichnung zeigt den vordern Teil  von zwei als Zungennadeln ausgebildeten Ausfüh  rungsformen der Erfindung, in teilweise geschnittener  Seitenansicht.  



  Die     Fig.    1 zeigt eine Zungennadel, bei welcher  die Zunge durch das Strickgut     geöffnet    und geschlos  sen wird.  



  Die     Fig.    2 zeigt eine Zungennadel, deren Zunge       zwangläufig        geöffnet    und geschlossen wird.  



  An dem mit 1 bezeichneten Nadelschaft des  ersten, in der     Fig.    1 dargestellten Ausführungsbei  spiels ist die Zunge 2 mittels einer Achse 3 drehbar  befestigt.  



  Die Zunge 2 wird bei der Hin- und     Herbewegung     der Nadel durch das Strickgut geöffnet und geschlos  sen, wie das bekannt ist. Der Schaft 1 kann nun bei  spielsweise aus Stahl bestehen und die Zunge 2 aus       Berylliumbronze.    Man könnte auch den Schaft 1  oder mindestens sein vorderes Ende aus einem     nicht-          magnetisierbaren    Material, z. B.     Berylliumbronze,     oder einem     Kunststoff        verfertigen    und die Zunge 2  aus Stahl.

   Auch mit einem Kunststoffüberzug der  Schaftspitze oder einem     überzug    aus einem andern       nichtmagnetisierbaren        Material    liesse sich der Zweck  der Erfindung erreichen.  



  Die     Fig.    2 zeigt eine Zungennadel, die einen  Schaft 4, eine um eine Achse 5 drehbare Zunge 6  und eine Feder 7 aufweist. Die Zunge 6 weist eine  Nase 8 und einen Nocken 9 auf, die die     zwangläufige     Einstellung der Zunge je nach der Stellung der Nadel  relativ zum Nadelbett 10 bewirken. Auch hier muss  mindestens der Schaft 4 oder die Zunge 6 ganz oder  teilweise aus     nichtmagnetisierbarem    Material be  stehen, und zwar     derart,    dass die Zunge 6 nicht  durch die magnetische     Remanenz    am Schaft 4 kleben  bleiben kann.  



  Bei den Ausführungsbeispielen werden die Nach  teile des     remanenten    Magnetismus ausgeschaltet,  ohne dass dadurch eine nennenswerte Erhöhung der       Herstellungs-    und Materialkosten eintritt. Die nicht  magnetische Zunge 2, 6 erhöht nämlich die Her  stellungskosten nicht, da der     Rohstoffbedarf    aus  edlerem Material äusserst gering ist. Es lassen sich  ohne weiteres Materialien finden, die sich sogar  leichter als Stahl bearbeiten lassen, so z. B. die be  reits genannte     Berylliumbronze.     



  Weiterhin hat man den wesentlichen Vorteil, dass  man durch Wahl eines geeigneten Materials oder  einer entsprechenden Oberflächenbehandlung einen  drastischen Farbunterschied zwischen Zunge 2, 6  und Schaft 1, 4 erhalten kann, damit man von Auge  viel leichter feststellen kann, ob alle Nadeln geöffnet  sind oder nicht. Ferner kann die Verwendung von  nichtmagnetischem Material den     Vorteil    des teilwei  sen Rostschutzes der Zungennadeln bringen, denn es    gibt Materialien, z. B. die     Berylliumbronze,    die  sowohl leichter zu bearbeiten als auch schwerer     oxy-          dierbar    sind und dazu noch gute mechanische Eigen  schaften besitzen. Zudem unterscheidet sich eine so  verbesserte Nadel in der Arbeitsweise nicht von den  üblichen Nadeln.

   Sie weist die bisherigen Festigkeits  eigenschaften auf und, was sehr wichtig ist, es kön  nen zu ihrer Herstellung die bis jetzt gewonnenen       Erfahrungen    weiter verwendet werden.  



  Es ist natürlich klar, dass die Elimination der oft  bedeutenden Kräfte, die durch     remanenten    Magnetis  mus entstehen können, nicht nur bei Zungennadeln  zweckmässig ist, sondern auch bei andern Nadeln  mit mindestens zwei relativ zueinander beweglichen  Teilen, so z. B. bei Röhrennadeln nach dem     DRP.          Nr.355757    oder Nr. 867575 oder bei Nadeln mit       zwangläufig    gesteuerten Zungen, weil dadurch die  Lebensdauer der Einzelteile     vergrössert    wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Nadel zur Herstellung von Maschenware, mit mindestens zwei relativ zueinander beweglichen Tei len, dadurch gekennzeichnet, dass zur Verhinderung des Aneinanderklebens dieser Teile infolge magneti scher Einflüsse diese beiden Teile mindestens teil weise aus verschiedenem Material bestehen, derart, dass mindestens einer dieser Teile mindestens dort, wo er beim Maschenbildungsprozess den andern Teil zeitweise berührt, aus nichtmagnetisierbarem Mate rial besteht. UNTERANSPR'OCHE 1. Nadel nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass einer der relativ zueinander beweg lichen Teile ganz aus nichtmagnetisierbarem Material besteht. 2.
    Nadel nach Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass der oder die kleineren Teile aus nicht- rnagnetisierbarem Material bestehen. 3. Nadel nach Unteranspruch 2, dadurch gekenn zeichnet, dass der kleinere Teil eine andere Farbe aufweist als der grössere Teil. 4. Nadel nach Unteranspruch 3, dadurch gekenn zeichnet, dass der kleinere Teil aus schwer oxydier- barem Material besteht. 5. Nadel nach Unteranspruch 4, dadurch gekenn zeichnet, dass der kleinere Teil aus Berylliumbronze besteht. 6.
    Nadel nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der grössere der beiden relativ zuein ander beweglichen Teile mindestens teilweise aus nichtmagnetisierbarem Material besteht. 7. Nadel nach Unteranspruch 6, mit mindestens einer Klappzunge, dadurch gekennzeichnet, dass die andern Teile dort, wo das freie Ende der Zunge an liegt, aus nichtmagnetisierbarem Material bestehen.
CH337603D 1955-08-04 1955-08-04 Nadel zur Herstellung von Maschenware CH337603A (de)

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