CH337604A - Fadenführ- und Spannvorrichtung für Flachstrickmaschinen - Google Patents
Fadenführ- und Spannvorrichtung für FlachstrickmaschinenInfo
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- D04B15/00—Details of, or auxiliary devices incorporated in, weft knitting machines, restricted to machines of this kind
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- D04B15/44—Tensioning devices for individual threads
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Description
Fadenführ- und Spannvorrichtung für Flachstrickmaschinen Bei Flachstrickmaschinen wird zur Erzeugung einer klaren Maschenbildung an den Warenkanten zwischen Fadenführernüsschen und Garnspule eine Fadenführ- und Spannvorrichtung angeordnet, um bei Schlittenumkehr den Faden stets unter gleich mässiger Spannung den strickenden Nadeln zuzu führen.
Bei der Herstellung von regulären Warenstücken mit Maschenminderungen oder Zunahmen, ohne Veränderung der Fadennüsschenwege nach Mass gabe der wechselnden Warenbreite, erweist sich der Ausschlag einer üblichen Spannfeder zur Aufnahme der überflüssigen Fadenlänge als ungenügend. Des halb wurden längere Spannfedern vorgesehen, die mehr Platzbedarf benötigen, grössere Schwingungen verursachen und eine Fadenspannung mit unter schiedlicher Stärke ausüben.
Die vorliegende Erfindung bezweckt die Vermei dung dieser Nachteile durch Schaffung einer Faden führ- und Spannvorrichtung mit einer um eine Achse schwingenden Spannfeder, welche dazu dient, bei Schlittenumkehr den Faden stets unter gleich mässiger Spannung den strickenden Nadeln zuzu führen.
Die Fadenführ- und Spannvorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, dass die um eine Achse schwingende Spannfeder einen durch die Fadenspan nung nicht biegsamen Mittelteil aufweist und am äussern Ende mindestens zwei hintereinander ange ordnete Fadenösen besitzt, denen je ein auf einem Träger befestigtes Führungsorgan zugeordnet ist, so dass zwecks Aufnahme einer grösstmöglichen Faden länge zwischen den Führungsorganen und den Faden ösen eine der Zahl der auf der Spannfeder angeord neten Ösen entsprechende Anzahl Fadenschlaufen gebildet werden können.
Die Spannfeder kann zwischen ihrem als Schrau benfeder ausgebildeten Einspannende und der inner- sten Fadenöse teilweise mit einem zusätzlichen, star ren Organ versehen sein.
Die Führungsorgane können als Fadenösen oder aber mindestens teilweise als Knotenfänger und oder Fadenklemme ausgebildet sein.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegen standes ist in der Zeichnung dargestellt. In derselben zeigen: Fig. 1 eine übliche Fadenführ- und Spannvorrich tung in der Seitenansicht, Fig. 2 ein Ausführungsbeispiel der erfindungs gemässen Fadenführ- und Spannvorrichtung für eine Flachstrickmaschine.
In der Zeichnung bezeichnet 1 den Träger einer Fadenführ- und Spannvorrichtung, 2, 3, 4 Faden ösen und 5,6 Fadenführungsorgane. Letztere kön nen ebenfalls als Fadenösen ausgebildet sein, oder es können an deren Stelle mindestens teilweise Knoten fänger und/oder Fadenklemmen bekannter Art vor gesehen werden. Auf dem Träger 1 ist eine Achse 7 befestigt, welche von einer Schraubenfeder 9, die am einen Ende einer um die Achse schwingbaren Spannfeder 8 gebildet ist, umschlossen wird.
Die Spannfeder 8 besitzt am der Schraubenfeder 9 gegen ständigen Ende bei der bekannten Ausführung (Fig. 1) eine Fadenöse 10 und beim Ausführungs beispiel der erfindungsgemässen Vorrichtung (Fig. 2) zwei hintereinander angeordnete Fadenösen 10 bzw. 11, welch letzteren je eines der auf dem Träger be festigten Führungsorgane 6 bzw. 5 zugeordnet ist. Mit 12 schliesslich ist der Faden bezeichnet, welcher sich in Richtung des Pfeils A durch die Fadenführ- und Spannvorrichtung bewegt.
Das Verstärken und das Vermindern der Span nung mittels der Feder 8 erfolgt in bekannter Weise durch Drehen der Achse 7. Solange der Faden 12 durch das Stricken straffgezogen ist, wird, wie bei der bisher bekannten Spannvorrichtungen (Fig. 1) die Spannfeder 8 in die in Fig. 2 strichpunktiert dargestellte Lage niedergezogen.
Ist überflüssiger Faden vorhanden, wie dies sich bei der Umkehr des Schlittens ergibt, so wird die Spannfeder 8 durch die an ihrem einen Ende gebildete Schraubenfeder 9 hochgezogen, so dass der von den Nadeln unver- strickte Faden stets eine gleichmässige Spannung aufweist. Hierbei dienen die beiden hintereinander angeordneten Fadenösen 10 bzw. 11 und die ihnen zugeordneten Führungsorgane 6 bzw. 5 der Bildung einer der Zahl der auf der Spannfeder angeordneten Ösen entsprechenden Anzahl Fadenschlaufen, die ihrerseits die Aufnahme einer grösstmöglichen Faden länge ermöglichen.
Die Zahl der Ösen und Führungs organe könnte je nach der aufzunehmenden Faden länge selbstverständlich auch mehr als je zwei be tragen.
Diese Anordnung von mindestens zwei Faden ösen 10, 11 am äussern Ende der Spannfeder 8, zwecks Bildung mehrerer Fadenschlaufen, bewirkt einen grösseren Spannungswiderstand. Damit aber dennoch während des Betriebes der Spannfeder so wohl am innern Ende die Regulierungsempfindlich keit wie auch am äussern Ende die Geschmeidigkeit beibehalten werden kann, ist die Spannfeder 8, wel che von üblicher Stärke ist, zwischen der Schrauben feder 9 und der innern Fadenöse 11 mit einem durch. die Fadenspannung nicht biegsamen Mittelteil versehen, der dadurch gebildet ist, dass sie auf einem Teil ihrer Länge von einem starren Organ 8', bei spielsweise einem Messingröhrchen oder dergleichen, umschlossen ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Fadenführ- und Spannvorrichtung für Flach strickmaschinen, mit einer um eine Achse schwing baren Spannfeder, welche dazu dient, bei Schlitten umkehr den Faden stets unter gleichmässiger Span nung den strickenden Nadeln zuzuführen, dadurch gekennzeichnet, dass die um eine Achse (7) schwing bare Spannfeder (8) einen durch die Fadenspannung nicht biegsamen Mittelteil (8') aufweist und am äussern Ende mindestens zwei hintereinander ange ordnete Fadenösen (10, 11) besitzt, denen je ein auf einem Träger (1) befestigtes Führungsorgan (5, 6) zugeordnet ist, so dass zwecks Aufnahme einer grösstmöglichen Fadenlänge zwischen den Führungs organen (5, 6) und den Fadenösen (10, 11)eine der Zahl der auf der Spannfeder (8) angeordneten Ösen entsprechende Anzahl Fadenschlaufen gebildet werden können. UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannfeder (8) zwischen ihrem als Schraubenfeder (9) ausgebildeten Ein spannende und der innersten Fadenöse (11) auf einem Teil ihrer Länge mit einem zusätzlichen, star ren Organ (8') versehen ist. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsorgane (5, 6) min destens teilweise als Knotenfänger und, oder Faden klemme ausgebildet sind. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsorgane (5, 6) als Fadenösen ausgebildet sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH337604T | 1955-12-29 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH337604A true CH337604A (de) | 1959-04-15 |
Family
ID=4504350
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH337604D CH337604A (de) | 1955-12-29 | 1955-12-29 | Fadenführ- und Spannvorrichtung für Flachstrickmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH337604A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2847788A1 (de) * | 1977-11-10 | 1979-05-17 | Courtaulds Ltd | Fadenabzug fuer strickmaschinen |
-
1955
- 1955-12-29 CH CH337604D patent/CH337604A/de unknown
Cited By (1)
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|---|---|---|---|---|
| DE2847788A1 (de) * | 1977-11-10 | 1979-05-17 | Courtaulds Ltd | Fadenabzug fuer strickmaschinen |
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