CH337967A - Schweisspistole für Schutzgasschweissung - Google Patents

Schweisspistole für Schutzgasschweissung

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CH337967A
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welding gun
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Inventor
F Miller Josef
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Westinghouse Electric Corp
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K9/00Arc welding or cutting
    • B23K9/24Features related to electrodes
    • B23K9/28Supporting devices for electrodes
    • B23K9/29Supporting devices adapted for making use of shielding means
    • B23K9/291Supporting devices adapted for making use of shielding means the shielding means being a gas
    • B23K9/295Supporting devices adapted for making use of shielding means the shielding means being a gas using consumable wire electrodes

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Description


  Schweisspistole für Schutzgasschweissung    Die Erfindung bezieht sich auf eine Lichtbogen  schweisspistole für das Lichtbogenschweissen mit sich  in einer Schutzgasatmosphäre verbrauchender Elek  trode.  



  Eine Schweisspistole der genannten Art ist in  ihrer Form entsprechend einer normalen Pistole auf  gebaut und umfasst einen Lauf und einen Griff  (Schaft mit Laufmantel und Handgriff) bzw. ein  Gehäuse. Der Lauft mündet in eine Düse und ist mit  Kanälen für den Umlauf einer Kühlflüssigkeit   vorzugsweise Wasser - versehen, die zu und von  der Düse führen, und einem Kanal zur Zuleitung  des Schutzgases zur Düse, wobei als Schutzgas ge  wöhnlich ein inertes Gas verwendet wird, aber auch  ebenso ein anderes geeignetes Gas, beispielsweise  Kohlendioxyd, Verwendung finden kann. Der Lauf  der Schweisspistole enthält ausserdem Führungsmit  tel, gewöhnlich ein Führungsrohr, für die Zuführung  der Schweisselektrode zu der Düse.

   Der Schaft oder  das Gehäuse der Schweisspistole stellt eine Umhül  lung bzw. einen Mantel dar, der dazu dient, den  Lauf aufzunehmen, und der die Mittel enthält, wel  che dem Lauf die Kühlflüssigkeit zuführen und diese  von ihm wegführen, und die ausserdem dem Lauf  das Schutzgas zuleiten. Das Gehäuse dient weiterhin  als Handgriff für den Schweisser und enthält einen  Schaltmechanismus zum Ein- und Ausschalten des  Schweissstromes, der in seiner Form ähnlich dem bei  Pistolen üblichen Abzug ausgebildet ist.  



  Die bekannten Schweisspistolen haben einen rela  tiv verwickelten Aufbau, und das Auseinanderneh  men und Zusammensetzen einer solchen Pistole ist  ein schwieriger und zeitraubender Vorgang.  



  Die Erfindung beruht auf der Erkenntnis, dass  ein wesentlicher Mangel der bekannten Schweiss  pistolen von ihrer Konstruktion und insbesondere  von der Befestigung des Elektrodenführungsrohres    herrühren. Dieses Führungsrohr ist aus Kupfer oder  einem andern Material hoher Wärmeleitfähigkeit her  gestellt und wird bisher gewöhnlich mit einem Ge  winde in den Lauf eingeschraubt. Es hat sich her  ausgestellt, dass bei Verwendung von Schweisspisto  len der bekannten Art das Führungsrohr häufig  Lichtbogenbrandschäden erhält und ersetzt werden  muss. Ausserdem bewirkt die von dem Führungsrohr  übertragene Lichtbogenwärme eine Überhitzung und  Beschädigung der Befestigungsvorrichtung für das  Führungsrohr.

   Eine Erneuerung des an seiner Spitze  verbrannten Führungsrohres ist zeitraubend, ver  zögert somit den Schweissvorgang erheblich und  macht dann, wenn die Befestigungsvorrichtung für  das Führungsrohr beschädigt ist, ein Zerlegen und  damit eine grössere Reparatur der Schweisspistole  erforderlich.  



  Bei den bekannten Schweisspistolen sind die Lei  tungen für die Kühlflüssigkeit und das Schutzgas  wenigstens     teilweise    ausserhalb des Laufes und des  Gehäuses oder des Schaftes der Pistole angebracht.  Es hat sich herausgestellt, dass derartige Schweiss  pistolen schwerfällig und dadurch schwierig zu hand  haben sind, da die äussern Abmessungen der Zulei  tungen ein Hindernis beim Umgang mit der Pistole  darstellen. Es hat sich dabei weiter ergeben, dass die  Gehäuse derartiger Schweisspistolen bereits nach ver  hältnismässig kurzen Schweisszeiten so warm werden,  dass es schwer fällt, sie weiter mit der Hand zu  führen.  



  Beim Schweissen mit Schweisspistolen der allge  mein bekannten Art, von denen hier gesprochen  wird, ist es erforderlich, das Elektrodenabbrandver  hältnis bzw. die Elektrodenvorschubgeschwindigkeit  während des Schweissvorganges genau zu steuern.  Das     Elektrodenabbrandverhältnis    bestimmt bekannt  lich den Abstand zwischen Elektrode und Werk-      stück - also die Lichtbogenlänge - und damit  auch den Schweissstrom. Eine genaue Steuerung ist  in den meisten Fällen wichtig, besonders aber dann  von Bedeutung, wenn der Schweissstrom von einer  Konstantspannungsquelle geliefert wird.  



  Bei den bekannten Schweisspistolen besteht eine  Schwierigkeit in der Steuerung der     Elektrodenvor-          schubgeschwindigkeit.    Diese Schwierigkeit beruht im  wesentlichen auf der Tatsache, dass die Steuerein  richtung für den Elektrodenvorschub auf einer  Schalttafel angebracht ist, zu der sich der Schweisser  erst herumdrehen muss, um die Einstellung zu ver  ändern, wenn sich eine solche Änderung notwendig  macht. Da es nicht möglich ist, zu schweissen und  gleichzeitig den Elektrodenvorschub auf einer neben  der Schweissstelle angeordneten Schalttafel einzustel  len, muss die Einstellung notwendigerweise nur flüch  tig und versuchsweise erfolgen und kann nicht mit  der Genauigkeit ausgeführt werden, wie es in vielen  Fällen erforderlich ist.  



  Die Schweisspistole gemäss der Erfindung zeich  net sich dadurch aus, dass zur besseren Handhabung  und besseren Kühlung Wege für den Kühlflüssig  keitsumlauf und die Zuführung des Schutzgases  durch Lauf und Handgriff geführt sowie vor dem  Schweissen und während des Schweissens willkürlich  einstellbare Schalt- und Steuermittel für den Schweiss  strom und den Elektrodenvorschub angebracht sind.  



  Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der  Erfindung anhand der Zeichnung näher erläutert.  Hierin bedeuten:  Fig. 1 eine Aussenansicht einer Schweisspistole  gemäss der Erfindung;  Fig. 2 eine Seitenansicht, bei der eine Griffschale  bzw. eine Hälfte des Schaftes oder des Gehäuses der  Pistole abgenommen ist;  Fig. 3 eine Einzeldarstellung, in der das Gehäuse,  der Lauf und das Leitungssystem sowie andere Teile  der Pistole gezeigt sind;  Fig. 4 eine Einzeldarstellung, die verschiedene  Teile des Laufes und des Leitungssystems einer  Schweisspistole nach der Erfindung zeigt;  Fig.5 einen Längsschnitt durch einen Teil des  Laufes, wie es durch die Schnittlinie V-V in Fig. 7  angegeben ist;  Fig. 6 einen Längsschnitt entlang der Schnittlinie  VI-VI der Fig. 7;  Fig. 7 einen Querschnitt gemäss der Schnittlinie  VII-VII in Fig. 5;

    Fig. 8 einen Querschnitt gemäss der Schnittlinie  VIII-VIII in Fig. 5;  Fig. 9 eine Aufrissdarstellung eines Teils der     Füh-          rungsrohrbefestigungsvorrichtung;     Fig. 10 einen Schnitt durch den abzugartigen  Drücker (Druckschalter) und seine     Arretierungsvor-          richtung    und       Fig.    11 eine     Prinzipdarstellung    einer Lichtbogen  schweisseinrichtung mit einer Schweisspistole nach der  Erfindung.    Die in der Zeichnung dargestellte Schweisspistole  umfasst als     Hauptteild    den Lauf<I>B,</I> ein Gehäuse<I>H</I>  und ein Leitungssystem T.

   Diese Hauptteile sind in  einem festen einheitlichen Aufbau zu einem Gerät  verbunden, das einer Pistole ähnlich ist.  



  Der Lauf B besteht im wesentlichen aus einem  Düsensystem N, das eine sowohl innen als auch  aussen sich verjüngende Spitze 11 hat, die fest mit  dem Düsenkörper 13 verbunden ist. Die innere  Schräge 34 der Spitze 11 erweitert sich nach aussen.  Diese Erweiterung ist insofern von Bedeutung, als  sie die Möglichkeit eines Kurzschlusses zwischen der  Elektrode Z und ihrem Führungsrohr     (Stromüber-          tragungsrohr)    GE und der Düse 11 herabsetzt. Die  Erweiterung nach aussen bewirkt weiterhin, dass sich  keine Turbulenz in dem durch die Düse fliessenden  Gasstrom bilden kann. Der Düsenkörper 13 hat die  Form eines Zylinders mit einer Wandung, die bei 15  im wesentlichen in der gesamten Längenausdehnung  des Zylinders hohl ist und in dem die Innenfläche 16  sich nach aussen zu erweitert.

   Der hohle Teil 15  läuft in eine ringförmige Öffnung 17 an einem Ende  aus und auf der andern Seite in ein dickeres Ende 19.  Das dickere Ende 19 weist Öffnungen 21 und  23 auf, die mit dem Hohlraum 15 in Verbindung  stehen. Diese Öffnungen sind vorzugsweise um etwa       90     in     bezug    auf die Achse des Düsenkörpers 13  versetzt angeordnet. Der Düsenkörper erweitert sich  nach aussen, wie oben bereits erwähnt ist. Die Spitze  11 besteht aus einem sich verjüngenden ringförmigen  Teil 31, der sich an den nach aussen zu erweiternden  Teil anschliesst. Dieser ringförmige Teil ist so bemes  sen, dass er in der Öffnung 17 befestigt werden kann,  in die der hohle Teil des Düsenkörpers 13 ausläuft,  und zwar so, dass er zwischen die das offene Ende des  Düsenkörpers bildenden Schultern 33 eingefügt wird.

    Der sich trichterförmig nach aussen zu erweiternde  Innenraum der Spitze 11 und des Düsenkörpers 13  hat bei 16 und 34 gleiche Ausdehnungskoeffizienten,  so dass eine glatte Oberfläche für den Gasstrom ge  währleistet ist.  



  Der Lauf enthält ausserdem ein Zwischenstück E,  das die Form eines angeflanschten Zylinders besitzt,  zwischen dessen äussern Wandungen mehrere hohle  längliche Ausladungen in Röhrenform 35, 37, 39  und 41 ausgebildet sind. Aus Symmetriegründen kön  nen vier von diesen Ausladungen um 90  in bezug  auf die Achse des Zwischenstückes E versetzt an  geordnet sein; es sind jedoch nur zwei dieser Aus  ladungen, nämlich die mit 35 und 37 bezeichneten,  notwendig. Diese Ausladungen 35 und 37 sind dabei  so auf dem Kreisumfang angeordnet, dass sie mit dem  Zwischenraum zwischen den Öffnungen 21 und 23  im Düsenkörper 13 übereinstimmen und mit den  entsprechenden Durchbrüchen 43 und 45 in den  Flanschen 47 und 49 in Verbindung stehen.

   Die  Flansche 47 und 49 sind ausserdem mit Durchbrü  chen 51 versehen, die zwischen den zwei Durchbrü  chen 43 und 45 liegen und durch die das Zwischen  stück E als ein Teil des Laufes B mit Bolzen befestigt      bzw. verschraubt ist. Das Zwischenstück E ist an dem  Düsenkörper 13 so angebracht, dass die offenen röh  renförmigen Ausladungen 35 und 37 mit den Öff  nungen 21 und 23 im Düsenkörper in Verbindung  stehen. Eine ringförmige Dichtung 53 aus einem Ma  terial wie zum Beispiel Asbest ist zwischen dem  Düsenkörper 13 und dem Zwischenstück E angeord  net, um ein Auslaufen der Kühlflüssigkeit zu vermei  den. Zur Erleichterung der Verbindung des Zwi  schenstückes E mit dem Düsenkörper 13 erhält das  Zwischenstück E einen kurzen Ansatz 55, der in den  Düsenkörper 13 eingreift.  



  Der Lauf enthält weiterhin einen Abstandskörper  SJ zur Isolierung, der vorzugsweise aus Nylon be  steht. Dieser Abstandskörper hat ein Paar längliche  Öffnungen 61 und 63, die auf dem Kreisumfang wie  derum so angeordnet sind, dass sie mit den Öffnun  gen 21 und 23 sowie 43 und 45 im Düsenkörper 13  bzw. im Zwischenstück E übereinstimmen. Er ent  hält weiter mehrere Öffnungen 65 zur Befestigung,  die mit Gewindeeinsätzen 67 versehen sind. Auf einer  Seite hat der Abstandskörper SJ ausserdem eine Nut  71, deren Öffnung in ihrem Mittelpunkt mit dem  Kanal 73 übereinstimmt. Der Abstandskörper SJ ist  mit dem Zwischenstück E durch Bolzen bzw.

   Schrau  ben auf dessen einer Seite so verbunden, dass die  länglichen Öffnungen 61 und 63 mit den entspre  chenden Öffnungen 43 und 45 sowie 21 und 23 im  Zwischenstück E und im Düsenkörper 13 überein  stimmen, da die die Nut 71 aufweisende Seite des  Abstandskörpers dem Zwischenstück E abgewendet  ist. Der isolierende Abstandskörper SJ liegt auf einem  Ansatz 77 des Zwischenstückes E auf und ist von  ihm durch einen Dichtungsring 79 aus Asbest zur  Vermeidung von Undichtheiten der Kühlflüssigkeit  und des Schutzgases abgetrennt.  



  Der Lauf ist weiterhin mit einem Kopfstück DE  versehen, das im wesentlichen von zylindrischer Form  ist mit einem angeflanschten Ansatz 81, der zentral  von einer seiner Basen 83 ausgeht. Die zylindrische  Wandung hat an einer Seite eine Queröffnung oder  Quernut 85, die sich am Kreisumfang etwa über  einen Winkel von 1800 erstreckt. Diese Öffnung steht  in Verbindung mit der Öffnung in dem Mittelkanal 87  des Zylinders, der den gleichen Ausdehnungskoeffi  zienten hat wie die entsprechende Öffnung 89 in dem  Ansatz 81. Der schulterförmige Ansatz 91, der der  Basis 83 des Zylinders abgewendet ist, hat mehrere  längliche Durchbrüche 93. Der Zylinder ist mit meh  reren Bohrungen 95 für     Befestigungsbolzen    bzw.

    -schrauben versehen und hat ausserdem drei Bohrun  gen 97, 99 und 101, von denen zwei, nämlich 97  und 99, sich mit den Öffnungen 61 und 63 in dem  isolierenden Abstandsstück SJ decken, und die dritte,  101, mit der Nut 71 im isolierenden Abstandsstück  SJ in Deckung kommt. Die mit der Nut 71 im iso  lierenden Abstandsstück SJ in Verbindung stehende  Bohrung 101 ist somit um 900 in bezug auf die eine  und um 1800 in bezug auf die andere Bohrung ver  setzt. Das Kopfstück<I>DE</I> ist mit dem isolierenden    Abstandsstück SJ durch Bolzen bzw. Schrauben ver  bunden, die sich durch die Durchbrüche 95     erstrek-          ken    und in den Gewindeeinsätzen im     Isolierabstands-          stück    SJ verschraubt sind.

   Der Ansatz 81 am Kopf  stück<I>DE</I> steht fest in Eingriff mit der Öffnung 75  des isolierenden Abstandskörpers SJ, und ein Dich  tungsring<B>111</B> ist zwischen die Basis 83 des Kopf  stückes DE und den isolierenden Abstandskörpers SJ  gelegt. Wenn das Kopfstück<I>DE</I> mit dem     Isolierkör-          per    SJ verbunden ist, decken sich zwei der Öffnungen  61 und 63 des Isolierkörpers, und die dritte deckt  sich mit der Nut 71 im Isolierkörper.  



  Der Lauf umfasst ferner das Elektrodenführungs  rohr (Stromübertragungsrohr) GE, das durch die  mittleren     Bohrungen    89 und 87 des Ansatzes 81 und  den Zylinder des Kopfstückes hindurchgeführt wird.  Dieses Führungsrohr GE wird im Kopfstück durch  eine verstellbare Schraubklemme 113 befestigt, die  sicher zwischen dem Führungsrohr GE und dem Ge  häuse 115 für die Schraubklemme liegt. Das Gehäuse  115 der Schraubklemme ist mit dieser durch eine  Befestigungsschraube 117 verbunden. Die Befesti  gungsschraube 117 ist so zugänglich, dass der Schwei  sser sie leicht lösen kann und das Elektrodenfüh  rungsrohr GE leicht auswechseln kann, wenn dieses  beschädigt worden ist.  



  Das Rohrleitungssystem umfasst mehrere Leitun  gen, die Leitung WJ für den Kühlwasserzulauf, die  Leitung WO für den Kühlwasserablauf und die Lei  tung GJ für die Schutzgaszuführung. Die Leitungen  sind vorzugsweise aus Kupfer hergestellt; sie enden  in einem Block 121, der ebenfalls vorzugsweise aus  Kupfer besteht. Die Leitungen WJ, WO, GJ können  mit Silberlot in den Block 121 eingelötet sein. Die  Enden der Leitungen WJ, WO und WG ragen ein  Stück über den Block 121 hinaus und sind jeweils  mit Verbindungszwischenstücken (Fittingen) 123, 125  und 127 versehen. Die eine der Leitungen, GJ, ist  mit einem scharfen rechten Winkel gebogen, und die  andern Leitungen, WJ und WO sind in einem stump  fen Winkel gekrümmt. Auf diese Weise entsteht ein  Zwischenraum 129 von wesentlichen Abmessungen  zwischen der Leitung GJ und den andern Leitungen.

    Die Verbindungszwischenstücke (Fittinge) 125 der  Leitung<I>WO</I> sind grösser als die     andern,    und diese  Leitung dient gleichzeitig zur Fortleitung des Schweiss  stromes zur Schweisselektrode Z.  



  Die Leitungen     WJ,   <I>WO</I> und GJ werden jeweils  im einzelnen durch die Durchbrüche 97, 99 und<B>101</B>  in dem Kopfstück<I>DE</I> geführt und sind mit diesem  durch     Verlötung    mit Silberlot verbunden (vgl.     Fig.    2  bis 8). Die Schutzgasleitung<I>GJ</I> wird durch den  Durchbruch 101 geführt, der mit der Nut 71 in dem  isolierenden Abstandskörper     SJ    in Deckung ist.

   Die       Kühlwasserzuleitung        WJ    wird durch den Durchbruch  97 geführt, der mit der länglichen Öffnung 61 in  dem Abstandsstück in Verbindung steht, und die       Kühlwasserbildung   <I>WO</I> kommt mit der andern läng  lichen Öffnung 63 in dem Abstandsstück in     Dek-          kung.    Die Leitungen     WJ    und<I>WO</I> stehen auf diese      Weise mit dem Hohlraum 15 im Düsenkörper 13 in  Verbindung und führen diesem Hohlraum die Kühl  flüssigkeit - vorzugsweise Wasser - zu. Die Rich  tung der Kühlwasserströmung ist durch stark aus  gezogene Pfeile in den Fig. 5 und 6 angegeben.

   Die  Kühlwasserableitung WO führt, wie oben bereits an  gedeutet, gleichzeitig den Schweissstrom durch das  Kopfstück DE zu dem Elektrodenführungs- und  Stromübertragungsrohr GE und durch dieses der  Schweisselektrode Z zu. Die Schutzgaszuleitung GJ  steht in Verbindung mit der Düsenöffnung und führt  das Schutzgas züi dieser Öffnung. Der Schutzgasstrom  ist in Fig.5 durch dünn gestrichelte Pfeile ange  deutet.  



  Ein Übergangsstück FE der biegsamen Zufüh  rungsleitung (s. Fig. 2) zur Zuführung der Schweiss  elektrode Z wird im Mitteldurchbruch 87 des Kopf  stückes DE befestigt. Das übergangsstück besteht  aus einem Rohr 141 aus Kupfer oder einem andern  geeigneten Material, das in einen Aufnahmeblock  143 ausläuft. Dieser Aufnahmeblock 143 ist etwa in  abgestufter Form ausgebildet und hat einen Mittelteil  145, der mit einer Bohrung versehen ist, welche mit  dem Rohr 141, mit dem Kopfstück<I>DE</I> und einem  ausladenden Teil 147 in Verbindung steht, durch den  eine Befestigungsschraube 149 zur Halterung des  Rohres 141 durchgreift.

   Im gebrauchsfähigen Zu  stand der Schweisspistole ist der eigentliche biegsame  Zuführungsschlauch 151 für die Elektrode Z, der  nicht im einzelnen dargestellt ist, in den Aufnahme  block 143 eingelegt und durch die Befestigungs  schraube 149 gehalten. Die Schweisselektrode Z wird  durch den biegsamen Zuführungsschlauch 151 in das  Führungsrohr GE eingeführt und durch dieses an die  Spitze der Düse<I>N</I> geleitet. Das Gehäuse<I>H</I> der  Schweisspistole besteht aus einem Paar kongruenter  Teile Hl und H2 (im folgenden gelegentlich auch  als Griffschalen bezeichnet), die vorzugsweise aus  einem Kunststoff, z. B. einem Phenol-Kondensations  produkt wie Micarta, bestehen.

   Jedes der Teilstücke  ist mit Bahnen 161, 163, 165, 167 mit einer Ver  tiefung 169 und mit einem kreisförmigen Hohlraum  <B>171</B> versehen, so dass sie dann, wenn sie mit ihren  kongruenten Innenseiten in Deckung gebracht wer  den, das Gehäuse mit den Hohlräumen für die ver  schiedenen Bauelemente der Schweisspistole bilden  (vgl. Fig. 3). Zur Verschraubung der Gehäuseteile  Hl und H2 miteinander werden in der Zeichnung  nicht dargestellte     Bohrungen    in einem der Gehäuse  teile, beispielsweise im Teil H2, vorgesehen -und an  sich bekannte Gewindeeinsätze 181 in der andern  Gehäusehälfte Hl angebracht.

   Wenn die Gehäuse  teile Hl und<I>H2 zu</I> dem Gehäuse<I>H</I> zusammen  gefügt sind, stellt das Gehäuse einen den Lauf auf  nehmenden Laufmantel BS dar, von dem ein Hand  griff<I>HA</I> in einem schrägen Winkel zu der Achse des  Laufes B verläuft (vgl. Fig. 2).  



  Der Laufmantel BS ist an einem Ende mit einer       rohrartigen    Öffnung versehen, die durch die Vertie  fungen 169 gebildet ist, in die das isolierende Ab-    standsstück SJ und das Kopfstück DE sowie deren  zugehörige Teile eingefügt sind. Die Öffnung 169  steht im festen Eingriff mit dem Abstandskörper SJ  durch einen geriffelten Ring 183, der so dimensio  niert ist, dass er die Öffnungshälften 169 fest     anein-          anderpresst.    Von dem Abstandskörper SJ führt eine  tiefe Rinne über die Bahn 169 zu einer schlitzartigen  Öffnung, die von der Bahn 165 gebildet wird. Der  Handgriff HA und der Laufmantel BS bestehen aus  einem Stück und haben Vertiefungen in Bahnen 161  und 163, die mit der     Vertiefung    im Laufmantel in  Verbindung stehen.

    



  Die Schweisspistole ist mit einer Anlaufschaltein  richtung und einer Vorschubschalteinrichtung aus  gerüstet. Die Anlaufschalteinrichtung besteht im we  sentlichen aus einem Kleinschalter 201 und einer  Blattfeder 203 zur Betätigung des Schalters. Der  Kleinschalter 201 ist auf einem Buckel 205 der  Griffschale H1 befestigt, der von den Bahnen<B>161</B>  und 163 umgeben ist und durch Stifte 207 in seiner  Lage genau bestimmt ist. Die Blattfeder 203 ist an  einem Stift 209 befestigt, der auf einem andern  Buckel 211 der Griffschale H1 angeordnet ist.

   Die  Blattfeder 203 kann durch einen Drücker (abzugarti  gen Druckschalter) TR gespannt werden, der plat  tenartig ausgebildet ist und auf einer Seite eine     Aus-          nehmung    213 hat, die für den Eingriff des Zeige  fingers der Hand des Schweissers vorgesehen ist und  ein Verlängerungsstück 215 besitzt. Diese Platte TR  ist in einer Ausnehmung angeordnet von etwa halb  kreisförmigem Umriss, welche zwischen Teilen 217  durch die unter schrägem Winkel zwischen dem  Handgriff<I>HA</I> und dem Laufmantel     BS    verlaufenden  Seitenteile gebildet ist, wobei das Verlängerungsstück  215 in einem Schlitz des     Handgriffes   <I>HA</I> gleitet.

   Die  Platte     TR    hat zwei Schaltstellungen und wird in jeder  dieser Stellungen durch eine     Arretierungskugel   <B>219</B>  gehalten, die in einer Bohrung an der Innenseite der  Griffschale Hl eingesetzt ist und durch eine Feder  220 nach aussen unter Druck gehalten wird (vgl.       Fig.    10). Die Platte     TR    wird in ihrer äussersten Stel  lung durch die Reibungskraft gehalten, die durch  die Kugel 219 übertragen wird, und in der andern,  das heisst der innern Stellung wird die Platte ebenso  durch die von der Kugel ausgeübte Reibungskraft  gehalten.

   Die als Drücker     (abzugartiger    Druckschal  ter) verwendete Platte     TR    befindet sich normaler  weise in der äussersten Stellung, in der die Blattfeder  203 mit dem Knopf 223 des Kleinschalters 201 nicht  in Eingriff steht. Das Verlängerungsstück 215 der  Platte     TR    hat an seiner Spitze eine schmale Einker  bung, die mit einer kreisförmigen Öffnung 221 in  Verbindung steht, worin das freie Ende der Blatt  feder 203 gehalten ist. Der Drücker     TR    kann mit  dem Zeigefinger von seiner äussern Stellung in die  innere Stellung bewegt werden, wobei durch diese  Bewegung die Blattfeder 203 den Knopf 223 des  Kleinschalters 201 bewegt und damit diesen betätigt.

    In der     hintern    Stellung wird der Abzug     TR    durch  die     Arretierungsvorrichtung    219 festgehalten. An den      Kleinschalter 201 können in der Zeichnung nicht  dargestellte geeignete Leiter angeschlossen sein, die  durch die Kolbenplatte 225 des Handgriffes<I>HA</I> der  Schweisspistole geführt werden. Die Verbindung mit  dem zugehörigen Steuergerät ist in Fig. 11 schema  tisch dargestellt.  



  Der Vorschubschalter enthält ebenfalls einen  Kleinschalter 231, der durch Stifte 233 auf dem  Buckel 211 befestigt ist, der an der Verbindungs  stelle der Bahnen<B>161</B> und 163 gebildet ist. Dieser  Kleinschalter 231 kann durch eine Blattfeder 235  betätigt werden, die mit einem Drücker 237 in Ver  bindung steht. Der Drücker 237 wird mit dem Knopf  241 des Kleinschalters 231 durch die Blattfeder 235  ausser Eingriff gehalten, wobei die Feder an einem  Stift 243 befestigt ist und durch einen andern Stift  245, über den sie gelegt ist, unter Spannung gehalten  wird. Die Blattfeder 235 steht mit dem Drücker<B>237</B>  durch eine schmale Einkerbung in Verbindung, die  in eine kreisförmige Öffnung 247 ausläuft. Der Klein  schalter<B>231</B> kann durch einen Druck mit dem klei  nen Finger der den Handgriff<I>HA</I> umfassenden Hand  auf den Drücker 237 betätigt werden.

   Auf diese  Weise wird die Kraft der Blattfeder 235     überwunden     und der Schaltknopf 241 eingedrückt. An den Klein  schalter 231 sind Leitungen angeschlossen, die zu  sammen mit den Leitungen zum Kleinschalter 201  durch die Kolbenplatte 225 des Handgriffes zu dem  Steuergerät geführt sind.  



  Die Rohrleitungen WJ, WO und GJ werden in  Vertiefungen in den Griffschalen des Handgriffes<I>HA</I>  eingelegt, welche aus den Bahnen 161 und 163 ge  bildet sind, und sind weiter durch die Verbindungs  stelle zwischen dem Handgriff<I>HA</I> und dem Lauf  mantel BS in Ausnehmungen verlegt, die zwischen  den Bahnen 167 und 169 zum Lauf B führen. Die  Rohre WO und WJ sind zwischen der Griffschale Hl  und dem Kleinschalter 231 und zwischen der     Drük-          kerplatte    TR und der Griffschale Hl verlaufend dar  gestellt. Das Rohr GJ liegt zwischen dem Kleinschal  ter 201, dem hintern Ende der Drückerplatte TR und  der Griffschale H2.

   Da die Rohre in die Vertiefungen  der Griffschalen des Handgriffes<I>HA</I> eingelegt sind,  ist auch der Block 121, in dem die Rohre befestigt  sind, in eine Vertiefung in der Kolbenplatte 225 des  Handgriffes eingelassen. Die Fittinge 123, 125, 127  an den Rohren WJ, WO, GJ ragen etwas über die  Kolbenplatte 225 hinaus.  



  Die Elektrodenvorschubgeschwindigkeit kann  durch Verstellung eines einstellbaren Widerstandes  VR, der in eine kreisförmige Ausnehmung 171 des  Laufmantels eingelassen ist, verändert werden. Der  Widerstand VR ist in einem Zwischenraum 129 zwi  schen dem Rohr GJ und den Rohren WJ und WO  angeordnet. Der einstellbare Widerstand VR ist durch  Leitungen, die durch den Handgriff<I>HA</I> zum Steuer  gerät der Schweisseinrichtung, insbesondere zum Mo  torsteuerkreis des Elektrodenvorschubmotors führen,  mit diesem verbunden, der die Vorschubgeschwindig  keit steuert, mit der die Elektrode während eines    Schweissvorganges durch die Schweisspistole der  Schweissstelle zugeführt wird.  



  Eine Einstellscheibe 301 zur Einstellung des Wi  derstandes VR ist an ihrem     Umfang    mit Riffelung  versehen und mit dem     Einstellstift    303 des Wider  standes VR verbunden. Die Einstellscheibe 301 ragt  einerseits über das Rohr<I>GJ</I> und anderseits über  einen Teil des Verlängerungsstückes 215 des     Drük-          kers    TR hinaus. Der biegsame Elektrodenzuführungs  schlauch 151 wird zwischen der Scheibe 301 und  dem     einstellbaren    Widerstand VR hindurchgeführt.  Der Laufmantel BS ist mit einer Einbuchtung 305  versehen, in der die Einstellscheibe 301 zur Einstel  lung des Widerstandes VR angeordnet ist.

   Die Ein  stellscheibe. 301 wird dabei durch einen Teil 307  des Laufmantels, der die Einbuchtung 305 aufweist,  geschützt und kann noch leicht von der Hand des  die Schweisspistole haltenden Schweissers     eingestellt     werden.  



  Die vorbeschriebene Schweisspistole wird vorzugs  weise in Verbindung mit weiteren Bestandteilen eines  Schweissgerätes verwendet, wie es schematisch in  Fig. 11 dargestellt ist. In Fig. 11 ist die Schweiss  pistole an eine Stromversorgungseinrichtung ange  schlossen, die den Schweissstrom liefert. Die Schal  ter 201 und 231 sind mit einem Anlaufkreis bzw.  einem Vorschubkreis verbunden, durch deren Hilfe  der Schweissvorgang eingeleitet und die Elektrode Z  zugeführt werden kann. Der einstellbare Widerstand  VR ist mit dem Motorsteuerkreis des Elektrodenvor  schubmotors verbunden. Dieser Motorsteuerkreis  enthält ein elektrisches Entladungsgefäss T, vorzugs  weise ein Thyratron, und einen zugehörigen Gitter  steuerkreis. Der Widerstand VR ist in diesen Steuer  kreis eingeschaltet.  



  Bei der Verwendung der Schweisspistole wird das  Elektrodenführungsrohr (Stromübertragungsrohr) GE  in dem Kopfstück<I>DE</I> befestigt und der biegsame  Elektrodenzuführungsschlauch 151 in dem Auf  nahmeblock 143 angebracht. Die Elektrode Z wird  dann durch den biegsamen Schlauch 151, durch das  Kopfstück DE und durch das Elektrodenführungsrohr  GE so weit vorgeschoben, bis sie aus der Mündung  der Düse herausragt. Während eines Schweissvorgan  ges wird Kühlflüssigkeit durch die Zuleitungs- und  Ableitungsrohre WJ und WO geschickt und die  stromführende Anschlussklemme der Stromversor  gungseinrichtung mit dem Anschlussstück (Fitting)  125 des     Abflussrohres   <I>WO</I> verbunden.

   Die Vorgänge  werden im folgenden kurz geschildert: Die Schweiss  elektrode Z wird durch Betätigung des Vorschub  schalters 231 so weit vorgeschoben, dass sie mit dem  Werkstück in Berührung gebracht werden kann.  Durch Betätigung des Abzuges (Drücker     TR)    wird  der Anlaufschalter 201 betätigt. Während des Schwei  ssens kann die     Elektrodenvorschubgeschwindigkeit     durch eine genaue Einstellung des Widerstandes VR  mittels der Einstellscheibe 301 eingestellt werden.  Eine Veränderung der Lage der Elektrode Z in bezug      auf das Werkstück ändert den Schweissstrom. Es er  gibt also auch eine Vergrösserung des Abstandes der  Elektrode vom Werkstück, wie sie durch Verlänge  rung des Lichtbogens bei grösserer Vorschubgeschwin  digkeit der Elektrode erforderlich ist, eine Änderung  des Schweissstromes.

    



  Wie aus der zeichnerischen Darstellung ersichtlich  ist, hat die Schweisspistole einen einfachen und sta  bilen Aufbau. Die Rohrleitungen WJ, WO und GJ  für den Umlauf der     Kühlflüssigkeit    und die Zulei  tung des Schutzgases sind völlig im Innern der  Schweisspistole geführt. Das Elektrodenführungsrohr  (Stromübertragungsrohr) GE ist leicht auswechsel  bar. Da das Elektrodenführungsrohr in metallischem  Kontakt und damit in Wärmeleitungskontakt mit dem  Kopfstück<I>DE</I> steht, welches Kühlflüssigkeit führt,  sind sowohl das Elektrodenführungsrohr, das Kopf  stück und ihre Befestigungseinrichtungen während  des Schweissens gekühlt. Da ausserdem die Kühl  flüssigkeit durch den Hohlraum im Düsenkörper ge  schickt wird, wird auch die Düse kühl gehalten.

   Die  Vorschubgeschwindigkeit, mit der die Elektrode  durch die Düse dem Werkstück zugeführt wird   und damit auch der Schweissstrom - werden durch  den einstellbaren Widerstand VR gesteuert, und der  Schweisser kann auf diese Weise die Vorschub  geschwindigkeit auch während des Schweissvorganges  einstellen. Die Schweisspistole kann zur Reinigung  oder Reparatur leicht auseinandergenommen wer  den. Dabei wird das Gehäuse durch das Lösen ver  schiedener Schrauben geöffnet. Da die Federn 203  und 235 Blattfedern sind, werden diese und die in  ihrer Umgebung befindlichen Teile nicht weggeschleu  dert, wenn die Gehäuseteile Hl und H2 (Griffscha  len) entfernt werden. Auch der Lauf B kann in vor  teilhafter Weise durch das Lösen mehrerer     Bolzen     bzw. Schrauben zerlegt werden.

   Die Schweisspistole  hat sich in der Praxis als in hohem Masse vorteilhaft  bewährt.  



  Während in der Zeichnung und der Beschreibung  ein bestimmtes Ausführungsbeispiel der Erfindung  dargestellt und erläutert ist, so sind hiervon verschie  dene Abwandlungen möglich. Die Erfindung ist da  her nicht auf dieses     Ausführungsbeispiel    beschränkt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Schweisspistole für Lichtbogenschutzgasschweissung mit sich verbrauchender Drahtelektrode, bei der die Elektrode durch ein gleichzeitig der Stromzuführung dienendes Elektrodenführungsrohr und das Schutzgas durch eine flüssigkeitsgekühlte Düse der Schweiss stelle zugeführt werden, dadurch gekennzeichnet, dass zur besseren Handhabung und besseren Kühlung Wege für den Kühlflüssigkeitsumlauf und die Zufüh rung des Schutzgases durch Lauf und Handgriff ge führt sowie vor dem Schweissen und während des Schweissens willkürlich einstellbare Schalt- und Steuermittel für den Schweissstrom und den Elektro denvorschub angebracht sind. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Schweisspistole nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Zu- und Ableitungs rohre (WJ, WO) für die Kühlflüssigkeit zu und von der Düse (N) und das Zuleitungsrohr (GJ) für das Schutzgas zur Düse<I>(N)</I> durch den Handgriff<I>(HA)</I> bzw. das Gehäuse (H) bis zu einem das Elektro denführungsrohr (GE) aufnehmenden Teil geführt sind, wo sie mit im Lauf (B) vorhandenen Kanälen (21/61, 23'63 und 73/75) in Verbindung stehen. 2. Schweisspistole nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass nur ein für die Zuführung der Drahtelektrode dienender, biegsamer Zuführungs schlauch (151) an das Elektrodenführungsrohr (GE) in axialer Richtung angeschlossen und in der glei chen Richtung in das Gehäuse (H) eingeführt ist. 3.
    Schweisspistole nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass im Lauf (B) zwischen Düse<I>(N)</I> und Kopfstück<I>(DE)</I> ein Zwischenstück (E) und ein aus Isolierstoff, vorzugsweise aus Nylon bestehender Abstandskörper (SJ) eingefügt sind, in denen sich die Kanäle für Kühlflüssigkeit und Schutz gas fortsetzen, wobei an den Verbindungsstellen vor zugsweise aus Asbest bestehende Dichtungsscheiben mit entsprechenden Ausnehmungen eingelegt sind. 4. Schweisspistole nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Elektrodenführungsrohr (GE) durch eine Befestigungsvorrichtung im flüssig keitsgekühlten Kopfstück<I>(DE)</I> gehalten wird. 5.
    Schweisspistole nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass die Befestigungsvorrich tung für das Elektrodenführungsrohr (GE) aus einer Schraubklemme (113, 115) mit einer von aussen zu gänglichen Befestigungsschraube (117) besteht, so dass das Elektrodenführungsrohr nach Lösen dieser einen Schraube ohne Zerlegen der Schweisspistole ent- nehmbar und auswechselbar ist. 6. Schweisspistole nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der biegsame Elektrodenzufüh rungsschlauch (151) mit einem Übergangsstück (FE) durch eine Befestigungsvorrichtung in Verbindung mit dem Kopfstück<I>(DE)</I> gehalten wird. 7.
    Schweisspistole nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Übergangsstück (FE) aus einem vorzugsweise aus Kupfer hergestellten Rohr (141) mit einem Aufnahmeblock (143) besteht, in den der Zuführungsschlauch (151) eingelegt ist und durch dessen ausladenden Mittelteil (147) eine von aussen zugängliche Befestigungsschraube (149) zur Halterung des Rohres (141) und damit des Elektro- denzuführungsschlauches (151) durchgreift. B. Schweisspistole nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass Schaltmittel für konti nuierlichen Elektrodenvorschub bei gleichzeitiger Einschaltung des Schweissstromes vorhanden sind. 9.
    Schweisspistole nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zusätzliche SchaltmitteI für den Elektrodenvorschub bei stromloser Elektrode vorhanden sind. 10. Schweisspistole nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass Steuermittel zur gleich zeitigen Einstellung der Elektrodenvorschubgeschwin- digkeit und des Elektrodenabbrandverhältnisses bzw. des Schweissstromes vorhanden sind. 11. Schweisspistole nach den Unteransprüchen 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Schalt- und Steuermittel im Griffbereich der die Schweisspistole haltenden Hand liegen, so dass sie auch während des Schweissens leicht bedienbar sind. 12.
    Schweisspistole nach Unteranspruch 8, da durch gekennzeichnet, dass als Schaltmittel ein auf einen Kleinschalter (201) wirkender Drücker (215) nach Art eines Abzuges am Handgriff<I>(HA)</I> vor handen ist und dass federnde Mittel den Drücker jeweils in einer von zwei Stellungen halten. 13. Schweisspistole nach Unteranspruch 9, da durch gekennzeichnet, dass als Schaltmittel ein auf einen Kleinschalter (231) wirkender, unter Feder- spannung stehender Drücker (237) am Handgriff <I>(HA)</I> vorhanden ist, der beim Wegfall des auf ihn ausgeübten Druckes in seine Ausgangsstellung zu rückgeht. 14.
    Schweisspistole nach Unteranspruch 10. da durch gekennzeichnet, dass zur Einstellung der Elek- trodenvorschubgeschwindigkeit eine in einer Einbuch tung auf der Oberseite des Pistolengehäuses (H) an geordnete Einstellscheibe (301) vorhanden ist, die auf einen in das Pistolengehäuse eingebauten einstell baren Widerstand (VR) wirkt. 15. Schweisspistole nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass der Handgriff<I>(HA)</I> bzw. das Gehäuse (H) aus zwei kongruenten, vorzugsweise aus Kunststoff gepressten Gehäuseteilen<I>(H1, H2)</I> besteht, in die Bahnen für die Leitungsrohre (WJ, <I>WO, GJ),</I> eine Vertiefung für das Kopfstück<I>(DE)</I> und ' eine Ausnehmung für den einstellbaren Wider stand (VR) eingelassen sind.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0074106A1 (de) * 1981-09-09 1983-03-16 Alexander Binzel GmbH &amp; Co. KG Wassergekühlter Schutzgasschweissbrenner für automatische Schweissanlagen mit von innen ausblasbarer Gasdüse
CN114918598A (zh) * 2022-06-28 2022-08-19 江苏金泰祥内外门业有限公司 一种多工位防盗门加工用焊接装置

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