CH338147A - Verfahren zur Herstellung von insbesondere für Uhren bestimmten Gangreglern - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von insbesondere für Uhren bestimmten GangreglernInfo
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- G04D—APPARATUS OR TOOLS SPECIALLY DESIGNED FOR MAKING OR MAINTAINING CLOCKS OR WATCHES
- G04D7/00—Measuring, counting, calibrating, testing or regulating apparatus
- G04D7/12—Timing devices for clocks or watches for comparing the rate of the oscillating member with a standard
- G04D7/1257—Timing devices for clocks or watches for comparing the rate of the oscillating member with a standard wherein further adjustment devices are present
- G04D7/1271—Timing devices for clocks or watches for comparing the rate of the oscillating member with a standard wherein further adjustment devices are present for the control mechanism only (from outside the clockwork)
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- G—PHYSICS
- G04—HOROLOGY
- G04B—MECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
- G04B17/00—Mechanisms for stabilising frequency
- G04B17/04—Oscillators acting by spring tension
- G04B17/06—Oscillators with hairsprings, e.g. balance
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zur Herstellung von insbesondere für Uhren bestimmten Gangreglern Bei den bisher üblichen Verfahren zur Herstellung von insbesondere für Uhren bestimmten Gangreglern hat man zuerst den Gangregler, z. B. eine Unruh, für sich ausgewuchtet. Dann wurde die Spiralfeder an der Spiralrolle üblicherweise angesteckt und darauf die Spiralrolle auf der Unruh befestigt. Nun wird der Abgleich des Gangreglers in der Weise vorgenommen, dass einerseits seine Schwingungsdauer dem Sollwert entspricht und anderseits bei diesem Sollwert auch der Winkel zwischen dem innern und äussern Ende der Spiralfeder einen bestimmten Betrag aufweist. Dieser Abgleich kann in der Regel nur dann zustande kommen, wenn sowohl die Länge der Spiralfeder als auch das Rotationsträgheitsmoment der Unruh dementsprechend bemessen wird. Der Abgleich der Länge der Spiralfeder bietet an sich keine besonderen Schwierigkeiten. Hingegen erfordert der Abgleich des Ro- tationsträgheitsmomentes einige übung und Gewissenhaftigkeit, da eine nicht sachgemässe Durchführung dieses Abgleiches eine Verschlechterung der früher durchgeführten Auswuchtung zur Folge haben kann. Alle diese Arbeiten am Gangregler können ferner nur nach der Methode der fortgesetzten Versuche und Fehlerbestimmungen bewerkstelligt werden. Man muss daher nach einem bestimmten Arbeitsprogramm - dessen Fortgang von der jeweiligen Fehlerbestimmung abhängig ist - in entsprechender Reihenfolge den Abgleich der Länge der Spiralfeder und den Abgleich des Rotationsträgheits- momentes der Unruh herstellen. Für diese Arbeiten benötigt man besonders gut ausgebildetes und daher aber auch kostspieliges Personal. Die vorliegende Erfindung bezweckt nun, ein Verfahren zur Herstellung von insbesondere für Uhren bestimmten Gangreglern zu schaffen, dessen Durchführung weitgehend automatisiert werden kann. Das erfindungsgemässe Verfahren ist nun dadurch gekennzeichnet, dass vor dem Befestigen der Spiralfeder dieselbe auf die endgültige Länge gebracht wird, und dass nachher das Rotationsträgheits- moment des Gangreglers abgeglichen wird, bis der Gangregler mit einer Sollfrequenz übereinstimmend schwingt. Das erfindungsgemässe Verfahren wird beispielsweise wie folgt durchgeführt: Der Gangregler, z. B. eine Unruh, wird zuerst vorzugsweise bei bereits aufgesteckter Spiralrolle ausgewuchtet. Mit diesem Auswuchten kann bei vorzugsweise aufgesteckter Spiralrolle auch ein Grobabgleich des Rotations- trägheitsmomentes der Unruh durchgeführt werden. Für eine bestimmte Sorte von Spiralfedern ist damit bereits die ungefähre Länge gegeben, mittels welcher sich nach erfolgtem Anstecken der Spiralfeder an der Spiralrolle die verlangte Sollschwin- gungsdauer des Gangreglers ergeben würde. Die Spiralfeder wird nun so abgeschnitten, dass sie einerseits bereits die endgültige Länge hat und anderseits den gewünschten Winkel zwischen ihrem innern und äussern Ende aufweist. Wird die Spiralfeder auf einem Gerät bearbeitet, wie es im Patent Nr. 332567 der Anmelderin beschrieben ist, so ist es hierzu hinreichend, die im voraus berechnete Anzahl Windungen der Spiralfeder abzuzählen, den ebenfalls im voraus berechneten Winkel vermittels des Gerätes einzustellen und mit der am Gerät befindlichen Zange die in Frage kommende innere Windung der Spiralfeder abzuschneiden. Die hinsichtlich ihrer Länge abgeglichene Spiralfeder wird schliesslich an der Spiralrolle der Unruh befestigt und darauf das Rotationsträgheitsmoment des Gangreglers abgeglichen, bis dieser mit einer Sollfrequenz übereinstimmend schwingt. Alle benötigten Arbeitsvorgänge sind ersichtlich auch von <Desc/Clms Page number 2> weniger geübtem Personal auszuführen, und das erfindungsgemässe Verfahren ist besonders für die halbautomatische Serienherstellung von Gangreglern geeignet. Das vorstehend beschriebene Verfahren kann gegebenenfalls auch noch variiert werden. So kann es zweckmässig sein, die Auswuchtung und die Abgleichung des Rotationsträgheitsmomentes des Gangreglers im gleichen Arbeitsvorgang zu bewerkstelligen, sofern das hierzu benützte Gerät dies gestattet. Um ferner eine durch die Spiralfeder selbst verursachte geringfügige Verschlechterung der Auswuchtung zu vermeiden, kann man die Spiralfeder derart ausbilden und auf der Spiralrolle befestigen, dass ihr Schwerpunkt praktisch in die Drehachse des Gangreglers zu liegen kommt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von insbesondere für Uhren bestimmten Gangreglern, dadurch gekennzeichnet, dass vor dem Befestigen der Spiralfeder dieselbe auf die endgültige Länge gebracht wird, und dass nachher das Rotationsträgheitsmoment des Gangreglers abgeglichen wird, bis der Gangregler mit einer Sollfrequenz übereinstimmend schwingt. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Spiralfeder vor dem Befestigen auf der Spiralrolle ausser auf die endgültige Länge auch auf einen vorgegebenen Winkel zwischen ihrem innern und äussern Ende abgeglichen wird. 2.Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Spiralfeder derart ausgebildet und in solcher Weise auf den Gangregler befestigt wird, dass ihr Schwerpunkt in die Drehachse des Gangreglers zu liegen kommt. 3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Auswuchten des Gangreglers und das Abgleichen seines Rotationsträgheits- momentes im gleichen Arbeitsgang erfolgt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH338147T | 1956-05-11 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH338147A true CH338147A (de) | 1959-04-30 |
Family
ID=4504538
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH338147D CH338147A (de) | 1956-05-11 | 1956-05-11 | Verfahren zur Herstellung von insbesondere für Uhren bestimmten Gangreglern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH338147A (de) |
-
1956
- 1956-05-11 CH CH338147D patent/CH338147A/de unknown
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