CH338567A - Ständer, insbesondere für Gartenschirme - Google Patents
Ständer, insbesondere für GartenschirmeInfo
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- E04H—BUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
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Description
Ständer, insbesondere für Gartenschirme Die vorliegende Erfindung betrifft einen Ständer, insbesondere für Gartenschirme. Bei den bisherigen Ausführungen war im Sockel ein Halterohr ver ankert, in welchem eine den Aufbau tragende Stange eingesteckt und festgeklemmt wurde. Solche dienten nur einem bestimmten Zweck. Es zeigt sich aber, dass eine Mehrzweckverwendung von Ständern ein. Bedürfnis darstellt.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist nun ein Ständer, insbesondere für Gartenschirme, welcher auf die Mehrzweckverwendung bzw. Verwandelbar- keit desselben abgestellt ist.
Erfindungsgemäss zeichnet sich der Ständer aus durch einen Aufbau, der mit seinem untern Ende mit dem Sockel lösbar verbunden ist. Das Ganze ist derart und hat zum Zweck, den Ständer durch Aus wechseln des Aufbaues gegen einen jeweils anders ausgebildeten Aufbau verwandeln und einem andern Nutzgebrauch zuführen zu können.
In der Zeichnung sind beispielsweise Ausfüh rungsformen des Erfindungsgegenstandes und ver schiedene Anwendungsbeispiele desselben veran schaulicht, und zwar zeigt: Fig. 1 bis 13 je eine Teilansicht von zehn ver schiedenen Ausführungsformen des Sockels mit Auf bau, teilweise im Schnitt.
Nach den Anwendungsbeispielen sind: Fig. 14 ein Gartenschirm, Fig. 15 ein Gartentisch, Fig. 16 ein Teppichklopfgestell, Fig. 17 ein Hundeanbindeständer, Fig. 18 ein Wäschetrockner, Fig. 19 ein Gartenkandelaber und Fig. 20 ein Kleiderständer.
Die Fig. 1 bis 13 zeigen zehn verschiedene Kon struktionen einer lösbaren Verbindung des Sockels mit dem Aufbau. Dabei kann der Sockel aus belie bigem Material von beliebiger Konstruktion und Form sein. Bei den dargestellten Beispielen handelt es sich um einen Betonsockel von an sich bekannter Bauart und Form, und zwar bildet der Sockel 1 eine runde, auf der Oberseite gewölbte Scheibe. In der Mitte des Sockels ist eine diesen vertikal durchset zende Hülse 2 mit Innengewinde 3 befestigt.
Auf der Unterseite weist der Betonsockel eine flache Aus sparung 4 zur Verbesserung der Standsicherheit auf. 5 ist ein zum Aufbau gehörendes Rohr, welches mit seinem Unterende im Sockel lösbar zu befestigen ist. Zu diesem Zwecke ist in das Unterende des Rohres 5 ein Zapfen 6 eingesetzt, welcher an seinem vorstehenden Teil mit Gewinde 7 versehen ist. Auf diese Weise ist das Rohr 5 mit seinem vorstehenden Gewindezapfen 6 durch Einschrauben des letzteren in die Gewindehülse 2 leicht lösbar auf dem Sockel 1 zu befestigen.
Nach Fig.2 ist in der Mitte des Sockels. 1 ein diesen vertikal durchsetzender Zapfen 2' befestigt, welcher an seinem vorstehenden Teil mit Gewinde 7 versehen ist. Im Unterende des zum Aufbau gehören den Rohres 5 ist eine Hülse 6' befestigt, welche mit Innengewinde 3 versehen ist. Bei dieser Ausfüh rungsform sind somit die Verbindungselemente von Sockel und Aufbau gegenüber der ersten Ausfüh rungsform vertauscht angeordnet und gestatten in gleicher Weise die lösbare Verbindung zwischen Sok- kel und Aufbaurohr 5.
Nach Fig. 3 ist in der Mitte des Sockels 1 ein diesen vertikal durchsetzender Zapfen 2' befestigt, welcher an seinem vorstehenden Teil mit einer diesen quer durchsetzenden Gewindebohrung 8 versehen ist. Der Durchmesser des Zapfens 2' ist der lichten Weite des zum Aufbau gehörenden Rohres 5 an gepasst, so dass letzteres passend auf den Zapfen 2' des Sockels aufgesteckt werden kann. Zur Sicherung der Verbindung dient eine Verbindungsschraube 9, welche nach Aufstecken des Rohres 5 auf den Zap fen 2' des Sockels durch ein in übereinstimmender Stellung mit der Gewindebohrung 8 angeordnetes Loch 10 des Rohres 5 hindurch in die Gewindeboh rung 8 einschraubbar ist.
Fig.4 zeigt eine der Fig.3 ähnliche Ausfüh rungsform, bei welcher das Rohr 5 auf einen vor stehenden Zapfen 2' des Sockels 1 aufsteckbar ist und wobei zur Sicherung der Steckverbindung im Rohr 5 ein Loch 10 und im vorstehenden Teil des Zapfens 2' ein gefederter, quer aus dem Zapfen vor stehender Nocken 11 vorgesehen ist. Beim Aufstek- ken des Rohres 5 auf den Zapfen 2' des Sockels wird der Nocken 11 zuerst zurückgedrückt, um bei Er reichung des Loches 8 in dieses einzuschnappen.
Nach Fig. 5 ist, wie in Fig. 1, im Sockel der hül senförmige und im Aufbaurohr der zapfenförmige Verbindungsteil befestigt. Der hülsenförmige Ver bindungsteil 2 des Sockels weist eine nach innen sich verengende konische Bohrung 12 und eine an den engen Teil sich anschliessende zylindrische Boh rung 13 auf. Der zapfenförmige Verbindungsteil 6 des Rohres 5 weist einen in die konische Bohrung 12 passenden Konus 12a und einen an diesen anschlie ssenden zylindrischen Zapfenteil 13a auf, welcher für den Eingriff in den zylindrischen Teil 13 der Boh rung der Hülse 2 bestimmt ist.
Fig. 6 unterscheidet sich von der Fig. 5 lediglich durch eine Vertauschung der Verbindungselemente, indem der Zapfen mit Konus 12a und zylindrischem Teil 13a im Sockel und die Hülse mit der konischen Bohrung 12 und der zylindrischen Bohrung 13 im Aufbaurohr 5 befestigt ist.
Fig. 7 zeigt wiederum eine Ausführungsform, bei welcher der hülsenförmige Verbindungsteil 2 im Sok- kel 1 und der zapfenförmige Verbindungsteil 6 im Rohr 5 des Aufbaues befestigt ist.
Die Sicherung der Steckverbindung der beiden Verbindungsteile wird hier durch eine Bajonettverschlussverbindung er reicht, und zwar trägt der Zapfen 6 zwei in bezug auf die zylindrische Zapfenoberfläche diametral ein ander gegenüberliegende Nocken 14 und die Hülse 2 an der Innenwand ihrer Bohrung zwei diametral einander gegenüberliegende axiale Nuten 15 und eine Ringnut 16, in welche die Nuten 15 einmün den: Der Teil 6 ist in den Teil 2 einsteckbar und durch eine Viertelsdrehung sicherbar.
Die Fig. 9 unterscheidet sich von der Fig. 7 ledig lich durch eine Vertauschung der Verbindungsele mente, indem der Zapfen 2' mit den beiden Nocken 14 im Sockel 1 und die Hülse 6' mit den axialen Innennuten 15 und der anschliessenden Ringnut 16 im Rohr 5 des Aufbaues befestigt ist.
Bei der Ausführung nach Fig. 10 ist ein vor stehender Zapfen 2' im Sockel 1 befestigt. Auf diesen ist das Rohr 5 direkt aufsteckbar. Zur Ermöglichung eines leichten Aufsteckens ist der Endteil des Rohres 5 geschlitzt. An den beiden Rändern des Schlitzes 17 sind flanschartige Teile 18 angeschweisst, welche durch Verschraubungen 19 gegeneinanderspannbar sind und auf diese Weise eine Verengerung des ge schlitzten Rohrteils zwecks Aufklemmung auf den Zapfen 2' gestatten.
Fig. 12 zeigt wiederum eine bajonettverschluss- artige Verbindung zwischen Sockel 1 und Rohr 5, wobei der hülsenförmige Verbindungsteil 2 im Sok- kel 1 und ein in diesen einsteckbarer, hülsenförmiger Verbindungsteil 6' am Unterende des Rohres 5 be festigt ist.
Im hülsenförmigen Verbindungsteil 2 des Sockels ist ein diesen diametral durchsetzender Quer steg 20 aus Rundeisen befestigt, während der hülsen- förmige Verbindungsteil 6' des Rohres 5 zwei dia metral einander gegenüberliegende Schlitze 21 mit einem axialen und einem zu diesem abgewinkelten Teil aufweisen.
Bei den beschriebenen Ausführungen der Verbin dungsteile zwischen Sockel und Rohr des Aufbaues besteht die unlösbare Verbindung zwischen Sockel und dem in diesem angeordneten hülsenförmigen oder zapfenförmigen Verbindungsteil 2 bzw. 2' in Einbetonierung oder Verklebung.
Besteht der Sockel, statt aus Beton oder Kunst stein, aus Eisen- bzw. Metallguss, so kann der in diesem unlösbar befestigte, hülsen- oder zapfenför mige Verbindungsteil 2, 2' eingegossen, eingewindet, verklebt oder verschweisst sein. Bei einem Sockel aus einer Eisen- oder andern Metallkonstruktion kann der in diesem unlösbar be festigte hülsen- oder zapfenförmige Verbindungsteil 2, 2' eingeschweisst, verkeilt, aufgeschrumpft, ver klebt oder eingewindet sein.
Die unlösbare Verbindung zwischen dem Rohr 5 des Aufbaues und dem in diesem unlösbar befestig ten hülsen- oder zapfenförmigen Verbindungsteil 6 bzw. 6' kann bestehen in Aufschrumpfung, Ver- schweissung, Verlöten, Verkleben, Verkeilung, Ver schraubung, Vernietung.
Der beschriebene Erfindungsgegenstand kann durch Auswechseln und Ersetzen des Aufbaues von einem Gartenschirm nach Fig. 14 in einen Garten tisch wie Fig. 15, ein Teppichklopfgestell wie Fig.16, einen Hundeanbindeständer wie Fig. 17, einen Wäschetrockner wie Fig. 18, einen Gartenkandelaber wie Fig. 19 oder einen Kleiderständer wie Fig.20 verwandelt, also andern Nutzgebräuchen zugeführt werden.
Während der Betonsockel sich mehr für Aufbau ten von Gegenständen im Garten eignet, können Sok- kel aus Metallguss oder einer Metallkonstruktion für Aufbauten von Gegenständen in der Wohnung, wie Innenstehlampe, Kleiderständer usw., unter Anwen dung einer beliebigen der beschriebenen lösbaren Verbindungen zwischen Sockel und Aufbau verwen det werden. Hauptzweck ist dabei wiederum die Verwandelbarkeit des Ständers und seine Mehr zweckverwendung.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Ständer, insbesondere für Gartenschirme mit Sockel und Aufbau, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufbau mit seinem untern Ende mit dem Sockel lösbar verbunden ist, das Ganze derart und zum Zwecke, den Ständer durch Auswechseln des Auf baues gegen einen jeweils anders ausgebildeten Auf bau verwandeln und einem andern Nutzgebrauch zu führen zu können. UNTERANSPRÜCHE 1.Ständer nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass für die Verbindung zwischen dem Sockel und dem Aufbau zwei Verbindungsteile die nen, von welchen der eine unlösbar in dem Sockel verankert ist und nicht über die Hälfte seiner Länge über den Sockel vorsteht, während der andere Ver bindungsteil unlösbar mit dem untern Rohrende des zum Aufbau gehörenden Rohres verbunden ist. 2. Ständer nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ver bindungsteile eine Schraubverbindung darstellen, wo bei der Gewindezapfen im Rohr des Aufbaues und die Gewindehülse im Sockel befestigt sind. 3.Ständer nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ver bindungsteile eine Schraubverbindung darstellen, wo bei die Gewindehülse im Rohr des Aufbaues und der Gewindezapfen im Sockel befestigt sind. 4. Ständer nach Patentanspruch und Unter- anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ver bindungsteile eine Steckverbindung darstellen, wo bei eine die Verbindungsteile quer durchsetzende Schraube zur Sicherung der Verbindung vorgesehen ist. S.Ständer nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Rohr des Aufbaues mit seinem eine Querboh rung aufweisenden Unterende direkt auf einen Zap fen des Sockels aufsteckbar ist. 6. Ständer nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ver bindungsteile eine Steckverbindung darstellen, wobei ein im zapfenförmigen Verbindungsteil des Sockels angeordneter federnder Nocken in ein Rastenloch des hülsenförmigen Verbindungsteils des Aufbauroh res eingreift. 7.Ständer nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ver bindungsteile eine Steckverbindung darstellen, wobei der zapfenförmige Verbindungsteil einen Konus und der hülsenförmige Verbindungsteil einen entsprechen den Hohlkonus für den reibungsschlüssigen Eingriff des Konus aufweisen. B. Ständer nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass am verjüngten Ende des konischen Teils des Ver bindungszapfens bzw. der Verbindungshülse ein zy lindrischer Teil anschliesst. 9.Ständer nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ver bindungsteile eine Steckverbindung darstellen, wel che die Sicherungsteile eines Bajonettverschlusses aufweisen. 10. Ständer nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass der die Sicherungsnocken tragende zapfenförmige Verbindungsteil am Unterende des Aufbaurohres und der die Sicherungsnuten aufweisende hülsenför- mige Verbindungsteil im Sockel angeordnet sind. 11.Ständer nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass der die Sicherungsnocken tragende zapfenförmige Verbindungsteil im Sockel und der die Sicherungs nuten aufweisende hülsenförmige Verbindungsteil im Unterende des Aufbaurohres angeordnet sind. 12. Ständer nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ver bindungsteile eine Steckverbindung darstellen, wobei das Unterende des Aufbaurohres als eine auf den Verbindungszapfen des Sockels aufklemmbare, längs gespaltene und durch Schrauben verengbare Klemm hülse ausgebildet ist. 13.Ständer nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ver bindungsteile eine Steckverbindung darstellen, wobei ein im Sockel angeordneter hülsenförmiger Verbin dungsteil ein diesen diametral durchsetzendes Quer stück enthält, während ein am Unterende des Auf baurohres angeordneter, in den hülsenförmigen Teil des Sockels einsteckbarer, ebenfalls hülsenförmiger Verbindungsteil zwei diametral einander gegenüber liegende abgewinkelte Schlitze aufweist.
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-
1955
- 1955-09-21 CH CH338567D patent/CH338567A/de unknown
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